DE1150235B - Verfahren und Anordnung zum Erkennen von Schriftzeichen - Google Patents
Verfahren und Anordnung zum Erkennen von SchriftzeichenInfo
- Publication number
- DE1150235B DE1150235B DEI13039A DEI0013039A DE1150235B DE 1150235 B DE1150235 B DE 1150235B DE I13039 A DEI13039 A DE I13039A DE I0013039 A DEI0013039 A DE I0013039A DE 1150235 B DE1150235 B DE 1150235B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- circuit
- trigger
- pulse
- state
- signal
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04F—TIME-INTERVAL MEASURING
- G04F10/00—Apparatus for measuring unknown time intervals by electric means
- G04F10/10—Apparatus for measuring unknown time intervals by electric means by measuring electric or magnetic quantities changing in proportion to time
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06V—IMAGE OR VIDEO RECOGNITION OR UNDERSTANDING
- G06V10/00—Arrangements for image or video recognition or understanding
- G06V10/10—Image acquisition
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06V—IMAGE OR VIDEO RECOGNITION OR UNDERSTANDING
- G06V10/00—Arrangements for image or video recognition or understanding
- G06V10/10—Image acquisition
- G06V10/12—Details of acquisition arrangements; Constructional details thereof
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06V—IMAGE OR VIDEO RECOGNITION OR UNDERSTANDING
- G06V10/00—Arrangements for image or video recognition or understanding
- G06V10/20—Image preprocessing
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06V—IMAGE OR VIDEO RECOGNITION OR UNDERSTANDING
- G06V10/00—Arrangements for image or video recognition or understanding
- G06V10/20—Image preprocessing
- G06V10/24—Aligning, centring, orientation detection or correction of the image
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06V—IMAGE OR VIDEO RECOGNITION OR UNDERSTANDING
- G06V10/00—Arrangements for image or video recognition or understanding
- G06V10/20—Image preprocessing
- G06V10/28—Quantising the image, e.g. histogram thresholding for discrimination between background and foreground patterns
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06V—IMAGE OR VIDEO RECOGNITION OR UNDERSTANDING
- G06V10/00—Arrangements for image or video recognition or understanding
- G06V10/20—Image preprocessing
- G06V10/30—Noise filtering
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06V—IMAGE OR VIDEO RECOGNITION OR UNDERSTANDING
- G06V10/00—Arrangements for image or video recognition or understanding
- G06V10/40—Extraction of image or video features
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06V—IMAGE OR VIDEO RECOGNITION OR UNDERSTANDING
- G06V10/00—Arrangements for image or video recognition or understanding
- G06V10/40—Extraction of image or video features
- G06V10/42—Global feature extraction by analysis of the whole pattern, e.g. using frequency domain transformations or autocorrelation
- G06V10/421—Global feature extraction by analysis of the whole pattern, e.g. using frequency domain transformations or autocorrelation by analysing segments intersecting the pattern
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Computer Vision & Pattern Recognition (AREA)
- Character Discrimination (AREA)
- Controls And Circuits For Display Device (AREA)
- Character Input (AREA)
- Image Analysis (AREA)
- Electrotherapy Devices (AREA)
- Photoreceptors In Electrophotography (AREA)
- Measuring Or Testing Involving Enzymes Or Micro-Organisms (AREA)
- Controlling Sheets Or Webs (AREA)
- Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)
Description
Weiterhin wurden auch Anordnungen zur Identifizierung von Schriftzeichen bekannt, bei denen die
durch lichtelektrische punktweise Abtastung der ao
Zeichen gewonnenen Impulse einer Schaltung zugeführt werden, die synchron mit dem Abtaststrahl bewegte
Kommutatoren enthält und deren den einzelnen Zeichen zugeordnete Ausgänge je nach der zeitlichen
Übereinstimmung des Auftretens von Hell- oder Dunkelabtastimpulsen mit bestimmten Kommutatorstellungen
wirksam werden. Aber auch bei diesen Anordnungen sind die Anforderungen an die Form und
Ausrichtung der Zeichen für einen wirtschaftlichen
Einsatz noch zu hoch. Nach einem ebenfalls bekann- 30 tasteten Spalte weiße und schwarze Bits abgewechselt
ten Verfahren werden die Schriftzeichen parallel von haben. Die in dem Markierungsregister gespeicherten
mehreren Photozellen gleichzeitig abgetastet. Durch charakteristischen Zahlengruppen werden in einem
einen Taktgeber werden die von den Photozellen ge- zweiten Speicher verschlüsselt oder unverschlüsselt
lieferten Impulse fortlaufend abgefragt, und über eingegeben und von dort einer Erkennungsschaltung
logische Schalter wird festgestellt, wieviel kurze und 35 zugeführt.
lange schwarze Impulse (Schriftzeichenüberquerun- Das Verfahren und die Anordnung gemäß der Er-
gen) bei jeder Abtastung auftreten. Aus diesen An- findung offenbart eine gegenüber dem Bekannten vorgaben
werden Kennzeichnungskomponentensignale teilhafte Lösung, die mit größerer Erkennungssicherabgeleitet,
die in ein Schieberegister eingespeichert heit und geringen Anforderungen an die Toleranzen
und von einer Erkennungsschaltung ausgewertet 40 für Druckqualitäten und Ausrichtung der Schriftwerden,
zeichen arbeitet.
Es ist weiter ein Verfahren zum Erkennen von Das Verfahren zum Erkennen von Schriftzeichen
Zeichen durch zeitabhängiges punktweises Abtasten gemäß der Erfindung, bei dem die Schriftzeichen
der die Zeichen enthaltenden Felder des Aufzeich- spaltenweise unter Steuerung eines Taktgebers abgenungsträgers
vorgeschlagen worden, bei dem die ent- 45 tastet werden und bei dem von den Abtastsignalen
stehenden Impulsreihen in der Erkennungsschaltung Kennzeichnungskomponentensignale abgeleitet und in
die den Zeichen zugeordneten Ausgänge wirksam zugeordnete Schieberegister eingeführt werden, ist dawerden
lassen. Bei diesem Verfahren werden die in durch gekennzeichnet, daß die Kennzeichnungskomden
Nachbarzeilen bzw. -spalten des Abtastrasters ponentensignale in den Schieberegistern so im Takt
festgestellten Zeichensignale zum Erkennen der die 5° der Abtastung weitergeschoben werden, daß sich die
Zeichen bildenden Grundformen verwendet, indem in von den Abtastsignalen einer Spalte abgeleiteten Kenneinem
Markierungsregister für jede abgelesene Stelle Zeichnungskomponentensignale jeweils in den zuge-
309 600/117
3 4
ordneten Schieberegistern an Stellen gleicher Ordnung oder sogenannte Reihenfolge- Stromkreise eingeführt,
befinden, daß die in den Stellen der Schieberegister die beim Empfang dieser Eingangssignale in einer
enthaltenen Kennzeichnungskomponentensignale stel- vorherbestimmten Reihenfolge ein das abgetastete
lenweise und fortlaufend zu Signalkombinationen zu- Schriftzeichen identifizierendes Ausgangssignal ersammengefaßt
werden und. daß diese Signalkombi- 5 zeugen. Dabei ist Vorsorge getroffen, daß jeder Ananationen
und unmittelbar herangezogene Kennzeich- lysierungs-Stromkreis nach der Erzeugung eines
nungskomponentensignale unter Berücksichtigung solchen Ausgangssignals für die Dauer von einer vorihres
zeitlichen Auftretens in den Ausgangsschaltun- herbestimmten Anzahl von Abtastungen unwirksam
gen ein entsprechendes Erkennungssignal erzeugen. bleibt, so daß ein weiteres Ausgangssignal erst erzeugt
Vorteilhafterweise wird unabhängig vom Ende der io werden kann, wenn mit Bestimmtheit angenommen
vollständigen Abtastung eines Schriftzeichens bei werden muß, daß das nunmehr abgetastete Schrift-Vorliegen
der entsprechenden Bedingungen das Er- zeichen in der richtigen Lage bzw. im richtigen Abkennungssignal
erzeugt, so daß die bei der weiteren stand von dem vorher abgetasteten Schriftzeichen im
Abtastung dieses Schriftzeichens auftretenden Ab- Aufzeichnungsträger verzeichnet ist.
tastsignale unwirksam bleiben. 15 Wenn Aufzeichnungsträger verwendet werden, in
Nach einem weiteren Merkmal wird am Ende der welchen die abzutastenden Schriftzeichen magnetisier-Abtastung
jeder zweiten Abtastspalte den Schiebe- barer Druckfarbe aufgezeichnet sind, erfolgt die Abregistern
ein Verschiebeimpuls zugeführt. tastung durch eine Einrichtung, die aus mehreren
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung rahmenförrnigen Magnetkernen besteht. Die äußeren
ist jede der zwanzig quer über das Schriftzeichen fort- 20 Stege dieser Magnetkerne sind mit je einem Luftspalt
schreitenden Abtastungen in zweiunddreißig Abtast- versehen, und bei der Vorbeibewegung des Aufzeichschritte
unterteilt, und die während einer solchen Ab- nungsträgers mit dem abzutastenden Schriftzeichen
tastung erzeugten Signale sind die Signale XX, 00, an dem einen Luftspalt wird dessen Reluktanz gegen-
XO bzw. OX. Diese von der Vorsortierungsschaltung über der Reluktanz des anderen Luftspaltes in einem
erzeugten Ausgangssignale XX, 00, XO und OX wer- 25 solchen Ausmaß verringert, daß in einer alle Mitteiden
in zwei Impulszählschaltungen übertragen, unter Stege und Magnetkerne umgebenden Wicklung eine
deren Steuerung die empfangenen Eingangssignale Spannung induziert wird.
analysiert werden, um Ausgangssignale zu erzeugen, Die Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den
welche anzeigen, daß die abgetasteten Schriftzeichen- Ansprüchen. Ein Ausführungsbeispiel wird an Hand
teile kurz, mittellang oder lang oder daß der abge- 30 der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
tastete Schriftzeichenuntergrund zwischen zwei auf- Fig. 1 ein allgemeines Blockdiagramm der Anord-
einanderfolgenden Schriftzeichenteilen kurz, mittel- nung gemäß der vorliegenden Erfindung,
lang oder lang war. Eine dieser Impulszählschaltun- Fig. 2 die Schaltung des Bildsignal-Vorsortierungsgen
erzeugt auch Signale zur Anzeige, daß nur ein Stromkreises in Blockform, bzw. zwei oder drei Schriftzeichenteile vom Abtast- 35 Fig. 3 das Blockdiagramm des Stromkreises zur Erstrahl
überquert wurden. zeugung der Kennzeichnungskomponenten für verti-
Die von den beiden Impulszählschaltungen erzeug- kale Linien,
ten, den Kennzeichnungs-Komponenten entsprechen- Fig. 4 a und 4 b ein Diagramm des Stromkreises in
den Ausgangssignale werden in einen aus mehreren Blockform für die Erzeugung der Kennzeichnungszehnstelligen
Schieberegistern bestehenden Speicher 40 komponenten der Schriftzeichenuntergrundsflächen,
eingeführt. Diese Einführung in den Speicher erfolgt Fig. 5 das Blockdiagramm des Stromkreises für die
daher derart, daß jedes in einer Abtastung erzeugte Erzeugung der Signale zur Anzeige einer einfachen
Signal in die zehnte Stelle des zugeordneten Schiebe- oder dreifachen Überquerung eines Schriftzeichens,
registers eingeführt wird, und die in diese Stelle einge- Fig. 6 a bis 6 c das Blockdiagramm des Stromführten
Signale werden bei der nächstfolgenden Ab- 45 kreises zur Erzeugung der Kennzeichnungskomponentastung
in die nächste Stelle der Schieberegister ge- ten für die relativen Schriftzeichenhöhen,
schoben, so daß nach der Beendigung aller Abtast- Fig. 7 a und 7 b die Schieberegister, welche die
vorgänge für ein Schriftzeichen die Schieberegister Kennzeichnungskomponentensignale aus den Schaldie
Kennzeichnungskomponenten in der gleichen tungen gemäß den Fig. 3, 4a, 4b, 5, 6a und 6c
Reihenfolge enthalten, in der sie während der auf- 50 empfangen,
einanderfolgenden einzelnen Abtastungen erzeugt Fig. 8 ein Blockdiagramm des Generators für die
wurden. Erzeugung der Synchronisierungssignale für die
Zwei weitere Impulszählschaltungen erzeugen unter Schieberegister,
der Steuerung des ersten in einer Abtastung erzeugten Fig. 9 ein Blockdiagramm des Abtasters und der
Signals XX zur Anzeige von Schriftzeichenangaben 55 zugeordneten Stromkreise einschließlich des Genein
zwei aufeinanderfolgenden Abtastschritten und des rators für die Erzeugung der Synchronisierungsimersten
Signals XX in der folgenden Abtastung Aus- pulse,
gangssignale, welche eine positive oder negative Ver- Fig. 10 ein Zeitdiagramm der gemäß der vorliegen-
änderung der relativen Höhe des Schriftzeichenrandes den Erfindung verwendeten Synchronisierungsimpulse.
anzeigen. 60 Fig. 11 bis 20 die aus Gruppen von UND-Strom-
Die in den einzelnen Stellen der Schieberegister kreisen gebildete Matrix, welche die in den Stellen 1
gespeicherten Signale werden in eine Matrix aus bis 10 der in den Fig. 7 a und 7 b dargestellten
UND-Stromkreisen übertragen, welche die endgül- Schieberegister gespeicherten Signale empfängt,
tigen, für die !identifizierung der abgetasteten Schrift- Fig. 21 bis 58 mehrere logische Stromkreise, welche
zeichen erforderlichen Signalkombinationen erzeugt. 65 die Ausgangssignale von den Stromkreisen gemäß den
Diese Signalkombinationen und die die relativen Fig. 6 a, 6 b, 7 b und 11 bis 20 empfangen und Aus-Höhenveränderungen
des Schriftzeichenrandes dar- gangssignale erzeugen, die die Identität des abgetastestellenden
Signale werden in Analysier-Stromkreise ten Schriftzeichens darstellen,
5 6
Fig. 59 ein Blockdiagramm eines Stromkreises zur kann eine Anzahl von Einrichtungen verwendet wer-Erzeugung
der verschiedenen Synchronisierungsim- den, beispielsweise könnte ein gebräuchlicher fünfpulse,
wenn Schriftzeichen mit magnetischen Eigen- stufiger binärer Zähler benutzt werden. Die positive
schäften abgefühlt werden, Spannung vom Frequenzteiler wird einer monostabi-
Fig. 60 eine auf die Veränderung der magneti- 5 len Kippschaltung 3 zugeführt, welche einen positiven
sehen Reluktanz ansprechende Abfühleinrichtung für Impuls erzeugt, dessen Leitkante mit der Leitkante
Schriftzeichen mit magnetischen Eigenschaften, der positiven Spannung vom Frequenzteiler zusam-
Fig. 61 ein Blockdiagramm des endgültigen Aus- menfällt. Der posive Impuls der monostabilen Kippgangsstromkreises,
schaltung 3 hat eine Dauer von 2 Mikrosekunden
In den einzelnen Stromkreisen wird eine Anzahl io und wird als Abtast-SYNCH-Impuls verwendet. Es
von positiven Synchronisierimpulsen verwendet, und ist zu bemerken, daß der Abtast-SYNCH-Impuls
einer von diesen Impulsen wird als Prüfimpuls be- einmal für je zweiunddreißig Prüfimpulse erzeugt
zeichnet. Es ist ein Stromkreis zur Erzeugung von wird. Wenn im Ansprechen auf jeden Abtastzweiunddreißig
solcher Impulse für die vertikale Ab- SYNCH-Impuls eine einzige vertikale Ablenkung
tastung eines Schriftzeichens vorgesehen. Wenn eine 15 über ein Schriftzeichen gemacht wird, die abgetastete
vertikale Abtastung vollendet ist, wird ein Abtast- Angabe zweiunddreißigmal durch die Prüfimpulse gesynchronisierimpuls
erzeugt. Es ist daher ein Abtast- prüft werden. Die Abtast-SYNCH-Impulse sind in
Synchronisierimpuls für je zweiunddreißig Prüfim- der Impulsreihe (b) in der Fig. 10 gezeigt und kennpulse
vorgesehen, und jedem Abtastsynchronisier- zeichnen die Vollendung einer vertikalen Abtastung
impuls folgt ein »Abtast-Synchronisier-+1 «-Impuls, 20 über ein Schriftzeichen.
welcher normalerweise als Abfühlimpuls für verschie- In bestimmten Fällen ist es wünschenswert, festzu-
dene Stromkreise verwendet wird, die während einer stellen, ob bestimmte Zustandsbedingungen während
Abtastung in einen bestimmten Zustand eingestellt einer Abtastung in den Stromkreisen bestehen. Um
werden können. Unmittelbar jedem Abtast-SYNCH- einen Entnahmeimpuls zur Prüfung verschiedener
+ 1-Impuls folgend wird ein Abtast-SYNCH-+2- 25 Speichereinheiten zu erhalten, welche eine Anzeige
Impuls erzeugt, welcher in manchen Fällen zur Rück- für das Bestehen eines bestimmten Zustandes enthal-
stellung verschiedener während einer Abtastung in ten können, werden die Abtast-SYNCH-Impulse
einen bestimmten Zustand eingestellter Einrichtungen der monostabilen Kippschaltung 3 über einen Umkeh-
verwendet wird. rer 14 einer monostabilen Kippschaltung 12 zuge-
Im Schaltbild sind gewisse bistabile Kippschaltun- 30 führt, welche einen positiven 2-Mikrosekunden-Imgen
(in der folgenden Beschreibung als Trigger be- puls erzeugt, der an der ablaufenden Kante des Abzeichnet)
mit einem oder mehreren Sternchen ver- tast-SYNCH-Impulses beginnt. Der Ausgangsimsehen.
Ein einziges Sternchen zeigt an, daß der Trig- puls der monostabilen Kippschaltung 12 ist der Abger
entweder durch den Abtast-SYNCH-+2-Im- tast-SYNCH-+l-Impuls, der in der Reihe (c) der
puls oder durch ein 00-Signal zurückgestellt wird. 35 Fig. 10 dargestellt ist.
Zwei Sternchen zeigen an, daß der Trigger durch den Die Abtast-SYNCH-+1-Impulse der monostabi-Abtast-SYNCH-+2-Impuls
allein zurückgestellt len Kippschaltung 12 werden über einen Umkehrer wird. Drei Sternchen bezeichnen einen Trigger, der 15 zu einer monostabilen Kippschaltung 13 überentweder
durch den Abtast-SYNCH-+2-Impuls tragen, welche einen 2-Mikrosekunden-Impuls er-
oder durch ein XX-Signal zurückgestellt wird. Ein 40 zeugt, dessen Beginn mit der ablaufenden Kante des
Doppelkreuzzeichen bezeichnet jene Trigger, welche Abtast-SYNCH-+1-Impulses zusammenfällt. Der
am Ende der Abtastung eines Schriftzeichens zurück- Ausgangsimpuls der monostabilen Kippschaltung 13
gestellt werden. Sobald ein Schriftzeichen erkannt ist, ist der bereits genannte Abtast-SYNCH-+2-Impuls,
ist es wünschenswert, gewisse Trigger in den logischen der in der Reihe (d) der Fig. 10 dargestellt ist.
Ausgangsstromkreisen zurückzustellen, so daß diese 45 Jeder der Abtast-SYNCH-+2-Impulse wird zu eine neue Zustandseinstellung für das nächste Schrift- einem Kippgenerator 4 übertragen, um die Erzeugung zeichen erwarten können. Wo Sternchen und Doppel- einer sägezahnförmigen Ablenkspannung durch den kreuzzeichen verwendet werden, befinden sie sich Kippgenerator einzuleiten, die an die vertikalen Abunter der Seite des Triggers, welche in seinem Nor- lenkplatten einer Kathodenstrahlenröhre 5 angelegt malzustand leitend ist. 50 wird. Dadurch wird eine vertikale Spur auf dem Die Erfindung kann in Verbindung mit verschiede- Schirm der Kathodenstrahlenröhre verursacht. Die nen Formen von Abtasteinrichtungen verwendet wer- Abtast-SYNCH-Impulse werden zur Bestimmung den. Eine dieser Formen zur Abtastung graphischer dieser vertikalen Spur verwendet. Die Abtast-Schriftzeichen ist in der Fig. 9 dargestellt. Diese Ein- SYNCH-Impulse leiten den Rücklauf ein, so daß richtung enthält einen Impulsgenerator 1, welcher von 55 zum Zeitpunkt des Auftretens des nächsten Abtasteiner gebräuchlichen Bauart sein kann und geeignet SYNCH-+2-Impulses eine neue Ablenkung erzeugt ist, positive Impulse von der Dauer von 2 Mikro- werden kann.
Ausgangsstromkreisen zurückzustellen, so daß diese 45 Jeder der Abtast-SYNCH-+2-Impulse wird zu eine neue Zustandseinstellung für das nächste Schrift- einem Kippgenerator 4 übertragen, um die Erzeugung zeichen erwarten können. Wo Sternchen und Doppel- einer sägezahnförmigen Ablenkspannung durch den kreuzzeichen verwendet werden, befinden sie sich Kippgenerator einzuleiten, die an die vertikalen Abunter der Seite des Triggers, welche in seinem Nor- lenkplatten einer Kathodenstrahlenröhre 5 angelegt malzustand leitend ist. 50 wird. Dadurch wird eine vertikale Spur auf dem Die Erfindung kann in Verbindung mit verschiede- Schirm der Kathodenstrahlenröhre verursacht. Die nen Formen von Abtasteinrichtungen verwendet wer- Abtast-SYNCH-Impulse werden zur Bestimmung den. Eine dieser Formen zur Abtastung graphischer dieser vertikalen Spur verwendet. Die Abtast-Schriftzeichen ist in der Fig. 9 dargestellt. Diese Ein- SYNCH-Impulse leiten den Rücklauf ein, so daß richtung enthält einen Impulsgenerator 1, welcher von 55 zum Zeitpunkt des Auftretens des nächsten Abtasteiner gebräuchlichen Bauart sein kann und geeignet SYNCH-+2-Impulses eine neue Ablenkung erzeugt ist, positive Impulse von der Dauer von 2 Mikro- werden kann.
Sekunden mit einem Intervall von 8 Mikrosekunden Die auf dem Schirm der Kathodenstrahlenröhre erzu
erzeugen. Es. besteht daher eine 6 Mikrosekunden- zeugten vertikalen Spuren werden mittels eines opti-Periode
zwischen aufeinanderfolgenden 2-Mikro- 60 sehen Systems 6 auf einen Aufzeichnungsträger 7
sekunden-Impulsen, und somit ist die Grund-Impuls- übertragen. Die gestrichelten Linien auf dem Auffrequenz
125 kHz. Diese Impulse werden als Prüf- zeichnungsträger 7 bezeichnen die Fläche, welche
impulse verwendet und sind in der Impulsreihe (a) durch die vertikale Spur des Lichtpunktes von der
der Fig. 10 dargestellt. Kathodenstrahlenröhre 5 bei der Bewegung des Auf-Diese
vom Generator 1 erzeugten Impulse werden 65 Zeichnungsträgers 7 in der Pfeilrichtung abgetastet
in einen gebräuchlichen Frequenzteiler 2 gesandt, wird. Die Höhe der vertikalen Abtastspur entspricht
welcher eine positive Spannung für jeweils zweiund- der doppelten Schriftzeichenhöhe. Der Aufzeichdreißig
Eingangsimpulse erzeugt. Als Frequenzteiler nungsträger wird mit einer solchen Geschwindigkeit
7 8
bewegt, daß ungefähr zwanzig vertikale Abtastungen und 63 und der der zweiunddreißigsten Stelle zugeaufeinanderfolgend
das Schriftzeichen von links nach ordnete Kern 64 gezeigt sind. Da alle Abfühlkeme
rechts überqueren. und ihre Schaltung gleich sind, wird nur der Abfühl-
Ein Sekundärelektronenvervielfacher 9 ist angeord- kern 64 im einzelnen beschrieben. Jeder Kern enthält
net, um das vom Aufzeichnungsträger während des 5 einen mittleren Steg 65 und die beiden äußeren
Abtastvorganges reflektierte Licht mittels eines Lin- Stege 66 und 67 mit je einem Luftspalt 68 bzw. 69
sensystems 8 in Spannungsschwankungen umzuwan- von gleicher Breite. Die äußeren Stege jedes Abfühldeln,
die von einem Bildverstärker 10 verstärkt kernes tragen Wicklungen, von denen die Wicklungen
werden. 70, 71, 72 und 73 (Fig. 60) auf den ersten äußeren
Ein Prüfstromkreis 11 erhält die verstärkten Bild- io Stegen 66 der Kerne 61, 62, 63 bzw. 64 und die
signale und die Prüfimpulse vom Impulsgenerator 1. Wicklungen 74, 75, 76 und 77 auf den zweiten äuße-Wenn
das Bildsignal über eine vorherbestimmte Höhe ren Stegen 67 dieser Kerne vorgesehen sind,
zur Zeit des Prüfimpulses ansteigt, erzeugt der Prüf- Die Eingangswicklungen 70 und 74 sind mit den
Stromkreis 11 einen Ausgangsimpuls, um anzuzeigen, Ausgangsklemmen α und b des ersten Triggers 51
daß ein Teil des Schriftzeichens abgefühlt wurde. 15 (Fig. 59) der zweiunddreißigstelligen Kette verbun-Dieser
Ausgangsimpuls wird als Schwarzsignal X be- den. Wenn sich der Trigger 51 im EIN-Zustand bezeichnet,
findet, ist das Potential an der Klemme b positiv mit
Die in den Fig. 59 und 60 dargestellte Abtastein- Bezug auf das Potential an der Klemme a, und es
richtung und deren Schaltung wird zur Abtastung von fließt daher ein Strom von der Klemme b über die
Schriftzeichen verwendet, deren Aufzeichnung mittels 20 Diode 34, die Wicklung 70 und den Widerstand 30
eines Materials mit magnetischen Eigenschaften er- bzw. über die Wicklung 74 und den Widerstand 32 zur
folgt. Im Blockschaltbild der Fig. 59 sind verschie- Klemme a. Ein zur Wicklung 70 parallel geschalteter
dene Schaltungselemente enthalten, die mit denen der Kondensator 31 und ein zur Wicklung 74 parallel ge-Fig.
