DE1156351B - Faltbehaelter - Google Patents
FaltbehaelterInfo
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- DE1156351B DE1156351B DEB24439A DEB0024439A DE1156351B DE 1156351 B DE1156351 B DE 1156351B DE B24439 A DEB24439 A DE B24439A DE B0024439 A DEB0024439 A DE B0024439A DE 1156351 B DE1156351 B DE 1156351B
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- parts
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- strip
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D5/00—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
- B65D5/18—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding a single blank to U-shape to form the base of the container and opposite sides of the body portion, the remaining sides being formed primarily by extensions of one or more of these opposite sides, e.g. flaps hinged thereto
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Faltbehälter Die Erfindung betrifft einen Faltbehälter, bei dem eine Behälterwand, insbesondere die die Füllöffnung abschließende Behälterwand, gebildet wird aus zwei die Öffnung überdeckenden, an einander gegenüberliegenden Seitenwänden angebrachten Ansätzen, die durch eine Verschlußleiste miteinander und mittels an den Behälterecken in einem Winkel von 450 eingefalteten Faltteilen mit den restlichen Seitenwänden verbunden sind.
- Bei derartigen Faltbehältern ist es bekannt, die Faltteile, die die Behälteröffnung überdeckenden Ansätze mit den Seitenwänden verbinden, in Form von Faltdreiecken auszubilden und in die Verschlußleiste einzufalten. Die Verschlußleiste wird dabei aus einer unterschiedlichen Zahl von Zuschnittslagen gebildet.
- Es ist zwar heute ohne weiteres möglich, derartige Verschlüsse auch wasserdampf- und aromadicht zu verschließen, jedoch werden dazu Schweißwerkzeuge benötigt, die nicht immer zur Verfügung stehen.
- Es ist auch bereits bei Behältern mit einem Innenbeutel oder Umkleid bekannt, dieses so einzufalten, daß die an den Behälterkanten angebrachten Schweißdreiecke zunächst nach außen aufgefaltet und anschließend nach Herstellen der Verschlußleiste auf die entsprechende Behälterwand aufgefaltet werden.
- Dabei wird jedoch die Verschlußleiste dadurch, daß sie zwischen Behälterwand und aufgefaltete Dreiecke zu liegen kommt, stark beansprucht, was der Grund dafür ist, daß man bisher diese Faltung nur für sehr schwaches Zuschnittmaterial verwendet hat.
- Demgegenüber ist der Faltbehälter nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die die Ansätze und die daran angelenkten Verschlußleistenteile mit den Seitenwänden verbindenden Faltteile aus Randleisten bestehen, die miteinander zu Verschlußleisten verbunden sind. Durch das Verschweißen der aus den Randleistenteilen gebildeten seitlichen Verschlußleisten wird auf alle Fälle gewährleistet, daß Undichtigkeiten auch beim Abbiegen der zuerst hergestellten Verschlußleiste nicht auftreten. Es wird vermieden, daß eine ganze Anzahl von übereinanderliegenden Schichten des Zuschnittmaterials gemeinsam einem Knick- oder Faltvorgang unterworfen werden, was unter Umständen schwierig ist und zu Verletzungen des Zuschnittmaterials und so zu Undichtigkeiten des fertigen Behälters führen kann.
- Gemäß der Erfindung kann man dabei die an den die Behälteröffnung überdeckenden Ansätzen angebrachten Verschlußteile so groß wählen, daß sie nach dem Abbiegen der Verschlußleiste auf die Behälterwand bis an die Behälterkante reichen.
- Es entsteht dann ein Behälter, auf den außen nur die aus den Randleistenteilen gebildeten Verschlußleisten aufgefaltet sind.
- Im übrigen wird erreicht, daß sich bei dem Faltbehälter nach der Erfindung beim Übereinanderlegen der die Verschlußleisten bildenden Ansätze der Randleisten an allen Stellen dieser Leisten gleich viel Material befindet, was für das Versiegeln bzw. das Verschweißen dieser Randleisten zu einer Verschlußleiste von besonderem Vorteil ist.
- Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen in den Figuren gleiche Teile.
- Fig. 1 ist ein für die Faltschachtel zu verwendender Zuschnitt und die Fig. 2 bis 7 veranschaulichen in perspektivischer Ansicht in vergrößerter Darstellung den Faltvorgang.
- Die aus dem Zuschnitt der Fig. 1 gefaltete Schachtel besteht aus zwei im wesentlichen gleichen Hälften, die aufeinandergeklappt werden. An der fertigen Schachtel sind 2 die Bodenfläche, 1 und 3 zwei gegenüberliegende Seitenwände, 6 und 7 sowie S und 9 je Hälften der restlichen Seitenwände, die durch Verschweißen von daran angelenkten Randleistenstücken 10, 11 und 12, 13 zu einer Verschlußleiste miteinander verbunden sind, wobei die Verschlußleiste auf eine der beiden Seitenwandhälften aufgefaltet ist.
- 4 und 5 sind an den gegenüberliegenden Seitenwänden 1 und 3 angelenkte Ansätze, die die letzte Behälterwand, und zwar insbesondere die die Füllöffnung abschließende Behälterwand, bilden.
