DE1154065B - Faltmaschine fuer Waeschestuecke, insbesondere fuer Leibwaesche, bei welcher in Foerderrichtung des Faltgutes hintereinander mehrere Querfaltvorrichtungen angeordnet sind - Google Patents
Faltmaschine fuer Waeschestuecke, insbesondere fuer Leibwaesche, bei welcher in Foerderrichtung des Faltgutes hintereinander mehrere Querfaltvorrichtungen angeordnet sindInfo
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- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
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Description
Die Erfindung betrifft eine Faltmaschine für Wäschestücke, insbesondere für Leibwäsche, bei welcher
in Förderrichtung des Faltgutes hintereinander mehrere Querfaltvorrichtungen angeordnet sind.
Bei Abwälzfaltmaschinen, die in Wäschereien zum Falten von Mangel- oder Plättwäsche u. dgl. dienen,
werden üblicherweise jeweils die Anfangskanten des auf dem Förderband verlaufenden Faltgutes angehoben
und festgehalten, während der übrige Teil des Faltgutes unter der festgehaltenen Anfangskante unter
Abrollen hindurchwandert, bis das rückwärtige Ende des Faltgutes unter die festgehaltene Anfangskante
gelangt, wonach dann die Klemmplatte abfällt und die Oberlage auf die Unterlage des Faltgutes fällt. Wenn
das einmal gefaltete Wäschestück daraufhin noch quer gefaltet werden soll, so wurde bisweilen beobachtet,
daß sich der einmal quergefaltete Gegenstand nicht immer in der bestgeeigneten Form für die Weiterbehandlung
oder das Querfalten befindet. So liegen beispielsweise, wenn eine Haushaltschürze gefaltet
wird, die einen Teil aufweist, der über den Kopf hinweg um den Nacken des Trägers gelegt wird und die
bänderartige Teile besitzt, die um die Taille des Trägers zusammengebunden werden, nach zweimaligem
Falten und einmaligem Querfalten Teile des Nackenbandes und der Taillenbänder auf der Oberseite
des gefalteten Gegenstandes, wo sie in Unordnung kommen und sich verschieben können.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Falteinrichtung zu schaffen, bei welcher zusammengefaltete
Gegenstände ein nettes und annehmbares Aussehen haben.
Dies wird bei Faltmaschinen für Wäschestücke, bei denen in Förderrichtung des Faltgutes hintereinander
mehrere Querfaltvorrichtungen angeordnet sind, erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der ersten Querfaltvorrichtung
eine Wendevorrichtung nachgeordnet ist.
Durch diese zusätzliche Anordnung der Wendevorrichtung nach der ersten Faltvorrichtung wird erreicht,
daß diejenigen Teile der Wäsche, beispielsweise Bänder, schleifenförmige Teile u. dgl., zufolge
der Wendung nach der ersten Faltung bei den weiteren anschließenden Faltungen im Inneren des Wäschestücks
sich befinden, so daß sie durch Verschieben u. dgl. keine Störung im Aussehen des gefalteten
Wäschestückes mehr hervorrufen können.
Die erfindungsgemäß angeordnete Wendevorrichtung ist in an sich bekannter Weise als durch Taster,
Lichtstrahl od. dgl. gesteuerte, anhebbare Klemmplatte mit Doppelhub ausgebildet, die während des
Wendevorganges die ergriffene Kante des Wäsche-Faltmaschine für Wäschestücke,
insbesondere für Leibwäsche, bei welcher in Förderrichtung des Faltgutes hintereinander
insbesondere für Leibwäsche, bei welcher in Förderrichtung des Faltgutes hintereinander
mehrere Querfaltvorrichtungen
angeordnet sind
angeordnet sind
Anmelder:
Thomas Broadbent & Sons Limited,
Huddersfield, Yorkshire (Großbritannien)
Huddersfield, Yorkshire (Großbritannien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Seiler, Berlin 19, Oldenburgallee 10,
und Dipl.-Ing. H. Stehmann, Nürnberg 2,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 4. Juli 1960 und 8. Juni 1961
(Nr. 23 238)
(Nr. 23 238)
William Broadbent Cordon Cran,
Central Ironworks, Huddersfield, Yorkshire
Central Ironworks, Huddersfield, Yorkshire
(Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Stückes so lange in angehobener Lage hält, bis der übrige Teil des Wäschestückes unter der angehobenen
Kante durchgelaufen ist; erst nach vollständigem Durchlauf löst sich die Klemmplatte, so daß die ergriffene
Kante des Wäschestückes auf das Förderband zurückfällt, nachdem das Wäschestück umgewendet
worden ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden an Hand von Zeichnungen näher erläutert.