9 übereinstimmen. Mittels dieser Schaltungsele- schalteter Kondensator 33 steuern den Stromanstieg
mente ist es möglich, die Abfühlimpulse und die ver- 25 in den Wicklungen. Wenn der Trigger 51 in den
schiedenen Synchronisierimpulse zu erzeugen, die bei AUS-Zustand gelangt, ist das Potential an der
der vorliegenden Erfindung in der oben angegebenen Klemme α positiv mit Bezug auf das Potential der
Weise benutzt werden. Der Ausgangsimpuls der mo- Klemme b, und die Diode 34 verhindert einen Stromnostabilen
Kippschaltung 12 wird zur rechten Seite durchgang durch die Wicklungen 70 bzw. 74.
des ersten Triggers aus einer Gruppe von zweiund- 30 In ähnlicher Weise ergibt sich im EIN-Zustand
dreißig in Reihe geschalteten Triggern gesandt. Es des Triggers 52 der zweiten Stelle der Triggerkette ein
sind nur der erste, zweite, dritte und zweiunddreißigste Stromfluß von der Klemme b über die Diode 39, die
Trigger 51, 52, 53 und 54 dargestellt. Es wird be- Wicklung 71 und den Widerstand 35 sowie über die
merkt, daß der Ausgangsimpuls von der rechten Seite Wicklung 75 und den Widerstand 37 zur Klemme a
des einen Triggers als Eingangsimpuls zur rechten 35 des Triggers 52. Den Wicklungen 71 und 75 sind
Seite des nächsten Triggers übertragen wird. Die linke ebenfalls Kondensatoren 36 bzw. 38 parallel geschal-Seite
der Trigger empfängt die Impulse vom Impuls- tet. Im EIN-Zustand des Triggers 53 fließt von dessen
generator 1, die zur aufeinanderfolgenden Einschal- Klemme b ein Strom über die Diode 44, die Wicktung
der Trigger in den EIN-Zustand dienen. Wenn lung 72 und den Widerstand 40 bzw. über die Wickangenommen
wird, daß sich alle Trigger des Ringes im 40 lung76 und den Widerstand42 zur Klemme« des
AUS-Zustand befinden, dann bewirkt die ablaufende Triggers 53. Die Kondensatoren 41 und 43 sind den
Kante des von der monostabilen Kippschaltung 12 Wicklungen 72 bzw. 76 parallel geschaltet,
zum ersten Trigger 51 gesandten Eingangsimpulses Der Stromfluß in den Wicklungen an den ersten und
die Umschaltung dieses Triggers in den EIN-Zustand. zweiten äußeren Stegen jedes Abfühlkernes ist derart,
Dadurch wird ein relativ positiver Ausgangsimpuls an 45 daß sich die in den Stegen erzeugten Magnetfelder
der Ausgangsklemme b dieses Triggers und ein rela- normalerweise im Mittelsteg aufheben. Sobald sich
tiv negativer Ausgangsimpuls an dessen Ausgangs- jedoch der magnetische Widerstand im Luftspalt des
klemme α bewirkt. Die ablaufende Kante des nach- ersten äußeren Steges ändert, heben sich die Magnetsten
vom Impulsgenerator 1 gelieferten Impulses felder nicht gegeneinander auf, und es wird in der die
schaltet den Trigger 51 wieder in den AUS-Zustand, 50 Mittelstege aller Abfühlkeme umgebenden Wicklung
und der dabei erzeugte negative Ausgangsimpuls von 80 eine Spannung induziert, wie nachstehend bedessen
rechter Seite schaltet den Trigger 52 in den schrieben wird.
EIN-Zustand. Der nächste Impuls vom Generator 1 Der Aufzeichnungsträger 81 trägt Schriftzeichen,
schaltet den Trigger 52 in den AUS-Zustand und deren Aufdruck durch ein Material erfolgt, das den
dessen Ausgangsimpuls den Trigger 53 in den EIN- 55 magnetischen Widerstand in den Luftspalten der ver-Zustand.
Dieser Schaltungsvorgang setzt sich durch schiedenen Abfühlkeme beeinflußt. Wenn der Aufdie
ganze Triggerkette fort. Da die monostabile Kipp- zeichnungsträger 81 in Pfeilrichtung so weit bewegt
schaltung 12 einen Ausgangsimpuls für je zweiund- wird, daß sich ein Schriftzeichen unter dem Luftspalt
dreißig Impulse vom Impulsgenerator 1 liefert, wird 68 befindet, während ein Strom durch die Wicklungen
der Trigger 51 durch einen Eingangsimpuls von der 60 73 und 77 fließt, wird der magnetische Widerstand
monostabilen Kippschaltung 12 in dem Zeitpunkt gegenüber dem Kraftfluß im Luftspalt 68 viel kleiner
wieder in den EIN-Zustand umgeschaltet, in welchem als der magnetische Widerstand gegenüber dem Kraftder
Trigger 54 durch den zweiunddreißigsten Impuls fluß im Luftspalt 69. Dadurch wird die Aufhebung
vom Impulsgenerator 1 in den AUS-Zustand umge- des Magnetfeldes im Mittelsteg 65 verhindert und eine
schaltet wurde. 65 Spannung in der Ausgangswicklung 80 induziert. Eine
Der in Fig. 60 dargestellte Abfühlkopf besteht aus Wicklung ist an jedem der ersten und zweiten äußeren
zweiunddreißig Magnetkernen, von denen nur die den Stege der Abfühlkeme 61, 62, 63 und 64 vorgesehen,
ersten drei Stellen zugeordneten Magnetkerne 61, 62 und mit jeder Wicklung ist ein veränderlicher Wider-
9 10
stand 85 verbunden. Diese Anordnung ermöglicht den als dreizehn weitere Prüfimpulsintervalle folgen, bevor
Abgleich des Kraftflusses in den Kernen während ein 00-Signal folgt. Der Grund für das Zulassen von
eines signallosen Zustandes. XO- und OX-Signalen ist der, daß ein schlecht ge-
Aus der bisherigen Beschreibung ist zu erkennen, drucktes Zeichen oft kleine helle Flächen hat, welche
daß die Schriftzeichen auf dem Aufzeichnungsträger 5 durch die Abtastmittel nicht als Schriftzeichenangabe
81 aufeinanderfolgend abgetastet werden, und jede angezeigt werden. Durch die Verwendung der OX-
Abtastung erfolgt vom oberen Rand des Schrift- und XO-Signale ist eine beträchtliche Toleranz
zeichens zum unteren Rand desselben und bei der möglich.
gleichzeitigen Bewegung des Aufzeichnungsträgers in Die zweite Art der vertikalen Linienkennzeich-
der Pfeilrichtung. Die aufeinanderfolgenden Abtastun- io nungskomponenten ist eine mittelgroße vertikale
gen erfolgen von der linken Seite des Schriftzeichens Linie, welche als Vm bezeichnet wird. Diese Kenn-
zu seiner rechten Seite. Obwohl die Kerne in der zeichnungskomponente wird angezeigt, wenn entweder
Fig. 60 in einem Abstand voneinander dargestellt ein XX-, XO- oder OX-Signal während jedes von
sind, bilden sie in Wirklichkeit eine kompakte Einheit. mindestens vierzehn, aber weniger als zwanzig auf-
Die Abtastbreite ist normalerweise die doppelte 15 einanderfolgenden Prüfimpulsintervallen erzeugt wird.
Schriftzeichenhöhe, um eine gewisse vertikale Ver- Folgen zwanzig oder mehr Prüfimpulsintervalle
Schiebung zuzulassen. aufeinander, während welchen XX-, XO- oder OX-
Die in der Ausgangswicklung 80 erzeugten Signale Signale auftreten, dann wird eine Kennzeichenkompo-
werden einem Verstärker 82 zugeführt. Die Ausgangs- nente Vl erzeugt, welche eine lange vertikale Linie
signale vom Verstärker 82 werden zu einem Prüf- 20 anzeigt. Der Block 201 enthält eine weitere Schaltung
Stromkreis 83 geleitet, welcher auch die vom Impuls- zur Erzeugung eines Signals V zur Anzeige, daß
generator 1 erzeugten Prüfimpulse empfängt. Wenn gegenwärtig und vorhergehend eine vertikale Linie
dieser Prüfstromkreis gleichzeitig mit einem Prüf- fehlt, zur Erzeugung eines Signals 2Vs zur Anzeige
impuls einen Ausgangsimpuls vom Verstärker 82 zweier kurzer vertikaler Linien während einer einzigen
empfängt, wird ein Ausgangssignal X erzeugt. Die 25 Abtastung und zur Erzeugung eines Signals VSu zur
verwendeten elektronischen Bausteine, wie UND-, Anzeige, daß eine kurze vertikale Linie im oberen
ODER-Stromkreise, Umkehrer, Kathodenverstärker, Teil, jedoch nicht im unteren Teil des Schriftzeichens
Trigger, monostabile Kippschaltungen u. dgl., sind vorhanden ist.
von bekannter Bauart, so daß sich ihre Beschreibung Die Schaltungsanordnung in dem mit Weißflächen-
erübrigt. 3° Kennzeichnungskomponenten bezeichneten Block 202
Die Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild der Anordnung ist zum Empfang von Ausgangsimpulsen aus der Vorgemäß
der Erfindung. Die Bildimpulse werden in die sortierangsschaltung 200 eingerichtet und erzeugt
Vorsortierungsschaltung 200 eingeführt. Diese Schal- Ausgangsimpulse zur Anzeige der Größe der zwischen
tung empfängt auch die Prüfungsimpulse, von denen zwei Überquerungen eingeschlossenen weißen Flächen
zweiunddreißig Impulse je vertikaler Abtastung über 35 in jeder von zwei aufeinanderfolgenden Abtastungen,
ein Schriftzeichen auftreten. Die Vorsortierungsschal- Diese Schaltung mißt den Abstand zwischen zwei
tung erzeugt Ausgangssignale, und zwar ein »XX« Überquerungen bei jeder Abtastung und bewirkt die
genanntes Ausgangssignal, wenn Schriftzeichenangaben Anzeige, ob es ein kurzer, ein mittlerer oder ein langer
während zweier aufeinanderfolgender Prüfimpulsinter- Abstand ist. Wenn zwei lange Abstände in zwei Abvalle
auftreten, ein »00«-Ausgangssignal, wenn in 40 tastüngen angezeigt werden, wird ein Ausgangssignal
zwei aufeinanderfolgenden Prüfimpulszeiten kein 2X1 erzeugt. Wird ein langer Abstand in einer von
Schriftzeichenteil festgestellt wird, ein Ausgangssignal zwei Abtastungen und ein mittlerer Abstand in der
»X0«, wenn während einer Prüfimpulszeit ein Schrift- anderen Abtastung gemessen, dann wird ebenfalls das
zeichenteil festgestellt und in der folgenden Prüf- Ausgangssignal 2X1 erzeugt. Wird ein mittellanger
impulszeit kein Schriftzeichenteil abgetastet wird. Ein 45 Abstand in jeder der beiden aufeinanderfolgenden
Ausgangssignal »OX« wird erzeugt, wenn in einer Abtastungen oder ein kurzer Abstand in der einen
Prüfimpulszeit kein Schriftzeichenteil abgetastet wird Abtastung und ein mittlerer Abstand in der folgenden
und in der folgenden Prüfimpulszeit ein Schrift- Abtastung festgestellt, dann wird ein Signal 2Xm erzeichenteil
festgestellt wird. Die Signale XO und OX zeugt, wenn kein Signal 2Xi erzeugt wurde. Anders
werden in der gleichen Ausgangsleitung der Vor- 50 ausgedrückt: besteht ein Signal 2X1, dann wird das
sortierangsschaltung 200 und die Signale XX und 00 Signal 2Xm nicht erzeugt. Wird ein kurzer Abstand in
in je einer weiteren Ausgangsleitung erzeugt. zwei aufeinanderfolgenden Abtastungen festgestellt,
Die Ausgangssignale der Vorsortierungsschaltung dann wird ein Signal 2Xs erzeugt, wenn nicht die
200 werden zu verschiedenen Kennzeichnungskompo- Signale 2Xm oder 2X1 erzeugt werden. Jedoch wird
nentenschaltungen geleitet, von denen die erste, durch 55 kein Weißflächen-Kennzeichnungskomponentensignal
das Blocksymbol 201 dargestellte Schaltung zur Be- erzeugt, wenn eine Anzeige von drei Überquerungen
Stimmung der vertikalen Linienkennzeichnungs- in jeder von zwei Abtastungen vorliegt,
komponenten dient. Der mit »Einzel- und Dreifach-Überquerungs-
In der vorliegenden Erfindung werden drei grund- Kennzeichnungskomponente« bezeichnete Block 203
sätzliche Arten von vertikalen Linien unterschieden. 60 empfängt die Angabe aus dem Block 202 und erzeugt
Die erste Linienart kann als kurze vertikale Linie be- eine Angabe bezüglich zu der Anzahl der Übertrachtet
werden und ist mit Vs bezeichnet. Zur Kenn- querungen von Schriftzeichenteilen. Diese Kennzeichzeichnung
einer kurzen vertikalen Linie müssen min- nungskomponenten sind die keine Überquerung andestens
acht, aber weniger als vierzehn Prüfimpuls- zeigende Komponente Z, eine einzige Überquerung
Intervalle aufeinanderfolgen, während welchen ent- 65 anzeigende Komponente X und eine dreifache Überweder
ein XX-, ein XO- oder ein 0X-Signal auftritt, querung anzeigende Komponente 3X.
d. h., nach der Erzeugung eines ersten XX-, XO- oder Die sechs möglichen Ausgangssignale vom Vertikal-OX-Signals müssen mindestens sieben, aber weniger Hnien-Kennzeichnungskomponentenblock 201 werden
d. h., nach der Erzeugung eines ersten XX-, XO- oder Die sechs möglichen Ausgangssignale vom Vertikal-OX-Signals müssen mindestens sieben, aber weniger Hnien-Kennzeichnungskomponentenblock 201 werden
11 12
je in ein Schieberegister im Block 204 übertragen. Die schaltung umfaßt grundsätzlich eine Gruppe von
drei möglichen Ausgangssignale vom Weißflächen- logischen Schaltungskreisen, von denen je einer dem
Kennzeichnungskomponentenblock 202 werden in je zu identifizierenden Schriftzeichen zugeordnet ist. Die
ein Schieberegister im Block 205, und die drei mög- zu einer bestimmten Schaltung gelieferten Eingangslichen
Ausgangssignale vom Einzel- und Dreifach- 5 signale werden unter Berücksichtigung des zeitlichen
Überquerungs-Kennzeichnungskomponentenblock203 Auftretens betrachtet. Immer wenn eine vorgewerden
in je ein Schieberegister im Block 206 geleitet. schriebene Folge von Eingangssignalen vorhanden ist,
Alle Schieberegister in den Blöcken 204, 205 und 206 wird ein die Identität des Schriftzeichens darstellendes
sind zehnstellig. In jedem Register wird eine ein- Ausgangssignal erzeugt. Insofern, als die logischen
geführte Angabe während jeder zweiten vertikalen io Schaltungskreise zur Erkennung von bis zu sechs oder
Abtastung eines Schriftzeichens verschoben. Daher mehr verschiedenen Arten von schreibmaschinewird
beispielsweise ein Ausgangssignal vom Block 201 geschriebenen Schriftzeichen befähigt sind, werden
in die erste Stufe eines Schieberegisters während der verschiedene Wege in jedem logischen Schaltungskreis
ersten Abtastung eingeführt, und während der errichtet, über welche die Kennzeichnung eines
nächsten Abtastung wird keine Angabe in das Register 15 Schriftzeichens erhalten werden kann,
eingeführt, auch wenn das gleiche Ausgangssignal er- In der Fig. 2 ist die durch das Blocksymbol 200
neut vom Block 201 geliefert wird. Bei der nächsten (Fig. 1) dargestellte Vorsortierungsschaltung gezeigt,
Abtastung wird hingegen das erste Eingangssignal im welche die Bildimpulse aufnimmt und Ausgangs-Register
zur zweiten Stelle geschoben, und ein neues impulse erzeugt, welche die in einer gegenwärtigen
Eingangssignal kann dann in die erste Stelle einge- 20 Prüfimpulszeit und in der unmittelbar vorhergegangeführt
werden. Es ist somit ersichtlich, daß die Ein- nen Prüfimpulszeit enthaltenen Angaben anzeigen,
gangssignale zu den Schieberegistern nacheinander Die Bildimpulse werden über einen Doppelgegen
das Ende des Registers befördert werden. Aus umkehrer 210 zur rechten Seite eines Triggers 211
jedem der Register können an verschiedenen Stellen übertragen. Der Ausgangsimpuls vom Doppel-Angaben
entnommen und in mehrere Registermatrizes 25 umkehrer 210 wird auch zum UND-Stromkreis 212
eingeführt werden, die durch den Block 207 dar- geleitet, der auch den Ausgangsimpuls von der
gestellt sind. Diese Registermatrizes umfassen eine rechten Seite des Triggers 211 empfängt. Da während
Anzahl von UND-Stromkreisen für den Empfang von jener Prüfimpulsintervalle, bei welchen Schriftzeichenden
genannten Angaben aus den bestimmten Stellen angaben auftreten, positive Impulse zum Umkehrer
und erzeugen Ausgangssignale zur Darstellung der 30 210 geleitet werden, wird die ablaufende Kante des
Gleichzeitigkeit bestimmter Kennzeichnungskompo- Ausgangsimpulses vom Umkehrer 210 dazu benutzt,
nenten in den besonderen Stellen. Diese Ausgangs- den Trigger 211 in den EIN-Zustand umzuschalten,
signale und auch bestimmte Ausgangssignale der Es ist somit zu bemerken, daß im Zeitpunkt der
Blocks 201, 202 und 203 werden in den mit »Aus- Umschaltung des Triggers 211 in den EIN-Zustand
gangsschaltung« bezeichneten Block 208 übertragen. 35 das Ausgangspotential dessen rechter Seite ansteigt
Ein zusätzlicher Kennzeichnungskomponentenblock und ein relativ positiver Eingangsimpuls zum UND-209,
der mit »Relative Höhenkennzeichnungskompo- Stromkreis 212 gesandt wird, während der Ausgang
nenten« bezeichnet ist, empfängt die Angaben aus vom Umkehrer 210 relativ negativ geworden ist. In
der Vorsortierungsschaltung 200 und erzeugt die rela- diesem Zeitpunkt kann daher kein Ausgangsimpuls
tiven Höhenänderungen der äußeren Begrenzungs- 40 vom UND-Stromkreis 212 geliefert werden. Besteht
linien der Schriftzeichen betreffenden Angaben. Diese jedoch während des folgenden Prüfimpulsintervalls
Kennzeichnungskomponentenschaltung sucht die Ver- eine Schriftzeichenangabe, dann verbleibt der Trigger
änderungen in der äußeren Begrenzungslinie eines 211 im EIN-Zustand, und das Ausgangspotential des
Schriftzeichens, die von einer zur anderen Abtastung Umkehrers 210 steigt an, so daß infolge der Koinzieingetreten
sind. Diese Veränderungen können ent- 45 denz der beiden an den UND-Stromkreis 212 angeweder
positiv oder negativ sein, oder es kann eine legten Impulse der UND-Stromkreis einen Ausgangs-Anzeige
erfolgen, daß keine Änderung eingetreten impuls zu einem Doppelumkehrer 216 liefert, dessen
ist. Die sieben möglichen Ausgangssignale vom Block Ausgangsimpuls das XX-Signal ist.
209 entsprechen den möglichen Höhenunterschieden. Die Bildimpulse werden auch zu einem Umkehrer
Das erste mit D+s bezeichnete Signal entspricht 50 213 geleitet, dessen Ausgangsimpuls zu dem einen
einem kleinen positiven Höhenunterschied und das Eingang eines UND-Stromkreises 214 übertragen
Signal D+l einem großen positiven Höhenunter- wird. Dieser UND-Stromkreis empfängt auch die
schied. Die nächsten Signale, die mit D—s undö — 1 Prüf impulse, und wenn daher während eines Prüfbezeichnet
sind, entsprechen einem kleinen negativen impulses keine Schriftzeichenangabe zum Eingang des
bzw. einem großen negativen Höhenunterschied. Eine 55 Umkehrers 213 übertragen wird, sendet der UND-geringe
Vergrößerung der Höhe über eine vorher- Stromkreis 214 einen relativ positiven Ausgangsbestimmte
Anzahl von Abtastungen infolge einer impuls über den Doppelumkehrer 215 zur linken
kleinen positiven Steigung der Umrißlinie bewirkt ein Seite des Triggers 211. Ist in diesem Zeitpunkt der
Signal, das mit S+ bezeichnet ist. Im umgekehrten Trigger 211 im EIN-Zustand, dann wird er durch die
Falle ergibt eine geringe Verringerung der Höhe ein 60 ablaufende Kante des Ausgangsimpulses vom Doppelmit
S— bezeichnetes Signal. Einer relativ konstant umkehrer 215 in den AUS-Zustand umgeschaltet,
bleibenden Höhe entspricht ein mit So bezeichnetes Wenn dies der Fall ist, kann der UND-Stromkreis
Signal. 199, welcher ebenfalls den Ausgangsimpuls vom Um-Die Ausgangsschaltung 208 empfängt die Aus- kehrer 215 empfängt, keinen Ausgangsimpuls ergangsimpulse
von den Blocks 204 bis 207 und 209 65 zeugen, weil an seiner zweiten Eingangsklemme ein
und bestimmte Ausgangsimpulse von den Blocks 201 relativ negatives Potential liegt, das im AUS-Zustand
bis 203 und erzeugt ein die Identität des abgetasteten des Triggers 211 von dessen linker Seite übertragen
Schriftzeichens anzeigendes Signal. Diese Ausgangs- wird. Wird jedoch ein zweiter Ausgangsimpuls vom
13 14
Umkehrer 215 geliefert, der anzeigt, daß in zwei auf- tastsynchronisierimpuls einen Ausgangsimpuls vom
einanderfolgenden Prüfimpulsintervallen eine Schrift- UND-Stromkreis 231. Dieser Ausgangsimpuls wird
Zeichenangabe fehlte, sendet der UND-Stromkreis 199 zu einem Umkehrer 233 geleitet, dessen Ausgangsemen
Ausgangsimpuls zum Doppelumkehrer 217, impuls den Trigger 234 in den EIN-Zustand umdessen
Ausgangsimpuls das Signal 00 ist. 5 schaltet. Dieser Trigger sendet im EIN-Zustand einen
Es ist zu bemerken, daß die UND-Stromkreise 212 relativ positiven Ausgangsimpuls von seiner rechten
und 199 relativ negative Ausgangsimpulse stets dann Seite zum UND-Stromkreis 235, welcher auch den
erzeugen, wenn eine Änderung in der Aufeinander- Abtast-SYNCH-+1-Impuls empfängt. Bei der Koinzifolge
der Bildimpulse eintritt. Diese Ausgangssignale denz der beiden Eingangsimpulse erzeugt der UND-werden
über die Umkehrer 218 bzw. 219 zu einem io Stromkreis 235 das Ausgangssignal Vl zur Anzeige
UND-Stromkreis 220 geleitet, der beim Empfang einer langen vertikalen Linie.