- Diese beiden Ansätze überdecken die Behälteröffnung. Sie sind also je halb so groß wie die gebildete, die Öffnung abschließende Wand. An diesen Ansätzen 4, 5 sind Verschlußleistenteile 14, 15 angebracht, die die beiden Ansätze 4 und 5 miteinander verbinden.
- An den Ansätzen 4, 5, den Verschlußleistenteilen 14, 15 sowie an den Seitenwandteilen 6 bis 13 sind Randleistenteile 16 bis 23 angebracht.
- Der Faltvorgang ergibt sich aus den Fig. 2 bis 7.
- Haben sich die Ansätze 4 und 5 über die Öffnung gelegt, so werden die hochstehenden Verschlußleistenteile 14, 15 (Fig. 5 a) verleimt bzw. verschweißt und dann auf diejenige Hälfte der Behälterfläche heruntergefaltet, von der die aus den Randleisten gebildeten seitlichen Verschlußleisten nur aus zwei Lagen bestehen. Auf diese Weise werden bei dem gezeichneten Beispiel die aus den Randleisten 16 bis 23 gebildeten seitlichen, fertigen Verschlußleisten (Fig. 6) durchgehend aus vier Materiallagen gebildet.
- Die Höhe der Verschlußleistenteile 14 und 15 kann kleiner oder größer als gezeichnet und gleich oder ungleich gehalten werden. Im ersten Fall (kleiner) würde die Deckfläche nicht die ganze Öffnungsbreite überdecken, und im zweiten Falle (größer) würde ein Streifen über die Öffnungsbreite herüberstehen, der ebenso wie die zusammengeschweißten Randleisten 16 bis 23 dann auf die Vorderfläche 1 heruntergefaltet werden kann. Der Behälter würde dann auf drei Kanten nach unten gebogene kurze Ansatzstreifen aufweisen, wodurch der Eindruck eines mit Randkanten versehenen Deckels vorhanden ist.
- Es ist auch möglich, auf den verschlossenen Behälter einen Überwurfdeckel 24 aufzusetzen, wie das beispielsweise in Fig. 7 schematisch veranschaulicht ist.
- In den Zeichnungen ist der Behälter mit nach oben gerichteter Füllöffnung gezeigt, so daß der Zuschnittteil 2 die Bodenfläche bildet. Man kann aber den Be- hälter auch um 900 drehen, so daß also der Zuschnittteil 3 die Bodenfläche wird, während der Teil 1 als Deckelfläche anzusprechen wäre und die durch die Ansätze 4 und 5 zu verschließende Behälterwand als die Vorderfläche.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Faltbehälter, bei dem eine Behälterwand, insbesondere die die Füllöffnung abschließende Behälterwand, gebildet wird aus zwei die Öffnung überdeckenden, an einander gegenüberliegenden Seitenwänden angebrachten Ansätzen, die durch eine Verschlußleiste miteinander und mittels an den Behälterecken in einem Winkel von 450 eingefalteten Faltteilen mit den restlichen Seitenwänden verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ansätze (4, 5) und die daran angelenkten Verschlußleistenteile (14, 15) mit den Seitenwänden (6 bis 9) verbindenden Faltteile aus Randleisten (16 bis 23) bestehen, die miteinander zu Verschlußleisten verbunden sind.
- 2. Faltbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den die Behälteröffnung überdeckenden Ansätzen (4, 5) angebrachten Verschlußleistenteile (14, 15) so groß sind, daß sie nach dem Abbiegen der Verschlußleiste auf die Behälterwand bis an die Behälterkante reichen.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 066 132; britische Patentschrift Nr. 648 419; USA.-Patentschrift Nr. 2357842.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB24439A DE1156351B (de) | 1953-02-23 | 1953-02-23 | Faltbehaelter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB24439A DE1156351B (de) | 1953-02-23 | 1953-02-23 | Faltbehaelter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1156351B true DE1156351B (de) | 1963-10-24 |
Family
ID=6961473
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB24439A Pending DE1156351B (de) | 1953-02-23 | 1953-02-23 | Faltbehaelter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1156351B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1225097B (de) | 1963-09-19 | 1966-09-15 | Habra Werk Ott Kg | Vorrichtung zum Verschliessen gefuellter quaderfoermiger Beutel |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2357842A (en) * | 1940-07-31 | 1944-09-12 | Shellmar Products Co | Container and method of forming same |
| GB648419A (en) * | 1948-04-19 | 1951-01-03 | Satona Ltd | Improvements in or relating to cartons |
| DE1066132B (de) * | 1952-07-30 | 1959-09-24 | Werner Bahlsen, Hannover | Achteckiger Faltbehälter |
-
1953
- 1953-02-23 DE DEB24439A patent/DE1156351B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2357842A (en) * | 1940-07-31 | 1944-09-12 | Shellmar Products Co | Container and method of forming same |
| GB648419A (en) * | 1948-04-19 | 1951-01-03 | Satona Ltd | Improvements in or relating to cartons |
| DE1066132B (de) * | 1952-07-30 | 1959-09-24 | Werner Bahlsen, Hannover | Achteckiger Faltbehälter |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1225097B (de) | 1963-09-19 | 1966-09-15 | Habra Werk Ott Kg | Vorrichtung zum Verschliessen gefuellter quaderfoermiger Beutel |
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