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DE1150235B - Verfahren und Anordnung zum Erkennen von Schriftzeichen - Google Patents

Verfahren und Anordnung zum Erkennen von Schriftzeichen

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Publication number
DE1150235B
DE1150235B DEI13039A DEI0013039A DE1150235B DE 1150235 B DE1150235 B DE 1150235B DE I13039 A DEI13039 A DE I13039A DE I0013039 A DEI0013039 A DE I0013039A DE 1150235 B DE1150235 B DE 1150235B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
trigger
pulse
state
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI13039A
Other languages
English (en)
Inventor
Evon Constantine Greanias
Arthur Hamburgen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Publication of DE1150235B publication Critical patent/DE1150235B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • G04F10/10Apparatus for measuring unknown time intervals by electric means by measuring electric or magnetic quantities changing in proportion to time
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Description

Weiterhin wurden auch Anordnungen zur Identifizierung von Schriftzeichen bekannt, bei denen die durch lichtelektrische punktweise Abtastung der ao Zeichen gewonnenen Impulse einer Schaltung zugeführt werden, die synchron mit dem Abtaststrahl bewegte Kommutatoren enthält und deren den einzelnen Zeichen zugeordnete Ausgänge je nach der zeitlichen Übereinstimmung des Auftretens von Hell- oder Dunkelabtastimpulsen mit bestimmten Kommutatorstellungen wirksam werden. Aber auch bei diesen Anordnungen sind die Anforderungen an die Form und Ausrichtung der Zeichen für einen wirtschaftlichen
Einsatz noch zu hoch. Nach einem ebenfalls bekann- 30 tasteten Spalte weiße und schwarze Bits abgewechselt ten Verfahren werden die Schriftzeichen parallel von haben. Die in dem Markierungsregister gespeicherten mehreren Photozellen gleichzeitig abgetastet. Durch charakteristischen Zahlengruppen werden in einem einen Taktgeber werden die von den Photozellen ge- zweiten Speicher verschlüsselt oder unverschlüsselt lieferten Impulse fortlaufend abgefragt, und über eingegeben und von dort einer Erkennungsschaltung logische Schalter wird festgestellt, wieviel kurze und 35 zugeführt.
lange schwarze Impulse (Schriftzeichenüberquerun- Das Verfahren und die Anordnung gemäß der Er-
gen) bei jeder Abtastung auftreten. Aus diesen An- findung offenbart eine gegenüber dem Bekannten vorgaben werden Kennzeichnungskomponentensignale teilhafte Lösung, die mit größerer Erkennungssicherabgeleitet, die in ein Schieberegister eingespeichert heit und geringen Anforderungen an die Toleranzen und von einer Erkennungsschaltung ausgewertet 40 für Druckqualitäten und Ausrichtung der Schriftwerden, zeichen arbeitet.
Es ist weiter ein Verfahren zum Erkennen von Das Verfahren zum Erkennen von Schriftzeichen
Zeichen durch zeitabhängiges punktweises Abtasten gemäß der Erfindung, bei dem die Schriftzeichen der die Zeichen enthaltenden Felder des Aufzeich- spaltenweise unter Steuerung eines Taktgebers abgenungsträgers vorgeschlagen worden, bei dem die ent- 45 tastet werden und bei dem von den Abtastsignalen stehenden Impulsreihen in der Erkennungsschaltung Kennzeichnungskomponentensignale abgeleitet und in die den Zeichen zugeordneten Ausgänge wirksam zugeordnete Schieberegister eingeführt werden, ist dawerden lassen. Bei diesem Verfahren werden die in durch gekennzeichnet, daß die Kennzeichnungskomden Nachbarzeilen bzw. -spalten des Abtastrasters ponentensignale in den Schieberegistern so im Takt festgestellten Zeichensignale zum Erkennen der die 5° der Abtastung weitergeschoben werden, daß sich die Zeichen bildenden Grundformen verwendet, indem in von den Abtastsignalen einer Spalte abgeleiteten Kenneinem Markierungsregister für jede abgelesene Stelle Zeichnungskomponentensignale jeweils in den zuge-
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ordneten Schieberegistern an Stellen gleicher Ordnung oder sogenannte Reihenfolge- Stromkreise eingeführt, befinden, daß die in den Stellen der Schieberegister die beim Empfang dieser Eingangssignale in einer enthaltenen Kennzeichnungskomponentensignale stel- vorherbestimmten Reihenfolge ein das abgetastete lenweise und fortlaufend zu Signalkombinationen zu- Schriftzeichen identifizierendes Ausgangssignal ersammengefaßt werden und. daß diese Signalkombi- 5 zeugen. Dabei ist Vorsorge getroffen, daß jeder Ananationen und unmittelbar herangezogene Kennzeich- lysierungs-Stromkreis nach der Erzeugung eines nungskomponentensignale unter Berücksichtigung solchen Ausgangssignals für die Dauer von einer vorihres zeitlichen Auftretens in den Ausgangsschaltun- herbestimmten Anzahl von Abtastungen unwirksam gen ein entsprechendes Erkennungssignal erzeugen. bleibt, so daß ein weiteres Ausgangssignal erst erzeugt Vorteilhafterweise wird unabhängig vom Ende der io werden kann, wenn mit Bestimmtheit angenommen vollständigen Abtastung eines Schriftzeichens bei werden muß, daß das nunmehr abgetastete Schrift-Vorliegen der entsprechenden Bedingungen das Er- zeichen in der richtigen Lage bzw. im richtigen Abkennungssignal erzeugt, so daß die bei der weiteren stand von dem vorher abgetasteten Schriftzeichen im Abtastung dieses Schriftzeichens auftretenden Ab- Aufzeichnungsträger verzeichnet ist. tastsignale unwirksam bleiben. 15 Wenn Aufzeichnungsträger verwendet werden, in
Nach einem weiteren Merkmal wird am Ende der welchen die abzutastenden Schriftzeichen magnetisier-Abtastung jeder zweiten Abtastspalte den Schiebe- barer Druckfarbe aufgezeichnet sind, erfolgt die Abregistern ein Verschiebeimpuls zugeführt. tastung durch eine Einrichtung, die aus mehreren
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung rahmenförrnigen Magnetkernen besteht. Die äußeren ist jede der zwanzig quer über das Schriftzeichen fort- 20 Stege dieser Magnetkerne sind mit je einem Luftspalt schreitenden Abtastungen in zweiunddreißig Abtast- versehen, und bei der Vorbeibewegung des Aufzeichschritte unterteilt, und die während einer solchen Ab- nungsträgers mit dem abzutastenden Schriftzeichen tastung erzeugten Signale sind die Signale XX, 00, an dem einen Luftspalt wird dessen Reluktanz gegen- XO bzw. OX. Diese von der Vorsortierungsschaltung über der Reluktanz des anderen Luftspaltes in einem erzeugten Ausgangssignale XX, 00, XO und OX wer- 25 solchen Ausmaß verringert, daß in einer alle Mitteiden in zwei Impulszählschaltungen übertragen, unter Stege und Magnetkerne umgebenden Wicklung eine deren Steuerung die empfangenen Eingangssignale Spannung induziert wird.
analysiert werden, um Ausgangssignale zu erzeugen, Die Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den
welche anzeigen, daß die abgetasteten Schriftzeichen- Ansprüchen. Ein Ausführungsbeispiel wird an Hand teile kurz, mittellang oder lang oder daß der abge- 30 der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt tastete Schriftzeichenuntergrund zwischen zwei auf- Fig. 1 ein allgemeines Blockdiagramm der Anord-
einanderfolgenden Schriftzeichenteilen kurz, mittel- nung gemäß der vorliegenden Erfindung, lang oder lang war. Eine dieser Impulszählschaltun- Fig. 2 die Schaltung des Bildsignal-Vorsortierungsgen erzeugt auch Signale zur Anzeige, daß nur ein Stromkreises in Blockform, bzw. zwei oder drei Schriftzeichenteile vom Abtast- 35 Fig. 3 das Blockdiagramm des Stromkreises zur Erstrahl überquert wurden. zeugung der Kennzeichnungskomponenten für verti-
Die von den beiden Impulszählschaltungen erzeug- kale Linien,
ten, den Kennzeichnungs-Komponenten entsprechen- Fig. 4 a und 4 b ein Diagramm des Stromkreises in
den Ausgangssignale werden in einen aus mehreren Blockform für die Erzeugung der Kennzeichnungszehnstelligen Schieberegistern bestehenden Speicher 40 komponenten der Schriftzeichenuntergrundsflächen, eingeführt. Diese Einführung in den Speicher erfolgt Fig. 5 das Blockdiagramm des Stromkreises für die
daher derart, daß jedes in einer Abtastung erzeugte Erzeugung der Signale zur Anzeige einer einfachen Signal in die zehnte Stelle des zugeordneten Schiebe- oder dreifachen Überquerung eines Schriftzeichens, registers eingeführt wird, und die in diese Stelle einge- Fig. 6 a bis 6 c das Blockdiagramm des Stromführten Signale werden bei der nächstfolgenden Ab- 45 kreises zur Erzeugung der Kennzeichnungskomponentastung in die nächste Stelle der Schieberegister ge- ten für die relativen Schriftzeichenhöhen, schoben, so daß nach der Beendigung aller Abtast- Fig. 7 a und 7 b die Schieberegister, welche die
vorgänge für ein Schriftzeichen die Schieberegister Kennzeichnungskomponentensignale aus den Schaldie Kennzeichnungskomponenten in der gleichen tungen gemäß den Fig. 3, 4a, 4b, 5, 6a und 6c Reihenfolge enthalten, in der sie während der auf- 50 empfangen,
einanderfolgenden einzelnen Abtastungen erzeugt Fig. 8 ein Blockdiagramm des Generators für die
wurden. Erzeugung der Synchronisierungssignale für die
Zwei weitere Impulszählschaltungen erzeugen unter Schieberegister,
der Steuerung des ersten in einer Abtastung erzeugten Fig. 9 ein Blockdiagramm des Abtasters und der
Signals XX zur Anzeige von Schriftzeichenangaben 55 zugeordneten Stromkreise einschließlich des Genein zwei aufeinanderfolgenden Abtastschritten und des rators für die Erzeugung der Synchronisierungsimersten Signals XX in der folgenden Abtastung Aus- pulse,
gangssignale, welche eine positive oder negative Ver- Fig. 10 ein Zeitdiagramm der gemäß der vorliegen-
änderung der relativen Höhe des Schriftzeichenrandes den Erfindung verwendeten Synchronisierungsimpulse. anzeigen. 60 Fig. 11 bis 20 die aus Gruppen von UND-Strom-
Die in den einzelnen Stellen der Schieberegister kreisen gebildete Matrix, welche die in den Stellen 1 gespeicherten Signale werden in eine Matrix aus bis 10 der in den Fig. 7 a und 7 b dargestellten UND-Stromkreisen übertragen, welche die endgül- Schieberegister gespeicherten Signale empfängt, tigen, für die !identifizierung der abgetasteten Schrift- Fig. 21 bis 58 mehrere logische Stromkreise, welche
zeichen erforderlichen Signalkombinationen erzeugt. 65 die Ausgangssignale von den Stromkreisen gemäß den Diese Signalkombinationen und die die relativen Fig. 6 a, 6 b, 7 b und 11 bis 20 empfangen und Aus-Höhenveränderungen des Schriftzeichenrandes dar- gangssignale erzeugen, die die Identität des abgetastestellenden Signale werden in Analysier-Stromkreise ten Schriftzeichens darstellen,
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Fig. 59 ein Blockdiagramm eines Stromkreises zur kann eine Anzahl von Einrichtungen verwendet wer-Erzeugung der verschiedenen Synchronisierungsim- den, beispielsweise könnte ein gebräuchlicher fünfpulse, wenn Schriftzeichen mit magnetischen Eigen- stufiger binärer Zähler benutzt werden. Die positive schäften abgefühlt werden, Spannung vom Frequenzteiler wird einer monostabi-
Fig. 60 eine auf die Veränderung der magneti- 5 len Kippschaltung 3 zugeführt, welche einen positiven
sehen Reluktanz ansprechende Abfühleinrichtung für Impuls erzeugt, dessen Leitkante mit der Leitkante
Schriftzeichen mit magnetischen Eigenschaften, der positiven Spannung vom Frequenzteiler zusam-
Fig. 61 ein Blockdiagramm des endgültigen Aus- menfällt. Der posive Impuls der monostabilen Kippgangsstromkreises, schaltung 3 hat eine Dauer von 2 Mikrosekunden
In den einzelnen Stromkreisen wird eine Anzahl io und wird als Abtast-SYNCH-Impuls verwendet. Es von positiven Synchronisierimpulsen verwendet, und ist zu bemerken, daß der Abtast-SYNCH-Impuls einer von diesen Impulsen wird als Prüfimpuls be- einmal für je zweiunddreißig Prüfimpulse erzeugt zeichnet. Es ist ein Stromkreis zur Erzeugung von wird. Wenn im Ansprechen auf jeden Abtastzweiunddreißig solcher Impulse für die vertikale Ab- SYNCH-Impuls eine einzige vertikale Ablenkung tastung eines Schriftzeichens vorgesehen. Wenn eine 15 über ein Schriftzeichen gemacht wird, die abgetastete vertikale Abtastung vollendet ist, wird ein Abtast- Angabe zweiunddreißigmal durch die Prüfimpulse gesynchronisierimpuls erzeugt. Es ist daher ein Abtast- prüft werden. Die Abtast-SYNCH-Impulse sind in Synchronisierimpuls für je zweiunddreißig Prüfim- der Impulsreihe (b) in der Fig. 10 gezeigt und kennpulse vorgesehen, und jedem Abtastsynchronisier- zeichnen die Vollendung einer vertikalen Abtastung impuls folgt ein »Abtast-Synchronisier-+1 «-Impuls, 20 über ein Schriftzeichen.
welcher normalerweise als Abfühlimpuls für verschie- In bestimmten Fällen ist es wünschenswert, festzu-
dene Stromkreise verwendet wird, die während einer stellen, ob bestimmte Zustandsbedingungen während
Abtastung in einen bestimmten Zustand eingestellt einer Abtastung in den Stromkreisen bestehen. Um
werden können. Unmittelbar jedem Abtast-SYNCH- einen Entnahmeimpuls zur Prüfung verschiedener
+ 1-Impuls folgend wird ein Abtast-SYNCH-+2- 25 Speichereinheiten zu erhalten, welche eine Anzeige
Impuls erzeugt, welcher in manchen Fällen zur Rück- für das Bestehen eines bestimmten Zustandes enthal-
stellung verschiedener während einer Abtastung in ten können, werden die Abtast-SYNCH-Impulse
einen bestimmten Zustand eingestellter Einrichtungen der monostabilen Kippschaltung 3 über einen Umkeh-
verwendet wird. rer 14 einer monostabilen Kippschaltung 12 zuge-
Im Schaltbild sind gewisse bistabile Kippschaltun- 30 führt, welche einen positiven 2-Mikrosekunden-Imgen (in der folgenden Beschreibung als Trigger be- puls erzeugt, der an der ablaufenden Kante des Abzeichnet) mit einem oder mehreren Sternchen ver- tast-SYNCH-Impulses beginnt. Der Ausgangsimsehen. Ein einziges Sternchen zeigt an, daß der Trig- puls der monostabilen Kippschaltung 12 ist der Abger entweder durch den Abtast-SYNCH-+2-Im- tast-SYNCH-+l-Impuls, der in der Reihe (c) der puls oder durch ein 00-Signal zurückgestellt wird. 35 Fig. 10 dargestellt ist.
