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DE1156325B - Vorrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten der Parkbeleuchtung von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten der Parkbeleuchtung von Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
DE1156325B
DE1156325B DEH43779A DEH0043779A DE1156325B DE 1156325 B DE1156325 B DE 1156325B DE H43779 A DEH43779 A DE H43779A DE H0043779 A DEH0043779 A DE H0043779A DE 1156325 B DE1156325 B DE 1156325B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
switching
housing
light switch
parking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH43779A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Heyme
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HELMUT HEYME
Original Assignee
HELMUT HEYME
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HELMUT HEYME filed Critical HELMUT HEYME
Priority to DEH43779A priority Critical patent/DE1156325B/de
Publication of DE1156325B publication Critical patent/DE1156325B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/26Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
    • B60Q1/48Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for parking purposes
    • B60Q1/486Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for parking purposes for indicating that vehicle is in a parked state

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Ein-und Ausschalten der Parkbeleuchtung von Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Ein- und Ausschalten der Parkbeleuchtung von Kraftfahrzeugen, wobei ein in den Stromkreis der Parkbeleuchtung gelegter Parklichtschalter von einem Relais mit Hilfe eines Fotowiderstandes in Abhängigkeit von der Umgebungshelligkeit geschaltet wird.
  • Bereits mehrere Vorrichtungen zum selbsttätigen Ein- und Ausschalten der Parkbeleuchtung von Kraftfahrzeugen sind bekanntgeworden. Einige dieser Vorrichtungen beruhen auf der Anwendung eines Fotoelementes, welches die Strahlungsenergie des Lichtes in elektrische Energie umwandelt und damit ein Relais bzw. Schaltorgan betreibt. Ein Fotoelement mit einer lichtempfindlichen Fläche von etwa 6 cm' (Fotoelemente mit größerer lichtempfindlicher Fläche sind schon aus baulichen Gründen, vor allem bei Personenkraftwagen praktisch nicht verwendbar) gibt allerdings nur Leistungen in der Größenordnung weniger Mikrowatt ab. Relais, die mit einer derart geringen Energie erregt werden können, sind Drehspulrelais oder polarisierte Relais. Diese Relais haben bei einem vom Dämmerungsgrad abhängigen Schaltzeitpunkt vor allem den Nachteil der schleichenden Kontaktgabe; bei Dämmerung schließen diese Kontakte also nicht schnell genug, wodurch Flackern und Abbrand entstehen und die Kontakte schnell zerstört werden.
  • Neben diesen Nachteilen sind die genannten Relais außerordentlich erschütterungsempfindlich und müssen eine vorgeschriebene, vorzugsweise lotrechte Montagelage haben; darüber hinaus sind sie teuer und schließlich auch in ihren Abmessungen für den gewünschten Zweck unverhältnismäßig groß. Daher sind Parklichtschaltungen mit Fotoelementen in aller Regel für eine Verwendung in Kraftfahrzeugen ungeeignet.
  • Um die genannten Nachteile zu vermeiden, geht die Erfindung davon aus, daß eine Parkleuchten-Schaltvorrichtung mit einem gewöhnlichen Klappankerrelais statt mit einem der erwähnten hochempfindlichen Relais arbeiten soll.
  • Auch dies ist an sich bereits bekannt, beispielsweise bei einer Schaltvorrichtung, die mit einem gewöhnlichen Relais und mit einem Fotowiderstand an Stelle eines Fotoelements arbeitet. Hierbei wird über einen Spannungsteiler, bestehend aus je einem regelbaren Widerstand, Festwiderstand und Fotowiderstand, die in Abhängigkeit von dem Fotowiderstand gesteuerte Teilenergie durch einen zweistufigen Transistorverstärker verstärkt und zum Betreiben eines Klappankerrelais verwendet. In diesem Fall liegt der Steuerkreis (Spannungsteiler mit Fotowiderstand) parallel zu den beiden nachfolgenden Verstärkerstufen, nämlich einer Vorverstärkerstufe und einer Endverstärkerstufe mit dem Relais.
