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DE1157664B - Schaltungsanordnung fuer die selbsttaetige UEbertragung von Anrufnummern fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer die selbsttaetige UEbertragung von Anrufnummern fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE1157664B
DE1157664B DEK39896A DEK0039896A DE1157664B DE 1157664 B DE1157664 B DE 1157664B DE K39896 A DEK39896 A DE K39896A DE K0039896 A DEK0039896 A DE K0039896A DE 1157664 B DE1157664 B DE 1157664B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
multivibrator
pulse
pulses
circuit
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK39896A
Other languages
English (en)
Inventor
Saburo Shoji
Shoichi Hasegawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KANDA TSUSHIN
Original Assignee
KANDA TSUSHIN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KANDA TSUSHIN filed Critical KANDA TSUSHIN
Publication of DE1157664B publication Critical patent/DE1157664B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K5/156Arrangements in which a continuous pulse train is transformed into a train having a desired pattern
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/27Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
    • H04M1/274Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing more than one subscriber number at a time, e.g. using toothed disc
    • H04M1/278Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing more than one subscriber number at a time, e.g. using toothed disc using punched cards or tapes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
K39896Vma/21a3
ANMELDETAG: 13. F E B RU AR 1960
BEKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UNDAUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT: 21. NOVEMBER 1963
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für die selbsttätige Übertragung von Anrufnummern, bei der die Auswahl der Wählinformation mit Hilfe eines durch manuelle Betätigung des Teilnehmers beeinflußbaren Zeitkonstantenkreises eines Multivibrators gebildet und in entsprechende Wählimpulsreihen umgewandelt wird, für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
Um niederfrequente Wählimpulsreihen von z. B. 10 bis 20 Hz zu erzeugen, ist eine mechanische Anlage mit einem rotierbaren Körper, z. B. einer Scheibe, vorgeschlagen worden, die in Abhängigkeit ihrer Winkelbewegung impulsreihen erzeugt. Eine andere bekannte Anlage sieht einen Nocken vor, der die Winkelbewegung der Scheibe durch die geradlinige Bewegung eines verschiebbaren Gliedes ersetzt.
Mit Hilfe dieser bekannten mechanischen Anlagen werden physikalische Längenänderungen zur Änderung der Anzahl der ausgesandten Impulse verwendet, wodurch unter allen Umständen ein mechanisch verstellbares Glied, z. B. eine Scheibe, ein Nocken, ein Schieber od. dgl., verwendet werden muß. Mit der Anwendung der mechanischen Hilfsmittel ist jedoch stets eine mechanische Abnutzung verbunden, welche zu einer ungenauen Arbeitsweise der mechanischen Teile Anlaß gibt, ihre Lebensdauer herabsetzt und die Fernsteuerung erschwert.
Es ist zwar grundsätzlich bekannt, elektrisch arbeitende Impulserzeugungsanlagen bei Ruf- und Signalmaschinen im Selbstwähl-Fernsprechsystem zu verwenden, die z. B. von einer Multivibratorsteuerung Gebrauch machen. Eine derartige bekannte Anlage hat zur Aufgabe, die Erzeugung der Freizeichen und der Besetztzeichen für Nebenstellenanlagen zu erzeugen, wobei in ähnlicher Weise das Freizeichen durch periodisch wiederkehrende gleiche Zeichen, das Besetztzeichen durch andere periodisch wiederkehrende gleiche Zeichen angezeigt wird. Für diese Aufgabe zur Erzeugung wiederkehrender Impulsgruppen wird eine Mehrzahl von in Koinzidenzschaltung angeordneten Multivibratoren verwendet. Die bekannte Konstruktion eignet sich aber nicht zur Erzeugung von beliebigen Zifferimpulsen in beliebiger Reihenfolge in selbsttätigen Schaltungsanordnungen.
Eine andere elektrische Impulserzeugungsanlage sieht die Anwendung von Entladungsröhren mit kalten Kathoden vor, wobei der Impulseingang über einen Kopplungskondensator auf eine Hilfsanode der Röhre geschaltet wird und diese Röhre für jeden Eingangsimpuls der Reihe gezündet wird. Diese Röhre steuert mindestens eine weitere, nachgeschaltete Röhre. Die Steuerung erfolgt mit HiKe eines im
Schaltungsanordnung
für die selbsttätige Übertragung
von Anruf nummern für Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechanlagen
Anmelder:
Kanda Tsushin, Kogyo Kabushiki Kaisha,
Shinagawa-Ku, Tokio (Japan)
Vertreter:
Dr.-Ing. A. v. Kreisler, Dr.-Ing. K. Schönwald
und Dr.-Ing. Th. Meyer, Patentanwälte,
Köln 1, Deichmannhaus
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 14. Februar und 23. Februar 1959
(Nr. 4486 und Nr. 5354)
Saburo Shoji und Shoichi Hasegawa,
Shinagawa-Ku, Tokio (Japan),
sind als Erfinder genannt worden
Anodenkreis der ersten Röhre angeordneten Steuerkreises, welcher einen zu einem Ohmschen Widerstand parallel geschalteten Kondensator vorsieht, wobei der Anodenstromkreis, wie bei Multivibratorschaltungen bekannt, über einen weiteren Kopplungskondensator mit der Hilfsanode der nachgeschalteten Röhre gekoppelt ist. Maßgebend für die Steuerzeitkonstante ist der Steuerkreis an der Anode der ersten Röhre, aber nicht eine die Hilfsanode (Röhrengitter) zur Erde entladende C-i?-Anordnung.
