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DE1157475B - Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser - Google Patents

Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser

Info

Publication number
DE1157475B
DE1157475B DEG32826A DEG0032826A DE1157475B DE 1157475 B DE1157475 B DE 1157475B DE G32826 A DEG32826 A DE G32826A DE G0032826 A DEG0032826 A DE G0032826A DE 1157475 B DE1157475 B DE 1157475B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
setting
automatic
exposure
manual
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG32826A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Richter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hittech Prontor GmbH
Original Assignee
Alfred Gauthier GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfred Gauthier GmbH filed Critical Alfred Gauthier GmbH
Priority to DEG32826A priority Critical patent/DE1157475B/de
Publication of DE1157475B publication Critical patent/DE1157475B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/12Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device a hand-actuated member moved from one position to another providing the energy to move the setting member, e.g. depression of shutter release button causes a stepped feeler to co-operate with the pointer of the light-sensitive device to set the diaphragm and thereafter release the shutter

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

  • Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser Die Erfindung betrifft eine photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser und einem wahlweise auf einen Bereich »Manuell« und einen Bereich »Automatik« einstellbaren Umschalter.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kamera vorstehender Gattung so auszubilden, daß sie bei einem weiten Anwendungsbereich zugleich eine einfache, sichere und übersichtliche Bedienung ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in Einstellage »Manuell« der Umschalter und ein weiterer, mit einem Belichtungszeithemmwerk zusammenarbeitender handbetätigbarer Steller zu einer unabhängigen Einstellung von Blende bzw. Zeit dienen, während in Einstellage »Automatik« die Belichtungseinstellung durch einen ein fest vorgegebenes Zeit-Blende-Programm bestimmenden sowie in Abhängigkeit vom Meßergebnis des Belichtungsmessers steuerbaren Steller erfolgt, und daß dem Hemmwerk im Bereich »Manuell« eine mit dem handbetätigbaren Belichtungszeitsteller zusammenarbeitende Stellvorrichtung zugeordnet ist, deren Einfuß bei Umstellung der Kamera auf den Bereich »Automatik« mittels eines vom Umschalter betätigbaren Hebels aufgehoben wird, und daß in dieser Einstellage die Einstellung des Hemmwerks über ein besonderes, vom Automatik-Steller gesteuertes Getriebe erfolgt.
  • Auf diese Weise braucht zum Zwecke der Umstellung der Kamera vom Bereich »Manuell« auf den Bereich »Automatik« nur der in Einstellage »Manuell« zugleich zur Blendeneinstellung dienende Umsteller auf eine dem Bereich »Automatik« entsprechende Einstellage umgestellt zu werden, während der von Hand betätigbare Belichtungszeitsteller in der im Bereich »Manuell« zuvor eingenommenen Einstellage verbleiben kann, da der Einfluß der mit diesem Steller zusammenarbeitenden Stellvorrichtung durch die Umschaltung aufgehoben ist. Dies wiederum erbringt eine einfache Handhabung der Kamera sowohl hinsichtlich Übersichtlichkeit als auch bezüglich Art und Anzahl der durchzuführenden Einstelloperationen, und außerdem ist die Gefahr von Bedienungsfehlern völlig ausgeschaltet.
  • Eine wirkungsmäßig günstige und unverwickelte Ausführungsform der Erfindung kann darin bestehen, daß die Stellvorrichtung zwei miteinander zusammenarbeitende Hebel umfaßt, von denen der eine in Einstellage »Manuell« zur Beeinflussung der Ausgangslage eines Hemmwerkbremshebels dient und hierbei kraftschlüssig am anderen Hebel anliegt, während er in Einstellage »Automatik« mittels des vom Umschalter betätigbaren Hebels aus dem Bewegungsbereich sowohl des Bremshebels als auch des anderen Hebels gebracht ist, und daß der andere Hebel mit einer Steuerkurve des handbetätigbaren Belichtungszeitstellers in Wirkungsverbindung steht.
