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DE1152633B - Buechsenoeffner - Google Patents

Buechsenoeffner

Info

Publication number
DE1152633B
DE1152633B DES63178A DES0063178A DE1152633B DE 1152633 B DE1152633 B DE 1152633B DE S63178 A DES63178 A DE S63178A DE S0063178 A DES0063178 A DE S0063178A DE 1152633 B DE1152633 B DE 1152633B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
roller
opener
knife
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES63178A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Wesseln
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOS HCH SOMMER GmbH
Original Assignee
JOS HCH SOMMER GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOS HCH SOMMER GmbH filed Critical JOS HCH SOMMER GmbH
Priority to DES63178A priority Critical patent/DE1152633B/de
Publication of DE1152633B publication Critical patent/DE1152633B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/38Power-operated cutting devices
    • B67B7/385Power-operated cutting devices specially adapted to be hand-held

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

  • Büchsenöffner Werkzeuge zum öffnen von Blechbehältern, Konservendosen u. dgl. sind in vielfachen Ausführungsformen bekanntgeworden. Zum öffnen der Konservendose wird entweder die Blechwand an vorbereiteten Stellen durch Eindrehen einer Lasche aufgerissen, oder es erfolgt das Aufschneiden der Konservendose durch eine kurze Schneide mit Hebelkraft. Die Erfindung betrifft die letztere Gattung von Büchsenöffnern. Darüber hinaus betrifft die Erfindung einen maschinell angetriebenen Büchsenöffner, wie sie bei größerem Verbrauch schon benutzt werden.
  • Bekannt ist ein mechanisch angetriebener Büchsenöffner, bei dem ein in lotrechter Richtung bewegtes Messer vorgesehen ist und der beim Schneiden gegen den unteren Rand des oberen Dosenfalzes abstützbar ist. Bei diesem Büchsenöffner können sich aber in Folge der Hubbewegung des Messers Kräfte ergeben, die versuchen, den Büchsenöffner von der Dose abzuheben. Es besteht daher die Möglichkeit, daß der Büchsenöffner mit der Aussparung, die in den Wangen des Rahmens vorgesehen ist, seitlich herausspringt, zumal eine besondere Führung gegen das Herausspringen nicht vorgesehen ist. Doch wurden beim Erfindungsgegenstand das in lotrechter Richtung bewegte Messer und die Abstützung gegen den unteren Rand des oberen Dosenfalzes übernommen.
  • Bei einem anderen bekannten Büchsenöffner sind ein Rollenhalter und Rollen vorgesehen. Die Rollen liegen am Bördelrand der Büchse an und führen den Büchsenöffner hierdurch. Bei diesem bekannten Büchsenöffner laufen indes die Rollen auf der Oberkante des Bördelrandes, so daß die Führung für ein mechanisch angetriebenes Gerät nicht ausreichend ist. Beim Erfindungsgegenstand ist demgegenüber vorteilhaft, daß die Rollen seitlich am Bördelrand laufen und stets Gegenrollen vorhanden sind, ganz gleich, ob es sich um Dosen mit großem oder kleinem Durchmesser handelt.
  • Schließlich ist es bei Büchsenöffnern bekanntgeworden, durch eine Relativbewegung zwischen dem Messer und einer als Widerlager dienenden Rolle die Dose während des Schneidvorganges zu halten. Demgegenüber wird beim Erfindungsgegenstand für die Verwendung einer schwenkbaren Rolle, die sich gegen den Bördelrand anpreßt, nur in Verbindung mit anderen Merkmalen ein Schutz beansprucht.
  • Die Erfindung stellt eine Weiterentwicklung derjenigen Büchsenöffner dar, bei denen ein in lotrechter Richtung bewegtes Messer vorgesehen ist und die beim Schneiden gegen den unteren Rand des oberen Dosenfalzes abstützbar sind, und besteht darin, daß die Führung des Büchsenöffners an der Dose in an sich bekannter Weise aus Rollen besteht und - die Rollen derart an einem gebogenen Rollenhalter angeordnet sind, daß sie auf der Innen- und Außenseite des hochstehenden Dosenrandes anliegen, wobei durch eine schwenkbare Rolle der Bördelrand der Dose von der Unterseite her gegen den Rollenhalter anpreßbar ist. Der Vorteil des Büchsenöffners nach der Erfindung besteht darin, daß Vorsorge getroffen wurde, alle bei einer mechanischen Betätigung des Büchsenöffners auftretenden Kräfte aufzunehmen, so daß ein Herausspringen des Büchsenöffners nicht mehr möglich ist. Die Lösung dieser Aufgabe bei mechanisch angetriebenen Büchsenöffnern ist deshalb von größter Bedeutung, weil bei diesen Büchsenöffnern das Messer automatisch weiterarbeitet, wobei die Führung der menschlichen Hand nicht mehr so stark in Erscheinung tritt wie bei den von Hand Üedienten Büchsenöffnern. Das Gerät ist besonders wirtschaftlich in Betrieben verwendbar, bei denen eine große Anzahl von Büchsen laufend geöffnet werden muß.