Es stellen dar
Fig. 1 bis 4 eine Haushaltschürze, die zweimal quergefaltet und dann in normalerweise einmal längsgefaltet
ist,
Fig. 5 bis 9 eine Haushaltschürze, wie die in Fig. 1 gezeigte, die zwischen dem ersten und dem zweiten
Faltvorgang vollkommen gewendet und dann insgesamt quergefaltet worden ist,
Fig. 10 bis 14 die Anordnung der Wendevorrichtung in den verschiedenen Stellungen des Wendevorganges.
309 687/61
Claims (3)
- ■.-.-., r 3 4In Fig. 1 ist als ein Beispiel für ein in Wäsche- Fallgutes gegen eine ortsfeste Klemmleiste u anzureien anfallendes Faltgut eine zu faltende Haushalt- pressen vermag. Die Klemmleiste u und der Klernmschürze dargestellt. Mit α ist die Kante des Gegen- hebel s enthalten Schlitze, durch welche das vordere Standes bezeichnet, die bei dessen Förderung auf Ende des Tastarmes g, wie es in den Fig. 12 und 13 einem Förderband, das selbst nicht dargestellt ist, die 5 zu sehen ist, hindurchtreten kann. Durch eine Leivorauslaufende ist. Mit b ist das Nackenband und tang ν kann dem unteren Raum des Zylinders k, unter mit c sind die Bänder bezeichnet, mittels welcher die den Kolben t, Druckluft zugeführt oder von dort her Schürze um die Taille des Trägers festgebunden wird. abgeleitet werden.Die Fig. 2 zeigt die Schürze nach einmaliger FaI- In der Stellung gemäß Fig. 10 hat der Gegenstand etung, wobei die voraneilende Kante α auf dem rück- io den Tastarm / noch nicht erreicht, wobei der abgewärtigen Ende des gefalteten Gegenstandes zu liegen fallene Zylinder k an dem ortsfesten Kolben m hängt, kommt und das Nackenband und die Taillenbänder c Bei der Stellung, wie sie Fig. 11 ersehen läßt, ist derlinien liegen. ' Fühlarm s aus seiner Lage bewegt worden, so daßFig. 3 zeigt den Gegenstand nach einem zweiten Druckluft durch das Rohr / in das obere Ende des Falten, wobei zu sehen ist, daß das Nackenband und 15 Zylinders k über den Kolben m getreten ist, wodurch die Taillenbänder in der Faltlinie und das übrige der Zylinder um den Hub des oberen Kolbens ρ andieser Teile in der Unterseite des Gegenstandes liegen. gehoben wird, wobei der untere Kolben im ZylinderFig. 4 läßt den Gegenstand nach einer Querfaltung entsprechend den beiden Kolbenwegen abwärts gleierkennen, wo die Teile des Nackenbandes b und eines tet, ohne daß dabei die Klemmplatte angehoben Taillenbandes c auf der Oberseite, das übrige dieser 20 wird.Teile auf der Unterseite des quergefalteten Gegen- Bei der Stellung der Teile, die in Fig. 12 darge-standes zu liegen kommen. Diese Teile können sich stellt ist, hat der Gegenstand e auch den Tastarm g leicht verschieben und damit dem fertiggefalteten Ge- bewegt, wobei die vorauslaufende Kante des Gegengenstand ein unordentliches Ausseihen geben. Standes auf die Klemmplatte t des Klemmhebels sDie Fig. 5 und 6 entsprechen den Fig. 1 und 2. 25 aufgelaufen ist. Der Tastarm g hat beim AnhebenGemäß Fig. 7 ist der gefaltete Gegenstand, wie ihn bewirkt, daß Druckluft durch die Leitung ν in den Fig. 6 zeigt, gewendet, so daß die vorherige Ober- Zylinder k unter den Kolben ρ gelangt, der damit seite des Gegenstandes gemäß Fig. 6 nunmehr die angehoben wird und dabei den Hebel s mit der daran Unterseite des Gegenstandes geworden ist. beweglich befestigten Klemmplatte ρ anhebt, so daßFig. 