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DE1157172B - Sinkscheider zur Erzeugung von drei Produkten - Google Patents

Sinkscheider zur Erzeugung von drei Produkten

Info

Publication number
DE1157172B
DE1157172B DEK40794A DEK0040794A DE1157172B DE 1157172 B DE1157172 B DE 1157172B DE K40794 A DEK40794 A DE K40794A DE K0040794 A DEK0040794 A DE K0040794A DE 1157172 B DE1157172 B DE 1157172B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thickener
chamber
pulp
overflow
sink
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK40794A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Garthoff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEK40794A priority Critical patent/DE1157172B/de
Publication of DE1157172B publication Critical patent/DE1157172B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/28Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation
    • B03B5/30Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation using heavy liquids or suspensions
    • B03B5/36Devices therefor, other than using centrifugal force
    • B03B5/38Devices therefor, other than using centrifugal force of conical receptacle type

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Sinkscheider zur Erzeugung von drei Produkten Die Erfindung betrifft einen Sinkscheider zur Trennung von Erzen, Rohkohle oder anderen Mineralmengen in drei Produkte unterschiedlicher Wichte.
  • Es sind Sinkscheider zur Erzeugung von drei Produkten bekannt, die zwei mit Schwertrübe unterschiedlicher Wichte gefüllte und mit Vorrichtungen zur Trübezufuhr versehene Kammern aufweisen. Jede Kammer besitzt einen eigenen Trübekreislauf mit entsprechender Trüberegenerierung, der unter anderem Eindicker zur Vorbehandlung der Trübe zwecks Erzielung des erforderlichen spezifischen Gewichtes aufweist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen solchen Sinkscheider zu vereinfachen. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Dicktrübeabzug eines vorgeschalteten Eindickers mit der einen Kammer, der Überlauf mit der anderen Kammer des Scheiders verbunden ist und daß der Überlauf der ersten Kammer zugleich Zulauf zu der zweiten Kammer ist. Bei dem Sinkscheider gemäß der Erfindung reicht es also aus, dem Scheider nur einen Eindicker vorzuschalten, der zugleich die Trübe für die erste Kammer und die Trübe für die zweite Kammer liefert. Das endgültige spezifische Gewicht der Trübe für die zweite Kammer stellt sich nach der Mischung der aus dem Überlauf des Eindickers abgezogenen Trübe mit der aus der ersten Kammer in die zweite Kammer fließenden Trübe ein. Liegen die Verhältnisse so, daß der Überlauf des Eindickers unmittelbar das für die Trennung des Gutes in der zweiten Kammer des Scheiders erforderliche spezifische Gewicht aufweist, so wird der zweiten Kammer lediglich diese Trübe, nicht aber zugleich Trübe aus der ersten Kammer zugeleitet. Der Sinkscheider gemäß der Erfindung benötigt also, wie erwähnt, obwohl es sich um einen Dreiproduktenscheider handelt, der mit zwei Trüben unterschiedlicher spezifischer Gewichte arbeitet, nur eine Vorrichtung zur Einstellung der spezifischen Gewichte der Trüben.