  • Die Erfindung betrifft auch eine besondere Anordnungl der einzelnen Rollenpaare. Die Rollenpaare sind derart am Rollenhalter angeordnet, daß wahlweise die inneren Rollenpaare zur Führung von Büchsen von kleinerem Durchmesser und alle Rollenpaare zur Führung bei Büchsen von größerem Durchmesser dienen. Diese Ausbildung ermöglicht also die Anwendung des Gerätes nach der Erfindung für Büchsen verschiedener Größe. Erfindungsgemäß kann ferner der Rollenhalter die Bahn des Messers von allen Seiten umgeben und weist zwecks Durchführung des Messers eine Aussparung auf. Diese Ausbildung ermöglicht eine Anordnung des Rollenhalters, die besonders günstig für die Aufnahme und Übertragung der Kräfte ist. Ferner kann der Handgriff des Gerätes etwa waagerecht angeordnet sein, wobei unterhalb dieses Handgriffes ein Hebel zum Betätigen der Rolle vorgesehen ist, die an den unteren Bördelrand des Dosendeckels anpreßbar ist. Diese Ausbildung ermöglicht eine besonders einfache Führung des Gerätes. Die zuletzt genannte Rolle kann erfindungsgemäß am Ende eines Hebels angeordnet sein, der um einen Zapfen schwenkbar und der an seinem anderen Ende durch den von Hand schwenkbaren Hebel bewegbar ist. Ein derartiges Hebelsystem ist sehr feinfühlig und gestattet ohne größere Anstrengung die Übertragung von Andruckkräften auf die Rolle, wobei der Wert dieser Einrichtung noch dadurch gesteigert werden kann, das auf der Unterseite des Handgriffes eine Aussparung vorgesehen ist, die zur Aufnahme der Hebel dient, wobei lediglich das freie Ende des Hebels herausstehend angeordnet ist. Die menschliche Hand kann also sehr bequem den Handgriff umschließen und lediglich mit den Fingerenden den erwähnten Hebel bedienen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. 1 zeigt eine Stirnansicht des Gerätes nach der Erfindung, und zwar mit Blick von der Seite der zu öffnenden Büchse her; Abb. 2 zeigt eine Untersicht des Rollenhalters, wobei der Büchsenrand zweier Büchsen angedeutet ist; Abb. 3 zeigt eine Aufsicht auf den Büchsenhalter; Abb. 4 zeigt eine Seitenansicht mit Schnitt durch den Büchsenrand.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt der Antrieb des Büchsenöffners durch einen Elektromotor 1. Es ist jedoch ohne weiteres ersichtlich, daß als Antrieb auch Preßluft, Preßwasser od. dgl. Verwendung finden könnte. Von dem Motor aus wird die Kraft über ein Getriebe 12 auf ein Getrieberad 2 übertragen. Von dort erfolgt die Kraftübertragung weiter auf ein Antriebsrad 13, eine Welle 14, einen Exzenter 7 und einen Exzenterhebel 15 auf das Messer 3. Das Messer 3 ist in dem Messerführer 17 gehalten, an dessen unterem Ende ein Rollenhalter 6 vorgesehen ist. Bei dem Rollenhalter 6 handelt es sich um einen halbmondförmigen flachen Teil, an dessen Unterseite Rollen 18, 19, 20 vorgesehen sind. Es sind, wie die Abb. 2 zeigt, zwei innere Rollenpaare 19, 20 und ein äußeres Rollenpaar 18 vorgesehen. Die dargestellte Anordnung der Rollen gestattet es, Büchsen 21 von verschiedenem Durchmesser, also mit verschiedenen Büchsenrändern 21' und 21" aufzuschneiden. Damit das Messer 3 ungehindert betätigt werden kann, ist in dem Rollenhalter 6 eine rechteckige Aussparung 22 vorgesehen.
  • In der Ansicht der Abb. 4 ist der Messerführer 17 mit dem in lotrechter Richtung bewegten Messer 3 des Rollenhalters 6 im Schnitt dargestellt. Geschnitten ist ferner der Handgriff 25, der in radialer Richtung um den Außenrand der Büchse herumgeführt wird, während der Motor 1 das Messer 3 antreibt. Aus der Darstellung ist auch die Kraftübertragung von dem Getrieberad 2 - auf das Antriebsrad 13, die Welle 14, den Exzenterhebel 15 über den Zapfen 16 auf das Messer 3 erkennbar.