Dementsprechend sieht die Zeitsteuerung für die zweite Röhre wiederum einen im Anodenkreis dieser Röhre eingeschalteten Steuerstromkreis vor, in dem ein Kondensator parallel zu einem Ohmschen Widerstand angeordnet ist. Eine derartige Anschaltung weiterer Röhren kann sich bei der bekannten Anlage fortsetzen. Diese Anlage erschöpft sich jedoch im wesentlichen in der Erzeugung von zwei Impulsreihen in zwei Registrierkreisen, wobei je Impulsreihe gesonderte Röhrenschaltungen erforderlieh sind. Wollte man diese Anordnung für eine selbsttätige Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen verwenden, in welcher die Kombinations-
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möglichkeit der einzelnen Telefonziffern und der zu ihr gehörenden einzelnen, sehr zahlreichen Impulsreihen außerordentlich hoch ist, so würde die bekannte Anlage eine Unzahl von Röhrenschaltungen benötigen, von denen jede einzelne einer Vielzahl von Steuerröhren bedarf. Es wäre erforderlichenfalls relativ schwierig, die Überprüfung der Impulsanzahl in einer derartigen Anlage vorzunehmen, da sie viel zu verzweigt ist. Die Einschränkung der bekannten Anlage auf zwei oder vielleicht auch noch auf drei Impulsreihen zeigt sich auch dadurch, daß die zweite Entladungsröhre bzw. jeweils die nachfolgende Entladungsröhre bloß auf den ersten Impuls der vorangegangenen Röhre reagieren, d. h. zünden darf und nicht auf die weiteren Impulse.
Ferner ist ein elektronischer Impulsgeber für die Ziffernwahl in der Nachrichtentechnik bekannt, welcher zwei Halbleiterelemente als jeweils einen monostabilen oder astabilen Kippkreis verwendet. Die Zeitkonstante des Kippkreises ist veränderlich ausgebildet, so daß durch umschaltbare Elemente Impulsgruppen ausgesandt werden können. Es ist aber wichtig, daß die Übertragung des Ziffernmaterials mit einer Geschwindigkeit erfolgt, welche in der Größenordnung der Wählimpulse liegt. Eine solche Synchronisation mit einer ausreichenden Frequenzkonstanz ist bei Verwendung von Schalttransistoren nicht gegeben. Der bekannte Impulsgeber enthält keinen Teil, um das Überlappen der zu einer Ziffer gehörenden Impulsreihen zu verhindern. Wenn sich die Impulse aber auch nur geringfügig überlappen können, kommt eine falsche Zifferauswahl zustande. Die erfindungsgemäße Verbesserung besteht im wesentlichen darin, daß über einen Frequenzzerhacker die Frequenz eines Netzstromes, vorzugsweise Netzwechselstromes, in eine niedrigere Impulsgruppenfrequenz zerhackt wird, daß ein zerhackter, nur negative Impulse enthaltender Impulssteuerzug über ein zweites Stromtor dem schrittweise nacheinander veränderbare Zeitkonstantenteile aufweisenden Multivibrator, ein zweiter, nur positive Impulse enthaltender Impulszug einem ersten Stromtor einer Signalabgabevorrichtung zugeführt wird, daß dieser zweite Impulszug im Stromtor nur beim Vorhandensein von Ziffersignalimpulsen, insbesondere eines Rechteckimpulszuges des mit dem ersten Stromtor gekoppelten Multivibrators im Stromtor, dieses Stromtor schließt (leitend macht), so daß den Ziffersignalimpulsen entsprechende Ziffererregerimpulse aus dem zweiten Impulszug abgezählt und abgegeben werden, und daß der Multivibrator an einen Stromtorkreis des zweiten Stromtores rückgekoppelt ist, derart, daß im wesentlichen gleichzeitig mit der Erzeugung von Rechteckimpulsen ein zweiter, rechteckiger Steuerimpulszug im Multivibrator erzeugt und diesem Stromtorkreis, z.B. dem Gitter der Pentode, zugeführt ist, so daß diese Röhre bzw. der Stromtorkreis für eine vorbestimmte Zeit von z. B. 600 Millisekunden das zweite Stromtor sperrt, so daß der Durchgang der Steuerimpulszüge zum Multivibrator und somit die Bildung der Rechteckimpulse in der Zeit zwischen der Abgabe von zwei Zifferimpulszügen unterbleibt.