  • Durch diese Schaltungsart ist ein erheblicher Aufwand an Schaltelementen notwendig, und zwar benötigt man neben dem Relais und dem Fotowiderstand fünf Festwiderstände, einen Abgleichwiderstand, zwei Transistoren und eine Diode. Derartige Schaltvorrichtungen sind nicht nur unverhältnismäßig teuer, umfänglich, empfindlich und störanfällig; wegen der Verwendung von Transistoren werden solche Schaltungen auch betriebsunsicher, weil beim Kraftfahrzeugbetrieb extreme Temperaturunterschiede (etwa -20 bis mehr als -1-70° C zwischen Winter-und Sommerbetrieb) entstehen, bei denen ohne zusätzlichen Aufwand an temperaturstabilisierenden Gliedern die Transistoren nicht mehr sicher arbeiten. Die Betriebssicherheit ist jedoch eine stets zuerst an jedes Autozubehörteil zu stellende Forderung.
  • Weiterhin ist aus der Literatur bereits bekannt, daß sich ein Fotowiderstand in Reihe mit einem Relais an die Speisespannung schalten läßt. Da jedoch bislang das Vorurteil geherrscht hat, derartige Reihenschaltungen seien nur bei ausreichend großer Speisespannung anwendbar, nicht jedoch bei Kleinstspannungen ohne Zwischenverstärkungen, hat diese Schaltungsart in der Praxis des Kraftfahrzeugwesens bisher keine Beachtung gefunden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum selbsttätigen Ein- und Ausschalten der Parkbeleuchtung von Kraftfahrzeugen zu schaffen, bei der nicht nur die durch die Verwendung eines Fotoelementes entstehenden Nachteile vermieden und die durch Verwendung eines Fotowiderstandes zu erzielenden Vorteile erreicht werden, sondern durch die auch eine absolute Gewähr für dauernde Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit und somit auch eine Gewähr für wirkliche Verkehrssicherheit gegeben ist. Darüber hinaus liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die weitgehend unempfindlich, in ihren Einbaumaßen klein und schließlich auch entsprechend wirtschaftlich herstellbar ist.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß a) der mit dem Relais in Reihe in den Stromkreis der Batterie geschaltete Fotowiderstand zum unmittelbaren Steuern der das Relais betätigenden Batterieenergie vorgesehen ist, b) der in an sich bekannter Weise mit einem thermisch wirkenden Verzögerungsglied ausgerüstete Parklichtschalter als temperaturempfindliches Glied ausgebildet ist, das einen von einer Heizwicklung umgebenden Schalt-Bimetallstreifen aufweist, dessen eines Ende auf den Schaltkontakt des Parklichtschalters einwirkt und dessen anderes Ende an einem schwenkbar gelagerten Isolierblock befestigt ist, c) zum Kompensieren äußerer Temperaturschwankungen ein Kompensations-Bimetallstreifen derart mit einem Ende am Isolierblock und mit dem anderen Ende am Gehäuse befestigt ist, daß er bei Änderungen der Umgebungstemperatur durch Verschwenken des Isolierblocks die Lage des Schalt-Bimetallstreifens relativ zum Schaltkontakt konstant hält.
  • Durch die unter a) genannte Maßnahme wird die Voraussetzung dafür geschaffen, daß nur mit einem Fotowiderstand ohne Verwendung von verstärkenden Schaltgliedern und den damit verbundenen obengenannten Nachteilen ein Klappankerrelais verwendet werden kann, weil die zum Betrieb der zur Zeit auf dem Markt befindlichen Klappankerrelais notwendige Energie ohne weiteres aus der Batterie entnommen werden kann.
  • Gegenüber der eingangserwähnten bekannten Vorrichtung, bei welcher ein Fotowiderstand einen Transistorverstärker steuert, der wiederum das mit ihm in Serie (aber parallel zum Fotowiderstand) liegende Relais betreibt, beeinfiußt also bei der Erfindung die aus der Batterie entnommene Energie in dem vom Fotowiderstand gesteuerten Maß unmittelbar das Relais.