  • Um die spezifischen Gewichte der beiden aus dem Eindicker abgezogenen Trüben auf den gewünschten Wert einstellen zu können, kann der Eindicker in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft mit Einrichtungen versehen sein, mit deren Hilfe eine Einstellung der Eindickwirkung und damit der spezifischen Gewichte der Trüben möglich ist. Hierzu kann in vorteilhafter Weise die Einlaufleitung des Eindickers von einem in das Trübebad des Eindikkers eintauchenden, in seiner Eintauchtiefe verstellbaren Rohr umgeben sein. Bei einem Eindicker, der als Zentrifugaleindicker ausgebildet ist, kann zu diesem Zweck auch ein von der Seite axial verschiebbar in den Eindicker hineinragendes Auslaufrohr für den Abzug der Dünntrübe vorgesehen sein.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Sinkscheideranlage mit einem Scheider gemäß der Erfindung, teils in der Ansicht, teils im Schnitt, Fig.2 eine Teilansicht der Anlage in Richtung des Pfeiles 11 in Fig. 1, Fig. 3 einen Eindicker eines Sinkscheiders gemäß der Erfindung in der Ansicht, Fig.4 eine andere Ausführungsform eines Eindickers eines Sinkscheiders gemäß der Erfindung im Schnitt.
  • Der Sinkscheider der in Fig. 1 und 2 dargestellten Anlage weist zwei Kammern 1 und 2 auf, die als Spitzen ausgebildet sind und unmittelbar hintereinanderliegen, so daß der Überlauf 3 der ersten Kammer unmittelbar in den Zulauf der zweiten Kammer übergeht. Der Überlauf 4 der zweiten Kammer mündet oberhalb eines Siebes 5, welches die Trübe von dem festen Bestandteil des Minerals, z. B. von der Beinkohle, trennt. Die Trübe wird in einer weiteren Spitze 6 aufgefangen und durch die Rohrleitung 7 mittels einer nicht gezeichneten Pumpeneinrichtung, z. B. mittels einer Mammutpumpe, in das Zulaufrohr 8 geführt, welches zentral in dem Einlauf eines Eindickers 9 mündet. Das Abflußrohr 10 der ersten Kammer 1 mündet oberhalb eines Siebes 11; dort wird das feste Produkt, z. B. reine Berge, von der Trübe getrennt und in einer weiteren Spitze 12 aufgefangen. Aus dieser Spitze wird die Trübe durch eine Rohrleitung 13 und eine Pumpe, zweckmäßig eine Mammutpumpe, in die Leitung 8 gefördert. Das Ablaufrohr 14 der zweiten Kammer mündet oberhalb eines dritten Siebes 15; auf diesem wird das feste Produkt, z. B. das Mittelprodukt, von der Trübe getrennt, und die durchlaufende Trübe wird in einer weiteren Spitze 16 aufgefangen. Sie wird alsdann durch eine Rohrleitung 17 mittels einer Pumpe, zweckmäßig einer Mammutpumpe, ebenfalls in das Rohr 8 geführt, das in den Eindickereinlauf mündet. Der Eindicker besteht aus einer Spitze 9 und einem Tauchrohr 19, das zweckmäßig höhenverstellbar ist. Wie man aus der Fig. 3 erkennen kann, ist der obere Rand des Eindickers von einer Rinne umgeben, an welche ein Rohr 20 angeschlossen ist. Dieses mündet im unteren Teil der zweiten Kammer 2.
  • An das untere Ende des Eindickers ist ein weiteres Rohr 21 angeschlossen, das in dem unteren Teil der ersten Kammer 1 mündet. Ein drittes, an das untere Ende des Eindickers angeschlossenes Rohr 22 mündet etwa waagerecht in die Kammer 1, und zwar nahe der Oberfläche der die Kammer füllenden Trübe. Der Eindicker ist durch entsprechende Wahl der Eintauchtiefe des Rohres. 19 und der durch die Rohre 21 und 22 abgezogenen Trübemengen (Unterlauf) so eingestellt, daß der Unterlauf eine Trübe mit einer Wichte von beispielsweise 1,8 führt, während der Überlauf beispielsweise eine Trübe mit einer Wichte von etwa 1,4 abgibt.