Zwei Sternchen zeigen an, daß der Trigger durch den Die Abtast-SYNCH-+1-Impulse der monostabi-Abtast-SYNCH-+2-Impuls allein zurückgestellt len Kippschaltung 12 werden über einen Umkehrer wird. Drei Sternchen bezeichnen einen Trigger, der 15 zu einer monostabilen Kippschaltung 13 überentweder durch den Abtast-SYNCH-+2-Impuls tragen, welche einen 2-Mikrosekunden-Impuls er- oder durch ein XX-Signal zurückgestellt wird. Ein 40 zeugt, dessen Beginn mit der ablaufenden Kante des Doppelkreuzzeichen bezeichnet jene Trigger, welche Abtast-SYNCH-+1-Impulses zusammenfällt. Der am Ende der Abtastung eines Schriftzeichens zurück- Ausgangsimpuls der monostabilen Kippschaltung 13 gestellt werden. Sobald ein Schriftzeichen erkannt ist, ist der bereits genannte Abtast-SYNCH-+2-Impuls, ist es wünschenswert, gewisse Trigger in den logischen der in der Reihe (d) der Fig. 10 dargestellt ist.
Ausgangsstromkreisen zurückzustellen, so daß diese 45 Jeder der Abtast-SYNCH-+2-Impulse wird zu eine neue Zustandseinstellung für das nächste Schrift- einem Kippgenerator 4 übertragen, um die Erzeugung zeichen erwarten können. Wo Sternchen und Doppel- einer sägezahnförmigen Ablenkspannung durch den kreuzzeichen verwendet werden, befinden sie sich Kippgenerator einzuleiten, die an die vertikalen Abunter der Seite des Triggers, welche in seinem Nor- lenkplatten einer Kathodenstrahlenröhre 5 angelegt malzustand leitend ist. 50 wird. Dadurch wird eine vertikale Spur auf dem Die Erfindung kann in Verbindung mit verschiede- Schirm der Kathodenstrahlenröhre verursacht. Die nen Formen von Abtasteinrichtungen verwendet wer- Abtast-SYNCH-Impulse werden zur Bestimmung den. Eine dieser Formen zur Abtastung graphischer dieser vertikalen Spur verwendet. Die Abtast-Schriftzeichen ist in der Fig. 9 dargestellt. Diese Ein- SYNCH-Impulse leiten den Rücklauf ein, so daß richtung enthält einen Impulsgenerator 1, welcher von 55 zum Zeitpunkt des Auftretens des nächsten Abtasteiner gebräuchlichen Bauart sein kann und geeignet SYNCH-+2-Impulses eine neue Ablenkung erzeugt ist, positive Impulse von der Dauer von 2 Mikro- werden kann.
Sekunden mit einem Intervall von 8 Mikrosekunden Die auf dem Schirm der Kathodenstrahlenröhre erzu erzeugen. Es. besteht daher eine 6 Mikrosekunden- zeugten vertikalen Spuren werden mittels eines opti-Periode zwischen aufeinanderfolgenden 2-Mikro- 60 sehen Systems 6 auf einen Aufzeichnungsträger 7 sekunden-Impulsen, und somit ist die Grund-Impuls- übertragen. Die gestrichelten Linien auf dem Auffrequenz 125 kHz. Diese Impulse werden als Prüf- zeichnungsträger 7 bezeichnen die Fläche, welche impulse verwendet und sind in der Impulsreihe (a) durch die vertikale Spur des Lichtpunktes von der der Fig. 10 dargestellt. Kathodenstrahlenröhre 5 bei der Bewegung des Auf-Diese vom Generator 1 erzeugten Impulse werden 65 Zeichnungsträgers 7 in der Pfeilrichtung abgetastet in einen gebräuchlichen Frequenzteiler 2 gesandt, wird. Die Höhe der vertikalen Abtastspur entspricht welcher eine positive Spannung für jeweils zweiund- der doppelten Schriftzeichenhöhe. Der Aufzeichdreißig Eingangsimpulse erzeugt. Als Frequenzteiler nungsträger wird mit einer solchen Geschwindigkeit
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bewegt, daß ungefähr zwanzig vertikale Abtastungen und 63 und der der zweiunddreißigsten Stelle zugeaufeinanderfolgend das Schriftzeichen von links nach ordnete Kern 64 gezeigt sind. Da alle Abfühlkeme rechts überqueren. und ihre Schaltung gleich sind, wird nur der Abfühl-
Ein Sekundärelektronenvervielfacher 9 ist angeord- kern 64 im einzelnen beschrieben. Jeder Kern enthält net, um das vom Aufzeichnungsträger während des 5 einen mittleren Steg 65 und die beiden äußeren Abtastvorganges reflektierte Licht mittels eines Lin- Stege 66 und 67 mit je einem Luftspalt 68 bzw. 69 sensystems 8 in Spannungsschwankungen umzuwan- von gleicher Breite. Die äußeren Stege jedes Abfühldeln, die von einem Bildverstärker 10 verstärkt kernes tragen Wicklungen, von denen die Wicklungen werden. 70, 71, 72 und 73 (Fig. 60) auf den ersten äußeren
Ein Prüfstromkreis 11 erhält die verstärkten Bild- io Stegen 66 der Kerne 61, 62, 63 bzw. 64 und die signale und die Prüfimpulse vom Impulsgenerator 1. Wicklungen 74, 75, 76 und 77 auf den zweiten äuße-Wenn das Bildsignal über eine vorherbestimmte Höhe ren Stegen 67 dieser Kerne vorgesehen sind, zur Zeit des Prüfimpulses ansteigt, erzeugt der Prüf- Die Eingangswicklungen 70 und 74 sind mit den
Stromkreis 11 einen Ausgangsimpuls, um anzuzeigen, Ausgangsklemmen α und b des ersten Triggers 51 daß ein Teil des Schriftzeichens abgefühlt wurde. 15 (Fig. 59) der zweiunddreißigstelligen Kette verbun-Dieser Ausgangsimpuls wird als Schwarzsignal X be- den. Wenn sich der Trigger 51 im EIN-Zustand bezeichnet, findet, ist das Potential an der Klemme b positiv mit
Die in den Fig. 59 und 60 dargestellte Abtastein- Bezug auf das Potential an der Klemme a, und es richtung und deren Schaltung wird zur Abtastung von fließt daher ein Strom von der Klemme b über die Schriftzeichen verwendet, deren Aufzeichnung mittels 20 Diode 34, die Wicklung 70 und den Widerstand 30 eines Materials mit magnetischen Eigenschaften er- bzw. über die Wicklung 74 und den Widerstand 32 zur folgt. Im Blockschaltbild der Fig. 59 sind verschie- Klemme a. Ein zur Wicklung 70 parallel geschalteter dene Schaltungselemente enthalten, die mit denen der Kondensator 31 und ein zur Wicklung 74 parallel ge-Fig. 9 übereinstimmen. Mittels dieser Schaltungsele- schalteter Kondensator 33 steuern den Stromanstieg mente ist es möglich, die Abfühlimpulse und die ver- 25 in den Wicklungen. Wenn der Trigger 51 in den schiedenen Synchronisierimpulse zu erzeugen, die bei AUS-Zustand gelangt, ist das Potential an der der vorliegenden Erfindung in der oben angegebenen Klemme α positiv mit Bezug auf das Potential der Weise benutzt werden. Der Ausgangsimpuls der mo- Klemme b, und die Diode 34 verhindert einen Stromnostabilen Kippschaltung 12 wird zur rechten Seite durchgang durch die Wicklungen 70 bzw. 74. des ersten Triggers aus einer Gruppe von zweiund- 30 In ähnlicher Weise ergibt sich im EIN-Zustand dreißig in Reihe geschalteten Triggern gesandt. Es des Triggers 52 der zweiten Stelle der Triggerkette ein sind nur der erste, zweite, dritte und zweiunddreißigste Stromfluß von der Klemme b über die Diode 39, die Trigger 51, 52, 53 und 54 dargestellt. Es wird be- Wicklung 71 und den Widerstand 35 sowie über die merkt, daß der Ausgangsimpuls von der rechten Seite Wicklung 75 und den Widerstand 37 zur Klemme a des einen Triggers als Eingangsimpuls zur rechten 35 des Triggers 52. Den Wicklungen 71 und 75 sind Seite des nächsten Triggers übertragen wird. Die linke ebenfalls Kondensatoren 36 bzw. 38 parallel geschal-Seite der Trigger empfängt die Impulse vom Impuls- tet. Im EIN-Zustand des Triggers 53 fließt von dessen generator 1, die zur aufeinanderfolgenden Einschal- Klemme b ein Strom über die Diode 44, die Wicktung der Trigger in den EIN-Zustand dienen. Wenn lung 72 und den Widerstand 40 bzw. über die Wickangenommen wird, daß sich alle Trigger des Ringes im 40 lung76 und den Widerstand42 zur Klemme« des AUS-Zustand befinden, dann bewirkt die ablaufende Triggers 53. Die Kondensatoren 41 und 43 sind den Kante des von der monostabilen Kippschaltung 12 Wicklungen 72 bzw. 76 parallel geschaltet, zum ersten Trigger 51 gesandten Eingangsimpulses Der Stromfluß in den Wicklungen an den ersten und
die Umschaltung dieses Triggers in den EIN-Zustand. zweiten äußeren Stegen jedes Abfühlkernes ist derart, Dadurch wird ein relativ positiver Ausgangsimpuls an 45 daß sich die in den Stegen erzeugten Magnetfelder der Ausgangsklemme b dieses Triggers und ein rela- normalerweise im Mittelsteg aufheben. Sobald sich tiv negativer Ausgangsimpuls an dessen Ausgangs- jedoch der magnetische Widerstand im Luftspalt des klemme α bewirkt. Die ablaufende Kante des nach- ersten äußeren Steges ändert, heben sich die Magnetsten vom Impulsgenerator 1 gelieferten Impulses felder nicht gegeneinander auf, und es wird in der die schaltet den Trigger 51 wieder in den AUS-Zustand, 50 Mittelstege aller Abfühlkeme umgebenden Wicklung und der dabei erzeugte negative Ausgangsimpuls von 80 eine Spannung induziert, wie nachstehend bedessen rechter Seite schaltet den Trigger 52 in den schrieben wird.
EIN-Zustand. Der nächste Impuls vom Generator 1 Der Aufzeichnungsträger 81 trägt Schriftzeichen,
schaltet den Trigger 52 in den AUS-Zustand und deren Aufdruck durch ein Material erfolgt, das den dessen Ausgangsimpuls den Trigger 53 in den EIN- 55 magnetischen Widerstand in den Luftspalten der ver-Zustand. Dieser Schaltungsvorgang setzt sich durch schiedenen Abfühlkeme beeinflußt. Wenn der Aufdie ganze Triggerkette fort. Da die monostabile Kipp- zeichnungsträger 81 in Pfeilrichtung so weit bewegt schaltung 12 einen Ausgangsimpuls für je zweiund- wird, daß sich ein Schriftzeichen unter dem Luftspalt dreißig Impulse vom Impulsgenerator 1 liefert, wird 68 befindet, während ein Strom durch die Wicklungen der Trigger 51 durch einen Eingangsimpuls von der 60 73 und 77 fließt, wird der magnetische Widerstand monostabilen Kippschaltung 12 in dem Zeitpunkt gegenüber dem Kraftfluß im Luftspalt 68 viel kleiner wieder in den EIN-Zustand umgeschaltet, in welchem als der magnetische Widerstand gegenüber dem Kraftder Trigger 54 durch den zweiunddreißigsten Impuls fluß im Luftspalt 69. Dadurch wird die Aufhebung vom Impulsgenerator 1 in den AUS-Zustand umge- des Magnetfeldes im Mittelsteg 65 verhindert und eine schaltet wurde. 65 Spannung in der Ausgangswicklung 80 induziert. Eine
Der in Fig. 60 dargestellte Abfühlkopf besteht aus Wicklung ist an jedem der ersten und zweiten äußeren zweiunddreißig Magnetkernen, von denen nur die den Stege der Abfühlkeme 61, 62, 63 und 64 vorgesehen, ersten drei Stellen zugeordneten Magnetkerne 61, 62 und mit jeder Wicklung ist ein veränderlicher Wider-
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stand 85 verbunden. Diese Anordnung ermöglicht den als dreizehn weitere Prüfimpulsintervalle folgen, bevor
Abgleich des Kraftflusses in den Kernen während ein 00-Signal folgt. Der Grund für das Zulassen von
eines signallosen Zustandes. XO- und OX-Signalen ist der, daß ein schlecht ge-
Aus der bisherigen Beschreibung ist zu erkennen, drucktes Zeichen oft kleine helle Flächen hat, welche
daß die Schriftzeichen auf dem Aufzeichnungsträger 5 durch die Abtastmittel nicht als Schriftzeichenangabe
81 aufeinanderfolgend abgetastet werden, und jede angezeigt werden. Durch die Verwendung der OX-
Abtastung erfolgt vom oberen Rand des Schrift- und XO-Signale ist eine beträchtliche Toleranz
zeichens zum unteren Rand desselben und bei der möglich.
gleichzeitigen Bewegung des Aufzeichnungsträgers in Die zweite Art der vertikalen Linienkennzeich-
der Pfeilrichtung. Die aufeinanderfolgenden Abtastun- io nungskomponenten ist eine mittelgroße vertikale
gen erfolgen von der linken Seite des Schriftzeichens Linie, welche als Vm bezeichnet wird. Diese Kenn-
zu seiner rechten Seite. Obwohl die Kerne in der zeichnungskomponente wird angezeigt, wenn entweder
Fig. 60 in einem Abstand voneinander dargestellt ein XX-, XO- oder OX-Signal während jedes von
sind, bilden sie in Wirklichkeit eine kompakte Einheit. mindestens vierzehn, aber weniger als zwanzig auf-
Die Abtastbreite ist normalerweise die doppelte 15 einanderfolgenden Prüfimpulsintervallen erzeugt wird.
