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DE1154401B - Zentrifuge mit lotrechter Trommelwelle und Entleerung durch den Trommelboden - Google Patents

Zentrifuge mit lotrechter Trommelwelle und Entleerung durch den Trommelboden

Info

Publication number
DE1154401B
DE1154401B DER27535A DER0027535A DE1154401B DE 1154401 B DE1154401 B DE 1154401B DE R27535 A DER27535 A DE R27535A DE R0027535 A DER0027535 A DE R0027535A DE 1154401 B DE1154401 B DE 1154401B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
discharge device
centrifuge
knife
emptying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER27535A
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Rousselet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1154401B publication Critical patent/DE1154401B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/02Continuous feeding or discharging; Control arrangements therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/08Skimmers or scrapers for discharging ; Regulating thereof

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Zentrifuge mit lotrechter Trommelwelle und Entleerung durch den Trommelboden Die Erfindung betrifft eine Zentrifuge mit lotrechter Trommelwelle und Entleerung durch den Trommelboden mittels einer gebogenen, nach oben kastenartig geschlossenen, in der Höhe verstellbaren Austragvorrichtung, deren Krümmungsradien sich zur Trommelachse hin schneckenförmig verkleinern.
  • Derartige Zentrifugen sind an sich bekannt. Die ihnen vorgesehenen Austragvorrichtungen sind zwar gekrümmt, weisen aber in ihrem Verlauf einen Knick auf, wobei das letzte Ende radial zur Drehachse steht und eine Gerade bildet. Der wesentliche Nachteil einer solchen Ausbildung liegt darin, daß die von der Wand abgelösten Massepartikel zwar zunächst in Umfangrichtung in das gekrümmte Schälmesser hereingenommen und in radialer Richtung abgelenkt werden, wobei sie sich aber zu einem Teil im Messerknick festsetzen, während der Hauptteil der Partikel durch die ihnen innewohnende Geschwindigkeit an der radial stehenden Fläche entlanggleitet und das Innere der Austragvorrichtung über die Messerachse verläßt, wodurch sie sich durch die Zentrifugalkraft erneut an der Trommelwand ablagert. Wegen dieses Nachteiles weisen die bekannten Zentrifugen zwei verschiedene Antriebmotore bzw. zwei verschiedene Drehgeschwindigkeiten auf, um das Austragen der Feststoffe mit herabgesetzter Geschwindigkeit vorzunehmen. Es ist aber nicht bei jedem Arbeitsverfahren vorteilhaft, mit herabgesetzter Geschwindigkeit zu entleeren, da dies mehr Zeit beansprucht als ein Entleeren der Schleudertrommel mit voller Drehzahl. Je schneller das Entleeren erfolgt, um so gleichmäßiger ist auch die zentrifugierte Masse. Dies gilt insbesondere für Massen, die in der Zentrifuge gleichzeitig erwärmt werden.
  • Ferner ist eine Austragvorrichtung bekannt, welche die Massepartikel nach dem Abnehmen von der Trommelwand stark abbremst, jedoch ist bei dieser Austragvorrichtung das Abführen der Masse nicht einwandfrei gewährleistet. Diese Austragvorrichtung besteht in der Hauptsache aus einem nur schwach gekrümmten, im wesentlichen radial liegenden Teil, der oben und unten abgedeckt ist und bei dem die Achse vom Schälmesser zum größten Teil umgriffen wird und sich somit in diesem eine runde Öffnung zum Abführen der Masse bildet. Die Achse muß demzufolge hohl ausgebildet sein. Der wesentliche Nachteil dieser Austragvorrichtung besteht darin, daß sie sich in kurzer Zeit vollständig zusetzt. Die von der Trommelwand abgelösten Partikel werden sofort in die radiale Richtung gedrückt, so daß sehr große Kräfte am Schälmesser selbst auftreten, da sich an der Schneidelinie die Feststoffe zu Bergen auftürmen. Erst wenn an dieser keine Möglichkeit zum Festsetzen mehr vorhanden ist, werden die Partikel die Umlenkung in radialer Richtung mitmachen und in das Innere der Austragvorrichtung gelangen, wobei die Masse auf der gesamten Höhe des Schälmessers abgetragen wird und anschließend durch den vollständig geschlossenen unteren Abführring hindurchgeleitet werden muß. Schon beim Beginn des Austragens, wenn nicht nur sehr geringe Schichtdicken abgeschält werden, setzt sich der Ring zu, und ein weiteres Arbeiten der Vorrichtung ist nicht mehr möglich. Mit diesem Schälmesser kann also nur vorsichtig schichtweise abgetragen werden, so daß viel Zeitverlust beim Austragen des Feststoffes entsteht.
  • Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt.
  • Sie besteht darin, daß das Schälmesser der Austragvorrichtung in an sich bekannter Weise in Umfangrichtung der Schleudertrommel verlängert ist, anschließend im Bogen radial zur Trommelachse hin in eine Schneckenform übergeht und so weit gekrümmt ist, daß der Schneckengang annähernd 360° erreicht, während die Austragvorrichtung in an sich bekannter Weise nach unten offen ist. Dadurch wird der wesentliche Vorteil erzielt, daß die abgelösten Massepartikel zunächst in das Innere des Schälmessers geschoben werden, derart, daß sie erst in etwa tangentialer Richtung in das Messer hineingleiten. Dort werden sie in an sich bekannter Weise in radialer Richtung abgelenkt, geraten danach aber auf keinen Knick, in dem sich Masse festsetzen kann, sondern die Partikel werden etwa um 360° herumgeführt, wodurch sie einen Massestrang bilden. Diese erfindungsgemäß ausgebildete Krümmung des Schälmessers ermöglicht den Partikeln, die beim Verlassen des Schälmessers noch eine Eigengeschwindigkeit haben, wieder auf die im Messer gleitende Masse zu treffen, so daß sich praktisch ein geschlossener Strang nach unten hin bildet. Diese Strangbildung ist so präzis, daß die Masse gleichmäßig kontinuierlich und sauber nach unten aus dem Schälmesser abgeführt wird, ohne daß irgendwelche Partikel die Möglichkeit haben, sich im Inneren des Messers oder an der Trommelwand wieder festzusetzen. Die Austragvorrichtung arbeitet auch bei höchster Geschwindigkeit der Schleudertrommel einwandfrei, gleichgültig in welcher Stärke die Feststoffe abgehoben werden, da der sich bildende geschlossene Strang einen freien Abgang nach unten hat. Demzufolge ist es gleichgültig, wieviel Feststoff ausgetragen wird und mit welcher Geschwindigkeit. Diese vorteilhafte Wirkungsweise wird noch dadurch erhöht, daß die im Trommelboden vorgesehenen Öffnungen durch schraubenflügelartige Haltearme begrenzt sind, wodurch eine Ansaugwirkung der Haltearme erzielt wird.
  • Die Erfindung ist unter Bezugnahme auf die Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt Fig.l eine zur Hälfte geschnittene Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig.3 einen Grundriß der Schälmesseranordnung in einem größeren Maßstab und Fig.4 in einer geschnittenen Seitenansicht einen flügelförmigen Arm im Trommelboden.
  • Die dargestellte Zentrifuge enthält einen eine zentrale, mit Kugellagern versehene Lagerbuchse 3 tragenden Gehäuseboden 2 und die Trommelwelle 4. Der Gehäuseboden 2 weist halbkreisförmige Öffnungen 5 für den Durchtritt des abgeschiedenen Feststoffes auf. Auf dem Gehäuseboden 2 ist das Zentrifugengehäuse 6 mit dem Gehäusedeckel? aufgesetzt. Innerhalb des Gehäuses ist an der Trommelwelle 4 der Trommelboden 8 der Schleudertrommel 9 angeordnet, welcher halbkreisförmige Öffnungen 10 aufweist, die auf dem gleichen Umfang wie die Öffnungen 5 des Gehäusebodens 2 liegen.
  • Das Gehäuse 6 trägt einen Aufbau 11, auf dem eine eine Zahnstange 13 führende Hülse 12 angeordnet ist. Innerhalb der Zahnstange ist eine ein Schälmesser 14 tragende Achse gelagert. Das Schälmesser, dessen Höhe im dargestellten Beispiel kleiner als die der Schleudertrommel 9 ist, ist so gelagert, daß es mittels des Handrades 15 und der Zahnstange 13 in der Höhe verstellt und mittels der in der Zahnstange 13 gelagerten Achse durch das Handrad 16 verschwenkt werden kann. Diese Betätigungen können mechanisch, pneumatisch oder hydraulisch erfolgen.
  • Das Schälmesser 14 ist an einem Käfig befestigt, welcher in bezug auf die ihn tragende Zahnstange 13 exzentrisch liegt. Die Seitenwand 17 des Käfigs ist schneckenförmig eingerollt und trägt vorn zwei Messer, von denen das Messer 18 lotrecht und in der Verlängerung des vorderen Abschnitts der Wand 17 und das andere Messer 19 am unteren Teil waagerecht quer zu der von dieser Wand gebildeten Öffnung liegt (Fig. 3).
  • Die Öffnungen 10 des Trommelbodens werden durch Arme 20 begrenzt, welche die Form von schraubenförmigen Flügeln haben (Fig.4).
