DE1156443B - Steuerschaltung fuer elektrische Signale mit Dioden - Google Patents
Steuerschaltung fuer elektrische Signale mit DiodenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
kl. 21 a* 36/14
H 03h; H 04m
N18824Vffla/21a2
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 31. OKTOBER 1963
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuerschaltung für elektrische Signale, bei der das in seiner Amplitude
zu steuernde Signal einer Wechselstromsignalquelle an die Anschlußpunkte zweier paralleler, je eine
Diode enthaltender Zweige gelegt und der innere Widerstand wenigstens einer der Dioden von einer
Steuergröße gesteuert wird, wobei der innere Widerstand der Signalquelle, zwischen den erwähnten Anschlußpunkten
mit den Parallelzweigen gemessen, einen hohen Wert hat gegenüber dem Widerstand eines jeden dieser Parallelzweige für sich. Solche
Steuerschaltungen werden z. B. zur Verstärkungsregelung oder zum Modulieren elektrischer Signale,
z. B. für Trägerwellentelephoniezwecke, verwendet.
Es ist bereits bekannt, solche Steuerkreise in einen um 90° phasendrehenden Rückkopplungskreis eines
Oszillators aufzunehmen, wobei dann die Frequenz des Oszillators von der Regel-(Modulations)-größe
gesteuert (moduliert) wird.
Bei bekannten Steuerschaltungen wird vielfach eine Signalquelle mit einem niedrigen inneren Widerstand
verwendet, während zwei Dioden als Potentiometer mit einem einstellbaren Spannungsteilverhältnis
geschaltet sind. Auch gibt es vielfach Schaltungen, bei denen die beiden Dioden antiparallel geschaltet
sind. Auch sind Schaltungen bekannt, bei denen die Basis-Emitter-Strecke eines Transistors als Diode
wirksam ist bzw. bei denen in Reihe mit wenigstens einer der Dioden oder mit der Basis-Emitter-Strecke
eines Transistors ein Widerstand von der Größen-Ordnung des Diodenwiderstandes geschaltet ist. Es
ergibt sich in allen diesen Fällen, daß die Steuerung, wenigstens bei stärkeren Signalen, mit einer beträchtlichen
Signalverzerrung einhergeht.
Bei einer anderen bekannten Steuerschaltung wird das zu steuernde Signal einer Wechselstromquelle
zwischen die Anschlußpunkte zweier paralleler, je eine Diode enthaltender Zweige angelegt, und es
wird der gegenüber dem Widerstand der Diodenzweige große innere Widerstand der Dioden von einer
Regelgröße gesteuert.
Demgegenüber geht die Erfindung von der Erkenntnis aus, daß die über wenigstens zwei Dekaden
eine exponentielle Strom-Spannungs-Kurve aufweisenden Dioden in zwei parallelen Stromzweigen angeordnet
werden und die gleiche Durchlaßrichtung aufweisen müssen; durch Änderung des Gleichstrom-Einstellpunktes
der Dioden kann dann ein verzerrungsfreier veränderbarer Wechselstrom dem Zweig einer der Dioden entnommen werden. In der bekannten
Steuerschaltung sind die Dioden entgegengesetzt gepolt, und benutzt wird die Spannung über der
Steuerschaltung für elektrische Signale
mit Dioden
mit Dioden
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. E. Walther, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Gerardus Rosier, Johannes Noordanus,
Marie Marcel Antoine, Arnold Ghislain Verstraelen,
Marie Marcel Antoine, Arnold Ghislain Verstraelen,
Johannes Albertus de Gruyl
und Johannes Karolus Andreas Koster,
und Johannes Karolus Andreas Koster,
Hilversum (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Parallelschaltung. Eine verzerrungsfreie Ausgangsschwingung wird durch die bekannte Schaltung nicht
erhalten, und da die positiven und die negativen Scheitel durch die beiden vorhandenen Dioden abgeflacht
werden, wird eine beträchtliche dritte Harmonische erzeugt.
