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DE1151325B - Kaltkathode fuer Gas- und Metalldampf-Entladungsroehren - Google Patents

Kaltkathode fuer Gas- und Metalldampf-Entladungsroehren

Info

Publication number
DE1151325B
DE1151325B DEN20591A DEN0020591A DE1151325B DE 1151325 B DE1151325 B DE 1151325B DE N20591 A DEN20591 A DE N20591A DE N0020591 A DEN0020591 A DE N0020591A DE 1151325 B DE1151325 B DE 1151325B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cold cathode
hollow cylinder
discharge
electron
emitting layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN20591A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Steinhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Neonanlagen Hugo Geissler & Co
NEONGEISSLER LICHTREKLAME
Original Assignee
Neonanlagen Hugo Geissler & Co
NEONGEISSLER LICHTREKLAME
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Neonanlagen Hugo Geissler & Co, NEONGEISSLER LICHTREKLAME filed Critical Neonanlagen Hugo Geissler & Co
Publication of DE1151325B publication Critical patent/DE1151325B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/02Details
    • H01J17/04Electrodes; Screens
    • H01J17/06Cathodes
    • H01J17/066Cold cathodes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0064Tubes with cold main electrodes (including cold cathodes)
    • H01J2893/0065Electrode systems
    • H01J2893/0066Construction, material, support, protection and temperature regulation of electrodes; Electrode cups

Landscapes

  • Microwave Tubes (AREA)