  • Die an sich bekannte Schaltverzögerung hat den Zweck, ein ungewolltes vorübergehendes Ein- bzw. Ausschalten der Parkbeleuchtung zu verhindern, wie dies z. B. tagsüber durch eine Wolke oder nachts durch Scheinwerfer anderer Fahrzeuge oder durch Blitze entstehen kann. Diese Verzögerungseinrichtung muß nun ihrerseits auch wieder bei den genannten extremen Temperaturunterschieden unter allen Umständen betriebssicher sein. Hierzu ist bei Verwendung einer thermisch wirkenden Verzögerungseinrichtung erforderlich, daß das Schaltglied seine einmal eingestellte Ausgangslage auch bei sehr unterschiedlichen Stufentemperaturen nicht so weit verändert, daß der für mittlere Temperaturen vorgesehene Schaltablauf unterbrochen wird. Durch die unter b) und c) genannten Maßnahmen wird auch dies Forderung erfüllt, weil alle Änderungen der Außentemperatur tatsächlich auf sehr einfache Weise mit Hilfe des Kompensations-Bimetallstreifens ausgeglichen werden können.
  • Beim Erfindungsgegenstand wird die erforderliche Verzögerungszeit mechanisch durch Einstellen der Durchbiegung des Kompensations-Bimetallstreifens eingestellt, während der aus der Batterie entnommene Strom lediglich durch die Heizwicklung des Schalt-Bimetallstreifens fließt, so daß sich der günstigste Wirkungsgrad ergibt.
  • Vorzugsweise ist mit dem Relais und dem Fotowiderstand ein Festwiderstand in Reihe geschaltet, dessen Wert etwa gleich dem Quotienten aus der Batteriespeisespannung und der Differenz zwischen Anzugs- und Abfallstromstärke des Relais ist.
  • Es ist in diesem Zusammenhang bekanntgeworden, die Anzugs- und Abfallstromstärke eines Relais mit einem Widerstand zu kompensieren, um bei möglichst gleichen Dämmerungswerten das Relais einwie auch abschalten zu lassen. Der zu schaltende Widerstand muß dabei einen Wert haben, der eine bestimmte Differenz zwischen der zu kompensierenden Anzugs- und Abfallstromstärke nicht vollständig ausgleicht, denn sonst würde das Relais während des kritischen Helligkeitsbereichs flattern. Unter Berücksichtigung der Exemplarstreuung der Relaisdaten muß also der einzuschaltende Widerstand entweder so klein dimensioniert werden, daß ein Flattern jedenfalls ausgeschlossen ist (eine Kompensation also tatsächlich nicht mehr erreicht wird), oder es muß ein regelbarer Widerstand verwendet werden, mit dem jeweils die Exemplarstreuung der Relaisdaten auszugleichen ist.
  • Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal kann zum Lösen dieser Teilaufgabe der genannte Festwiderstand ein- bzw. abgeschaltet werden. Er ist so bemessen, daß trotz der unterschiedlichen Abfall-und Anzugsstromstärke bei gleichem Dämmerungsgrad geschaltet wird. Der Festwiderstand wird zweckmäßigerweise erst nach Ablauf einer durch das temperaturempfindliche Glied bestimmten Verzögerungszeit in den elektrischen Kreis 'geschaltet, die so bemessen ist, daß die zwischenzeitlich die dem veränderten Helligkeitsgrad entsprechende Steuerenergie für das Klappankerrelais so groß bzw. klein geworden ist, daß ein Flattern des Relais auf keinen Fall mehr möglich ist. Damit sind zugleich die Exemplarstreuungen der Relaisdaten im üblichen Bereich ohne weiteres ausgleichbar.
