DE1150603B - Vorrichtung zum Abscheiden von Farbteilchen aus der Abluft von Farbspritzkabinen - Google Patents
Vorrichtung zum Abscheiden von Farbteilchen aus der Abluft von FarbspritzkabinenInfo
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- DE1150603B DE1150603B DEK39949A DEK0039949A DE1150603B DE 1150603 B DE1150603 B DE 1150603B DE K39949 A DEK39949 A DE K39949A DE K0039949 A DEK0039949 A DE K0039949A DE 1150603 B DE1150603 B DE 1150603B
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D45/00—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
- B01D45/04—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
- B01D45/08—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B14/00—Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material
- B05B14/40—Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material for use in spray booths
- B05B14/44—Arrangements for collecting, re-using or eliminating excess spraying material for use in spray booths using walls specially adapted for promoting separation of the excess material from the air, e.g. baffle plates
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Description
- Vorrichtung zum Abscheiden von Farbteilchen aus der Abluft von Farbspritzkabinen Für Großraumfarbspritzaniagen verwendet man immer häufiger die Unterflurabsaugung. Dabei werden die Farbnebel nach unten abgesaugt, während die Frischluft von oben durch die Decke in den Raum gedrückt wird. Die Frischluftfilter bestehen meistens aus Basaltwollematten, welche zwischen Drahtsieben eingebettet sind. Die Abluftfilter (Farbnebelabscheider) sind dagegen häufig Praliffiter, welche den abziehenden Luftstrom mehrmals umlenken, so daß dieser an die Leitbleche prallt. Beim Aufprall bleiben die noch feuchten Farb- bzw. Lackteilchen an den Leitblechen haften, so daß die Abluft, von Farbresten weitgehend gereinigt, in die freie Atmosphäre gelangt.
- Die bisher bekannten Farbnebelprallfilter sind so beschaffen, daß zueinander versetzte Leitbleche starr angeordnet sich in zwei Ebenen gegenüberliegen und U-förmig übergreifen. Diese Filter waren aber bisher nicht veränderlich in ihren Durchgangsquerschnitten.
- Es sind zwar Prallfilter bekannt, welche zur Entstaubung von Rohgasen verwendet werden. Hierbei handelt es sich um Jalousiewände, bei welchen dachziegelförmig angeordnete Leit- bzw. Prallbleche so verstellt werden können, daß ein größerer oder kleinerer Durchgangsquerschnitt erreicht wird.
- Bei diesen Filtern wird aber das durchströmende Gas nur einmal in seiner Strömungsrichtung verändert, während bei Filtern mit in zwei Ebenen gegenüberliegenden Leitblechen mindestens eine zweimalige Richtungsänderung erreicht wird. Wegen der besseren Abscheidewirkung läßt man die abziehenden Farbnebel meistens viermal die Richtung wechseln. Deshalb verwendet man auch zweckmäßigerweise, in zwei Ebenen angeordnete Leitbleche mit U-förmig abgebogenen Schenkeln. Da man bei der bekannten starren Anordnung dieser Filter den Durchgangs querschnitt nicht verändern kann, ergeben sich hieraus folgende Nachteile: Bei zunehmender Verschmutzung des Filters verringert sich der Durchgangsquerschnitt zwischen den Leitblechen, und eine erhöhte Luftgeschwindigkeit im Filter ist die Folge. Erfahrungsgemäß soll die Luftgeschwindigkeit im Filter nicht mehr als 3 m je Sekunde betragen.
- Wird dieser Wert überschritten, so treten unangenehme Geräusche auf und die Wirkung der Farbnebelabscheidung vermindert sich erheblich. Außerdem wird das Verhältnis der zugeführten Luftmenge zur abgeführten Luftmenge zu zunehmender Verschmutzung der Bodenfilter beträchtlich gestört. Es kommt zu Überdruckerscheinungen im Spritzraum, und die Saugwirkung läßt erheblich nach.
- Erfindungsgemäß wurde deshalb ein Filter mit in zwei Ebenen zueinander versetzt und gegeneinander gerichtet angeordneten Umlenkleitblechen geschaffen, bei welchem der Abstand zwischen den Leitblechen der einen Ebene und den Leitblechen der anderen Ebene einstellbar ist. Damit ist die Möglichkeit gegeben, den Durchgangsquerschnitt und die Luftgeschwindigkeit im Filter zu verändern. Die Verwendungszeit eines solchen einstellbaren Filters bis zur notwendigen Reinigung ist dadurch drei- bis viermal so lang wie bei starren Filtern. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der erforderliche Luftdurchsatz durch den Spritzraum einreguliert werden kann. Bisher war dies nur dadurch möglich, daß man entweder die Gebläsedrehzahlen veränderte oder die Anzahl der Filter vergrößerte oder verkleinerte.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen unter einem Spritzkabinengitterrost angeordneten Filter im Querschnitt und Fig. 2 den Filter in Draufsicht.
- Nach Fig. 1 besteht der Filter aus einem quadratischen oder rechteckigen T-Eisengrundrahmen 1 mit aufgenieteten U-förmigen Leitblechen 2. Ein Winkeleisenrahmen 3 mit ebenfalls aufgenieteten Leitblechen 2 a übergreift den Grundrahmen 1 und liegt zunächst auf dessen Außenschenkeln auf. Dabei stehen die Leitbleche 2 a des Winkeleisenrahmens 3 so zu den Leitblechen 2 des Grundrahmens 1 versetzt, daß ein gleicher Abstand der U-Schenkel zueinander entsteht.