8 zeigt den Gegenstand gemäß Fig. 7 danach 30 letztere die vorlaufende Kante des Gegenstandes zwiein zweites Mal quergefaltet. Wie erkennbar, sind in sehen sich und der ortsfesten Klemmleiste u festdiesem Falle die Ober- und Unterseiten des Gegen- klemmt. Das Förderband d bewegt dabei den Gestandes eben, ohne irgendwelche losen Teile, wie sie genstand e unter seinem festgehaltenen Vorderende im Falle der Fig. 3 vorhanden waren. weiter, bis der Fühlarm / von dem Gegenstand frei-Wird der Gegenstand entsprechend der in Fig. 9 35 gekommen ist, wie es Fig. 13 zeigt, so daß die Druckdargestellten Form danach einmal längsgefaltet, so luft mittels der Leitung / wieder abgelassen wird, was sind beide, die Ober- und die Unterseitenlagen, glatt jedoch erst nach Ablauf einer vorbestimmten zeit- und unterscheiden sich damit vollkommen von denen, liehen Verzögerung geschieht, die ein in dem Zylindie aus Fig. 4 zu ersehen sind. Das ordentliche und der k untergebrachtes Ventil bestimmt, woraufhin sehr annehmbare Aussehen des fertiggestellten Ge- 4° sich der Zylinder k senkt und die Klemmplatte t, wie genstandes ist unverkennbar. in Fig. 13 dargestellt, von der ortsfesten Klemmleiste uIm folgenden wird weiterhin auf die Fig. 10 bis 14 abfällt. Bevor jedoch der Tastarm g in seine AusBezug genommen, die eine Form einer Umwende- gangsstellung zurückkehren kann, muß das Ende des einrichtung zum Behandeln gefalteter Gegenstände Gegenstandes e erst noch von der Klemmplatte t abzeigen. 45 fallen und unter letzterem gemäß der in Fig. 14 ge-Hierin ist das Förderband, welches aus einer An- zeigten Stellung hinweglaufen, wonach auch die den zahl von mit Abstand nebeneinander angeordneter Kolben ρ anhebende Druckluft abgelassen wird. Da-Einzelförderbänder besteht, mit d bezeichnet. Auf die- mit kann der Gegenstand vollkommen frei auf dem sem wird der gefaltete, mit e bezeichnete Gegen- Förderband weiterbefördert werden und ist dabei stand voranbewegt. In der Bahn des Gegenstandes e 5° vollkommen umgewendet worden, sind zwei schwenkbar gelagerte Taster / und g ange- Die Betätigung des Klemmhebels s für das Erordnet, die normalerweise durch die Zwischenräume greifen und Wiederloslassen der vorauslaufenden zwischen den Einzelförderbändern über deren Ebene Kante des Gegenstandes kann selbstverständlich von hinaus nach unten vorstehen und die an ihrem oberen jeder beliebigen Art sein.Ende in Behältern h und i untergebrachte Ventile be- 55 Die Zeitverzögerung, die bei der Betätigung des tätigen. Die Leitung/ dient dazu, Druckluft zu dem Tastarmes/ erforderlich ist, wenn der Gegenstande oberen Ende eines Zylinders hinzu bzw. aus diesem den Tastarm / freigibt, kann je nach Bedarf von Hand abzuführen. Dieser Zylinder/: enthält einen ebenen aus oder automatisch veränderlich sein und mittels Kolben m, dessen Kolbenstange η ortsfest am Maschi- eines normalen handelsüblichen Zeitrelais herbeigenengestell gehalten ist. Ferner ist in dem Zylinder k 60 führt werden, das elektrischer oder pneumatischer eine Trennwand ο vorgesehen, die den Raum des Art sein kann. Zylinders k in eine obere