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DE115328C - - Google Patents

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Publication number
DE115328C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dust
air
vessel
parts
separated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT115328D
Other languages
English (en)
Publication of DE115328C publication Critical patent/DE115328C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/50Self-propelled ploughs
    • A01B3/58Self-propelled ploughs with two wheels
    • A01B3/60Alternating ploughs
    • A01B3/62Balance ploughs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04CAPPARATUS USING FREE VORTEX FLOW, e.g. CYCLONES
    • B04C3/00Apparatus in which the axial direction of the vortex flow following a screw-thread type line remains unchanged ; Devices in which one of the two discharge ducts returns centrally through the vortex chamber, a reverse-flow vortex being prevented by bulkheads in the central discharge duct

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5Oe.
der ausgeschiedenen Staubtheile.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. November 1899 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung | bildet bei zum Ausscheiden und Abführen von in bewegter Luft mitgeführten festen Theilen dienenden Apparaten, welche in die Saugleitung eines Staub oder festeres Material absaugenden Exhaustors eingeschaltet sind, eine Vorrichtung, die festen gröberen und feineren Bestandteile vorher auszuscheiden, bevor die gereinigte Luft den Exhaustor passirt. Die abgeschiedenen festen Theile werden in bekannter Weise unten mittels einer sich terrassenförmig verjüngenden Gosse abgeleitet.
Bewegte Luft wird häufig, z. B. zum Transport von Hobelspänen, Kleinholz, Getreide, Malz, Lumpen etc. verwendet und ist es in solchen Fällen von Vortheil, diese Theile vor dem Passiren des Exhaustors aus dem Luftstrom zu entfernen, weil der Anschlag derselben an die Flügel des Exhaustors nicht nur lästiges Geräusch hervorruft, sondern auch häufig Verstopfungen vorkommen. Durch vorheriges Abscheiden solcher festen Theile aus der bewegten Luft, bevor diese den Luftbewegungsmotor passirt, werden diese Uebelstände beseitigt.
Der Apparat zum Abscheiden von festen Theilen aus bewegter Luft ist in den Fig. 1, 2 und 3 der beiliegenden Zeichnung in einem Vertical- und zwei Horizontalschnitten, letztere je an den in Fig. 1 bezeichneten Stellen, veranschaulicht.
Der obere Theil α des cylindrischen Scheidegefäfses steht durch einen tange'ntial in dasselbe einmündenden Absaugekanal i mit dem in der Zeichnung nicht dargestellten Exhaustor, Ventilator oder dergl. in Verbindung. Oben ist das Gefäfs durch einen Deckel m dicht abgeschlossen und setzt sich nach unten durch ein zunächst etwas gröfseres cylindrisches Gefäfs b und dann durch ein weiteres cylindrisches Gefäfs c fort. An dieses Gefäfs setzt sich ein kleineres, wiederum cylindrisches Gefäfs d an, in das der Ansaugekanal k, ebenfalls tangential in gleicher Richtung wie der obere Absaugekanal liegend, mündet.
Das Gefäfs d verjüngt sich terrassenförmig durch Gefäfs e zur Gosse /, welche unten durch federnd angedrückte Klappen g für gewöhnlich abgeschlossen ist. Sobald jedoch diese Klappen durch darüber lagerndes., aus der Luft abgeschiedenes Material etwas belastet sind, öffnen sich dieselben selbstthätig vorübergehend, lassen dieses Material austreten und schliefsen sich dann wieder zu. Der Kanal k steht mit dem Raum in Verbindung, aus dem die mit festen Bestandtheilen, wie Staub, Späne etc., versetzte Luft entfernt oder aus welchem Materialien, wie Getreide, Malz etc., wegbefördert werden sollen.
Im Gefäfstheil α ist eine Scheidewand h aus Blech eingebaut, die, centrisch liegend, in der Mitte halbkreisförmig geformt, aufsen an die Innenwand des oberen Kanals i sich tangential anschliefst, oben dicht an den Deckel m anschliefst und unter den Gefäfstheil b etwas hinabreicht.
Durch die Ansaugung der Luft in tangentialer Richtung aus. dem oberen Theil des cylindrischen Reinigungsgefäfses wird eine Luft-
Verdünnung im Gefäfs und gleichzeitig im oberen Theil derselben eine noch durch die eingebaute Scheidewand geförderte, rotirende Bewegung der Luft gegen den tangential liegenden Absaugekanal zu erzeugt.
