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DE1154299B - Anordnung zum Verstellen der Typenraeder eines Druckwerkes in einem Fluessigkeitszaehler - Google Patents

Anordnung zum Verstellen der Typenraeder eines Druckwerkes in einem Fluessigkeitszaehler

Info

Publication number
DE1154299B
DE1154299B DES63061A DES0063061A DE1154299B DE 1154299 B DE1154299 B DE 1154299B DE S63061 A DES63061 A DE S63061A DE S0063061 A DES0063061 A DE S0063061A DE 1154299 B DE1154299 B DE 1154299B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
type wheel
arrangement
printing unit
type
type wheels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES63061A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES63061A priority Critical patent/DE1154299B/de
Publication of DE1154299B publication Critical patent/DE1154299B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M3/00Counters with additional facilities
    • G06M3/06Counters with additional facilities for printing or separately displaying result of count
    • G06M3/062Counters with additional facilities for printing or separately displaying result of count for printing
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/27Design features of general application for representing the result of count in the form of electric signals, e.g. by sensing markings on the counter drum
    • G06M1/276Design features of general application for representing the result of count in the form of electric signals, e.g. by sensing markings on the counter drum using mechanically-actuated contacts

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Indication And Recording Devices For Special Purposes And Tariff Metering Devices (AREA)

