DE1154895B - Einrichtungen an Magnetfiltern zur Verschleisskontrolle - Google Patents
Einrichtungen an Magnetfiltern zur VerschleisskontrolleInfo
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- DE1154895B DE1154895B DES48428A DES0048428A DE1154895B DE 1154895 B DE1154895 B DE 1154895B DE S48428 A DES48428 A DE S48428A DE S0048428 A DES0048428 A DE S0048428A DE 1154895 B DE1154895 B DE 1154895B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C1/00—Magnetic separation
- B03C1/02—Magnetic separation acting directly on the substance being separated
- B03C1/28—Magnetic plugs and dipsticks
- B03C1/282—Magnetic plugs and dipsticks with associated accumulation indicator, e.g. Hall sensor
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Electrochromic Elements, Electrophoresis, Or Variable Reflection Or Absorption Elements (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Einrichtungen zum Anzeigen der Mengen der Verunreinigungen, die an permanenten
Magnetkörpern von Filtern haften.
Zu diesem Zweck sind noch keine Einrichtungen bekanntgeworden. Deshalb ist es Aufgabe der Erfindung,
einfache, aus wenigen beweglichen Teilen bestehende Einrichtungen zu schaffen, mit denen die
Anzeige der Menge der Verunreinigungen möglich ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe im wesentlichen gelöst, indem die durch Anlagerung von Eisenteilchen
und anderen Verunreinigungen erfolgende Veränderung der Länge der Feldlinien auf elektrische
oder induktive Weise außerhalb des Filters durch optische oder akustische Mittel wahrnehmbar gemacht
werden.
An vier Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind, wird der Erfindungsgedanke
erläutert. Es zeigt
Abb. 1 einen Magnetkörper mit einer Anzeigeeinrichtung für einen magnetischen Luftspalt,
Abb. 2 einen Magnetkörper mit einer Anzeigeeinrichtung für verschieden große Luftspalte,
Abb. 3 einen hohlen Magnetkörper, in den eine
Meßeinrichtung mit einer Wismutspule eingebaut ist,
Abb. 4 wie Abb. 3, wobei die Meßeinrichtung als rotierende Spule ausgebildet ist.
Ein Magneikörper (Abb. 1 und 2) bestellt aus abwechselnd
nacheinander auf einem Stift angeordneten Hart-, 1, und Weichmagnetscheiben 2. Die Hartmasnetscheiben.
Ϊ sind verzugsweise aus flach rnagnetisierbarem,
hochkoerzitivem oxydischem _ laierial
ausgeführt.
An zwei benachbarten Weicheisenscheiben 2 (Abb. 1), zwischen denen eine Hartmagnetscheibe I
angeordnet ist, sind die Pole 3, 3' eines Stromkreises mit niedriger Spannung angeschlossen. Im Stromkreis
ist eine Glühbirne 4 vorgesehen.
Nach Abb. 2 sind zwischen drei Weichmagnetscheibsn 5 zwei verschieden hohe Hartmagnetscheiben6,
7 angeordnet. An die mittlere Weichmagnetscheibe 5' ist ein Pol 8 eines Stromkreises mit niedriger
Spannung befestigt. An die beiden äußeren Weichmagneischeiben
5", 5'" ist je eine Abzweigung des anderen Poles 9, 9' angeschlossen. In jeder dieser
Abzweigungen ist eine Glühbirne Iß, 10' vorgesehen.
An Stelle der Glühbirne lassen sich auch andere optische, akustische oder elektrische Einrichtungen
verwenden.
Die Ausbildung des Anzeägesysiems mit mehr als
bisher beschriebenen Kontrollstufen ist ohne weiteres möglich. Dabei ist im Stromkreis noch eine entsprechende
Zahl an Abzweigungen vorzusehen.
hinrichrangen an Magnetfiltern
zur Verschleißkonirolle
zur Verschleißkonirolle
Anmelder:
Heinrich Sommermeyer,
Gera (Thür.), Ronneburger Str. 13
Gera (Thür.), Ronneburger Str. 13
Heinrich Sommermeyer, Gera (Thür.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Im Inneren eines vorzugsweise aus Weich- und Hartmagneiringen bestehenden Magnetkörpers
(Abb. 3) ist feststehend eine Spule aus Wismutdraht angeordnet. Anfang und Ende der Spule sind an einen
Wechselstromkreis mit niedriger Spannung angeschlossen. Ein Spannungsmesser ist parallel in den
Kreis geschaltet.
Der Magnetkörper in Abb. 4 ist der gleiche wie in Abb. 3. Dagegen ist im Inneren eine Spule drehend
angeordnet. Über Bürsten ist die Spule an einen Gleichstromkreis mit niedriger Spannung angeschlossen.
Parallel dazu ist ein Spannungsmesser in den Kreis geschaltet.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtungen ist folgende:
Die cx3v'dischen, hochkoerzitiven Hartmagnetscheiben
haben bekanntlich sehr schlechte elektrische Leitfähigkeit. Dagegen haben die aus Stahl bestehenden
Weichmagnetscheiben eine diesem Material eigene gute Leitfähigkeit. Setzen sich an den Nord- bzw.