  • Eine leichtgängige Einstellbetätigung des Hemmwerks vom Automatik-Steller aus sowie eine eindeutige Bestimmung der Ausgangslage eines den Eingang des Hemmwerks bildenden Bremshebels im Falle beider Steuerungsarten des Hemmwerks läßt sich dadurch erreichen, daß das zur wirkungsmäßigen Verbindung des Hemmwerks mit dem Automatik-Steller dienende Getriebe mit einem ortsfest gelagerten Hebel formschlüssig verbunden ist, an welchem der Bremshebel des Hemmwerks angelenkt ist, und daß in Einstellage »Manuell« dedr Automatik-Steller mittels einer vom Umschalter steuerbaren Sperre in einer Ausgangslage festgehalten ist.
  • Um eine besonders übersichtliche, Irritierungen der Bedingungsperson mit Sicherheit ausschließende Ein-bzw. Umstellung der Kamera vornehmen zu können, wird ferner vorgeschlagen, daß der Umschalter eine Abdeckfahne trägt, die bei Einstellung der Kamera auf den Bereich »Automatik« die Belichtungszeitskala des handbetätigbaren Belichtungszeitstellers abdeckt, während sie bei Umstellung der Kamera auf den Bereich »Manuell« die Sicht auf die Skala freigibt.
  • Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung und der Zeichnung ersichtlich, die eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels des Erfindungsgegenstandes zu erkennen gibt, wobei die einzelnen Bauteile der besseren Übersicht wegen mit gewissem Abstand voneinander angeordnet veranschaulicht sind.
  • In der Zeichnung ist mit 1 ein entgegen der Wirkung einer Druckfeder 2 betätigbarer.Kameraauslöser bezeichnet, der in einem hier nicht gezeigten Kameragehäuse axial verschiebbar geführt ist. Zur selbsttätigen Belichtungseinstellung ist dem Auslöser 1 ein Abtaster 3 zugeordnet, welcher in an sich bekannter Weise die Stellung des beweglichen Meßwerkteils 4 eines in die Kamera eingebauten und von einer Photozelle 5 gesteuerten Belichtungsmessers abtastet.
  • Der Abtaster 3 ist beim Ausführungsbeispiel als ein parallel zum Kameraauslöser 1 angeordneter Schieber ausgebildet und unter Wirkung einer Zugfeder 7 gestellt, welche ihn an einem Bund 1 a des Kameraauslösers 1 in Anlage zu halten sucht. Um zu erreichen, daß der Abtaster 3 bei nicht betätigtem Kameraauslöser 1 die in der Zeichnung dargestellte Lage einnimmt, ist die Zugfeder 7 etwas schwächer als die Druckfeder 2 ausgebildet. Zur Zusammenarbeit mit dem beweglichen Teil 4 des Belichtungsmessers weist der Abtaster 3 eine Stufenkurve 3 a auf, die sich mit einer ihrer Stufen beim Niederdrücken des Kameraauslösers 1 unter dem Einfluß der Zugfeder 7 auf den Zeiger 8 des beweglichen Meßwerkteils 4 auflegt. Der bewegliche Mcßwerkteil 4 des Belichtungsmessers ist in einem U-förmigen Träger 10 gelagert, der seinerseits zwecks Berücksichtigung der Filmempfindlichkeit mittels einer Handhabe 11 in seiner Grundeinstellung einstellbar gelagert ist. Hierzu weist die Handhabe 11 eine gegenüber einer ortsfesten Marke 12 einstellbare Filmempfindlichkeitsskala 13 auf.
