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DE1153601B - Mischmaschine mit geschlossener, feststehender oder umlaufender Misch-trommel und einer zentrisch darin angeordneten Mischwerkswelle - Google Patents

Mischmaschine mit geschlossener, feststehender oder umlaufender Misch-trommel und einer zentrisch darin angeordneten Mischwerkswelle

Info

Publication number
DE1153601B
DE1153601B DED32800A DED0032800A DE1153601B DE 1153601 B DE1153601 B DE 1153601B DE D32800 A DED32800 A DE D32800A DE D0032800 A DED0032800 A DE D0032800A DE 1153601 B DE1153601 B DE 1153601B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mixing
centrifugal
drum
mixing machine
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED32800A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul A Goeser
Kaspar Engels
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Draiswerke GmbH
Original Assignee
Draiswerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Draiswerke GmbH filed Critical Draiswerke GmbH
Priority to DED32800A priority Critical patent/DE1153601B/de
Publication of DE1153601B publication Critical patent/DE1153601B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F33/00Other mixers; Mixing plants; Combinations of mixers
    • B01F33/70Mixers specially adapted for working at sub- or super-atmospheric pressure, e.g. combined with de-foaming
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F35/00Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Accessories For Mixers (AREA)

Description

  • Mischmaschine mit geschlossener, feststehender oder umlaufender Mischtrommel und einer zentrisch darin angeordneten Mischwerkswelle Die Erfindung bezieht sich auf Mischmaschinen mit horizontalen, geschlossenen, sich drehenden oder feststehenden Mischtrommeln und zentrisch laufenden Mischwerken, deren Drehzahl so hoch liegt, daß das Mischgut der Trommelwand angeglichene Kreisbahnen durchläuft, d. h. Mischmaschinen, deren Mischwerkswellen oberhalb der sogenannten Drehzahl laufen, wobei unter kritischer Drehzahl (flkr 42,3/ [D] ;,) diejenige Drehzahl einer Welle oder Trommel zu verstehen ist, die den Mischgutteilchen an der Peripherie der Drehbewegung gerade jene Geschwindigkeit verleiht, die für diese Bestandteile eine kreisförmige Bewegung zur Folge hat.
  • Bei derartigen Maschinen bildet sich durch die auf das Mischgut ausgeübten Zentrifugalkräfte-ein mehr oder weniger starker Materialring im Innern der Maschine, so daß von der Mischtrommelwand aus eine Entlüftung, aber auch eine Zübringung von Material während des Betriebes nicht möglich ist, da sonst das Mischgut - austreten würde. Bei einem Antrieb oberhalb dieser kritischen Drehzahl (nkr=42v3/[D]ti2) ist daher die Entlüftung von besonderer Bedeutung.
  • Es ist nun schon bekannt, bei derartigen Maschinen Material durch die hohl gebohrten Mischwerkszellen zuzuführen. Neben der Zubringung zusätzlich unterzumischender Materialien tritt vor allen Dingen in neuerer Zeit das Problem auf, das Mischgut zu entlüften. Diese Aufgabe ist an sich schon bei jedem Mischprodukt gegeben, da durch den Mischvorgang selbst an das Mischgut gebundene Luft (bzw. Gase) frei wird und zu einem inneren Überdruck führt und da weiterhin, besonders auch bei kürzeren Mischzeiten eine wenn auch nur geringere Temperaturerhöhung gegeben ist, die ebenfalls wiederum zu einem erhöhten inneren Gasdruck führt. Dieser Obere druck bewirkt unter anderem eine unangemessene Belastung der Abdichtungen für die Mischwerkswellen und führt zu einer Belästigung des Bedienungspersonals beim. Öffnen der Maschinen.
