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DE1150877B - Regelvorrichtung fuer ein mehrteiliges Flugzeugsteuerruder - Google Patents

Regelvorrichtung fuer ein mehrteiliges Flugzeugsteuerruder

Info

Publication number
DE1150877B
DE1150877B DES63588A DES0063588A DE1150877B DE 1150877 B DE1150877 B DE 1150877B DE S63588 A DES63588 A DE S63588A DE S0063588 A DES0063588 A DE S0063588A DE 1150877 B DE1150877 B DE 1150877B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control device
main drive
control
automatic
signals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES63588A
Other languages
English (en)
Inventor
Frederick Arthur Summerlin
Ruben Hadekel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sperry Gyroscope Co Ltd
Original Assignee
Sperry Gyroscope Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sperry Gyroscope Co Ltd filed Critical Sperry Gyroscope Co Ltd
Publication of DE1150877B publication Critical patent/DE1150877B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C13/00Control systems or transmitting systems for actuating flying-control surfaces, lift-increasing flaps, air brakes, or spoilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)

Description

  • Regelvorrichtung für ein mehrteiliges Flugzeugsteuerruder Zusatz zum Patent 1113 363 Gegenstand des Hauptpatentes 1113 363 ist eine Regelvorrichtung für ein mehrteiliges Flugzeugsteuerruder, dessen unabhängig voneinander bewegliche Ruderflächen mit je einem Hauptantrieb. versehen sind, wodurch die betreffenden Ruderabschnitte in Abhängigkeit von einem ihren Regeleinrichtungen zugeführten Eingangssignal bewegt werden, wobei ein Hilfsantrieb vorgesehen ist, der bei automatischem Betrieb selbsttätig ein von den Befehlssignalen der Flugregelanlage abhängiges Eingangssignal der Regeleinrichtung nur eines einzigen Hauptantriebes zuführt und wobei eine vom Ausgang dieses einen Hauptantriebes ausgehende Verbindung bei automatischem Betrieb das diesem Hauptantrieb entsprechende Eingangssignal auch den Regeleinrichtungen der anderen Hauptantriebe zuführt.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Weiterentwicklung der im Hauptpatent beschriebenen Regelvorrichtung und bezweckt eine Erhöhung der Betriebssicherheit.
  • Die Regelvorrichtung kennzeichnet sich durch einen zweiten Hilfsantrieb, der bei einer zweiten automatischen Betriebsweise selbsttätig ein von einer zweiten gleichartigen Flugregeleinrichtung abhängiges Eingangssignal einem zweiten Hauptantrieb zuführt und durch eine Schalteinrichtung die zur wahlweisen Erregung der Regelvorrichtung in der ersten oder der zweiten automatischen Betriebsweise dient, wobei unabhängig von der gerade wirksamen automatischen Betriebsart jeder Hauptantrieb durch ein Eingangssignal erregt werden kann, das vom Ausgang des ersten automatisch gesteuerten Hauptantriebes erzeugt wird.
  • Bei automatischem Betrieb dient zweckmäßigerweise eine der Flugregeleinrichtungen als Reserveeinheit. Auf diese Weise kann bei Ausfall oder Versagen des betriebsmäßig eingeschalteten Instruments die Regelvorrichtung augenblicklich umgeschaltet werden, so daß die Ersatzeinrichtung ohne Zeitverlust wirksam wird. Der Ausgangskreis der Reserveeinrichtung kann hierbei auf den Antrieb eines Flugrichtungsanzeigers geschaltet sein.
  • Außerdem ist ein Vergleichsgerät vorgesehen, das eine Abweichung zwischen entsprechenden Signalen anzeigt, die von der ersten und von der zweiten Flugregeleinrichtung oder davon abgeleiteten Signalen geliefert werden. Dieses Vergleichsgerät kann ein Warnsignal auslösen, sobald die Abweichung zwischen den verglichenen Signalen einen vorbestimmten Wert erreicht bzw. überschreitet.
  • Ein Ausführungsbeispiel mit Anwendung auf die Höhensteuerung eines Flugzeuges ist in der Zeichnung dargestellt. Von den lediglich dargestellten zwei benachbarten Abschnitten 31, 32 eines Höhenruders wird jeder Abschnitt durch einen eigenen hydraulischen Antrieb 14 bzw. 15 angestellt, von denen jeder ein eigenes hydraulisches Steuerventil 1 aufweist.
  • Die Regelvorrichtung kann bei manuellem Einsatz mit Hilfsantrieb und im Selbststeuerbetrieb auf zwei verschiedene Arten arbeiten.