Schriftzeichenhöhe, um eine gewisse vertikale Ver- Folgen zwanzig oder mehr Prüfimpulsintervalle
Schiebung zuzulassen. aufeinander, während welchen XX-, XO- oder OX-
Die in der Ausgangswicklung 80 erzeugten Signale Signale auftreten, dann wird eine Kennzeichenkompo-
werden einem Verstärker 82 zugeführt. Die Ausgangs- nente Vl erzeugt, welche eine lange vertikale Linie
signale vom Verstärker 82 werden zu einem Prüf- 20 anzeigt. Der Block 201 enthält eine weitere Schaltung
Stromkreis 83 geleitet, welcher auch die vom Impuls- zur Erzeugung eines Signals V zur Anzeige, daß
generator 1 erzeugten Prüfimpulse empfängt. Wenn gegenwärtig und vorhergehend eine vertikale Linie
dieser Prüfstromkreis gleichzeitig mit einem Prüf- fehlt, zur Erzeugung eines Signals 2Vs zur Anzeige
impuls einen Ausgangsimpuls vom Verstärker 82 zweier kurzer vertikaler Linien während einer einzigen
empfängt, wird ein Ausgangssignal X erzeugt. Die 25 Abtastung und zur Erzeugung eines Signals VSu zur
verwendeten elektronischen Bausteine, wie UND-, Anzeige, daß eine kurze vertikale Linie im oberen
ODER-Stromkreise, Umkehrer, Kathodenverstärker, Teil, jedoch nicht im unteren Teil des Schriftzeichens
Trigger, monostabile Kippschaltungen u. dgl., sind vorhanden ist.
von bekannter Bauart, so daß sich ihre Beschreibung Die Schaltungsanordnung in dem mit Weißflächen-
erübrigt. 3° Kennzeichnungskomponenten bezeichneten Block 202
Die Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild der Anordnung ist zum Empfang von Ausgangsimpulsen aus der Vorgemäß der Erfindung. Die Bildimpulse werden in die sortierangsschaltung 200 eingerichtet und erzeugt Vorsortierungsschaltung 200 eingeführt. Diese Schal- Ausgangsimpulse zur Anzeige der Größe der zwischen tung empfängt auch die Prüfungsimpulse, von denen zwei Überquerungen eingeschlossenen weißen Flächen zweiunddreißig Impulse je vertikaler Abtastung über 35 in jeder von zwei aufeinanderfolgenden Abtastungen, ein Schriftzeichen auftreten. Die Vorsortierungsschal- Diese Schaltung mißt den Abstand zwischen zwei tung erzeugt Ausgangssignale, und zwar ein »XX« Überquerungen bei jeder Abtastung und bewirkt die genanntes Ausgangssignal, wenn Schriftzeichenangaben Anzeige, ob es ein kurzer, ein mittlerer oder ein langer während zweier aufeinanderfolgender Prüfimpulsinter- Abstand ist. Wenn zwei lange Abstände in zwei Abvalle auftreten, ein »00«-Ausgangssignal, wenn in 40 tastüngen angezeigt werden, wird ein Ausgangssignal zwei aufeinanderfolgenden Prüfimpulszeiten kein 2X1 erzeugt. Wird ein langer Abstand in einer von Schriftzeichenteil festgestellt wird, ein Ausgangssignal zwei Abtastungen und ein mittlerer Abstand in der »X0«, wenn während einer Prüfimpulszeit ein Schrift- anderen Abtastung gemessen, dann wird ebenfalls das zeichenteil festgestellt und in der folgenden Prüf- Ausgangssignal 2X1 erzeugt. Wird ein mittellanger impulszeit kein Schriftzeichenteil abgetastet wird. Ein 45 Abstand in jeder der beiden aufeinanderfolgenden Ausgangssignal »OX« wird erzeugt, wenn in einer Abtastungen oder ein kurzer Abstand in der einen Prüfimpulszeit kein Schriftzeichenteil abgetastet wird Abtastung und ein mittlerer Abstand in der folgenden und in der folgenden Prüfimpulszeit ein Schrift- Abtastung festgestellt, dann wird ein Signal 2Xm erzeichenteil festgestellt wird. Die Signale XO und OX zeugt, wenn kein Signal 2Xi erzeugt wurde. Anders werden in der gleichen Ausgangsleitung der Vor- 50 ausgedrückt: besteht ein Signal 2X1, dann wird das sortierangsschaltung 200 und die Signale XX und 00 Signal 2Xm nicht erzeugt. Wird ein kurzer Abstand in in je einer weiteren Ausgangsleitung erzeugt. zwei aufeinanderfolgenden Abtastungen festgestellt,
Die Ausgangssignale der Vorsortierungsschaltung dann wird ein Signal 2Xs erzeugt, wenn nicht die
200 werden zu verschiedenen Kennzeichnungskompo- Signale 2Xm oder 2X1 erzeugt werden. Jedoch wird
nentenschaltungen geleitet, von denen die erste, durch 55 kein Weißflächen-Kennzeichnungskomponentensignal
das Blocksymbol 201 dargestellte Schaltung zur Be- erzeugt, wenn eine Anzeige von drei Überquerungen
Stimmung der vertikalen Linienkennzeichnungs- in jeder von zwei Abtastungen vorliegt,
komponenten dient. Der mit »Einzel- und Dreifach-Überquerungs-
In der vorliegenden Erfindung werden drei grund- Kennzeichnungskomponente« bezeichnete Block 203 sätzliche Arten von vertikalen Linien unterschieden. 60 empfängt die Angabe aus dem Block 202 und erzeugt Die erste Linienart kann als kurze vertikale Linie be- eine Angabe bezüglich zu der Anzahl der Übertrachtet werden und ist mit Vs bezeichnet. Zur Kenn- querungen von Schriftzeichenteilen. Diese Kennzeichzeichnung einer kurzen vertikalen Linie müssen min- nungskomponenten sind die keine Überquerung andestens acht, aber weniger als vierzehn Prüfimpuls- zeigende Komponente Z, eine einzige Überquerung Intervalle aufeinanderfolgen, während welchen ent- 65 anzeigende Komponente X und eine dreifache Überweder ein XX-, ein XO- oder ein 0X-Signal auftritt, querung anzeigende Komponente 3X.
d. h., nach der Erzeugung eines ersten XX-, XO- oder Die sechs möglichen Ausgangssignale vom Vertikal-OX-Signals müssen mindestens sieben, aber weniger Hnien-Kennzeichnungskomponentenblock 201 werden
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je in ein Schieberegister im Block 204 übertragen. Die schaltung umfaßt grundsätzlich eine Gruppe von drei möglichen Ausgangssignale vom Weißflächen- logischen Schaltungskreisen, von denen je einer dem Kennzeichnungskomponentenblock 202 werden in je zu identifizierenden Schriftzeichen zugeordnet ist. Die ein Schieberegister im Block 205, und die drei mög- zu einer bestimmten Schaltung gelieferten Eingangslichen Ausgangssignale vom Einzel- und Dreifach- 5 signale werden unter Berücksichtigung des zeitlichen Überquerungs-Kennzeichnungskomponentenblock203 Auftretens betrachtet. Immer wenn eine vorgewerden in je ein Schieberegister im Block 206 geleitet. schriebene Folge von Eingangssignalen vorhanden ist, Alle Schieberegister in den Blöcken 204, 205 und 206 wird ein die Identität des Schriftzeichens darstellendes sind zehnstellig. In jedem Register wird eine ein- Ausgangssignal erzeugt. Insofern, als die logischen geführte Angabe während jeder zweiten vertikalen io Schaltungskreise zur Erkennung von bis zu sechs oder Abtastung eines Schriftzeichens verschoben. Daher mehr verschiedenen Arten von schreibmaschinewird beispielsweise ein Ausgangssignal vom Block 201 geschriebenen Schriftzeichen befähigt sind, werden in die erste Stufe eines Schieberegisters während der verschiedene Wege in jedem logischen Schaltungskreis ersten Abtastung eingeführt, und während der errichtet, über welche die Kennzeichnung eines nächsten Abtastung wird keine Angabe in das Register 15 Schriftzeichens erhalten werden kann, eingeführt, auch wenn das gleiche Ausgangssignal er- In der Fig. 2 ist die durch das Blocksymbol 200 neut vom Block 201 geliefert wird. Bei der nächsten (Fig. 1) dargestellte Vorsortierungsschaltung gezeigt, Abtastung wird hingegen das erste Eingangssignal im welche die Bildimpulse aufnimmt und Ausgangs-Register zur zweiten Stelle geschoben, und ein neues impulse erzeugt, welche die in einer gegenwärtigen Eingangssignal kann dann in die erste Stelle einge- 20 Prüfimpulszeit und in der unmittelbar vorhergegangeführt werden. Es ist somit ersichtlich, daß die Ein- nen Prüfimpulszeit enthaltenen Angaben anzeigen, gangssignale zu den Schieberegistern nacheinander Die Bildimpulse werden über einen Doppelgegen das Ende des Registers befördert werden. Aus umkehrer 210 zur rechten Seite eines Triggers 211 jedem der Register können an verschiedenen Stellen übertragen. Der Ausgangsimpuls vom Doppel-Angaben entnommen und in mehrere Registermatrizes 25 umkehrer 210 wird auch zum UND-Stromkreis 212 eingeführt werden, die durch den Block 207 dar- geleitet, der auch den Ausgangsimpuls von der gestellt sind. Diese Registermatrizes umfassen eine rechten Seite des Triggers 211 empfängt. Da während Anzahl von UND-Stromkreisen für den Empfang von jener Prüfimpulsintervalle, bei welchen Schriftzeichenden genannten Angaben aus den bestimmten Stellen angaben auftreten, positive Impulse zum Umkehrer und erzeugen Ausgangssignale zur Darstellung der 30 210 geleitet werden, wird die ablaufende Kante des Gleichzeitigkeit bestimmter Kennzeichnungskompo- Ausgangsimpulses vom Umkehrer 210 dazu benutzt, nenten in den besonderen Stellen. Diese Ausgangs- den Trigger 211 in den EIN-Zustand umzuschalten, signale und auch bestimmte Ausgangssignale der Es ist somit zu bemerken, daß im Zeitpunkt der Blocks 201, 202 und 203 werden in den mit »Aus- Umschaltung des Triggers 211 in den EIN-Zustand gangsschaltung« bezeichneten Block 208 übertragen. 35 das Ausgangspotential dessen rechter Seite ansteigt Ein zusätzlicher Kennzeichnungskomponentenblock und ein relativ positiver Eingangsimpuls zum UND-209, der mit »Relative Höhenkennzeichnungskompo- Stromkreis 212 gesandt wird, während der Ausgang nenten« bezeichnet ist, empfängt die Angaben aus vom Umkehrer 210 relativ negativ geworden ist. In der Vorsortierungsschaltung 200 und erzeugt die rela- diesem Zeitpunkt kann daher kein Ausgangsimpuls tiven Höhenänderungen der äußeren Begrenzungs- 40 vom UND-Stromkreis 212 geliefert werden. Besteht linien der Schriftzeichen betreffenden Angaben. Diese jedoch während des folgenden Prüfimpulsintervalls Kennzeichnungskomponentenschaltung sucht die Ver- eine Schriftzeichenangabe, dann verbleibt der Trigger änderungen in der äußeren Begrenzungslinie eines 211 im EIN-Zustand, und das Ausgangspotential des Schriftzeichens, die von einer zur anderen Abtastung Umkehrers 210 steigt an, so daß infolge der Koinzieingetreten sind. Diese Veränderungen können ent- 45 denz der beiden an den UND-Stromkreis 212 angeweder positiv oder negativ sein, oder es kann eine legten Impulse der UND-Stromkreis einen Ausgangs-Anzeige erfolgen, daß keine Änderung eingetreten impuls zu einem Doppelumkehrer 216 liefert, dessen ist. Die sieben möglichen Ausgangssignale vom Block Ausgangsimpuls das XX-Signal ist. 209 entsprechen den möglichen Höhenunterschieden. Die Bildimpulse werden auch zu einem Umkehrer Das erste mit D+s bezeichnete Signal entspricht 50 213 geleitet, dessen Ausgangsimpuls zu dem einen einem kleinen positiven Höhenunterschied und das Eingang eines UND-Stromkreises 214 übertragen Signal D+l einem großen positiven Höhenunter- wird. Dieser UND-Stromkreis empfängt auch die schied. Die nächsten Signale, die mit D—s undö — 1 Prüf impulse, und wenn daher während eines Prüfbezeichnet sind, entsprechen einem kleinen negativen impulses keine Schriftzeichenangabe zum Eingang des bzw. einem großen negativen Höhenunterschied. Eine 55 Umkehrers 213 übertragen wird, sendet der UND-geringe Vergrößerung der Höhe über eine vorher- Stromkreis 214 einen relativ positiven Ausgangsbestimmte Anzahl von Abtastungen infolge einer impuls über den Doppelumkehrer 215 zur linken kleinen positiven Steigung der Umrißlinie bewirkt ein Seite des Triggers 211. Ist in diesem Zeitpunkt der Signal, das mit S+ bezeichnet ist. Im umgekehrten Trigger 211 im EIN-Zustand, dann wird er durch die Falle ergibt eine geringe Verringerung der Höhe ein 60 ablaufende Kante des Ausgangsimpulses vom Doppelmit S— bezeichnetes Signal. Einer relativ konstant umkehrer 215 in den AUS-Zustand umgeschaltet, bleibenden Höhe entspricht ein mit So bezeichnetes Wenn dies der Fall ist, kann der UND-Stromkreis Signal. 199, welcher ebenfalls den Ausgangsimpuls vom Um-Die Ausgangsschaltung 208 empfängt die Aus- kehrer 215 empfängt, keinen Ausgangsimpuls ergangsimpulse von den Blocks 204 bis 207 und 209 65 zeugen, weil an seiner zweiten Eingangsklemme ein und bestimmte Ausgangsimpulse von den Blocks 201 relativ negatives Potential liegt, das im AUS-Zustand bis 203 und erzeugt ein die Identität des abgetasteten des Triggers 211 von dessen linker Seite übertragen Schriftzeichens anzeigendes Signal. Diese Ausgangs- wird. Wird jedoch ein zweiter Ausgangsimpuls vom
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Umkehrer 215 geliefert, der anzeigt, daß in zwei auf- tastsynchronisierimpuls einen Ausgangsimpuls vom einanderfolgenden Prüfimpulsintervallen eine Schrift- UND-Stromkreis 231. Dieser Ausgangsimpuls wird Zeichenangabe fehlte, sendet der UND-Stromkreis 199 zu einem Umkehrer 233 geleitet, dessen Ausgangsemen Ausgangsimpuls zum Doppelumkehrer 217, impuls den Trigger 234 in den EIN-Zustand umdessen Ausgangsimpuls das Signal 00 ist. 5 schaltet. Dieser Trigger sendet im EIN-Zustand einen Es ist zu bemerken, daß die UND-Stromkreise 212 relativ positiven Ausgangsimpuls von seiner rechten und 199 relativ negative Ausgangsimpulse stets dann Seite zum UND-Stromkreis 235, welcher auch den erzeugen, wenn eine Änderung in der Aufeinander- Abtast-SYNCH-+1-Impuls empfängt. Bei der Koinzifolge der Bildimpulse eintritt. Diese Ausgangssignale denz der beiden Eingangsimpulse erzeugt der UND-werden über die Umkehrer 218 bzw. 219 zu einem io Stromkreis 235 das Ausgangssignal Vl zur Anzeige UND-Stromkreis 220 geleitet, der beim Empfang einer langen vertikalen Linie.
