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DE1156621B - Hydrodynamischer Drehmomentwandler - Google Patents

Hydrodynamischer Drehmomentwandler

Info

Publication number
DE1156621B
DE1156621B DEB56528A DEB0056528A DE1156621B DE 1156621 B DE1156621 B DE 1156621B DE B56528 A DEB56528 A DE B56528A DE B0056528 A DEB0056528 A DE B0056528A DE 1156621 B DE1156621 B DE 1156621B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
torque converter
clutch
chamber
pressure
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB56528A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard L Smirl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Borg Warner Corp
Original Assignee
Borg Warner Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Borg Warner Corp filed Critical Borg Warner Corp
Publication of DE1156621B publication Critical patent/DE1156621B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H45/00Combinations of fluid gearings for conveying rotary motion with couplings or clutches 
    • F16H45/02Combinations of fluid gearings for conveying rotary motion with couplings or clutches  with mechanical clutches for bridging a fluid gearing of the hydrokinetic type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)

Description

  • Hydrodynamischer Drehmomentwandler Die Erfindung bezieht sich auf einen hydrodynamischen Drehmomentwandler mit einem Gehäuse, einer in diesem Gehäuse befindlichen überbrückungskupplung, deren axial bewegliche Druckplatte das Innere des Gehäuses in eine Kupplungskammer und eine Drehmomentwandlerkammer aufteilt, einer unter Druck stehenden Flüssigkeitsquelle und einem Mehrwegeventil zur wahlweisen Umleitung der Flüssigkeit in die Kupplungskammer zur Ausrückung der Kupplung oder in die Drehmomentwandlerkammer zum Einrücken der Kupplung.
  • Drehmomentwandler der vorstehenden Art sind bekannt. Soll bei ihnen die Kupplung eingerückt werden, so wird der Druck in der Kupplungskammer durch Umstellen des äußeren Mehrwegeventils abgelassen. Der in der Drehmomentwandlerkammer weiterhin aufrechterhaltene Druck bewegt dann die Druckplatte der Überbrückungskupplung in Richtung der Kupplungskammer und in Eingriffsstellung. Dieses Arbeitsprinzip wird bei den meisten mit einer Kupplung kombinierten Drehmomentwandlern angewandt. Soll die Kupplung ausgerückt werden, so wird der Kupplungskammer wieder Druck zugeführt, und zwar - bei einer bekannten Art von Drehmomentwandlern - unter Aufrechterhaltung des Druckes in der Drehmomentwandlerkammer. Es wird also ein Druckausgleich zwischen der Kupplungskammer und der Drehmomentwandlerkammer herbeigeführt, so daß auf die Druckplatte der Kupplung keine hydraulischen Kräfte mehr wirken. Das Ausrücken der Kupplung aus der Eingriffsstellung wird schließlich durch die Kraft mechanischer Federn bewerkstelligt, die in der Kupplungskammer angeordnet sind und ständig auf die Druckplatte der Kupplung in Richtung der Drehmomentwandlerkammer drücken. Durch die notwendige Anwendung solcher die eigentliche Ausrückkraft aufbringender zusätzlicher Mittel in Gestalt mechanischer Federn stellt, was sowohl den Raumbedarf als auch die mögliche Störanfälligkeit und die Größe der Ansprechkräfte anbetrifft, einen ziemlichen Nachteil dar. Außerdem muß das äußere Mehrwegeventil verhältnismäßig kompliziert ausgebildet sein, weil es in der einen Stellung zwei verschiedenartige Durchgangswege, nämlich vom Druckeinlaß zur Drehmomentwandlerkammer und von der Kupplungskammer zum Auslaß herstellen muß und in der zweiten Stellung, der Kupplungsausrückstellung, nur einen, jedoch verzweigten Durchgangsweg, nämlich vom Druckeinlaß sowohl zur Drehmomentwandler- als auch zur Kupplungskammer.