  • Am Kameraauslöser 1 ist ein weiterer Bund 1 b vorgesehen, der mit einem zweiarmigen, auf einer ortsfesten Achse 14 schwenkbar gelagerten Auslöserhebel 15 zusammenarbeitet. Der eine Arm 15 a des Auslöserhebels 1.5 ist zu diesem Zweck rechtwinklig abgebogen, während sein anderer Arm 15 b am Lappen 16a eines Sperrhebels 16 anliegt. Der Sperrhebel 16, der ebenfalls schwenkbar auf einer ortsfesten Achse 17 sitzt und durch eine Feder 18 am Auslöserhebel 15 in Anlage gehalten wird, sichert den mit einer nicht gezeigten, an sich bekannten Antriebsfeder zusammenarbeitenden Antriebsteil 19 des Verschlusses in seiner Gespanntlage. Der Antriebsteil 19 ist in an sich bekannter Weise auf einer Welle 20 angeordnet, die ihrerseits in ebenfalls nicht näher veranschaulichter Weise mit einer entsprechenden Betätigungseinrichtung, beispielsweise mit der Filmtransporteinrichtung der Kamera, gekuppelt sein kann.
  • Zur Betätigung des koaxial zur Objektivachse des Verschlusses angeordneten und zum Antrieb der Verschlußblätter 21 dienenden Ringes 22 ist am Antriebsteil 19 des Verschlusses eine Treibklinke 24 gelenkig angeschlossen, welche unter Wirkung einer Feder 25 steht und mittels eines Kupplungsmauls 24 a an einem Stift 26 des Antriebsringes 22 angreift. Die Verschlußblätter 21, von denen in der Zeichnung der übersichtlichkeit wegen lediglich eines dargestellt ist, sind auf Zapfen 27 des Antriebsringes 22 gelagert und mittels Schlitzen 21 a an ortsfesten Stiften 28 geführt, derart, daß bei einer Drehung des Antriebsteils 19 die Verschlußblätter eine hin- und herschwingende Bewegung ausführen.
  • Ebenfalls koaxial zur Objektivachse ist im Verschluß ferner ein als Ring ausgebildetes Blenden-Betätigungsorgan 30 angeordnet, das über eine Stift-Schlitz-Verbindung 30 a, 30 b mit den auf je einem ortsfesten Stift 31 schwenkbar gelagerten Blendenlamellen 32 verbunden ist. Am Blendenbetätigungsorgan 30 greift eine Feder 33 an, die bestrebt ist, den Ring in einer Ausgangslage zu halten, in welcher sich die Lamellen 32 in Offenstellung befinden. Achsgleich zur Objektivachse ist ferner im Verschluß ein ringförmiger Automatik-Steller 34 angeordnet, der über eine Stift-Schlitz-Verbindung 3 b, 34 a mit dem Abtaster 3 in Wirkungsverbindung steht. Dieser im Bereich »Automatik« der Kamera zur selbsttätigen Belichtungseinstellung dienende Steller weist je eine Steuerkurve 34b und 34c zur Beeinflussung des Blendenbetätigungsorgans 30 sowie des im folgenden noch näher beschriebenen Belichtungszeithemmwerks auf.
  • Die 17bertragung der Stellkräfte vom Automatik-Steller 34 auf das Blendenbetätigungsorgan 30 erfolgt mittels eines auf einer ortsfesten Achse 35 schwenkbar gelagerten dreiarmigen Hebels 36, dessen einer Arm 36a einen mit der Steuerkurve 34 b des Automatik-Stellers zusammenarbeitenden Stift 37 trägt, während er mit seinem anderen Arm 36b kraftschlüssig an einem Stift 30 c des Blendenbetätigungsorgans 30 anliegt. Schließlich ist der Hebel 36 an seinem weiteren Arm 36 c mit einem Stift 38 versehen, welcher mit einer Steuerkurve 40 a des im Bereich »Manuell« der Kamera zur Blendeneinstellung dienenden Blendenstellers 40 zusammenwirkt. Zu dem gleichen Zweck ist am Blendensteller 40 außerdem ein Bogenstück 40 b angeordnet, auf dessen äußerer Mantelfläche eine Blendenskala 40 c aufgetragen ist.
