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DE1154781B - Verfahren zur Herstellung eines Hakens fuer Schnuerschuhe u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Hakens fuer Schnuerschuhe u. dgl.

Info

Publication number
DE1154781B
DE1154781B DEZ6611A DEZ0006611A DE1154781B DE 1154781 B DE1154781 B DE 1154781B DE Z6611 A DEZ6611 A DE Z6611A DE Z0006611 A DEZ0006611 A DE Z0006611A DE 1154781 B DE1154781 B DE 1154781B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hook
tube
neck
actual
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ6611A
Other languages
English (en)
Inventor
Guglielmo Frescura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IAZEDAPAIA SOC PER AZ
Original Assignee
IAZEDAPAIA SOC PER AZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IAZEDAPAIA SOC PER AZ filed Critical IAZEDAPAIA SOC PER AZ
Priority to DEZ6611A priority Critical patent/DE1154781B/de
Publication of DE1154781B publication Critical patent/DE1154781B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/36Making other particular articles clips, clamps, or like fastening or attaching devices, e.g. for electric installation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/46Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Hakens für Schnürschuhe u. dgl. Bei den am Schaft eines Schuhes oder an sonstigen Lederwaren befestigten, der Halterung entsprechender Riemen dienenden Haken, welche die ganze Schaft- bzw. Lederdicke durchdringen und durch Umbördeln und Eindrücken ihres unteren Endes mit der Innenseite des Schaftes bzw. Leders fest verbunden sind, tritt das Problem auf, wie das Durchsickern von Wasser durch die rohrförmigen Stiele (Hohlniete) der Haken verhindert werden kann.
  • Bei den üblichen, mit rohrförmigem Stiel versehenen Haken wird die gewünschte Wasserdichtigkeit im allgemeinen dadurch herbeigeführt, daß man den geformten Stiel in beliebiger Weise füllt und zustopft, was nach Fertigstellung des Hakens noch eine zusätzliche Arbeitsstufe erfordert. Eine einwandfreie Wasserdichtigkeit wird dabei jedoch nicht erzielt, weil die verwendeten Dichtstoffe mit dem Metall wegen ihrer Verschiedenartigkeit keine griffige Verbindung miteinander eingehen.
  • Es sind auch Verfahren bekannt, bei denen das bei der Befestigung des metallenen Hakenfußes an einem Lederstück entstehende Loch durch ein umgebördeltes Plättchen verschlossen wird. Diese Verschlußstelle weist neben einer unvollständigen Wasserabdichtung noch den Nachteil auf, daß sie durch den zum Anbringen des Schnürhakens notwendigen Biegedruck, der sich nicht in gleicher Weise auf den Hakenstiel wie auf das Deckblättchen auswirkt, deformiert werden kann.
  • Die aufgezeigten Nachteile treten bei dem Verfahren gemäß vorliegender Erfindung nicht auf. Dabei wird der Haken aus einem Blechzuschnitt hergestellt, aus welchem in aufeinanderfolgenden Arbeitsstufen neben dem eigentlichen Hakenteil durch Ziehen ein röhrenförmiger, in seinem oberen Innenteil blinder Hals gebildet wird, wobei gleichzeitig mit dem Hals eine über dessen Querschnitt verlaufende wasserdichte Trennwand entsteht. Vorzugsweise ist die Dichtwand an diejenige Stelle des Halses verlegt, welche sich beim Anbringen des Schnürhakens am Leder zusammenzieht und eine Verringerung des Innendurchmessers herbeiführt, wodurch eine zusätzliche Abdichtung des Halses hervorgerufen wird.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann bei geringem Aufwand an Arbeitskräften und Maschinen vollständig automatisch ausgeführt werden. Ebenso ist eine weitgehende Ausnutzung des Werkstoffes gewährleistet, da der zum Verschluß des röhrenförmigen Hakenschaftes erforderliche Werkstoff den Seitenwänden des Hakenschaftes selbst entnommen wird. Außerdem ist die erstrebte vollständige Wasserdichtigkeit evident. Die erfindungsgemäße, auf möglichst wenige Arbeitsgänge beschränkte Fertigung gewährleistet zudem eine große Widerstandsfähigkeit des Hakens, die unbeabsichtigten Verformungen standhält, denen der Haken während der Anbringung an das Lederstück an bestimmten Stellen durch Zusammendrücken oder Umbiegen ausgesetzt ist. Diese Widerstandsfähigkeit trägt auch der ständigen Zugbeanspruchung Rechnung, welcher der Haken während der Benutzung unterliegt.
  • Die Erfindung wird an Hand eines die Erfindung nicht beschränkenden Beispiels mit Bezug auf die Zeichnung erläutert. In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Draufsicht auf den Blechzuschnitt, an dem eine erste Arbeitsstufe bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Hakens ausgeführt wurde, Fig. 2 ein Schnitt nach Linie 11-II der Fig. 1, Fig.3 ein ähnlicher Schnitt nach einer weiteren Arbeitsstufe, Fig. 4 eine Draufsicht auf den Blechzuschnitt nach einer zusätzlichen Arbeitsstufe, Fig. 5 ein Schnitt nach Linie V-V der Fig. 4, Fig. 6 eine Draufsicht nach einer darauffolgenden Arbeitsstufe, Fig. 7 ein Schnitt nach Linie VII-VII der Fig. 6, Fig.8 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, auf einen Teil des fertigen Hakens, Fig. 9 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, des fertigen Hakens, und Fig. 10 ein Schnitt durch den am Schuhschaft bzw. am Leder befestigten Haken.