  • Bei einem anderen bekannten Drehmomentwandler wird ebenfalls in die Drehmomentkammer ständig Druckflüssigkeit geleitet. Der Raum hinter der Kupplungsdruckplatte zu den Eingriffsmitteln hin hat keine besonderen, von außen herangeführten und von außen gesteuerten Druckanschlüsse, sondern wird von der Drehmomentwandlerkammer her über einen rings um die Kupplungsdruckplatte ausgebildeten Spalt mit Druckflüssigkeit versorgt. Die Kupplungsdruckplatte schließt also nicht die Drehmomentwandlerkammer von der Kupplungskammer in abdichtender Weise ab. Zum Steuern der Ein- und Ausrückbewegungen der Kupplung sind fliehkraftbetätigte Ventile vorgesehen, so daß diese Bewegungen automatisch erfolgen und von Hand darauf kein Einfluß genommen werden kann. Es sind sowohl in der Kupplungsdruckplatte von der Drehmomentwandlerkammer zur Kupplungskammer als auch von der Kupplungskammer nach außen führende Durchlaßkanäle vorgesehen, die jeweils von Ventilen beherrscht werden. Diese Ventile werden durch Fliehkräfte betätigt und sind derart ausgebildet, daß sie genau einander entgegengesetzt arbeiten. Steigt die Drehzahl und damit die Fliehkraft an, so wird der von der Drehmomentwandlerkammer in die Kupplungskammer führende Kanal geschlossen und der von der Kupplungskammer nach außen führende Kanal geöffnet. Dadurch erfolgt ein Druckabfall in der Kupplungskammer, und die Kupplung wird eingerückt. Durch dieses Einrücken wird der rings um die Druckplatte angeordnete Durchflußspalt abgedichtet, und es fließt aus der Drehmomentwandlerkammer keine Druckflüssigkeit mehr in die Kupplungskammer. Fällt die Drehzahl ab und lassen die Fliehkräfte nach, so wird der aus der Kupplungskammer nach außen führende Kanal geschlossen und der andere, die Kupplungsdruckplatte durchgreifende Kanal zur Drehmomentwandlerkammer hin geöffnet, so daß ein Druckausgleich stattfinden kann. Das eigentliche Ausrücken der Kupplungsdruckplatte wird dann durch Kräfte, die von der elastischen Verformung der Druckplatte herrühren, erreicht. Der Nachteil dieses bekannten Drehmomentwandlers besteht in der schwer beherrschbaren Verformungsarbeit der Druckplatte. Außerdem ist er für viele Zwecke nicht verwendbar, da er vollkommen automatisch arbeitet und nur in Abhängigkeit der Drehzahl regelbar ist.
  • Es sei auch noch bemerkt, daß es bei Föttinger-Kupplungen nicht mehr neu ist, den Kernraum der Kupplung über Durchlaßkanäle in Gestalt von schräg angeordneten Querbohrungen mit einer Flüssigkeitskammer zu verbinden und zur Steuerung dieser Durchlaßkanäle in dieser Kammer einen Ringschieber vorzusehen. Durch eine Axialfeder wird dieser Schieber ständig an eine radikale, die Mündungen der erwähnten Durchlaßkanäle aufweisende Dichtfläche des einen Kupplungsteiles gepreßt. Der Ringschieber ist mit dem Abtriebsteil unverdrehbar gekoppelt. Zwischen diesem Antriebsteil und dem vorerwähnten Kupplungsteil ist eine unlösbare Federkupplung vorgesehen, so daß sich das Abtriebsteil gegenüber dem erwähnten Kupplungsteil in beiden Drehrichtungen etwas verdrehen kann. Bei einer solchen Verdrehung werden durch den Ringschieber die Durchlaßkanäle ganz oder teilweise geschlossen, so daß dadurch der Druckflüssigkeitseinlaß in die Föttinger-Kupplung ganz oder teilweise abgesperrt bzw. gedrosselt wird. Die Durchlaßkanäle können deshalb in diesem Fall als Drosselöffnungen bezeichnet werden. Bei dieser Ringschiebereinrichtung handelt es sich jedoch um eine besondere Art einer Überlastungssicherung. Eine überbrückungskupplung im eingangs genannten Sinne ist nicht vorhanden.