  • Die Belichtungszeiteinstellung erfolgt im Bereich »Automatik« mittels einer ortsfesten, parallel zur Objektivachse gelagerten Welle 41, die einenends einen Hebel 42 trägt. Am freien Ende dieses Hebels ist ein in der Steuerkurve 34 c des Automatik-Stellers 34 geführter Stift 42a angeordnet. Anderenends ist die Welle 41 mit einem weiteren, drehfest auf ihr angeordneten Hebel 43 versehen, dessen freies Ende mit einem Teil des Belichtungszeithemmwerks in Wirkungsverbindung steht.
  • Dieses Hemmwerk besteht aus einer Grundplatte 45, an der einseitig ein Zapfen 46 angeordnet ist, welcher an seinem freien Ende einen zweiarmigen Hebel 47 trägt. Letzterer weist an seinen beiden Hebelarmen entgegengesetzt gerichtete Stifte 48 und 49 auf. Auf dem Stift 48 des Hebels 47 ist ein einenends mit dem Antriebsteil 19 zusammenarbeitender Bremshebel 50 schwenkbar gelagert, der anderenends mit einer Schlitzführung 50a versehen ist. In diese Schlitzführung greift ein Stift 51 ein, der seinerseits an einem Antriebssegment 52 des Hemmwerks angeordnet ist. Dieses Antriebssegment wiederum sitzt schwenkbar auf einem Zapfen 53 der Grundplatte 45 und steht unter der Wirkung einer Zugfeder 54, die bestrebt ist, das Segment in einer solchen Ausgangslage zu halten, in der sich der Stift 51 an die Grundplatte anlegt. An seinem freien Ende ist das Antriebssegment 52 mit einem bogenförmigen Zahnsegment 52a versehen, das mit einem in der Zeichnung lediglich durch strichpunktierte Linien angedeuteten Räderwerk zusammenarbeitet. Dieses Räderwerk wiederum steht in Wirkungsverbindung mit einem Steigrad 55, dem ein zu- und abschaltbarer Anker 56 zugeordnet ist. Der Anker 56 sitzt hierbei drehbeweglich auf einem Lagerzapfen 57 eines auf einem Zapfen 58 der Grundplatte 45 beweglich gelagerten Hebels 59.
  • Wie aus der Zeichnung weiter ersichtlich, ist der den Bremshebel 50 tragende Hebel 47 über ein an seinem Zapfen 49 angreifendes, aus den Teilen 41, 42, 42a und 43 gebildetes Getriebe mit der Steuerkurve 34 b des Automatik-Stellers 34 derart formschlüssig verbunden, daß bei dessen Betätigung der Bremshebel 50 in seiner Relativlage zum Antriebsteil 19 des Verschlusses eine Veränderung erfährt.
  • Um im Einstellbereich »Manuell« unabhängig von den vorerwähnten, im Bereich »Automatik« wirksam werdenden Getriebeteilen eine Einstellung des Belichtungszeithemmwerks 47 bis 59 mittels eines handbetätigbaren Stellers 60 vornehmen zu können, ist dem Hemmwerk gemäß der Erfindung eine Stellvorrichtung zugeordnet, welche mittels einer am Steller 60 vorgesehenen Steuerkurve 60 a in ihrer Einstellage beeinflußbar ist. Die Stellvorrichtung weist hierzu zwei miteinander zusammenarbeitende Hebel 61 und 62 auf. von denen der eine, mit 61 bezeichnete Hebel im Bereich »Manuell« zur Beeinflussung der Einstelllage des Bremshebels 50 dient und sich hierbei an den Mitnehmerstift 51 des Bremshebels kraftschlüssig anlegt. Zur Zusammenarbeit mit dem Hebel 62 ist der mit diesem auf einer gemeinsamen Achse 63 lagernde Hebel 61 mit einem beiderseitig überstehenden Mitnehmerstift 61a versehen. Eines der überstehenden Enden liegt im Schwenkbereich des einen Arms 62a des Hebels 62, dessen anderer Arm 62 b mittels eines Stiftes 64 mit der Steuerkurve 60 a des handbetätigbaren Belichtungszeitstellers 60 in Wirkungsverbindung steht. Auf der die beiden Hebel 61 und 62 tragenden Achse 63 sitzt eine Windungsfeder 65, die sich einenends an einem Stift 66 des Hebelarms 62 b, anderenends an dem Mitnehmerstift 61 a so abstützt, daß sie auf die Hebel stets ein Moment ausübt, welches diese miteinander in Anlage zu bringen sucht. Die Windungsfeder 65, die der am Antriebssegment 52 angreifenden Zugfeder 54 entgegenwirkt, muß hierbei so stark ausgeführt sein, daß sie letztere überwindet.