Description

  • Kaltkathode für Gas- und Metalldampf-Entladungsröhren Die Erfindung bezieht sich auf eine Kaltkathode für Gas- und Metalldampf-Entladungsröhren, die aus einem mindestens in Richtung der Entladungsstrecken offenen Hohlzylinder aus Metall besteht, dessen Innenfläche mit einer elektronenemittierenden Schicht versehen ist. Kaltkathoden dieser Art sind bereits bekannt. Gewöhnlich werden Ausführungen verwendet, bei welchen die an der Innenfläche des Hohlzylinders aufgebrachte elektronenemittierende Schicht aus einer Erdalkalioxydmasse besteht. Diese Kathoden besitzen zwar eine hohe Lebensdauer, ihr Kathodenspannungsabfall liegt jedoch in der Größenordnung zwischen 90 und 110 Volt, wodurch sich insbesondere bei höheren Betriebsströmen ein relativ hoher Eigenverbrauch der Kathode ergibt. Außerdem ist bei derartigen Kathoden eine relativ große Oberfläche erforderlich, um die Eigenerwärmung in zulässigen Grenzen zu halten. Dies ist besonders dann kritisch, wenn diese Kathoden in Kaltkathodenthyratronen mit hohen Betriebsströmen verwendet werden sollen. Bei diesen Röhren werden im allgemeinen als Kaltkathoden mit Molybdän bedampfte oder ähnliche Kathoden mit hohem Kathodenspannungsabfall verwendet, wodurch sie nur bis zu Betriebsströmen von einigen Milliampere verwendet werden können, ohne daß die Kathode sich unzulässig hoch erwärmt und dadurch unstabil wird. Ein anderes Anwendungsgebiet von Kaltkathoden ist das der Kaltkathodenleuchtstofflampen, welche im allgemeinen mit Hohlkathoden und Erdalkalioxydaktivierung gebaut werden. Durch den relativ hohen Kathodenspannungsabfall dieser Kathoden ist die Wirtschaftlichkeit solcher Leuchtstofflampen gering, da die Kathodenverluste einen wesentlichen Teil des gesamten Stromverbrauches ausmachen.
  • Es sind auch bereits Kaltkathoden mit einem wesentlich geringeren Kathodenspannungsabfall bekannt. Bei diesen sogenannten Erdalkalimetallfilmkathoden liegt der Kathodenspannungsabfall in der Größenordnung von etwa 20 Volt, wodurch sich bei gleichem Entladungsstrom ein wesentlich geringerer Leistungsverlust und dadurch auch eine kleinere Kathodenerwärmung ergibt, so daß auch deren Oberfläche kleiner gehalten werden kann. Diese Metallfilmkathoden haben jedoch den großen Nachteil, daß ihre Lebensdauer nur einen Bruchteil der Lebensdauer der mit einer Schicht aus Erdalkalioxyd versehenen Kathoden beträgt. Um die Lebensdauer zu erhöhen, hat man auch schon Kathoden verwendet, die aus einem porösen Sinterkörper aus Wolfram bestehen, der mit einer Kathodenmasse auf Erdalkalibasis getränkt ist. Beim Verbrauch des an der Ober- fläche befindlichen Kathodenmaterials liefern diese Kathoden durch Diffusion von innen heraus weiteres Material nach, so daß an der Oberfläche immer ein Metallfilm vorhanden ist. Es handelt sich hierbei um sogenannte Vorratskathoden. Diese Art der Kathoden hat sich jedoch nur bei Entladungsröhren mit hohem Betriebsdruck bewährt, z. B. bei Quecksilberhochdruckbrennern, da sie bei Verwendung in Niederdruckentladungsröhren, zu welchen auch die Kaltkathodenthyratrone und Kaltkathodenleuchtstofflampen gehören, eine sehr hohe Kathodenzerstäubung aufweisen.
  • Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, eine für Niederdruckentladungsröhren verwendbare Kaltkathode zu schaffen, die sowohl einen geringen Kathodenspannungsabfall als auch eine hohe Lebensdauer besitzt.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß im Inneren des Hohlzylinders ein= an die Kathodenzuleitung angeschlossener elektrischer Heizkörper mit einer von diesem beheizbaren, beim Erhitzen verdampfenden Aktivierungsmasse zur selbsttätigen Regenerierung und wiederholten Nachlieferung der elektronenemittierenden. Schicht am Hohlzylinder während des Betriebes angeordnet ist, an dem bei Verarmung der elektronenemittierenden Schicht die Entladung ansetzt und durch den den Heizkörper durchfließenden Entladungsstrom erneut eine elektropenemittierende Schicht an der Innenfläche des Hohlzylinders erzeugt wird. Dieser Vorgang wiederholt sich automatisch, solange noch genügend Aktivierungsmasse im Inneren des Hohlzylinders vorrätig ist. Da die Regenerierung nur Bruchteile einer Sekunde dauert, wird dieser Vorgang beim Betrieb der Entladungsröhre überhaupt nicht bemerkt. Je nach der Menge der im Hohlzylinder angeordneten Kathodenmasse kann somit bei geringem Kathodenspannungsabfall eine Lebensdauer erzielt werden, die wesentlich größer ist als die Lebensdauer der bekannten Kaltkathoden mit -eurer aus Erdalkalioxydmasse bestehenden elektronenemittierenden Schicht. Zufolge des Metallfilms ergibt sich ein geringer Kathodenspannungsabfall, so daß die Verluste während des Betriebes der Kathode klein sind. Die erfindungsgemäße Kaltkathode kann daher auch erheblich geringere Abmessungen aufweisen als die bekannten Oxydkathoden.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann mindestens ein Teil des Heizkörpers von der Aktivierungsmasse ummantelt sein. Dadurch ergibt sich ein guter Wärmeübergang vom Heizkörper zur Aktivierungsmasse, so daß in kürzester Zeit eine ausreichende Menge der Aktivierungsmasse verdampft, um den elektronenemittierenden Metallfiten an der Innenfläche des Hohlzylinders zu regenerieren.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann der vorzugsweise aus einer Wolframwendel bestehende Heizkörper an einem freien Ende eine blanke, in Richtung der Entladung weisende Elektrode, vorzugsweise in Form einer Spitze, aufweisen. Dadurch wird nach Verbrauch des Metallfilms an der Innenfläche des Hohlzylinders die Entladung auf die blanke Elektrode des Heizkörpers übergehen, so daß der gesamte Heizkörper vom Entladungsstrom durchflossen wird und die Aktivierungsmasse gleichmäßig beheizt und gleichmäßig abgedampft wird.
