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DE11518C - Neuerungen an der unter Nr. 1609 patentirten Hobelmaschine - Google Patents

Neuerungen an der unter Nr. 1609 patentirten Hobelmaschine

Info

Publication number
DE11518C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
curved
knives
supports
straight
conical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT11518D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. BRANDT in Berlin W., Königgrätzerstr. 131
Publication of DE11518C publication Critical patent/DE11518C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C5/00Machines designed for producing special profiles or shaped work, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor
    • B27C5/003Machines designed for producing special profiles or shaped work, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor copy milling

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

1880.
J. BRANDT in BERLIN. Neuerungen an der unter No. 1609 patentirten Hobelmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. April 1880 ab.
Die auf den beiliegenden Zeichnungen dargestellte Hobelmaschine hat den Zweck, mit zwei Messerwellen verjüngte, konische Profile hobeln zu können, und es ist hierbei gleichgültig, ob diese konischen Profile geradlinig oder geschweift ausgeführt werden sollen.
Fig. ι zeigt die Maschine in der Seitenansicht.
Fig. 2 ist ein Grundrifs.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht.
Fig. 4 ist ein Querschnitt der Messerwelle.
Das Bett A der Hobelmaschine ist wie gewöhnlich gestaltet, und läuft auf demselben der Schlitten B in Prismaführung. Derselbe B wird durch die Riemscheiben CC1 C2 angetrieben, so zwar, dafs der Leergang schnell geschieht, während beim Schneiden der Messer die Bewegung des Schlittens langsamer erfolgt; hierzu werden die bei Werkzeugmaschinen gebräuchlichen Rädervorgelege benutzt.
Die Messerwellen DD1 sind von eigenthümlicher Construction; sie werden in den beiden Supporten EE1 in Lagern gehalten. Die Druckwalzen F F, F1F1 sind ebenfalls in den Supporten EE1 gelagert und auf bekannte Weise mit einem Winkelhebel versehen, um mittelst des Laufgewichtes GG, G1 G1 den Andruck der Walzen FF1 genau reguliren zu können.
Das Auf- und Abbewegen der Supporte E und E1 geschieht durch entsprechende Spindeln α α, α1 α1, deren je zwei durch eine mit konischen Räderpaaren HH, H1 H1 versehene Vorgelegewelle JJ1 vermittelst Handkurbeln gedreht werden können, so zwar, dafs sich beide Supporte unabhängig von einander verschieben können.
Die erwähnten Messerwellen D D1 sind aus Stahl angefertigt und ruhen in Lagern der Supporte EE1.
Der zwischen den Lagern befindliche Theil dieser Messerwellen DD J ist von quadratischem Querschnitt, und sind auf jeder derselben zwei Schlitten KK, Fig. 4, angeordnet, so dafs sich die letzteren in der Richtung der Längsaxe der Welle innerhalb gewisser Grenzen verschieben lassen.
Auf den Wellen DD1 können auf den freien Seiten zwei Messer L L1 angeordnet sein, Fig. 4, und tragen die Schlitten KK je ein Messer aufgeschraubt, wobei zu bemerken ist, dafs beide Messerwellen DDλ auf diese Art construirt sind.
Durch geeignetes Hin- und Herbewegen der Schlitten KK können bei jeder Messerwelle D Dx die arbeitenden, beliebig profilirten Messer so geführt werden, dafs entweder geradlinige, konische oder geschweifte und konische Kehlungen entstehen.
Werden die Schlitten der Messerwellen beim Arbeiten nicht verschoben, so wirkt die Maschine wie eine gewöhnliche Kehlmaschine, d. h. sie hobelt parallele Kehlungen.
Das Verschieben der Schlitten KK der Messerwellen D D x geschieht je durch einen besonderen, in verticaler Richtung verschiebbaren Support NN1.
Dieselben bewegen sich in einem genauen Verhältnifs zum Hin- und Hergang des Schlittens B auf und ab (hier wie 1 : 10).
Der Antrieb dieser Supporte NN1 erfolgt von dem Vorgelege des Schlittens B aus durch die Welle O, welche vermittelst des Zahnrades b von dem Vorgelege angetrieben wird, und zwar je nachdem der Weg des Schlittens es erfordert, bald rechts, bald links herum, woraus eine genau im Verhältnifs zur Bewegung des Schlittens B stehende auf- und abgehende Verschiebung der Supporte NN1 erreicht wird.
Auf der Welle O sitzt ein Kegelrad P, welches in ein entsprechendes Gegenrad F1 eingreift und letzteres dreht. Dieses Rad F1 sitzt seinerseits drehbar auf einem am Gestell befestigten Bolzen oder Zapfen, und ist mit einem Stirnrad R fest verbunden, so dafs dasselbe an der Drehung desselben theilnehmen mufs.
Die Supporte NN1 werden jeder durch eine Spindel 5 auf- und abbewegt, und kann diese letztere je nach Bedarf mit der Hand oder durch die Maschine selbst in beliebigem Sinne gedreht, auch können dieselben während der Arbeit der Maschine entweder einzeln oder auch beide ausgerückt werden.
Auf jeder der Spindeln 5 sitzt nämlich ein Stirnrad R1 und ein Schneckenrad T lose
drehbar, während sich zwischen den beiden Rädern R* und T eine Klauenkupplung U U befindet, welche auf der Spindel .S in Nuth und Feder nur verschiebbar, aber nicht drehbar angebracht ist. Die Schneckenräder T sind jedes mit einer Schnecke in Eingriff, welche mit der Hand gedreht werden kann.
Wird also die Kupplung U mit dem Schneckenrad T in Verbindung gebracht, so kann man die Supporte JVJV1 nach Bedarf mit der Hand auf- und abschieben, während, wenn die Kupplung U mit dem Stirnrad R1 in Eingriff ist, die Bewegung der Supporte von der Maschine selbst besorgt wird. Steht die Kupplung zwischen beiden Rädern R1 und T, so stehen die Supporte still.
Auf jedem von diesen vertical beweglichen Supporten JVJV1 sind zwei Führungen W angeordnet; dieselben haben den Zweck, die Schlitten KK in der gewünschten Weise in der Längsrichtung der Welle zu verschieben.
Diese Führungen W sind um einen mittleren Zapfen drehbar (in Fig. 3 punktirt) und können vermittelst der Schrauben i, welche sich in bogenförmigen Schlitzen bewegen, festgestellt werden. Zum genauen Einstellen trägt das obere Ende jeder Führung einen Zeiger, der mit einer entsprechenden Scala correspondirt, und geschieht dieses Einstellen durch die mit Hand bewegliche Schnecke X X1.
In den Führungen W läuft mit einer kleinen Rolle je eine Führungsstange ZZ1. Dieselben sind in genügend langen Bohrungen der Messerwellensupporte EE1 geführt, und umfassen mittelst einer halbkreisförmig gestalteten Haube m eine runde Scheibe, welche an dem Schieber KK befestigt ist. Die Messerwellen DD1 können sich also in schneller Umdrehung befinden, während der Schlitten KK derselben durch die Stangen ZZ1 mit dem Querverschiebungsmechanismus immer in Verbindung stehen. Statt der beliebig geschweiften Führungen W können auch solche gewählt werden, deren innerer Schlitz geradlinig ist.
Bei Anwendung derselben werden dann Kehlungen erhalten, welche nicht geschweift, sondern geradlinig sind.
Um mit dieser Maschine konisch zu kehlen, d. h. Kehlungen hervorzubringen, welche aus fortlaufend sich verjüngenden, ähnlichen Profilen gebildet werden, stellt man die Führungen W schräg. Ist die Nuth derselben, worin sich die Stangen ZZ1 führen, geradlinig, so werden die Kehlungen geradlinig konisch; sind geschweifte Führungen W eingesetzt, so gestalten sich auch die Kehlungen geschweift-konisch.
Um. die Stellung der verschiebbaren Schlitten KK bei kleinen Differenzen genau reguliren zu können, sind die Stangen ZZ1 am Ende mit Gewinde versehen, und werden die Hauben m zwischen zwei Muttern gehalten, durch deren geeignete Stellung die Schlitten KK der Messerwellen DD1 gleichfalls verschoben werden.
Der Antrieb der Messerwellen geschieht durch die Riemscheiben dd1 mit ungefähr 3000 bis 3 500 Umdrehungen pro Minute.
Der Schlitten B ist behufs Aufspannens der zu kehlenden Holzplatten mit drei oder mehreren Reihen Löchern versehen, in welche ein Anschlag / aus hartem Holz oder Metall gesteckt wird. Zum seitlichen Einspannen der Holzplatte dienen zwei Leisten u, deren Befestigungsschrauben inSchwalbenschwanznuthen ν des Schlittens B gehalten werden. .:.
Damit die Druckwalzen FF, F1 F1, wenn die Kehlung vollendet, d. h. die bearbeitete Platte also unter den Druckwalzen hindurchgeführt ist, die scharfen Kanten der letzteren nicht abquetschen, sind an der Stützwelle der Druckwalzen gebogene Hebel angebracht, in welchen Schrauben r -sich befinden. Diese Schrauben r legen sich gegen entsprechende Stützpunkte der Supporte EE1, und können so regulirt werden, dafs die Druckwalze nur ein klein wenig tiefer fällt, wenn die Holzplatte darunter hinweggezogen ist.