und eine untere Zylinderkammer teilt. Die untere Zylinderkammer enthält PATENTANSPRÜCHE· einen unteren Kolben p, der durch eine Kolbenstange qmit einem Hebel r verbunden ist, der wiederum am 65 1. Faltmaschine für Wäschestücke, insbeson-Klemmhebel s befestigt ist. Am vorderen Ende des dere für Leibwäsche, bei welcher in Förder-Klemmhebels J befindet sich eine Klemmplatte t, die, richtung des Faltgutes hintereinander mehrerewie nachfolgend beschrieben, die Anfangskante des Querfaltvorrichtungen angeordnet sind, dadurchgekennzeichnet, daß der ersten Querfaltvorrichtung eine Wendevorrichtung nachgeordnet ist.
- 2. Faltmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendevorrichtung in bekannter Weise als durch Taster, Lichtstrahl (/, g) od. dgl. gesteuerte anhebbare Klemmplatte (t) mit Doppelhub ausgebildet ist.
- 3. Faltmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfall der Klemmplatte (i) erst nach dem völligen Durchlauf des Faltgutes (e) erfolgt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschriften Nr. 706 093, 758 341;
französische Patentschrift Nr. 1 211446;
Aufsatz »Faltmaschinen« in der Zeitschrift »Wäschereitechnik und Chemie«, Heft 9, 12. Jahrgang 1959, S. 690, 692, 694.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2323860A GB924719A (en) | 1960-07-04 | 1960-07-04 | Improvements in machines for folding laundry flatwork and the like |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1154065B true DE1154065B (de) | 1963-09-12 |
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ID=10192404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEB62936A Pending DE1154065B (de) | 1960-07-04 | 1961-06-19 | Faltmaschine fuer Waeschestuecke, insbesondere fuer Leibwaesche, bei welcher in Foerderrichtung des Faltgutes hintereinander mehrere Querfaltvorrichtungen angeordnet sind |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| DK (1) | DK110235C (de) |
| GB (1) | GB924719A (de) |
| NL (1) | NL266399A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1230391B (de) * | 1965-04-05 | 1966-12-15 | Kleindienst & Co | Abwaelzfaltvorrichtung fuer Waeschestuecke u. dgl. |
Families Citing this family (1)
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| GB2337254A (en) * | 1998-05-15 | 1999-11-17 | Sketchley Textile Services | Method and system for handling garments |
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| GB706093A (en) * | 1950-06-26 | 1954-03-24 | Manlove Alliott & Co Ltd | Improvements in and relating to laundry folding machines |
| GB758341A (en) * | 1951-05-02 | 1956-10-03 | Manlove Alliott And Company Lt | Improvements in and relating to laundry folding machines |
| FR1211446A (fr) * | 1957-07-16 | 1960-03-16 | Broadbent & Sons Ltd Thomas | Machine à plier le linge |
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1960
- 1960-07-04 GB GB2323860A patent/GB924719A/en not_active Expired
-
1961
- 1961-06-19 DE DEB62936A patent/DE1154065B/de active Pending
- 1961-06-29 DK DK268761A patent/DK110235C/da active
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK110235C (da) | 1972-07-10 |
| GB924719A (en) | 1963-05-01 |
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