Erstens wird erreicht, daß die Übertragung des Ziffernmaterials in der Schaltanordnung mit einer Geschwindigkeit erfolgen kann, welche in der Größenordnung der Wählimpulse Hegt. Die Arbeitsgeschwindigkeit wird erhöht. Zur Steuerung des Kippkreises kommt man trotzdem mit robusten, kapazitiven oder Ohmschen Widerständen für den Zeitkonstantenkreis aus. Diese haben auch eine nahezu unveränderliche Arbeitscharakteristik, so daß eine ausreichend gute Frequenzkonstanz sichergestellt ist. Vor allem wird aber vermieden, daß sich die Impulszüge überlappen können, so daß die Übertragung von Fehlziffern unterbleibt. Die Anzahl beweglicher Elemente ist niedrig, die Anlage hat eine ίο recht lange Lebensdauer. Die Länge der Erregerimpulse ist in der erfindungsgemäßen Schaltanordnung relativ kurz im Vergleich zur Zifferimpulsperiode, so daß auch hierdurch ein Fehler in der Wählimpulszahl wirksam vermieden wird.
Der Erfindungsgegenstand wird an Hand der Zeichnungen erläutert, die schematische Ausführungsbeispiele darstellen.
Fig. 1 zeigt die Schaltungsanordnung in einem Blockschaltbild;
Fig. 2 zeigt den Frequenzzerhacker A der Fig. 1; Fig. 3 ist ein Vergleichsdiagramm für die Wellenform der Netzfrequenz und der Netzamplitude und der im Frequenzzerhacker nach Fig. 2 erzeugten Impulse;
Fig. 4 zeigt die Schaltung eines in Fig. 1 mit B bezeichneten Stromtores;
Fig. 5 ist ein Erläuterungsdiagramm, welches den Wellenein- und -ausgang des in Fig. 4 dargestellten Stromtores anschaulich zeigt;
Fig. 6 zeigt die Schaltung eines in Fig. 1 durch C bezeichneten Impulserzeugers;
Fig. 7 ist ein Anschauungsdiagramm der aufgenommenen bzw. ausgesandten Signalwellen an dem in Fig. 6 dargestellten Impulserzeuger;
Fig. 8 ist Teil einer Telefonschaltung mit einem Impulskontakt, welcher von der erfindungsgemäßen Anlage gesteuert wird;
Fig. 9 zeigt ein zweites, in Fig. 1 mit D bezeichnetes Stromtor;
Fig. 10 zeigt eine Schaltung des Signalaggregates für das erste Stromtor und ist in Fig. 1 mit E gekennzeichnet;
Fig. 11 zeigt den Wellenverlauf in Abhängigkeit des in Fig. 10 dargestellten Stromtor-Signalaggregates;
Fig. 12 zeigt die Schaltung eines Steuerstromkreises für das erste Signalzeitintervall und entspricht F in Fig. 1;
Fig. 13 zeigt die Schaltung des zweiten Signalaggregates für das Stromtor nach G in Fig. 1;
Fig. 14 zeigt ein Speicherelement in der Form einer
Lochkarte, die zur Auswahl einer bestimmten Gruppe von Impulsen dient, z. B. für die Auswahl der den Ziffern entsprechenden Impulsgruppen einer vorgegebenen Telefonnummer;
Fig. 15 ist ein abgewandeltes Schaltbild der Anlage nach Fig. 12;
Fig. 16 ist eine Tastenkontaktanordnung, die an Stelle einer Mehrzahl von Lochkarten angewandt werden kann.
Aus den Zeichnungen, insbesondere aus der die erfindungsgemäße Anlage in einer Blockdarstellung zeigenden Fig. 1, ist ersichtlich, daß ein handelsüblicher Wechselstrom von z. B. 50 oder 60 Hz von einer nicht dargestellten elektrischen Kraftquelle über die Leitung 10 zu dem Zerhackerstromkreis A einer an sich bekannten Bauart zugeführt wird, der vorzugsweise einen C-Ä-Oszillator enthält, wobei die
Leitung 10 in der Zeichnung schematisch durch eine einzige Linie vereinfacht dargestellt wird, was für ähnliche Stromleitungen in der gleichen Abbildung entsprechend gilt. Der zugeführte Strom wird bezüglich seiner Frequenz in ein Fünftel oder ein Sechstel 5 der ursprünglichen Frequenz zerhackt, insbesondere auf eine Frequenz von 10 Hz. Somit wird eine kontinuierliche Serie von Wähl- oder Erregerimpulsen erzeugt, welche über die Leitung 11 zum ersten Stromtor B zugeführt werden bzw. über die Leitung
12 zum zweiten Stromtor D gelangen. E bezeichnet ein Signalaggregat für das Stromtor, welches so geschaltet ist, daß es Signale aus der Anlage D über die Leitung 13 erhält und ein Signal erzeugt und dann über die Leitung 14 dem ersten Stromtor B zuleitet. Das Stromtor B wird für die Dauer eines Zeitintervalls geschlossen, welches der Anzahl der gewünschten Impulse entspricht. Die zur Bestimmung dieses Zeitintervalls erforderliche Zeitkonstante wird in jedem Falle durch einen Steuerstromkreis F bestimmt, der eine Anzahl Ohmscher Widerstände und eine konstante Kapazität bzw. eine Anzahl Kapazitäten und einen konstanten Ohmschen Widerstand wahlweise enthält und der auf die Schaltung fs über die Leitung 15 so einwirkt, wie nachfolgend bei Erläuterung der Fig. 12 und 15 beschrieben wird. Ein zweites Signalaggregat G für ein Stromtor erzeugt jeweils ein Signal von z. B. 600 Millisekunden Länge, welches
z. B. der kleinsten Zeitpause zwischen zwei aufeinanderfolgenden Wählimpulsgruppen entspricht. Dieses Signal wird über die Leitung 16 zu einem zweiten Stromtor D übertragen, dann weiter über die Leitung
13 zu dem ersten Stromtor-Signalaggregat E, welches hierdurch das erste Stromtor B steuert. Das Stromtor B arbeitet also derart, daß diese Erregerimpulse von 10 Hz über die Leitung 17 zu einem Impulserzeuger C geleitet werden. Dies erfolgt jeweils während der gewünschten Zeitperiode entsprechend der jeweiligen Impulsgruppe, welche z. B. einer Ziffer einer ausgewählten Telefonnummer entspricht. Diese Pause kann z. B. 600 Millisekunden betragen, und dann wird eine zweite Impulsgruppe entsprechend der nächsten, in der Telefonnummer enthaltenen Ziffer ausgesandt usw. In dieser Weise und wie nachfolgend unter Bezugnahme auf Fig. 6 noch näher erläutert, werden die Erregerimpulse über den Impulserzeuger C in eine Anzahl von Rechteckimpulsen verwandelt, die dann über die Leitung 18 zum Relais P übertragen werden, wobei ein Kontakt P1 (Fig. 8) des Relais P eine Anzahl der gewünschten Impulse erzeugt, welche den üblicherweise durch Betätigung der Telefonwählscheibe erzeugten Impulsen entsprechen.
