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DE1154156B - Magnetischer Flusszaehler - Google Patents

Magnetischer Flusszaehler

Info

Publication number
DE1154156B
DE1154156B DET20822A DET0020822A DE1154156B DE 1154156 B DE1154156 B DE 1154156B DE T20822 A DET20822 A DE T20822A DE T0020822 A DET0020822 A DE T0020822A DE 1154156 B DE1154156 B DE 1154156B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blocking oscillator
magnetic flux
diode
core
counter stage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET20822A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Gnoth
Dipl-Ing Wolfgang Hilberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET20822A priority Critical patent/DE1154156B/de
Publication of DE1154156B publication Critical patent/DE1154156B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/76Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using magnetic cores or ferro-electric capacitors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Magnetischer Flußzähler Die Erfindung betrifft einen magnetischen Flußzähler, der sich insbesondere zum Einsatz in speichernden Zählwerken eignet. Er weist pro Zählerstufe nur einen Magnetkern auf, dessen Wicklungen im Basis- und Emitterzweig eines zugehörigen Sperrschwingertransistors liegen.
  • Derartige Flußzähler sind an sich bekannt, jedoch standen einem verbreiteten Einsatz der bisher bekannten Schaltungen ihr komplizierter Aufbau und ihre somit teure Herstellungsweise im Wege. Bei den bisher bekannten Anordnungen ist nämlich zumeist einerseits eine Vielzahl von Transistoren und andererseits eine Vielzahl von Kernen, die überdies noch jeweils eine große Anzahl von Wicklungen erhalten müssen, erforderlich. Insbesondere diese letztere Notwendigkeit führt einerseits zu großen herstellungstechnischen Schwierigkeiten und andererseits zu einer erheblichen Verteuerung des Herstellungsverfahrens. Dazu kommt noch, daß bisher die Kopplungsglieder, die zwischen die einzelnen Sperrschwinger zu legen sind, ebenfalls einen komplizierten Aufbau mit teilweise recht aufwendigen Bauelementen haben.
  • Es ist zwar weiter eine Schaltung bekanntgeworden, die ebenfalls mit nur einem Magnetkein pro Zählerstufe auskommt, wobei die Wicklungen des Sperrschwingers im Basis- und im Emitterzweig eines Sperrschwingertransistors angeordnet sind.
  • Nachteilig ist jedoch bei dieser bekannten Schaltung die Art der Ankopplung der jeweils nachfolgenden Zählerstufe an die vorangegangenen, die über einen Teil der Kernwicklung erfolgt. Eine- derartige induktive Kopplung aber läßt sämtliche Flußänderungen, die durch irgendwelche Impulse in dem Kein erzeugt werden, auf die nachfolgenden Stufen durchschlagen, so daß dort Fehlanzeigen hervorgerufen werden können, eine Möglichkeit, die bei der bekannten Schaltung nur durch die Einfügung weiterer Bauteile, insbesondere eines weiteren Transistors, vermieden werden kann. Dazu kommt noch, daß auch durch diesen Transistor die Gefahr von Rückwirkungen der nachgeordneten Zählerstufen auf die jeweils vorangegangenen infolge der inversen Stromverstärkung des Transistors nicht beseitigt werden kann.
  • Es war daher Aufgabe der Erfindung, eine Schaltung zu entwickeln, die einerseits mit geringen schaltungstechnischen Mitteln auskommt und andererseits sich durch eine einfache und dennoch absolut rückwirkungsfreie Ausgestaltung des Kopplungsgliedes auszeichnet.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Kollektor des Sperrschwingertransistors galvanisch an eine Kernwicklung der nachfolgenden Zählerstufe angekoppelt ist.
  • Das Prinzip der erfindungsgemäßen Schaltung ist dabei darin zu sehen, daß der Kollektoranschluß im Ruhezustand des Sperrschwingers gegenüber den triggerempfindlichen Basis- und Emitteranschlüssen gut entkoppelt ist. Dazu kommt noch, daß nur kleine Flußportionen vom eingangsseitigen Sperrschwinger, dessen Kein als Schöpfkern aufgefaßt werden kann, auf den Kein des zweiten Sperrschwingers, der als Zählkem wirkt, übertragen werden müssen. Die Begriffe Schöpfkern und Zählkern werden hier nur zur besseren Erklärung gebraucht. In Wirklichkeit ist jeder Kein zugleich Schöpf- und Zählkern.