dieser Impulse einen Ausgangsünpuls in der Prüf- Zur Feststellung der Kennzeichnungskomponente impulszeit erzeugt. Der Ausgangsimpuls vom UND- Vm für eine mittellange vertikale Linie werden die Stromkreis 220 wird zu einem Doppelumkehrer 221 Ausgangsimpulse von den rechten Seiten der Stufen übertragen, um einen positiven Ausgangsimpuls zu 15 224, 225 und 226 zu einem UND-Stromkreis 236 geerzeugen, der mit ZO-j-OZ bezeichnet wird und das sandt. Diese drei Zählerstufen befinden sich im EIN-Vorhandensein des ZustandesZO oder OX anzeigt. Zustand, wenn der Zähler die Werteinstellung vierin der Fig. 3 ist ein fünfstufiger binärer Zähler mit zehn enthält. Zu diesem Zeitpunkt sendet der UND-den Stufen 223, 224, 225, 226 und 227 dargestellt. Stromkreis 236 einen Ausgangsimpuls über den Um-Dieser Zähler arbeitet in üblicher Weise, und der 20 kehrer 237, um den Trigger 238 in den EIN-Zustand erste vom ODER-Stromkreis 222 dem Trigger 223 umzuschalten. In diesem Zustand sendet der Trigger der ersten Stufe angelegte Eingangsimpuls schaltet einen relativ positiven Ausgangsimpuls von seiner diese Stufe in den EIN-Zustand. Der zweite Ein- rechten Seite zu einem UND-Stromkreis 239, welcher gangsimpuls bewirkt wieder die Umschaltung der auch einen Ausgangsimpuls von der linken Seite des ersten Stufe in den AUS-Zustand und dadurch die 25 Triggers 230 und einen Ausgangsimpuls vom ODER-Umschaltung der zweiten Stufe 224 in den EIN-Zu- Stromkreis 232 empfängt. Der UND-Stromkreis 239 stand. Der dritte Eingangsimpuls schaltet die Stufe sendet daher nur einen Ausgangsimpuls, wenn sich 223 ein. Der vierte Eingangsimpuls schaltet die Stufe der Trigger 238 im EIN-Zustand und der Trigger 230 223 wieder in den AUS-Zustand und dadurch die im AUS-Zustand befindet und zeitlich damit zuStufe 224 ebenfalls in den AUS-Zustand, wodurch die 30 sammentreffend ein Ausgangsimpuls vom ODER-Stufe 225 in den EIN-Zustand umgeschaltet wird. Auf Stromkreis 232 zum UND-Stromkreis 239 übertragen diese Weise ist es möglich, mit den fünf Stufen bis zu wird. Der Grund für die Forderung, daß der Trigger zweiunddreißig zu zählen. Es wird bemerkt, daß jede 230 im AUS-Zustand sein muß, liegt darin, daß es Stufe dieses Zählers durch den Abtast-Synchronisier- nicht erwünscht ist, die Kennzeichnungskomponente + 2-Impuls oder durch ein OO-Signal in den AUS- 35 Fm anzuzeigen, wenn die Kennzeichnungskomponente Zustand zurückgestellt werden kann. Die Ausgangs- Vl besteht. Der Ausgangsimpuls vom UND-Stromimpulse von den rechten Seiten der Stufen 225 und kreis 239 wird über einen Umkehrer 240 geleitet, um 227 werden zum UND-Stromkreis 228 geleitet, und einen Trigger 241 einzustellen, dessen rechte Seite mit es ist ersichtlich, daß im EIN-Zustand dieser beiden einem UND-Stromkreis 242 verbunden ist. Der UND-Zählerstufen die beiden Eingänge zum UND-Strom- 4° Stromkreis 242 empfängt auch den Abtast-SYNCH-kreis228 relativ positiv sind, so daß dieser UND- +1-Impuls, welcher einen Ausgangsimpuls zur AnStromkreis einen Ausgangsimpuls über einen Um- zeige der Kennzeichnungskomponente Vm erzeugt, kehrer 229 zum Trigger 230 sendet und diesen in den vorausgesetzt, daß sich der Trigger 241 im Zeitpunkt EIN-Zustand umschaltet. Der Trigger 230 wird daher des Abtast-SYNCH—f- 1-Impulses im EIN-Zustand in den EIN-Zustand umgeschaltet, wenn der Zähler 45 befindet.
den Wert zwanzig enthält. Dies ist eine Anzeige, daß Zur Feststellung der Kennzeichnungskomponente eine vertikale Linie besteht, welche gleich oder größer Vs wird der Ausgangsimpuls von der linken Seite der ist als der Dauer von neunzehn Prüfimpulsen ent- Stufe 226 des binären Zählers direkt zu einem Trigger spricht. Der Grund für die Anzeige der Zählung bis 243 übertragen. Es ist zu bemerken, daß bei der neunzehn statt der Zählung bis zwanzig im Zähler 50 Zählung des Wertes »8« in dieser Zählerstufe diese liegt in der Tatsache, daß die Zählung mit dem in den EIN-Zustand geschaltet wird und einen nega-Signal OX als erstes Eingangssignal zur Stufe 223 be- tiven Impuls zur Umschaltung des Triggers 243 in ginnt und mit dem Signal ZO als letztes Eingangs- den EIN-Zustand liefert. Der Trigger 243 sendet im signal endet, um den zwanzigsten Eingangsimpuls zu EIN-Zustand einen relativ positiven Ausgangsimpuls erzeugen. 55 zu einem UND-Stromkreis 244, der auch einen EinWenn der Trigger 230 in den EIN-Zustand ge- gangsimpuls von der linken Seite des Triggers 238 schaltet wird, sendet seine rechte Seite einen relativ und vom ODER-Stromkreis 232 erhält. Wenn sich positiven Impuls zum UND-Stromkreis 231. Dieser der Trigger 243 im EIN-Zustand und der Trigger 238 UND-Stromkreis empfängt seinen zweiten Eingangs- im AUS-Zustand befindet, um anzuzeigen, daß eine impuls von einem ODER-Stromkreis 232, dessen 60 vertikale Linie abgetastet wurde, die gleich oder Eingangssignale entweder die OO-Signale von der Vor- größer als sieben, aber kleiner als dreizehn Prüfsortierangsschaltung oder ein Abtastsynchronisier- impulsintervalle ist, liefert der UND-Stromkreis 244 impuls sind, welch letzterer am Ende der Abtastung einen Ausgangsimpuls, wenn entweder ein OO-Signal auftritt. Wenn der Zähler bis zwanzig gezählt hat und oder ein Abtast-SYNCH-Impuls erscheint. Dieser der Trigger 230 im EIN-Zustand ist, zeigt das nächste 65 Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 244 wird über OO-Signal das Ende der vertikalen Linie an. Daher einen Umkehrer 245 an die beiden Seiten des Triggers bewirkt das erste OO-Signal nach der Umschaltung 250 angelegt, dessen Rückstellung in den AUS-Zudes Triggers 230 in den EIN-Zustand oder der Ab- stand durch einen Abtast-SYNCH-+2-Impuls erfolgt.
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Der erste Eingangsimpuls zum Trigger 250 während tang des Triggers 257 in den EIN-Zustand. Der einer Abtastung schaltet daher den Trigger in den Trigger 257 kann unter zwei Bedingungen in den EIN-Zustand, und wenn sich dieser Trigger 250 im AUS-Zustand gebracht werden. Wenn zwei vertikale Zeitpunkt des Auftretens des Abtast-SYNCH- Linien bei einer Abtastung erkannt werden, dann ist + 1-Impulses im EIN-Zustand befindet, liefert der 5 die Anzeige Vsu nicht erwünscht. Wenn daher der UND-Stromkreis 251 einen Ausgangsimpuls zur An- Zähler zum zweiten Mal bis acht zählt, wird von der zeige des Bestehens einer kurzen vertikalen Linie Vs. rechten Seite des Triggers 226 ein positives Aus-
Um das Vorhandesein von zwei kurzen vertikalen gangsignal über den Umkehrer 259 zum Trigger 257 Linien bei einer einzigen Abtastung, also den Zustand gesandt, um diesen Trigger in den AUS-Zustand zu Ws, feststellen zu können, wird der Ausgangsimpuls io bringen. Wenn der Trigger 257 im EIN-Zustand vervon der rechten Seite des Triggers 250 bei seiner bleibt, sendet er eine relativ positive Spannung von Umschaltung in den AUS-Zustand dazu verwendet, seiner rechten Seite zu einem UND-Stromkreis 260, um den Trigger 252 in den EIN-Zustand umzuschal- welcher auch ein den Zustand 2X darstellendes Signal ten. Wenn daher der Trigger 250 durch ein erstes empfangen kann. Das Signal 2X zeigt an, daß in zwei Fs-Signal in den EIN-Zustand und hierauf während 15 aufeinanderfolgenden Abtastungen zwei Überquerunder gleichen Abtastung durch ein zweites Fi-Signal in gen erfolgten. Der UND-Stromkreis 260 erzeugt ein den AUS-Zustand geschaltet wird, befindet sich der den Zustand Vsu anzeigendes Ausgangssignal, wenn Trigger 252 im EIN-Zustand und der Trigger 250 im der Trigger 257 im EIN-Zustand ist und das Ein-AUS-Zustand. Der Ausgangsimpuls von der rechten gangssignal 2X gleichzeitig mit dem Abtast-SYNCH-Seite des Triggers 252 wird zum UND-Stromkreis 20 + 1-Impuls empfangen wird.