  • Mit dem Hebel 61 der Stellvorrichtung 61 bis 66 arbeitet ein weiterer zweiarmiger, auf einer ortsfesten Achse 68 gelagerter Hebel 69 zusammen, derart, daß sich dieser bei entsprechender Drehung um seine Achse an das andere überstehende Ende des Mitnehmerstiftes 61 a anlegt. In seiner Einstellage beeinflußbar ist der Hebel 69 durch den sowohl zur Blendeneinstellung als auch zur Umstellung der Kamera von einem Bereich auf den anderen dienenden Umsteller 40, der zu diesem Zweck einen Steuernocken 40 d aufweist, an dem sich der unter der Wirkung einer Feder 71 stehende Hebel 69 mittels eines Stiftes 72 abstützt. Dabei ist die Anordnung des Hebels 61 der Stellvorrichtung 61 bis 66 so getroffen, daß dieser bei auf den Bereich »Automatik« eingestellter Kamera vom Hebel 69, wie in der Zeichnung veranschaulicht, entgegen der Wirkung der Feder 65 in eine Einstellage gebracht werden kann, in der dieser am Hebel 62 außer Anlage und damit ohne Einfluß auf das Hemmwerk ist.
  • Am Arm 69 a des Hebels 69 ist ein Schaltstift 73 angeordnet, der in der Weise wirkt, daß er bei einer entsprechenden Drehbewegung des Hebels 69 auf einen Vorsprung 59a des Hebels 59 auftrifft und letzteren derart bewegt, daß der Anker 56 am Steigrad 55 außer Eingriff kommt. Der Hebel 59 steht über einen Stift 74 auch mit dem handbetätigbaren Belichtungszeitsteller 60 in Wirkungsverbindung, wozu an diesem eine mit zwei Steuerkanten 75 a und 75 b versehene Aussparung 75 vorhanden ist, in die der Stift 74 des Ankerschalthebels 59 eingreift. Die Ausbildung und Anordnung der Steuerkanten 75a und 75 b ist hierbei so getroffen, daß der Anker 55 außer Eingriff kommt, wenn die Kamera auf Belichtungszeiten im Bereich von 1/30 bis 1/.0o Sekunde eingestellt wird, wobei die Steuerkante 75 a wirksam wird. Kommen dagegen Belichtungszeiten mit längerer Belichtungsdauer als 1/3o Sekunde zur Einstellung, so liegt der Stift 74 der Steuerkante 75 b gegenüber, wodurch der Anker zur Wirkung eingeschaltet ist. In an sich bekannter Weise kann hierbei der Hebel 59 mit dem Verschlußblätter-Antriebsring 22 derart zusammenarbeiten, daß der Anker 56 in Ruhestellung des Ringes 22 abgeschaltet ist.
  • Zur Einstellung des handbetätigbaren Belichtungszeitstellers 60 ist dieser mit einer Belichtungszeitskala 60c versehen, die an einer zylindrischen Mantelfläche 60 b des Stellers aufgetragen ist. Diese Mantelfläche wiederum kann von einer in der Zeichnung nur andeutungsweise wiedergegebenen, amVerschlußgehäuse befestigten Ummantelung 76 umgeben sein, welche ein Fenster 76a aufweist, in dem der im Bereich »Manuell« der Kamera jeweils eingestellte Belichtungszeitwert der Skala 60c sichtbar erscheint. Um zu verhindern, daß der Photographierende im Einstellbereich »Automatik« der Kamera durch diese Belichtungszeitwerte irritiert wird, ist am Umsteller 40 eine bogenförmige Abdeckfeder 40 e angeordnet, die sich bei Umstellung des Stellers auf den Bereich »Automatik« vor das Fenster 76a schiebt und die Skalenwerte abdeckt.
