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DE1155947B - Abdichtring fuer Absperrvorrichtungen, insbesondere fuer hohe Druecke - Google Patents

Abdichtring fuer Absperrvorrichtungen, insbesondere fuer hohe Druecke

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DE1155947B
DE1155947B DEM44099A DEM0044099A DE1155947B DE 1155947 B DE1155947 B DE 1155947B DE M44099 A DEM44099 A DE M44099A DE M0044099 A DEM0044099 A DE M0044099A DE 1155947 B DE1155947 B DE 1155947B
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Germany
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sealing ring
ring
sealing
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rubber
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Inventor
Otto Meyer
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/02Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
    • F16K3/0227Packings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/06Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary with plugs having spherical surfaces; Packings therefor
    • F16K5/0663Packings
    • F16K5/0684Packings on the plug
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/08Details
    • F16K5/14Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
    • F16K5/20Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with spherical surfaces
    • F16K5/205Sealing effected by the flowing medium

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Abdichtring für Absperrvorrichtungen, insbesondere für hohe Drücke Die Erfindung bezieht sich auf einen Abdichtring für Absperrvorrichtungen, insbesondere für hohe Drücke, der in einer Sacklochbohrung des Verschlußstückes in Durchflußrichtung verschieblich geführt und mit einem starren Stützring versehen ist.
  • Es ist bei Absperrvorrichtungen bekannt, gummielastische Dichtringe oder mit Lippen versehene Dichtplatten im Küken anzuordnen, die beim Schließen der Absperrvorrichtung entweder durch die Bewegung des Kükens oder des Schiebers in die Abschlußstellung gegen die entsprechende Dichtfläche der Gehäuseinnenwand gepreßt werden oder die in der Schließstellung vom einwirkenden Leitungsmedium gegen die Gehäuseinnenwand gepreßt werden. Im letzten Falle werden meistens plattenförmige Dichtteile verwendet, auf denen konzentrische Metallplatten liegen, die durch den Leitungsdruck niedergedrückt werden und so das gummielastische Dichtteil in entgegengesetzte Richtung gegen die Gehäuseinnenwand anpressen.
  • Es sind auch Dichteinrichtungen bekannt, die aus einem hohlen, mit Öffnungen für das Leitungsmedium versehenen kreisförmigen Körper bestehen, so daß das Leitungsmedium direkten Zugang zur Innenfläche des Dichtteiles erhält und dieses dann wiederum gegen die Gehäuseinnenwand andrückt.
  • Diese Dichteinrichtungen haben den Nachteil, daß sie auf Grund ihrer Elastizität und der Einwirkung des Leitungsdruckes bereits bei verhältnismäßig niedrigen Drücken in den Spalt zwischen Küken und Gehäuseinnenwand abwandern und so nach wenigen Schaltungen zerstört werden. Um diesem Nachteil zu entgehen, ist es bereits bekannt, gummielastische Dichtungen mit Metallringen zu armieren, um ein Abwandern des gummiartigen Materials zu verhindern. Bei derartigen Ausgestaltungen kann sich auch der Armierungsring auf Grund seiner Einbettung in dem elastischen Material etwas mit der Dichtung bewegen; da jedoch beide Ringe fest miteinander verbunden sind, ist ein einwandfreies Adichten auf die Dauer nicht gewährleistet, da sich der Gummidichtring schneller abnutzen wird. Bei einer Abdichtung, bei der die beiden Ringe nicht miteinander verbunden sind, füllen sie die Aufnahmenut völlig aus, wobei der Dichtring durch Zusammenpressen seines Materials die Abdichtung bewirkt, wodurch die Lebensdauer ungünstig beeinflußt wird.
  • Weiter wird die Dichtigkeit von Absperrvorrichtungen insbesondere bei hohen Drücken schon dadurch zu verbessern versucht, daß in Durchflußrichtung bewegliche oder verschiebliche Abdichtringe oder -platten am Küken vorgesehen sind, die über eine außerhalb der Absperrvorrichtung verlaufende Leitung von dem Leitungsmedium von innen her beaufschlagt werden. Absperrvorrichtungen dieser Art vermögen zwar eine Dichtigkeit bei höheren Drücken zu gewährleisten, haben jedoch den Nachteil, daß sie in ihrem Aufbau sehr kompliziert sind, weil Druckmittelleitungen von außen über das Gehäuse und durch das Küken hinter die Abdichtplatte geführt werden müssen. Dadurch sind besondere Abdichtungen für diese Leitungen und ein zusätzliches Absperrteil in den Leitungen erforderlich. Außerdem werden derartige Absperrvorrichtungen wegen der komplizierten Ausbildung sehr teuer.
  • Durch die Erfindung sollen Abdichtringe für Absperrvorrichtungen in der Weise weitergebildet werden, daß sie universell verwendbar sind, keine besondere Ausbildung der Absperrvorrichtung erfordern, einfach und billig hergestellt werden können und eine hohe Lebensdauer aufweisen.
  • Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß der Dichtring in an sich bekannter Weise aus einem außenliegenden starren Stützring und einem inneren, mit einer Stufe versehenen gummielastischen Dichtring besteht, wobei Stützring und Dichtring relativ zueinander beweglich sind und beide Ringe zusammen im Sackloch vor- und zurückwandern können.
  • Durch den Stützring, der sich zusammen mit dem gummielastischen Dichtring an die Dichtfläche anlegt, wird einerseits die Bildung eines Spaltes, in den der gummielastische Dichtring hineinwandern könnte, vermieden, und andererseits kann zwischen Verschlußstück und Dichtfläche des Gehäuses ein verhältnismäßig großer, die Fertigung erleichternder Spalt vorhanden sein.
  • Vorzugsweise ist im Dichtring ein starrer Haltering angeordnet, der auch bei Anliegen des Stützringes und Dichtringes an der Gehäusedichtfläche von dieser einen gewissen Abstand behält. Der gummielastische Dichtring ist an seiner der Gehäusedichtfläche zugewandten Stirnfläche an der Innenseite mit einer Abschrägung versehen.
  • Durch diese Abschrägung wird die dem Leitungsdruck zugekehrte Stirnfläche kleiner, verglichen mit der dem Leitungsdruck. abgekehrten, im Sacklochinneren liegenden Stirnfläche, so daß der Abdichtring nur mit einem dem Leitungsdruck proportionalen Druck gegen die Gehäusedichtfläche gedrückt wird. Da dieser Druck durch entsprechende Abstimmung der Größe der beiden Stirnflächen aufeinander gewählt werden kann, ist auch der Druck bzw. die Kraft bestimmbar, mit der der Abdichtring gegen die Gehäuseinnenwand gepreßt wird.
  • Ein Teil des gummielastischen Dichtringes ist mit größerem Durchmesser zum Bilden der als Ringschulter vorgesehenen Stufe versehen, die sich an der der Gehäusefläche abgewandten und abgerundeten Stirnfläche des Stützringes in axialer Richtung abstützt. Der Dichtring wird in an sich bekannter Weise durch Federkraft mit einer geringen Vorspannung an die Dichtfläche der Gehäuseinnenwand angedrückt.
  • Wie der Dichtring kann auch der außenliegende metallische Stützring an seiner der Gehäuseinnenwand zugekehrten Stirnfläche abgeschrägt sein.
  • Es war überraschend und nicht vorherzusehen, daß eine Absperrvorrichtung mit einem erfindungsgemäßen Abdichtring auf der Zuflußseite, d. h. der Druckseite, im Verschlußstück, beispielsweise im Küken eines Hahnes, trotz seiner sehr geringen Stärke von nur etwa 2 mm auch nach etwa 1000 Schaltungen bei 70 bis 380 atü praktisch überhaupt keine Abnutzung aufweist und vollkommen dicht ist. Eine Abnutzung kann bei dem Abdichtring nämlich deshalb nicht auftreten, weil der Abdichtring mit allen Teilen schlagartige Schließ- oder Öffnungsbewegungen beim Schließen oder Öffnen des Kükens ausführt, indem der Abdichtring sich im Sackloch entsprechend der Bewegung des Verschlußstückes vor- und zurückbewegt.
  • Der Erfindungsgegenstand wird an Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel eines Abdichtringes im Schnitt darstellt, ausführlich beschrieben.
  • Im Gehäuse 1, das die Durchflußbohrung 2 aufweist, ist das Küken 3 mit der Durchflußbohrung 4 angeordnet. Zwischen der Innenwandung des Gehäuses 1 und der Mantelfläche des Kükens 3 darf ein verhältnismäßig großer Spalt von etwa 1 bis 2 mm Weite vorhanden sein. Ferner braucht die Gehäuseinnenwandung nicht fein bearbeitet zu sein.
  • Im Küken 3 ist eine Ausnehmung in Form einer zylinderförmigen Sackbohrung mit der Bodenfläche 5 und der Seitenwandung 12 vorgesehen. In dieser Ausnehmung ist der Abdichtring gelagert und von der Seitenwandung 12 geführt. Der Abdichtring ist von einem äußeren starren Stützring 8 und einem inneren Dichtring 9 gebildet, der aus gummielastischem Werkstoff, z. B. aus Gummi oder einem geeigneten Kunststoff, besteht.
  • Der gummielastische Dichtring 9 ist länger als der äußere Stützring 8 und überragt diesen in Richtung auf die Bodenfläche 5 der Ausnehmung hin. Der Dichtring 9 weist hier außerdem einen Außendurchmesser a auf, der dem Außendurchmesser des Stützringes 8 etwa entspricht, und ist hier zu einer Dichtungslippe ausgebildet, die an der Seitenwandung der Ausnehmung, der Führungsfläche für den Abdichtring, anliegt.