Südpolen der magnetischen Feldlinien ferromagnetische Verunreinigungen ab, so werden, nachdem deren
Menge ausreichend ist, die Pole der Hartmagnetscheiben (Abb. 1) verbunden und gleichzeitig der
Stromkreis geschlossen. Damit leuchtet die Signallampe auf. bzw. es ertönt ein akustisches Signal.
Das Ausiührungsbeispiel nach Abb. 2 ermöglicht
durch die verschieden hohen Hartrnagnetscheiben die stufenweise Anzeige des Verunreinigungsgrades des
Magnelkörpers. lsi die Menge der festgehaltenen
feiTomagnetischen Verunreinigungen ausreichend, um
die Pole der weniger liehen Scheiben kurzuschließen, so leuchtet, da auch der Stromkreis geschlossen wird,
eine Signallampe auf. Ist aber die Menge der Ver-
3GS ODS.251
unreinigungen so groß, daß auch die Pole der höheren
Scheibe kurzgeschlossen sind, so leuchtet außerdem eine andere Signallampe auf.
Bei der Einrichtung nach Abb. 3 erhält die Wismutspule eine konstante Spannung. Diese Spannung wird
durch das Magnetfeld, dessen Kraftlinien außen an und in der Bohrung des Magnetkörpers vorhanden
sind, beeinflußt. Bei der Verunreinigung des Filters, daher bei der Anlagerung von ferromagnetischen
Teilchen am Magnetkörper werden die äußeren Kraftlinien verkürzt. Dadurch verändern sich die Kraftlinien
im Inneren, wodurch in der Spule eine Spannungsveränderung erfolgt, die am Spannungsmesser
ablesbar ist.
Die Einrichtung nach Abb. 4 wirkt ähnlich. Die mit Gleichstrom gespeiste Spule induziert bei jeder
Umdrehung durch Schneiden von Feldlinien des Magnetkörpers eine zusätzliche Spannung, die im
Spannungsmesser sichtbar wird. Bei Verunreinigungen des Magnetkörpers wird der Verlauf der Feldlinien
geändert, wodurch die induzierte Spannung gleichfalls verändert wird.
Durch die Einrichtungen nach Abb. 3 und 4 ist die Möglichkeit einer kontinuierlichen Messung geschaffen.
Die Verbindung eines permanentmagnetischen Filters mit einem Anzeigegerät für die Menge der Anlagerung
ergibt ein zusätzliches Kontrollinstrument für die Sicherheit von Maschinen u. dgl.
Claims (5)
1. Einrichtung zur Anzeige der Menge der in einem Filter mit permanentem Magnetkörper festgehaltenen
Verunreinigungen, insbesondere zur Verschleißkontrolle, dadurch gekennzeichnet, daß
in einem hohlen Magnetkörper oder an einem anderen Magnetkörper an sich bekannte elektrische
Einrichtungen, deren Funktion durch die bei der Anlagerung sich verkürzenden Feldlinien
sich gesetzmäßig ändert, angebracht sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren eines hohlen Magnetkörpers
eine Spirale oder Spule aus Wismutdraht unverdrehlbar befestigt ist, deren Enden
mit einem Wechselstromkreis verbunden sind, in den parallel ein Spannungsmesser geschaltet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren eines hohlen Magnetkörpers
ein angetriebener Anker vorgesehen ist, dessen Enden über Bürsten od. dgl. mit einem
Gleichstromkreis niedriger Spannung verbunden sind, in den ein Spannungsmesser parallel geschaltet
ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetsystem in an sich
bekannter Weise aus wechselnd angeordneten Weich- und elektrisch schwach oder nicht leitenden
Hartmagnetscheiben, vorzugsweise oxydischen Hartmagnetscheiben aufgebaut ist und zwei durch
die dazwischenliegenden Hartmagnetscheiben voneinander getrennten Weichmagnetscheiben an die
Pole einer Stromquelle gelegt sind, in deren Stromkreis optische oder akustische Anzeigemittel
geschaltet sind.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die elektrische
Trennung der Weichmagnetscheiben bewirkenden Hartmagnetscheiben verschiedene Dicke besitzen
und jeder dieser Scheiben unterschiedlicher Dicke ein besonderer Stromzweig mit je einem optischen
oder aikustischen Anzeigemittel zugeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 689/261 9.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES48428A DE1154895B (de) | 1956-04-21 | 1956-04-21 | Einrichtungen an Magnetfiltern zur Verschleisskontrolle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES48428A DE1154895B (de) | 1956-04-21 | 1956-04-21 | Einrichtungen an Magnetfiltern zur Verschleisskontrolle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1154895B true DE1154895B (de) | 1963-09-26 |
Family
ID=7486850
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES48428A Pending DE1154895B (de) | 1956-04-21 | 1956-04-21 | Einrichtungen an Magnetfiltern zur Verschleisskontrolle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1154895B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1228364B (de) * | 1964-04-23 | 1966-11-10 | Philips Nv | Magnetfilter |
-
1956
- 1956-04-21 DE DES48428A patent/DE1154895B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1228364B (de) * | 1964-04-23 | 1966-11-10 | Philips Nv | Magnetfilter |
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