  • Selbst wenn sich die Schleudertrommel 9 mit voller Geschwindigkeit dreht, kann durch Betätigung des Handrades 16 das Messer 18 der abgesetzten Feststoffschicht 21 genähert werden, welche sich an der Trommelwand gebildet hat, und diese auf der ganzen Höhe des Messers 18 ablösen, wobei das Messer 19 einen Einschnitt in dieser Schicht erzeugt. Die so abgelösten Teile des Feststoffes gleiten mit einer infolge ihrer großen Geschwindigkeit erheblichen Trägheitswirkung in den Käfig und an dessen schneckenförmige Seitenwand 17 auf einer in sich selbst zurücklaufenden Bahn (Fig. 3), wobei sie beim Verlassen dieser Wand gegen die sich noch an dieser befindenden Teilchen geschleudert werden, wodurch ihre Bestgeschwindigkeit zu Null wird. Die Fliehkraft wirkt daher nicht mehr auf diese Teilchen, so daß diese durch ihr Eigengewicht auf den Trommelboden fallen. Sie treten dann durch die Öffnungen 10 aus, wobei dieser Durchtritt durch die von den Armen 20 erzeugte Saugwirkung erleichtert und aktiviert wird. Ferner werden die Feststoffteilchen, auf welche die Arme bei ihrem Durchgang durch diese öffnungen schlagen, in der Pfeilrichtung (Fig.4) nach unten getrieben, wodurch ihre Abfuhr erleichtert und die Clefah.r eines Zurückschleuderns nach oben vermieden wird.
  • Mit 22 ist die mit einem Schneckenrad 23 im Eingriff stehende Schnecke des Handrades 16 und mit 24 das mit der Zahnstange 13 im Eingriff stehende Zahnrad des Handrades 15 bezeichnet. Ferner rindbezeichnet mit 25 die Austragrohre für die Feststoffe, mit 26 der Ablauf für die ausgeschleuderte Flüssigkeit, mit 27 die Schaulöcher, mit 28 die Aufhängesäulen, mit 29 der Antriebmotor und min 30 der Einlauf für das Schleudergut.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zentrifuge mit lotrechter Trommelwelle und Entleerung durch den Trommelboden mittels einer gebogenen, nach oben kastenartig geschlossenen, in der Höhe verstellbaren Austragvorriehtung, deren Krümmungsradien sich zur Trommelachse hin schneckenförmig verkleinern, dadurch gekennzeichnet, daß das Schälmesser (18) der Austragvorrichtung in an sich bekannter Weise in Umfangrichtung der Schleudertrommel verlängert ist, anschließend im Bogen radial zur Trommelachse hin in eine Schneckenform übergeht und so weit gekrümmt ist, daß der Schneckengang annähernd 360° erreicht, während die Austragvorrichtung in an sich bekannter Weise nach unten offen ist.
  2. 2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Trommelboden vorgesehenen Öffnungen durch schraubenflügelartige Haltearme (20) begrenzt sind.
  3. 3. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schälmesser (18) ein zusätzliches Messer (19) zugeordnet ist, welches unten am Gehäuse der Austragvorrichtung auf der Seite seines Einganges etwa senkrecht zur Trommelachse angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 849 979; französische Patentschriften Nr. 952 239, 1 155 359; USA.-Patentschrift Nr. 2 078 273.
DER27535A 1959-05-22 1960-03-11 Zentrifuge mit lotrechter Trommelwelle und Entleerung durch den Trommelboden Pending DE1154401B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1154401X 1959-05-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1154401B true DE1154401B (de) 1963-09-12

Family

ID=9649208

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER27535A Pending DE1154401B (de) 1959-05-22 1960-03-11 Zentrifuge mit lotrechter Trommelwelle und Entleerung durch den Trommelboden

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1154401B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3446431A (en) * 1966-05-05 1969-05-27 Robatel & Mulatier Atel Centrifugal machines
DE3343937A1 (de) * 1983-12-05 1985-06-13 Krauss-Maffei AG, 8000 München Ausfallschacht fuer eine vertikalzentrifuge

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2078273A (en) * 1935-01-30 1937-04-27 American Centrifugal Corp Centrifugal machine
FR952239A (fr) * 1947-08-21 1949-11-14 Western States Machine Co Déchargeur de centrifugeuse
DE849979C (de) * 1947-11-27 1952-09-18 Separator Ab Schab- oder Schaelwerkzeug
FR1155359A (fr) * 1956-07-06 1958-04-25 Landsverk Ab Perfectionnements aux essoreuses centrifuges

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