Ein Ausführungsbeispiel des Frequenzzerhackers A ist in Fig. 1 dargestellt, die jetzt in Fig. 2 im einzelnen erläutert wird.
Dieser Schaltung wird der Netzstrom mit einer Frequenz von 50 oder 60 Hz bei A1 über die Leitung 10 zugeführt, wobei dieser Strom über den Kathodenverstärker oder Elektronenröhre F1, welche zur Begrenzung der Amplitude dient, und einem Differentialstromkreis aus dem Widerstand R10 und der Kapazität C10 zugeführt wird und eine verhältnismäßig kleine Zeitkonstante erhält. Dieser Strom wird bezüglich seiner Frequenz zerhackt, und zwar auf 10 Hz, nachdem dieser Strom einen monostabilen Multivibrator passiert hat, der im wesentlichen die Elektronenröhren F2 und V3 enthält. Dieser frequenzzerhackte Strom wird über einen Kathodenverstärker F4 geleitet und an einem mit 19 bezeichneten Punkt sowie an den Dioden A2 und A3 abgenommen, je nach Verwendungszweck, und dient als Erregerimpuls. Das Verhältnis des Netzstromes von z. B. 50 Hz und des bzw. der auf diese Weise erzeugten Erregerimpulse am Verzweigungspunkt 19 ist schematisch in Fig. 3 dargestellt. Es ist ersichtlich, daß im Ausführungsbeispiel die Erregerimpulse zunächst als negative Impulse erzeugt werden, und diese gehen z. B. nach 20 Millisekunden in einen positiven Impuls über. Dem folgt eine Zeitpause von z. B. 100 Millisekunden, anschließend entsteht wieder ein negativer und dann ein positiver Impuls usw.
Ein Ausführungsbeispiel des ersten Stromtores B, wie auch in Fig. 1 dargestellt, wird im einzelnen an Hand der Fig. 4 beschrieben, nach der das Stromtor auf einer Pentodenröhre aufgebaut ist. Im einzelnen werden die vom Zerhacker A gelieferten Erregerimpulse über die Stromleitung 11 und die Diode A2 in dieser Leitung mit positiver Polarität dem ersten Gitter der Pentode F5 zugeleitet, während ein Rechteckimpuls von einer veränderlichen Zeitperiode T1, wie beispielsweise in der Mitte der Fig. 5 dargestellt, am Punkt E1 (Fig. 4) über die Leitung 14 (Fig. 1, 4) von dem ersten Stromtor-Signalaggregat E auf das dritte Gitter der Pentode F5 übertragen wird. Das Stromtor wird also während dieser Zeitperiode geschlossen, d. h. Stromdurchflossen, und die Eingangsimpulse bei A2 gelangen zum Verzweigungspunkt 20 und die Leitung 17, die einen Kondensator B1 besitzt (vgl. Fig. 6). Mit anderen Worten, durch die Summenwirkung der Impulse auf das erste Gitter und die Spannung auf das dritte Gitter werden Stromimpulse von einer in Fig. 5 unten (bei B1) gezeigten Form im Anodenstromkreis der Röhre F5 fließen. Unter der Voraussetzung, daß im Ausführungsbeispiel das Zeitintervall 300 Millisekunden beträgt, wie in Fig. 5 angegeben, gelangen drei Impulse zu B1 während der Zeitperiode T1.