dieser Impulse einen Ausgangsünpuls in der Prüf- Zur Feststellung der Kennzeichnungskomponente
impulszeit erzeugt. Der Ausgangsimpuls vom UND- Vm für eine mittellange vertikale Linie werden die
Stromkreis 220 wird zu einem Doppelumkehrer 221 Ausgangsimpulse von den rechten Seiten der Stufen
übertragen, um einen positiven Ausgangsimpuls zu 15 224, 225 und 226 zu einem UND-Stromkreis 236 geerzeugen,
der mit ZO-j-OZ bezeichnet wird und das sandt. Diese drei Zählerstufen befinden sich im EIN-Vorhandensein
des ZustandesZO oder OX anzeigt. Zustand, wenn der Zähler die Werteinstellung vierin
der Fig. 3 ist ein fünfstufiger binärer Zähler mit zehn enthält. Zu diesem Zeitpunkt sendet der UND-den
Stufen 223, 224, 225, 226 und 227 dargestellt. Stromkreis 236 einen Ausgangsimpuls über den Um-Dieser
Zähler arbeitet in üblicher Weise, und der 20 kehrer 237, um den Trigger 238 in den EIN-Zustand
erste vom ODER-Stromkreis 222 dem Trigger 223 umzuschalten. In diesem Zustand sendet der Trigger
der ersten Stufe angelegte Eingangsimpuls schaltet einen relativ positiven Ausgangsimpuls von seiner
diese Stufe in den EIN-Zustand. Der zweite Ein- rechten Seite zu einem UND-Stromkreis 239, welcher
gangsimpuls bewirkt wieder die Umschaltung der auch einen Ausgangsimpuls von der linken Seite des
ersten Stufe in den AUS-Zustand und dadurch die 25 Triggers 230 und einen Ausgangsimpuls vom ODER-Umschaltung
der zweiten Stufe 224 in den EIN-Zu- Stromkreis 232 empfängt. Der UND-Stromkreis 239
stand. Der dritte Eingangsimpuls schaltet die Stufe sendet daher nur einen Ausgangsimpuls, wenn sich
223 ein. Der vierte Eingangsimpuls schaltet die Stufe der Trigger 238 im EIN-Zustand und der Trigger 230
223 wieder in den AUS-Zustand und dadurch die im AUS-Zustand befindet und zeitlich damit zuStufe
224 ebenfalls in den AUS-Zustand, wodurch die 30 sammentreffend ein Ausgangsimpuls vom ODER-Stufe
225 in den EIN-Zustand umgeschaltet wird. Auf Stromkreis 232 zum UND-Stromkreis 239 übertragen
diese Weise ist es möglich, mit den fünf Stufen bis zu wird. Der Grund für die Forderung, daß der Trigger
zweiunddreißig zu zählen. Es wird bemerkt, daß jede 230 im AUS-Zustand sein muß, liegt darin, daß es
Stufe dieses Zählers durch den Abtast-Synchronisier- nicht erwünscht ist, die Kennzeichnungskomponente
+ 2-Impuls oder durch ein OO-Signal in den AUS- 35 Fm anzuzeigen, wenn die Kennzeichnungskomponente
Zustand zurückgestellt werden kann. Die Ausgangs- Vl besteht. Der Ausgangsimpuls vom UND-Stromimpulse
von den rechten Seiten der Stufen 225 und kreis 239 wird über einen Umkehrer 240 geleitet, um
227 werden zum UND-Stromkreis 228 geleitet, und einen Trigger 241 einzustellen, dessen rechte Seite mit
es ist ersichtlich, daß im EIN-Zustand dieser beiden einem UND-Stromkreis 242 verbunden ist. Der UND-Zählerstufen
die beiden Eingänge zum UND-Strom- 4° Stromkreis 242 empfängt auch den Abtast-SYNCH-kreis228
relativ positiv sind, so daß dieser UND- +1-Impuls, welcher einen Ausgangsimpuls zur AnStromkreis
einen Ausgangsimpuls über einen Um- zeige der Kennzeichnungskomponente Vm erzeugt,
kehrer 229 zum Trigger 230 sendet und diesen in den vorausgesetzt, daß sich der Trigger 241 im Zeitpunkt
EIN-Zustand umschaltet. Der Trigger 230 wird daher des Abtast-SYNCH—f- 1-Impulses im EIN-Zustand
in den EIN-Zustand umgeschaltet, wenn der Zähler 45 befindet.
den Wert zwanzig enthält. Dies ist eine Anzeige, daß Zur Feststellung der Kennzeichnungskomponente
eine vertikale Linie besteht, welche gleich oder größer Vs wird der Ausgangsimpuls von der linken Seite der
ist als der Dauer von neunzehn Prüfimpulsen ent- Stufe 226 des binären Zählers direkt zu einem Trigger
spricht. Der Grund für die Anzeige der Zählung bis 243 übertragen. Es ist zu bemerken, daß bei der
neunzehn statt der Zählung bis zwanzig im Zähler 50 Zählung des Wertes »8« in dieser Zählerstufe diese
liegt in der Tatsache, daß die Zählung mit dem in den EIN-Zustand geschaltet wird und einen nega-Signal
OX als erstes Eingangssignal zur Stufe 223 be- tiven Impuls zur Umschaltung des Triggers 243 in
ginnt und mit dem Signal ZO als letztes Eingangs- den EIN-Zustand liefert. Der Trigger 243 sendet im
signal endet, um den zwanzigsten Eingangsimpuls zu EIN-Zustand einen relativ positiven Ausgangsimpuls
erzeugen. 55 zu einem UND-Stromkreis 244, der auch einen EinWenn
der Trigger 230 in den EIN-Zustand ge- gangsimpuls von der linken Seite des Triggers 238
schaltet wird, sendet seine rechte Seite einen relativ und vom ODER-Stromkreis 232 erhält. Wenn sich
positiven Impuls zum UND-Stromkreis 231. Dieser der Trigger 243 im EIN-Zustand und der Trigger 238
UND-Stromkreis empfängt seinen zweiten Eingangs- im AUS-Zustand befindet, um anzuzeigen, daß eine
impuls von einem ODER-Stromkreis 232, dessen 60 vertikale Linie abgetastet wurde, die gleich oder
Eingangssignale entweder die OO-Signale von der Vor- größer als sieben, aber kleiner als dreizehn Prüfsortierangsschaltung
oder ein Abtastsynchronisier- impulsintervalle ist, liefert der UND-Stromkreis 244
impuls sind, welch letzterer am Ende der Abtastung einen Ausgangsimpuls, wenn entweder ein OO-Signal
auftritt. Wenn der Zähler bis zwanzig gezählt hat und oder ein Abtast-SYNCH-Impuls erscheint. Dieser
der Trigger 230 im EIN-Zustand ist, zeigt das nächste 65 Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 244 wird über
OO-Signal das Ende der vertikalen Linie an. Daher einen Umkehrer 245 an die beiden Seiten des Triggers
bewirkt das erste OO-Signal nach der Umschaltung 250 angelegt, dessen Rückstellung in den AUS-Zudes
Triggers 230 in den EIN-Zustand oder der Ab- stand durch einen Abtast-SYNCH-+2-Impuls erfolgt.
15 16
Der erste Eingangsimpuls zum Trigger 250 während tang des Triggers 257 in den EIN-Zustand. Der
einer Abtastung schaltet daher den Trigger in den Trigger 257 kann unter zwei Bedingungen in den
EIN-Zustand, und wenn sich dieser Trigger 250 im AUS-Zustand gebracht werden. Wenn zwei vertikale
Zeitpunkt des Auftretens des Abtast-SYNCH- Linien bei einer Abtastung erkannt werden, dann ist
+ 1-Impulses im EIN-Zustand befindet, liefert der 5 die Anzeige Vsu nicht erwünscht. Wenn daher der
UND-Stromkreis 251 einen Ausgangsimpuls zur An- Zähler zum zweiten Mal bis acht zählt, wird von der
zeige des Bestehens einer kurzen vertikalen Linie Vs. rechten Seite des Triggers 226 ein positives Aus-
Um das Vorhandesein von zwei kurzen vertikalen gangsignal über den Umkehrer 259 zum Trigger 257
Linien bei einer einzigen Abtastung, also den Zustand gesandt, um diesen Trigger in den AUS-Zustand zu
Ws, feststellen zu können, wird der Ausgangsimpuls io bringen. Wenn der Trigger 257 im EIN-Zustand vervon
der rechten Seite des Triggers 250 bei seiner bleibt, sendet er eine relativ positive Spannung von
Umschaltung in den AUS-Zustand dazu verwendet, seiner rechten Seite zu einem UND-Stromkreis 260,
um den Trigger 252 in den EIN-Zustand umzuschal- welcher auch ein den Zustand 2X darstellendes Signal
ten. Wenn daher der Trigger 250 durch ein erstes empfangen kann. Das Signal 2X zeigt an, daß in zwei
Fs-Signal in den EIN-Zustand und hierauf während 15 aufeinanderfolgenden Abtastungen zwei Überquerunder
gleichen Abtastung durch ein zweites Fi-Signal in gen erfolgten. Der UND-Stromkreis 260 erzeugt ein
den AUS-Zustand geschaltet wird, befindet sich der den Zustand Vsu anzeigendes Ausgangssignal, wenn
Trigger 252 im EIN-Zustand und der Trigger 250 im der Trigger 257 im EIN-Zustand ist und das Ein-AUS-Zustand.
Der Ausgangsimpuls von der rechten gangssignal 2X gleichzeitig mit dem Abtast-SYNCH-Seite
des Triggers 252 wird zum UND-Stromkreis 20 + 1-Impuls empfangen wird.
253 geleitet, und wenn sich der Trigger 252 im Zeit- Die Kennzeichnungskomponente V zeigt das Fehpunkt
des Auftretens des Abtast-SYNCH-+1-Im- len einer vertikalen Linie an. Um diese Kennzeichpulses
im EIN-Zustand befindet, bewirkt der UND- nungskomponente F zu erzeugen, durfte weder in der
Stromkreis 253 einen positiven Ausgangsimpuls zur gegenwärtigen noch in der vorangegangenen AbAnzeige
des Zustandes 2Vs. Es ist zu bemerken, daß 25 tastung die Anzeige einer vertikalen Linie irgendeiner
bei der Erzeugung eines den Zustand 2Vs darstellen- Art erfolgen. Die Kennzeichnungskomponente V
den Signals kein den Zustand Fs darstellendes Signal wird in der nun zu beschreibenden Weise erzeugt,
erzeugt werden kann, da sich der Trigger 250 im Zeit- Wenn der Trigger 243 infolge des Vorhandenseins
punkt des Abtast-SYNCH-+1-Impulses im AUS-Zu- einer vertikalen Linie mit einer sieben Prüfimpulsstand
befindet. 30 Intervallen entsprechenden oder größeren Länge in
Die Kennzeichnungskomponente Vsu entspricht den EIN-Zustand geschaltet ist, schaltet der negative
dem Vorhandensein einer kurzen vertikalen Linie im Ausgangsimpuls von dessen linker Seite den Trigger
oberen Teil eines Schriftzeichens. Um diese Kenn- 261 in den EIN-Zustand, welcher in der vorhergeganzeichnungskomponente
zu erzeugen, wird der Aus- genen Abtastung durch den Abtast-SYNCH-+2-gangsimpuls
von der linken Seite des Triggers 250 35 Impuls in den AUS-Zustand geschaltet wurde,
dazu verwendet, um den Trigger 254 in den EIN- Wenn der Trigger 261 während einer Abtastung
Zustand zu schalten. Wenn der Trigger 250 durch das und des Vorhandenseins einer vertikalen Linie mit
erste Fs-Signal in den EIN-Zustand gelangt, sendet einer Länge von mindestens sieben Musterimpulser
einen negativen Ausgangsimpuls zum Trigger 254, Intervallen in den EIN-Zustand geschaltet ist, verhinum
diesen in den EIN-Zustand zu schalten. Dieser 40 dert der relativ negative Ausgang von seiner linken
Trigger kann durch einen von mehreren Eingangs- Seite einen Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis
impulsen in den AUS-Zustand umgeschaltet werden. 263 im Zeitpunkt des Auftretens eines Abtast-Wie
später noch in Verbindung mit der Fig. 4 a ein- SYNCH-+1-Impulses. Durch den nächsten Abtastgehender
beschrieben wird, werden während jeder SYNCH-+2-Impuls wird der Trigger 261 in den
Abtastung eines Schriftzeichens verschiedene Signale 45 AUS-Zustand gebracht, und ein negativer Ausgangserzeugt,
durch welche bestimmt wird, ob der Abstand impuls von seiner rechten Seite schaltet den Trigger
zwischen zwei Überquerungen des Schriftzeichens 262 in den EIN-Zustand um. Sobald der Trigger 262
kurz, mittellang oder lang ist und gleichzeitig, ob die auf diese Weise in den EIN-Zustand umgeschaltet ist,
Abtastung über eine geradzahlige oder über eine un- weist der Trigger während der zweiten Abtastung dargeradzahlige
Linie erfolgte. 5° auf hin, daß bei der unmittelbar vorher vollendeten
Diese Signale v/erden als Eingangsimpulse an einen Abtastung eine vertikale Linie abgetastet wurde.
ODER-Stromkreis 255 angelegt, dessen Ausgangs- Wenn in dieser zweiten Abtastung eine vertikale Linie
impuls über einen Umkehrer 256 zur linken Seite des festgestellt wird, wird der Trigger 261 erneut in den
Triggers 254 übertragen wird. Wenn während einer EIN-Zustand geschaltet, so daß beim Anlegen des
Abtastung irgendeiner dieser Impulse zum ODER- 55 Abtast-SYNCH-+1-Impulses an den UND-Strom-Stromkreis
255 übertragen wird, wird der Trigger 254 kreis 263 kein Ausgangsimpuls von diesem erzeugt
in den AUS-Zustand zurückgeschaltet, vorausgesetzt, werden kann, da an seine beiden anderen Eingangsdaß
er vorher durch den Trigger 250 in den EIN- klemmen relativ negative Eingangsimpulse von den
Zustand geschaltet wurde, andernfalls bleibt der an linken Seiten der Trigger 261 und 262 angelegt sind,
die linke Seite des Triggers 254 in dessen AUS-Zu- 60 Die ablaufende Kante des Abtast-SYNCH-+1-Imstand
angelegte Eingangsimpuls wirkungslos. pulses schaltet den Trigger 262 in den AUS-Zustand,
Solange sich der Trigger 254 im EIN-Zustand be- aber durch die ablaufende Kante des Abtast-SYNCH-findet,
liefert dessen rechte Seite einen relativ posi- +2-Impulses wird der Trigger 261 gleichfalls in den
tiven Eingang zum Trigger 257. Wenn jedoch der AUS-Zustand und dadurch der Trigger 262 wieder in
Trigger 254 durch den Trigger 250 in den EIN-Zu- 65 den EIN-Zustand umgeschaltet. In diesem Zustand
stand und hierauf durch einen Ausgangsimpuls vom zeigt der Trigger 262 während der dritten Abtastung
ODER-Stromkreis 255 in den AUS-Zustand geschal- an, daß während der zweiten Abtastung eine vertikale
tet wird, erfolgt im gleichen Zeitpunkt die Umschal- Linie erkannt wurde.
17 18
Wird während der dritten Abtastung keine verti- Impulse empfängt. Wenn daher nach dem Vorhandenkaie
Linie abgetastet, dann wird der Trigger 261 nicht sein eines XX. Signals ein 00-, XO- oder OX-Signal
in den EIN-Zustand geschaltet, und seine linke Seite erscheint, bewirkt dieses einen Ausgangsimpuls zum
liefert einen relativ positiven Eingangsimpuls zum UND-Stromkreis 266, der über einen Umkehrer 268
UND-Stromkreis 263. Beim Erscheinen des Abtast- 5 zum Trigger 269 der ersten Stufe eines vierstufigen
SYNCH-+1-Impulses ist jedoch das von der linken binären Zählers übertragen wird, um dessen Trigger
Seite des Triggers 262 an den UND-Stromkreis 263 an- in den EIN-Zustand zu schalten. Der binäre Zähler
gelegte Potential immer noch relativ negativ, so daß der umfaßt die Trigger 269, 270, 271 und 272 und arbei-UND-Stromkreis
263 keinen Ausgangsimpuls bewirkt. tet in der gleichen Weise wie der vorherbeschriebene
Die ablaufende Kante des Abtast-SYNCH-+1- io fünfstellige, die Trigger 223 bis 227 umfassende binäre
Impulses schaltet den Trigger 262 in den AUS-Zu- Zähler. Der binäre Zähler zählt die Anzahl der Prüfstand,
so daß sich ein Potential-Anstieg an seiner lin- impulsintervalle vom letzten XX-Signal bis zum
ken Seite ergibt, aber da in diesem Zeitpunkt der an nächsten XX-Signal. Es ist zu bemerken, daß die
den UND-Stromkreis 263 angelegte Abtast-SYNCH- Trigger 269 bis 272 durch einen Abtast-SYNCH-
+ 1-Impuls beendet ist, kann kein Ausgangsimpuls 15 +2-Impuls oder durch ein XX-Signal in den AUS-von
diesem UND-Stromkreis erzeugt werden. Die ab- Zustand zurückgestellt werden, wie dies durch die
laufende Kante des an die linke Seite des Triggers drei Sternchen angezeigt ist.
261 angelegten Abtast-SYNCH-+2-Impulses hat Der Ausgangsimpuls von der rechten Seite des
keine Wirkung, da dieser Trigger bereits im AUS- Triggers 265 wird zu einem UND-Stromkreis 273
Zustand ist. Der Ausgang von der rechten Seite des 20 übertragen, dessen zweiter Eingangsimpuls das 00-bereits
im AUS-Zustand befindlichen Triggers 26i Signal ist. Wenn daher der Trigger 265 durch ein
hat daher auch keinen Einfluß auf den Trigger 262, erstes XX-Signal in den EIN-Zustand geschaltet ist
der in seinem AUS-Zustand verbleibt und dadurch und ein relativ positives Eingangspotential an die eine
anzeigt, daß keine vertikale Linie während der dritten Eingangsklemme des UND-Stromkreises 273 legt, beAbtastung erkannt wurde. 25 wirkt das erste 00-Signal einen Ausgangsimpuls vom
Es sei nun angenommen, daß auch während der UND-Stromkreis 273, durch welchen der Trigger 275
vierten Abtastung keine vertikale Linie erkannt in den EIN-Zustand umgeschaltet wird. Dieser Trigwurde,
und in diesem Falle sind die beiden Trigger ger kann durch das nächste XX.-Signal in den AUS-
261 und 262 im AUS-Zustand, so daß sie von ihren Zustand zurückgeschaltet werden,
linken Seiten relativ positive Eingangsimpulse zum 30 Der Ausgang von der rechten Seite des Triggers
UND-Stromkreis 263 senden. Beim Anlegen des Ab- 275 wird zu den UND-Stromkreisen 277 und 278
tast-SYNCH-+l-Impulses an den UND-Stromkreis übertragen, unter deren Steuerung Signale erzeugt
263 erzeugt daher dieser das Ausgangsignal V. Dieses werden, durch welche angezeigt wird, ob der Abstand
Signal ist eine Anzeige, daß keine vertikale Linie in zwischen zwei abgetasteten waagerechten Schriftder
gegenwärtigen oder in der unmittelbar vorherge- 35 zeichenteilen kurz, mittellang oder lang ist und ob
gangenen Abtastung erkannt wurde. Es ist auch wün- die Abtastung über eine gerad- oder über eine unschenswert,
ein Signal Vi+ Va zu erzeugen, um anzu- geradzahlige Abtastspur erfolgte. Wenn zwei Überzeigen,
daß weder in einer gegenwärtigen noch in der querungen eines Schriftzeichens durch eine kurze
vorhergehenden Abtastung einer vertikale Linie von weiße Fläche voneinander getrennt sind, wird das
irgendeiner Länge abgetastet wurde. Um dieses Signal 40 Signal 2Xi erzeugt, beim Vorhandensein eines mittelzu
erzeugen, ist der ODER-Stromkreis 258« vorge- langen Abstandes zwischen den beiden Überquerunsehen,
dessen Eingangsklemmen mit den rechten gen ein Signal 2Xm und beim Vorhandensein eines
Seiten der beiden Trigger 261 und 262 verbunden langen Abstandes zwischen den beiden Überquerunsind.
Wenn daher diese beiden Trigger im AUS-Zu- gen ein Signal 2XZ erzeugt. Erfolgt eine ungeradstand
sind, ergibt sich ein relativ negativer Ausgangs- 45 zahlige vertikale Abtastung, dann sind die Signale
impuls vom ODER-Stromkreis 258 a, der nach seiner durch den zusätzlichen Buchstaben o, bei einer gerad-Umkehrung
durch den Umkehrer 258 b das relativ zahligen vertikalen Abtastung durch den Buchpositive Signal Vi+ Vα darstellt. stäben e gekennzeichnet. Es ergeben sich daher die
Die Fig. 4 a und 4 b zeigen in Blockform die Schal- Signale 2Χλ?, 2Xä>, 2Xmo, 2Xrae, 2XZo, 2X/e, die
tungen zur Feststellung der eingeschlossenen weißen 5° wie bereits erwähnt, zum ODER-Stromkreis 255
Flächen. Es wird daran erinnert, daß eine einge- (Fig. 3) übertragen werden, um die Rückschaltung
schlossene weiße Fläche den Fall darstellt, wo minde- des Triggers 254 zu bewirken. Um diese Signale erstens
einem XX. Signal eine oder mehrere vorherbe- zeugen zu können, ist der Trigger 279 vorgesehen, der
stimmte Anzahlen von Weißflächenangaben, d. h. 00 während der einen Abtastung in den EIN-Zustand
oder XO oder OX-Signalen folgen, aber mindestens 55 und während der folgenden Abtastung in den AUS-einem
00-Signal mindestens ein XX. Signal folgt. Um Zustand geschaltet wird. Um diese binären Trigger in
sich als eine echte eingeschlossene Weißfläche auszu- aufeinanderfolgenden Abtastungen in den EIN- und
weisen, müssen diese Zustände in zwei aufeinander- AUS-Zustand zu schalten, wird der Abtast-SYNCH-folgenden
Abtastungen bestehen. Der Trigger 265 ist +2-Impuls zu beiden Seiten des Triggers übertragen,
so eingerichtet, daß er durch einen Abtast-SYNCH- 60 so daß der Abtast-SYNCH-+2-Impuls den Trigger
+ 1-Impuls in den AUS-Zustand zurückgeschaltet für die eine Abtastung in den EIN-Zustand und für
wird. Wenn während der nächsten Abtastung zum die nächste Abtastung in den AUS-Zustand schaltet,
ersten Mal der Zustand XX eintritt, wird der Trigger Durch die Verbindung der rechten und linken Seite
265 in den EIN-Zustand geschaltet, so daß seine des Triggers 279 mit dem UND-Stromkreis 277 bzw.
rechte Seite eine relativ positive Spannung zum UND- 65 278 ist die Steuerung dieser UND-Stromkreise der-Stromkreis
266 liefert. Der andere Eingangsimpuls art möglich, daß die erwähnten Signale erzeugt werzu
diesem UND-Stromkreis kommt von einem den. Ein weiterer Eingangsimpuls zu diesen UND-ODER-Stromkreis
267, welcher die 00- undXO+OX- Stromkreisen ist das XX-Signal.
19 20
Wie bereits erwähnt, zählt der die Stufen 269 bis RADEN-Abtastung einen Ausgangsimpuls zum
272 umfassende binäre Zähler die Anzahl der Prüf- UND-Stromkreis 290 liefern kann, kennzeichnet der
impulsintervalle während der Abtastung einer einge- Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 290 das Vorschlossenen
weißen Fläche, um deren Abmessungen handensein von zwei Überquerungen eines Schriftzu
bestimmen. Der UND-Stromkreis 280 empfängt 5 zeichens in einer UNGERADEN Abtastung, die
die Ausgangsimpulse von der rechten Seite der durch eine ganz kurze weiße Fläche voneinander geTrigger
269 und 270. Sobald der Wert »3« im Zähler trennt sind, also den Zustand 2Xso. Der Ausgangserscheint,
sendet der UND-Stromkreis 280 einen Im- impuls vom UND-Stromkreis 287 ist eine Anzeige,
puls über einen Umkehrer 198 a, durch welchen ein daß zwei durch einen kurzen Zwischenraum geTrigger
281 in den EIN-Zustand geschaltet wird. Im io trennte Schriftzeichenüberquerungen während einer
EIN-Zustand sendet dieser Trigger 281 einen Aus- GERADEN-Abtastung vorhanden sind, also dem
gangsimpuls zu einem Umkehrer 282, welcher ein re- Zustand 2Xse entsprechen.
lativ negatives Signal erzeugt, durch das das Vorhan- Die UND-Stromkreise 288 und 291 können einen
densein eines Zwischenraumes mit der Länge von Eingangsimpuls von den UND-Stromkreisen 277 bzw.
zwei oder mehr Prüfimpulsintervallen angezeigt wird. 15 278 und außerdem von der rechten Ausgangs-Der
Ausgangsimpuls vom Trigger 281 wird auch zu seite des Triggers 284 erhalten. Der Ausgangsimpuls
den UND-Stromkreisen 287 und 290 übertragen. von der rechten Seite des Triggers 284 ist positiv,
Ein weiterer UND-Stromkreis 283 empfängt die wenn mindestens der Wert »9« im Zähler aufgenom-Ausgangsimpulse
von der rechten Seite der Trigger men wurde. Da ein mittelgroßer Abstand zwischen zwei
269 und 272 der ersten und vierten Stufe des binären 20 waagerechten Schriftzeichenteilen nur dann angezeigt
Zählers, und sobald der Zähler den Wert »9« enthält, werden soll, wenn kein langer Abstand vorhanden
sendet der UND-Stromkreis 283 einen Impuls zum ist, wird der Ausgangsimpuls von der linken Seite des
Umkehrer 198 £, dessen Ausgangsimpuls den Trigger Triggers 286 zu den beiden UND-Stromkreisen 288
284 in den EIN-Zustand umschaltet. Der resultie- und 291 geleitet. Wenn daher der Zähler einen Wert
rende relativ positive Ausgangsimpuls von der rechten 25 von mindestens »9«, aber kleiner als »15« gezählt
Seite des Triggers 284 wird zu den UND-Strom- hat, werden positive Ausgangsimpulse von den Trigkreisen
288 und 291 übertragen. Der im EIN-Zustand gern 284 und 286 zu den UND-Stromkreisen 288 und
des Triggers 284 sich ergebende relativ negative 291 gesandt. Der Ausgangsimpuls vom UND-Strom-Ausgangsimpuls
von der linken Triggerseite wird zu kreis 291 zeigt dann das Vorhandensein von zwei
den UND-Stromkreisen 287 und 290 geleitet. 30 durch einen mittelgroßen Abstand während einer
Ein dritter UND-Stromkreis 285 empfängt die UNGERADEN-Abtastung getrennten waagerechten
Ausgangsimpulse von der rechten Seite aller vier Schriftzeichenteilen, also den Zustand 2Xmo, an,
Trigger 269 bis 274, so daß beim Zählungswert »15« während ein Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis
der UND-Stromkreis 285 einen Impuls zum Um- 288 das Vorhandensein von zwei durch einen mittelkehrer
198 c sendet, dessen Ausgangsimpuls den 35 großen Abstand getrennten waagerechten Schrift-Trigger
286 in den EIN-Zustand schaltet. Der daraus zeichenteilen während einer GERADEN-Abtastung,
resultierende relativ positive Ausgangsimpuls von der also den Zustand 2Xme, anzeigt,
rechten Seite des Triggers 286 wird zu den UND- Die UND-Stromkreise 289 und 292 sind mit den
Stromkreisen 289 und 292 übertragen, und das die GERADEN- bzw. UNGERADEN-Abtastung begleichzeitig
an der linken Ausgangsseite des Triggers 40 stimmenden UND-Stromkreisen 277 und 278 verbun-286
in dessen EIN-Zustand vorhandene relativ nega- den und erhalten außerdem Eingangsimpulse von der
tive Potential wird zu den UND-Stromkreisen 288 rechten Seite des Triggers 286. Dieser Trigger erzeugt
und 291 geleitet. Es wird daran erinnert, daß die einen relativ positiven Ausgangsimpuls, wenn der
Ausgangsimpulse von den UND-Stromkreisen 277 Zähler einen Betrag von mindestens »15« enthält,
und 278, wenn sie überhaupt erscheinen, in verschie- 45 Der Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 292 zeigt
denen Abtastungen auftreten. Es sei beispielsweise daher das Vorhandensein von zwei durch einen langen
angenommen, daß der Ausgangsimpuls vom UND- Abstand getrennten waagerechten Schriftzeichenteilen
Stromkreis 277 bei einer geraden Abtastung und der während einer UNGERADEN-Abtastung, also 2XIo,
Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 278 bei einer und der Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 289
ungeraden Abtastung erscheint. Der Ausgangsimpuls 50 einen langen Abstand zwischen zwei waagerechten
vom UND-Stromkreis 277 wird zu den UND-Strom- Schriftzeichenteilen während einer GERADEN-Abkreisen
287, 288 und 289 und der Ausgangsimpuls tastung, also 2XIe, an.