  • Die der Erfindung zugrunde gelegte Aufgabe besteht darin, einen Drehmomentwandler der eingangs genannten Art zu schaffen, der einfach aufgebaut und äußerst wirtschaftlich herstellbar ist, zuverlässig arbeitet und vorstehend angedeutete Nachteile der bekannten Arten, was insbesondere die Mittel zum Betätigen der Überbrückungskupplung in Ausrückstellung an- ; betrifft, vermeidet. In Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von dem Gedanken aus, zum Ausrücken der Kupplung nicht nur einen Druckausgleich zwischen der Drehmomentwandlerkammer und der Kupplungskammer herzustellen, sondern hierfür in der Kupplungskammer einen überdruck aufzubauen, so daß die Kupplungsdruckplatte vollkommen durch hydraulische Kräfte in Ausrückstellung gebracht wird und keine mechanischen Mittel hierzu mehr notwendig sind. Der Überdruck in der Kupplungskammer wird dadurch erreicht, daß in Ausrückstellung der Kupplung Druckflüssigkeit durch das äußere Mehrwegeventil lediglich in die Kupplungskammer geleitet wird und die Drehmomentwandlerkammer dann an einen Druckflüssigkeitsablaß angeschlossen ist. Um jedoch in diesem Zustand eine ausreichende Füllung der Drehmomentwandlerkammer aufrechtzuerhalten, wird gemäß dem Wesen der Erfindung während des Ausrückzustandes der Kupplung die Drehmomentwandlerkammer von der Kupplungskammer her mit Druckflüssigkeit gespeist, die jedoch vorher etwas gedrosselt wird, um den gewünschten überdruck in der Kupplungskammer herzustellen. In baulicher Hinsicht ist die erfindungsgemäße Lehre dadurch gekennzeichnet, daß in der Druckplatte der Kupplung in an sich bekannter Weise Drosselöffnungen vorgesehen sind und daß diese Drosselöffnungen eine Verbindung zwischen der Kupplungskammer und der Drehmomentwandlerkammer bilden, die durch eine Ventilanordnung beherrscht ist, welche den Flüssigkeitsdurchgang bei unter Druck stehender Drehmomentwandlerkämmer versperrt. Mit der Lehre der Erfindung ist es möglich, auf die Druckplatte der Kupplung wirkende, z. B. mechanische Mittel, die zusätzliche Ausrückkräfte aufbringen, einzusparen, das äußere Mehrwegeventil äußerst einfach auszubilden und die ganze Drehmomentwandlervorrichtung störungsunanfälliger, einfacher und billiger herzustellen.
  • Vorteilhafterweise ist die genannte Ventilanordnung als Einwegventil ausgebildet, das einen Flüssigkeitsdurchgang von der Kupplungskammer in die Drehmomentwandlerkammer gestattet, wenn Druckflüssigkeit über das Mehrwege-Umleitungsventil in die Kupplungskammer eingeleitet wird, um die Kupplung auszurücken und gleichzeitig den Drehmomentwandler zu füllen. Vorteilhafterweise bestehen die Drosselöffnungen in an sich bekannter Weise aus mehreren auf einem koaxial zur Achse des Drehmomentwandlers liegenden Kreis angeordneten Bohrungen, und das Einwegventil ist als federnde ringförmige Platte ausgebildet, welche die Drosselöffnungen auf der Drehmomentwandlerseite überdeckt. Dabei sind vorteilhafterweise die der vorgenannten Ventilplatte zugekehrten Seiten der Drosselöffnungen herausgeprägt und weisen einen gegenüber der Kupplungsdruckplatte erhöhten Randbereich auf, der einen flachen Ventilsitz bildet. Das genannte Einwegventil kann ferner vorteilhafterweise mit einer Vielzahl von Schlitzen versehen sein, die sich von ihrem Innendurchmesser radial nach außen bis nahe an den Bereich der Drosseldurchgangsöffnungen erstrecken. Durch diese Schlitze wird eine besondere Federungs-und damit Ventilcharakteristik der Ventilscheibe erreicht.