Ein Ausführungsbeispiel des Impulserzeugers nach dem Blockschaltbild in Fig. 1, C, ist in Fig. 6 dargestellt und enthält als wesentlichsten Teil einen monostabilen Multivibrator mit den Röhren F6 und F7. Wenn der Kondensator C1 und der Ohmsche Widerstand R1, welche parallel zueinander geschaltet und mit dem Gitter der Röhre F7 verbunden sind, in dieser Multivibratorschaltung so gewählt sind, daß die nicht leitende Periode dieser Triode F7 67 Millisekunden beträgt, wird über eine Impulsgruppe bei B1, wie auf der linken Seite der Fig. 6 und beispielsweise in der oberen Hälfte der Fig. 7 ersichtlich, über die Trioden F6, F7 und F8 das Relais P mit einem Rechteckstrom erregt, wie im unteren Teil der Fig. 7 ersichtlich; die Röhre F8 arbeitet hierbei als Gleichstromverstärker.
Der Kontakt P1 (Fig. 8) des Relais P ist über einen Schalter S1 an die Teilnehmerleitung L1, L2 angeschlossen, wobei ein Telefongerät TE an diese Leitung angeschaltet ist. Wenn der Schalter^ schließt, wird das Telefongerät TE von der Teilnehmerleitung abgeschaltet, während der Relaiskontakt P1 eingeschleift wird und das Relais P eine Anzahl von Wählimpulsen mit einem Schließverhältnis von 33 % durch Kontakt P1 über die Teilnehmerleitung zu einer nicht dargestellten Amtseinrichtung übertragen werden.
Das zweite Stromtor D nach Fig. 1 ist im einzelnen in Fig. 9 dargestellt und ist auf einer Pentode auf-
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gebaut. Das dritte Gitter der Pentode F9 erhält über Signal für das nächste Aggregat F benötigt und gleichden Punkt G3 normalerweise eine Spannung, daß die zeitig als ein Anregungssignal für das Aggregat G, Pentode nicht gesperrt wird. Wenn jedoch die in um das zweite Stromtorsignal für die erforderliche Fig. 5 dargestellte Rechteckwelle abklingt bzw. nach Minimalpause, wie erläutert, zu übertragen. Das der leitenden Periode T1 Null wird, wird augenblick- 5 Aggregat B, d. h. das erste Stromtor, erhält die im lieh eine negative Spannung über G3 diesem dritten Anodenstromkreis der Röhre F11 vorhandene AusGitter zugeführt, die entsprechend dem minimalen gangsleistung über Kontaktstelle E1, Leitung 14. Zeitintervall von z. B. 600 Millisekunden zwischen Für die erste Zeitperiode des Signals ist ein die
den Zifferwählimpulsen einer Telefonnummer auf- Schrittschaltung steuernder Stromkreis F vorgesehen, rechterhalten wird. Während dieses Zeitintervalls io der in Fig. 12 dargestellt ist. Wie bereits angegeben, bzw. der Pause ist das Stromtor geöffnet, und es ist der in Fig. 10 gezeigte Widerstand RT im Ausfühkönnen keine Erregerimpulse über den Konden- rungsbeispiel veränderlich und enthält eine Anzahl . sator D1 der Leitung 13 zugeführt werden. parallel geschalteter Ohmscher Widerstände RTs, RTi,
Das erste Stromtor-Signalaggregat E ist im ein- RT5 ..., wie auch in Fig. 12 oben dargestellt; jedes zelnen in Fig. 10 dargestellt und besteht im wesent- 15 ergibt eine bestimmte Zeitkonstante im Zusammenlichen aus einem stabilen Multivibrator. Diesem wirken mit dem Kondensator C7- der Fig. 10. Der Aggregat E wird die Ausgangsleistung des Pentoden- schrittweise Übergang zu diesen Widerstandselementen Stromtores D in Form von Erregerimpulsen über wird mit Hufe einer Kontaktgruppe überwacht, die Leitung 15 und Kondensator D1 als positive Welle den Relais M, U, B, X zugeordnet sind und parallel zugeführt und in den monostabilen Multivibrator mit 20 zu ihnen liegen, wie in Fig. 12 dargestellt, wobei die den Trioden F10 und F11 eingespeist. Ein zusammen- Relais an einer Gleichstromquelle Ba liegen, gesetzter, veränderlicher Widerstand RT befindet sich Wenn die Starttaste SB niedergedrückt wird, erhält
im Gitterstromkreis der Röhre F11, und dieser Wider- Relais M Strom und wird mit HiHe des Kontaktes m2 stand bestimmt zusammen mit dem Kondensator C7- gehalten (Selbsthaltestromkreis). Gleichzeitig schließt die Zeitkonstante des Multivibrators, wobei dieser 25 Kontakt mv und der Widerstand RTs wird über Lei-Kondensator ebenfalls dem Gitterstromkreis zugeord- rung E2 mit dem Gitter der Röhre F12 verbunden, net und im Ausführungsbeispiel konstant ist, derart, Somit wird Relais / (Fig. 10) erregt und der Kontakt daß beim Einspeisen positiver Erregerwellen am J2 (Fig. 12) geschlossen, so daß auch ein Stromkreis Kondensator D1 zunächst die Röhre F10 stromdurch- für das Relais U über die geschlossenen Kontakte /2, flössen, die Röhre F11 nicht stromdurchflossen ist 30 mi und w2 geschlossen wird. Das Relais U wird hierund daß anschließend die Leitfähigkeit der Röhren durch erregt und der Kontakt U2 geöffnet, um das F10 und F11 sich nach Ankunft des ersten Impulses Relais M in seine Ruhelage zurückzuführen. Kontakt umkehrt. In Abhängigkeit der in jedem Falle von M1 trennt den Widerstand RTs ab. Da Kontakt U1 Werten C7- und RT bestimmten Zeitkonstante steigt den Widerstand Rn mit der Leitung E2 verbindet, die am Gitter der Röhre F11 angelegte Spannung 35 wird eine neue Zeitkonstante geschaffen durch die langsam an und übersteigt die Sperrspannung dieser vorliegende Kombination des Kondensators C7- und Röhre dann, wenn der vierte Impuls ankommt, so des Widerstandselementes RT&, so daß ein zur Zählung daß die zuletzt genannte Röhre wieder leitet. Beim der unterschiedlichen Impulszahl geeignetes Stromfünften Impuls wird im Ausführungsbeispiel die torsignal übertragen wird. In gleicher Weise wird Röhre F11 gesperrt, mit dem achten Impuls leitend 40 Schritt für Schritt das Relais B, dann X usw. erregt, usw. In diesem Falle können die Werte C7- und RT und jedesmal wird eine spezifische Impulsgruppe erso ausgewählt werden, daß die leitende Periode der zeugt und übertragen.