Description

  • Anordnung zum Verstellen der Typenräder eines Druckwerkes in einem Flüssigkeitszähler Bei der Abgabe von Flüssigkeiten, die mit Hilfe eines Flüssigkeitszählers gemessen werden, besteht oft der Wunsch, daß ein Beleg gedruckt wird, aus dem die abgegebene Flüssigkeitsmenge zu entnehmen ist. Die bisher bei Flüssigkeitszählern verwendeten Druckwerke sind so aufgebaut, daß von dem beweglichen Organ des Flüssigkeitszählers, z. B. Ringkolben, Rollen angetrieben werden, die auf ihrem Umfang erhabene Zahlen tragen, mit deren Hilfe der Beleg gedruckt wird. Bei solchen Anordnungen ist es nachteilig, daß das Meßorgan und die übertragungselemente, z. B. eine magnetische Kupplung, durch die verhältnismäßig schweren Typenräder stark belastet werden.
  • Bekannt ist es weiterhin, bei einer Tastenkontrollkasse mit einem Posten- und einem Gesamtaddierwerk und einem Druckwerk für Posten- und Summendruck sowohl beim Postendruck als auch beim Summendruck die Einstellung typentragender Hebel mit Abstufungen durch Anschlagnasen weiterer Hebel zu begrenzen, die für den Postendruck durch Tastenbetätigung und beim Summendruck durch mit Zähnen versehene Hebel eingestellt werden, die in verschieden tiefe Einschnitte der schon eingestellten Postenaddierräder einfallen. Die Einstellung der Postenaddierräder wird nach Betätigung der mit Anschlagnasen ausgerüsteten Hebel mittels der erwähnten Tasten über Lenkersysteme gesteuert. Gleichgültig, ob Posten- oder Summendruck erfolgen soll, ist stets eine Tastenbetätigung notwendig.
  • Wollte man diese Methode auf Flüssigkeitszähler anwenden, so würden das Meßorgan und die übertragungsglieder desselben zu stark belastet werden, da sie die Tastenbetätigung zwecks Hebeleinstellung veranlassen müßten.
  • Eine solche Energie brauchte der Flüssigkeitszähler nicht aufzubringen, wenn man wie bei einer bekannten Einstellvorrichtung mit Typenrädern bzw. Ziffernrollen eines fortlaufend messenden und in bestimmten Zeitabständen druckenden Zählwerkes zum zahlenmäßigen Aufzeichnen der Meßwerte arbeiten würde. Bei dieser Einstellvorrichtung wird nämlich durch einen Zähler, abgesehen von anderen leerlaufenden Rädern, nur das Zehnertypenrad eingestellt.
  • Da aber der durch die Einstellung dieses Typenrades mit gel--nnzeichnete Hunderter- und Einerwert auf die entsprechenden Typenwerte zu übertragen ist, ist ein erheblicher Aufwand an Steuerliedern, deren Betätigung einen Maschinenantrieb benötigt, erforderlich.
  • Bei der Anordnung gemäß der Erfindung sind diese Nachteile dadurch beseitigt, daß jedes Typenrad über eine kraftschlüssige Kupplung mit einer von Hand drehbaren Achse in bekannter Weise verbunden ist und dadurch, daß zwischen dem abzutastenden Anzeigeglied und dem Typenrad jeweils ein Fühlhebel angeordnet ist, der durch das Typenrad bis zum Erreichen der dem eingestellten Wert entsprechenden Stufe des Anzeigegliedes verschwenkbar ist und in dieser Lage das zugehörige Typenrad in entsprechender Stellung anhält.
  • In der Fig. 1 ist in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel für die Anordnung gemäß der Erfindung gezeigt. Die Stufenscheibe 1 ist an einer entsprechenden Zahlenrolle des Anzeigewerkes des Flüssigkeitszählers befestigt. Weitere Stufenscheiben sind an den übrigen hier nicht gezeigten Zahlenrollen entsprechend angebracht. Demgemäß sind nach der Flüssigkeitsabgabe mit den einzelnen Zahlenrollen die entsprechenden Stufenscheiben in eine der Anzeige entsprechende Stellung gelangt. Durch die von Hand zu verstellende Achse 2 werden den Anzeigegliedern entsprechende Typenräder des Druckwerkes eingestellt, und zwar sind auch hier den einzelnen Typenrädern entsprechende Stufenscheiben zugeordnet. In der Fig. 1 ist die zu einem Typenrad gehörende Stufenscheibe 3 dargestellt. Die Kupplung der Stufenscheibe 3 mit der Achse 2 erfolgt mittels der Feder 4. Jeder Stufenscheibe ist ein Fühlhebel, z. B. der Stufenscheibe 3 der i7ühlhebel 5, zugeordnet. Die Feder 6 des Fühlhebels 5 zieht den linken Arm desselben nach oben, so daß der am rechten Arm befestigte Stahldraht 7 auf dem Umfang der Stufenscheibe 3 aufliegt; er kann zu gegebener Zeit in den Schlitz 8 des Fühlhebels 5 eintauchen.
  • Wird die Achse 2 nach der Flüssigkeitsabgabe, also nach der Einsteilung der Anzeigeglieder durch den Flüssigkeitszähler, von Hand aus in Pfeilrichtung gedreht, so wird u. a. die Stufenscheibe 3 infolge Kupplung mittels der Feder 4 so lange in der gleichen Richtung mitgenommen, bis der in Pfeilrichtung geschwenkte Fühlhebel 5 mit seiner Schneide 9 auf dem der Zahlenrolleneinstellung entsprechenden Teil des Umfanges der Stufenscheibe 1 aufliegt; dann taucht der Stahldraht 7 in den Schlitz 8 ein, so daß die Nase 10 des Fühlhebels 5 die Stufenscheibe 3 festhält. Das der Stufenscheibe 3 zugeordnete Typenrad hat dann eine der entsprechenden Zahlenrolle des Flüssigkeitszählers entsprechende Stellung erreicht. Weitere Stufenscheiben können gegebenenfalls noch weiter verstellt werden, bis die ihnen zugeordneten Fühlhebel ebenfalls die Sperrstellung erreichen. Damit sind dann sämtliche Typenräder in eine der abgegebenen Menge entsprechende Stellung gebracht, in der der gewünschte Druck erfolgt. Der Flüssigkeitszähler braucht also bei der Anordnung gemäß der Erfindung nicht die Typenräder einzustellen, so daß seine Bewegung hierdurch nicht belastet ist.