Da Luft in das cylindrische Reinigungsgefäfs nur durch den, am unteren kleineren Theil des letzteren, in gleicher tangential er Richtung wie der obere, angebrachten Kanal k eintreten kann, findet der Eintritt dieser, mit festen Bestandtheilen vermischten. Luft in der gleichen tangentialen Richtung, wie der Ausgang aus dem oberen Behälter statt. Diese eingesaugte Luft dreht sich bei starker Rotation an der Innenwand des Gefäfses entlang in zunächst horizontaler, dann schraubenlinienartig aufsteigender Bewegung in entgegengesetzter Richtung wie die abgesaugte Luft. Aus der rotirenden Staublüft werden noch in dem Behälter d die schweren Theile an die Wand des Gefäfses geschleudert, gleiten an derselben herab und laufen der Gosse zu, während die leichteren Bestandteile mit der rotirend anfangs langsamer, später rascher aufsteigenden Luft nach oben ziehen und von der Scheidewand h nach innen gegen den centrischen Theil des Gefäfses geleitet werden. Nachdem die rotirend aufsteigende Staubluft in den von der Scheidewand begrenzten Raum gelangt ist, streicht dieselbe an der Innenkante der Scheidewand entlang, Wobei die infolge der Centrifugalkraft nach aufsen strebenden Staubtheile an der Wandung festgehalten werden. Die. noch mitgerissenen Staubtheilchen gelangen dann art der Verticalkante der Wand h zur Abscheidung, indem sie dem dort seine Bewegungsrichtung umkehrenden Luftstrom nicht folgen, sondern ihre Bewegungsrichtung beizubehalten suchen und so in einen Raum gelangen, wo die Luft wenig bewegt ist und das Niedersinken der Staubtheile gestattet.
Es sei hier bemerkt, dafs je nach Beschaffenheit bezw. dem specifischen Gewicht der auszuscheidenden Luftbeimengungen die Scheidewand h auch weggelassen werden kann und auch eine Erweiterung der Gefäfstheile b c gegenüber dem darüberliegenden Gefäfstheil a ebenfalls nicht erforderlich ist. Dies gilt insbesondere bei Förderung von Getreide, Malz oder dergl. Wo es sich dagegen um Ausscheiden leichterer .Bestandteile aus der Luft, z. B. Staub, Sägemehl, Späne etc. handelt, ist die Anordnung der Scheidewand h unentbehrlich.
Je nach der Art des Materials, welches aus der Luft ausgeschieden werden soll, z. B. ob dasselbe sich an den Wänden leicht festsetzt oder nicht, wird das untere Ende der Gosse f anstatt mit federnden, selbstthätig schliefsenden bezw. öffnenden Klappen g", mit einer anderen geeignetsten Abschlufsvorrichtung, event, auch noch mit Förderschnecke und Streifflügel zur Verhinderung des Ansetzens von Material an die Gefäfswand, versehen. .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Staubsammler mit tangentialem Eintritt des Staubluftstroms und centraler Abführung der ausgeschiedenen Staubtheile, dadurch gekennzeichnet, dafs der Austrittskanal für den Staubluftstrom senkrecht über dem Eintrittskanal und in gleicher Richtung tangential zur Gehäusewandung verlaufend angeordnet ist und zwischen beiden Kanälen eine an die Innenseite des oberen Kanals tangential anschliefsende, gegen die Mitte halbkreisförmig endigende Scheidewand sich befindet, derart, dafs von der, unter starker Rotation in den unteren Gefäfstheil eingesaugten Staubluft die schwereren Staubtheile sofort, dagegen die aufsteigenden leichteren Staubtheile erst durch die Scheidewand beim Wechsel der Drehbewegung der Luft abgeschieden werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT115328D Active DE115328C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE115328C true DE115328C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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Country Link
DE (1) DE115328C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3122052A1 (de) * 1980-06-11 1982-02-18 Kobe Steel, Ltd., Kobe, Hyogo Zyklonseparator
WO1987001791A1 (en) * 1985-09-11 1987-03-26 A. Ahlstrom Corporation Circulating fluidized bed reactor
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