  • Insbesondere aus fertigungstechnischen Gründen für die Gehäuseausbildung ist das Gehäuse zweckmäßig aus zwei ineinanderschiebbaren, im Querschnitt U-förmigen Teilen zusammengesetzt und in das Gehäuse eine dieses der Länge nach teilende Isolierplatte eingesetzt, an deren einer Oberfläche das Relais und der Festwiderstand und an deren anderer Oberfläche der Parklichtschalter angeordnet ist, der den vorgenannten Festwiderstand nach Ablauf der Verzögerungszeit überbrückt oder einschaltet.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 das elektrische Schaltschema einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, Fig. 2 a bis 2 c eine Draufsicht auf die auseinandergezogenen Bauteile dieser Vorrichtung, Fig. 3a bis 3 c eine Seitenansicht der auseinandergezogenen Bauteile der Vorrichtung nach Fig.2a bis 2 c, Fig.4 eine Draufsicht auf den zur Vorrichtung gehörigen Parklichtschalter in vergrößertem Maßstab und Fig.5 eine Stirnansicht des Parklichtschalters in Richtung des Pfeiles V (Fig. 4).
  • Bei dem in Fig.l gezeigten Schaltschema der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die Parkleuchte 1 eines Kraftfahrzeugs, die sowohl aus einer einzelnen als auch aus einer Gruppe von Lampen bestehen kann, von einer Batterie 2 über eine Speiseleitung 3 gespeist. Der Stromkreis wird über einen Massenanschluß 2 a geschlossen. In dem Speisestromkreis ist ein Parklichtschalter 4 mit einem Kontakt 5 angeordnet. Ein Relais 6 wird über eine Leitung 7 und einen Massenanschluß 8 mit Batteriestrom gespeist, hierzu läßt sich entweder die Batterie 2 (z. B. die vorhandene Kraftfahrzeugbatterie) oder eine beliebige andere Batterie verwenden. Mit dem Relais 6 ist ein Fotowiderstand 9 in Reihe geschaltet, der an einer dem Umgebungslicht ausgesetzten Stelle am oder im Kraftfahrzeug angebracht ist. (Ein Fotowiderstand ändert bekanntlich seinen Widerstandswert in Abhängigkeit von äußerer Lichtbestrahlung in der Weise, daß der Widerstand bei größer werdender Bestrahlung absinkt, und umgekehrt.) Die Stärke des durch die Leitung 7 fließenden Speisestromes für das Relais 6 bestimmt sich also nach dem Augenblickswert des Fotowiderstandes 9, der wiederum abhängig von der Umgebungshelligkeit ist. Die Anordnung ist so gewählt, daß bei Unterschreiten einer gewissen Speisestromstärke das Relais 6 abfällt und über seinen Kontakt 12 den Parklichtschalter 4 einschaltet, während bei Überschreiten einer bestimmten Speisestromstärke das Relais 6 anzieht und dadurch den Parklichtschalter 4 öffnet.
  • Um zu vermeiden, daß bei vorübergehenden Schwankungen der Helligkeit am Fotowiderstand der Parklichtschalter öfter geöffnet und geschlossen wird, steuert bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel das Relais 6 nicht unmittelbar, sondern in an sich bekannter Weise über ein thermisch wirkendes Verzögerungsglied den Schaltkontakt 5 des Parklichtschalters.
  • Dieses Verzögerungsglied ist als temperaturempfindliches Glied 10 ausgebildet, das mittels Batteriestrom über eine Zweigleitung 11 heizbar ist, in welcher der vom Relais 6 über die Wirkverbindung 13 gesteuerte Kontakt 12 angeordnet ist. Die Aufheiz-bzw. Abkühlzeit des temperaturempfindlichen Gliedes 10 bestimmt die erwünschte Verzögerung gegenüber dem Abfallen bzw. Anziehen des Relais 6 in Abhängigkeit von den Helligkeitsschwankungen am Fotowiderstand 9. Reicht die Zeit, während derer das Relais 6 den Kontakt 1.2 schließt bzw. öffnet, nicht zum Erwärmen oder Abkühlen des temperaturempfindlichen Gliedes 10 aus, so bleibt der Parklichtschalter 4 in der vorherigen Schaltstellung. Ein häufigeres Ein- oder Ausschalten der Parkleuchte 1 bei zufälligem vorübergehendem Verdunkeln oder Anleuchten des Fotowiderstandes 9 ist damit ausgeschlossen.