  • Bei manuellem Betrieb mit Hilfsantrieb wird bei Auslenkung des Handsteuers 17 ein mechanisches Verschiebungssignal an jedes Ventil über verschiedene Steuerkanäle gegeben. Die beiden Steuerkanäle A und B sind in gleicher Weise ausgebildet, und es werden vom Handsteuer, das mit einer künstlichen Steuergefühlseinrichtung 2 ausgestattet ist, Eingangssignale an jeden Kanal über ein gemeinsames Betätigungsgestänge 25 geliefert. Die an einen Steuerkanal, z. B. an den Kanal A, dem der Antrieb 14 zugeordnet ist, gelieferten Signale werden an den Eingang eines ersten Differentialgestänges 19 gegeben, dessen Ausgangspunkt über ein Gestänge 3, das mit einem Federgehäuse 4 verbunden ist, mit dem Steuerventil 1 des Hauptantriebes 14 gekuppelt ist. Der Ausgang dieses Hauptantriebes ist über ein Gestänge 5 mit dem zugeordneten Teil 32 des Ruders verbunden, der über ein Rückführungsgestänge27 mit dem anderen Eingang des Differentialhebels 19 in Verbindung steht.
  • Die Arbeitsweise des Steuerkanals des Antriebes 15, der den anderen Teil 31 des Ruders auslenkt, entspricht der des Steuerkanals A.
  • Das Federgehäuse 4 ist im Gestänge 3 so angeordnet, daß das Gestänge elastisch nachgeben kann, wenn der Bewegung des Gestänges ein. Widerstand entgegenwirkt, der einen vorbestimmten Wert überschreitet. Wenn beispielsweise die Hauptantriebe hydraulisch arbeiten und die Flüssigkeitszufuhr zu dem einen Hauptantrieb ausfällt, wird das Handsteuer nicht in seiner Bewegung blockiert, da das Differentialgestänge19, das dem Hauptantrieb mit der ausgefallenen Flüssigkeitszufuhr zugeordnet ist, noch bewegt werden kann. Auf diese Weise kann. eine gewisse Steuerung aufrechterhalten werden, da noch Steuersignale an den anderen Hauptantrieb gegeben werden können, um den anderen Teil des Ruders zu betätigen.
  • In jedem Steuerkanal ist ein automatischer Pilot 21 und ein Hilfsantrieb 22 vorgesehen. Während der automatischen Steuerweise werden Signale von der Piloteinrichtung 21 über einen der Kanäle an den entsprechenden Hilfsantrieb 22 gegeben. Der Hilfsantrieb 22 erzeugt daraus Steuersignale, die an das Steuerventil des Hauptantriebes dieses Kanals gegeben werden, wobei die entsprechende Rückführungsstange das Handsteuer 17 bewegt, so daß es in einer Stellung gehalten wird, die der Stellung des zu betätigenden Ruderteiles entspricht. Jede Bewegung des Handsteuers ruft dann Eingangsverschiebungssignale hervor, die dem anderen Steuerkanal zugeführt werden, um eine entsprechende Bewegung des anderen Teiles des Ruders zu bewirken.
  • Ein Wählschalter 6 sieht zwei verschiedene Schaltstellungen für die beiden Autopiloten vor, wobei der jeweils eingeschaltete Autopilot Steuersignale an den durch die betreffende Schaltstellung ausgewählten Hauptantrieb liefert.
  • Der nicht seinen Antrieb steuernde Autopilot wird als Reserveinstrument verwendet und dient auch als Überwachungsgerät für den anderen Autopiloten.
  • Bei automatischem Betrieb werden Verschiebungssignale an das Steuerventil eines Hauptantriebes in Abhängigkeit von Signalen geliefert, die aus dem ausgewählten Autopilot 21 über ein Differential zwischenglied 7 kommen, das zwischen dem Ausgangsende des Gestänges 3 und dem Steuerventil eingefügt ist. Das Zwischenglied 7 ist mit seinem Ausgangsende an das Steuerventil 1 angeschlossen, während seine Eingangsenden mit dem Abgang des entsprechenden Hilfsantriebes 22 bzw. mit dem Abgangsende des Gliedes 3 verbunden sind.
  • Der Abgang des ersten Differentialgliedes 19 ist in jedem Kanal drehbar auf einem Gleitschlitten 8 angebracht, der in einer vorbestimmten Stellung durch einen Zapfen 9 verriegelt werden kann. Der Zapfen 9 greift in den V-förmigen Ausschnitt 10 einer Klinke 11, die um einen Punkt 12 mittels eines Antriebes 13 verschwenkbar ist.
  • Wird der Wählschalter 6 betätigt, um den Ausgangskreis eines Autopiloten an den Hilfsantrieb in einem der Kanäle zu legen, wird der Abgang des ersten Differentialgliedes in diesem Kanal automatisch verriegelt. Da bei Betätigung des Wählschalters auch der Antrieb 13 eingeschaltet wird, bewegt er die entsprechende Klinke um -ihren Drehpunkt, so daß der V-förmige Ausschnitt 10 in Berührung mit dem Zapfen 9 kommt und dadurch den Gleitschieber 8 und somit auch den Abgangspunkt sperrt.
  • Da das erste Differentialglied 19 um seinen Abgangspunkt drehbar ist, wird jede Bewegung der Rückführungsstange 27 bei Betätigung der zugehörigen Ruderfläche über das Differentialglied übertragen; so daß das Handsteuer 17 bewegt und somit ein Verschiebungssignal gegeben wird, das die Betätigung der anderen Ruderfläche veranlaßt.