Eine verzerrungsfreie Ausgangsschwingung oder wenigstens eine starke Verzerrungsminderung auf
einen Klirrfaktor von wenigstens unter 1 % für Signale bis 8 mA wird bei der eingangs angeführten
Steuerschaltung hingegen dann erhalten, wenn gemäß der Erfindung dafür gesorgt wird, daß die beiden
Parallelzweige über wenigstens zwei Dekaden eine exponentielle Strom-Spannungs-Kurve aufweisen und
die Dioden in den Zweigen die gleiche Durchlaßrichtung haben, so daß durch an sich bekannte Steuerung
der Gleichstromeinstellung wenigstens einer der Dioden eine von der Signalamplitude praktisch unabhängige,
verzerrungsfreie Stromverteilung des Signalwechselstromes über die beiden Dioden in Abhängigkeit
von der Steuergröße erfolgt und das gesteuerte Signal als Signalteilwechselstrom durch eine der
Dioden erhalten wird.
Vorzugsweise wird durch die Steuergröße die Gleichstromeinstellung der einen Diode erhöht und
gleichzeitig diejenige der anderen Diode herabgesetzt.
In bevorzugter Ausführung ist in Reihe mit einer der Dioden der Eingangskreis eines Transistorver-
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3 4
stärkers mit einem Eingangswiderstand geschaltet, betrieb, c eine Naturkonstante, ε die Grundzahl der
welcher niedrig gegenüber dem Differentialwiderstand natürlichen Logarithmen und K01 bzw. F02 die Gleichdieser
Diode ist. Hierbei ist die Durchlaßrichtung des spannungen an den beiden Dioden darstellen.
Transistoreingangskreises zweckmäßig gleich der- Aus diesen Gleichungen leitet man ab:
jenigen der mit ihm in Reihe liegenden Diode gewählt. 5 ^-
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher Au + h + Z 1 __ C(yn- pia)
erläutert, in der in /02 + /s + /~ '
Fig. 1 Strom-Spannungs-Kurven der verwendeten
Dioden dargestellt sind, in wobei das zweite Glied also von der Wechselspannung ν
Fig. 2 ein Schaltbild zur Erläuterung der Erfindung io unabhängig ist, vorausgesetzt, daß die Trennkonden-
dargestellt ist, in satoren 4 und 6 hinreichend groß sind, so daß an
Fig. 3 und 4 zwei Ausführungsbeispiele nach der ihnen eine von etwaiger Amplitudenmodulation des
Erfindung und in Stromes Z unabhängige Spannung entsteht. Zwischen
Fig. 5 und 6 zwei weitere Abarten dargestellt sind. den Strömen I01 + Z5 + Z1 und Z02 + I8 H- h besteht
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß 15 daher eine lineare Beziehung. Dies bedeutet, daß sich
Halbleiterdioden herstellbar sind, deren Durchlaß- der Wechselstrom / unter den geschilderten Verström
/ exponentiell mit der Spannung V an der Diode hältnissen verzerrungsfrei über die beiden Diodenzunimmt.
Dioden mit einer Strom-Spannungs-Kurve, zweige in einem Verhältnis
die über mehrere Dekaden einen nahezu rein exponen-
die über mehrere Dekaden einen nahezu rein exponen-
tiellen Verlauf aufweisen, werden von einigen Fabri- ao Ί __ Joi_+Js
kanten seit kurzem auf den Markt gebracht. In Fig. 1 / ~ / _i_ js
sind die Kurven, welche den Strom / in logarithmischem Maßstab als Funktion der Spannung V verteilt, unabhängig von der Größe von Z.