  • Zweckmäßigerweise ist mit dem Relais 6 und dem Fotowiderstand 9 ein ohmscher Festwiderstand 14 in Reihe geschaltet, der die Stärke des durch das Relais 6 fließenden Stromes begrenzt, wenn der Fotowiderstand 9 außergewöhnlich stark angestrahlt und daher sein Widerstandswert sehr klein wird.
  • Beim dargestellten Ausführungsbeispiel läßt sich mit Hilfe des Widerstandes 14 jedoch noch eine weitere sehr vorteilhafte Auswirkung erzielen, weil dieser Widerstand mit einem Kontakt 15 abhängig vom Öffnen und Schließen des Parklichtschalters 4 überbrückt werden kann.
  • Bekanntlich ist die Anzugsstromstärke eines Relais höher als seine Abfallstromstärke. Dies hätte bei dem Schaltrelais 6 normalerweise zur Folge, daß das Einschalten der Parkbeleuchtung bei einem anderen Helligkeitsgrad erfolgt als das Ausschalten. Um das zu vermeiden, muß die Anzugsstromstärke der Abfallstromstärke möglichst stark angenähert werden. Zu diesem Zweck wird der Widerstand 14 durch Schließen des Kontakts 15 überbrückt, sobald die Speisestromstärke des Relais 6 auf dessen Abfallstromstärke abgesunken und die Verzögerungszeit zwischen Relaisabfall und Schließen des Parklichtschalters 4 vergangen ist. Der Widerstand 14 ist so dimensioniert, daß die Speisestromstärke des Relais 6 im Moment der Überbrückung des Widerstandes bis fast auf die Anzugsstromstärke ansteigt. Damit fallen die Abfall- und die Anzugsstromstärke fast zusammen; das Wiederanziehen des Relais und das Ausschalten der Parkbeleuchtung erfolgen im wesentlichen bei gleicher Umgebungshelligkeit wie das Abfallen des Relais und das Einschalten der Parkbeleuchtung.
  • Zum An- und Abschalten der gesamten Vorrichtung ist ein Hauptschalter 16 vorgesehen.
  • Neben der selbsttätigen Vorrichtung nach der Erfindung kann zum Ein- und Ausschalten der Parkbeleuchtung ein üblicher handbetätigter Schalter 17 vorgesehen sein. Dieser wird bei Übergang auf selbsttätigen Betrieb durch die gemäß der Erfindung ausgestaltete Vorrichtung überbrückt.
  • Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Ist ein selbsttätiges Schalten der Parkbeleuchtung (z. B. beim Abstellen des Kraftfahrzeugs in einer Garage) nicht erwünscht, so bleibt der Hauptschalter 16 geöffnet.
  • Um die Vorrichtung in Betrieb zu setzen, wird der Hauptschalter 16 geschlossen. Es fließt dann von der Batterie 2 aus Strom über den Festwiderstand 14, das Relais 6 und den Fotowiderstand 9 zum Masseschluß B. Ist die Umgebungshelligkeit ausreichend groß, dann ist der Widerstandswert des Fotowiderstandes 9 entsprechend klein, und der Speisestrom des Relais 6 ist stark genug, um das Relais in angezogenem Zustand zu halten. Bei angezogenem Relais ist dessen Kontakt 12 geöffnet. Das temperaturempfindliche Glied 10 wird nicht beheizt, und der Kontakt 5 des Parklichtschalters 4 ist geöffnet. Die Parkleuchte 1 leuchtet nicht.
  • Sinkt die Umgebungshelligkeit und erreicht der Fotowiderstand 9 dadurch einen Widerstandswert, der die Stromstärke in der Leitung 7 unter die Abfallstromstärke des Relais 6 fallen läßt, so fällt das Relais ab und schließt den Kontakt 12. Dadurch kann über die Zweigleitung 11 und den Kontakt 12 Strom zum temperaturempfindlichen Glied 10 des Parklichtschalters 4 fließen. Das temperaturempfindliche Glied erwärmt sich, und nach Ablauf der Verzögerungszeit schließt der Schalter 4 den Kontakt 5. Die Parkbeleuchtung 1 ist damit eingeschaltet.