vom UND-Stromkreis 278 zu den UND-Stromkreisen Die Ausganesimpulse 2Xso, 2Xse, 2Xmo, 2Xme,
290, 291 und 292 übertragen. 2XIo, 2XIe von den UND-Stromkreisen 287 bis 292
Da die UND-Stromkreise 287 und 290 einen Ein- 55 werden, wie bereits erwähnt, zum ODER-Stromkreis
gangsimpuls von der rechten Seite des Triggers 281 255 (Fig. 3) und gleichzeitig zu den zugeordneten
erhalten, wenn dieser Trigger infolge der Zählung Umkehrern 293, 294, 295, 296, 297 bzw. 298
einer »3« im binären Zähler in den EIN-Zustand ge- (Fig. 4b) übertragen, deren Ausgangsimpulse zu den
schaltet wird, und einen Eingangsimpuls auch von der Triggern 299, 300, 301, 302, 303 bzw. 304 geleitet
linken Seite des Triggers 284 erhalten, welcher nur 60 werden. Es ist ersichtlich, daß die Trigger 299, 300
bei der Zählung einer »9« in den EIN-Zustand ge- und 301 Angaben entsprechend einer GERADEN-schaltet
wird, senden die beiden Trigger 281 und 284 Abtastung und die Trigger 202,203 und 204 Angaben
relativ positive Eingangsimpulse zu den UND-Strom- entsprechend einer UNGERADEN-Abtastung erhalkreisen287
und 290 nur dann, wenn eine »3«, aber ten. Da es erwünscht ist, diese Trigger durch die
keine »9« gezählt wurde. Da weiter während einer 65 Ausgangsimpulse von den Umkehrern in den EINGERADEN
Abtastung der UND-Stromkreis 277 Zustand zu schalten, ist es erforderlich, diese Trigger
einen Ausgangsimpuls zum UND-Stromkreis 287 und beim Beginn einer Abtastung, in welcher sie eine
der UND-Stromkreis 278 während einer UNGE- Angabe empfangen können, in die Grundstellung zu
schalten. Dies erfolgt durch die Ausgangsimpulse vom Trigger 279. Es wurde bereits erwähnt, daß für
GERADE-Abtastungen der Ausgangsimpuls von der rechten Seite des Triggers 279 relativ positiv und der
Ausgangsimpuls von der linken Seite relativ negativ wird, während für UNGERADE-Abtastungen der
Ausgangsimpuls von der linken Seite des Triggers 279 relativ positiv und der Ausgangsimpuls der rechten
Seite relativ negativ wird. Wenn daher der Trigger 279 in den EIN-Zustand gelangt, sendet er ein relativ
negatives Signal von seiner linken Seite zu den Triggern 299,300 und 301, um diese in den AUS-Zustand
umzuschalten; falls einer dieser Trigger sich im EIN-Zustand befand. Ist andererseits der Trigger 279 im
AUS-Zustand, sendet er einen relativ negativen Ausgangsimpuls von seiner rechten Seite zu den linken
Seiten der Trigger 302, 303 und 304, um jeden dieser Trigger in den AUS-Zustand zu schalten, der sich
im EIN-Zustand befindet.
Zusammenfassend ergibt sich daher, daß jeder der Trigger 299, 300 und 301 am Beginn jeder GERA-DEN-Abtastung
in den AUS-Zustand geschaltet wird, um für den Empfang einer Angabe während der
GERADEN-Abtastung bereit zu sein und durch diese Angabe in den EIN-Zustand geschaltet zu werden.
Diese Trigger bleiben, wenn sie während einer GERADEN-Abtastung in den EIN-Zustand geschaltet
werden, in diesem Zustand während der UNGERADEN-Abtastung und werden am Beginn der nächsten
GERADEN-Abtastung wieder in den AUS-Zustand geschaltet. Die Trigger 302, 303 und 304 werden bei
einer UNGERADEN-Abtastung in den AUS-Zustand geschaltet und durch eine Angabe während dieser
UNGERADEN-Abtastung in den EIN-Zustand geschaltet, in welchem sie während der GERADEN-Abtastung
verbleiben und erst am Beginn der nächsten UNGERADEN-Abtastung wieder in den AUS-Zustand
geschaltet werden.
Um eine Anzeige einer gültigen kurzen umschlossenen weißen Fläche zu erzeugen, ist es erforderlich,
daß diese kurzen umschlossenen weißen Flächen in zwei aufeinanderfolgenden Abtastungen festgestellt
werden und daß in keiner der beiden Abtastungen drei waagerechte Teile eines Schriftzeichens vorhanden
sind. Die Kennzeichnungskomponente 2Xs zeigt diesen Zustand an. Es ist ersichtlich, daß diese Kennzeichenkomponente
dann besteht, wenn eine kurze eingeschlossene weiße Fläche sowohl in einer UNGERADEN-Abtastung
als auch in einer GERADEN-Abtastung und in keiner dieser beiden Abtastungen drei waagerechte Teile festgestellt wurden. Wenn
somit die den Zustand 2Xso und IXse darstellenden Ausgangsimpulse zum Trigger 302 bzw. 299 gesandt
werden, werden von deren rechten Seiten relativ positive Ausgangsimpulse zum UND-Stromkreis 305
gesandt. Der dritte Eingangsimpuls (3Xi+3Xa) zu diesem UND-Stromkreis 305 entspricht dem Fehlen
von drei waagerechten Teilen während der UNGERADEN- und GERADEN-Abtastung, für welche die
Ausgangsimpulse geliefert werden. Der UND-Stromkreis 305 erzeugt daher einen Ausgangsimpuls, wenn
er den Ausdruck
2Xso ■ 2Xse · (3Xi+3Xa)
darstellende Signale empfängt. Der Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 305 wird zu einem Umkehrer
307 übertragen, dessen Ausgangsimpuls einen Trigger 306 in den EIN-Zustand umschaltet. Der Ausgangsimpuls
von der rechten Seite des Triggers 306 wird zum UND-Stromkreis 308 geleitet, welcher auch den
Abtast-SYNCH-+1-Impuls empfängt. Wenn sich daher der Trigger 306 in der Zeit des Auftretens des
Abtast-SYNCH-+!-Impulses im EIN-Zustand befindet, erzeugt der UND-Stromkreis 308 ein den Zustand
2Xs anzeigendes Ausgangssignal.
Die Anzeige 2Zm für eine gültige mittelgroße umschlossene
weiße Fläche kann unter verschiedenen
ίο Bedingungen erzeugt werden. In keinem Falle dürfen
bei- einer gegenwärtigen oder der unmittelbar vorhergegangenen Abtastung drei waagerechte Teile eines
Schriftzeichens erkannt werden, also der Zustand (SXT+3~Xa) gegeben sein. Wenn daher der Zustand
2Xmo+2Xme besteht und der Zustand 3Xz oder 3Xa nicht besteht, wird die Kennzeichnungskomponente
2Xm angezeigt. Dies kann ausgedrückt werden als
2Xm = 2Xmo · 2Xme ■ (3X7+3X0).
20
20
Ein anderer Fall liegt vor, wenn eine mittelgroße umschlossene weiße Fläche in einer von zwei aufeinanderfolgenden
Abtastungen und eine kleine umschlossene weiße Fläche in der anderen dieser beiden
Abtastungen besteht. Wenn daher die Zustände 2Xso und 2Xme oder die Zustände 2Xse und 2Xmo gleichzeitig
mit dem Zustand (3Xi+3Xa) bestehen, wird eine mittelgroße umschlossene weiße Fläche 2Xm
angezeigt. Dies kann ausgedrückt werden als
2Xm
= [(2Xw · 2Xme) + (2X«>
· 2Xmo)] · (3Xz+3Xa)
Die die Zustände 2Xmo und 2Xm<? darstellenden
Signale können von den rechten Seiten der Trigger 303 bzw. 300 erhalten werden. Diese Signale werden zu
einem UND-Stromkreis 309 (Fig. 4 b) übertragen, der auch das Signal (3Xz+3Xa) empfängt. Der Ausgangsimpuls
von diesem UND-Stromkreis 309 wird über einen ODER-Stromkreis 310 zu einem Umkehrer
311 geleitet, dessen Ausgangsimpuls den Trigger 312 in den EIN-Zustand umschaltet. Im EIN-Zustand
liefert der Trigger 312 einen relativ positiven Ausgangsimpuls von seiner rechten Seite zu einem
UND-Stromkreis 313, der auch den Abtast-SYNCH- +1-Impuls empfängt. Bei der Koinzidenz des Ausgangsimpulses
vom Trigger 312 und des Abtast-SYNCH- + 1-Impulses erzeugt daher der UND-Stromkreis
313 ein die Kennzeichnungskomponente 2Xm anzeigendes Ausgangssignal.
Um die Anzeige 2Xm auch zu erzeugen, wenn bei der einen Abtastung eine mittelgroße umschlossene
weiße Fläche und bei der anderen Abtastung eine kleine umschlossene weiße Fläche festgestellt wird,
ist der ODER-Stromkreis 314 vorgesehen, welcher Eingangsimpulse von den rechten Seiten der Trigger
302 und 299 empfängt und den Ausgangsimpuls zu einem UND-Stromkreis 315 sendet. Ein anderer Eingangsimpuls
zu diesem UND-Stromkreis kommt vom ODER-Stromkreis 316, welcher mit den rechten Ausgangsseiten
der Trigger 303 und 300 verbunden ist. Der dritte Eingangsimpuls für den UND-Stromkreis
315 ist das Signal (3Xz+3Xa). Wenn somit die Signale 2Xso und 2Xme oder die Signale 2Xse und
2Xmo und das Signal (3Xz+3Xa) gleichzeitig eischeinen,
sendet der UND-Stromkreis 315 einen Ausgangsimpuls über den ODER-Stromkreis 310 und
den Urnkehrer 311, um den Trigger 312 in den EIN-Zustand zu schalten. Wie im vorherigen Falle bewirkt
dear Ausgangsimpuls vom Trigger 312 im zeitlichen Zusammentreffen mit dem Abtast-SYNCH-+!-Impuls
einen Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 313 zur Erzeugung des Signals 2Xm.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist daher ersichtlich, daß das Signal 2Xm unter drei verschiedenen Bedingungen erzeugt werden kann, wie dies durch
den Ausdruck
2Xm = [(2Xjo · 2Xme) + (2Xse · 2Xmo)
+ (2Xmo · 2Xme)] · (JXfFJXa)
dargestellt ist.
Das eine gültige lange umschlossene weiße Fläche darstellende Signal 2XZ kann ebenfalls unter verschiedenen Bedingungen erzeugt werden. In keinem Falle
dürfen aber weder in einer gegenwärtigen noch in der unmittelbar vorhergegangenen Abtastung drei waagerechte
Schriftzeichenteile festgestellt worden sein, also der Zustand (JXfFJXa) vorliegen. In solch einem
Falle kann eine lange umschlossene weiße Fläche angezeigt werden, wenn eine solche Fläche in jeder von
zwei aufeinanderfolgenden Abtastungen vorhanden ist. Wenn also die Signale 2XZo und 2XZe und das
Signal (3Xz+3Xa) gleichzeitig erscheinen, wird die Kennzeichnungskomponente 2XZ angezeigt. Dies kann
ausgedrückt werden als
2XZ = 2XZo · 2XZe · (JXfFJXa).
Es können auch Fälle eintreten, bei welchen in der einen von zwei aufeinanderfolgenden Abtastungen
eine lange umschlossene weiße Fläche und in der anderen Abtastung eine kurze umschlossene weiße
Fläche festgestellt wird. Wenn daher entweder die Zustände 2Xso und 2XZe oder 2Xye und 2XZo bestehen
und gleichzeitig der Zustand 3Xz* und 3Xa fehlt, wird eine lange umschlossene weiße Fläche 2XZ
angezeigt. Dies kann ausgedrückt werden als
2XZ = [(2Xso ■ 2XIe) + (2Xse · 2XZo)] · 0XfFJXa).
Eine lange umschlossene weiße Fläche wird ebenfalls angezeigt, wenn in der einen von zwei aufeinanderfolgenden
Abtastungen eine mittellange weiße Fläche und in der anderen Abtastung eine lange umschlossene
weiße Fläche besteht. Beim Vorhandensein der Zustände 2Xmo und 2XZe oder 2Xme und
2XZo und dem gleichzeitigen Fehlen der Zustände 3Xz' und 3Xa wird daher eine lange umschlossene
weiße Fläche 2XZ angezeigt, und dies kann ausgedrückt
werden als
2XZ = [(2Xmo ■ 2XIe) + (2Xme · 2XZo)] · (JXfFJXa).
Zur Erzeugung des den Zustand 2XZ entsprechend dem ersten Ausdruck bestimmenden Signals ist ein
UND-Strcmkreis 317 (Fig. 4 b) vorgesehen, welcher Eingangsimpulse von den rechten Seiten der Trigger
301 und 304 empfängt und dessen dritter Eingangsimpuls das Signal (JXfFJXa) ist. Der Ausgangsimpuis
von der rechten Seite des Triggers 301 ist das Signal 2Xte, und der A.usgangsimpuls von der rechten
Seite des Triggers 304 ist das Signal 2X/o. Der Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 317 gleicht daher
dem Zustand 2XZo ■ 2XZe · (JXfFJXa) und wird über den UND-Stromkreis 318 und den Umkehrer
323 zum Trigger 319 geleitet, um diesen in den EIN-Zustand umzuschalten. Der Ausgangsimpuls von der
rechten Seite des Triggers 319 wird zum UND-Stromkreis 320 geleitet, welcher auch den Abtast-SYNCH-+1-Impuls
empfängt. Wenn der Trigger
319 während der Abtastung in den EIN-Zustand geschaltet wird, liefert daher der UND-Stromkreis
320 in der Zeit des Abtast-SYNCH-+ 1-Impulses ein
den Zustand 2XZ anzeigendes Ausgangssignal.
Zur Erzeugung des den Zustand 2XZ entsprechend dem zweiten Ausdruck anzeigenden Signals ist der
UND-Stromkreis 321a vorgesehen, der die Ausgangsimpulse vom ODER-Stromkreis 314 und vom ODER-
Stromkreis 321/? empfängt, von welchen der letztere
mit den rechten Seiten der Trigger 301 und 304 verbunden ist. Der dritte Eingangsimpuls zum UND-Stromkreis
321a ist das Signal (JXi+3Xa), so daß der Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 321a den
Zustand
[(2Xso ■ 2XIe) + (2Xse · 2XIo)] · (3Xi+3Xa)
darstellt, und dieser Ausgangsimpuls wird über den ODER-Stromkreis 318 und den Umkehrer 320 zum
Trigger 319 übertragen, um diesen in den EIN-Zus"
stand umzuschalten. In der gleichen Weise, wie vorher beschrieben, liefert im EIN-Zustand des Triggers 319
der UND-Stromkreis 320 beim gleichzeitigen Anlegen des Abtast-SYNCH-+1-Impulses das den Zustand
2XZ anzeigende Ausgangssignal.
Die dritte Art der Bestimmung des Zustandes 2XZ erfolgt mittels des UND-Stromkreises 322, welcher
die Ausgangsimpulse der ODER-Stromkreise 316 und 321 b und das Signal (3Xz+3Xa) empfängt. Ein
Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 322 stellt daher den Zustand
[(2Xmo · 2XZe) + (2Xme · 2XZo)] · (JXfFSXa)
dar und wird über den ODER-Stromkreis 318 und den Umkehrer 323 zum Trigger 319 geleitet, um
diesen in den EIN-Zustand zu schalten und in der gleichen Weise, wie bereits beschrieben, im Zeitpunkt
des Abtast-SYNCH-+1-Impulses einen Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 320 zu erzeugen, weleher
dem Signal 2XZ entspricht.
Ein weiterer Abtastzustand ergibt sich durch das Fehlen von zwei Überquerungen eines Schriftzeichens
in der gegenwärtigen und in der vorhergehenden Abtastung. Zu dieser Zustandsbestimmung ist ein
ODER-Stromkreis 324 (Fig. 4 b) vorgesehen, welcher die Ausgangsimpulse von jedem der ODER-Stromkreise
314, 316 und 321 & empfängt. Ein Ausgangsimpuls von diesem ODER-Stromkreis 324 zeigt daher
die Zustände 2Xso + 2Xse + 2Xmo + 2Xme + 2XZe
So + 2XZo an. Dieser Ausdruck ist als dem Zustand 2Xi + 2Xa gleichend festgelegt, d. h., es bestehen
zwei Schriftzeichenüberquerungen irgendeiner Art entweder in der augenblicklichen oder während der unmittelbar
vorhergehenden Abtastung. Durch die Übertragung des Ausgangsimpulses vom ODER-Stromkreis
324 über einen Umkehrer 325 ist es möglich, einen Ausgangsimpuls zu erhalten, der das Fehlen von zwei
waagerechten Schriftzeichenteilen sowohl während der augenblicklichen als auch in der unmittelbar vorhergegangenen
Abtastung anzeigt, also den Zustand (IXi+2Xa) darstellt. Dieser Zustand kann auch als
2X7 · 2Xa ausgedrückt werden.
Es wurde bereits erwähnt, daß der dritte Eingangsimpuls zum UND-Stromkreis 260 (Fig. 3) ein Signal
2X ist. Dieses Signal stellt die Tatsache dar, daß entweder Signale 2Xi oder 2Xm oder 2XZ durch die in
den Fig. 4 a und 4 b gezeigten Stromkreise erzeugt wurden. Diese Bedingung bzw. dieser Zustand wird
weder zwei noch drei Überquerungen in der gegenwärtigen oder in der unmittelbar vorhergegangenen
Abtastung bestanden haben. Die den Zustand (2Xi+TKa) darstellenden Signale werden vom Um-5
kehrer 325 (Fig. 4 b) geliefert.
Zur Feststellung des Zustandes (3Xi+JZa) ist ein
Trigger 333 (Fig. 5) vorgesehen, an dessen beide Seiten das Eingangssignal Gi
> 2 angelegt wird, das einem Zwischenraumabstand mit der gleichen oder
durch den Ausdruck 2X = 2Zi + 2Xm + 2X1 dargestellt.
Zur Erzeugung des Signals 2X ist der ODER-Stromkreis 326 (Fig. 4 b) vorgesehen, welcher die
Ausgangssignale 2Zi, 2Zm und 2Z/ von den UND-Stromkreisen 308 bzw. 313 bzw. 320 empfängt. Der
Ausgangsimpuls vom ODER-Stromkreis 326 wird zu
einem Kathodenverstärker 329 übertragen, dessen
Ausgangsimpuls das Signal 2Z ist. Dieses Signal wird,
wie erwähnt, zum UND-Stromkreis 260 in der Fig. 3
und außerdem zu einem ODER-Stromkreis 339 in io größeren Länge von zwei Prüfimpulsintervallen entder Fig. 5 geleitet. spricht. Das erste Signal Gi > 2 schaltet daher den
Ausgangssignale 2Zi, 2Zm und 2Z/ von den UND-Stromkreisen 308 bzw. 313 bzw. 320 empfängt. Der
Ausgangsimpuls vom ODER-Stromkreis 326 wird zu
einem Kathodenverstärker 329 übertragen, dessen
Ausgangsimpuls das Signal 2Z ist. Dieses Signal wird,
wie erwähnt, zum UND-Stromkreis 260 in der Fig. 3
und außerdem zu einem ODER-Stromkreis 339 in io größeren Länge von zwei Prüfimpulsintervallen entder Fig. 5 geleitet. spricht. Das erste Signal Gi > 2 schaltet daher den
Die in der Fig. 5 dargestellte Schaltung dient zur Trigger 333 in den EIN-Zustand, und ein zweites
Feststellung des Bestehens eines einzelnen waage- solches Signal schaltet den Trigger 333 wieder in den
rechten Schriftzeichenteiles Z und des Bestehens drei- AUS-Zustand. Bei der Umschaltung des Triggers in
fächer waagerechter Schriftzeichenteile 3Z. In jedem 15 den AUS-Zustand sendet dieser von seiner rechten
Falle ist es erforderlich, daß die waagerechten Schrift- Seite ein negatives Ausgangssignal, das den Zustand
zeichenteile während zweier benachbarter Abtastun- 2Gi>2 darstellt, zum Trigger 334, um diesen in
gen bestehen müssen, d. h. während einer augenblick- den EIN-Zustand zu schalten. Beim Auftreten eines
liehen und der unmittelbar vorhergegangenen Ab- dritten Signals Gi
> 2 wird der Trigger 333 wieder tastung. Ein anderer durch diese Schaltung erzeugter 20 in den EIN-Zustand umgeschaltet. Die rechten Seiten
Ausgang stellt das Bestehen von drei waagerechten der beiden Trigger 333 und 334 sind mit einem UND-Schriftzeichenteilen
in der augenblicklichen oder in Stromkreis 195 verbunden, so daß beim Auftreten
der unmittelbar vorhergegangenen Abtastung dar, also von drei Signalen Gi
> 2 während einer Abtastung den Zustand 3Xi +■ 3Xa. Außerdem wird das den der UND-Stromkreis 195 relativ positive Eingangs-Zustand
(JXJTJXa) darsiellende Signal geliefert, das 25 impulse von den rechten Seiten der Trigger 333 und
als Eingangsimpuls zu den in der Fig. 4 b dargestell- 334 empfängt und einen positiven Ausgangsimpuls,
ten UND-Stromkreisen 305, 309., 315, 317, 321 und darstellend den Zustand 3 Gi
> 2 zum Umkehrer 196, 322 geliefert wird. Ein weiterer durch die Schaltung sendet. Der negative Ausgangsimpuls vom Umkehrer
gemäß der Fig. 5 vorgesehener Ausgang entspricht 196 schaltet einen Trigger 197 in den EIN-Zustand.
dem Fehlen einer einzelnen Überquerung in zwei auf- 30 Am Ende der Abtastung, während welcher die drei
einanderfolgenden Abtastungen, einer doppelten Zwischenraumabstände festgestellt wurden, werden
Überquerung in zwei aufeinanderfolgenden Ab- die Trigger 333, 334 und 197 durch den Abtasttastungen
und einer dreifachen Uberquerung ebenfalls SYNCH-+2-Impuls in den Normalzustand zurückin
zwei aufeinanderfolgenden Abtastungen, also den geschaltet. Bei der Rückschaltung des Triggers 197
Zuständen "X -2X ■ 3X. Dieser Ausdruck kann auch 35 sendet er von semer rechten Seite ein den Zustand
als (XT2Z+3Z) geschrieben werden und stellt das 3 G/
> 2 darstellendes negatives Ausgangssignal zum
Trigger 335, um diesen in den EIN-Zustand zu schalten. Wenn der Trigger 197 das erste Mal in den
EIN-Zustand geschaltet wird, sendet er von seiner (Fig. 4 a) einen negativen Impuls erzeugt, der das 40 rechten Seite ein den Zustand 3Gi>2 darstellendes
Auftreten eines Abstandes mit einer Länge darstellt, Ausgangssignal über einen ODER-Stromkreis 336
und einen Umkehrer 337 zu dem bereits erwähnten UND-Stromkreis 331. Dieses Signal stellt auch das
Vorhandensein von drei Überquerungen bei einer Abgangsimpuls vom Umkehrer 282 wird zu einem Trig- 45 tastung, also den Zustand 3Z/ dar. Wenn dies in
ger 330 (Fig. 5) übertragen. Es ist somit ersichtlich, einer gegenwärtigen Abtastung der Fall ist, wird der
daß bei der Feststellung eines Abstandes mit der Ausgangsimpuls vom Umkehrer 337 relativ negativ
gleichen oder einer größeren Länge als zwei Prüf- sein und den UND-Stromkreis 331 unwirksam halten,
impmsintervallen entspricht, der Trigger 330 in den Wenn der Trigger 335 im EIN-Zustand ist, bleibt er,
EIN-Zustand gelangt und einen relativ positiven Aus- 50 auch wenn der Trigger 197 in den AUS-Zustand umgangsimpuls
zum UND-Stromkreis 331 sendet. Der geschaltet wird, während der nächsten Abtastung im
Trigger 330 wird durch den Abtast-SYNCH-+2-Im- EIN-Zustand. Die rechte Seite des Triggers 335 wird
puls zurückgeschaltet, so daß am Ende der Abtastung, daher relativ positiv sein, um 3Ga>2 anzuzeigen,
während welcher ein zwei Prüfimpulsintervallen glei- und liefert ein dem Zustand 3Za gleichendes Signal
eher oder größerer Abstand auftritt, der Trigger in 55 über den ODER-Stromkreis 336 und den Umkehrer
den Normalzustand zurückgeschaltet und dabei der 337 zum UND-Stromkreis 331, um diesen für die
Trigger 332 in den EIN-Zustand geschaltet wird. nächste Abtastung unwirksam zu halten. Wenn daher
Wenn in der nächsten Abtastung wieder ein Abstand der Ausgangsimpuls vom Umkehrer 337 relativ
mit einer gleichen oder größeren Länge als die zweier positiv ist, wird ein den Zustand (3Zz-+3Zg) dar-Prüfimpulsintervalle
festgestellt wird, wird der Trig- 60 stellendes Signal erzeugt, welches zum UND-Stromger
330 in den EIN-Zustand geschaltet, und es ist kreis 331 übertragen wird. Es ist auch ersichtlich, daß
Fehlen aller Überquerungs-Kennzeichnungskomponenten dar.