darstellen, für verschiedene dieser Dioden veran- Statt der Stromquellen Z01 bzw. I02 können auch schauiicht. Wie ersichtlich, sind die Abweichungen 35 Spannungsquellen mit vernachlässigbarer innerer Imvom exponentiellen Charakter über zwei Dekaden pedanz in Reihe mit den Dioden 1 bzw. 2 verwendet weniger als 5%. Es ergibt sich daraus, daß der Ver- werden.
kanten seit kurzem auf den Markt gebracht. In Fig. 1 / ~ / _i_ js
sind die Kurven, welche den Strom / in logarithmischem Maßstab als Funktion der Spannung V verteilt, unabhängig von der Größe von Z.
darstellen, für verschiedene dieser Dioden veran- Statt der Stromquellen Z01 bzw. I02 können auch schauiicht. Wie ersichtlich, sind die Abweichungen 35 Spannungsquellen mit vernachlässigbarer innerer Imvom exponentiellen Charakter über zwei Dekaden pedanz in Reihe mit den Dioden 1 bzw. 2 verwendet weniger als 5%. Es ergibt sich daraus, daß der Ver- werden.
zerrungsprozentsatz bei Verwendung in der Schaltung Auf diesem Prinzip beruhen die nachfolgend zu
nach der Erfindung weit unter 1 % gehalten werden beschreibenden Ausführungsbeispiele der Erfindung,
kann. 30 Naturgemäß ist auch bei den oben beschriebenen
Im allgemeinen hat dagegen der Eingangskreis bekannten Schaltungen in erster Annäherung bei
eines Transistors, und zwar mit Sicherheit, wenn er kleinem Wert von / eine lineare Stromverteilung
in Emitterschaltung betrieben wird, ohne weitere möglich, da die Dioden dann annähernd als lineare
Maßnahmen in nur unzureichendem Maße diesen Widerstände mit von der Regelgröße gesteuertem
exponentiellen Verlauf. Auch durch Zuschaltung 35 Wert aufgefaßt werden können. Nach dem oben
nicht vernachlässigbarer Widerstände oder Impe- erwähnten Prinzip wird aber eine lineare, also ver-
danzen oder weiterer auf einen anderen Gleichstrom zerrungsfreie Stromverteilung bei willkürlicher Größe
eingestellter Dioden in Reihe mit den erwähnten des Stromes /, also auch, wenn die Dioden nicht mehr
Dioden wird der exponentiell Charakter beein- als lineare Widerstände aufgefaßt werden dürfen,
trächtigt oder sogar völlig aufgehoben. 40 möglich gemacht.
Die Erfindung beruht auf folgendem, an Hand In Fig. 3 ist eine Verstärkerschaltung mit regel-
der Fig. 1 und 2 erläutertem Effekt. Wird der Strom barer Verstärkung dargestellt. Der Verstärker besitzt
einer Wechselstromquelle / zwei parallel geschalteten mehrere Verstärkerstufen 11 bis 16 in Kaskade, von
Dioden 1, 2 mit gleicher Durchlaßrichtung und mit denen die Stufen 12 und 14 mittels des Reglers 17
exponentieller Strom-Spannungs-Kurve zugeführt, 45 in der Verstärkung einstellbar sind. Der Regler 17
welche durch Gleichströme Z01 bzw. I02 auf verschiedene liefert eine einstellbare Spannung, die über einen
Punkte der Kennlinie eingestellt werden, so erfolgt verhältnismäßig hohen Widerstand 18 der Diode 2
ungeachtet der Amplitude des Wechselstromes Z eine in der Stufe 12 und über einen verhältnismäßig hohen
praktisch verzerrungsfreie Stromverteilung des Widerstand 19 der Diode 22 in der Stufe 14 zugeführt
Stromes / über die beiden Dioden 1 und 2 entsprechend 50 wird. Der letzte Transistor 7 der Stufe 11 hat eine
den Einstellstrcmen I01 und Z02. Bedingung dabei ist, hochohmige Ausgangsimpedanz 8. Die Diode 1 ist
daß die die Ströme Z bzw. Z01 bzw. Z02 liefernden mittels des Widerstandes 20 in Durchlaßrichtung
Quellen eine hohe Impedanz gegenüber den an- vorgespannt.