  • Der Teil des gummielastischen Dichtringes 9 mit größerem Durchmesser a ist zweckmäßigerweise mit einer Ringschulter als Stufe ausgebildet, die sich an der der Gehäusedichtfläche 7 abgewandten abgerundeten Stirnfläche des Stützringes 8 in axialer Richtung abstützt. Hierdurch wird ein Abheben des gummielastischen Dichtringes 9 in drucklosem Zustand von der Gehäusedichtfläche 7 begünstigt.
  • An der der Gehäusedichtfläche 7 zugewandten Stirnfläche 13 des gummielastischen Dichtringes 9 wird dessen Innenkante vorzugsweise mit einer Abschrägung 20 versehen. Hierdurch wird die Stirnfläche 13 ebenfalls nach Art einer Dichtungslippe beweglich; außerdem ist hierdurch die Innenkante des gummielastischen Dichtringes 9 bei Beginn des Schaltvorganges vor einem Einrollen auf der Gehäuseinnenwandung, der Gehäusedichtfläche 7, geschützt.
  • Es ist nämlich zu berücksichtigen, daß für den gummielastsichen Dichtring 9 ein verhältnismäßig weicher Werkstoff (Shore-Härte etwa 45 bis 50) angewandt werden kann und soll, damit sich die Stirnfläche 13 des Dichtringes 9 auch von der Bearbeitung herrührenden Unebenheiten der Gehäusedichtfläche gut anpassen kann und damit ferner der gummielastische Werkstoff durch die auf seine der Gehäusedichtfläche 7 abgewandte innere Stirnfläche 15 vom Leitungsdruck ausgeübte Kraft in Richtung auf die Gehäusedichtfläche geschoben wird.
  • Die der Gehäusedichtfläche 7 zugewandte Stirnfläche 13 des gummielastischen Dichtringes 9 soll hinter der benachbarten Stirnfläche des Stützringes 8 in drucklosem Zustand etwas zurückstehen, damit der Leitungsdruck zu Beginn des Schaltvorganges, wenn anfangs ein Teil der Stirnfläche 13 aus dem Bereich der Gehäusedichtfläche 7 in die Durchflußbohrung gelangt, sofort die Stirnfläche 13 auf ihrem gesamten Umfang herum beaufschlagt und damit von der Gehäusedichtfläche abhebt. Hierdurch wird der gummielastische Dichtring 9 vor jeder Abnutzung beim Schaltvorgang geschützt. Diese Wirkung tritt jedoch auch ein, wenn auch nicht so unmittelbar, wenn der gummielastische Dichtring 9 an seiner Stirnfläche des Stützringes 8 bündig abschließt.
  • Das Abheben des gummielastischen Dichtringes 9 von der Gehäusedichtfläche 7 zu Beginn des Öffnens wird auch durch die hierbei auftretende Flüssigkeitsströmung begünstigt. Das Leitungsmedium kann nämlich hierbei durch den Spalt 6 zwischen Küken 3 und Gehäuse 1 entweichen und weist im Bereich des auftretenden Öffnungsspaltes eine dynamische Druckkomponente auf, die auf die Stirnfläche 13 des gummielastischen Dichtringes drückt und somit die gesamte Abdichtung plötzlich abhebt. Hierdurch wird zugleich vermieden, daß die Strömung den Dichtring 9 mitreißt und dadurch ein Abrieb auftritt.
  • Innerhalb des gummielastischen Dichtringes 9 ist noch ein Haltering 10 eingesetzt, der den Dichtring 9 in seinem Stützring 8 festhält. Es ist dann nicht erforderlich, ja sogar bei härterem gummielastischem Dichtring 9 schädlich, den Dichtring 9 in seinem Stützring 8 z. B. durch eine Haftverbindung besonders zu befestigen, da sonst der Dichtring 9 nicht fließen kann. Es ist jedoch möglich, den Dichtring 9 mit dem Haltering 10 durch eine Haftverbindung zu verbinden. Der Haltering 10 soll jedoch nicht bis an die Gehäusedichtfläche 7 reichen.
  • Eine getrennte Anordnung des gummielastischen Dichtringes 9 ermöglicht eine leichtere und billigere Auswechselbarkeit desselben, die etwa bei aggressiven Leitungsmedien erforderlich werden könnte.