Röhre F11 ein integriertes Vielfaches einer Zeitperiode Das zweite Stromtor-Signalaggregat, bezeichnet mit
ist, während der eine Impuls andauert. Aus Fig. 10 G im Blockschaltbild der Fig. 1, ist im einzelnen in ist ferner ersichtlich, daß noch zwei Pentoden F12 45 Fig. 13 dargestellt und besteht im wesentlichen aus und F13 in diesem Aggregat vorhanden sind. Ein einem monostabilen Multivibrator mit einem Röh-Relais 7 befindet sich im Anodenstromkreis der Röhre renpaar F14 und F13. Die Röhre F14 ist so dimen-F12, das Verzögerungsrelais K im Anodenstromkreis sioniert, daß sie eine leitende Periode von z. B. der Röhre F13. Die Schaltung nach Fig. 10 ist der- 600 Millisekunden besitzt. Dies wird durch eine geart ausgebildet, daß, wenn die Röhre F10 sperrt, die 50 eignete Zeitkonstante, bestehend aus Kondensator Röhre F12 leitet, und wenn die Röhre F11 leitet, wird Cm und Widerstand Rm, erreicht. Der Spannungsdie Röhre F13 gesperrt. In der Regel ist die Röhre ausgang des Anodenstromkreises wird als zweites F~12 leitend, und Relais / fällt ab, da ein zu ihm par- Stromtorsignal auf ein drittes, G3, der Röhre F9 in allel angeordneter Kontakt U1 geschlossen ist (Fig. 10). der Fig. 9 geleitet und setzt für eine Periode von In diesem Fall leitet Röhre F13 nicht, wie angegeben, 55 600 Millisekunden jeweils die Schließbewegung des so daß Relais K mit ihr in Serie ist, also auch nicht Kontaktes /3 herab und ist das Signal, um den Stromarbeitet. Wenn jetzt der erste Impuls bei D1 an- kreis des zweiten Stromtores zu öffnen. Diese Öffkommt, wird die Röhre F13 während des Zeitinter- nungsperiode entspricht der Minimalpause zwischen vails T3 in Fig. 11 leitend, wobei der Stromkreis des zwei aufeinanderfolgenden Impulsgruppen. Relais/ geschlossen wird. Wenn ferner der vierte 60 Es wird darauf hingewiesen, daß die Bezugszeichen Impuls ankommt, wird die Röhre F12 leitend und EB1, EB% und EC2 in den verschiedenen Figuren zur Röhre F13 nichtleitend, so daß das Relais / während Klärung "der elektrischen Verbindung zwischen den der Zeitverzögerungsperiode des Relais K arbeitet. einzelnen Stromkreisen der vorbehandelten Zeich-Mit anderen Worten, das Relais/ arbeitet während nungen dienen.
der Zeitverzögerungsperiode des Relais K immer 65 Um die Beschreibung und die vereinfachten Zeichdann, wenn die Röhre F13 aus dem leitenden in den nungen berücksichtigen zu können, wurde das vornichtleitenden Zustand übergeht. Diese Arbeitsweise stehend aufgeführte Ausführungsbeispiel zur Erzeudes Relais / wird als ein eine Änderung einleitendes gung und Übertragung einer bestimmten Serie von
Impulsgruppen dargestellt. Die Erfindung ist aber auch dort anwendbar, wo eine an sich beliebige Serie von Impulsgruppen benutzt wird, und eignet sich z. B. zur Erzeugung und Übertragung von beliebigen Serien von Wählimpulsen, die einer ausgewählten Telefonnummer entsprechen, wobei die Auswahl an einem Aufspeicherungsteil eines Telefonanrufautomaten geschieht. Diese Verwendungsmöglichkeit wird anschaulich in der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit weiteren Erfindungsgegenständen dargelegt, welche diesen Teil der Erfindung in Fig. 14 bis 16 darstellen.