  • Durch den waagerechten Teil des Rohres 22 wird im oberen Teil der Kammer 1 eine waagerechte Strömung erzeugt, die das aufschwimmende Gut (z. B. ein Gemisch aus Mittelprodukt und Reinkohle) in den Einlauf der Kammer 2 führt. Durch diese Anordnung ergibt sich auch in der Kammer 2 oben eine etwa waagerechte Strömung, die das aufschwimmende Gut (Reinkohle) in den Auslauf 4 fördert. Durch das Rohr 10 der Kammer 1 werden die gewaschenen Berge ausgetragen und durch das Rohr 14 der Kammer 2 das gewaschene Mittelprodukt. Die Trüben, welche auf den Sieben 5, 11 und 15 von den Produkten ablaufen, werden in den Spitzen 6 bzw.12 bzw.16 gesammelt und gelangen durch das Rohr 8 wieder in den Einlauf des Eindickers. Die gesamte Trübe wird z. B. aus einer Aufschlämmung von Magnetit in Wasser gebildet, wobei die Körnung des Magnetits unter etwa 0,2 mm liegt und mit der Hauptmenge bei etwa 0,1 mm. Da ein Teil des Schwerstoffes (Magnetit) mit den erzeugten Produkten abgeht, wird dem Eindicker zusätzlich Schwerstoff über die Rutsche 24 zugeführt. Falls erforderlich, kann dem Eindicker auch Wasser zugeleitet werden.
  • Zweckmäßig kann man auch die Rücklaufrohre 21 und 20 so ausbilden, daß sie in je eine Zwischenspitze münden, an die sich die eigentlichen senkrechten Einlaufrohre anschließen; hierbei sind vorzugsweise Spitze und/oder senkrechte Einlaufrohre höhenverstellbar, so daß man den Ort der Mündung der senkrechten Einlaufrohre in der Höhenlage verstellen kann. Zweckmäßig wird ferner in den oberen Teil der Rücklaufrohre 20, 21 und 22 je ein Drosselorgan angebracht, wodurch ebenfalls eine Regelung möglich ist.
  • Bei einer Versuchseinrichtung, bei welcher allerdings ein gerade vorhandener Eindicker benutzt wurde, betrug die Wichte der Trübe, die den Eindicker 9 durch die Rohre 21 und 22 verließ, etwa 1,605 kg/1. Der Überlauf des Eindickers hatte eine Wichte von etwa 1,3 kg/l. Durch die Mischung dieser am Eindicker überlaufendeen Trübe, die durch das Tauchrohr 20 in die Kammer 2 gelangte, einerseits, und andererseits mit der Trübe, die aus dem Überlauf der Kammer 1 in die Kammer 2 gelangte, ergab sich schließlich eine Durchschnittswichte in der Kammer 2 von etwa 1,46 kg/1.
  • Bei dem Versuch wurde Fettkohle von Tomusinsk (Westsibirien) benutzt mit einer Korngröße von 30 bis 10 mm. Es wurde folgendes Ausbringen erzielt:
    Reinkohle . . . . . . . . 63,2 Gewichtsprozent
    Mittelgut . . . . . . . . . 8,3 Gewichtsprozent
    Berge . . . . . . . . . . . . 28,5 Gewichtsprozent
    Insgesamt . . . . .. . . 100,0 Gewichtsprozent
    Eine Kontrollanalyse der Produkte brachte folgende Ergebnisse:
    Wichtestufen Reinkohle Mittelgut Berge
    (kg/1)
    Menge olo
    Menge o/o
    Menge oio
    Unter 1,47 . . . . . ... 98,7 8,5 0,2
    1,47 bis 1,605 .... 1,3 79,5 3,6
    Über 1,605 . . . . . . . . - 12,0 96,2
    Insgesamt . . . . . . . . . 100,0 l00,0 ` 100,0
    Fig. 3 gibt einen Eindicker des Sinkscheiders gemäß der Erfindung in einer größeren Darstellung wieder. Hieraus kann man das Tauchrohr 19 erkennen, das höhenverstellbar eingerichtet ist. Dieses mündet zentral in der Eindickerspitze 9. Die Spitze ist oben von einer überlaufrinne 26 umgeben, an welche das Rücklaufrohr 20 angeschlossen ist. In diesem ist ein Drosselorgan 27 angeordnet. An dem unteren Ende der Spitze sind die Rücklaufrohre 21 und 22 angeordnet, und in diesen ist ebenfalls, je ein Drosselorgan 28, 29 angeordnet. Es handelt sich hierbei um einen sogenannten statischen Eindicker. Die Regelung erfolgt bei diesem Eindicker durch Einstellung des Tauchrohres 19 und der Drosselorgane 28, 29.