  • Dem Umsteller 40 ist ferner ein ortsfest gelagerter Sperriegel 77 zugeordnet, der einenends mit einem Vorsprung 34 d des Automatik-Stellers 34 zusammenarbeitet und sich anderenends im Bereich »Automatik« mittels eines Stiftes 77a unter dem Einfluß einer Windungsfeder 78 an die im »Manuell«-Bereich der Blendeneinstellung dienende Steuerkante 40 a des Umstellers 40 anlegt. Wenn die Kamera mittels des Umstellers 40 auf den Bereich »Manuell« umgestellt wird, gelangt der Sperriegel 77 in Wirkstellung dadurch, daß sich der Stift 77 a hierbei über eine Steuerkante 40f gleitend nunmehr an einer konzentrisch verlaufenden Steuerkante 40 g des Umstellers anlegt. Wird dagegen die Kamera wieder auf den Bereich »Automatik« umgestellt, so wird gleichzeitig damit der Sperriegel 77, wie dies in der Zeichnung veranschaulicht ist, außer Eingriff, außerdem die Abdeckfahne 40 e in eine Einstellage gebracht, in der durch die Aufschrift »Auto« im Fenster 76a angezeigt ist, daß sich die Kamera in Einstellage »Automatik« befindet.
  • Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Kamera ist wie folgt: Sollen mit der Kamera Aufnahmen gemacht werden, bei denen sich Blende und Belichtungszeit selbsttätig einstellen, so ist zu diesem Zweck der Umsteller 40 in eine Einstellage zu bewegen, in der die Bezeichnung »Auto« im Sichtfenster 76a des Mantels 76 erscheint. In dieser Einstellage des Umstellers 40 ist der Sperriegel77, wie aus der Zeichnung ersichtlich, aus dem Bewegungsbereich des Automatik-Stellers 34 herausbewegt, ferner der mit der Stellvorrichtung 61 bis 66 zusammenarbeitende Hebel 69 durch den Steuernocken 40 d des Umstellers derart um seine Achse 68 geschwenkt, daß sein der Stellvorrichtung 61 bis 66 zugekehrtes Ende deren Hebel 61 in eine Endlage bewegt hat, in der dieser keinen Einfluß auf das Belichtungszeithemmwerk 47 bis 59 auszuüben vermag. Wird nun in einer derartigen Einstellage der Kamera bei gespanntem Verschluß der Kameraauslöser 1 niedergedrückt, so folgen diesem in der ersten Bewegungsphase der Abtaster 3 und der mit ihm verbundene Automatik-Steller 34 unter der Wirkung der Feder 7 nach, bis eine der Stufenkurven 3 a auf den Zeiger 8 des beweglichen Meßwerkteils 4 auftrifft. In Abhängigkeit von der Stellbewegung des Automatik-Stellers 34 bzw. seiner hierbei zur Wirkung des Automatik-Stellers 34 bzw. seiner hierbei zur Wirkung kommenden Steuerkurven 34 b und 34 c werden über den Hebel 36 das Blendenbetätigungsorgan 30, außerdem über das Hebelgetriebe 41 bis 43 der den Bremshebel 50 tragende zweiarmige Hebel 47 mitbewegt und damit letztlich sowohl die Blendenlamellen 32 als auch das Belichtungszeithemmwerk 47 bis 59 in. die dem Zeit-Blende-Programm des Automatik-Stellers 34 entsprechende Einstellage übergeführt. Im Ausführungsbeispiel erstreckt sich dieses durch die Steuerkurven 34b und 34e fest vorgegebene Zeit-Blende-Programm von der Paarung »2,8«; 1/3a sec bis zur Paarung Blende »22«; 1/50o sec.