Claims (4)

  1. P ATENT-Ansprüche:
    .1. Die Anwendung einer oder mehrerer hinter einander angeordneter Messerwellen, welche so eingerichtet sind, dafs sie drei Gruppen Messer tragen, deren zwei Gruppen in der Längsrichtung der Welle verschiebbar sind, während die dritte Gruppe nicht quer verschiebbar ist, wobei ich bemerke, dafs die fraglichen Messer auf beliebigen Stellen der beweglichen Schieber der Messerwellen aufgeschraubt werden können, zum Zweck, in der ganzen Breite des Schlittens neben einander liegende, geradlinig oder geschweift konische Kehlungen gleichzeitig zu hobeln.
  2. 2. Die Art der Verschiebung dieser in Schlitten beweglichen Messer durch verticale Supporte, auf denen Coulissen von beliebig geschweifter oder geradliniger Form derart befestigt sind, dafs sie sich um einen Zapfen drehen können, um ihnen eine zur Bewegungsrichtung des Supports schräg gerichtete Lage zu geben, zum Zweck, geschweift-konische oder geradlinig-konische Kehlungen zu erzeugen.
  3. 3. Die Verstellbarkeit der in Supporten gelagerten Messerwellen sammt der Druckwalzen in verticaler Richtung, zum Zweck, die Tiefe der'Kehlung genau reguliren zu können.
  4. 4. Die Verbindung dieser unter 1., 2. und 3. genannten Neuerungen unter einander.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen,
DENDAT11518D Neuerungen an der unter Nr. 1609 patentirten Hobelmaschine Active DE11518C (de)

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