253 geleitet, und wenn sich der Trigger 252 im Zeit- Die Kennzeichnungskomponente V zeigt das Fehpunkt des Auftretens des Abtast-SYNCH-+1-Im- len einer vertikalen Linie an. Um diese Kennzeichpulses im EIN-Zustand befindet, bewirkt der UND- nungskomponente F zu erzeugen, durfte weder in der Stromkreis 253 einen positiven Ausgangsimpuls zur gegenwärtigen noch in der vorangegangenen AbAnzeige des Zustandes 2Vs. Es ist zu bemerken, daß 25 tastung die Anzeige einer vertikalen Linie irgendeiner bei der Erzeugung eines den Zustand 2Vs darstellen- Art erfolgen. Die Kennzeichnungskomponente V den Signals kein den Zustand Fs darstellendes Signal wird in der nun zu beschreibenden Weise erzeugt, erzeugt werden kann, da sich der Trigger 250 im Zeit- Wenn der Trigger 243 infolge des Vorhandenseins punkt des Abtast-SYNCH-+1-Impulses im AUS-Zu- einer vertikalen Linie mit einer sieben Prüfimpulsstand befindet. 30 Intervallen entsprechenden oder größeren Länge in
Die Kennzeichnungskomponente Vsu entspricht den EIN-Zustand geschaltet ist, schaltet der negative dem Vorhandensein einer kurzen vertikalen Linie im Ausgangsimpuls von dessen linker Seite den Trigger oberen Teil eines Schriftzeichens. Um diese Kenn- 261 in den EIN-Zustand, welcher in der vorhergeganzeichnungskomponente zu erzeugen, wird der Aus- genen Abtastung durch den Abtast-SYNCH-+2-gangsimpuls von der linken Seite des Triggers 250 35 Impuls in den AUS-Zustand geschaltet wurde, dazu verwendet, um den Trigger 254 in den EIN- Wenn der Trigger 261 während einer Abtastung
Zustand zu schalten. Wenn der Trigger 250 durch das und des Vorhandenseins einer vertikalen Linie mit erste Fs-Signal in den EIN-Zustand gelangt, sendet einer Länge von mindestens sieben Musterimpulser einen negativen Ausgangsimpuls zum Trigger 254, Intervallen in den EIN-Zustand geschaltet ist, verhinum diesen in den EIN-Zustand zu schalten. Dieser 40 dert der relativ negative Ausgang von seiner linken Trigger kann durch einen von mehreren Eingangs- Seite einen Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis impulsen in den AUS-Zustand umgeschaltet werden. 263 im Zeitpunkt des Auftretens eines Abtast-Wie später noch in Verbindung mit der Fig. 4 a ein- SYNCH-+1-Impulses. Durch den nächsten Abtastgehender beschrieben wird, werden während jeder SYNCH-+2-Impuls wird der Trigger 261 in den Abtastung eines Schriftzeichens verschiedene Signale 45 AUS-Zustand gebracht, und ein negativer Ausgangserzeugt, durch welche bestimmt wird, ob der Abstand impuls von seiner rechten Seite schaltet den Trigger zwischen zwei Überquerungen des Schriftzeichens 262 in den EIN-Zustand um. Sobald der Trigger 262 kurz, mittellang oder lang ist und gleichzeitig, ob die auf diese Weise in den EIN-Zustand umgeschaltet ist, Abtastung über eine geradzahlige oder über eine un- weist der Trigger während der zweiten Abtastung dargeradzahlige Linie erfolgte. 5° auf hin, daß bei der unmittelbar vorher vollendeten
Diese Signale v/erden als Eingangsimpulse an einen Abtastung eine vertikale Linie abgetastet wurde. ODER-Stromkreis 255 angelegt, dessen Ausgangs- Wenn in dieser zweiten Abtastung eine vertikale Linie impuls über einen Umkehrer 256 zur linken Seite des festgestellt wird, wird der Trigger 261 erneut in den Triggers 254 übertragen wird. Wenn während einer EIN-Zustand geschaltet, so daß beim Anlegen des Abtastung irgendeiner dieser Impulse zum ODER- 55 Abtast-SYNCH-+1-Impulses an den UND-Strom-Stromkreis 255 übertragen wird, wird der Trigger 254 kreis 263 kein Ausgangsimpuls von diesem erzeugt in den AUS-Zustand zurückgeschaltet, vorausgesetzt, werden kann, da an seine beiden anderen Eingangsdaß er vorher durch den Trigger 250 in den EIN- klemmen relativ negative Eingangsimpulse von den Zustand geschaltet wurde, andernfalls bleibt der an linken Seiten der Trigger 261 und 262 angelegt sind, die linke Seite des Triggers 254 in dessen AUS-Zu- 60 Die ablaufende Kante des Abtast-SYNCH-+1-Imstand angelegte Eingangsimpuls wirkungslos. pulses schaltet den Trigger 262 in den AUS-Zustand,
Solange sich der Trigger 254 im EIN-Zustand be- aber durch die ablaufende Kante des Abtast-SYNCH-findet, liefert dessen rechte Seite einen relativ posi- +2-Impulses wird der Trigger 261 gleichfalls in den tiven Eingang zum Trigger 257. Wenn jedoch der AUS-Zustand und dadurch der Trigger 262 wieder in Trigger 254 durch den Trigger 250 in den EIN-Zu- 65 den EIN-Zustand umgeschaltet. In diesem Zustand stand und hierauf durch einen Ausgangsimpuls vom zeigt der Trigger 262 während der dritten Abtastung ODER-Stromkreis 255 in den AUS-Zustand geschal- an, daß während der zweiten Abtastung eine vertikale tet wird, erfolgt im gleichen Zeitpunkt die Umschal- Linie erkannt wurde.
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Wird während der dritten Abtastung keine verti- Impulse empfängt. Wenn daher nach dem Vorhandenkaie Linie abgetastet, dann wird der Trigger 261 nicht sein eines XX. Signals ein 00-, XO- oder OX-Signal in den EIN-Zustand geschaltet, und seine linke Seite erscheint, bewirkt dieses einen Ausgangsimpuls zum liefert einen relativ positiven Eingangsimpuls zum UND-Stromkreis 266, der über einen Umkehrer 268 UND-Stromkreis 263. Beim Erscheinen des Abtast- 5 zum Trigger 269 der ersten Stufe eines vierstufigen SYNCH-+1-Impulses ist jedoch das von der linken binären Zählers übertragen wird, um dessen Trigger Seite des Triggers 262 an den UND-Stromkreis 263 an- in den EIN-Zustand zu schalten. Der binäre Zähler gelegte Potential immer noch relativ negativ, so daß der umfaßt die Trigger 269, 270, 271 und 272 und arbei-UND-Stromkreis 263 keinen Ausgangsimpuls bewirkt. tet in der gleichen Weise wie der vorherbeschriebene Die ablaufende Kante des Abtast-SYNCH-+1- io fünfstellige, die Trigger 223 bis 227 umfassende binäre Impulses schaltet den Trigger 262 in den AUS-Zu- Zähler. Der binäre Zähler zählt die Anzahl der Prüfstand, so daß sich ein Potential-Anstieg an seiner lin- impulsintervalle vom letzten XX-Signal bis zum ken Seite ergibt, aber da in diesem Zeitpunkt der an nächsten XX-Signal. Es ist zu bemerken, daß die den UND-Stromkreis 263 angelegte Abtast-SYNCH- Trigger 269 bis 272 durch einen Abtast-SYNCH- + 1-Impuls beendet ist, kann kein Ausgangsimpuls 15 +2-Impuls oder durch ein XX-Signal in den AUS-von diesem UND-Stromkreis erzeugt werden. Die ab- Zustand zurückgestellt werden, wie dies durch die laufende Kante des an die linke Seite des Triggers drei Sternchen angezeigt ist.
261 angelegten Abtast-SYNCH-+2-Impulses hat Der Ausgangsimpuls von der rechten Seite des keine Wirkung, da dieser Trigger bereits im AUS- Triggers 265 wird zu einem UND-Stromkreis 273 Zustand ist. Der Ausgang von der rechten Seite des 20 übertragen, dessen zweiter Eingangsimpuls das 00-bereits im AUS-Zustand befindlichen Triggers 26i Signal ist. Wenn daher der Trigger 265 durch ein hat daher auch keinen Einfluß auf den Trigger 262, erstes XX-Signal in den EIN-Zustand geschaltet ist der in seinem AUS-Zustand verbleibt und dadurch und ein relativ positives Eingangspotential an die eine anzeigt, daß keine vertikale Linie während der dritten Eingangsklemme des UND-Stromkreises 273 legt, beAbtastung erkannt wurde. 25 wirkt das erste 00-Signal einen Ausgangsimpuls vom Es sei nun angenommen, daß auch während der UND-Stromkreis 273, durch welchen der Trigger 275 vierten Abtastung keine vertikale Linie erkannt in den EIN-Zustand umgeschaltet wird. Dieser Trigwurde, und in diesem Falle sind die beiden Trigger ger kann durch das nächste XX.-Signal in den AUS- 261 und 262 im AUS-Zustand, so daß sie von ihren Zustand zurückgeschaltet werden, linken Seiten relativ positive Eingangsimpulse zum 30 Der Ausgang von der rechten Seite des Triggers UND-Stromkreis 263 senden. Beim Anlegen des Ab- 275 wird zu den UND-Stromkreisen 277 und 278 tast-SYNCH-+l-Impulses an den UND-Stromkreis übertragen, unter deren Steuerung Signale erzeugt 263 erzeugt daher dieser das Ausgangsignal V. Dieses werden, durch welche angezeigt wird, ob der Abstand Signal ist eine Anzeige, daß keine vertikale Linie in zwischen zwei abgetasteten waagerechten Schriftder gegenwärtigen oder in der unmittelbar vorherge- 35 zeichenteilen kurz, mittellang oder lang ist und ob gangenen Abtastung erkannt wurde. Es ist auch wün- die Abtastung über eine gerad- oder über eine unschenswert, ein Signal Vi+ Va zu erzeugen, um anzu- geradzahlige Abtastspur erfolgte. Wenn zwei Überzeigen, daß weder in einer gegenwärtigen noch in der querungen eines Schriftzeichens durch eine kurze vorhergehenden Abtastung einer vertikale Linie von weiße Fläche voneinander getrennt sind, wird das irgendeiner Länge abgetastet wurde. Um dieses Signal 40 Signal 2Xi erzeugt, beim Vorhandensein eines mittelzu erzeugen, ist der ODER-Stromkreis 258« vorge- langen Abstandes zwischen den beiden Überquerunsehen, dessen Eingangsklemmen mit den rechten gen ein Signal 2Xm und beim Vorhandensein eines Seiten der beiden Trigger 261 und 262 verbunden langen Abstandes zwischen den beiden Überquerunsind. Wenn daher diese beiden Trigger im AUS-Zu- gen ein Signal 2XZ erzeugt. Erfolgt eine ungeradstand sind, ergibt sich ein relativ negativer Ausgangs- 45 zahlige vertikale Abtastung, dann sind die Signale impuls vom ODER-Stromkreis 258 a, der nach seiner durch den zusätzlichen Buchstaben o, bei einer gerad-Umkehrung durch den Umkehrer 258 b das relativ zahligen vertikalen Abtastung durch den Buchpositive Signal Vi+ Vα darstellt. stäben e gekennzeichnet. Es ergeben sich daher die Die Fig. 4 a und 4 b zeigen in Blockform die Schal- Signale 2Χλ?, 2Xä>, 2Xmo, 2Xrae, 2XZo, 2X/e, die tungen zur Feststellung der eingeschlossenen weißen 5° wie bereits erwähnt, zum ODER-Stromkreis 255 Flächen. Es wird daran erinnert, daß eine einge- (Fig. 3) übertragen werden, um die Rückschaltung schlossene weiße Fläche den Fall darstellt, wo minde- des Triggers 254 zu bewirken. Um diese Signale erstens einem XX. Signal eine oder mehrere vorherbe- zeugen zu können, ist der Trigger 279 vorgesehen, der stimmte Anzahlen von Weißflächenangaben, d. h. 00 während der einen Abtastung in den EIN-Zustand oder XO oder OX-Signalen folgen, aber mindestens 55 und während der folgenden Abtastung in den AUS-einem 00-Signal mindestens ein XX. Signal folgt. Um Zustand geschaltet wird. Um diese binären Trigger in sich als eine echte eingeschlossene Weißfläche auszu- aufeinanderfolgenden Abtastungen in den EIN- und weisen, müssen diese Zustände in zwei aufeinander- AUS-Zustand zu schalten, wird der Abtast-SYNCH-folgenden Abtastungen bestehen. Der Trigger 265 ist +2-Impuls zu beiden Seiten des Triggers übertragen, so eingerichtet, daß er durch einen Abtast-SYNCH- 60 so daß der Abtast-SYNCH-+2-Impuls den Trigger + 1-Impuls in den AUS-Zustand zurückgeschaltet für die eine Abtastung in den EIN-Zustand und für wird. Wenn während der nächsten Abtastung zum die nächste Abtastung in den AUS-Zustand schaltet, ersten Mal der Zustand XX eintritt, wird der Trigger Durch die Verbindung der rechten und linken Seite 265 in den EIN-Zustand geschaltet, so daß seine des Triggers 279 mit dem UND-Stromkreis 277 bzw. rechte Seite eine relativ positive Spannung zum UND- 65 278 ist die Steuerung dieser UND-Stromkreise der-Stromkreis 266 liefert. Der andere Eingangsimpuls art möglich, daß die erwähnten Signale erzeugt werzu diesem UND-Stromkreis kommt von einem den. Ein weiterer Eingangsimpuls zu diesen UND-ODER-Stromkreis 267, welcher die 00- undXO+OX- Stromkreisen ist das XX-Signal.
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Wie bereits erwähnt, zählt der die Stufen 269 bis RADEN-Abtastung einen Ausgangsimpuls zum 272 umfassende binäre Zähler die Anzahl der Prüf- UND-Stromkreis 290 liefern kann, kennzeichnet der impulsintervalle während der Abtastung einer einge- Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 290 das Vorschlossenen weißen Fläche, um deren Abmessungen handensein von zwei Überquerungen eines Schriftzu bestimmen. Der UND-Stromkreis 280 empfängt 5 zeichens in einer UNGERADEN Abtastung, die die Ausgangsimpulse von der rechten Seite der durch eine ganz kurze weiße Fläche voneinander geTrigger 269 und 270. Sobald der Wert »3« im Zähler trennt sind, also den Zustand 2Xso. Der Ausgangserscheint, sendet der UND-Stromkreis 280 einen Im- impuls vom UND-Stromkreis 287 ist eine Anzeige, puls über einen Umkehrer 198 a, durch welchen ein daß zwei durch einen kurzen Zwischenraum geTrigger 281 in den EIN-Zustand geschaltet wird. Im io trennte Schriftzeichenüberquerungen während einer EIN-Zustand sendet dieser Trigger 281 einen Aus- GERADEN-Abtastung vorhanden sind, also dem gangsimpuls zu einem Umkehrer 282, welcher ein re- Zustand 2Xse entsprechen.