geschlossenen Diodenkreisen aufweisen. Die Dioden Die Dioden 1 und 2 liegen in zwei Parallelkreisen
dürfen daher vom Wechselstrom nicht so weit aus- 55 zwischen dem mit der Kollektorelektrode des Trangesteuert
werden, daß diese Bedingung nicht mehr sistors 7 verbundenen Punkt 3 und Erde, wobei die
erfüllt werden würde, was in der Praxis meist bedeutet, Impedanz in Reihe mit der Diode 2, welche vom
daß die Amplituden der durch die Dioden fließenden Trennkondensator 4 und dem Eingangswiderstand des
Wechselströme nicht höher als die Einstellströme J01 Transistors 5 gebildet wird, gegenüber dem Differentialbzw.
Z02 werden dürfen. 60 widerstand der Diode 2 vernachlässigbar klein ist.
Wird die Spannung am Anschlußpunkt 3 der Durch Verwendung von Dioden 1 und 2 mit exponenbeiden
Parallelkreise mit ν bezeichnet, so gelten für tieller Strom-Spannungs-Kurve, z. B. Dioden des
die Ströme Z01H-Z1 bzw. Z02+/2 durch die beiden Typs 15P2 von Thomson—Houston, ergibt sich
Dioden 1 und 2 folgende Gleichungen eine nahezu verzerrungsfreie Stromverteilung des
Z A-i=i · (ε€ <F"i + ') — I) 65 Kollektorwechselstromes des Transistors 7 über die
j1 , -1 _ / / c(Vm + v) i\' beiden Dioden 1 und 2. Da der Transistor 5 in Basis-A>2
H- h — As · (ε "2 —l), schaltung betrieben wird und die gleiche Emitterwobei
Z6 den Sättigungsstrom der Dioden im Sperr- Basis-Durchlaßrichtung aufweist wie die Diode 2, ist
der von der Eingangsimpedanz des Transistors 5 auf den exponentiellen Charakter der Strom-Spannungs-Kurve
des von den Schaltelementen 2, 4, 5 gebildeten Zweiges ausgeübte Einfluß auch bei Einstellung der
Diode 2 auf einen verhältnismäßig niedrigen Differentialwiderstand
noch vernachlässigbar. In der Praxis werden die Dioden 1 und 2 bei einem niedrigeren
Diflferentialwiderstand als 75 Ω betrieben. Der Eingangswiderstand
des Transistors 5 war auf 8 Ω eingestellt.
Auf ähnliche Weise wird eine verzerrungsfreie, mittels des Reglers 17 einstellbare Stromverteilung
des Kollektorstromes des letzten Transistors 27 der Stufe 13 über die Dioden 21 und 22 mit exponentieller
Strom-Spannungs-Kurve in der Stufe 14 erzielt. Da die Regelströme durch die Widerstände 18 bzw. 19
ihren Weg durch die Widerstände 20 bzw. 30 fortsetzen, wird in einfacher Weise bewerkstelligt, daß
bei Zunahme des Einstellstromes durch die Dioden 2 bzw. 22 der Einstellstrom durch die Dioden 1 bzw. 21
abnimmt und umgekehrt, wodurch eine verstärkte Regelwirkung erzielt wird.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4, bei dem die Dioden 31 und 32 bzw. 33 und 34 die gleiche Stromverteilungsrolle
wie die Dioden 1 und 2 in Fig. 2 spielen, bildet die Stufe mit den Dioden 31 bis 34 ein
regelbares Dämpfungsglied in Gegentaktausführung. Der Regelstrom ergibt sich durch Gleichrichtung des
nach erfolgter Verstärkung in der Stufe 35 erzielten Signals in einer Stufe 36, worauf die erzielte Gleichspannung
in einer Stufe 37 in einen entsprechenden Gleichstrom umgesetzt wird. Dieser Strom bedingt
nur die Einstellströme durch die Diode 31 und 33, da die Dioden 32 und 34 im Gegensatz zu der Schaltung
nach Fig. 3 nicht unmittelbar, sondern über Trennkondensatoren 38 bzw. 39 mit den Dioden 31 bzw. 33
verbunden sind.