Es wurde bereits erläutert, daß der Umkehrer 282
Es wurde bereits erläutert, daß der Umkehrer 282
die gleich oder größer als die Intervalle zweier Prüfimpulse während der augenblicklichen Abtastung ist,
also dem Ausdruck Gi > 2 entspricht. Dieser Ausersichtlich, daß nun die beiden Trigger 330 und 332
relativ positive Signale von ihrer rechten Seite zum UND-Stromkreis 331 senden, um anzuzeigen, daß der
Zustand Ga > 2 während zweier aufeinanderfolgender 65 Abtastungen aufgetreten ist. Bevor jedoch diese Feststellung
tatsächlich als eine einzige Überquerung bezeichnet werden kann, muß bestimmt werden, daß
der Ausgangsimpuls vom ODER-Stromkreis 336, wenn er positiv ist, den Ausdruck 3Zi + 3Za darstellt.
Sobald alle vorstehend beschriebenen Eingangssignale als relativ positiv und gleichzeitig an den
UND-Stromkreis 331 angelegt werden, liefert dieser ein positives Ausgangssignal, das eine einzige Über-
309 600/117
querungX darstellt. Auf diese Weise wird der Ausd'ruck
X = Gi>2 ■ (3Xi+3Xa) ■ (2Xi+2Xa)
Höhenänderung positiv oder negativ ist. So werden z. B., wenn bei aufeinanderfolgenden vertikalen Abtastungen,
die von links nach rechts über das Schriftzeichen »Α« fortschreiten, positive Änderungen der
5 Höhe an der linken Seite des Schriftzeichens und negative Höhenänderungen an der rechten Seite des
Schriftzeichens festgestellt. Andererseits würden bei der Abtastung des Schriftzeichens »T« keine Ausgangsimpulse
erzeugt werden, da der obere Quer
erhalten.
Wenn in der beschriebenen Weise drei Überquerungen während einer ersten Abtastung festgestellt werden,
wird also ein den Zustand 3Gi > 2 darstellendes
Signal erzeugt und durch dieses der Trigger 197 am
Ende der Abtastung in den EIN-Zustand geschaltet. io balken des Schriftzeichens horizontal ist.
Der Abtast-SYNCH-+2-Impuls stellt diesen Trigger Die während einer Abtastung auftretenden XX-
in den AUS-Zustand zurück und schaltet den Trigger Signale werden zu einem Trigger 341 (Fig. 6 a) über-
335 in den EIN-Zustand, in welchem dieser während tragen. Es wird bemerkt, daß dieser Trigger durch
der zweiten Abtastung bleibt. Die rechte Seite des das erste empfangene XX-Signal in den EIN-Zustand
Triggers 335 wird daher relativ positiv sein und den 15 geschaltet wird und die übrigen XX-Signale während
Zustand 3Ga > 2 darstellen. Wenn während der zwei- einer Abtastung keinen Einfluß auf diesen Trigger
ten Abtastung wieder drei Überquerungen auftreten, haben. Am Ende der Abtastung wird dieser Trigger
wird der Trigger 197 erneut in den EIN-Zustand ge- durch den Abtast-SYNCH-+2-Impuls zurückgeschalschaltet.
Der UND-Stromkreis 338 empfängt die Aus- tet bzw. in den AUS-Zustand gebracht. Wenn der
gangsimpulse von den rechten Seiten der Trigger 197 20 Trigger 341 in den EIN-Zustand geschaltet wurde,
und 335 und auch den Abtast-SYNCH-4-l-Impuls. sendet er von seiner linken Seite einen negativen Aus-Es
werden daher, wenn bei der ersten und1 bei der gangsimpuls zum Trigger 342, um diesen in den EIN-zweiten
Abtastung drei Uberquerungen festgestellt oder in den AUS-Zustand zu schalten, je nachdem,
werden, die rechten Seiten der Trigger 197 und 335 in welchem Zustand sich dieser Trigger vor dem
relativ positiv sein, und der UND-Stromkreis 338 25 Empfang des negativen Eingangssignals befand. Dieliefert
einen positiven Ausgangsimpuls, welcher das ser Eingangsimpuls wird zu den beiden Seiten des
Vorhandensein von drei Überquerungen anzeigt, also Triggers 342 übertragen, und es ist somit ersichtlich,
dem Ausdruck 3X = 3Xi · 3Xa entspricht. daß dieser Trigger am Beginn einer Schriftzeichen-
Um ein das NichtVorhandensein einer einzelnen. abtastung in den EIN- oder in den AUS-Zustand ge-Überquerung
X, einer doppelten Überquerung 2X 30 schaltet wird. Es sei jedoch angenommen, daß sich
und einer dreifachen Überquerung 3X anzeigendes dieser Trigger im AUS-Zustand befindet und durch
Signal zu erzeugen, ist ein ODER-Stromkreis 339 an- das erste, bei der Abtastung eines bestimmten
geordnet, welcher Eingangsimpulse von den UND- Schriftzeichens auftretende XX-Signal in den EIN-Stromkreisen
331 und 338 erhält, die die Kennzeich- Zustand geschaltet wird. Sobald der Trigger 342 in
nungskomponenten X bzw. 3X darstellen. Zusätzlich 35 den EIN-Zustand gelangt, bewirkt der negative Ausdazu
empfängt der ODER-Stromkreis 339 auch ein gangsimpuls von seiner linken Seite die Umschaltung
die Kennzeichnungskomponenten 2X darstellendes eines Triggers 344 in den EIN-Zustand, so daß dieser
Signal vom Kathodenverstärker 329 über die in der Trigger einen relativ positiven Ausgangsimpuls von
Fig. 4 b dargestellten Stromkreise. Wenn daher der seiner rechten Seite zu einem UND-Stromkreis 343
ODER-Stromkreis 339 eines dieser Signale empfängt, 40 sendet. Dieser UND-Stromkreis 343 empfängt auch
sendet er einen die Kennzeichnungskomponenten den relativ positiven Ausgangsimpuls von der rechten
X + 2X + 3X darstellenden Ausgangsimpuls über Seite des Triggers 342. Infolge der gleichzeitigen Aneinen
Umkehrer 340 a zum UND-Stromkreis 340 b. legung der beiden positiven Eingangsimpulse zum
Empfängt somit der UND-Stromkreis 339 keines der UND-Stromkreis 343 können Prüfimpulse durch die-Signale
X, 2X oder 3X, dann liefert der Umkehrer 45 sen UND-Stromkreis geleitet und über einen ODER-
340 a ein den Zustand (X+2X+3X) darstellendes Stromkreis 345 zum ersten Trigger 346 einer Gruppe
relativ positives Ausgangssignal. Dieses Signal kann von fünf Triggern 346 bis 350 übertragen werden, die
auch durch den Ausdruck X · 2~X · 3~X bezeichnet so verbunden sind, um in üblicher Weise einen biwerden.
Der zweite Eingangsimpuls zum UND-Strom- nären Zähler zu bilden. Es ist somit ersichtlich, daß
kreis 340 b ist der Abtast-SYNCH'+l-Impuls, und 50 jeder Prüfimpuls, welcher nach dem ersten XX-Signal
daher liefert dieser UND-Stromkreis ein relativ posi- in einer Abtastung auftritt, in den Zähler eingeführt
tives, den Zustand X · 2~X ■ 3"X darstellendes Ausgangssignal
nur in der Zeit, in welcher der Abtast-SYNCH-+1-Impuls
auftritt.
Die in der Fig. 6 a dargestellte Schaltung dient zur 55
Feststellung der oberen Umgrenzungslinie des Schriftzeichens und zur Erreichung einer Angabe bezüglich
des Höhenunterschiedes zwischen dem in einer gegenwärtigen Abtastung gesehenen ersten Schriftzeichenteil und dem in der unmittelbar vorhergegangenen 60 Durch dieses erste XX-Signal in der nächsten AbAbtastung gesehenen ersten Schriftzeichenteil. Diese tastung würde der Trigger 341 in den EIN-Zustand relative Höhenangabe kann durch die Feststellung des und daher der Trigger 342 in den AUS-Zustand geHöhenunterschiedes zwischen den ersten XX-Signalen schaltet werden. Der sich dabei ergebende relativ erhalten werden, die in zwei aufeinanderfolgenden negative Ausgangsimpuls von der rechten Seite des Abtastungen über ein Schriftzeichen auftreten. Dieser 65 Triggers 342 schaltet augenblicklich den UND-Strom-Unterschied wird als die Anzahl von Impulsen ge- kreis 343 aus, so daß keine Prüfimpulse mehr in den messen, welche zu jeder von zwei Klemmen gesandt Zähler eingeführt werden können. Gleichzeitig wird werden und deren Auswahl davon abhängt, ob die jedoch durch den Ausgangsimpuls von der rechten
Feststellung der oberen Umgrenzungslinie des Schriftzeichens und zur Erreichung einer Angabe bezüglich
des Höhenunterschiedes zwischen dem in einer gegenwärtigen Abtastung gesehenen ersten Schriftzeichenteil und dem in der unmittelbar vorhergegangenen 60 Durch dieses erste XX-Signal in der nächsten AbAbtastung gesehenen ersten Schriftzeichenteil. Diese tastung würde der Trigger 341 in den EIN-Zustand relative Höhenangabe kann durch die Feststellung des und daher der Trigger 342 in den AUS-Zustand geHöhenunterschiedes zwischen den ersten XX-Signalen schaltet werden. Der sich dabei ergebende relativ erhalten werden, die in zwei aufeinanderfolgenden negative Ausgangsimpuls von der rechten Seite des Abtastungen über ein Schriftzeichen auftreten. Dieser 65 Triggers 342 schaltet augenblicklich den UND-Strom-Unterschied wird als die Anzahl von Impulsen ge- kreis 343 aus, so daß keine Prüfimpulse mehr in den messen, welche zu jeder von zwei Klemmen gesandt Zähler eingeführt werden können. Gleichzeitig wird werden und deren Auswahl davon abhängt, ob die jedoch durch den Ausgangsimpuls von der rechten
wird. Dieser Zähler ist befähigt, bis zweiunddreißig zu zählen, was der Anzahl der während einer Abtastung
erzeugten Prüfimpulse entspricht.
Es sei nun angenommen, daß das erste XX-Signal in der nächsten Abtastung bereits erscheint, bevor
der Zähler bis zweiunddreißig gezählt hat. Dies wird beispielsweise bei der Abtastung der linken Seite des
Buchstabens »A« von links nach rechts der Fall sein.
Seite des Triggers 342 ein Trigger 353 in den EIN-Zustand geschaltet und ein relativ positives Ausgangspotential
von dessen rechter Seite an die UND-Stromkreise 354 und 361 angelegt. Da im gleichen Zeitpunkt
auch an der zweiten Eingangsklemme des UND-Stromkreises 354 ein relativ positives Potential
von der linken Seite des Triggers 342 liegt, können die Prüfimpulse durch den UND-Stromkreis 354 und
über den ODER-Stromkreis 355 zum ersten Trigger 356 eines zweiten fünf stufigen, aus den Triggern 356
bis 360 bestehenden binären Zählers übertragen werden. Dieser Zähler ist ebenfalls befähigt, bis zweiunddreißig
zu zählen. Wenn der UND-Stromkreis 361 das relativ positive Potential vom Trigger 353 empfängt,
liegt an seiner zweiten Eingangsklemme ein relativ negatives Potential von der rechten Seite des
Triggers 342. Der UND-Stromkreis 361 ist dadurch unwirksam und verhindert den Durchgang der Prüfimpulse.
Es ist zu erkennen, daß der Trigger 344 auch im EIN-Zustand verbleibt, wenn der Trigger 342
in den AUS-Zustand geschaltet wird. Dies erfolgt deshalb, weil der Trigger 344 mit der linken Seite des
Trigers342 verbunden wird, welche relativ positiv wird und daher keinen Einfluß auf den Trigger 344
hat. Der UND-Stromkreis 351 ist jedoch mit der rechten Seite des Triggers 344 und mit der linken
Seite des Triggers 342 verbunden und empfängt daher relativ positive Signale von diesen Triggern, so daß
die Prüfimpulse durch den UND-Stromkreis 351 und über einen ODER-Stromkreis 352 geleitet werden,
um Ausgangsimpulse zur Anzeige einer relativ positiven Änderung der Schriftzeichenhöhe zu erzeugen,
die mit D+ bezeichnet ist. Gleichzeitig werden die Ausgangsimpulse vom UND-Stromkreis 351 zum
ODER-Stromkreis 345 übertragen, dessen Ausgangsimpulse zu dem die Stufen 346,347,348,349 und 350
umfassenden Zähler geleitet werden. Diese Impulse bewirken daher, daß dieser Zähler bis zweiunddreäßig
weiterzählt. Sobald dieser Zähler den Wert von zweiunddreißig erreicht hat, sendet der Trigger 350 einen
relativ negativen Ausgangsimpuls von seiner rechten Seite zum Trigger 344, um diesen Trigger in den
AUS-Zustand zu schalten und dadurch den UND-Stromkreis 351 unwirksam zu machen. Es können
also keine weiteren Impulse mehr über den ODER-Stromkreis 352 gesandt werden. Wenn beispielsweise
der die Trigger 346 bis 350 umfassende Zähler im Zeitpunkt der Rückschaltung des Triggers 342 durch
das erste XX-Signal in der nächsten Abtastung bis »27« gezählt hat, können fünf Impulse durch den
ODER-Stromkreis 352 geleitet werden und ergeben dadurch ein durch Impulse ausgedrücktes Maß der
Differenz zwischen dem ersten XX-Signal in der ersten Abtastung und dem ersten XX-Signal in der
zweiten Abtastung.
Wie bereits erläutert, werden die nach dem ersten XX-Signal während der zweiten Abtastung erscheinenden
Prüfimpulse über den UND-Stromkreis 354 und den ODER-Stromkreis 355 in den die Stufen 356
bis 360 umfassenden Zähler eingeführt. Es sei wieder angenommen, daß im Zeitpunkt des ersten XX-Signals
in der dritten Abtastung der Zähler nur bis »27« gezählt habe. Das erste XX-Signal in der dritten
Abtastung schaltet den Trigger 342 wieder in den EIN-Zustand, und der negative Ausgangsimpuls von
der linken Seite dieses Triggers bewirkt die Umschaltung des Triggers 344 in den EIN-Zustand. Der
Trigger 344 sendet daher einen relativ positiven Impuls von seiner rechten Seite zum UND-Stromkreis
343, an dessen zweiter Eingangsklemme ein positives Signal von der rechten Seite des Triggers 342
empfangen wird. Die an die dritte Eingangsklemme des UND-Stromkreises 343 angelegten Prüfimpulse
können somit über den ODER-Stromkreis 345 in den anderen, die Stufen 346 bis 350 umfassenden Zähler
eingeführt werden. Im gleichen Zeitpunkt, in welchem der Trigger 342 in den EIN-Zustand geschaltet wurde,
ίο sendet dessen rechte Seite ein relativ positives Potential
zu der einen Eingangsklemme des UND-Stromkreises 361, an deren zweiter Eingangsklemme eine
relativ positive Spannung von der rechten Seite des Triggers 353 liegt. Der Trigger 353 befindet sich noch
im EIN-Zustand, da er erst durch einen Ausgangsimpuls vom Trigger 360 in den AUS-Zustand zurückgeschaltet
werden kann, wenn der die Trigger 356 bis 360 umfassende Zähler bis »32« gezählt hat. Da
jedoch gemäß der Annahme dieser Zähler nur bis »27« gezählt hat (nachdem das erste XX-Signal in
der dritten Abtastung erschienen ist), werden die Priifimpulse durch den UND-Stromkreis 361 und
über den ODER-Stromkreis 352 so lange übertragen, bis dieser Zähler den Wert »32« gezählt hat. Sobald
as der Zahler den Wert »32« erreicht hat, ist das Ausgangspotential
von der rechten Seite des Triggers 360 negativ, so daß der Trigger 353 in den AUS-Zustand
geschaltet und somit der UND-Stromkreis 361 unwirksam wird. Es können somit keine weiteren
Musterimpulse mehr durch diesen UND-Stromkreis und über den ODER-Stromkreis 352 geleitet werden.
Der ODER-Stromkreis 352 liefert daher fünf Impulse zur Anzeige einer positiven Änderung der
relativen Höhe, welche ein Maß der Differenz zwisehen dem ersten XX-Signal in der zweiten Abtastung
und dem ersten XX-Signal in der dritten Abtastung sind.
Es sei nun angenommen, daß die rechte Seite des Buchstabens »A« von links nach rechts abgetastet
wird und daß während einer ersten Abtastung dieser Seite das erste erscheinende XX-Signal den Trigger
341 in den EIN-Zustand umschaltet, der seinerseits die Umschaltung des Triggers 342 in den EIN-Zustand
bewirkt. Wie vorher liefert die linke Seite dieses Triggers 342 eine negative Spannung zur Umschaltung
des Triggers 344 in den EIN-Zustand. Der sich ergebende positive Ausgangsimpuls von der rechten
Seite des Triggers 344 wird zum UND-Stromkreis 343 übertragen, welcher gleichzeitig auch einen relativ
positiven Impuls von der rechten Seite des Triggers
342 empfängt. Die Priifimpulse könnten nun durch den UND-Stromkreis 343 und über den ODER-Stromkreis
345 in den die Stufen 346 bis 350 umfassenden Zähler eingeführt werden. Es ist jedoch zu
erkennen, daß bei der Abtastung der rechten Seite des Schriftzeichens »A« das erste XX-Signal in der
zweiten Abtastung erst eintreten wird, bis der die Stufen 346 bis 350 umfassende Zähler bereits bis
»32« gezählt hat. Im Zeitpunkt der Zählung von »32« stellt der negative Ausgangsimpuls von der rechten
Seite des Triggers 350 den Trigger 344 in den AUS-Zustand zurück, und das negative Ausgangssignal von
der rechten Seite des Triggers 344 macht den UND-Stromkreis 343 unwirksam. Dieses negative Ausgangspotential
vom Trigger 344 wird auch zu einem Trigger 362 übertragen, um diesen in den EIN-Zustand zu
schalten. Dadurch wird die rechte Seite dieses Triggers 362 relativ positiv und dieses Potential an eine
Eingangsklemme eines UND-Stromkreises 363 angelegt. Der UND-Stromkreis 363 empfängt gleichfalls
ein relativ positives Potential von der linken Seite dies Triggers 344 und von der rechten Seite des Triggers
342, welcher sich noch im EIN-Zustand befindet, da zu diesem Zeitpunkt das erste XX-Signal in der
zweiten Abtastung noch nicht erschienen ist. Die Prüfimpulse können somit durch den UND-Stromkreis
363 und den ODER-Stromkreis 364 geleitet werden, um eine Reihe von Impulsen zu erzeugen,
die ein Maß der negativen Höhenänderung darstellen und mit D — bezeichnet werden. Sobald eine erste
Überquerung in der zweiten Abtastung eintritt, wird der Trigger 342 in den AUS-Zustand geschaltet
wodurch seine linke Seite relativ positiv wird und einen Impuls zum UND-Stromkreis 354 sendet.
Gleichzeitig wird durch das negative Ausgangspotential von der rechten Seite des Triggers 342 der Trigger
353 in den EIN-Zustand geschaltet, und dieser Abtastung dieses Schriftzeichens wird, wie vorher
beschrieben, der Trigger 342 und demzufolge auch der Trigger 344 in den EIN-Zustand geschaltet, und
der UND-Stromkreis 343 würde den Durchgang der Prüfimpulse über den ODER-Stromkreis 345 zu dem
die Trigger 346 bis 350 umfassenden Zähler ermöglichen. Da jedoch das erste XX-Signal bei der zweiten
Abtastung in der gleichen Zeit auftritt, in welcher dieser Zähler bis »32« gezählt hat, wird der Trigger
ίο 344 in den AUS-Zustand geschaltet und dadurch der UND-Stromkreis 351 unwirksam. Es können also
keine Prüfimpulse durch diesen UND-Stromkreis 351 zum ODER-Stromkreis 352 geleitet werden. In ähnlicher
Weise wird bei der zweiten Abtastung der Trigger 353 in dem Zeitpunkt in den AUS-Zustand
geschaltet, in welchem der die Stufen 356 bis 360 umfassende Zähler bis »32« gezählt hat, und das
negative Ausgangspotential von der rechten Seite des Triggers 353 macht den UND-Stromkreis 361 unwirk-
Trigger sendet nun ein positives Potential von seiner 20 sam, so daß keine Prüfimpulse zum UND-Stromkreis
rechten Seite zum UND-Siromkreis 354. Dieser UND- 352 übertragen werden können. Da die Trigger 344
Stromkreis ist somit vorbereitet und leitet die Prüfimpulse über den ODER-Stromkreis 355 zu dem die
Stufen 356 bis 360 umfassenden Zähler. Dieser Zähler wird wieder bis »32« zählen, bevor das erste
XX-Signal in der dritten Abtastung erscheint. In diesem Zeitpunkt sendet der Trigger 360 der letzten
Zählerstufe ein negatives Signal zum Trigger 353, um diesen in den AUS-Zustand zu schalten. Das Ausgangspotential
von der rechten Seite des Triggers 353 macht den UND-Stromkreis 354 unwirksam und
schaltet den Trigger 365 in den EIN-Zustand. Sobald der Trigger 365 in den EIN-Zustand gelangt, sendet
er von seiner rechten Seite ein relativ positives Signal zum UND-Stromkreis 366. Dieser UND-Stromkreis
empfängt auch ein relativ positives Signal von der linken Seite des sich jetzt im AUS-Zustand befindlichen
Triggers 353. Da sich auch der Trigger 342 noch im AUS-Zustand befindet, sendet er von seiner
linken Seite ©in relativ positives Signal zum UND-Stromkreis 366, und da nunmehr auch an den anderen
Klemmen dieses UND-Stromkreises positive Potentiale liegen, können die Prüfimpulse durch den UND-Stromkreis
zum ODER-Stromkreis 364 geleitet wer
den, um wieder eine negative Höhenänderung anzu- 45 tastung erscheint.
und 353 beim Erreichen des Zählwertes »32« in dem entsprechenden Zähler in den AUS-Zustand geschaltet
werden und in der gleichen Zeit der Trigger 342 in den AUS-Zustand bzw. in den EIN-Zustand geschaltet
wird, kann keiner der beiden UND-Stromkreise 363 oder 366 wirksam werden, um den Durchgang
der Musterimpulse zum ODER-Stromkreis 364 zu ermöglichen, so daß sich keine Ausgangsimpulse
vom ODER-Stromkreis 364 ergeben.
Es muß angenommen werden, daß infolge der Veränderungen in der Farbdichte in bestimmten
horizontalen Linien des Schriftzeichens sich auch Veränderungen im Zeitpunkt des Auftretens des
ersten ATZ-Signals von einer Abtastung zur anderen ergeben. Es ist beispielsweise möglich, daß das erste
XX-Signal in der einen Abtastung früher oder später als das erste XX-Signal in der nächsten Abtastung
erscheint. In diesem Falle wird eine Anzahl von Impulsen entweder vom ODER-Stromkreis 352 oder
vom ODER-Stromkreis 364 geliefert, je nachdem, ob die Veränderung positiv oder negativ ist. Die Anzahl
der Impulse wird dadurch bestimmt, um wieviel früher oder später das erste XX-Signal in der zweiten Ab
zeigen.
Sobald das erste XX-Signal während der dritten Abtastung erscheint, wird der Trigger 342 in den
EIN-Zustand geschaltet und sendet von seiner linken Seite eine negative Spannung zum UND-Stromkreis
366, um den Durchgang weiterer Prüfimpulse zum ODER-Stromkreis 364 zu verhindern. Wie auch vorher
sendet der Trigger 342 im EIN-Zustand einen negativen Impuls von seiner linken Seite zum Trigger
Die vom ODER-Stromkreis 352 (Fig. 6 a) erzeugten Signale D+ werden zu den in der Fig. 6 b dargestellten
Stromkreisen übertragen, durch welche Kennzeichnungskomponenten erzeugt werden, die eine
große positive, mit D+l bezeichnete Veränderung der Höhe, eine kleine positive Höhenänderung D+s,
eine kleine positive Neigung S+ über eine vorherbestimmte Anzahl von Abtastungen und keine Veränderung
So der Neigung über eine Mehrzahl von
344, der dadurch in den EIN-Zustand geschaltet wird 55 Abtastungen anzeigen. Bei der Erzeugung der Kenn-
und somit ein positives Ausgangspotential von seiner Zeichnungskomponente 5+ darf kein Signal D — während
dieser vorherbestimmten Anzahl von Abtastungen erscheinen. Die Kennzeichnungskomponente So
rechten Seite an den UND-Stromkreis 343 anlegt. Dieser UND-Stromkreis empfängt gleichzeitig eine
relativ positive Spannung von der rechten Seite des wird auch für kleine Veränderungen der Höhe über
Triggers 342, und somit können die Prüf impulse durch 60 mehrere Abtastungen erzeugt, vorausgesetzt, daß
diesen UND-Stromkreis und den ODER-Stromkreis zu dem die Stufen 346 bis 350 umfassenden
Zähler geleitet werden. Dieser Vorgang wird fortgesetzt, solange diese Signale geliefert werden.