  • In den Zeichnungen ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
  • Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Drehmomentwandler; Fig. 2 ist ein vergrößerter Teilschnitt im wesentlichen nach der Linie 2-2 der Fig. 1; Fig.3 ist ein stark vergrößerter Teilschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2, und Fig.4 ist eine schematische Darstellung eines hydraulischen Kreislaufes für die Drehmomentwandleranordnung gemäß der Fig. 1.
  • Fig. 1 zeigt ein Gehäuse mit einem vorderen Teil 2 und einem hinteren Teil 3, welche beispielsweise durch eine Schweißung 4 miteinander verbunden sind. Der vordere Teil 2 ist mit mehreren öffnungen versehen, durch welche die Schäfte von Bolzen 5 hindurchragen, die zur Verbindung mit dem üblichen Schwungrad mit Gewinde versehen sind. Der hintere Teil 3 des Gehäuses 1 ist fest mit einem Pumpenrad 6 eines Drehmomentwandlers verbunden. Der Drehmomentwandler 7 weist außerdem eine Turbine 8 und ein Leitrad 9 auf. Der radial nach innen liegende Teil des hinteren Teiles 3 des Gehäuses 1 ist mit einer Hohlwelle 11, die in bekannter Weise an eine Ölpumpe angeschlossen ist, verbunden, wobei die Hohlwelle 11 und das Pumpenrad 6 infolge ihrer gemeins"_men Verbindung mit dem Gehäuseteil 3 gemeinsam umlaufen. Die Turbine 8 des Drehmomentwandlers 7 ist mittels Niete an einer Nabe 12 befestigt, die mittels Keilnutverzahnung an einer Turbinenwelle 13 befestigt ist. Die Turbinenwelle 13 kann mit den Zahnrändern eines Übersetzungsgetriebes verbunden sein. Das Leitrad 9 des Drehmomentwandlers 7 ist mit einem Außenring 14 einer Freilaufkupplung 15 verbunden. Der Innenring der Freilaufkupplung 15 geht an dem einen Endteil in eine Welle 16 über, deren entgegengesetztes Ende mit dem Gehäuse oder einem anderen festen Teil eines Fahrzeuges derart verbunden ist, daß ein Umlauf der Welle 16 in einem Drehsinn unterbunden werden kann. Zwischen der Hohlwelle 11 und der Welle 16 ist eine ringförmige Dichtung 16a angeordnet. Um den Innenring vom Außenring der Freilaufkupplung 15 auf Abstand zu halten, sind Lager 17 vorgesehen, welche mit Öffnungen 18 versehen sind, die sich radial durch diese Lager erstrecken, um Durchlässe für einen Ölstrom zu bilden.
  • Innerhalb der Turbinenwelle 13 ist eine Kupplungswelle 19 vorgesehen, deren eines Ende mittels Buchsen oder Lager 21 in dem vorderen Teil 2 des Gehäuses 1 gelagert ist. Das entgegengesetzte Ende der Kupplungswelle 19 kann mit der Ausgangsseite des Übersetzungsgetriebes verbunden werden. Auf der Welle 19 ist mittels Keilnutverzahnung eine Nabe 22 einer Kupplungsplatte mit Schwingungsdämpfer 23 angeordnet. Die Nabe 22 ist mit mehreren Nuten 24 versehen, die radial durch sie hindurchführen, um Durchlässe für einen Ölstrom zu bilden.