  • Im Zuge der Weiterbewegung des Kameraauslösers 1 trifft dieser mit dem Bund 1c schließlich auf den Arm 15 a des Hebels 15 -auf, der einerseits den Sperrhebel 16 mitnimmt und infolgedessen den Spann-und Antriebsteil 19 des Verschlusses zum Belichtungsablauf freigibt.
  • Je nach Einstellage des Bremshebels 50 des Belichtungszeithemmwerks 47 bis 59 wirkt der unter der Wirkung seiner Spann- und Antriebsfeder sich um seine Achse 20 drehende Antriebsteil 19 mittels seines Vorsprungs 19 a über eine kürzere oder längere Wegstrecke mit dem Bremshebel 50 zusammen. Er schwenkt letzteren um seine Achse 48, um nach Zurücklegen einer die Belichtungsdauer bestimmenden Wegstrecke wieder von diesem abzuleiten. Gleichzeitig wird bei diesem Vorgang auch der über die Treibklinke 24 sowie den Stift 26 mit dem Antriebsteil 19 gelenkig verbundene Verschlußblätter-Antriebsring 22 in der üblichen Weise hin- und herbewegt, wobei die Verschlußblätter 21 aus der Schließstellung heraus in die maximale öffnungsweite auf- und zurückschwingen. Hiermit ist der Belichtungsablauf beendet, worauf der Antriebsteil 19 des Verschlusses in der üblichen Weise zur Durchführung einer neuen Aufnahme, beispielsweise über die Filmtransporteinrichtung, erneut in die Spannlage übergeführt und in dieser durch den Sperrhebel 16 wieder gesichert wird.
  • Beabsichtigt der Photographierende Aufnahmen zu machen, denen eine manuelle Belichtungszeit- und Blendeneinstellung zugrundeliegt, so muß hierzu zunächst der Umsteller 40 so weit gedreht werden, bis der jeweils gewünschte Blendenwert der Blendenskala 40 c im Fenster 76 a des Mantels 76 sichtbar wird. Gleichzeitig mit dieser Drehbewegung des Umstellers 4'0 wird auch die Abdeckfahne 40e mitbewegt, und zwar so weit, daß sie völlig aus dem Bereich des Fensters 76a verschwindet und die Sicht auf die Belichtungszeitskala 60 c freigibt. Infolge dieser zur Umstellung der Kamera auf den Bereich »Manuell« dienenden Drehbewegung legt sich der Sperriegel 77 vor den Vorsprung 34 d des Automatik-Stellers 34, während der der Stellvorrichtung 61 bis 66 zugeordnete Hebel 69 hierbei so gesteuert wird, daß er unter der Wirkung seiner Feder 71 in eine Endlage ausweicht, in der er weder einen Einfluß auf die Stellvorrichtung noch auf den den Anker 56 tragenden Hebel 59 auszuüben vermag.
  • Nachdem insoweit die Umstellung der Kamera auf den Bereich »Manuell« vorgenommen, ferner die Blendenlamellen 32 durch Zusammenwirken des Stellhebels 36 mit der Einstellkurve 40a des Umstellers 40 in die dem eingestellten Blendenwert entsprechende Lage gebracht worden sind, erfolgt die Einstellung der Belichtungszeit durch Drehen des handbetätigbaren Belichtungszeitstellers 60. Hierzu muß letzterer so weit in der einen oder anderen Richtung bewegt werden, bis der der gewünschten Belichtungszeit entsprechende Skalenwert im Fenster 76a des Mantels 76 erscheint. In Abhängigkeit von dieser Drehbewegung des handbetätigbaren Belichtungszeitstellers 60 wird nunmehr der Bremshebel 50 des Hemmwerks 47 bis 59 durch die Stellvorrichtung 61 bis 66 in seiner Lage beeinflußt, wobei nach Einstellung des Belichtungszeitwertes über den Hebel 59 der Anker 56 des Hemmwerks zu- bzw. abgeschaltet wird. Infolge der Verriegelung des Automatik-Stellers 34 ist auch der Hebel 47 und damit die Drehachse 48 des Bremshebels 50 festgelegt. Die Beinflussung des Bremshebels durch den Belichtungszeitsteller 60 erfolgt deshalb derart, daß die Winkellage des Bremshebels verändert wird. Der Antriebsteil 19 trifft demgemäß früher oder später mit seinem Vorsprung 19a auf den Bremshebel 50 auf, wodurch eine längere oder kürzere Belichtungszeit erzielt wird.