lativ negatives Signal erzeugt, durch das das Vorhan- Die UND-Stromkreise 288 und 291 können einen
densein eines Zwischenraumes mit der Länge von Eingangsimpuls von den UND-Stromkreisen 277 bzw. zwei oder mehr Prüfimpulsintervallen angezeigt wird. 15 278 und außerdem von der rechten Ausgangs-Der Ausgangsimpuls vom Trigger 281 wird auch zu seite des Triggers 284 erhalten. Der Ausgangsimpuls den UND-Stromkreisen 287 und 290 übertragen. von der rechten Seite des Triggers 284 ist positiv,
Ein weiterer UND-Stromkreis 283 empfängt die wenn mindestens der Wert »9« im Zähler aufgenom-Ausgangsimpulse von der rechten Seite der Trigger men wurde. Da ein mittelgroßer Abstand zwischen zwei 269 und 272 der ersten und vierten Stufe des binären 20 waagerechten Schriftzeichenteilen nur dann angezeigt Zählers, und sobald der Zähler den Wert »9« enthält, werden soll, wenn kein langer Abstand vorhanden sendet der UND-Stromkreis 283 einen Impuls zum ist, wird der Ausgangsimpuls von der linken Seite des Umkehrer 198 £, dessen Ausgangsimpuls den Trigger Triggers 286 zu den beiden UND-Stromkreisen 288 284 in den EIN-Zustand umschaltet. Der resultie- und 291 geleitet. Wenn daher der Zähler einen Wert rende relativ positive Ausgangsimpuls von der rechten 25 von mindestens »9«, aber kleiner als »15« gezählt Seite des Triggers 284 wird zu den UND-Strom- hat, werden positive Ausgangsimpulse von den Trigkreisen 288 und 291 übertragen. Der im EIN-Zustand gern 284 und 286 zu den UND-Stromkreisen 288 und des Triggers 284 sich ergebende relativ negative 291 gesandt. Der Ausgangsimpuls vom UND-Strom-Ausgangsimpuls von der linken Triggerseite wird zu kreis 291 zeigt dann das Vorhandensein von zwei den UND-Stromkreisen 287 und 290 geleitet. 30 durch einen mittelgroßen Abstand während einer
Ein dritter UND-Stromkreis 285 empfängt die UNGERADEN-Abtastung getrennten waagerechten Ausgangsimpulse von der rechten Seite aller vier Schriftzeichenteilen, also den Zustand 2Xmo, an, Trigger 269 bis 274, so daß beim Zählungswert »15« während ein Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis der UND-Stromkreis 285 einen Impuls zum Um- 288 das Vorhandensein von zwei durch einen mittelkehrer 198 c sendet, dessen Ausgangsimpuls den 35 großen Abstand getrennten waagerechten Schrift-Trigger 286 in den EIN-Zustand schaltet. Der daraus zeichenteilen während einer GERADEN-Abtastung, resultierende relativ positive Ausgangsimpuls von der also den Zustand 2Xme, anzeigt, rechten Seite des Triggers 286 wird zu den UND- Die UND-Stromkreise 289 und 292 sind mit den
Stromkreisen 289 und 292 übertragen, und das die GERADEN- bzw. UNGERADEN-Abtastung begleichzeitig an der linken Ausgangsseite des Triggers 40 stimmenden UND-Stromkreisen 277 und 278 verbun-286 in dessen EIN-Zustand vorhandene relativ nega- den und erhalten außerdem Eingangsimpulse von der tive Potential wird zu den UND-Stromkreisen 288 rechten Seite des Triggers 286. Dieser Trigger erzeugt und 291 geleitet. Es wird daran erinnert, daß die einen relativ positiven Ausgangsimpuls, wenn der Ausgangsimpulse von den UND-Stromkreisen 277 Zähler einen Betrag von mindestens »15« enthält, und 278, wenn sie überhaupt erscheinen, in verschie- 45 Der Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 292 zeigt denen Abtastungen auftreten. Es sei beispielsweise daher das Vorhandensein von zwei durch einen langen angenommen, daß der Ausgangsimpuls vom UND- Abstand getrennten waagerechten Schriftzeichenteilen Stromkreis 277 bei einer geraden Abtastung und der während einer UNGERADEN-Abtastung, also 2XIo, Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 278 bei einer und der Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 289 ungeraden Abtastung erscheint. Der Ausgangsimpuls 50 einen langen Abstand zwischen zwei waagerechten vom UND-Stromkreis 277 wird zu den UND-Strom- Schriftzeichenteilen während einer GERADEN-Abkreisen 287, 288 und 289 und der Ausgangsimpuls tastung, also 2XIe, an.
vom UND-Stromkreis 278 zu den UND-Stromkreisen Die Ausganesimpulse 2Xso, 2Xse, 2Xmo, 2Xme,
290, 291 und 292 übertragen. 2XIo, 2XIe von den UND-Stromkreisen 287 bis 292
Da die UND-Stromkreise 287 und 290 einen Ein- 55 werden, wie bereits erwähnt, zum ODER-Stromkreis gangsimpuls von der rechten Seite des Triggers 281 255 (Fig. 3) und gleichzeitig zu den zugeordneten erhalten, wenn dieser Trigger infolge der Zählung Umkehrern 293, 294, 295, 296, 297 bzw. 298 einer »3« im binären Zähler in den EIN-Zustand ge- (Fig. 4b) übertragen, deren Ausgangsimpulse zu den schaltet wird, und einen Eingangsimpuls auch von der Triggern 299, 300, 301, 302, 303 bzw. 304 geleitet linken Seite des Triggers 284 erhalten, welcher nur 60 werden. Es ist ersichtlich, daß die Trigger 299, 300 bei der Zählung einer »9« in den EIN-Zustand ge- und 301 Angaben entsprechend einer GERADEN-schaltet wird, senden die beiden Trigger 281 und 284 Abtastung und die Trigger 202,203 und 204 Angaben relativ positive Eingangsimpulse zu den UND-Strom- entsprechend einer UNGERADEN-Abtastung erhalkreisen287 und 290 nur dann, wenn eine »3«, aber ten. Da es erwünscht ist, diese Trigger durch die keine »9« gezählt wurde. Da weiter während einer 65 Ausgangsimpulse von den Umkehrern in den EINGERADEN Abtastung der UND-Stromkreis 277 Zustand zu schalten, ist es erforderlich, diese Trigger einen Ausgangsimpuls zum UND-Stromkreis 287 und beim Beginn einer Abtastung, in welcher sie eine der UND-Stromkreis 278 während einer UNGE- Angabe empfangen können, in die Grundstellung zu
schalten. Dies erfolgt durch die Ausgangsimpulse vom Trigger 279. Es wurde bereits erwähnt, daß für GERADE-Abtastungen der Ausgangsimpuls von der rechten Seite des Triggers 279 relativ positiv und der Ausgangsimpuls von der linken Seite relativ negativ wird, während für UNGERADE-Abtastungen der Ausgangsimpuls von der linken Seite des Triggers 279 relativ positiv und der Ausgangsimpuls der rechten Seite relativ negativ wird. Wenn daher der Trigger 279 in den EIN-Zustand gelangt, sendet er ein relativ negatives Signal von seiner linken Seite zu den Triggern 299,300 und 301, um diese in den AUS-Zustand umzuschalten; falls einer dieser Trigger sich im EIN-Zustand befand. Ist andererseits der Trigger 279 im AUS-Zustand, sendet er einen relativ negativen Ausgangsimpuls von seiner rechten Seite zu den linken Seiten der Trigger 302, 303 und 304, um jeden dieser Trigger in den AUS-Zustand zu schalten, der sich im EIN-Zustand befindet.
Zusammenfassend ergibt sich daher, daß jeder der Trigger 299, 300 und 301 am Beginn jeder GERA-DEN-Abtastung in den AUS-Zustand geschaltet wird, um für den Empfang einer Angabe während der GERADEN-Abtastung bereit zu sein und durch diese Angabe in den EIN-Zustand geschaltet zu werden. Diese Trigger bleiben, wenn sie während einer GERADEN-Abtastung in den EIN-Zustand geschaltet werden, in diesem Zustand während der UNGERADEN-Abtastung und werden am Beginn der nächsten GERADEN-Abtastung wieder in den AUS-Zustand geschaltet. Die Trigger 302, 303 und 304 werden bei einer UNGERADEN-Abtastung in den AUS-Zustand geschaltet und durch eine Angabe während dieser UNGERADEN-Abtastung in den EIN-Zustand geschaltet, in welchem sie während der GERADEN-Abtastung verbleiben und erst am Beginn der nächsten UNGERADEN-Abtastung wieder in den AUS-Zustand geschaltet werden.
Um eine Anzeige einer gültigen kurzen umschlossenen weißen Fläche zu erzeugen, ist es erforderlich, daß diese kurzen umschlossenen weißen Flächen in zwei aufeinanderfolgenden Abtastungen festgestellt werden und daß in keiner der beiden Abtastungen drei waagerechte Teile eines Schriftzeichens vorhanden sind. Die Kennzeichnungskomponente 2Xs zeigt diesen Zustand an. Es ist ersichtlich, daß diese Kennzeichenkomponente dann besteht, wenn eine kurze eingeschlossene weiße Fläche sowohl in einer UNGERADEN-Abtastung als auch in einer GERADEN-Abtastung und in keiner dieser beiden Abtastungen drei waagerechte Teile festgestellt wurden. Wenn somit die den Zustand 2Xso und IXse darstellenden Ausgangsimpulse zum Trigger 302 bzw. 299 gesandt werden, werden von deren rechten Seiten relativ positive Ausgangsimpulse zum UND-Stromkreis 305 gesandt. Der dritte Eingangsimpuls (3Xi+3Xa) zu diesem UND-Stromkreis 305 entspricht dem Fehlen von drei waagerechten Teilen während der UNGERADEN- und GERADEN-Abtastung, für welche die Ausgangsimpulse geliefert werden. Der UND-Stromkreis 305 erzeugt daher einen Ausgangsimpuls, wenn er den Ausdruck
2Xso ■ 2Xse · (3Xi+3Xa)
darstellende Signale empfängt. Der Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 305 wird zu einem Umkehrer 307 übertragen, dessen Ausgangsimpuls einen Trigger 306 in den EIN-Zustand umschaltet. Der Ausgangsimpuls von der rechten Seite des Triggers 306 wird zum UND-Stromkreis 308 geleitet, welcher auch den Abtast-SYNCH-+1-Impuls empfängt. Wenn sich daher der Trigger 306 in der Zeit des Auftretens des Abtast-SYNCH-+!-Impulses im EIN-Zustand befindet, erzeugt der UND-Stromkreis 308 ein den Zustand 2Xs anzeigendes Ausgangssignal.
Die Anzeige 2Zm für eine gültige mittelgroße umschlossene weiße Fläche kann unter verschiedenen
ίο Bedingungen erzeugt werden. In keinem Falle dürfen bei- einer gegenwärtigen oder der unmittelbar vorhergegangenen Abtastung drei waagerechte Teile eines Schriftzeichens erkannt werden, also der Zustand (SXT+3~Xa) gegeben sein. Wenn daher der Zustand 2Xmo+2Xme besteht und der Zustand 3Xz oder 3Xa nicht besteht, wird die Kennzeichnungskomponente 2Xm angezeigt. Dies kann ausgedrückt werden als
2Xm = 2Xmo · 2Xme ■ (3X7+3X0).
20
Ein anderer Fall liegt vor, wenn eine mittelgroße umschlossene weiße Fläche in einer von zwei aufeinanderfolgenden Abtastungen und eine kleine umschlossene weiße Fläche in der anderen dieser beiden Abtastungen besteht. Wenn daher die Zustände 2Xso und 2Xme oder die Zustände 2Xse und 2Xmo gleichzeitig mit dem Zustand (3Xi+3Xa) bestehen, wird eine mittelgroße umschlossene weiße Fläche 2Xm angezeigt. Dies kann ausgedrückt werden als
2Xm
= [(2Xw · 2Xme) + (2X«> · 2Xmo)] · (3Xz+3Xa)
Die die Zustände 2Xmo und 2Xm<? darstellenden Signale können von den rechten Seiten der Trigger 303 bzw. 300 erhalten werden. Diese Signale werden zu einem UND-Stromkreis 309 (Fig. 4 b) übertragen, der auch das Signal (3Xz+3Xa) empfängt. Der Ausgangsimpuls von diesem UND-Stromkreis 309 wird über einen ODER-Stromkreis 310 zu einem Umkehrer 311 geleitet, dessen Ausgangsimpuls den Trigger 312 in den EIN-Zustand umschaltet. Im EIN-Zustand liefert der Trigger 312 einen relativ positiven Ausgangsimpuls von seiner rechten Seite zu einem UND-Stromkreis 313, der auch den Abtast-SYNCH- +1-Impuls empfängt. Bei der Koinzidenz des Ausgangsimpulses vom Trigger 312 und des Abtast-SYNCH- + 1-Impulses erzeugt daher der UND-Stromkreis 313 ein die Kennzeichnungskomponente 2Xm anzeigendes Ausgangssignal.
Um die Anzeige 2Xm auch zu erzeugen, wenn bei der einen Abtastung eine mittelgroße umschlossene weiße Fläche und bei der anderen Abtastung eine kleine umschlossene weiße Fläche festgestellt wird, ist der ODER-Stromkreis 314 vorgesehen, welcher Eingangsimpulse von den rechten Seiten der Trigger 302 und 299 empfängt und den Ausgangsimpuls zu einem UND-Stromkreis 315 sendet. Ein anderer Eingangsimpuls zu diesem UND-Stromkreis kommt vom ODER-Stromkreis 316, welcher mit den rechten Ausgangsseiten der Trigger 303 und 300 verbunden ist. Der dritte Eingangsimpuls für den UND-Stromkreis 315 ist das Signal (3Xz+3Xa). Wenn somit die Signale 2Xso und 2Xme oder die Signale 2Xse und 2Xmo und das Signal (3Xz+3Xa) gleichzeitig eischeinen, sendet der UND-Stromkreis 315 einen Ausgangsimpuls über den ODER-Stromkreis 310 und den Urnkehrer 311, um den Trigger 312 in den EIN-Zustand zu schalten. Wie im vorherigen Falle bewirkt
dear Ausgangsimpuls vom Trigger 312 im zeitlichen Zusammentreffen mit dem Abtast-SYNCH-+!-Impuls einen Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 313 zur Erzeugung des Signals 2Xm.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist daher ersichtlich, daß das Signal 2Xm unter drei verschiedenen Bedingungen erzeugt werden kann, wie dies durch den Ausdruck
2Xm = [(2Xjo · 2Xme) + (2Xse · 2Xmo) + (2Xmo · 2Xme)] · (JXfFJXa)
dargestellt ist.
Das eine gültige lange umschlossene weiße Fläche darstellende Signal 2XZ kann ebenfalls unter verschiedenen Bedingungen erzeugt werden. In keinem Falle dürfen aber weder in einer gegenwärtigen noch in der unmittelbar vorhergegangenen Abtastung drei waagerechte Schriftzeichenteile festgestellt worden sein, also der Zustand (JXfFJXa) vorliegen. In solch einem Falle kann eine lange umschlossene weiße Fläche angezeigt werden, wenn eine solche Fläche in jeder von zwei aufeinanderfolgenden Abtastungen vorhanden ist. Wenn also die Signale 2XZo und 2XZe und das Signal (3Xz+3Xa) gleichzeitig erscheinen, wird die Kennzeichnungskomponente 2XZ angezeigt. Dies kann ausgedrückt werden als
2XZ = 2XZo · 2XZe · (JXfFJXa).