  • Gleichzeitig mit dem Schließen des Parklichtschalters wird der Kontakt 15 geschlossen und der Widerstand 14 überbrückt, so daß die Stromstärke in der Leitung 7 fast um die Differenz zwischen Abfall- und Anzugsstromstärke des Relais 6 anwächst.
  • Nimmt die Helligkeit im Bereich des Fotowiderstandes 9 wieder zu, so verringert sich die Größe des Fotowiderstandes 9. Die Stromstärke in der Leitung 7 steigt, bis die Anzugsstromstärke das Relais 6 erreicht und der Kontakt 12 geöffnet wird. Nach der zum Abkühlen des temperaturempfindlichen Gliedes 10 erforderlichen Verzögerungszeit wird der Kontakt 5 des Parklichtschalters 4 geöffnet und die Parkbeleuchtung 1 ausgeschaltet.
  • Der Helligkeitsgrad, bei dem die selbsttätige Vorrichtung die Parkbeleuchtung ein- bzw. ausschaltet, ist durch entsprechende Wahl des Fotowiderstandes bestimmbar. Es hat sich gezeigt, daß Toleranzstreuungen bei den Fotowiderständen in der Praxis nur geringe Verschiebungen der Ansprechzeiten ergeben haben.
  • Die Vorrichtung ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung in. einem Gehäuse 18 angeordnet, dem Anschlußklemmen 19 zugeordnet sind.
  • Wie aus Fig. 2 a bis 2 c und 3 a bis 3 c hervorgeht, besteht das Gehäuse zweckmäßig aus zwei ineinanderschiebbaren, im Querschnitt U-förmigen Teilen 18a und 18 b. Das Teil 18 b weist, wie in Fig. 3 c gezeigt, umgebogene Ränder 18 c auf, die beim Aufschieben auf das Teil 18 a als Führung dienen. Die vorderen Kanten des Teils 18 b können als Abbiegelappen 20 ausgebildet sein, um nach erfolgtem Aufschieben das Gehäuse gegen Öffnen zu sichern.
  • In das Gehäuse ist vorteilhafterweise eine das Gehäuse der Länge nach teilende Platte 21 eingesetzt, welche aus einem elektrisch isolierenden Material besteht. ' An der einen Oberfläche 21a dieser Platte sind das -Relais 6 mit Hilfe eines Befestigungswinkels 22 sowie der Festwiderstand 14 angebracht. An der anderen Oberfläche 21 b der Isolierplatte ist der Parklichtschalter 4 befestigt.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausbildung des als temperaturempfindliches Glied ausgeführten Parklichtschalters geht insbesondere aus Fig. 4 und 5 hervor. Der Parklichtschalter weist als temperaturempfindliches Glied 10 einen Schalt-Bimetallstreifen auf, der von einer Heizwicklung 23 umgeben ist. Diese Heizwicklung bildet einen Teil der den Kontakt 12 enthaltenden Zweigleitung 11. Das eine Ende des Schalt-Bimetallstreifens 10 wirkt über ein Isolierdruckstück 24 auf den Kontakt 15 des Parklichtschalters ein. Das andere Ende des Schalt-Bimetallstreifens 10 ist an einem Isolierblock 25 auf beliebige Weise befestigt. Der Isolierblock 25 ist um eine zentrale Drehachse 26 schwenkbar gelagert. Die Drehachse 26 ist in der Isolierplatte 21 befestigt. Zum Kompensieren äußerer Temperaturschwankungen ist ein Kompensations-Bimetallstreifen 27 vorgesehen, der mit einem Ende 27a am Gehäuse und mit dem anderen Ende 27 b am Isolierblock 25 befestigt ist. Die Anordnung des Kompensations-BimetalIstreifens 27 ist so gewählt, däß er bei Anderungen der Umgebungstemperatur den Isolierblock so weit um die Drehachse 26 verschwenkt, daß die Lage des Schalt-Bimetallstreifens 10 mit dem Isolierdruckstück 24 relativ zum Kontakt 15 konstant bleibt.