Fig. 5 zeigt eine Vereinfachung der Stufe 12 von Fig. 3. Die Funktion der Diode 2 ist hier vom Emitter-Basis-Kreis
des Transistors 5 übernommen. Die beiden Parallelzweige mit exponentieller Strom-Spannungs-Kurve
werden jetzt von der Diode 1 in Reihe mit dem Trennkondensator 41 bzw. vom Trennkondensator 42
in Reihe mit dem Emitter-Basis-Kreis des Transistors 5 gebildet. Durch die Gleichstromverbindung derDiodel
über die Widerstände 43 und 44 mit der Emitterelektrode des Transistors 5 und durch Einschaltung
eines verhältnismäßig hochohmigen Widerstandes 45 vom Verbindungspunkt der Widerstände 43 und 44
zu einem Punkt positiven Potentials wird wieder erreicht, daß der Regelstrom Ir gleichzeitig die Differentialwiderstände
der Diode 1 und des Eingangskreises des Transistors 5 gegensinnig steuert.
Einfachheitshalber können gegebenenfalls die Schaltelemente 42, 43 und 44 unter Überbrückung
weggelassen werden. Für sorgfältig ausgewählte Grenzschichttransistoren gilt beim Betrieb in Basisschaltung
eine den Anforderungen entsprechende exponentielle Strom-Spannungs-Kurve, so daß auch
dann wieder eine nahezu verzerrungsfreie Stromverteilung über die Diode 1 und den Transistor 5 erzielt
werden kann. Bei Transistoren in Emitterschaltung ergab sich, daß die Kennlinie bereits innerhalb einer
Dekade die zulässigen Abweichungen von der exponentiellen Funktion überschritt.
Die Schaltung nach Fig. 6 stellt eine Abart dar, bei der der in Reihe mit der Diode 2 liegende Transistor
5 in Fig. 3 durch die an sich bekannte Gleichstromkaskadenschaltung zweier Transistoren 49 und
50 in Emitterschaltung mit Arbeitspunktstabilisierung und Herabsetzung der Eingangsimpedanz durch
Gleichstrom- und Signalgegenkopplung von der Emitterelektrode des zweiten Transistors 50 zur
Basiselektrode des ersten Transistors 49 ersetzt ist. Der Eingangswiderstand der Kaskadenschaltung kann
dann auf z. B. 5 Ω herabgesetzt werden. Der Regelstrom wird von einem Hilfstransistor 51 geliefert. Auch
jetzt ist die Durchlaßrichtung der Basis-Emitter-Strecke des Transistors 49 gleich der der Diode 2 gewählt,
um auch bei Regelung des Differentialwiderstandes der Diode 2 auf niedrigere Werte (und gleichzeitig
der Diode 1 auf höhere Werte) die von der Reihenschaltung des Transistors 49 und der Diode 2
verursachte Abweichung von der exponentiellen Kurve möglichst gering zu halten. Wird der Regelstrom
nur der Diode 1 zugeführt und hat die Diode 2 eine konstante Einstellung, so ist es theoretisch denkbar,
daß durch richtige Einstellung des nächsten Transistors der exponentielle Verlauf des betreffenden
Zweiges sogar noch etwas verbessert werden kann. Für ein zuverlässiges Funktionieren, wobei die Dioden
bzw. die Transistoren auch ohne viel Nachregelung (Trimmen) umgetauscht werden können, wird bevorzugt,
daß die Eingangsimpedanz der Transistorschaltung klein ist gegenüber dem Differentialwiderstand
der betreffenden Diode.