- Dadurch ergibt sich, daß der T-Eisengrundrahmen 1 jeweils mit einem Leitblech mehr als der Winkeleisenrahmen 3 ausgestattet ist. Der Winkeleisenrahmen 3 hat in seinen Ecken je eine Gewindebüchse 4 eingenietet bzw. eingeschweißt, in welcher je eine Einstellschraube 5 eingeschraubt ist. Die Einstellschrauben 5 stützen sich auf den innenseitigen Schenkeln des T-Eisengrundrahmens 1 ab. Die Grundeinstellung des Filters ist so, daß die vertikalen Schenkel des Winkeleisenrahmens 3 auf den äußeren Schenkelflächen des T-Eisengrundrahmens 1 aufsitzen. In dieser Grundeinstellung ist das Abstandsmaß der Leitbleche zueinander mit c festgelegt.
- Dieses Maß ist je nach Größe der Filter auch verschieden groß. Es wird im Durchschnitt zwischen 3 und 5 mm hoch ausgeführt. Mit Hilfe der vier Einstellschrauben 5 kann der Winkeleisenrahmen 3 um das vier- bis fünffache des Maßes c angehoben werden.
- Das Anheben des Filters geschieht vorteilhaft mit Hilfe einer Steckschlüsselkurbel 6, indem man diese durch die Öffnung des Gitterrostes 7 auf den Sechskant der Einstellschraube 5 aufsetzt. Entsprechend der Gewindesteigung der Einstellschraube 5, die entweder 1 oder 2 mm betragen kann, ergibt sich dann die gewünschte Vergrößerung des Abstandsmaßes c mit 1 oder 2 mm je Kurbelumdrehung.
- Zur Vergrößerung der Filterwirkung und zum Zweck der leichten Reinigung, kann man die Leitbleche auch mit einem geeigneten Benetzungsmittel einspritzen. Dabei begünstigt die U-förmige Ausbildung der Leitbleche (bei horizontaler Lage) das Verbleiben des Benetzungsmittels im Filter. Stellt man den Filter in Längsrichtung der Leitbleche in eine etwas schräge Lage, so kann der Filter auch für eine wasserberieselte Unterflurabsaugung verwendet werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Abscheiden von Farbteilchen aus der Abluft von Farbspritzkabinen mit in zwei Ebenen zueinander versetzt und gegeneinander gerichtet angeordneten Umlenkleitblechen für die Abluft, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (c) zwischen den Leitblechen(2) der einen Ebene und den Leitblechen (2 a) der anderen Ebene einstellbar ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbleche (2) der einen Ebene und die Leitbleche (2a) der anderen Ebene jeweils an einen Rahmen (1, 3) befestigt sind und der eine Rahmen gegenüber dem anderen abstandsverstellbar ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Rahmen (1) aus einem T-Profil gebildet ist und der obere (3) aus einem den Steg des unteren Rahmens übergreifenden Winkelprofil besteht und daß in den Ecken des oberen Rahmens (3) gegen einen Flansch des unteren Rahmens (1) gerichtete Druckschrauben (5) vorgesehen sind.In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 167 839.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK39949A DE1150603B (de) | 1960-02-20 | 1960-02-20 | Vorrichtung zum Abscheiden von Farbteilchen aus der Abluft von Farbspritzkabinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK39949A DE1150603B (de) | 1960-02-20 | 1960-02-20 | Vorrichtung zum Abscheiden von Farbteilchen aus der Abluft von Farbspritzkabinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1150603B true DE1150603B (de) | 1963-06-20 |
Family
ID=7221881
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK39949A Pending DE1150603B (de) | 1960-02-20 | 1960-02-20 | Vorrichtung zum Abscheiden von Farbteilchen aus der Abluft von Farbspritzkabinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1150603B (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2718611A1 (de) * | 1977-04-27 | 1978-11-02 | Gif Ges Ingenieurprojekte | Vorrichtung zum be- und entlueften von raeumen mit feuchter und/oder fetter atmosphaere |
| EP0591573A1 (de) * | 1992-01-09 | 1994-04-13 | Gerhard Schaber | Vorfilter für Spritznebel-Absauganlagen |
| EP1410833A1 (de) * | 2002-10-17 | 2004-04-21 | Tiziana Befera | Filtervorrichtung für Dunstabzugshauben und/oder Filterhauben |
| DE102005001049B4 (de) * | 2004-02-11 | 2008-06-26 | SLF Oberflächentechnik GmbH | Prallabscheider mit Partikelträger, sowie damit ausgestattete Absauganlage |
| DE10328444B4 (de) * | 2002-07-20 | 2008-09-18 | SLF Oberflächentechnik GmbH | Absauganlage |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT167839B (de) * | 1949-06-21 | 1951-03-10 | Waagner Biro Ag | Filteranlage für Gase |
-
1960
- 1960-02-20 DE DEK39949A patent/DE1150603B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT167839B (de) * | 1949-06-21 | 1951-03-10 | Waagner Biro Ag | Filteranlage für Gase |
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| DE102005001049B4 (de) * | 2004-02-11 | 2008-06-26 | SLF Oberflächentechnik GmbH | Prallabscheider mit Partikelträger, sowie damit ausgestattete Absauganlage |
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