Im Falle der Abtastung z. B. des Buchstabens »T« ist ersichtlich, daß sich keine Ausgangsimpulse von
den ODER-Stromkreisen 352 und 364 ergeben würden. Beim Auftreten des XX-Signals in einer ersten
diese Höhenänderung nicht mehr als eine D+- oder D—Impulsveränderung während irgendeiner Abtastung,
betrachtet von der ersten Abtastung von einer Gruppe von Abtastungen, ist. Zunächst soll die Erzeugung der eine große Höhenveränderung
infolge einer positiven Steigung anzeigenden Kennzeichnungskomponente D + /beschrieben
werden. Die D+-Impulse werden über einen Um-
kehrer 367 (Fig. 6 b) zu der ersten Stufe eines binären Zählers übertragen, welcher die Trigger 368,369,370
und 371 umfaßt. Eine große Höhenveränderung ist durch den Betrag von vierzehn D+-Impulsen angezeigt.
Daher werden die Ausgänge von den rechten Seiten der Stufentrigger 369, 370 und 371 entsprechend
dem Betrag von »14« relativ positiv sein, und diese Ausgangsimpulse bewirken somit einen Ausgangsimpuls
vom UND-Stromkreis 372 a, der über
nente S+ schließt einen Trigger 395 ein, dessert Rückschaltung in den AUS-Zustand in der Abtast-SYNCH-+2-Zeit
erfolgt. Der erste vom ODER-Stromkreis 352 (Fig. 6 a) während einer Abtastung
5 empfangene D+-Impuls schaltet den Trigger 395 in den EIN-Zustand, so daß dessen rechte Seite eine
relativ positive Spannung zum UND-Stromkreis 396 liefert, welcher auch den Abtast-SYNCH-Impuls
empfängt. In dem Fall, daß mindestens ein D+-Im-
einen Umkehrer 372 δ zu einem Trigger 373 über- io puls vor dem Abtast-SYNCH-Impuls empfangen wird,
tragen wird und diesen in den EIN-Zustand schaltet. liefert der UND-Stromkreis 396 einen positiven
Der sich dadurch ergebende positive Ausgangsimpuls Impuls zu einem Umkehrer 193. Der sich ergebende
von der rechten Seite des Triggers 373 wird zum negative Ausgangsimpuls vom Umkehrer 193 schaltet
UND-Stromkreis 374 übertragen, so daß dieser im den Trigger 385 in den EIN-Zustand, wenn angenom-Zeitpunkt
des Abtast-SYNCH-+1-Impulses einen 15 men wird, daß sich dieser Trigger vorher im AUS-die
Kennzeichnungskomponente D+1 anzeigenden Zustand befunden hat. Sobald der Trigger 385 in den
Ausgangsimpuls liefert. Die Rückschaltung der EIN-Zustand gelangt, sendet er eine relativ positive
Zählertrigger 368 bis 371 erfolgt unter der Steuerung Spannung von seiner rechten Seite zur rechten Eineines
Triggers 375, der den Ausgangsimpuls vom gangsseite eines Triggers 386. Da der Trigger 386
Umkehrer 367 empfängt. Der erste D+-Impuls zo jedoch auf negative Impulse anspricht, bleibt er im
schaltet den Trigger 375 in den EIN-Zustand, so daß AUS-Zustand. Es wird auch hier angenommen, daß
dieser einen relativ positiven Ausgangsimpuls zu sich der Trigger 386 in diesem Zeitpunkt im AUS-einem
UND-Stromkreis 376 sendet. Dieser UND- Zustand befindet. Da in diesem Zeitpunkt der AusStromkreis sendet am Ende der Abtast-SYNCH- gangsimpuls von der rechten Seite des Triggers 386
+2-Zeit ein negatives Signal zum Trigger 377, um 25 zum UND-Stromkreis 387 relativ negativ ist, bleibt
diesen in den EIN-Zustand zu schalten. Wenn dieser dieser in der Abtast-SYNCH-+1-ImpuIszeit unwirk-Trigger377
in den EIN-Zustand gelangt, sendet er
einen Ausgangsimpuls von seiner rechten Seite zu
einem UND-Stromkreis 378, welcher auch den Abtast-SYNCH-+!-Impuls empfängt und einen Aus- 30
gangsimpuls zu einem Umkehrer 379 sendet. Der
einen Ausgangsimpuls von seiner rechten Seite zu
einem UND-Stromkreis 378, welcher auch den Abtast-SYNCH-+!-Impuls empfängt und einen Aus- 30
gangsimpuls zu einem Umkehrer 379 sendet. Der
Ausgangsimpuls vom Umkehrer 379 wird zu den Anoden der rechten Seiten der Trigger 368, 369, 370,
371 und 375 geleitet, um diese Trigger in den AUS-Zustand zu schalten.
Um die Kennzeichnungskomponente D+s zu erhalten,
wird der Ausgangsimpuls vom Umkehrer 367 auch zu der ersten Stufe eines die Trigger 380, 381
und 382 umfassenden Zählers übertragen. Dieser
sam, und es kann kein die Kennzeichnungskomponente S+ anzeigender Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis
387 erzeugt werden.
Der Trigger 385 kann, wenn er sich im EIN-Zustand befindet, unter verschiedenen Bedingungen
in den AUS-Zustand zurückgeschaltet werden. Zu diesem Zweck ist ein ODER-Stromkreis 393 mit
mehreren Eingängen vorgesehen. Der erste Eingangs-35 impuls kann von der rechten Seite des Triggers 373
kommen. Wenn dieser Trigger 373 in den EIN-Zustand geschaltet ist, um den Zustand D+l anzuzeigen,
sendet er eine relativ positive Spannung zum ODER-Stromkreis 393. Dieser sendet daher eine
Zähler zählt bis zu vier D + -Impulse. Daher ist es 40 positive Spannung zum Umkehrer 394, und dessen
nur erforderlich, die linke Seite des Triggers 382 so negativer Ausgangsimpuls wird an die Anode der
zu verbinden, daß bei dessen Umschaltung in den rechten Seite des Triggers 385 und gleichfalls an die
EIN-Zustand auch der Trigger 383 in den EIN- Anode der rechten Seite des Triggers 386 angelegt.
Zustand gelangt. Der Trigger 383 ist so geschaltet, Es wird somit der Trigger 385 in den EIN-Zustand
daß er bei der Umschaltung des Triggers 373 in den 45 geschaltet, und wenn der Trigger 386 im EIN-Zustand
EIN-Zustand in den AUS-Zustand zurückgeschaltet ist, wird auch dieser beim Auftreten des D+/-Signals
wird, d. h., der Ausgangsimpuls von der linken Seite in den AUS-Zustand zurückgeschaltet. Es ist somit
des Triggers 373 wird als Eingangsimpuls zur linken ersichtlich, daß die Kennzeichnungskomponente 5+
Seite des Triggers 383 übertragen, und wenn daher nicht erzeugt werden kann, wenn sich die Kennzeicheine
große Veränderung in der relativen Höhe ein- 50 nungskomponente D+l ergeben hat.
tritt, wird der Trigger 383 in den AUS-Zustand um- Die Rückstellung der Trigger 385 und 386 in den
geschaltet, so daß er keinen Ausgangsimpuls zum AUS-Zustand erfolgt auch, wenn die Kennzeichnungs-UND-Stromkreis
384 senden kann. Ist jedoch der komponente D+s auftritt. Wenn der Trigger 383 zur
Trigger 373 nicht im EIN-Zustand, liefert der Trig- Anzeige der Komponente D+s im EIN-Zustand ist,
ger 383 bei seiner Umschaltung in den EIN-Zustand 55 sendet er von seiner rechten Seite einen relativ posieinen
Ausgangsimpuls zum UND-Stromkreis 384, tiven Impuls zum ODER-Stromkreis 393. Der positive
welcher in der Abtast-SYNCH-+1-Zeit einen die Ausgangsimpuls vom ODER-Stromkreis 393 wird
Kennzeichnungskomponente D+s anzeigenden Aus- zum Umkehrer 394 geleitet und als negativer Ausgangsimpuls
liefert. Die Trigger 373, 380, 381, 382 gangsimpuls an die Anoden der rechten Seiten der
und 383 werden in der Abtast-SYNCH-+2-Zeit in 60 beiden Trigger 385 und 386 angelegt. Die Trigger 385
den AUS-Zustand zurückgeschaltet. Auf diese Weise und 386 werden auch in den AUS-Zustand geschaltet,
werden die Kennzeichnungskomponenten D + / und wenn vier Abtastungen erfolgen, ohne daß mindestens
D+s festgestellt, und dabei ist zu verstehen, daß die ein D+-Signal während zweier dieser vier Abtastun-Komponente
D + l unter Zugrundelegung von zwei gen erhalten wird. Ein die Trigger 388, 390 und 391
Abtastungen und die Komponente D+s unter Zu- 65 umfassender Zähler empfängt das Abtast-SYNCH-grundelegung
einer einzigen Abtastung bestimmt wird. +1-Signal, welches am Ende jeder Abtastung auf-Die
Schaltung für die Erzeugung der eine kleine tritt. Wenn dieser Zähler bis zu dem Betrag »4«
positive Steigung anzeigenden Kennzeichnungskompo- gezählt hat, sendet der Trigger 391 einen relativ
309 600/117
positiven Impuls von seiner rechten Seite zu einem UND-Stromkreis 392, welcher auch den Abtast-SYNCH-+2-Impuls
empfängt. Wenn sich daher der Trigger 391 im Zeitpunkt des Abtast-SYNCH-
+2-Impulses im EIN-Zustand befindet, sendet der
UND-Stromkreis 392 einen positiven Ausgangsimpuls zum ODER-Stromkreis 393. Der negative Ausgangsimpuls
vom Umkehrer 394 bewirkt in der bereits beschriebenen Weise die Rückstellung der Trigger 385
und 386 in den AUS-Zustand.
Die Rückstellung der beiden Trigger 385 und 386 kann auch durch das vom ODER-Stromkreis 364
(Fig. 6 a) erzeugte Signal D — bewirkt werden, das als positiver Impuls direkt zum ODER-Stromkreis 393
destens ein, aber nicht mehr als drei D+-Impulse erzeugt
werden mußten in mindestens zwei von vier Abtastungen, ohne daß ein Signal D — auftritt.
Um die keine Steigungsänderung anzeigende Kennzeichnungskomponente
So zu erzeugen, wird durch einen Prüfstromkreis das Auftreten von nicht mehr
als einem Signal D + oder D— in irgendeiner von
fünf aufeinanderfolgenden Abtastungen festgestellt.
sendet daher einen relativ positiven Impuls von seiner linken Seite zu einem UND-Stromkreis 194 a, der
beim Empfang des Abtast-SYNCH-+2-Impulses einen positiven Ausgangsimpuls zum Umkehrer 194 b
sendet. Durch den negativen Ausgangsimpuls vom Umkehrer 1946 wird der die Trigger 388, 390 und
391 umfassende Zähler auf Null gestellt. Dies erfolgt durch die Umschaltung aller Trigger dieses Zählers
in den AUS-Zustand, und der Zähler beginnt erneut ίο mit der Zählung der Abtast-SYNCH-+1-Impulse.
Wenn während vier aufeinanderfolgender Abtastungen nur in einer dieser Abtastungen ein D+-
Signal erzeugt wird, zählt der Zähler bis »4«, und der Trigger 391 gelangt in den EIN-Zustand. Die rechte
übertragen und über den Umkehrer 394 zu den 15 Seite des Triggers wird daher relativ positiv, und
Anoden der rechten Seiten der Trigger 385 und 386 wenn der Abtast-SYNCH-+2-Impuls erzeugt wird,
geleitet wird. sendet der UND-Stromkreis 392 einen positiven Im-
Es sei nun angenommen, daß während einer ersten puls zum ODER-Stromkreis 393, und der Umkehrer
Abtastung mindestens ein D+-Impuls erscheint und 394 bewirkt die Rückstellung des Triggers 385. Es
den Trigger 395 in den EIN-Zustand umschaltet. In 20 ist somit ersichtlich, daß zur Erzeugung des die Kenndiesem
Falle liefert der UND-Stromkreis 396 in der Zeichnungskomponente 5+ darstellenden Signals min-Abtast-SYNCH-Impulszeit
einen positiven Ausgangsimpuls zum Umkehrer 193, dessen negativer Ausgangsimpuls
zu den beiden Seiten des Triggers 385
übertragen wird. Unter der Annahme, daß der Trig- 25
ger 385 sich vor dem Auftreten dieses Eingangsimpulses im AUS-Zustand befunden hat, bewirkt der
Ausgangsimpuls vom Umkehrer 193 die Umschaltung
dieses Triggers in den EIN-Zustand. Der Trigger 385
übertragen wird. Unter der Annahme, daß der Trig- 25
ger 385 sich vor dem Auftreten dieses Eingangsimpulses im AUS-Zustand befunden hat, bewirkt der
Ausgangsimpuls vom Umkehrer 193 die Umschaltung
dieses Triggers in den EIN-Zustand. Der Trigger 385
wird daher während der ersten Abtastung in den 3° Des weiteren kann einem D+-Impuls in einer Ab-EIN-Zustand
geschaltet. Der Trigger 395 wird durch tastung kein anderer D+-Impuls innerhalb von fünf
Abtastungen folgen, wenn nicht zwischen diesen beiden Impulsen ein D-Impuls auftritt. Umgekehrt kann
auch einem D-Impuls in einer Abtastung kein weiterer D-Impuls innerhalb von fünf Abtastungen folgen,
außer wenn zwischen diesen beiden ein D+-Impuls auftritt. In dem Falle, daß mehr als ein D+-Impuls
oder mehr als ein D—-Signal in einer Abtastung auftritt, wird ein Zähler, welcher bis »5« zählen kann,
Umschaltung des Triggers 385 in den AUS-Zustand. 40 auf »0« gestellt, um die Zählung der Abtastungen
Dadurch sendet dieser Trigger einen negativen Impuls wieder zu beginnen. Wie vorher ausgeführt, ist die
von seiner rechten Seite zum Trigger 386, um diesen Toleranz von einem D+- oder einem D—Signal in
in den EIN-Zustand zu schalten. Dies bewirkt die einer Abtastung erlaubt, vorausgesetzt, daß infolge
Aussendung einer relativ positiven Spannung von der von Veränderungen der Farbdichte des Schriftrechten Seite des Triggers 386 zum UND-Stromkreis 45 zeichens nicht zwei D+-Impulse oder zwei D—Im-387,
der in der Abtast-SYNCH-+ 1-Zeit einen die pulse aufeinanderfolgend erscheinen.
Kennzeichnungskomponente S+ anzeigenden Aus- Der dreistufige Zähler umfaßt die Trigger 397, 398
gangsimpuls erzeugt. Bei der vorstehenden Eriäute- und 399 (Fig. 6 b) und empfängt die Abtast-SYNCH-rung
wurde angenommen, daß mindestens ein + 1-Impulse. Am Ende von fünf Abtastungen ergeben
D+-Signal während der ersten und der zweiten Ab- 50 sich daher relativ positive Ausgangsimpulse von den
tastung erzeugt wurde. Es ist zu erkennen, daß bei rechten Seiten der Trigger 397 und 399 und erzeugen
der Erzeugung von mehr als drei D+-Signalen wäh- einen Ausgangsimpuls von einem UND-Stromkreis
rend jeder Abtastung oder von mehr als vierzehn 400. Dieser Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis
D+-Signalen während zweier Abtastungen die Trig- 400 bewirkt über den Umkehrer 389 die Umschaltung
ger 385 und 386 unter der Steuerung des Umkehrers 55 eines Triggers 401 in den EIN-Zustand, und der
394 in den AUS-Zustand geschaltet worden wären. relativ positive Ausgang von der rechten Seite dieses
Anders ausgedrückt heißt dies, daß diese Trigger 385
und 386 in den AUS-Zustand geschaltet werden,
wenn entweder die KennzeichnungskomponenteD+/
oder D+s anzeigende Impulse erzeugt wurden. Um 60
die Kennzeichnungskomponente S+ anzuzeigen, müssen mindestens ein, aber nicht mehr als drei
D+-Signale während jeder der Abtastungen erzeugt
worden sein.
und 386 in den AUS-Zustand geschaltet werden,
wenn entweder die KennzeichnungskomponenteD+/
oder D+s anzeigende Impulse erzeugt wurden. Um 60
die Kennzeichnungskomponente S+ anzuzeigen, müssen mindestens ein, aber nicht mehr als drei
D+-Signale während jeder der Abtastungen erzeugt
worden sein.
Wird angenommen, daß sich während der ersten 65 EIN-Zustand zu schalten, und an die linke Seite des
und zweiten Abtastung nur je ein D+-Signal ergeben Triggers werden die D+-Impulse angelegt, um den
hat, wird der Trigger 385 am Ende der zweiten Ab- Trigger wieder in den AUS-Zustand zu bringen. Die
tastung in den AUS-Zustand geschaltet. Der Trigger D—Impulse werden gleichzeitig auch an eine mono-
den Abtast-SYNCH-+2-Impuls in den AUS-Zustand
zurückgeschaltet, so daß er für den Empfang von jedem der D+-Impulse bereit ist, welche während
der zweiten Abtastung auftreten können.
Es sei angenommen, daß mindestens ein D+-Impuls
während der zweiten Abtastung auf tritt, und in diesem Zeitpunkt bewirkt der negative Ausgangsimpuls vom
Umkehrer 193 in der Abtast-SYNCH-Impulszeit die
Triggers bewirkt in der Abtast-SYNCH-+1-Impulszeit
einen die Kennzeichnungskomponente So darstellenden Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 402.
Um die Erzeugung eines So-Signals infolge einer kleinen Veränderung der Farbintensität längs horizontaler
Linien nicht zu verhindern, ist ein Trigger 403 vorgesehen. Die D—Impulse werden an die
rechte Seite dieses Triggers angelegt, um ihn in den
stabile Kippschaltung 191 angelegt, dessen Zeitkonstante so gewählt ist, daß der erste D —-Impuls einen
relativ positiven Ausgangsimpuls erzeugt, dessen Dauer mindestens fünf, aber nicht mehr als sechs Abtastungen
entspricht. In ähnlicher Weise werden die D+-Impulse auch an eine monostabile Kippschaltung
192 angelegt, dessen Zeitkonstante so gewählt ist, daß der erste £>
+ -Impuls einen relativ positiven Ausgangsimpuls erzeugt, dessen Dauer mindestens fünf,
aber nicht mehr als sechs Abtastungen entspricht. Es ist bekannt, daß die monostabilen Kippschaltungen
durch keine weiteren Eingangsimpulse mehr beeinflußt werden, wenn sie einmal in den EIN-Zustand
umgeschaltet sind. Sobald sie jedoch am Ende der durch ihre Zeitkonstante bestimmten Dauer in den
AUS-Zustand kommen, können sie erneut einen Eingangsimpuls empfangen, um in den EIN-Zustand
geschaltet zu werden und einen anderen Ausgangsimpuls zu erzeugen. Es ist ersichtlich, daß der Trigger
403 nur durch die ablaufende Kante des D-- oder D+-Impulses in den EIN- bzw. AUS-Zustand
geschaltet wird. Es sei beispielsweise angenommen, daß der Trigger 403 im AUS-Zustand ist und daß
während einer Abtastung ein einziger D—Impuls
empfangen wird. Wenn dieser relativ positive D — Impuls auftritt und an den UND-Stromkreis 404 angelegt
wird, ist also der Trigger 403 im AUS-Zustand und sendet keinen positiven Ausgangsimpuls von seiner
rechten Seite zum UND-Stromkreis 404, so daß dieser keinen Ausgangsimpuls liefert. Obwohl dieser
erste D — -Impuls einen relativ positiven Ausgangsimpuls von der monostabilen Kippschaltung 191 bewirkt,
der ebenfalls zum UND-Stromkreis 404 übertragen wird, bleibt dieser UND-Stromkreis infolge des
negativen Ausgangspotentials von der rechten Seite des Triggers 403 unwirksam. Falls jedoch der Trigger
403 durch einen ersten D—-Impuls in den EIN-Zustand geschaltet wird und während der gleichen Abtastung
ein zweiter D—Impuls erscheint, sendet der
Trigger einen positiven Ausgangsimpuls zum UND-Stromkreis 404 und bewirkt somit einen positiven
Ausgangsimpuls von diesem UND-Stromkreis, der über einen ODER-Stromkreis 405 zu einem Umkehrstromkreis
407 übertragen wird. Der negative Ausgangsimpuls vom Umkehrer 407 wird zur Rückstellung
der Trigger 397, 398 und 399 verwendet, so daß der Zähler auf »0« gestellt ist und nochmals mit
der Zählung bis »5« beginnt.
Ist andererseits der Trigger 403 infolge eines D — Impulses im EIN-Zustand, und es tritt während einer
Abtastung ein D+-Impuls ein, dann wird der Trigger 403 in den AUS-Zustand geschaltet. Da aber der
Trigger im Zeitpunkt des D+-Impulses noch im EIN-Zustand war, ist dessen linke Seite relativ negativ,
und der UND-Stromkreis 406 verhindert den Durchgang des D + -Impulses. Obwohl der erste D+-
Impuls die Aussendung eines relativ positiven Ausgangsimpulses von der monostabilen Kippschaltung
192 zum UND-Stromkreis 406 bewirkt, wird der UND-Stromkreis durch das negative Potential an der
linken Seite des Triggers 403 offengehalten. Tritt ein zweiter D+-Impuls während der gleichen Abtastung
ein, dann liefert der UND-Stromkreis 406 einen Ausgangsimpuls über den ODER-Stromkreis 405 und
den Umkehrer 407 zur Nullstellung des Zählers.
Es sei nun angenommen, daß während einer Abtastung der Trigger 403 durch einen empfangenen
D—Impuls in den EIN-Zustand geschaltet wird und
somit die Erzeugung eines relativ positiven Ausgangssignals von der monostabilen Kippschaltung 191 mit
der Dauer von mindestens fünf, aber nicht mehr als sechs Abtastungen bewirkt. Wenn während der fünf
Abtastungen ein weiteres D —-Signal ohne einen zwischenliegenden D+-Impuls empfangen wird,
bleibt der Trigger 403 im EIN-Zustand, und der zweite D —-Impuls bewirkt einen Ausgangsimpuls
vom UND-Stromkreis 404 zum ODER-Stromkreis
ίο 405, so daß der negative Ausgangsimpuls vom Umkehrer
407 den die Trigger 397, 398 und 399 umfassenden Zähler auf »0« stellt. Dieser Zähler muß
daher wieder mit seiner Zählung bis zu »5« beginnen. Wird andererseits angenommen, daß während einer
Abtastung der Trigger 403 durch einen empfangenen D+-Impuls in den AUS-Zustand geschaltet wird,
dann verursacht er die Erzeugung eines relativ positiven Ausgangssignals von der monostabilen Kippschaltung
192 mit der Dauer von mindestens fünf, aber nicht mehr als sechs Abtastungen. Wenn nun
während der fünf Abtastungen ein anderes D+-Signal ohne einen zwischenliegenden D — -Impuls erscheinen
würde, verbleibt der Trigger 403 im AUS-Zustand, und der zweite D+-Impuls bewirkt einen Ausgangsimpuls
vom UND-Stromkreis 406 über den ODER-Stromkreis 405 und zum Umkehrer 407, um den
Zähler auf »0« zu stellen, der nun wieder mit der Zählung bis zu »5« beginnen muß.
Wenn der die Trigger 397, 398, 399 umfassende Zähler bis zu »5« gezählt hat, liefert, wie bereits erwähnt,
der UND-Stromkreis 400 einen Ausgangsimpuls über den Umkehrer 389, um den Trigger 401
in den EIN-Zustand zu schalten. Wenn sich daher dieser Trigger im Zeitpunkt des Abtast-S YNCH-+1-Impulses
am Ende der nächsten Abtastung noch im EIN-Zustand befindet, dann liefert der UND-Stromkreis
402 einen die Kennzeichnungskomponente So darstellenden Ausgangsimpuls.
In ähnlicher Weise wird unter der Steuerung der vom ODER-Stromkreis 364 (Fig. 6 a) abgenommenen Signale D — durch die in der Fig. 6 c dargestellte Schaltung die Kennzeichnungs-Komponente D—l zur Anzeige einer großen negativen Höhenänderung die Kennzeichnungskomponente D—s zur Anzeige einer kleinen negativen Höhenänderung und die Kennzeichnungskomponente S— zur Anzeige einer kleinen negativen Neigung über eine vorherbestimmte Anzahl von Abtastungen erzeugt. Zur Erzeugung der Kennzeichnungskomponente S— darf keine Anzeige der Kennzeichnungskomponenten D+, D — l oder D—s während einer vorherbestimmten Anzahl von Abtastungen erfolgen. Die Fig. 6 c zeigt die hierzu erforderliche Schaltung. Da diese Schaltung analog der Schaltung nach Fig. 6 b arbeitet, ist eine nähere Erläuterung nicht notwendig.
In ähnlicher Weise wird unter der Steuerung der vom ODER-Stromkreis 364 (Fig. 6 a) abgenommenen Signale D — durch die in der Fig. 6 c dargestellte Schaltung die Kennzeichnungs-Komponente D—l zur Anzeige einer großen negativen Höhenänderung die Kennzeichnungskomponente D—s zur Anzeige einer kleinen negativen Höhenänderung und die Kennzeichnungskomponente S— zur Anzeige einer kleinen negativen Neigung über eine vorherbestimmte Anzahl von Abtastungen erzeugt. Zur Erzeugung der Kennzeichnungskomponente S— darf keine Anzeige der Kennzeichnungskomponenten D+, D — l oder D—s während einer vorherbestimmten Anzahl von Abtastungen erfolgen. Die Fig. 6 c zeigt die hierzu erforderliche Schaltung. Da diese Schaltung analog der Schaltung nach Fig. 6 b arbeitet, ist eine nähere Erläuterung nicht notwendig.