  • Hierbei ist zweckmäßig die Welle 14 in Kugeln 28 gelagert. Aus Abb. 4 ergibt sich auch die Funktion der Andruckrolle 27. Diese ist am Ende eines Hebels 5 angeordnet, der um einen Zapfen 24 schwenkbar ist und gegen eine Feder 26 arbeitet. Der Zapfen 24 ist hierbei derart angeordnet, daß zwei Arme des Hebels 5 entstehen. Auf den äußeren Arm des Hebels 5 wirkt ein weiterer zweiarmiger Hebel 4, der auf dem Zapfen 23 schwenkbar gelagert ist. Durch die Finger der Bedienungshand, die den Handgriff 25 umschließt, kann hierbei in einfacher Weise auch der Hebel 4 bedient werden. Aus der Darstellung in Abb.4 läßt sich auch erkennen, daß der Rollenhalter 6 mit den Rollen, die sich innerhalb des Bördelrandes befinden, auf der Büchse 21 abgestützt werden kann, während mit der Druckrolle 27 ein leichter Druck auf die Unterkante des Bördelrandes ausgeübt werden kann. Während also der Motor 1 laufend arbeitet und das Messer 3 in lotrechten Hüben bewegt, wird der Handgriff 25 in radialer Richtung zu der Achse der Büchse gehalten und ebenfalls in radialer Richtung zur Büchse um diese herumbewegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mechanisch angetriebener Büchsenöffner, bei dem ein in lotrechter Richtung bewegtes Messer vorgesehen ist und der beim Schneiden gegen den unteren Rand des oberen Dosenfalzes abstützbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung des Büchsenöffners an der Dose in an sich bekannter Weise aus Rollen besteht und Rollen (18, 19, 20) derart an einem gebogenen Rollenhalter (6) angeordnet sind, daß sie auf der Innen- und Außenseite des hochstehenden Dosenrandes anliegen, wobei durch eine schwenkbare Rolle (27) der Bördelrand der Dose von der Unterseite her gegen den Rollenhalter (6) anpreßbar ist. z. Büchsenöffner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenpaare (18, 19, 20) am Rollenhalter derart angeordnet sind, daß wahlweise die inneren Rollenpaare (19, 20) zur Führung bei Büchsen (21") von kleinerem Durchmesser und alle Rollenpaare zur Führung bei Büchsen (21') von größerem Durchmesser dienen. 3. Büchsenöffner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenhalter (6) die Bahn des Messers von allen Seiten umgibt und zwecks Durchführung des Messers eine Aussparung (22) aufweist. 4. Büchsenöffner nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (25) des Gerätes etwa waagerecht angeordnet ist und unterhalb dieses Handgriffes ein Hebel (4) zum Betätigen der Rolle (27) vorgesehen ist, die an den unteren Bördelrand des Dosendeckels andruckbar ist. 5. Büchsenöffner nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (27) am Ende eines Hebels (5) angeordnet ist, der um einen Zapfen (24) schwenkbar ist und der an seinem anderen - Ende durch den von Hand schwenkbaren Hebel (4) bewegbar ist. 6. Büchsenöffner nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite des Handgriffes (25) eine Aussparung vorgesehen ist, die zur Aufnahme der Hebel (4, 5) dient, wobei lediglich das freie Ende des Hebels (4) herausstehend angeordnet ist (Abb.4). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 242 321, 900177; britische Patentschrift Nr. 689 222.
DES63178A 1959-05-27 1959-05-27 Buechsenoeffner Pending DE1152633B (de)

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DES63178A DE1152633B (de) 1959-05-27 1959-05-27 Buechsenoeffner

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DE1152633B true DE1152633B (de) 1963-08-08

Family

ID=7496186

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DES63178A Pending DE1152633B (de) 1959-05-27 1959-05-27 Buechsenoeffner

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DE (1) DE1152633B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE242321C (de) *
GB689222A (en) * 1951-03-20 1953-03-25 Joseph Tym Improvements in tin openers
DE900177C (de) * 1951-09-26 1953-12-21 Dr Phil Hans Suntheimer Konservenbuechsenoeffner

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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