Im vorhergehenden wurde immer über den Regelstrom I0 (bzw. die Regelspannung K0) gesprochen,
mit dessen bzw. deren Hilfe die Einstellung der Dioden 1 und 2 geändert werden kann. Es ist einleuchtend,
daß diese Regelgröße sich auch in einem gewissen Rhythmus ändern darf, in welchem Falle
sich ein verzerrungsfreier Modulator ergibt. Ist dann dieser Modulator in einen phasendrehenden Rückkopplungskreis
eines Oszillators geschaltet, so bewirkt die Regelgröße eine Frequenzänderung bzw. Modulation
des Oszillators.
Claims (4)
1. Steuerschaltung für elektrische Signale, bei der das in seiner Amplitude zu steuernde Signal
einer Wechselstromsignalquelle an die Anschlußpunkte zweier paralleler, je eine Diode enthaltender
Zweige gelegt und der innere Widerstand wenigstens einer der Dioden von einer Steuergröße
gesteuert wird, wobei der innere Widerstand der Signalquelle, zwischen den erwähnten Anschlußpunkten
mit den Parallelzweigen gemessen, einen hohen Wert hat gegenüber dem Widerstand eines
jeden dieser Parallelzweige für sich, dadurch ge kennzeichnet, daß die beiden Parallelzweige über
wenigstens zwei Dekaden eine exponentielle Strom-Spannungs-Kurve aufweisen und die Dioden in
den Zweigen die gleiche Durchlaßrichtung haben, so daß durch an sich bekannte Steuerung der
Gleichstromeinstellung wenigstens einer der Dioden eine von der Signalamplitude praktisch unabhängige,
verzerrungsfreie Stromverteilung des Signalwechselstromes über die beiden Dioden
in Abhängigkeit von der Steuergröße erfolgt und das gesteuerte Signal als Signalteilwechselstrom
durch eine der Dioden erhalten wird.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Steuergröße die Gleichstromeinstellung
der einen Diode erhöht und
gleichzeitig diejenige der anderen Diode herabgesetzt wird.
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit einer der Dioden
der Eingangskreis eines Transistorverstärkers mit einem Eingangswiderstand geschaltet ist, welcher
niedrig gegenüber dem Differentialwiderstand dieser Diode ist.
4. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlaßrichtung des Transistoreingangskreises
gleich derjenigen der mit ihm in Reihe liegenden Diode gewählt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
»Funkschau«, 1955, H. 17, S. 376 bis 378.
»Funkschau«, 1955, H. 17, S. 376 bis 378.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 730/227 10.63
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN18824A DE1156443B (de) | 1960-08-26 | 1960-08-26 | Steuerschaltung fuer elektrische Signale mit Dioden |
| GB3040161A GB928779A (en) | 1960-08-26 | 1961-08-23 | Improvements in or relating to control circuits using diodes |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN18824A DE1156443B (de) | 1960-08-26 | 1960-08-26 | Steuerschaltung fuer elektrische Signale mit Dioden |
| FR871380A FR1301108A (fr) | 1961-08-23 | 1961-08-23 | Circuit de commande à diodes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1156443B true DE1156443B (de) | 1963-10-31 |
Family
ID=25988712
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN18824A Pending DE1156443B (de) | 1960-08-26 | 1960-08-26 | Steuerschaltung fuer elektrische Signale mit Dioden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1156443B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1230859B (de) | 1962-10-05 | 1966-12-22 | Emi Ltd | Schaltungsanordnung zur Einstellung der Amplitude eines Signals |
-
1960
- 1960-08-26 DE DEN18824A patent/DE1156443B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1230859B (de) | 1962-10-05 | 1966-12-22 | Emi Ltd | Schaltungsanordnung zur Einstellung der Amplitude eines Signals |
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