  • Vorzugsweise ist das Ende 27a des Kompensations-Bimetallstreifens 27 an einer im. Gehäuse angeordneten, von außen zugänglichen Einstellschraube 28 befestigt. Das Ende des Kompensations-Bimetallstreifens greift hierzu, wie aus Fig, 4 und 5 ersichtlich, in eine Nut 29 der Einstellschraube 28 ein. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, läßt sich durch Verdrehen der Einstellschraube 28 der Abstand des Schalt-Bimetallstreifens 10 vom Kontakt 15 verändern, wodurch die Zeit eingestellt werden kann, die erforderlich ist, um eine zum Auslösen des Schaltvorganges ausreichende Durchbiegung des Schalt-Bimetallstreifens 10 zu erreichen.
  • Bei dem gezeigten vorteilhaften Ausführungsbeispiel sind der Schalt-Bimetallstreifen 10 und der Kompensations-Bimetallstreifen 27 identisch ausgebildet und bezüglich ihrer Durchbiegung identisch sowie parallel zueinander und in gleichen Abständen von der Drehachse 26 des Isolierblocks 25 angeordnet. Zweckmäßig sind ferner der Kontakt 5 und 15 als Teile eines Mikroschalters 30 ausgebildet, der zwischen den beiden Bimetallstreifen angeordnet ist. Hierdurch ergibt sich eine besonders raumsparende Ausbildung der gesamten Vorrichtung.
  • Gemäß Fig. 2 a und 3 a ist an der Vorderwand des Gehäuseteils 18 a und einem weiteren Erfindungsmerkmal ein zylindrischer, mit Außengewinde 32 versehener Stutzen 31 befestigt. In diesem Stutzen ist der Fotowiderstand 9 angeordnet und mit einem Federring 33 gesichert. Der Stutzen ist nach vorn hin durch eine lichtdurchlässige und einen gleichmäßigen Lichteinfall bewirkende Schutzplatte abgeschlossen.
  • Auf das Außengewinde 32 des Stutzens kann eine Klemmutter aufgeschraubt werden, die zum Befestigen des Gehäuses in einer Bohrung, z. B. des Armaturenbretts, dient.
  • Um die Montage der Vorrichtung zu erleichtern, weist die Isolierplatte gemäß einer Weiterbildung der Erfindung drei vorstehende Nasen auf, die in entsprechende Schlitze 34 des Gehäuses einsteckbar sind. Diese Nasen sind zweckmäßigerweise als über den Rand der Isolierplatte 21 hinausragende Enden 35 einer an der Isolierplatte befestigten Kabelschelle 36 sowie als Ende 37 des Befestigungswinkels 22 für das Relais 6 ausgebildet. Auf Grund dieser Ausbildung können sämtliche elektrischen Schaltelemente der Vorrichtung mit Ausnahme des Fotowiderstandes zunächst mit der Isolierplatte 21 verbunden und die Isolierplatte dann in das Gehäuseteil 18 a eingeschoben werden. Nach Herstellen der Verbindungen mit dem Fotowiderstand 9 wird das Gehäuseteil 18 b aufgeschoben und mit dem Teil 18a durch Umbiegen der Enden 20 verbunden. Durch eine Öffnung 38 in der Rückwand des Gehäuseteils 18 b ragt ein mit der Kabelschelle 36 festgehaltenes Anschlußkabel heraus.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung bewirkt nicht nur ein zuverlässiges Ein- und Ausschalten der Parkbeleuchtung von Kraftfahrzeugen, sobald die entsprechende Umgebungshelligkeit erreicht ist; sie ist auch außerordentlich einfach und raumsparend aufgebaut und läßt sich daher an fast allen beliebigen Stellen innen oder außen an einem Kraftfahrzeug anbringen, ohne hinderlich zu sein.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zum selbsttätigen Ein- und Ausschalten der Parkbeleuchtung von Kraftfahrzeugen, wobei ein in den Stromkreis der Parkbeleuchtung gelegter Parklichtschalter von einem Relais mit Hilfe eines Fotowiderstandes in Abhängigkeit von der Umgebungshelligkeit geschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Relais (6) in Reihe in den Stromkreis der Batterie (2) geschaltete Fotowiderstand (9) zum unmittelbaren Steuern der das Relais betätigenden Batterieenergie vorgesehen ist, daß ferner der in an sich bekannter Weise mit einem thermisch wirkenden Verzögerungsglied ausgerüstete Parklichtschalter (4) als temperaturempfindliches Glied (10) ausgebildet ist, das einen von einer Heizwicklung (23) umgebenen Schalt-Bimetallstreifen aufweist, dessen eines Ende auf den Schaltkontakt (5) des Parklichtschalters einwirkt und dessen anderes Ende an einem schwenkbar gelagerten Isolierblock (25) befestigt ist, und daß zum Kompensieren äußerer Temperaturschwankungen ein Kompensations-Bimetallstreifen (27) derart mit einem Ende (27 b) am Isolierblock (25) und mit dem anderen Ende (27a) am Gehäuse befestigt ist, daß er bei Änderungen der Umgebungstemperatur durch Verschwenken des Isolierblocks (25) die Lage des Schalt-Bimetallstreifens relativ zum Schaltkontakt (5) konstant hält.