Fig. 14 zeigt eine Lochkarte als Aufspeicherungselement. In dieser Karte sind vier horizontale Reihen A, B, C, D mit zehn einander folgenden Lochstellungen dargestellt, wobei die schraffierten kleinen Kreise die gelochten und die nicht schraffierten Kreise die nicht gelochten Stellungen darstellen. Jede Kolonne I, II, III... IX oder X ist die figürliche Darstellung einer Nummer auf dieser Karte. Andererseits stellt die gelochte Stellung in der ersten oder tiefsten Linie den Wert 1 dar. In ähnlicher Weise bedeutet eine gelochte Stellung in der zweiten, niedrigeren Linie den Wert 2. Die dritte und die vierte oder niedrigste Linie bzw. Reihe entspricht den numerischen Werten 4 bzw. 8. Die Ziffer einer jeden Kolonne wird durch die Gesamtsumme der Grundwerte 1, 2, 4 und 8 dargestellt. Sofern keine gelochten Stellungen in der Kolonne vorhanden sind, stellt die Kolonne den Wert 0 dar. Auf der Lochkarte wird beispielsweise in Fig. 14 die Nummer 497 15 50 durch eine Anzahl von Löchern dargestellt. Die gezeigte Karte enthält eine große Anzahl von Vertiefungen und Erhöhungen, die ein falsches Einlegen der Karte bzw. ein Nichtfluchten in einer leitenden Stellung verhindern sollen.
Wenn die obige Lochkarte in ein Auswählaggregat (nicht dargestellt) eingeführt wird, wird eine Anzahl elektrischer Verbindungen entsprechend der in der Karte aufgespeicherten Nummer der aus Fig. 15 in einzelnen dargestellten Weise hergestellt.
Fig. 15 ist eine Abwandlung der Fig. 12. In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wurde die Zeitkonstante durch Wertmodifizierung der Widerstandskomponente verändert, während die kapazitive Komponente konstant blieb. Andererseits wird in dem zu beschreibenden Ausführungsbeispiel die Widerstandskomponente konstant gehalten, die kapazitive Komponente jedoch zur Bildung einer spezifischen Zeitkonstante verändert, die zur Erzeugung der gewünschten Impulsanzahl für jede Ziffer erforderlich ist. Es ist deshalb ersichtlich, daß die konstante Kapazität oder die Widerstandskomponente in jedem der verschiedenen Aggregate gegebenenfalls verändert werden kann.
Wenn die Lochkarte in den nicht dargestellten Auswähler eingeführt ist, wird in diesem Ausführungsbeispiel eine Anzahl von elektrischen Verbindungen über die schraffierten Kreise in Fig. 15 hergestellt, während andere mögliche elektrische Verbindungen für die nicht schraffierten Kreise nicht leitend bleiben. Wird nun die Starttaste SB betätigt, sprechen alle Aggregate A bis G (Fig. 1) an, und gleichzeitig wird das erste aus der Vielzahl parallel geschalteter Relais R, S, T, W zunächst erregt, Kontakt^ wird geschlossen und schließt einen Kondensator von 0,4 Mikrofarad in einer dieser elektrischen Verbindungen über die Leitung 15 an das erste Stromtor-Signalaggregat E (Fig. 1). Unter der Voraussetzung, daß eine Zeitkonstante von 100 Millisekunden 0,1 Mikrofarad benötigt, benötigt eine Zeitkonstante von 200 Millisekunden 0,2 Mikrofarad; 400 Millisekunden entsprechen 0,4 Mikrofarad und 800 Millisekunden 0,8 Mikrofarad usw., wobei ein Signal von 400 Millisekunden in diesem Fall über Kontakt rt übertragen wird. Nach Zusammenbruch des Stromkreises nach diesen 400 Millisekunden wird ein geeignetes, dem Relais / in Fig. 10 entsprechendes Relais erregt und Kontakt J1 in Fig. 15 geschlossen. Nachfolgend wird das nächste Relais S erregt, da Kontakt rz geschlossen und in der Regel der Kontakt t2 in der Ruhelage ist, während Relais R wieder ausgeschaltet wird. Wird Relais S erregt, schließt Kontakt S1, und zwei leitende Verbindungen werden parallel zur Leitung 15 geschlossen, wobei diese Verbindungen einen Kondensator von 0,1 bzw. 0,8 Mikrofarad, wie im oberen Teil der Fig. 15 angedeutet, enthalten. In diesem Fall wird insgesamt eine Kapazität von 0,9 Mikrofarad angeschlossen. Wenn die Impulse wieder über Aggregats ausgesandt werden, und zwar nach Ende der vorbezeichneten Zeitperiode von 600 Millisekunden, wird eine Anzeige für eine Periode von 900 Millisekunden wirksam, die dem oben angegebenen Wert von 0,9 Mikrofarad entspricht. Am Ende dieser Zeitperiode der Impulsübertragung wird ein Zeitsignal ausgesandt, welches der Minimalpause entspricht, und gleichzeitig wird der Relaiskontakt Z1 wie beschrieben geschlossen, wodurch die Steuerung auf das nächste Relais T übergeht. Derart wiederholt die Vorrichtung den Arbeitszyklus der Impulsaussendung und der Pausen, bis die gewünschte Anzahl der Impulsgruppen abgegeben ist, wobei diese Wählimpulse einer in einem Aufnahmeteil gespeicherten Telefonnummer nach Fig. 14 entsprechen. Es ist ersichtlich, daß im vorstehenden Ausführungsbeispiel, wie insbesondere in Fig. 14 und 15 erläutert, die Impulsgruppen der Telefonnummer 497 15 50 entsprechen und von der Vorrichtung ausgesandt werden. Im Ausführungsbeispiel ist angegeben, daß die aufgespeicherten Telefonnummern derart verschlüsselt sind, daß sie sich auf eine arithmetische Kombination der Grundzahlen 0, 1, 2, 4 und 8 beziehen. In bekannter Weise kann jedoch der Schlüssel auf Wunsch geändert werden.