  • Man kann auch einen dynamischen Eindicker verwenden, der aus Fig. 4 zu ersehen ist. Hierbei ist die Zulaufrinne 8 tangential zum kreisförmigen Querschnitt des Gefäßes 30 angeordnet; im übrigen kann das Eindickgefäß 30 oben offen sein; in diesem Gefäß ist, und zwar vorzugsweise in einer axialen Ebene, ein Auslaufrohr 31 angeordnet, das im zentralen Bereich des Eindickers mündet und in Richtung der eigenen Achse verstellbar angeordnet ist. Dieses Auslaufrohr 31 tritt an Stelle des Rücklaufrohres 20 der Fig.1. In ihm ist ein Drosselorgan 32 angeordnet. Die unteren Auslaufrohre 21, 22 entsprechen genau den Auslaufrohren in der Fig. 1. Die Ausführung nach Fig. 4 hat gegenüber der Ausführung nach Fig. 3 den Vorteil der besseren Regelmöglichkeit durch Verschiebung des Auslaufrohres 31.
  • Wie man aus dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 ersieht, kann man den Überlauf der ersten Kammer 1 unmittelbar, d. h. ohne Zwischenschaltung des früher üblichen Abtropfsiebes zugleich als Zulauf zu der zweiten Kammer 2 ausbilden oder Überlauf und Zulauf durch eine einfache Rinne verbinden. Es ist hierbei lediglich erforderlich, die Wichte der Trübe, die durch das Rohr 20 ausläuft, mittels Gestaltung oder Regelung des Eindickers so zu halten, daß sie leicht genug ist, um in Mischung mit der bei 3 überlaufenden, aus der Kammer 1 stammenden Trübe diejenige Wichte zu erzeugen, die in der zweiten Kammer 2 benötigt wird. Weist die den Überlauf des Eindickers bildende Trübe bereits die für die Kammer 2 erforderliche Wichte auf, so wird die beim Überlauf 3 der ersten Kammer 1 überfließende Trübe abgeleitet und nicht der zweiten Kammer 2 zugeführt. Dies kann z. B. durch Zwischenschaltung eines Siebes erfolgen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Sinkscheider zur Trennung von Erzen, Rohkohle oder anderen Mineralmengen in drei Produkte unterschiedlicher Wichte, der zwei mit Schwertrübe unterschiedlicher Wichte gefüllte und mit Vorrichtungen zur Trübezufuhr versehene Kammern aufweist und dem innerhalb des Trübekreislaufes ein Eindicker zur Vorbehandlung der Trübe vorgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Dicktrübeabzug des Eindickers mit der einen Kammer, der Überlauf mit der anderen Kammer des Scheiders verbunden ist und daß der Überlauf der ersten Kammer zugleich Zulauf zu der zweiten Kammer ist.
  2. 2. Sinkscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaufleitung des Eindikkers von einem in das Trübebad des Eindickers eintauchenden, in seiner Eintauchtiefe verstellbaren Tauchrohr umgeben ist.
  3. 3. Sinkscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eindicker als Zentrifugaleindicker ausgebildet ist und ein von der Seite axial verschiebbar in den Eindicker hineinragendes Auslaufrohr für die Dünntrübe besitzt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegesehrift Nr. 1048 541; belgische Patentschrift Nr. 511512.
DEK40794A 1960-05-23 1960-05-23 Sinkscheider zur Erzeugung von drei Produkten Pending DE1157172B (de)

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US4338188A (en) * 1979-07-13 1982-07-06 Exxon Research & Engineering Co. Coal cleaning process
CN103861333A (zh) * 2014-01-01 2014-06-18 张洪平 一种连环锥形沉降器

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BE511512A (de) *
DE1048541B (de) * 1959-01-15 Klöckner-Humboldt-Deutz Aktiengesellschaft, Köln-Deutz Einrichtung zur Schwimm- und Sinkscheidung von Mineralien, insbesondere von feinkörnigem Erz

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