Es können auch Fälle eintreten, bei welchen in der einen von zwei aufeinanderfolgenden Abtastungen eine lange umschlossene weiße Fläche und in der anderen Abtastung eine kurze umschlossene weiße Fläche festgestellt wird. Wenn daher entweder die Zustände 2Xso und 2XZe oder 2Xye und 2XZo bestehen und gleichzeitig der Zustand 3Xz* und 3Xa fehlt, wird eine lange umschlossene weiße Fläche 2XZ angezeigt. Dies kann ausgedrückt werden als
2XZ = [(2Xso ■ 2XIe) + (2Xse · 2XZo)] · 0XfFJXa).
Eine lange umschlossene weiße Fläche wird ebenfalls angezeigt, wenn in der einen von zwei aufeinanderfolgenden Abtastungen eine mittellange weiße Fläche und in der anderen Abtastung eine lange umschlossene weiße Fläche besteht. Beim Vorhandensein der Zustände 2Xmo und 2XZe oder 2Xme und 2XZo und dem gleichzeitigen Fehlen der Zustände 3Xz' und 3Xa wird daher eine lange umschlossene weiße Fläche 2XZ angezeigt, und dies kann ausgedrückt werden als
2XZ = [(2Xmo ■ 2XIe) + (2Xme · 2XZo)] · (JXfFJXa).
Zur Erzeugung des den Zustand 2XZ entsprechend dem ersten Ausdruck bestimmenden Signals ist ein UND-Strcmkreis 317 (Fig. 4 b) vorgesehen, welcher Eingangsimpulse von den rechten Seiten der Trigger 301 und 304 empfängt und dessen dritter Eingangsimpuls das Signal (JXfFJXa) ist. Der Ausgangsimpuis von der rechten Seite des Triggers 301 ist das Signal 2Xte, und der A.usgangsimpuls von der rechten Seite des Triggers 304 ist das Signal 2X/o. Der Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 317 gleicht daher dem Zustand 2XZo ■ 2XZe · (JXfFJXa) und wird über den UND-Stromkreis 318 und den Umkehrer 323 zum Trigger 319 geleitet, um diesen in den EIN-Zustand umzuschalten. Der Ausgangsimpuls von der rechten Seite des Triggers 319 wird zum UND-Stromkreis 320 geleitet, welcher auch den Abtast-SYNCH-+1-Impuls empfängt. Wenn der Trigger
319 während der Abtastung in den EIN-Zustand geschaltet wird, liefert daher der UND-Stromkreis
320 in der Zeit des Abtast-SYNCH-+ 1-Impulses ein den Zustand 2XZ anzeigendes Ausgangssignal.
Zur Erzeugung des den Zustand 2XZ entsprechend dem zweiten Ausdruck anzeigenden Signals ist der UND-Stromkreis 321a vorgesehen, der die Ausgangsimpulse vom ODER-Stromkreis 314 und vom ODER- Stromkreis 321/? empfängt, von welchen der letztere mit den rechten Seiten der Trigger 301 und 304 verbunden ist. Der dritte Eingangsimpuls zum UND-Stromkreis 321a ist das Signal (JXi+3Xa), so daß der Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 321a den Zustand
[(2Xso ■ 2XIe) + (2Xse · 2XIo)] · (3Xi+3Xa)
darstellt, und dieser Ausgangsimpuls wird über den ODER-Stromkreis 318 und den Umkehrer 320 zum Trigger 319 übertragen, um diesen in den EIN-Zus" stand umzuschalten. In der gleichen Weise, wie vorher beschrieben, liefert im EIN-Zustand des Triggers 319 der UND-Stromkreis 320 beim gleichzeitigen Anlegen des Abtast-SYNCH-+1-Impulses das den Zustand 2XZ anzeigende Ausgangssignal.
Die dritte Art der Bestimmung des Zustandes 2XZ erfolgt mittels des UND-Stromkreises 322, welcher die Ausgangsimpulse der ODER-Stromkreise 316 und 321 b und das Signal (3Xz+3Xa) empfängt. Ein Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 322 stellt daher den Zustand
[(2Xmo · 2XZe) + (2Xme · 2XZo)] · (JXfFSXa)
dar und wird über den ODER-Stromkreis 318 und den Umkehrer 323 zum Trigger 319 geleitet, um diesen in den EIN-Zustand zu schalten und in der gleichen Weise, wie bereits beschrieben, im Zeitpunkt des Abtast-SYNCH-+1-Impulses einen Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 320 zu erzeugen, weleher dem Signal 2XZ entspricht.
Ein weiterer Abtastzustand ergibt sich durch das Fehlen von zwei Überquerungen eines Schriftzeichens in der gegenwärtigen und in der vorhergehenden Abtastung. Zu dieser Zustandsbestimmung ist ein ODER-Stromkreis 324 (Fig. 4 b) vorgesehen, welcher die Ausgangsimpulse von jedem der ODER-Stromkreise 314, 316 und 321 & empfängt. Ein Ausgangsimpuls von diesem ODER-Stromkreis 324 zeigt daher die Zustände 2Xso + 2Xse + 2Xmo + 2Xme + 2XZe
So + 2XZo an. Dieser Ausdruck ist als dem Zustand 2Xi + 2Xa gleichend festgelegt, d. h., es bestehen zwei Schriftzeichenüberquerungen irgendeiner Art entweder in der augenblicklichen oder während der unmittelbar vorhergehenden Abtastung. Durch die Übertragung des Ausgangsimpulses vom ODER-Stromkreis 324 über einen Umkehrer 325 ist es möglich, einen Ausgangsimpuls zu erhalten, der das Fehlen von zwei waagerechten Schriftzeichenteilen sowohl während der augenblicklichen als auch in der unmittelbar vorhergegangenen Abtastung anzeigt, also den Zustand (IXi+2Xa) darstellt. Dieser Zustand kann auch als 2X7 · 2Xa ausgedrückt werden.
Es wurde bereits erwähnt, daß der dritte Eingangsimpuls zum UND-Stromkreis 260 (Fig. 3) ein Signal 2X ist. Dieses Signal stellt die Tatsache dar, daß entweder Signale 2Xi oder 2Xm oder 2XZ durch die in den Fig. 4 a und 4 b gezeigten Stromkreise erzeugt wurden. Diese Bedingung bzw. dieser Zustand wird
weder zwei noch drei Überquerungen in der gegenwärtigen oder in der unmittelbar vorhergegangenen Abtastung bestanden haben. Die den Zustand (2Xi+TKa) darstellenden Signale werden vom Um-5 kehrer 325 (Fig. 4 b) geliefert.
Zur Feststellung des Zustandes (3Xi+JZa) ist ein Trigger 333 (Fig. 5) vorgesehen, an dessen beide Seiten das Eingangssignal Gi > 2 angelegt wird, das einem Zwischenraumabstand mit der gleichen oder
durch den Ausdruck 2X = 2Zi + 2Xm + 2X1 dargestellt. Zur Erzeugung des Signals 2X ist der ODER-Stromkreis 326 (Fig. 4 b) vorgesehen, welcher die
Ausgangssignale 2Zi, 2Zm und 2Z/ von den UND-Stromkreisen 308 bzw. 313 bzw. 320 empfängt. Der
Ausgangsimpuls vom ODER-Stromkreis 326 wird zu
einem Kathodenverstärker 329 übertragen, dessen
Ausgangsimpuls das Signal 2Z ist. Dieses Signal wird,
wie erwähnt, zum UND-Stromkreis 260 in der Fig. 3
und außerdem zu einem ODER-Stromkreis 339 in io größeren Länge von zwei Prüfimpulsintervallen entder Fig. 5 geleitet. spricht. Das erste Signal Gi > 2 schaltet daher den
Die in der Fig. 5 dargestellte Schaltung dient zur Trigger 333 in den EIN-Zustand, und ein zweites Feststellung des Bestehens eines einzelnen waage- solches Signal schaltet den Trigger 333 wieder in den rechten Schriftzeichenteiles Z und des Bestehens drei- AUS-Zustand. Bei der Umschaltung des Triggers in fächer waagerechter Schriftzeichenteile 3Z. In jedem 15 den AUS-Zustand sendet dieser von seiner rechten Falle ist es erforderlich, daß die waagerechten Schrift- Seite ein negatives Ausgangssignal, das den Zustand zeichenteile während zweier benachbarter Abtastun- 2Gi>2 darstellt, zum Trigger 334, um diesen in gen bestehen müssen, d. h. während einer augenblick- den EIN-Zustand zu schalten. Beim Auftreten eines liehen und der unmittelbar vorhergegangenen Ab- dritten Signals Gi > 2 wird der Trigger 333 wieder tastung. Ein anderer durch diese Schaltung erzeugter 20 in den EIN-Zustand umgeschaltet. Die rechten Seiten Ausgang stellt das Bestehen von drei waagerechten der beiden Trigger 333 und 334 sind mit einem UND-Schriftzeichenteilen in der augenblicklichen oder in Stromkreis 195 verbunden, so daß beim Auftreten der unmittelbar vorhergegangenen Abtastung dar, also von drei Signalen Gi > 2 während einer Abtastung den Zustand 3Xi +■ 3Xa. Außerdem wird das den der UND-Stromkreis 195 relativ positive Eingangs-Zustand (JXJTJXa) darsiellende Signal geliefert, das 25 impulse von den rechten Seiten der Trigger 333 und als Eingangsimpuls zu den in der Fig. 4 b dargestell- 334 empfängt und einen positiven Ausgangsimpuls, ten UND-Stromkreisen 305, 309., 315, 317, 321 und darstellend den Zustand 3 Gi > 2 zum Umkehrer 196, 322 geliefert wird. Ein weiterer durch die Schaltung sendet. Der negative Ausgangsimpuls vom Umkehrer gemäß der Fig. 5 vorgesehener Ausgang entspricht 196 schaltet einen Trigger 197 in den EIN-Zustand. dem Fehlen einer einzelnen Überquerung in zwei auf- 30 Am Ende der Abtastung, während welcher die drei einanderfolgenden Abtastungen, einer doppelten Zwischenraumabstände festgestellt wurden, werden Überquerung in zwei aufeinanderfolgenden Ab- die Trigger 333, 334 und 197 durch den Abtasttastungen und einer dreifachen Uberquerung ebenfalls SYNCH-+2-Impuls in den Normalzustand zurückin zwei aufeinanderfolgenden Abtastungen, also den geschaltet. Bei der Rückschaltung des Triggers 197 Zuständen "X -2X ■ 3X. Dieser Ausdruck kann auch 35 sendet er von semer rechten Seite ein den Zustand als (XT2Z+3Z) geschrieben werden und stellt das 3 G/ > 2 darstellendes negatives Ausgangssignal zum
Trigger 335, um diesen in den EIN-Zustand zu schalten. Wenn der Trigger 197 das erste Mal in den EIN-Zustand geschaltet wird, sendet er von seiner (Fig. 4 a) einen negativen Impuls erzeugt, der das 40 rechten Seite ein den Zustand 3Gi>2 darstellendes Auftreten eines Abstandes mit einer Länge darstellt, Ausgangssignal über einen ODER-Stromkreis 336
und einen Umkehrer 337 zu dem bereits erwähnten UND-Stromkreis 331. Dieses Signal stellt auch das Vorhandensein von drei Überquerungen bei einer Abgangsimpuls vom Umkehrer 282 wird zu einem Trig- 45 tastung, also den Zustand 3Z/ dar. Wenn dies in ger 330 (Fig. 5) übertragen. Es ist somit ersichtlich, einer gegenwärtigen Abtastung der Fall ist, wird der daß bei der Feststellung eines Abstandes mit der Ausgangsimpuls vom Umkehrer 337 relativ negativ gleichen oder einer größeren Länge als zwei Prüf- sein und den UND-Stromkreis 331 unwirksam halten, impmsintervallen entspricht, der Trigger 330 in den Wenn der Trigger 335 im EIN-Zustand ist, bleibt er, EIN-Zustand gelangt und einen relativ positiven Aus- 50 auch wenn der Trigger 197 in den AUS-Zustand umgangsimpuls zum UND-Stromkreis 331 sendet. Der geschaltet wird, während der nächsten Abtastung im Trigger 330 wird durch den Abtast-SYNCH-+2-Im- EIN-Zustand. Die rechte Seite des Triggers 335 wird puls zurückgeschaltet, so daß am Ende der Abtastung, daher relativ positiv sein, um 3Ga>2 anzuzeigen, während welcher ein zwei Prüfimpulsintervallen glei- und liefert ein dem Zustand 3Za gleichendes Signal eher oder größerer Abstand auftritt, der Trigger in 55 über den ODER-Stromkreis 336 und den Umkehrer den Normalzustand zurückgeschaltet und dabei der 337 zum UND-Stromkreis 331, um diesen für die Trigger 332 in den EIN-Zustand geschaltet wird. nächste Abtastung unwirksam zu halten. Wenn daher Wenn in der nächsten Abtastung wieder ein Abstand der Ausgangsimpuls vom Umkehrer 337 relativ mit einer gleichen oder größeren Länge als die zweier positiv ist, wird ein den Zustand (3Zz-+3Zg) dar-Prüfimpulsintervalle festgestellt wird, wird der Trig- 60 stellendes Signal erzeugt, welches zum UND-Stromger 330 in den EIN-Zustand geschaltet, und es ist kreis 331 übertragen wird. Es ist auch ersichtlich, daß
Fehlen aller Überquerungs-Kennzeichnungskomponenten dar.
Es wurde bereits erläutert, daß der Umkehrer 282
die gleich oder größer als die Intervalle zweier Prüfimpulse während der augenblicklichen Abtastung ist, also dem Ausdruck Gi > 2 entspricht. Dieser Ausersichtlich, daß nun die beiden Trigger 330 und 332 relativ positive Signale von ihrer rechten Seite zum UND-Stromkreis 331 senden, um anzuzeigen, daß der Zustand Ga > 2 während zweier aufeinanderfolgender 65 Abtastungen aufgetreten ist. Bevor jedoch diese Feststellung tatsächlich als eine einzige Überquerung bezeichnet werden kann, muß bestimmt werden, daß
der Ausgangsimpuls vom ODER-Stromkreis 336, wenn er positiv ist, den Ausdruck 3Zi + 3Za darstellt.