  • Während des automatischen Betriebes empfängt der ausgewählte Autopilot elektrische Rückführungssignale, die den Abgang des entsprechenden Hauptantriebes darstellen und in einem Potentiometer 15 erzeugt werden, dessen Schleifarm auf der Abgangswelle des Hauptantriebes angebracht ist. Die Rückführungssignale, die an den Autopiloten über einen Arm des Wählschalters 6 geliefert werden, bleiben während des manuellen Betriebes abgeschaltet.
  • Der Autopilot, der keinen Hauptantrieb steuert, dient neben seiner Aufgabe als Reserveeinheit außerdem als Überwachungsgerät für den angeschlossenen Steuerkanal, und zwar mit Hilfe eines Vergleichsgerätes 16, das die Ausgangssignale der Autopilotsysteme vergleicht. Bei jeder Abweichung, die einen vorbestimmten Wert übersteigt, wird ein Warnsignal ausgelöst.
  • Besitzt die Ruderfläche mehr als zwei getrennt gesteuerte bewegliche Teile, so haben nur zwei dieser Ruderteile Steuerkanäle entsprechend den Kanälen A und B. Die übrigen Kanäle sind gleich und entsprechen im allgemeinen den Kanälen A und B, sie weisen jedoch weder einen Autopilot 21 noch einen Hilfsantrieb 22 oder Zwischenglieder 7 auf. Jedes dieser Ruderteile wird während des Handbetriebes durch Betätigung des Handsteuers 17 in der gleichen Weise gesteuert wie die Kanäle A und B. Bei automatischem Betrieb werden die Ruderteile durch Verschiebungssignale gesteuert, die durch die Bewegung des Handsteuers 17 erzeugt werden und sich durch die Verschiebung der Rückführungsstange 27 des Hauptantriebes und der Steuerung des in Betrieb gesetzten Autopilot ergeben.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Regelvorrichtung für ein mehrteiliges Flugzeugsteuerruder, dessen einzelne Ruderflächen mit je einem Hauptantrieb versehen sind, und bei der ein Hilfsantrieb bei automatischem Betrieb selbsttätig ein von den Befehlssignalen der Flugregeleinrichtung abhängiges Eingangssignal der Regeleinrichtung nur eines einzigen Hauptantriebs zuführt, nach Patent 1113 363, gekennzeichnet durch einen zweiten Hilfsantrieb (22), der bei einer zweiten automatischen Betriebsweise selbsttätig ein von einer zweiten gleichartigen Flugregel--einrichtung (21) abhängiges Eingangssignal einem zweiten Hauptantrieb (13) zuführt und durch eine Schalteinrichtung (16) die zur wahlweisen Erregung der Regelvorrichtung in der ersten oder der zweiten automatischen Betriebsweise dient, wobei unabhängig von der gerade wirksamen automatischen Betriebsart jeder Hauptantrieb durch ein Eingangssignal erregt werden kann, das vom Ausgang des ersten automatisch gesteuerten Hauptantriebes erzeugt wird.
  2. 2. Regelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während einer automatischen Betriebsweise eine der Flugregeleinrichtungen (21) auf Reserve geschaltet ist.
  3. 3. Regelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch ein Vergleichsgerät (16), das eine Abweichung zwischen entsprechenden Signalen der ersten und zweiten Flugregeleinrichtung (21) oder davon abgeleiteten Signalen anzeigt.
  4. 4. Regelvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß vom Vergleichsgerät (16) ein Warnsignal ausgelöst wird, sobald die Abweichung zwischen den verglichenen Signalen einen vorbestimmten Wert erreicht. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 674 998, 763 506. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1061628, 1120 886.
DES63588A 1958-06-23 1959-06-23 Regelvorrichtung fuer ein mehrteiliges Flugzeugsteuerruder Pending DE1150877B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1150877X 1958-06-23

Publications (1)

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DE1150877B true DE1150877B (de) 1963-06-27

Family

ID=10877939

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES63588A Pending DE1150877B (de) 1958-06-23 1959-06-23 Regelvorrichtung fuer ein mehrteiliges Flugzeugsteuerruder

Country Status (1)

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DE (1) DE1150877B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB674998A (en) * 1949-11-03 1952-07-02 Northrop Aircraft Inc Aircraft flap control apparatus
GB763506A (en) * 1953-06-30 1956-12-12 Bendix Aviat Corp Monitoring apparatus for automatic pilot systems
DE1061628B (de) 1954-03-17 1959-07-16 Sperry Gyroscope Co Ltd Steuereinrichtung fuer kombinierte Hand- und automatische Flugzeugsteueranlagen
DE1120886B (de) 1957-11-22 1961-12-28 Sperry Gyroscope Co Ltd Zwillingsantrieb in Flugregelanlagen zur Erzielung von stoerungsfreien Auslenkungen der Steuerruder

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