  • Auch bei Einstellung »Manuell« der Kamera wird der Belichtungsablauf in der üblichen Weise durch Niederdrücken des Kameraauslösers 1 eingeleitet, wobei sich dieser in der bereits geschilderten Weise mit seinem Bund 1 b auf den Auslöserhebel 15 auflegt und über den Sperrhebel 16 den Antriebsteil 19 des Verschlusses zum Ablauf freigibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser und einem wahlweise auf einen Bereich »Manuell« und einen Bereich »Automatik« einstellbaren Umschalter, dadurch gekennzeichnet, daß in Einstellage »Manuell« der Umschalter (40) und ein weiterer, mit einem Behehtungszeithemmwerk (47 bis 59) zusammenarbeitender handbetätigbarer Steller (60) zu einer unabhängigen Einstellung von Blende bzw. Zeit dienen, während in Einstellage »Automatik« die Belichtungseinstellung durch einen ein fest vorgegebenes Zeit-Blende-Programm bestimmenden sowie in Abhängigkeit vom Meßergebnis des Belichtungsmessers steuerbaren Steller (34) erfolgt, und daß dem Hemmwerk im Bereich »Manuell« eine mit dem handbetätigbaren Belichtungszeitsteller zusammenarbeitende Stellvorrichtung (61 bis 66) zugeordnet ist, deren Einfluß bei Umstellung der Kamera auf den Bereich »Automatik« mittels eines vom Umschalter betätigbaren Hebels (69) aufgehoben wird, und daß in dieser Einstellage die Einstellung des Hemmwerks über ein besonderes, vom Automatik-Steller gesteuertes Getriebe (41 bis 43) erfolgt. 2. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung (61 bis 66) zwei miteinander zusammenarbeitende Hebel (61 und 62) umfaßt, von denen der eine Hebel (61) in Einstellage »Manuell« zur Beeinflussung der Ausgangslage eines Hemmwerk-Bremshebels (50) dient und hierbei kraftschlüssig am anderen Hebel (62) anliegt, während der in Einstellage »Automatik« mittels des vom Umschalter (40) betätigbaren Hebels (69) aus dem Bewegungsbereich sowohl des Bremshebels als auch des anderen Hebels (62) gebracht ist, und daß der andere Hebel mit einer Steuerkurve (60a) des handbetätigten Belichtungszeitstellers (60) in Wirkungsverbindung steht. 3. Photographische Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zur wirkungsmäßigen Verbindung des Hemmwerks (47 bis 59) mit dem Automatik-Steller (34) dienende Getriebe (41 bis 43) mit einem ortsfest gelagerten Hebel (47) formschlüssig verbunden ist, an welchem der Bremshebel (50) des Hemmwerks angelenkt ist, und daß in Einstellage »Manuell« der Automatik-Steller mittels einer vom Umschalter (40) steuerbaren Sperre (77) in einer Ausgangslage festgehalten ist. 4. Photographische Kamera nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter (40) eine Abdeckfahne (40 e) trägt, die bei Einstellung der Kamera auf den Bereich »Automatik« die Belichtungszeitskala (60 c) des handbetätigbaren Belichtungszeitstellers (60) abdeckt, während sie bei Umstellung der Kamera auf den Bereich »Manuell« die Sicht auf die Skala freigibt.
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