  • In Fig. 1 bis 9 ist das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren dargestellt, das folgendermaßen abläuft: Aus einem Blechzuschnitt 2 bildet man durch Ziehen ein. Näpfchen 2 aus (Fig. 1 und 2), welches nachträglich vertieft und auf einen geringeren Durchmesser gebracht wird (Fig.3). Die darauffolgende Arbeitsstufe besteht aus dem Abtrennen des Näpfchenbodens 4 a. Sodann wird im obersten Viertel der Seitenwand 4 des gebildeten Röhrchens an zwei gegenüberliegenden Stellen jeweils ein ungefähr halbrunder Lappen 5 (Fig. 4 und 5) teilweise ausgeschnitten und derart in das Innere des Röhrchens 3 umgebogen, daß in der Wand zwei kleine gegenüberliegende Fenster 6 entstehen. Der Durchmesser des Röhrchens 3 wird weiter verkleinert, bis der gewünschte Durchmesser des Hakenhalses erreicht ist. Hierbei werden die geraden Randteile der beiden halbrunden Lappen 5 aneinander zur Anlage gebracht, so daß eine einheitliche Trennwand 7 (Fig. 6 bis 10) entsteht, welche das Innere des Röhrchens 3 abschließt und wasserdicht gestaltet.
  • Infolge der Durchmesserverkleinerung und eines nachträglichen axialen Stauchens des Hakenhalses werden die gegenüberliegenden Fenster 6 (Fig. 5) reduziert, daß sie kaum wahrnehmbar sind und die Widerstandsfähigkeit des Hakenhalses nicht beeinträchtigen. Der hohlnietförmige Hakenhals kann am unteren offenen Ende später mit dem Leder des Schuhschaftes in bekannter Weise durch Umbördeln vernietet werden. Der Haken wird in üblicher Weise fertiggestellt, indem man die gewünschte Form (Blatt-, Bohnen-, Dreieck-, Trapezforrn oder ähnliche Form) ausschneidet und durch Umbiegen den eigentlichen, zur Halterung der Verschlußriemen dienenden Haken 8 bildet (Fig. 8 bis 10). Fig. 10 zeigt den fertigen, am Schuhschaft bzw. am Leder befestigten Haken.
  • Es können bei der obigen erfindungsgemäßen Ausführungsform verschiedene Änderungen vorgesehen werden. So kann z. B. der Haken 8 in der Weise verformt werden, daß in seiner Mitte bzw. an seinen Rändern Verstärkungsrippen entstehen. Es kann ferner ein abgebogener Schnabel und/oder eine in Querrichtung verlaufende, den Verschleiß der Riemen beschränkende Durchbiegung vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Hakens zur Halterung der Verschlußriemen an Schürschuhen oder sonstigen Lederwaren aus einem einheitlichen, den eigentlichen Haken und den röhrenförmigen Hals zur Befestigung des Hakens bildenden Blechzuschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß das als Hakenhals (3) dienende gezogene Röhrchen zunächst an zwei gegenüberliegenden Stellen im obersten Viertel des Hakenhalses (3) jeweils einen etwa halbrunden Einschnitt erfährt und die entstehenden Lappen (5) rechtwinklig in das Innere des Röhrchens umgebogen werden, alsdann eine weitere Verkleinerung des Röhrchendurchmessers herbeigeführt wird, derart, daß sich die geraden Randteile der Lappen (5) gegeneinander und ihre gerundeten Randteile gegen die Innenwandung des Röhrchens legen, wonach die beim Einwärtsbiegen der Lappen (5) in der Röhrchenwandung entstehenden Öffnungen (6) durch axiales Stauchen des Röhrchens verschlossen werden, und schließlich der so geformte Hakenhals und der Hakenteil (1) ausgeschnitten und durch Umbiegen des Hakenteils (1) der eigentliche Haken gebildet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 869 790; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1699 275, 1715 555; französische Patentschrift Nr. 1073 564.
DEZ6611A 1958-04-18 1958-04-18 Verfahren zur Herstellung eines Hakens fuer Schnuerschuhe u. dgl. Pending DE1154781B (de)

Priority Applications (1)

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DEZ6611A DE1154781B (de) 1958-04-18 1958-04-18 Verfahren zur Herstellung eines Hakens fuer Schnuerschuhe u. dgl.

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DEZ6611A DE1154781B (de) 1958-04-18 1958-04-18 Verfahren zur Herstellung eines Hakens fuer Schnuerschuhe u. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1154781B true DE1154781B (de) 1963-09-26

Family

ID=7619823

Family Applications (1)

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DEZ6611A Pending DE1154781B (de) 1958-04-18 1958-04-18 Verfahren zur Herstellung eines Hakens fuer Schnuerschuhe u. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE1154781B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE869790C (de) * 1949-02-17 1953-03-09 Acfa S A Verfahren bei der Herstellung von Schuhhaken
FR1073564A (fr) * 1953-01-26 1954-09-27 Raymond A Perfectionnements aux crochets et anneaux de laçage
DE1699275U (de) * 1955-02-21 1955-05-26 Stocko Metallwarenfabriken Hug Schuhhaken, insbesondere fuer skischuhe.
DE1715555U (de) * 1955-01-17 1956-01-19 Stocko Metallwarenfabriken Hug Geschlossener schuhhaken, insbesondere fuer skischuhe.

Patent Citations (4)

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