Bisher wurden die Stromkreise zur Erzeugung aller Kennzeichnungskomponenten beschrieben, welche zur
Bestimmung der Identität von sechs oder mehr verschiedenen Typensätzen der Ziffern und Buchstaben
verwendet werden. Die in der Fig. 3 gezeigte Schaltung erzeugt die den vertikalen Linien der Schriftzeichen
entsprechenden Kennzeichnungskomponenten Vs, Vsu, Vm, Vl, 2Vs und V. Die Schaltung gemäß
den Fig. 4 a und 4 b erzeugt die die Kennzeichnungskomponenten 2Xs, 2Xm und 2X1 darstellenden Signale
entsprechend den umschlossenen weißen Flächen. Die Stromkreise gemäß der Fig. 5 erzeugen die die Kennzeichnungskomponenten
X, 3X und X · 7ZX ·1>Χ dar-
stellenden Signale entsprechend einer einfachen oder
dreifachen Schriftzeichenüberquerung. Diese Komponenten werden in der weiteren Beschreibung mit Z
bezeichnet. Durch die Stromkreise gemäß der Fig. 6 a, 6 b und 6 c werden schließlich die die Kennzeichnungskomponenten
DJ-l, D+s, S+, So, D—l, D—s
und S— darstellenden Signale entsprechend den relativen Höhenunterschieden erzeugt.
Diese Signale werden mit Ausnahme der den rela-
Diese Signale werden mit Ausnahme der den rela-
von der linken Seite des Triggers 472 zu dem Synchronisierimpulsgenerator
473 übertragen, der nur durch positive Impulse beeinflußt wird. Dieser Generator
bleibt daher durch den am Ende der ersten Ab-5 tastung erzeugten negativen Impuls vom Trigger 472
unbeeinflußt. Der am Ende der zweiten Abtastung erscheinende Abtast-SYNCH--f-2-Impuls bewirkt jedoch
die Umschaltung des Triggers 472 in den AUS-Zustand und daher einen positiven Ausgangsimpuls
tiven Höhenunterschied darstellenden »Z>«- und »5«- io zum Synchronisiergenerator 473.
Kennzeichnungskomponenten zu entsprechend züge- Der Abtast-SYNCH-Impulsgenerator 473 enthält
ordneten Umkehrern 460 bis 471 von Schiebe- eine monostabile Kippschaltung 476 (Fig. 8) mit einer
registern übertragen, deren Schaltung in den Fig. 7 a Zeitkonstante, um im Ansprechen auf einen positiven
und 7 b dargestellt ist. Es wird daran erinnert, daß die Impuls von der linken Seite des Triggers 472 einen
den Kennzeichnungskomponenten entsprechenden 15 positiven Ausgangsimpuls von der Dauer von
Signale in der Abtast-SYNCH-+1-Zeit auftreten. 4 Mikrosekunden zu erzeugen. Dieser 4 Mikrosekun-Wenn
daher ein Signal Vs zum Umkehrer 460 (Fig. 7a) den dauernde positive Impuls von der monostabilen
gesandt wird, schaltet dessen negativer Ausgangs- Kippschaltung 476 wird durch den Umkehrer 477 in
impuls einen Trigger 510 in den EIN-Zustand. Der einen negativen Impuls mit der gleichen Dauer umTrigger
510 bildet die zehnte Stelle eines zehnstelligen 20 gewandelt. Die ablaufende Kante dieses negativen
Schieberegisters, dessen Stellen 1 bis 9 die Trigger Impulses ist eine positiv werdende Spannung' welche
503 bis 509 enthalten. Die Ziffern der Einerstellen an eine monostabile Kippschaltung 478 angelegt
der Bezugszeichen 501 bis 509 bezeichnen die je- wird. Die Zeitkonstante dieser Kippschaltung ist derweilige
Registerstelle, die der Trigger bildet. art, daß er einen Ausgangsimpuls mit der Dauer von
Die Schaltung zur Feststellung der Identität eines 25 3 Mikrosekunden erzeugt, welcher an der ablaufenden
Schriftzeichens ist für eine Verwendung entworfen, Kante des 4-Mikrosekunden-Ausgangsimpulses vom
bei welcher die Abtastmittel aufeinanderfolgende ver- Umkehrer 477 beginnt. Der positive, 3 Mikrosekuntikale
Abtastungen des Schriftzeichens bewirken und den dauernde Impuls wird zu einem Kathodenverstärdie
Abtastungen nacheinander von links nach rechts ker 474 (Fig. 7 a) und zu einem Umkehrer 475 überüber
das Schriftzeichen erfolgen. Damit die bei der 30 tragen. Der positive Impuls vom Kathodenverstärker
Abtastung des Schriftzeichens erhaltenen Kenn- 474 wird als positiver Synchronisierimpuls zu jedem
Zeichnungskomponenten in den Stellen 1 bis 10 in der der Trigger 501 bis 510 geleitet. Der Ausgangsimpuls
gleichen Reihenfolge im Schieberegister erscheinen vom Umkehrer 475 wird ebenfalls, aber als negativer
können, in welcher sie erhalten werden, wird jede Synchronisierimpuls zu jedem der Trigger 501 bis
Kennzeichnungskomponente in die zehnte Stelle ein- 35 510 übertragen.
geführt und fortschreitend durch die Stellen 9, 8, 7 Wenn der Trigger 510 während der beiden Ab-
usw. bis 1 bewegt. Die Geschwindigkeit, mit welcher tastungen infolge des Auftretens eines Fr-Signals in
eine Kennzeichnungskomponente von einer zur nach- der Abtast-SYNCH-+1-Zeit entweder bei der ersten
sten Stelle bewegt wird, entspricht der halben Abtast- oder bei der zweiten Abtastung in den EIN-Zustand
frequenz. Es sei beispielsweise angenommen, daß 40 geschaltet wird, wird er durch Verschiebungsimpulse
in den AUS-Zustand geschaltet und dabei der Trigger 509 in den EIN-Zustand gebracht. Das während der
ersten beiden Abtastungen erhaltene F?-Signal ist daher am Beginn der dritten Abtastung in der neunten
Schriftzeichens. Wenn eine Kennzeichnungskompo- 45 Stelle des Schieberegisters gespeichert, und der Trignente
Vs in jeder der ersten beiden Abtastungen in ger 510 befindet sich im AUS-Zustand und in der
der Abtast-SYNCH-+1-Zeit erhalten wird, sendet Bereitschaft für den Empfang eines F.v-Signals in der
der Umkehrer 460 einen negativen Impuls zur linken Abtast-SYNCH-+1-Zeit während der dritten und
Seite des Triggers 510, um diesen in den EIN-Zustand vierten Abtastung. Da die zu jedem der Trigger 501
zu schalten. Es ist somit zu bemerken, daß bei der 50 bis 510 gesandten Synchronisierungsimpulse am Ende
Erzeugung eines Signals Vs in der Abtast-SYNCH- der zweiten, vierten, sechsten, achten, zehnten, zwölften,
vierzehnten, sechzehnten, achtzehnten und zwanzigsten Abtastung auftreten, ist ersichtlich, daß das
während einer der beiden ersten Abtastungen emp-55 fangene Fy-Signal nach der zwanzigsten Abtastung
in den Trigger 501, also in die erste Stelle des Schieberegisters geschoben ist. Daher ist das erste
Fy-Signal aufeinanderfolgend vom Trigger 510 zum Trigger 509, vom Trigger 508 zum Trigger 507 usw.
werden dadurch erzeugt, daß die Abtast-SYNCH- 60 fortgeschritten und schließlich im Trigger 501 auf-
+2-Impulse an die beiden Seiten eines Triggers 472 genommen worden. Demzufolge empfängt der Trigger
angelegt werden. Unter der Annahme, daß dieser 501 nach der zweiundzwanzigsten Abtastung das
Trigger vor dem Erscheinen eines Abtast-SYNCH- während der dritten oder vierten Abtastung erzeugte
+2-Impulses am Ende der ersten Abtastung sich im Fs-Signal, und das erste Fy-Signal, also das entweder
AUS-Zustand befindet, wird der durch den am Ende 65 in der ersten oder in der zweiten Abtastung erzeugte
der ersten Abtastung erscheinenden Abtast-SYNCH- Fs-Signal, geht verloren. Aus dem Vorstehenden ist
+2-Impuls in den EIN-Zustand geschaltet. Der sich ersichtlich, daß bei der Erzeugung von Fs-Signalen,
dadurch ergebende negative Ausgangsimpuls wurde z. B. in der ersten, zehnten und zwanzigsten Ab-
zwanzig Abtastungen erforderlich sind, um ein
Schriftzeichen abzutasten. Die erste Abtastung erfolgt nahe dem linken Rand des Schriftzeichens und die
zwanzigste Abtastung nahe dem rechten Rand dieses
+ 1-Zeit sowohl für die erste als auch für die zweite Abtastung der Trigger 510 durch das erste Fy-Signal
in den EIN-Zustand geschaltet wird und durch das zweite Fy-Signal unbeeinflußt bleibt.
Zur Verschiebung eines in ein Register eingeführten Signals sind positive und negative Synchronisiersignale,
die in der weiteren Beschreibung als SYNCH-Signale bezeichnet werden, erforderlich. Diese Signale
41 42
tastung während der Abtastung eines Schriftzeichens, darstellenden Signale und erzeugt beim gleichzeitigen
das während der ersten Abtastung erzeugte Fs-Signal Auftreten dieser beiden Signale ein Ausgangssignal
im Trigger 501, das in der zehnten Abtastung erzeugte X ■ Vs (Y). Der UND-Stromkreis 643 erzeugt beim
FS-Signal im Trigger 505 und das in der zwanzigsten gleichzeitigen Empfang der Eingangssignale Vm (Y)
Abtastung erzeuge Fs-Signalim Trigger 510 erscheint. 5 und X (1) ein Ausgangssignal X · Vm (Y). Der UND-Es
wurde vorher angenommen, daß sich der Trig- Stromkreis 644 erzeugt beim gleichzeitigen Empfang
ger 472, der zur Erzeugung der Verschiebungsimpulse der Kennzeichnungskomponentensignale X (1) und
nach dem Ende jeder zweiten Abtastung verwendet Vl (1) ein Ausgangssignal X · Vl (Y). Beim gleichwird,
im Zeitpunkt der ersten Abtastung eines Schrift- zeitigen Empfang der die Kennzeichnungskomponenzeichens
im AUS-Zustand befindet. Diese Annahme io ten X (Y) und V (Y) darstellenden Signale erzeugt der
ist natürlich nicht notwendig, da sich der Trigger UND-Stromkreis 645 ein Ausgangssignal X ■ V (Y).
auch im EIN-Zustand befinden könnte. Die Haupt- Die UND-Stromkreise 646, 647, 648 und 649 empsache
ist, daß die Verschiebungsimpulse auf der fangen Eingangsimpulse entsprechend denKennzeich-Grundlage
jeder zweiten Abtastung eintreten, unge- nungskomponenten Vs (Y) bzw. Vm (Y) bzw. Vl (Y)
achtet, ob ein Schriftzeichen abgetastet wird oder 15 bzw. V(Y) und erzeugen beim gleichzeitigen Empfang
nicht. Dies bedeutet, daß der Abtaster ein Schrift- des die Kennzeichnungskomponente 2Zi(I) darstellenzeichen
einführen kann und ein erstes Fs-Signal be- den Eingangsimpulses die Ausgangssignale 2Xs -Fs(I),
kommt, und nach dem Ende dieses Fs-Signals, das in 2Xs · Vm(Y), 2Xs ■ Vl(I) bzw. 2Xs · V(I).
die erste Stufe 510 des Schieberegisters eingeführt Die den Kennzeichnungskomponenten Vs (1),
wird, kann die Verschiebung eintreten. Es ist jedoch 20 Vsu (Y), Vm (Y) bzw. V (Y) entsprechenden Signale
ersichtlich, daß zwei weitere Abtastungen, also die werden zu den UND-Stromkreisen 650, 651, 652 bzw.
zweite und dritte Abtastung, ablaufen müssen, bevor 653 übertragen, die beim gleichzeitigen Empfang des
die Angabe, die in den Trigger 509 geschoben war, die Kennzeichnungskomponente 2Zm (1) darstellenzum
Trigger 508 weitergeschoben wird. den Signals die Ausgangsimpulse 2Zm · Vs (Y),
Da die übrigen Kennzeichnungskomponenten in 25 2Xm · Vsu (Y), 2Xm · Vm (Y) bzw. 2Zm · V (Y) ergleicher
Weise, wie für die Komponente Vs beschrie- zeugen.
ben, in zugeordnete Schieberegister eingeführt werden, Der UND-Stromkreis 654 empfängt die die Kennkann
auf eine eingehende Beschreibung verzichtet Zeichnungskomponente 2Z/(1) und V(Y) darstellenwerden,
und es dürfte der Hinweis genügen, daß die den Signale und erzeugt bei deren gleichzeitigem
diese Komponenten darstellenden Signale zu den Um- 30 Empfang ein Ausgangssignal 2Z/ · V (Y).
kehrern 461 bis 471 (Fig. 7 a und 7 b) geleitet und Die UND-Stromkreise 655, 656 und 657 empfanvon
diesen jeweils zu dem die zehnte Stelle des zu- gen die den Kennzeichnungskomponenten Vs (Y),
geordneten Schieberegisters bildenden Trigger 520, Vl (Y) bzw. V (Y) entsprechenden Signale und erzeu-530,
540, 550, 560, 570, 580, 590, 600, 610 bzw. gen beim gleichzeitigen Empfang eines der Kenn-620
übertragen werden. Die in diese Trigger der 35 Zeichnungskomponente Z(Y) entsprechenden Signals
zehnten Stelle der Schieberegister eingeführten Signale die Ausgangssignale Z · Vs (Y), Z · Vl (Y) bzw. Z-V(Y).
werden, wie vorher beschrieben, unter der Steuerung Es wird bemerkt, daß bei der in der Fig. 11 darder
Verschiebungs-Synchronisierungsimpulse vom Ka- gestellten Schaltung die zu den Kathodenverstärkern
thodenverstärker 474 und Umkehrer 475 und auf der 634 bzw. 640 übertragenen Signale entsprechend den
Grundlage jeder zweiten Abtastung in die nächst- 40 Kennzeichnungskomponenten 2Fs (1) bzw. 3X (Y)
folgenden Trigger 511 bis 519, 521 bis 529, 531 bis nicht benutzt werden. Dies bedeutet jedoch nicht, daß
539, 541 bis 549, 551 bis 559, 561 bis 569, 571 bis bei der Ausdehnung der Identifizierung nach dem
579, 581 bis 589, 591 bis 599, 601 bis 609 bzw. 611 vorliegenden System auf andere Schriftzeichentypen
bis 619 geschoben. Von jedem dieser Registertrigger diese Kennzeichnungskomponenten-Signale 2 Vs (1)
können die entsprechenden Kennzeichnungskompo- 45 und 3X (1) nicht verwendet werden würden,
nenten abgenommen werden, wie den Fig. 7 a und 7 b In gleicher Weise werden die in den zweiten bis
zu entnehmen ist. zehnten Stellen jedes der Schieberegister (Fig. 7 a Die den einzelnen Registerstellen entnommenen und 7 b) gespeicherten Kennzeichnungskomponenten
Ausgangssignale sind relativ positiv, vorausgesetzt, zu den zugeordneten Kathodenverstärkern 658 bis
daß in dieser Stelle ein eine Kennzeichnungskompo- 50 669, 686 bis 696 b, 696 c und 711 bis 721, 740 bis
nente darstellendes Signal gespeichert ist, während das 751, 772 bis 783, 810 bis 821, 845 bis 856, 876 bis
Ausgangssignal von einer Registrierstelle relativ negativ 886 und 894 bis 905 in den Schaltungen gemäß den
ist, wenn in dieser Stelle kein eine Kennzeichnungs- Fig. 12 bis 20 übertragen. Die in diesen Schaltungen
komponente darstellendes Signal gespeichert ist. vorgesehenen UND-Stromkreise 670 bis 685, 697 bis
Die in de^pFig. 1 durch den Block 207 schematisch 55 710, 722 bis 739, 752 bis 771, 784 bis 809, 822 bis
dargestellte Registermatrix enthält die Schaltungen 844, 857 bis 875, 887 bis 893 und 906 bis 917 begemäß den Fig. 11 bis 20. Die Ausgangsimpulse von wirken beim gleichzeitigen Empfang der entsprechender
ersten Stelle jedes der zwölf Schieberegister wer- den Eingangsimpulse über ihre beiden Eingangsleitunden
zu zugeordneten Kathodenverstärkern 630, 631, gen in der gleichen Weise Ausgangsimpulse, wie dies
632... bzw. 641 (Fig. 11) übertragen. Mehrere UND- 60 für die erste Stelle der Schieberegister beschrieben
Stromkreise empfangen Eingangsimpulse von einem wurde. Diese Schaltungen brauchen daher nicht im
der Kathodenverstärker 630 bis 635 und von einem einzelnen beschrieben zu werden, da aus dem Schaltder
Kathodenverstärker 636 bis 641. Jeder dieser bild gemäß den Fig. 12 bis 20 ohne weiteres die von
UND-Stromkreise erzeugt ein Ausgangssignal, vor- den bestimmten UND-Stromkreisen erzeugten Ausausgesetzt,
daß er gleichzeitig relativ positive Span- 65 gangssignale zu erkennen sind,
nungen über die beiden Eingangsleitungen erhält. Sb- Der in der Fig. 1 mit 208 bezeichnete Block entmit
empfängt beispielsweise der UND-Stromkreis 642 hält die Ausgangsschaltungen, die in den Fig. 21 bis
die die Kennzeichnungskomponenten Fs(I) und Z(I) 58 im einzelnen dargestellt sind. Die in den Fig. 21
bis 54 dargestellten Schaltungen sind mit zwei Ausnahmen je einem bestimmten Buchstaben zugeordnet.
Die Schaltung in der Fig. 21 wird zur Feststellung entweder der Ziffer »1« oder des Buchstabens »I«
und die in der Fig. 30 dargestellte Schaltung zur Feststellung der Ziffer »0« und des Buchstabens »O« verwendet.
Die Eingangsimpulse zu den in den Fig. 21 bis 58 dargestellten Schaltungen können von der
Registermatrix 207 (Fig. 11 bis 20), den Schiebe-
stabens »I« hält einen UND-Stromkreis 933, der drei Signale empfängt. Der erste Eingangsimpuls erfolgt
über einen Umkehrer 934, welcher das Signal 2Zi (3)
empfangen kann. Der zweite Eingangsimpuls ist das 5 direkt zum UND-Stromkreis 933 übertragene Signal
F/(4), und der dritte Eingangsimpuls wird vom Umkehrer 935 geliefert, welcher das Signal 3X (3) empfängt.
Der UND-Stromkreis 933 erzeugt daher nur dann ein Eingangssignal, wenn bei der Übertragung
mehrere alternierende Stromwege vorgesehen, durch welche Schriftzeichen »I« und »1« erkannt werden
können. Der erste dieser Stromwege schließt einen UND-Stromkreis 923 ein, welcher zur Erzeugung
registern 204, 205, 206 (Fig. 7 a, 7 b) und von den io des Eingangssignals Vl (4) weder das Signal 2Xs (3)
Schaltungen zur Erzeugung der Kennzeichnungskom- vom Umkehrer 934 noch das Signal 3Z(3) vom
ponenten für die relative Höhe 209 (Fig. 6 a bis 6 c) Umkehrer 935 empfangen wird. Das Ausgangssignal
erhalten werden. vom UND-Stromkreis 933 kann durch den Ausdruck
Im Hinblick darauf, daß eine große Reihe von 2"Zi (3) · Vl (4) · 3X(3) bezeichnet werden und wird
Schrifttypen identifiziert werden kann, sind in Fig. 21 15 zu einem ODER-Stromkreis 936 übertragen, welcher
auch ein Ausgangssignal von einem UND-Stromkreis 937 empfangen kann. Die Eingangssignale zu diesem
UND-Stromkreis 937 sind die Signale 2X1(4) und
Vl (3). Bei der Gleichzeitigkeit dieser beiden Signale
eines Ausgangsimpulses gleichzeitig sechs Eingangs- 20 liefert der UND-Stromkreis 937 einen Ausgangsimpulse
empfangen muß. Der erste Eingangsimpuls impuls zum ODER-Stromkreis 936. Wenn daher entwird
von einem Umkehrer 924 geliefert, welcher weder der UND-Stromkreis 933 oder der UND-wieder
seinerseits als Eingangsimpuls das Signal Stromkreis 937 einen Ausgangsimpuls erzeugt, liefert
X- Vs (6) empfängt. Wenn dieses Signal nicht auftritt, der ODER-Stromkreis 936 einen Ausgangsimpuls
dann liefert der Umkehrer 924 eine relativ positive as über einen Doppelumkehrer 938 zu einem UND-Eingangsspannung
zum UND-Stromkreis 923. Der Stromkreis 939. Dieser UND-Stromkreis empfängt
zweite Eingangsimpuls zum UND-Stromkreis 923 ist weitere Eingangsimpulse von verschiedenen Quellen,
das Signal Z- V (9), und der dritte Eingangsimpuls Das Signal 2Xs (2) wird zu einem Umkehrer 940
kommt von einem ODER-Stromkreis 921, dessen übertragen, und wenn dieser Umkehrer dieses Signal
Eingangsimpulse entweder das Signal 2Zm (3) oder 30 nicht empfängt, liefert er das Signal 7ZXs (2) zum
das Signal 2ZZ (3) sind. Ein ODER-Stromkreis 922 UND-Stromkreis 939. Zwei weitere Eingangssignale
empfängt die Eingangsimpulse Vm(4), Vl(4) oder sind die Signale Z -F(6) und Z-F(7). Der letzte
Vl (5), und beim Empfang eines dieser Eingangs- Eingangsimpuls für den UND-Stromkreis 939 wird
impulse sendet er einen Ausgangsimpuls zum UND- vom Umkehrer 941 geliefert, welcher das Signal 3Z (2)
Stromkreis 923. Die beiden restlichen Eingänge zum 35 empfängt. Wenn also dieser Umkehrer kein Signal
UND-Stromkreis 923 sind das Signal Z-F(IO) und 3Z(2) empfängt, liefert er ein relativ positives Ausdas
Signal F (8). gangssignal 3T(2) zum UND-Stromkreis 939. Sobald
Wenn diese sechs genannten Eingangsimpulse der UND-Stromkreis 939 gleichzeitig die genannten
gleichzeitig an den UND-Stromkreis 923 angelegt Eingangsimpulse empfängt, liefert er einen Ausgangswerden,
sendet dieser einen Ausgangsimpuls über 40 impuls zum ODER-Stromkreis 926, um in der bereits
einen Doppelumkehrer 925 zu einem ODER-Strom- beschriebenen Weise das Kennzeichnungssignal vom
kreis 926. Der Ausgangsimpuls von diesem ODER- UND-Stromkreis 928 zu erzeugen. Ein weiterer
Stromkreis wird über einen Doppelumkehrer 927 zu Stromweg zur Erzeugung dieses Kennzeichnungseinem
UND-Stromkreis 928 geleitet, der auch das signals enthält einen UND-Stromkreis 943, der einen
SignalZ-F(l) als zweiten Eingangsimpuls empfan- 45 Eingangsimpuls vom ODER-Stromkreis 942 empgen
kann. Wenn also der UND-Stromkreis 928 diese fängt, wenn an diesen entweder das Signal 2Zm ■ F (2)
beiden Eingänge gleichzeitig empfängt, erzeugt er ein oder das Signal 2ZZ · F (2) angelegt wird. Die anderen
die Ziffer »1« oder den Buchstaben »I« darstellendes Eingangsimpulse zum UND-Stromkreis 943 sind die
Ausgangssignal. Signale Z · F(7), Vl(4), Z-F(8) und F(6). Wenn
Ein anderer Stromweg, über welchen das Eingangs- 5° der UND-Stromkreis 943 alle diese Eingangsimpulse
signal zum UND-Stromkreis 928 geliefert werden gleichzeitig empfängt, liefert er einen Ausgangsimpuls
kann, enthält einen UND-Stromkreis 929, welcher über einen Doppelumkehrer 944 zum ODER-Stromdie
Signale Fm (2) und Fm (3) empfängt. Beim gleich- kreis 9,26, dessen Ausgangsimpuls über den Doppelzeitigen Anlegen dieser beiden Signale liefert der umkehrer 927 und den UND-Stromkreis 928 das
UND-Stromkreis 929 einen Ausgangsimpuls zum 55 Kennzeichnungssignal für die Ziffer »1« bzw. den
ODER-Stromkreis 930, welcher auch das Signal FZ (2) Buchstaben »I« erzeugt.
oder das Signal FZ (3) empfangen kann. Wenn der Die Fig. 22 bis 54 zeigen die für die Erkennung
ODER-Stromkreis 930 eines dieser beiden Signale der Schriftzeichen 2 bis 0 und A bis Z erforderlichen
oder das Ausgangssignal vom UND-Stromkreis 929 Schaltungen. Wiederholt vorkommende Teilschaltunempfängt,
sendet er einen Impuls über den Doppel- 60 gen sind in den Fig. 55 bis 58 zusammengefaßt. Die
umkehrer 931 zum UND-Stromkreis 932. Die beiden Ausgänge dieser Teilschaltungen und die zugeordanderen
Eingangssignale zu diesem UND-Strom sind neten Eingänge in den Erkennungsschaltungen sind
das Signal Z · F (5) und das Signal Z · F (6), und mit den Buchstaben aa, bb, cc, dd, ee bezeichnet. Da
beim gleichzeitigen Empfang dieser drei Signale liefert diese Figuren ohne weiteres die Wirkungsweise der
der UND-Stromkreis 932 einen Ausgangsimpuls über 65 dargestellten Schaltungen aufzeigen, werden sie nicht
den ODER-Stromkreis 926 und den Doppelumkehrer weiter beschrieben.
zum UND-Stromkreis 928. Ein dritter Stromweg Aus der bisherigen Beschreibung der Einrichtung
zur Identifizierung der Ziffer »1« oder des Buch- für die Identifizierung eines kompletten Satzes von
Ziffern und Buchstaben ist ersichtlich, daß ein Schriftzeichen-Kennzeichnungssignal
während des Abtastvorganges erzeugt wird, sobald während dieses Vorganges eine genügende Angabe auftritt, um der logischen
Reihenfolge für das abgetastete Schriftzeichen zu genügen. Sobald ein Schriftzeichen-Kennzeichnungssignal
erzeugt ist, ist es erwünscht, die Erzeugung eines zusätzlichen Kennzeichnungssignals durch den
gleichen Stromkreis zu blockieren, bis mit Sicherheit angenommen werden kann, daß ein neues Schriftzeichen
abgetastet wird. Um dies zu erreichen, ist die in der Fig. 61 dargestellte Schaltung vorgesehen,
welche eine Vielzahl von UND-Stromkreisen enthält, die die Ausgangssignale von den Ausgangsschaltungen
gemäß den Fig. 21 bis 54 empfangen können. Jeder einzelne dieser UND-Stromkreise empfängt
daher das Schriftzeichen-Kennzeichnungssignal von der zugeordneten Ausgangsschaltung. So empfangen
beispielsweise die UND-Stromkreise 2201 bis 2206 die Schriftzeichen-Kennzeichnungssignale entsprechend
den Ziffern »1« oder »I«, »2«, »3«, »4«, »5« bzw. »6«. Die UND-Stromkreise für den Empfang
der Kennzeichnungssignale für dieZiffern»7«bis »9« und »0« und für die Buchstaben »A« bis »N« und »P«
bis »V« sind in der Fig. 61 nicht dargestellt. Die UND-Stromkreise 2207 bis 2210 empfangen die die
Buchstaben »W« bis »Z« darstellenden Kennzeichzeichnungssignale.