  • In der Fig. 2 ist ein Zahlenrollenwerk mit mehreren Rollen, z. B. 11 und 12, dargestellt, bei dem die Rolle 12 mit der größten Geschwindigkeit läuft; sie ist mit der Rolle 11 über ein nicht dargestelltes, an sich bekanntes Getriebe so verbunden, daß die Rolle 11 für jede Umdrehung der Rolle 12 um eine Zahl weitergeschaltet wird. Beide Rollen sind mit Stufenscheiben (11', 12', 12") gemäß der Fig. 1 versehen; entsprechende Stufenscheiben (13', 14', 14") sind am Druckwerk (Typenräder 13,14,14 a) vorgesehen. Die zweite Stufenscheibe 12" der Rolle 12 hat eine feinere Stufung; sie arbeitet n-it einer besonderen Stufenscheibe am Druckwerk zusammen. Damit ist es möglich, auch noch feinere Stufen zu erfassen, z. B. 1/ioo einer Umdrehung der Rolle. Der Vorteil besteht darin, daß ohne Vergrößerung des Antriebsmomentes eine genaue Erfassung des Wertes mit einem Druckwerk möglich ist.
  • In der Fig. 3 ist eine Abwandlung gezeigt, bei der die Bewegung der Fühlhebel in Richtung der Drehachse erfolgt. Diese Ausführung läßt sich auch in Kombination mit der an Hand der Fig. 1 beschriebenen Ausführung verwenden.
  • In manchen Fällen ist es zweckmäßig, die Stufung der Scheiben des Druckwerkes gegenüber der Stufung der Scheiben des Anzeigewerkes zu versetzen. Dadurch erreicht man auf einfache Art ein Auf- und Abrunden des zu druckenden Wertes. Man kann die Anordnung auch so treffen, daß nur ab- oder nur aufgerundet wird.
  • Der wesentliche Vorteil der Anordnung gemäß der Erfindung ist der, daß das Anzeigewerk des Zählers völlig frei läuft und durch das Druckwerk überhaupt nicht belastet wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß ein Druckvorgang beliebig oft wiederholt werden kann und daß er sich bei Störungen leicht sperren läßt. Falls es erwünscht ist, kann eine laufende Nummer mitgedruckt werden, die aber nur dann weitergeschaltet wird, wenn das Anzeigewerk vor der Messung auf Null gestellt wird und eine endliche Menge abgegeben wurde.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zum Verstellen der Typenräder eines Druckwerkes in einem Flüssigkeitszähler durch mechanisches Abfühlen von Stufenscheiben ziffernwertentsprechend eingestellter Anzeigeglieder, bei der die Energie für die Einstellung der Typenräder in die Abdrucklage von einem besonderen Antrieb abgeleitet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Typenrad über eine kraftschlüssige Kupplung mit einer von Hand drehbaren Achse in bekannter Weise verbunden ist .und dadurch, daß zwischen dem abzutastenden Anzeigeglied und dem Typenrad jeweils ein Fühlhabel angeordnet ist, der durch das Typenrad bis zum Erreichen der dem eingestellten Wert entsprechenden Stufe des Anzeigegliedes verschwenkbar ist und in dieser Lage das zugehörige Typenrad in entsprechender Stellung anhält.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Anzeigegliedern mehrere Stufenscheiben verschiedener Stufung zugeordnet sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlhebel in bekannter Weise in radialer und/oder axialer Richtung schwenkbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 456 808, 700 826, 604999.
DES63061A 1959-05-21 1959-05-21 Anordnung zum Verstellen der Typenraeder eines Druckwerkes in einem Fluessigkeitszaehler Pending DE1154299B (de)

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DE1154299B true DE1154299B (de) 1963-09-12

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DES63061A Pending DE1154299B (de) 1959-05-21 1959-05-21 Anordnung zum Verstellen der Typenraeder eines Druckwerkes in einem Fluessigkeitszaehler

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1265464B (de) * 1964-07-15 1968-04-04 Licentia Gmbh Einrichtung zur elektrischen Serienabfrage von Zaehlwerken

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE456808C (de) * 1921-03-12 1929-02-04 Ernst Kassner Tastenkontrollkasse mit einem Posten- und einem Gesamtaddierwerk und einem Druckwerk fuer Posten- und Summendruck
DE604999C (de) * 1933-04-25 1934-11-02 Ncr Co Komplementaerschaltwerk fuer Registrierkassen oder Rechenmaschinen mit ebenem Tastenfeld
DE700826C (de) * 1934-01-11 1940-12-31 Landis & Gyr Ag llen eines fortlaufend messenden und in be-stimmten Zeitabstaenden druckenden Zaehlwerks zum zahlenmaessigen Aufzeichnen der Messwerte

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