  • Noch dringender wird eine Entlüftung in denjenigen Fällen, in denen das Mischgut neben der Erwärmung zufolge der Bewegung des Mischwerkes noch absichtlich durch zusätzliche Konvektionserwärmung, beispielsweise über äußere Heizmäntel, aufgeheizt wird. Durch diese innere bzw. zusätzliche äußere Erwärmung dehnt sich vor allen Dingen der Luft- bzw. Gasanteil des Mischtrommelinhaltes stark aus. Bei Erwärmung über die Verdampfungsgrenze irgendwelcher Lösungsmittel oder des in allen Mischprodukten noch enthaltenen Wassers tritt noch der Dampfdruck hinzu. Bei vielen dieser Vorgänge wird die Erwärmung gerade deshalb vorgenommen, um diese entstehenden Dämpfe abzuführen. Diese Aufgabe ist, wie vorhin erwähnt, nur mit großen Schwierigkeiten, wenn überhaupt, lösbar, da eine Abführung der Dämpfe durch die Trommelwand nicht möglich ist und, sofern eine Abführung in den Stirnwänden beabsichtigt ist, nur unter großen Schwierigkeiten durchführbar ist. Eine Entlüftung in den Stirnwänden der Mischtrommel unmittelbar neben dem Mischwerk liegt zwar weitestgehend außerhalb des Materialdruckringes, ist aber trotzdem für die Abführung nicht geeignet, da durch die Abzugsgeschwindigkeiten der Gase und Dämpfe die meistens feinpulverigen Bestandteile des Mischgutes mitgerissen werden.
  • Es ist eine Mischmaschine zum Mischen von Kunststoffgemenge bekannt, bei der die Mischtrommel umläuft, jedoch keine zentrisch angeordnete Mischwerkswelle vorgesehen ist. Bei dieser Maschine ist eine als Achsstummel ausgebildete Lagerwelle hohl gestaltet, wobei durch diesen hohlen Achsstummel eine Absaugleitung hindurchgeführt ist. Diese durch den hohlen Achsstummel hindurchgeführte Ansaugleitung endet im Innern der Trommel in einem feststehenden Saugstutzen. Durch diese Einrichtung soll innerhalb der Mischtrommel ein Vakuum aufrechterhalten werden.
  • Eine stillstehende Entlüftung ist jedoch bei einer Mischmaschine mit einer geschlossenen feststehenden oder umlaufenden Mischtrommel und einer zentrisch in einer Mischtrommel angeordneten Mischwerkswelle bei hoher Umlaufgeschwindigkeit der Mischwerkzeuge an keiner Stelle der Maschine anbringbar. Ein solches Rohr kann auch nicht durch die Zylinderwand eingeführt werden. Eine derartige Maschine weist nämlich keine Stelle auf, an die nicht das Material in seiner Masse herankommt, also keine Stelle, wo ein entsprechendes Absaugrohr nicht unmittelbar mit der Masse in Berührung kommen würde. Mischmaschinen der erwähnten Art werden vorteilhafterweise zwischen 60 bis 75 /o ihres Trommelvolumens gefüllt. Wird ein Absaugrohr durch die Zylinder- bzw. Trogwandungen nach innen eingeführt, dann müßte es auf jeden Fall oberhalb dieser 60 bis 750/oigen Füllung bleiben. Bei ruhendem Mischwerk könnte unter Umständen eine solche Absaugung verwendet werden. Wird hingegen das Mischwerk aber in Bewegung gesetzt, so wird bei diesen Mischmaschinen mit den relativ schnellaufenden Mischwerken das Mischgut bis zur Ringbildung überall in der Maschine herumgeschleudert. Der Saugstutzen würde somit sofort zugesetzt sein.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß bei einer Mischmaschine, bestehend aus einer geschlossenen, feststehenden oder umlaufenden Mischtrommel und einer zentrisch in dieser Mischtrommel angeordneten Mischwerkswelle, deren Drehzahl so hoch liegt, daß das Mischgut der Trommelwand angeglichene Kreisbahnen durchläuft, die Mischwerkswelle mit einer axialen Bohrung mit zum Innenraum gerichtetem radialem oder nahezu radialem Entlüftungskanal versehen ist, und daß in den Entlüfungskanal mindestens ein Schleuderrohr eingesetzt ist. Durch die erfindungsgemäße Anbringung eines radial angebrachten Entlüftungsrohres, welches vorteilhafterweise bis annähernd an die Peripherie des Trommelinnern heranreicht, wird das Zusetzen der Entlüftungsöffnung durch das geworfene Mischgut mit Sicherheit vermieden. Bei einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Schleuderrohr am Außenende entgegen der Drehrichtung abgebogen.