  • In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Zählers hat es sich als günstig erwiesen, parallel zu der vom Kollektor des ersten Sperrschwingers ausgehenden Kopplungsschleife eine Diode mit in Serie dazu liegendem ohmschem Widerstand anzuordnen. Außerdem kann in die Kopplungsschleife selbst eine weitere Diode eingeschaltet sein.
  • Der Aufbau und die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Schaltung seien an Hand der Figur noch näher erläutert. Die Eingangsimpulse gelangen auf die Wicklung wil des ersten Sperrschwingers und bewirken jeweils eine teilweise Ummagaetisierung des Ringkernes. Nach Erreichen eines bestimmten Magnetisierungszustandes triggert dann ein Impuls über die Wicklungen w12 und wl, den Transistor T1, der im Ruhezustand durch eine positive Vorspannung an seiner Basis gesperrt ist. Es fließt dann ein Strom über den Widerstand Ri, und die Wicklung wl, vom Emitter zum Kollektor des Transistors TJ, so daß über die Wicklung w2, der zweiten Zählerstufe, die im Kollektorzweig des Transistors T, liegt, eine teilweise Ummagnetisierung des Ringkernes des zweiten Sperrschwingers bewirkt wird. An dem Sperrschwinger, bestehend aus dem Ringkern init den Wicklungen w 213 w223 w233 dem Transistor T, und dem ohmscheu Widerstand R2V spielen sich dann die gleichen Vorgänge ab, wie sie für den ersten Sperrschwinger beschrieben wurden.
  • In die Kollektorzweige der Sperrschwingertransistoren Ti und T2 ist in dem Verbindungsstück zur nächsten Zählerstufe erfindungsgemäß jeweils eine Diode Di. bzw. D,1 eingefügt, die eine Rückwirkung von der nachfolgenden Zählerstufe auf die vorhergehende verhindert. Parallel zu der eigentlichen Kopplungsschleife liegt in weiterer Ausbildung der Erfindung jeweils eine Serienschaltung aus einer Diode Di. bzw. D.., und einem ohmschen Widerstand Rl, bzw, R2..
  • Mit Hilfe dieses Nebenschlusses kann die Lählkapazität der jeweils nachfolgenden Zählerstufe auf einfache Weise eingestellt werden. Die Diode Di. bzw. D,2 übernimmt dabei den hauptsächlichen Spannungsabfall, während über die Widerstände R12 und R22 die letzte Feineinstellung erfolgen kann. Der Spannungsabfall längs des Nebenschlusses bleibt dabei also auf Grund der Diodeneigenschaften im wesentlichen belastungsunabhängig. Die Polung der Dioden D12 bzw. D22 sorgt schließlich dafür, daß beim Rückklappen des Kernes der nachfolgenden Zählerstufe eine unerwünscht hohe Belastung der Wicklung W21 usw. vermieden wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHF--. 1. Magnetischer Flußzähler, insbesondere zum Einsatz in speichernden Zählwerken, mit nur einem Magnetkem pro Zählerstufe, dessen Wicklungen im Basis- und Emitterzweig eines zugehörigen Sperrschwingertransistors hegen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektor des Sperrschwingertransistors galvanisch an eineKernwicklung der nachfolgenden Zählerstufe angekoppelt ist.
  2. 2. Magnetischer Flußzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Kopplungsschleife eine Diode (Dii, D21) eingeschaltet ist. 3. Magnetischer Flußzähler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Kopplungsschleife eine Diode (D", D22) mit in Serie dazu liegendem ohmschem Widerstand (R,2, R2,) angeordnet ist.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 897 380.
DET20822A 1961-09-23 1961-09-23 Magnetischer Flusszaehler Pending DE1154156B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET20822A DE1154156B (de) 1961-09-23 1961-09-23 Magnetischer Flusszaehler

Applications Claiming Priority (1)

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DET20822A DE1154156B (de) 1961-09-23 1961-09-23 Magnetischer Flusszaehler

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1154156B true DE1154156B (de) 1963-09-12

Family

ID=7549858

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DET20822A Pending DE1154156B (de) 1961-09-23 1961-09-23 Magnetischer Flusszaehler

Country Status (1)

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DE (1) DE1154156B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2897380A (en) * 1957-09-19 1959-07-28 Gen Time Corp Magnetic pulse counting and forming circuits

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2897380A (en) * 1957-09-19 1959-07-28 Gen Time Corp Magnetic pulse counting and forming circuits

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