  • Es ist weiterhin ein an der Stirnfläche 15 des gummielastischen Dichtringes 9 und gegebenenfalls am Haltering 10 anliegender Teller 16 vorgesehen, der mit Bohrungen 17 für den Durchtritt des Leitungsdruckes versehen ist. Der Teller 16 wird durch eine sich gegen den Boden 5 der Ausnehmung im Küken 3 abstützende Druckfeder 19, die in einem Federtopf 18 angeordnet ist, gegen die Stirnfläche 15 gedrückt und schiebt den Abdichtring mit einer gewissen Vorspannung gegen die Gehäusedichtfläche 7. Hierdurch wird in der Sperrstellung bereits bei anfänglich geringen Leitungsdrücken eine gewisse Abdichtung dadurch erzielt, daß die äußere Stirnfläche des Stützringes 8 sich an Gehäusedichtfläche 7 anlegt. Sodann baut sich der Druck schnell auf und wird auf der Stirnfläche 15 des gummielastischen Dichtringes wirksam. Der Teller 16, der Federtopf 18 sowie gegebenenfalls der Haltering 10 können aus einem Stück bestehen.
  • Der Teller 16 und die Feder 19 können auch durch an die der Gehäusedichtfläche 7 abgewandten Stirnfläche 15 des Dichtringes 7 angesetzte, vorzugsweise mit diesem aus einem Stück bestehende Gummikörper ersetzt werden, die an der Oberfläche 5 der Ausnehmung anliegen.
  • Da der Außendurchmesser a der sich mit der Lippe 11 abdichtend an die Seitenwandung 12 der Ausnehmung im Küken 3 anlegenden Stirnfläche 15 größer ist als der Innendurchmesser des Stützringes 8 und insbesondere größer als der Innendurchmesser b des gummielastischen Dichtringes 9 an dessen an Gehäusedichtfläche 7 anliegenden Stirnfläche 20 ist, wird der Dichtring 9 mit einer Kraft, die dem Leitungsdruck und der Ringfläche mit dem Außendurchmesser a und dem Innendurchmesser b proportional ist, an die Gehäusedichtfläche 7 gedrückt.
  • Da der Stützring 8 den Spalt 6 zwischen Küken 3 und Gehäuse 1 überbrückt, kann der gummielastische Werkstoff durch den Leitungsdruck nicht in den Spalt 6 gedrückt werden.
  • Der erfindungsgemäße Abdichtring kann nicht nur bei dem gezeigten Beispiel eines Hahnes, sondern bei Absperrvorrichtungen aller Art, wie Schiebern usw., angewandt werden. Besondere Vorteile bietet er hinsichtlich Lebensdauer, sehr leichter Betätigung des Verschlußstückes auch bei sehr hohen Betriebsdrükken bis 600 atü und einfacherer Fertigung der Gehäuse und der Verschlußstücke, zumal da er die Verwendung von gummielastischen Dichtungen unter Vermeidung deren Nachteile auch bei hohen Drücken ermöglicht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Abdichtring für Absperrvorrichtungen, insbesondere für hohe Drücke, der in einer Sackbohrung des Verschlußstückes in Durchflußrichtung verschieblich geführt und mit einem starren Stützring versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring in an sich bekannter Weise aus einem außenliegenden starren Stützring (8) und einem inneren, mit einer Stufe versehenen gummielastischen Dichtring (9) besteht, wobei Stützring und Dichtring relativ zueinander beweglich sind und beide Ringe zusammen im Sackloch vor- und zurückwandern können.
  2. 2. Abdichtring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Dichtring (9) ein starrer Haltering (10) angeordnet ist, der auch bei Anliegen des Stützringes (8) und Dichtringes (9) an der Gehäusedichtfläche (7) von dieser einen gewissen Abstand behält.
  3. 3. Abdichtring nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (9) an seiner der Gehäusedichtfläche (7) zugewandten Stirnfläche an der Innenkante mit einer Abschrägung (20) versehen ist.
  4. 4. Abdichtring nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Dichtringes (9) mit größerem Durchmesser (a) die als Ringschulter ausgebildete Stufe bildet, die sich an der der Gehäusedichtfläche (7) abgewandten abgerundeten Stirnfläche des Stützringes (8) in axialer Richtung abstützt.
  5. 5. Abdichtring nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring in an sich bekannter Weise durch Federkraft oder durch Gummikörper mit Vorspannung an die Gehäusedichtfläche (7) gedrückt ist.
  6. 6. Abdichtring nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise auf seinem der Gehäusedichtfläche (7) abgewandten Ende ein mit Durchtrittsbohrungen (17) versehener Teller (16) angeordnet ist, an dem eine Druckfeder (19) unmittelbar oder mittelbar (Federtopf 18) angreift. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung P 6017 XII /47g (bekanntgemacht am 27. 11. 1952); deutsche Patentschrift Nr. 880 416; deutsche Auslegeschrift Nr. 1038 853; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1759 657; schweizerische Patentschriften Nr. 125 783, 4154; belgische Patentschrift Nr. 509 445; USA.-Patentschriften Nr. 2 870 987, 2 844 353, 2 599 774, 2 401377.
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