  • Auf einem radial nach außen liegenden zylindrischen Abschnitt der Nabe 12 ist ein Lagerring 25 gleitend angeordnet, der mit einer Nut 26, in welcher der radial nach innen liegende Teil einer ringförmigen Druckplatte 27 fest angeordnet ist, versehen ist. Das Zusammenspiel der Druckplatte 27 und des Lagerrings 25 ist derart, daß die Druckplatte sich mit Bezug auf das Lager axial nicht bewegen kann. Der Außenumfang des Lagerrings 25 ist außerdem mit einem Absatz 28 versehen, auf dem der radial nach innen gelegene Teil einer ringförmigen Scheibe 29, die ein Einwegventil bildet, angeordnet ist. Die innere Randkante des Einwegventils 29 wird durch einen auf dem Lagerring 25 ausgebildeten Absatz 31 gehalten. Vom Innenumfang des Einwegventils 29 erstrecken sich mehrere auf den Umfang verteilte Schlitze 29a nach außen. Mit Abstand vom radial am weitesten nach außen liegenden Teil des Einwegventils 29 nach innen sind mehrere Öffnungen 32 vorgesehen, die sich durch die Druckplatte 27 erstrecken. Der Bereich um die Öffnungen 32 herum, welcher mit dem Einwegventil 29 zusammenarbeitet, ist vorzugsweise herausgeprägt, um einen vorspringenden Ringteil von etwa 0,25 mm Höhe zu bilden, auf die das Einwegventil 29 aufsitzen kann. Die Schlitze 29 a gestatten den inneren Randkanten des Einwegventils 29 eine Durchbiegung, um eine Flüssigkeitsströmung in nur einer Richtung durch die Druckplatte 27 zuzulassen. Der radial nach außen liegende Teil der Druckplatte 27 ist mit einem fest angeordneten ringförmigen Dichtungsträger 35 versehen, der einen gummiartigen Dichtring 36 trägt, welcher an dem zugeordneten Gehäuseteil in Anlage gehalten wird, um eine Fiiissig'.ccitsströmung an der Druckplatte 27 vorbei zu verhindern. Ferner ist ein Sprengring 37 vorgesehen, der in einer Nut auf dem Innenumfang des Gehäuseteiles 2 angeordnet ist und als ein Widerlager zur Begrenzung der Bewegung der Druckplatte 27 dient.
  • Die Druckplatte 27 ist außerdem mit mehreren Augen 38 versehen, die innerhalb der Köpfe der Bolzen 5 aufgenommen werden und zusammen mit den Köpfen der Bolzen 5 dazu dienen, eine Antriebsverbindung zwischen dem vorderen Teil t des Gehäuses 1 und der Druckplatte 27 herzustellen.
  • Der vordere Teil 2 des Gehäuses 1 und die Druckplatte 27 bilden eine vordere Kupplungskammer 41, während die Druckplatte 27 und der verbleibende Teil des Gehäuses 1 eine Wandlerkammer 42 bilden. Die Kupplungskammer 41 steht über die Öffnungen oder Nuten 24 mit einem ringförmigen Kanal 43 in Flüssigkeitsverbindung, welcher zwischen der Turbinenwelle 13 und der Kupplungswelle 19 vorgesehen ist. Die Wandlerkammer 42 steht über die Öffnungen 18 mit einem ringförmigen Kanal 44 zwischen der Turbinenwelle 13 und der Welle 16 in Flüssigkeitsverbindung.