  • Vorzugsweise soll die Aktivierungsmasse aus Oxyden eines oder mehrerer Erdalkalimetalle, wie z. B. Strontium, Barium oder Kalzium, bestehen. Es hat sich gezeigt, daß diese Materialien für die erfindungsgemäßen Zwecke besonders geeignet sind und bei sparsamem Materialverbrauch einen geringen Kathodenspannungsabfall und eine hohe Lebensdauer ergeben.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Kaltkathode teilweise im Schnitt dargestellt. Der aus Metall, vorzugsweise aus Eisen, Nickel; Molybdän, Tontal, Wolfram oder deren Legierungen bestehende Hohlzylinder 1 ist einseitig offen ausgebildet und steht an seinem geschlossenen Ende mit der Stromzuführung 2 in leitender Verbindung. Im Inneren des Hohlzylinders 1 ist ein aus einer Wolframwendel3 bestehender Heizkörper angeordnet, der von einer Aktivierungsmasse 4, z. B. von einem Erdalkalimetalloxyd, ummantelt ist. Die Wolframwendel3 ist an einem Ende mit der Stromzuführung 2 leitend verbunden und besitzt in Richtung der Entladung eine blanke Spitze 5.
  • Sobald die Betriebsspannung nach Einbau der neuen Kathode in eine Entladungsröhre erstmals an die Stromzuführung 2 angelegt wird, beginnt die Entladung zunächst an der Spitze 5 der Wolframwendel 3. Der Entladungsstrom fließt dabei durch die Wolframwedel3 und bringt diese zum Glühen. Dadurch wird die Kathodenmasse 4 beheizt, so daß ein Teil derselben verdampft und sich an der Innenfläche 6 des Hohlzylinders 1 als dünner elektronenemittierender Metallfilm niederschlägt. Da der Metallfilm einen geringeren Spannungsabfall aufweist als die Spitze 5 der Wolframwendel 3, wechselt die Entladung von der Spitze 5 auf die Innenfläche 6 des Hohlzylinders 1 über. Sobald der Spannungsabfall der Innenfläche 6 nach Verbrauch des darauf befindlichen Metallfilms wieder größer wird als der Spannungsabfall der Spitze 5, springt die Entladung wieder auf die Spitze 5 über, wodurch die Wolframwendel 3 wieder beheizt wird, ein Teil der Aktivierungsmasse 4 verdampft und sich auf der Innenfläche 6 ein neuer Metallfilm ausbildet. Die Entladung geht sodann wieder von der Spitze 5 auf die Innenfläche 6 zurück. Dieser Vorgang wiederholt sich, solange der im Inneren des Hohlzylinders 1 angeordnete Vorrat an Aktivierungsmasse 4 zur Regenerierung des Metallfilms auf der Innenfläche 6 ausreicht.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kaltkathode für Gas- und Metalldampf-Entladungsröhren, bestehend aus einem mindestens in Richtung der Entladungsstrecken offenen Hohlzylinder aus Metall, dessen Innenfläche mit einer elektronenemittierenden Schicht versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern. des Hohlzylinders (1) ein an die Kathodenzuleitung angeschlossener elektrischer Heizkörper (3) mit einer von diesem beheizbaren, beim Erhitzen verdampfenden Aktivierungsmasse (4) zur selbsttätigen Regenerierung und wiederholten Nachlieferang der elektronenemittierenden Schicht am Hohlzylinder während des Betriebes angeordnet ist, an dem bei Verarmung der elektronenemittierenden Schicht die Entladung ansetzt und durch den den Heizkörper durchfließenden Entladungsstrom erneut eine elektronenemittierende Schicht an der Innenfläche des Hohlzylinders erzeugt wird.
  2. 2. Kaltkathode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper (3) mindestens teilweise mit Aktivierungsmasse (4) ummantelt ist.
  3. 3. Kaltkathode nach Anspruch 1 oder 2; dadurch gekennzeichnet, daß der vorzugsweise aus einer Wolframwendel (3) bestehende Heizkörper an einem freien Ende eine blanke, in Richtung der Entladung weisende Elektrode, vorzugsweise in Form einer Spitze (5), aufweist.
  4. 4. Kaltkathode nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die am Heizkörper angebrachte Aktivierungsmasse (4) aus Oxyden eines oder mehrerer Erdalkalimetalle, wie z. B. Strontium, Barium oder Kalzium, besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 966 001, 845 677; österreichische Patentschrift Nr. 139 320; französische Patentschrift Nr. 1152 572.
DEN20591A 1960-10-28 1961-09-23 Kaltkathode fuer Gas- und Metalldampf-Entladungsroehren Pending DE1151325B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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AT1151325X 1960-10-28

Publications (1)

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DE1151325B true DE1151325B (de) 1963-07-11

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ID=3686247

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN20591A Pending DE1151325B (de) 1960-10-28 1961-09-23 Kaltkathode fuer Gas- und Metalldampf-Entladungsroehren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1151325B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3504216A (en) * 1965-05-28 1970-03-31 Commw Scient Ind Res Org Resonance lamp for atomic absorption spectroscopy

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT139320B (de) * 1931-12-18 1934-11-10 Siemens Ag Glimmentladungsröhre mit Gas- oder Dampffüllung.
DE845677C (de) * 1949-12-01 1952-08-04 Jaeger A G Hohlelektrode mit glaesernem Isoliermantel, insbesondere fuer Kaltkathodenroehren
DE966001C (de) * 1950-05-20 1957-07-04 Pintsch Electro G M B H Dampf- oder/und gasgefuellte Entladungslampe, insbesondere Leuchtstoffroehre
FR1152572A (fr) * 1956-01-05 1958-02-20 Tubes à décharge intensifs et électrodes spéciales

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