  • Dadurch ergibt sich, daß diese Öffnung, die ja mit dem Mischwerk umläuft, sich so schnell bewegt, daß auch das geworfene Mischgut in diese Öffnung weder durch Direktwurf noch durch Abprallerscheinungen eintreten kann. Eventuell in das Entlüftungsrohr während der Maschinenbeschickung eingebrachtes Material wird durch die Zentrifugalkraft beim Mischvorgang sofort ausgeschleudert.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung, welche schematisch ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert.
  • Gleiche Teile sind in allen Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine mit der erfindungsgemäßen Entlüftungseinrichtung versehenen Maschine, Fig. 2 einen Querschnitt entsprechend der LinieA-A der Fig. 1, Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel.
  • In der Mischtrommel 1 ist die Mischwerkswelle 2 mit den Mischwerksarmen 3 angebracht. Die Mischwerkswelle 2 tritt durch die Dichtungsstelle 4 durch die Stirnwände 5 der Mischtrommel 1 aus. Sie ist in den Lagern 6 gelagert und wird beispielsweise über eine Keilriemenscheibe 7 angetrieben. Die Mischwerkswelle 2 besitzt erfindungsgemäß eine zentrale Bohrung 8 mit einer radialen Bohrung 9. In die Mischwerkswelle 2 ist ein Schleuderrohr 10 zum Abschleudern von Festbestandteilen eingeschraubt, welches mit der Mischwerksdrehzahl umläuft und dessen Innenraum mit der zentralen Bohrung 8 über die Radialbohrungen9 in Verbindung steht. Vorteilhafterweise wird das Schleuderrohr 10 so im Innern der Mischmaschine angeordnet, daß es nicht unmittelbar von den durch die Mischarme 3 geworfenen Mischgutbestandteilen getroffen wird. Es ist ohne weiteres möglich und in bestimmten Fällen auch vorteilhaft die zentrale Bohrung 8 über die ganze Welle der Mischwerkswelle im Innern der Mischtrommel 1 vorzusehen und mehrere radiale Bohrungen 9 anzubringen, wobei alle Bohrungen 9 oder auch nur eine bestimmte Anzahl davon mit Schleuderrohren 10 verbunden sind. Diese Schleuderrohre 10 können in die Mischwerkswelle 2 eingeschraubt werden, sie können aber auch verschweißt oder auf eine andere an sich bekannte Art verbunden sein. Die abschraubbare Anordnung des Schleuderrohres 10 bringt den Vor teil einer leichteren Zugänglichkeit der Bohrungen 8 und 9 sowie des Innenraumes des Rohres 10 mit sich.
  • Die Fig. 2 zeigt einen Querschnitt längs der Linie A-A der Fig. 1 und läßt wiederum die in der Mischtrommel 1 angeordnete Mischwerkswelle 2 sowie die Mischarme 3 erkennen. In der Mischwerkswelle 2 ist die zentrale Bohrung8 erkennbar, welche mit der radialen Bohrung9 in Verbindung steht und durch welche, mit Hilfe des Schleuderrohres 10, die Entlüftung des Inneren der Mischwerkstrommel erfolgt.
  • Der Querschnitt läßt erkennen, daß das Schleuderrohrl0 bis in die Nähe der Mischmaterial-Schleuderzone reicht und entgegen der durch den Pfeil 11 angegebenen Drehrichtung abgebogen ist.
  • In der Fig. 3 ist der gleiche Querschnitt wie in Fig. 2 gezeigt, wobei jedoch das Schleuderrohr 10 eine andere Form besitzt. Im Gegensatz zu dem Schleuderrohr 10 der Fig. 2 ist hier das Schleuderrohr 10 a auf Gehrung abgeschnitten. Der Gehrungsschnitt ist dabei so gelegt, daß die Öffnung wiederum entgegengesetzt zur Drehrichtung gemäß dem Pfeil 11 liegt. Diese Ausbildung des Schleuderrohres 10a hat gegenüber der gebogenen Ausführung des Schleuderrohres 10 den Vorteil, daß eine leichtere Reinigung des Schleuderrohres, in dem sich unter Umständen Kondensat und Schmutz od. dgl. ansetzen kann, gewährleistet ist.