  • Mit der beschriebenen Bauart ist es möglich, alle die Vorteile eines Drehmomentwandlers mit einer fest eingreifenden Kupplung zu erzielen, jedoch mittels nur eines einzigen Druckablaßventils für die Druckregelung. Dies ist ein Vorteil gegenüber den bekannten Bauarten, welche kompliziertere und teurere hydraulische Einrichtungen erfordern. Bei Verwendung von Maschinenöl erübrigt sich das Sicherheitsventil für die Pumpe und Überdruck. Bei der offenbarten Bauart ist es technisch erforderlich, eine einzige Pumpe vorzusehen, welche einem Umleitungsventil, das Flüssigkeit entweder zur Kupplungskammer 41 oder zur Wandlerkammer 42 leiten würde, nachgeschaltet wäre. Wenn die Flüssigkeit zur Kupplungskammer 41 geleitet wird, würde sie auf die beschriebene Weise zur Wandlerkammer 42 fließen. Aus der Wandlerkammer 42 ausströmende Flüssigkeit würde durch den ringförmigen Kanal 44 fließen, der, falls erforderlich, gedrosselt werden kann, um den Auslaßdruck des Drehmomentwandlers aufrecht, jedoch genügend niedriger als den Zuführdruck zu halten, um den erwünschten Kreislauf durch den Drehmomentwandler zu gewährleisten, wenn die Sperrkupplung außer Eingriff gebracht worden ist. Da es sich bei den Öffnungen 32 um Drosselöffnungen handelt, wird der erforderliche begrenzte Druckabfall geschaffen, um, wie es in Fig. 61 gezeigt ist, die Bewegung der Druckplatte 27 nach rechts sicherzustellen, wenn unter Druck stehende Flüssigkeit zur Kupplungskammer 41 geführt wird. Der Ablaß vom Druckablaßventil würde entweder allein zur Wanne hin oder zur Wanne und anderen hydraulischen Einrichtungen, beispielsweise dem allgemein vorgesehenen Schmiermittelkreislauf hin stattfinden.
  • Genauer gesagt, würde bei der beschriebenen Bauart und bei eingerückter Stellung der überbrückungskupplung des Drehmomentwandlers gemäß Fig. 1 die von der Pumpe abgegebene Flüssigkeit durch den Kanal 44 zwischen der Turbinenwelle 13 und der Welle 16 zur Wandlerkammer 42 gefördert werden. Der Druck in dieser Kammer würde die ringförmige Ventilscheibe 29 gegenüber der Druckplatte 27 abdichten, wodurch ein Flüssigkeitsstrom durch die Öffnungen 32 von der Wandlerkammer 42 in die Kupplungskammer 41 verhindert wäre. Der Druck in der Wandlerkammer 42 würde daher auf die Druckplatte 27 einwirken und dieselbe gegen die Kupplungsplatte des Schwingungsdämpfers 23 drücken, die ihrerseits zwischen der Druckplatte 27 und dem vorderen Teil t des Gehäuses .1 erfaßt würde. Jegliches in die Kupplungskammer 41 hineintropfende Lecköl würde durch den Kanal 43 zwischen der Turbinenwelle 13 und der Kupplungswelle 19 aus dieser Kammer herausfließen, wobei der Kanal 43 zu dieser Zeit zur Ölwanne hin frei geöffnet ist. Umgekehrt wird, um die überbrückungskupplung außer Eingriff zu bringen, der Ausgangsdruck der Pumpe zum Kanal 43 zwischen der Kupplungswelle 19 und der Turbinenwelle 13 gefördert. Diese unter hohem Druck befindliche Flüssigkeit fließt durch die Nuten oder Kanäle 24 in die Kupplungskammer 41. Gleichzeitig würde der hohe Druck aus der Wandlerkammer 42 abgelassen werden, wodurch die unter hohem Druck stehende Flüssigkeit in der Kupplungskammer 41 die Druckplatte 27 axial in Richtung auf den Drehmomentwandler bewegt und die Sperrkupplung außer Eingriff bringt. Ein Teil dieser Flüssigkeit, die sich in der Kupplungskammer 41 befindet, würde jedoch dadurch, daß die Ventilscheibe 29 sich durch den verhältnismäßig höheren Druck in der Kupplungskammer 41 axial zurückbewegen würde, durch die öffnungen 32 in der Druckplatte 27 strömen. Dieses von der Kupplungskammer 41 durch die Öffnungen 32 in die Kammer 42 strömende Öl würde außen um das Turbinenrad 8 herumfließen, in den Flüssigkeitskreislauf auf der Innenseite des Turbinenrades eintreten, die Wandlerkammer 42 durch die Öffnungen 18 verlassen und in den Kanal 44 zwischen der Turbinenwelle 13 und der Leitradwelle 16 eintreten. Die Drosselwirkung dse Kanals 44 stellt den richtigen Drehmomentwandlerdruck sicher. Dieser Druck wird genügend unterhalb des Zuführdruckes gehalten, um den gewünschten Umlauf durch den Drehmomentwandler aufrechtzuerhalten, und wird genügend hoch gehalten, um den Drehmomentwandler richtig zu speisen.
  • Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung eines hydraulischen--Kreislaufes -des--J3rehmomentwandlers gemäß der Erfindung. In diesem Kreislauf wird von der Pumpe P Flüssigkeit aus der Ölwanne angesaugt und mittels eines Druckbegrenzungsventils RV auf einem vorbestimmten Druck gehalten. Diese unter Druck stehende Flüssigkeit kann durch das Umleitungsventil DV wahlweise entweder zur Kupplungskammer 41 oder zur Wandlerkammer 42 geleitet werden. Das Umleitungsventil DV hat einen drehbaren Ventilkörper und weist einen gekrümmten Kanal 60 und einen gekrümmten Kanal 62 ; auf. In der gezeigten Stellung kann die Flüssigkeit durch den Kanal 60 und dann durch den Kanal 43 zur Kupplungskammer 41 fließen. Diese Druckflüssigkeit in der Kupplungskammer 41 bringt die Kupplung 23 außer Eingriff und strömt durch die Drosselöffnungen 32, wobei sie die Ventilscheibe 29 von diesen Öffnungen abhebt. Die Flüssigkeit fließt mit einem Druck, welcher hoch genug ist, um den Drehmomentwandler richtig zu speisen, durch die Wandlerkammer 42 und von dort durch den gedrosselten Kanal 44, den gekrümmten Kanal 62 des Umleitungsventüs und von dort zu Ölwanne zurück. Um die Wandlerkammer 42 unter Druck zu setzen, wird das Mehrwege-Umleitungsventil DV um 90° in eine Stellung gedreht, in welcher eine Verbindung zwischen dem Pumpenauslaß und dem Kanal 44 gegeben ist. Dieses Umleitungsventü kann in jede beliebige Richtung gedreht werden, so daß entweder der Kanal 60 oder der Kanal 62 mit der Pumpenauslaßleitung verbunden werden kann. Wenn die Wandlerkammer 24 unter Druck steht, wird die Ventilscheibe 29 in die in Fig. 3 gezeigte Stellung zurückgebracht. Der nicht für die Druckflüssigkeit verwendete Kanal wird mit dem zur Wanne hinführenden Ablaßkanal in Flüssigkeitsverbindung gebracht, so daß die Flüssigkeit bei einer Bewegung der Druckplatte 27 nach links, wie es in der Fig. 1 gezeigt ist, durch den Kanal 43 aus der Kupplungskammer 41 ausfließen kann. Die Drosselung des Kanals 44 hat keinen Einfluß auf den Druckzustand in der Wandlerkammer 42, da die Ventilscheibe 29 sich in der geschlossenen Stellung befindet und der Flüssigkeitsdruck in der Wandlerkammer 42 aufrechterhalten wird. Wenn der Druck in der Wandlerkammer 42 einen vorbestimmten Wert erreicht, wird durch das Druckbegrenzungsventii R V eine Entlastung gewährleistet. Bei Verwendung von Motorenöl können die Pumpe und das Druckbegrenzungsventil in Fortfall kommen, und das Motorenöl kann dem Umleitungsventil unmittelbar zugeführt werden. Da die Maschine ihre eigene Ölwanne hat, würde die in der Zeichnung dargestellte zusätzliche Wanne nicht erforderlich sein.