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das temperaturempfindliche Glied (Schalt-Bimetallstreifen 10) unmittelbar an der Batteriespannung liegt und in seinem Speisestromkreis ein durch das Relais (6) betätigbarer Kontakt (12) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Relais (6) und dem Fotowiderstand (9) ein Festwiderstand (14) in Reihe geschaltet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum überbrücken des Festwiderstandes (14) dienender Kontakt (15) des Parklichtschalters (4) vorgesehen ist und daß der Wert des Festwiderstandes (14) etwa gleich dem Quotienten aus der Batteriespeisespannung und der Differenz zwischen Anzugs- und Abfallstromstärke des Relais (6) ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet .durch ein längliches Gehäuse (18) und eine in das Gehäuse eingesetzte, das Gehäuse der Länge nach teilende Isolierplatte (21), an deren einer Oberfläche (21a) das Relais (6) und der Festwiderstand (14) und an deren anderer Oberfläche (21b) der Parklichtschalter (4) angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (18) aus zwei ineinanderschiebbaren, im Querschnitt U-förmigen Teilen (18 a und 18 b) besteht.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Isolierblock (25) entfernte Ende (27a) des Kompensations-Bimetall streifens (27) an einer im Gehäuse (18) angeordneten, von außen zugänglichen Einstellschraube (28) befestigt ist. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalt-Bimetallstreifen (10) und der Kompensations-Bimetallstreifen (27) identisch ausgebildet und bezüglich ihrer Durchbiegung identisch sowie parallel zueinander und in. gleichen Abständen von der Schwenkachse (26) des Isolierblocks (25) angeordnet sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (5 und 15) des Parklichtschalters (4) als Teile eines Mikroschalters (30) ausgebildet und zwischen den beiden Bimetallstreifen (10 und 27) angeordnet sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Gehäusevorderwand ein zylindrischer, mit Außengewinde (32) versehener Stutzen (31) befestigt ist, wobei im Stutzen der Fotowiderstand (9) und auf dem Außengewinde (32) eine Klemmutter zum Befestigen des Gehäuses in einer Bohrung eines Halterungsbleches angeordnet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Fotowiderstand (9) im Stutzen (31) mit einem Sicherungsfederring (33) festgehalten ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierplatte (21) mittels dreier vorstehender Nasen in das mit entsprechenden Schlitzen (34) versehene Gehäuse einsteckbar ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Nasen als über den Rand der Isolierplatte hinausragende Enden (35) einer an der Isolierplatte befestigten Kabelschelle (36) sowie eines Befestigungswinkels für das Relais (6) ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 812 511, 932115; französische Patentschrift Nr. 1246 807; Zeitschrift »Elektro-Technik« von 1958, S.196.
DEH43779A 1961-10-04 1961-10-04 Vorrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten der Parkbeleuchtung von Kraftfahrzeugen Pending DE1156325B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3014048A1 (de) * 1979-04-13 1981-02-12 Honda Motor Co Ltd Einrichtung zur automatischen lichtsteuerung an kraftfahrzeugen

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