Der zweite Eingangsimpuls zu jedem dieser UND-Stromkreise ist ein Schaltsignal, dessen Erzeugung
noch erläutert wird. Für den Augenblick sei angenommen, daß dieses Signal relativ positiv ist, und
wenn daher einer der UND-Stromkreise ein Schriftzeichen-Kennzeichnungssignal erhält, liefert er einen
Ausgangsimpuls. Die Ausgangsimpulse von den Umkehrern 2201 bis 2206 werden über zugeordnete
Doppelumkehrer 2211 bis 2216 zu einem ODER-Stromkreis 2221 übertragen. Die Ausgangsimpulse
von den UND-Stromkreisen 2207 bis 2210 werden über die Doppelumkehrer 2217 bis 2220 zu einem
ODER-Stromkreis 2222 geleitet. Für die nicht dargestellten UND-Stromkreise ist eine ähnliche Anordnung
getroffen. Die Ausgangsimpulse der ODER-Stromkreise 2221 und 2222 und aller übrigen nicht
dargestellten ODER-Stromkreise werden zu einem ODER-Stromkreis 2223 übertragen, welcher beim
Empfang eines dieser Eingangsimpulse einen Ausgangsimpuls über einen Doppelumkehrer 2224 zu
einer monostabilen Kippschaltung 2225 sendet. Der Ausgangsimpuls von der monostabilen Kippschaltung
2225 ist eine relativ positive Spannung mit einer Dauer von rund 20 Mikrosekunden. Diese positive
Spannung wird durch den Umkehrer 2226 umgekehrt, um einen Impuls mit einer Dauer von 20 Mikrosekunden
zu erzeugen, welcher eine negativ ablaufende Leitkante hat. Der Ausgangsimpuls vom Umkehrer
2226 wird dazu verwendet, am Ende einer Schriftzeichenabtastung alle in den Ausgangsschaltungen
gezeigten Trigger in den AUS-Zustand zu schalten, die ein Doppelkreuzsymbol haben. Der
Ausgangsimpuls von der monostabilen Kippschaltung 2225 wird auch über einen Umkehrer 2227 zu einer
monostabilen Kippschaltung 2228 übertragen. Die ablaufende Kante des positiven Impulses von der
monostabilen Kippschaltung 2225 wird eine positiv werdende Spannung vom Umkehrer 2227 erzeugen
und eine relativ positive Ausgangsspannung von der monostabilen Kippschaltung 2228 auf die Dauer von
ungefähr zehn Abtastungen einleiten. Dieses Signal wird durch den Umkehrer 2229 umgekehrt und zur
Blockierung der UND-Stromkreise 2201 bis 2210 auf diese Dauer verwendet. Wenn daher ein Schriftzeichen-Kennzeichnungssignal
erst einmal ein Signal von einem der UND-Stromkreise 2201 bis 2210 bewirkt hat, werden die Trigger in den Reihenfolge-Stromkreisen
in den AUS-Zustand geschaltet und die UND-Stromkreise für zehn Abtastungen blockiert.
ίο Es ist ersichtlich, daß die Schriftzeichen-Kennzeichnungssignale
von den Doppelumkehrern 2211 bis 2220 erhalten und in jeder gewünschten Weise, z. B.
zum Lochen von Karten in entsprechenden Maschinen, verwendet werden können.
Um das Auftreten einer Blankostelle festzustellen, ist ein UND-Stromkreis 2249 vorgesehen, welcher
die Signale V (3), V (4), Z (3) und Z (4) empfangen kann. Wenn diese Eingangssignale gleichzeitig relativ
positiv sind, liefert dieser UND-Stromkreis ein BLANKO-Signal über den Doppelumkehrer 2250.
Dieses Signal wird zum ODER-Stromkreis 2222 bzw. zum ODER-Stromkreis 2223 übertragen, und wird
die gleiche Reihenfolge von Vorgängen veranlassen wie jedes andere der zum ODER-Stromkreis 2223
übertragenen Signale.
Zur Feststellung der Umstände für den Fall, daß ein unvollständiges Schriftzeichen abgetastet wurde
mit dem Ergebnis, daß eine ungenügende Angabe erzeugt wird, um von einem der in den Fig. 21 bis 54
dargestellten Ausgangsschaltungen ein Ausgangssignal zu erhalten, ist eine monostabile Kippschaltung
2230 vorgesehen, welche den Ausgangsimpuls vom Umkehrer 2227 empfängt. An die monostabile Kippschaltung
2230 wird somit während 20 Mikrosekunden nach der Kennzeichnung eines Schriftzeichens
oder einer Blankostelle eine positive Spannung zugeführt, und die Kippschaltung liefert hierauf eine
relativ positive Spannung für zwanzig Abtastungen nach dem Anlegen der positiven Eingangsspannung.
Die relativ positive Ausgangsspannung wird zu einem UND-Stromkreis 2261 und zu einem ODER-Stromkreis
2260 übertragen. Der positive Ausgangsimpuls vom ODER-Stromkreis 2260 wird zum Umkehrer
2231 geleitet, um eine relativ negative Spannung zu erzeugen, die zur Blockierung des UND-Stromkreises
2233 dient.
Es ist ersichtlich, daß der UND-Stromkreis 2261 einen relativ positiven Eingangsimpuls vom Doppelumkehrer
2224 nur dann erhalten kann, wenn ein Signal zum ODER-Stromkreis 2223 übertragen wird.
Wenn daher z. B. innerhalb von vierzehn Abtastungen ein weiteres Schriftzeichen identifiziert wird und einen
Eingangsimpuls zum ODER-Stromkreis 2223 bewirkt, liefert der UND-Stromkreis 2261 einen positiven Eingangsimpuls
zu der monostabilen Kippschaltung 2262, welche einen relativ positiven Impuls für die
Dauer von zwanzig Abtastungen zum ODER-Stromkreis 2260 liefert. Dies bedeutet, daß der UND-Stromkreis
2232 auch für diese Dauer blockiert bleibt.
Wenn während zwanzig Abtastungen kein Eingangssignal zum ODER-Stromkreis 2223 gesandt
wird, ist der Ausgangsimpuls vom Umkehrer 2231 zum UND-Stromkreis 2232 relativ positiv. Wenn
während dieser zwanzig Abtastungen bestimmte Minimalerfordernisse für die Schriftzeichen-Erkennung
gefunden wurden, sendet jeder der ODER-Stromkreise 2233, 2234 und 2235 ein Signal zum UND-Stromkreis
2232. Der ODER-Stromkreis 2233 kann
einen Eingangsimpuls entweder von einem ODER-Stromkreis 2236 oder von einem ODER-Stromkreis
2239 empfangen. Der ODER-Stromkreis 2236 empfängt die Ausgangssignale vom Umkehrer 2237 oder
2238, an welche die Signale "F(I) bzw. Z(I) angelegt
werden. Der ODER-Stromkreis 2239 kann die Ausgangssignale von den Umkehrern 2240 und 2241
empfangen, wenn an diese das Signal V (2) bzw. Z (2) angelegt wird.
Der ODER-Stromkreis 2234 kann die Ausgangsimpulse von den ODER-Stromkreisen 2239 und 2242
empfangen, von denen der letztere die Ausgangsimpulse von den Umkehrern 2243 und 2244 empfängt,
an welche das Signal V (3) bzw. das Signal Z (3) angelegt wird. Der UND-Stromkreis 2235 empfängt die
Ausgangsimpulse von den ODER-Stromkreisen 2242 und 2245. Der ODER-Stromkreis 2245 empfängt die
Ausgangssignale von den Umkehrern 2246 und 2247, zu welchen das Signal V (4) bzw. Z (4) übertragen
wird.
Wenn alle Eingangsimpulse zum UND-Stromkreis 2232 gleichzeitig relativ positiv sind, liefert dieser
einen Ausgangsimpuls über einen Doppelumkehrer 2248, dessen Ausgangsimpuls das »Fehl«-Signal ist,
durch welches angezeigt wird, daß während der seit dem letzten Schriftzeichensignal oder Blankosignal
vergangenen zwanzig Abtastungen ein Schriftzeichen abgetastet wurde, welches hätte erkannt werden sollen.
Der Ausgangsimpuls vom Doppelumkehrer 2248 wird über die ODER-Stromkreise 2222 und 2223 und über
den Doppelumkehrer 2224 zur monostabilen Kippschaltung 2225 übertragen, dessen Ausgangssignal in
der vorher beschriebenen Weise eine Reihenfolge von Vorgängen einleitet.
Claims (5)
1. Verfahren zum Erkennen von Schriftzeichen, bei dem die Schriftzeichen spaltenweise unter
Steuerung eines Taktgebers abgetastet werden und bei dem von den Abtastsignalen Kennzeichnungskomponentensignale
abgeleitet und in zugeordnete Schieberegister eingeführt werden, dadurch ge kennzeichnet, daß die Kennzeichnungskomponentensignale in den Schieberegistern so im Takt
der Abtastung weitergeschoben werden, daß sich die von den Abtastsignalen einer Spalte abgeleiteten
Kennzeichnungskomponentensignale jeweils in den zugeordneten Schieberegistern an Stellen
gleicher Ordnung befinden, daß die in den Stellen der Schieberegister enthaltenen Kennzeichnungskomponentensignale
stellenweise und fortlaufend zu Signalkombinationen zusammengefaßt werden und daß diese Signalkombinationen und unmittelbar
herangezogene Kennzeichnungskomponentensignale unter Berücksichtigung ihres zeitlichen
Auftretens in den Ausgangsschaltungen ein entsprechendes Erkennungssignal erzeugen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unabhängig vom Ende der
vollständigen Abtastung eines Schriftzeichens bei Vorliegen der entsprechenden Bedingungen das
Erkennungssignal erzeugt wird und bei der weiteren Abtastung dieses Schriftzeichens auftretende
Abtastsignale unwirksam bleiben.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Abtastung jeder
zweiten Abtastspalte den Schieberegistern ein Verschiebeimpuls zugeführt wird.
4. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß für jedes Kennzeichnungskomponentensignal (Vs, Vsu, Vm, Vl, 2Vs, V, X, 2Xs,
2Xm, 2X1, 3X, Z) ein Schieberegister (501 bis 510; 511 bis 520 ...) vorgesehen ist und daß die
Stellenzahl der Schieberegister (501 bis 510; 511 bis 520 ...) entsprechend der gewünschten Auflösung
des Schriftzeichens gewählt ist.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Registermatrix (207) vorgesehen
ist, deren Teilmatrizes (Fig. 11 bis 20) mit den Schieberegisterstellen gleicher Ordnung
(501, 511... 551; 502, 512 ... 552 ...) verbunden
sind und über logische Schaltkreise (642 bis · 657; 670 bis 685 ...) stellenweise Signalkombinationen
(z. B. X ■ Vs (1), X ■ Vs (2), X ■ Vs (3)...)
erzeugen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Electronics, 1956, Februar, S. 132 bis 136.
In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 095 026.
Hierzu 21 Blatt Zeichnungen
© 309 600/117 6.63
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US575424A US3008123A (en) | 1956-04-02 | 1956-04-02 | Apparatus for analyzing intelligence manifestations |
| US575425A US3072886A (en) | 1956-04-02 | 1956-04-02 | Apparatus for analyzing intelligence manifestations |
| US823530A US2956264A (en) | 1956-04-02 | 1959-06-29 | Time interval detection system |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1150235B true DE1150235B (de) | 1963-06-12 |
Family
ID=27416208
Family Applications (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI13039A Pending DE1150235B (de) | 1956-04-02 | 1957-03-29 | Verfahren und Anordnung zum Erkennen von Schriftzeichen |
| DE1957I0013038 Pending DE1179747B (de) | 1956-04-02 | 1957-03-29 | Verfahren und Anord nung zur Identifizierung von Schriftzeichen |
| DEJ18364A Pending DE1234066B (de) | 1956-04-02 | 1960-06-28 | Anordnung fuer die Identifizierung von Schriftzeichen |
Family Applications After (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1957I0013038 Pending DE1179747B (de) | 1956-04-02 | 1957-03-29 | Verfahren und Anord nung zur Identifizierung von Schriftzeichen |
| DEJ18364A Pending DE1234066B (de) | 1956-04-02 | 1960-06-28 | Anordnung fuer die Identifizierung von Schriftzeichen |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (3) | US3072886A (de) |
| AT (1) | AT210927B (de) |
| BE (2) | BE556354A (de) |
| DE (3) | DE1150235B (de) |
| FR (2) | FR1179898A (de) |
| GB (3) | GB846721A (de) |
| NL (2) | NL215961A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1186263B (de) * | 1964-06-19 | 1965-01-28 | Otto Weinholz | Kippbare Quarkwanne |
| DE1279982B (de) * | 1965-06-18 | 1968-10-10 | Siemens Ag | Verfahren und Schaltungsanordnung zur maschinellen Erkennung von Schriftzeichen |
| DE1286793B (de) * | 1964-01-02 | 1969-01-09 | Nederlanden Staat | Verfahren zum maschinellen Erkennen von Ziffern mittels Abtastung einer Ziffer in vertikalen Linien |
| DE2540101A1 (de) * | 1974-09-13 | 1976-03-25 | Recognition Equipment Inc | Automatisches zeichenerkennungs- system |
Families Citing this family (33)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5249045A (en) | 1954-12-24 | 1993-09-28 | Lemelson Jerome H | Apparatus and methods for automated observation of three-dimensional objects |
| US3072886A (en) | 1956-04-02 | 1963-01-08 | Ibm | Apparatus for analyzing intelligence manifestations |
| NL229663A (de) * | 1957-04-17 | 1900-01-01 | ||
| NL131359C (de) * | 1957-11-18 | Ncr Co | ||
| NL242451A (de) * | 1958-08-23 | |||
| NL246509A (de) * | 1958-12-30 | |||
| US3153222A (en) * | 1959-10-07 | 1964-10-13 | Thompson Ramo Wooldridge Inc | Electro-optical correlator |
| DE1212758B (de) * | 1959-11-13 | 1966-03-17 | Siemens Ag | Verfahren und Schaltungsanordnung zur maschinellen Erkennung von Schriftzeichen |
| NL259327A (de) * | 1959-12-23 | |||
| US3199078A (en) * | 1960-02-05 | 1965-08-03 | Ibm | Character identification device |
| US3159814A (en) * | 1960-05-26 | 1964-12-01 | Control Data Corp | Scan systems |
| NL265383A (de) * | 1960-05-31 | |||
| US3133266A (en) * | 1960-06-14 | 1964-05-12 | Bell Telephone Labor Inc | Automatic recognition of handwriting |
| US3196396A (en) * | 1961-06-07 | 1965-07-20 | Ibm | Specimen identification techniques employing binary non-linear functions of autocorrelation functions |
| US3196394A (en) * | 1961-03-03 | 1965-07-20 | Ibm | Specimen identification techniques employing non-linear functions of autocorrelation functions |
| NL279805A (de) * | 1960-07-25 | |||
| NL270759A (de) * | 1960-07-29 | |||
| US3503043A (en) * | 1960-11-17 | 1970-03-24 | Bell Telephone Labor Inc | Apparatus for interrogating alpha-numeric characters |
| NL274971A (de) * | 1961-02-17 | |||
| IT647939A (de) * | 1961-05-19 | 1900-01-01 | ||
| GB1027165A (en) * | 1962-01-04 | 1966-04-27 | Emi Ltd | Improvements in or relating to pattern recognition devices |
| US3178688A (en) * | 1962-12-20 | 1965-04-13 | Control Data Corp | Character recognition by feature selection |
| US3293604A (en) * | 1963-01-25 | 1966-12-20 | Rca Corp | Character recognition system utilizing asynchronous zoning of characters |
| DE1184534B (de) * | 1963-04-11 | 1964-12-31 | Siemens Ag | Verfahren und Schaltung zur maschinellen Erkennung von Schriftzeichen |
| DE1188845B (de) * | 1963-04-11 | 1965-03-11 | Siemens Ag | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Unterdrueckung von Stoersignalen in einer Anordnung zur maschinellen Erkennung von Schriftzeichen |
| US3523280A (en) * | 1964-03-25 | 1970-08-04 | Farrington Electronics Inc | Apparatus for reading intelligence bearing characters |
| US3465288A (en) * | 1965-01-04 | 1969-09-02 | Rca Corp | Character reader |
| US3482210A (en) * | 1965-02-12 | 1969-12-02 | Ibm | Character recognition system using a plurality of delayed scans for determining character features |
| US3582883A (en) * | 1966-10-13 | 1971-06-01 | Farrington Electronics Inc | Reading apparatus |
| US3524166A (en) * | 1966-12-23 | 1970-08-11 | Rca Corp | Character reader |
| DE2743459C3 (de) * | 1977-09-27 | 1980-07-31 | Erwin Sick Gmbh Optik-Elektronik, 7808 Waldkirch | Lesevorrichtung für an einem Gegenstand angebrachte Farbmarken |
| CN107092934A (zh) * | 2017-04-25 | 2017-08-25 | 淮阴师范学院 | 一种基于三级数据融合的大型结构损伤识别方法 |
| CN107558079B (zh) * | 2017-09-19 | 2023-06-06 | 浙江理工大学 | 热定型机链条定量式智能补油系统 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1095026B (de) | 1955-10-20 | 1960-12-15 | Ibm Deutschland | Verfahren zur Identifizierung von Informationen |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2616983A (en) * | 1949-01-03 | 1952-11-04 | Rca Corp | Apparatus for indicia recognition |
| NL179454B (nl) * | 1952-06-28 | Jan Hendrik Gerlings | Plaatvormig kunststofelement. | |
| US2894247A (en) * | 1953-12-04 | 1959-07-07 | Burroughs Corp | Character recognition device |
| US2932006A (en) * | 1955-07-21 | 1960-04-05 | Lab For Electronics Inc | Symbol recognition system |
| NL215716A (de) * | 1956-03-29 | |||
| US3072886A (en) | 1956-04-02 | 1963-01-08 | Ibm | Apparatus for analyzing intelligence manifestations |
-
1956
- 1956-04-02 US US575425A patent/US3072886A/en not_active Expired - Lifetime
- 1956-04-02 US US575424A patent/US3008123A/en not_active Expired - Lifetime
-
1957
- 1957-03-27 AT AT201457A patent/AT210927B/de active
- 1957-03-28 FR FR1179898D patent/FR1179898A/fr not_active Expired
- 1957-03-29 DE DEI13039A patent/DE1150235B/de active Pending
- 1957-03-29 DE DE1957I0013038 patent/DE1179747B/de active Pending
- 1957-04-01 FR FR71702D patent/FR71702E/fr not_active Expired
- 1957-04-02 GB GB10730/57A patent/GB846721A/en not_active Expired
- 1957-04-02 GB GB10731/57A patent/GB846722A/en not_active Expired
- 1957-04-02 BE BE556354D patent/BE556354A/xx unknown
- 1957-04-02 BE BE556344D patent/BE556344A/xx unknown
- 1957-04-02 NL NL215961A patent/NL215961A/xx unknown
- 1957-04-02 NL NL215960A patent/NL129355C/xx active
-
1959
- 1959-06-29 US US823530A patent/US2956264A/en not_active Expired - Lifetime
-
1960
- 1960-06-16 GB GB21141/60A patent/GB948821A/en not_active Expired
- 1960-06-28 DE DEJ18364A patent/DE1234066B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1095026B (de) | 1955-10-20 | 1960-12-15 | Ibm Deutschland | Verfahren zur Identifizierung von Informationen |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1286793B (de) * | 1964-01-02 | 1969-01-09 | Nederlanden Staat | Verfahren zum maschinellen Erkennen von Ziffern mittels Abtastung einer Ziffer in vertikalen Linien |
| DE1186263B (de) * | 1964-06-19 | 1965-01-28 | Otto Weinholz | Kippbare Quarkwanne |
| DE1279982B (de) * | 1965-06-18 | 1968-10-10 | Siemens Ag | Verfahren und Schaltungsanordnung zur maschinellen Erkennung von Schriftzeichen |
| DE2540101A1 (de) * | 1974-09-13 | 1976-03-25 | Recognition Equipment Inc | Automatisches zeichenerkennungs- system |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1234066B (de) | 1967-02-09 |
| US3072886A (en) | 1963-01-08 |
| NL215961A (de) | 1970-03-16 |
| US2956264A (en) | 1960-10-11 |
| US3008123A (en) | 1961-11-07 |
| GB846722A (en) | 1960-08-31 |
| GB846721A (en) | 1960-08-31 |
| FR71702E (fr) | 1960-01-19 |
| NL129355C (de) | 1970-08-17 |
| DE1179747B (de) | 1964-10-15 |
| BE556344A (de) | 1957-10-20 |
| GB948821A (en) | 1964-02-05 |
| AT210927B (de) | 1960-09-10 |
| FR1179898A (fr) | 1959-05-28 |
| BE556354A (de) | 1957-10-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1150235B (de) | Verfahren und Anordnung zum Erkennen von Schriftzeichen | |
| DE1549930C3 (de) | Einrichtung zum Erkennen vorzugsweise handgeschriebener Schriftzeichen | |
| DE2228526C3 (de) | Verfahren und Anordnung zum Lesen und Decodieren von Strichmarken-Gruppen, die Daten in codierter Form darstellen | |
| DE2445541C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kopien | |
| DE1095026B (de) | Verfahren zur Identifizierung von Informationen | |
| DE2454252A1 (de) | Verfahren zum lesen einer information von einem datentraeger | |
| DE1124750B (de) | Anordnung zur Identifizierung von Zeichen | |
| DE1243434B (de) | Apparat zum Steuern der Darstellung von Zeichen auf dem Bildschirm einer Kathodenstrahlroehre | |
| DE1959073A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Zeichenerkennung | |
| DE1424805A1 (de) | Zeichen-Erkennungsvorrichtung | |
| DE1774490A1 (de) | Verfahren zum selbsttaetigen Sortieren oder Registrieren von Gegenstaenden sowie Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens | |
| DE1424741A1 (de) | Einrichtung zum Durchsuchen eines Speichers | |
| DE1198597B (de) | Anordnung zur Analyse gedruckter Schriftzeichen | |
| AT223668B (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur automatischen Erkennung von Schriftzeichen | |
| DE3340924A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum beruehrungslosen erfassen der bewegung eines objektes | |
| DE1961164C3 (de) | Tintenstrahlschreiber | |
| DE2837862A1 (de) | Vorrichtung zum lesen von gedruckten zeichen | |
| DE2155133C2 (de) | Schaltungsanordnung zur sich bewegenden Darstellung von Kurvenzügen auf dem Anzeigeschirm einer Kathodenstrahlröhre | |
| DE953474C (de) | Verfahren zum lichtelektrischen Ablesen von Schriftzeichen | |
| DE1214453B (de) | Vorrichtung zur maschinellen Zeichenerkennung | |
| DE1286793B (de) | Verfahren zum maschinellen Erkennen von Ziffern mittels Abtastung einer Ziffer in vertikalen Linien | |
| DE1297363B (de) | Schaltungsanordnung zur maschinellen Erkennung gedruckter Zeichen | |
| DE1474077C3 (de) | Anordnung zur Eingabe von Informationen in ein Datenverarbeitungsgerät durch Markieren eines Punktes auf einer Katodenstrahlröhre | |
| AT203065B (de) | Anordnung zur Identifizierung von Schriftzeichen mittels einer optischen bzw. strahlungselektrischen Abtastung | |
| DE1144959B (de) | Abtasteinrichtung fuer Aufzeichnungstraeger |