  • Zur Erhöhung der Entlüftungswirkung kann es nach einem weiteren Merkmal der Erfindung zweckmäßig sein, mehrere Schleuderrohre, gegebenenfalls auch von verschiedener Länge, über die Länge der Mischwerkswelle verteilt anzuordnen. Dabei kann diese Anordnung fluchtend erfolgen, jedoch ist eine symmetrische Verteilung in radialer Richtung vorteilhafter.
  • Selbstverständlich kann über die erfindungsgemäße Entlüftung durch die Mischwerkswelle, wenn nötig, auch eine Vakuumeinrichtung angeschlossen werden.
  • Dazu ist es nur notwendig, an der Welle einen entsprechenden Dichtungsanschluß, wie er an sich bekannt ist, vorzusehen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mischmaschine, bestehend aus einer geschlossenen, feststehenden oder umlaufenden Mischtrommel und einer zentrisch in dieser Mischtrommel angeordneten Mischwerkswelle, deren Drehzahl so hoch liegt, daß das Mischgut der Trommelwand angeglichene Kreisbahnen durchläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischwerkswelle (2) mit einer axialen Bohrung (8) mit zum Innenraum der Mischtrommel gerichtetem radialem oder nahezu radialem Entlüftungskanal (9) versehen ist, und daß in den Entlüftungskanal mindestens ein Schleuderrohr (10) eingesetzt ist.
  2. 2. Mischmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleuderrohr (10) mit seinem Außenende bis in die Nähe der Mischmaterial-Schleuderzone reicht.
    2. Mischmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleuderrohr (10) mit seinem Außenende bis in die Nähe der Mischmaterial-Schleuderzone reicht.
  3. 3. Mischmaschine nach den Ansprüehen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleuderrohr am Außenende entgegen der Drehrichtung abgebogen ist.
  4. 4. Mischmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleuderrohr (10 a) am Außenende eine Entlüftungsöffnung aufweist, die durch einen Gehrungsschnitt entgegengesetzt der Drehrichtung der Mischwerkswelle bzw. des Mischgutes gebildet ist.
  5. 5. Mischmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an die Entlüftungsbohrung der Mischwerkswelle eine Saugleitung, beispielsweise für Vakuum, angeschlossen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 626 613; USA.-Patentschrift Nr. 2689713.
DED32800A 1960-03-07 1960-03-07 Mischmaschine mit geschlossener, feststehender oder umlaufender Misch-trommel und einer zentrisch darin angeordneten Mischwerkswelle Pending DE1153601B (de)

Priority Applications (1)

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Publications (1)

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DE1153601B true DE1153601B (de) 1963-08-29

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DED32800A Pending DE1153601B (de) 1960-03-07 1960-03-07 Mischmaschine mit geschlossener, feststehender oder umlaufender Misch-trommel und einer zentrisch darin angeordneten Mischwerkswelle

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2346171A1 (de) * 1973-09-13 1975-05-07 Gerhard Dr Hudelmaier Transportbetonmischer

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE626613C (de) * 1936-02-28 Julius Engelsmann Reinigungsvorrichtung an Koernermischmaschinen
US2689713A (en) * 1952-03-21 1954-09-21 Crescent Insulated Wire & Cabl Apparatus for mixing the compounding agents of plastic powders

Patent Citations (2)

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