  • Die beschriebene Bauart sieht die Verwendung eines ihr zugeordneten sehr einfachen hydraulischen Kreislaufes vor. Ferner ist bei der Zuführung von unter hohem Druck stehender Flüssigkeit zur Wandlerkammer 42 für das Ineingriffbringen der Kupplung des Schwingungsdämpfers 23 nur ein geringer Flüssigkeitsstrom zur Wandlerkammer 42 erforderlich, was daher die gleichzeitige Versorgung anderer Kreisläufe von der Pumpe her gestattet oder zwangläufig die Förderleistung der Pumpe vermindert. Diese Vorteile werden durch sehr einfache und billige Maßnahmen, d. h. durch Öffnungen in der Kupplungsdruckplatte erzielt. Durch diese Anordung ist es möglich, zur Speisung des Drehmomentwandlers und zum Ausrücken der Kupplung im unteren Bereich sowie' zum Einrücken der Kupplung im oberen Bereich nur einen Druck zu verwenden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hydrodynamischer Drehmomentwandler mit einem Gehäuse, einer in diesem Gehäuse befindlichen Überbrückungskupplung, deren axial bewegliche Druckplatte das Innere des Gehäuses in eine Kupplungskammer und eine Drehmomentwandlerkammer aufteilt, einer unter Druck stehenden Flüssigkeitsquelle und einem Mehrwegeventil zur wahlweisen Umleitung der Flüssigkeit in die Kupplungskammer zur Ausrückung der Kupplung oder in die Drehmomentwandlerkammer zum Einrücken der Kupplung, dadurch gekennzeichnet, daß in der Druckplatte (27) der Kupplung in an sich bekannter Weise Drosselöffnungen (32) vorgesehen sind und daß diese Drosselöffnungen eine Verbindung zwischen der Kupplungskammer (41) und der Drehmomentwandlerkammer (42) bilden, die durch eine Ventilanordnung beherrscht ist, welche den Flüssigkeitsdurchgang bei unter Druck stehender Drehmomentwandlerkammer versperrt.
  2. 2. Drehmomentwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilanordnung als Einwegventil (29) ausgebildet ist, das einen Flüssigkeitsdurchgang von der Kupplungskammer (42) in die Drehmomentwandlerkammer (42) gestattet, wenn Druckflüssigkeit über das Mehrwege-Umleitungsventil (DV) in die Kupplungskammer (41) geleitet wird, um die Kupplung (23) auszurücken und gleichzeitig den Drehmomentwandler zu füllen.
  3. 3. Drehmomentwandler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die DrosselöfInungen (32) in an sich bekannter Weise mehrere auf einem koaxial zur Achse des Dreh momentwandlers liegenden Kreis angeordnete Bohrungen sind und daß das Einwegventil (29) als federnde ringförmige Platte ausgebildet ist, welche die Drosselöffnungen auf der Drehmomentwandlerseite überdeckt.
  4. 4. Drehmomentwandler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Einwegventil (29) zugekehrten Seiten der Drosselöffnungen (32) herausgeprägt sind und einen gegenüber der Druckplatte (27) erhöhten Randbereich aufweisen, der einen flachen Ventilsitz bildet.
  5. 5. Drehmomentwandler nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Einwegventil (29) mit einer Vielzahl von Schlitzen versehen ist, die sich von ihrem Innendurchmesser radial nach außen bis nahe an den Bereich der Drosselöffnungen (32) erstrecken. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 541961; britische Patentschrift Nr. 697 088; USA.-Patentschriften Nr. 2 404 657, 2 793 726.
DEB56528A 1959-02-05 1960-02-04 Hydrodynamischer Drehmomentwandler Pending DE1156621B (de)

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