Fig. 16 ist ein abgewandeltes Beispiel der Fig. 12 und 15. In diesem Ausführungsbeispiel ist eine Mehrzahl von Tasten SS1, SS2, SS3 ... an Stelle der Lochkarten vorhanden. In dieser Zeichnung bedeutet ein schematisches Rechteck SC den Steuerstromkreis für die schrittweise Schaltung, die im einzelnen in Fig. 12 bzw. 15 dargestellt war. Die Arbeitsweise ist ähnlich der an Hand der Fig. 12, 15 beschrieben, so daß die Arbeitsweise dieses Steuerstromkreises nicht mehr wiederholt wird.
Die in dem Ausführungsbeispiel beschriebenen Vakuumröhren können durch Transistoren bekannter Bauart ersetzt werden. In diesem Falle werden die positiven Steuer- bzw. Erregerimpulse durch vorzugsweise negative Impulse ersetzt.

Claims (6)

Patentansprüche :
1. Schaltungsanordnung für die selbsttätige Übertragung von Anrufnummern, bei der die Auswahl der Wählinformation mit Hufe eines durch manuelle Betätigung des Teilnehmers beeinflußbaren Zeitkonstantenkreises eines Multivibrators gebildet und in entsprechende Wähl-
309 749/95
impulsreihen umgewandelt wird, für Fermnelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch ge kennzeichnet, daß über einen Frequenzzerhacker 04) die Frequenz eines Netzstromes, vorzugsweise Netzwechselstromes, in eine niedrigere Impulsgruppenfrequenz zerhackt wird, daß ein zerhackter, nur negative Impulse enthaltender Impulssteuerzug (12) über ein zweites Stromtor
(D) dem schrittweise nacheinander veränderbare Zeitkonstantenteile aufweisenden Multivibrator (E), ein zweiter, nur positive Impulse enthaltender Impulszug (11) einem ersten Stromtor (B) einer Signalabgabevorrichtung zugeführt wird, daß dieser zweite Impulszug im Stromtor (B) nur beim Vorhandensein von Ziffersignalimpulsen, insbesondere eines Rechteckimpulszuges (14) des mit dem ersten Stromtor gekoppelten Multivibrators
(E) im Stromtor (B), dieses Stromtor schließt (leitend macht), so daß den Ziffersignalimpulsen entsprechende Ziffererregerimpulse (17) aus dem zweiten Impulszug abgezählt und abgegeben werden, und daß der Multivibratorkreis (E) an einen Stromtorkreis (G) des zweiten Stromtores (D) rückgekoppelt ist, derart, daß im wesentlichen gleichzeitig mit der Erzeugung von Rechteckimpulsen (14) ein zweiter, rechteckiger Steuerimpulszug im Multivibrator erzeugt und diesem Stromtorkreis (G), z. B. dem Gitter (G3) der Pentode (F9), zugeführt ist, so daß diese Röhre (F9) bzw. der Stromtorkreis (G) für eine vorbestimmte Zeit von z. B. 600 Millisekunden das zweite Stromtor (D) sperrt, so daß der Durchgang der Steuerimpulszüge (13) zum Multivibrator und somit die Bildung der Rechteckimpulse (14) in der Zeit zwischen der Abgabe von zwei Zifferimpulszügen unterbleibt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechteckwellen mindestens einem pulsierenden Relaiskontakt (J, K) zugeführt und die Rückkoppelungsimpulse über diese betätigten Relaiskontakte dem Stromtorkreis (G) zugeleitet sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzzerhacker (A) einen Multivibrator (F2, F3), insbesondere einen monostabilen Multivibrator, enthält.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswahl der Impulsgruppen für den Multivibrator (E) durch vorbestimmte ausgewählte Tastenkontakte eines Wählteiles erfolgt, wobei jeder Tastenkontakt einer Telefonnummer entspricht.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktschluß im Wählteil mittels einer an sich bekannten Lochkarte erfolgt, wobei jede mit diesen Kontakten verbundene elektrische Leitung einen Ohmschen Widerstand oder ein kapazitives Element enthält, und daß die gelochten Stellungen der Lochkarte, wie an sich bekannt, einer Telefonnummer entsprechen.
6. Schaltungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Multivibrator (E) des Steuersignalkreises ein monostabiler Multivibrator (F10, F11) ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1044 884,1057 661.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1057177.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
® 309 749/95 11.63
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