Sobald alle vorstehend beschriebenen Eingangssignale als relativ positiv und gleichzeitig an den UND-Stromkreis 331 angelegt werden, liefert dieser ein positives Ausgangssignal, das eine einzige Über-
309 600/117
querungX darstellt. Auf diese Weise wird der Ausd'ruck
X = Gi>2 ■ (3Xi+3Xa) ■ (2Xi+2Xa)
Höhenänderung positiv oder negativ ist. So werden z. B., wenn bei aufeinanderfolgenden vertikalen Abtastungen, die von links nach rechts über das Schriftzeichen »Α« fortschreiten, positive Änderungen der 5 Höhe an der linken Seite des Schriftzeichens und negative Höhenänderungen an der rechten Seite des Schriftzeichens festgestellt. Andererseits würden bei der Abtastung des Schriftzeichens »T« keine Ausgangsimpulse erzeugt werden, da der obere Quer
erhalten.
Wenn in der beschriebenen Weise drei Überquerungen während einer ersten Abtastung festgestellt werden, wird also ein den Zustand 3Gi > 2 darstellendes Signal erzeugt und durch dieses der Trigger 197 am
Ende der Abtastung in den EIN-Zustand geschaltet. io balken des Schriftzeichens horizontal ist. Der Abtast-SYNCH-+2-Impuls stellt diesen Trigger Die während einer Abtastung auftretenden XX-
in den AUS-Zustand zurück und schaltet den Trigger Signale werden zu einem Trigger 341 (Fig. 6 a) über- 335 in den EIN-Zustand, in welchem dieser während tragen. Es wird bemerkt, daß dieser Trigger durch der zweiten Abtastung bleibt. Die rechte Seite des das erste empfangene XX-Signal in den EIN-Zustand Triggers 335 wird daher relativ positiv sein und den 15 geschaltet wird und die übrigen XX-Signale während Zustand 3Ga > 2 darstellen. Wenn während der zwei- einer Abtastung keinen Einfluß auf diesen Trigger ten Abtastung wieder drei Überquerungen auftreten, haben. Am Ende der Abtastung wird dieser Trigger wird der Trigger 197 erneut in den EIN-Zustand ge- durch den Abtast-SYNCH-+2-Impuls zurückgeschalschaltet. Der UND-Stromkreis 338 empfängt die Aus- tet bzw. in den AUS-Zustand gebracht. Wenn der gangsimpulse von den rechten Seiten der Trigger 197 20 Trigger 341 in den EIN-Zustand geschaltet wurde, und 335 und auch den Abtast-SYNCH-4-l-Impuls. sendet er von seiner linken Seite einen negativen Aus-Es werden daher, wenn bei der ersten und1 bei der gangsimpuls zum Trigger 342, um diesen in den EIN-zweiten Abtastung drei Uberquerungen festgestellt oder in den AUS-Zustand zu schalten, je nachdem, werden, die rechten Seiten der Trigger 197 und 335 in welchem Zustand sich dieser Trigger vor dem relativ positiv sein, und der UND-Stromkreis 338 25 Empfang des negativen Eingangssignals befand. Dieliefert einen positiven Ausgangsimpuls, welcher das ser Eingangsimpuls wird zu den beiden Seiten des Vorhandensein von drei Überquerungen anzeigt, also Triggers 342 übertragen, und es ist somit ersichtlich, dem Ausdruck 3X = 3Xi · 3Xa entspricht. daß dieser Trigger am Beginn einer Schriftzeichen-
Um ein das NichtVorhandensein einer einzelnen. abtastung in den EIN- oder in den AUS-Zustand ge-Überquerung X, einer doppelten Überquerung 2X 30 schaltet wird. Es sei jedoch angenommen, daß sich und einer dreifachen Überquerung 3X anzeigendes dieser Trigger im AUS-Zustand befindet und durch Signal zu erzeugen, ist ein ODER-Stromkreis 339 an- das erste, bei der Abtastung eines bestimmten geordnet, welcher Eingangsimpulse von den UND- Schriftzeichens auftretende XX-Signal in den EIN-Stromkreisen 331 und 338 erhält, die die Kennzeich- Zustand geschaltet wird. Sobald der Trigger 342 in nungskomponenten X bzw. 3X darstellen. Zusätzlich 35 den EIN-Zustand gelangt, bewirkt der negative Ausdazu empfängt der ODER-Stromkreis 339 auch ein gangsimpuls von seiner linken Seite die Umschaltung die Kennzeichnungskomponenten 2X darstellendes eines Triggers 344 in den EIN-Zustand, so daß dieser Signal vom Kathodenverstärker 329 über die in der Trigger einen relativ positiven Ausgangsimpuls von Fig. 4 b dargestellten Stromkreise. Wenn daher der seiner rechten Seite zu einem UND-Stromkreis 343 ODER-Stromkreis 339 eines dieser Signale empfängt, 40 sendet. Dieser UND-Stromkreis 343 empfängt auch sendet er einen die Kennzeichnungskomponenten den relativ positiven Ausgangsimpuls von der rechten X + 2X + 3X darstellenden Ausgangsimpuls über Seite des Triggers 342. Infolge der gleichzeitigen Aneinen Umkehrer 340 a zum UND-Stromkreis 340 b. legung der beiden positiven Eingangsimpulse zum Empfängt somit der UND-Stromkreis 339 keines der UND-Stromkreis 343 können Prüfimpulse durch die-Signale X, 2X oder 3X, dann liefert der Umkehrer 45 sen UND-Stromkreis geleitet und über einen ODER- 340 a ein den Zustand (X+2X+3X) darstellendes Stromkreis 345 zum ersten Trigger 346 einer Gruppe relativ positives Ausgangssignal. Dieses Signal kann von fünf Triggern 346 bis 350 übertragen werden, die auch durch den Ausdruck X · 2~X · 3~X bezeichnet so verbunden sind, um in üblicher Weise einen biwerden. Der zweite Eingangsimpuls zum UND-Strom- nären Zähler zu bilden. Es ist somit ersichtlich, daß kreis 340 b ist der Abtast-SYNCH'+l-Impuls, und 50 jeder Prüfimpuls, welcher nach dem ersten XX-Signal daher liefert dieser UND-Stromkreis ein relativ posi- in einer Abtastung auftritt, in den Zähler eingeführt tives, den Zustand X · 2~X ■ 3"X darstellendes Ausgangssignal nur in der Zeit, in welcher der Abtast-SYNCH-+1-Impuls auftritt.
Die in der Fig. 6 a dargestellte Schaltung dient zur 55
Feststellung der oberen Umgrenzungslinie des Schriftzeichens und zur Erreichung einer Angabe bezüglich
des Höhenunterschiedes zwischen dem in einer gegenwärtigen Abtastung gesehenen ersten Schriftzeichenteil und dem in der unmittelbar vorhergegangenen 60 Durch dieses erste XX-Signal in der nächsten AbAbtastung gesehenen ersten Schriftzeichenteil. Diese tastung würde der Trigger 341 in den EIN-Zustand relative Höhenangabe kann durch die Feststellung des und daher der Trigger 342 in den AUS-Zustand geHöhenunterschiedes zwischen den ersten XX-Signalen schaltet werden. Der sich dabei ergebende relativ erhalten werden, die in zwei aufeinanderfolgenden negative Ausgangsimpuls von der rechten Seite des Abtastungen über ein Schriftzeichen auftreten. Dieser 65 Triggers 342 schaltet augenblicklich den UND-Strom-Unterschied wird als die Anzahl von Impulsen ge- kreis 343 aus, so daß keine Prüfimpulse mehr in den messen, welche zu jeder von zwei Klemmen gesandt Zähler eingeführt werden können. Gleichzeitig wird werden und deren Auswahl davon abhängt, ob die jedoch durch den Ausgangsimpuls von der rechten
wird. Dieser Zähler ist befähigt, bis zweiunddreißig zu zählen, was der Anzahl der während einer Abtastung erzeugten Prüfimpulse entspricht.
Es sei nun angenommen, daß das erste XX-Signal in der nächsten Abtastung bereits erscheint, bevor der Zähler bis zweiunddreißig gezählt hat. Dies wird beispielsweise bei der Abtastung der linken Seite des Buchstabens »A« von links nach rechts der Fall sein.
Seite des Triggers 342 ein Trigger 353 in den EIN-Zustand geschaltet und ein relativ positives Ausgangspotential von dessen rechter Seite an die UND-Stromkreise 354 und 361 angelegt. Da im gleichen Zeitpunkt auch an der zweiten Eingangsklemme des UND-Stromkreises 354 ein relativ positives Potential von der linken Seite des Triggers 342 liegt, können die Prüfimpulse durch den UND-Stromkreis 354 und über den ODER-Stromkreis 355 zum ersten Trigger 356 eines zweiten fünf stufigen, aus den Triggern 356 bis 360 bestehenden binären Zählers übertragen werden. Dieser Zähler ist ebenfalls befähigt, bis zweiunddreißig zu zählen. Wenn der UND-Stromkreis 361 das relativ positive Potential vom Trigger 353 empfängt, liegt an seiner zweiten Eingangsklemme ein relativ negatives Potential von der rechten Seite des Triggers 342. Der UND-Stromkreis 361 ist dadurch unwirksam und verhindert den Durchgang der Prüfimpulse. Es ist zu erkennen, daß der Trigger 344 auch im EIN-Zustand verbleibt, wenn der Trigger 342 in den AUS-Zustand geschaltet wird. Dies erfolgt deshalb, weil der Trigger 344 mit der linken Seite des Trigers342 verbunden wird, welche relativ positiv wird und daher keinen Einfluß auf den Trigger 344 hat. Der UND-Stromkreis 351 ist jedoch mit der rechten Seite des Triggers 344 und mit der linken Seite des Triggers 342 verbunden und empfängt daher relativ positive Signale von diesen Triggern, so daß die Prüfimpulse durch den UND-Stromkreis 351 und über einen ODER-Stromkreis 352 geleitet werden, um Ausgangsimpulse zur Anzeige einer relativ positiven Änderung der Schriftzeichenhöhe zu erzeugen, die mit D+ bezeichnet ist. Gleichzeitig werden die Ausgangsimpulse vom UND-Stromkreis 351 zum ODER-Stromkreis 345 übertragen, dessen Ausgangsimpulse zu dem die Stufen 346,347,348,349 und 350 umfassenden Zähler geleitet werden. Diese Impulse bewirken daher, daß dieser Zähler bis zweiunddreäßig weiterzählt. Sobald dieser Zähler den Wert von zweiunddreißig erreicht hat, sendet der Trigger 350 einen relativ negativen Ausgangsimpuls von seiner rechten Seite zum Trigger 344, um diesen Trigger in den AUS-Zustand zu schalten und dadurch den UND-Stromkreis 351 unwirksam zu machen. Es können also keine weiteren Impulse mehr über den ODER-Stromkreis 352 gesandt werden. Wenn beispielsweise der die Trigger 346 bis 350 umfassende Zähler im Zeitpunkt der Rückschaltung des Triggers 342 durch das erste XX-Signal in der nächsten Abtastung bis »27« gezählt hat, können fünf Impulse durch den ODER-Stromkreis 352 geleitet werden und ergeben dadurch ein durch Impulse ausgedrücktes Maß der Differenz zwischen dem ersten XX-Signal in der ersten Abtastung und dem ersten XX-Signal in der zweiten Abtastung.
Wie bereits erläutert, werden die nach dem ersten XX-Signal während der zweiten Abtastung erscheinenden Prüfimpulse über den UND-Stromkreis 354 und den ODER-Stromkreis 355 in den die Stufen 356 bis 360 umfassenden Zähler eingeführt. Es sei wieder angenommen, daß im Zeitpunkt des ersten XX-Signals in der dritten Abtastung der Zähler nur bis »27« gezählt habe. Das erste XX-Signal in der dritten Abtastung schaltet den Trigger 342 wieder in den EIN-Zustand, und der negative Ausgangsimpuls von der linken Seite dieses Triggers bewirkt die Umschaltung des Triggers 344 in den EIN-Zustand. Der Trigger 344 sendet daher einen relativ positiven Impuls von seiner rechten Seite zum UND-Stromkreis 343, an dessen zweiter Eingangsklemme ein positives Signal von der rechten Seite des Triggers 342 empfangen wird. Die an die dritte Eingangsklemme des UND-Stromkreises 343 angelegten Prüfimpulse können somit über den ODER-Stromkreis 345 in den anderen, die Stufen 346 bis 350 umfassenden Zähler eingeführt werden. Im gleichen Zeitpunkt, in welchem der Trigger 342 in den EIN-Zustand geschaltet wurde,
ίο sendet dessen rechte Seite ein relativ positives Potential zu der einen Eingangsklemme des UND-Stromkreises 361, an deren zweiter Eingangsklemme eine relativ positive Spannung von der rechten Seite des Triggers 353 liegt. Der Trigger 353 befindet sich noch im EIN-Zustand, da er erst durch einen Ausgangsimpuls vom Trigger 360 in den AUS-Zustand zurückgeschaltet werden kann, wenn der die Trigger 356 bis 360 umfassende Zähler bis »32« gezählt hat. Da jedoch gemäß der Annahme dieser Zähler nur bis »27« gezählt hat (nachdem das erste XX-Signal in der dritten Abtastung erschienen ist), werden die Priifimpulse durch den UND-Stromkreis 361 und über den ODER-Stromkreis 352 so lange übertragen, bis dieser Zähler den Wert »32« gezählt hat. Sobald
as der Zahler den Wert »32« erreicht hat, ist das Ausgangspotential von der rechten Seite des Triggers 360 negativ, so daß der Trigger 353 in den AUS-Zustand geschaltet und somit der UND-Stromkreis 361 unwirksam wird. Es können somit keine weiteren Musterimpulse mehr durch diesen UND-Stromkreis und über den ODER-Stromkreis 352 geleitet werden. Der ODER-Stromkreis 352 liefert daher fünf Impulse zur Anzeige einer positiven Änderung der relativen Höhe, welche ein Maß der Differenz zwisehen dem ersten XX-Signal in der zweiten Abtastung und dem ersten XX-Signal in der dritten Abtastung sind.
Es sei nun angenommen, daß die rechte Seite des Buchstabens »A« von links nach rechts abgetastet wird und daß während einer ersten Abtastung dieser Seite das erste erscheinende XX-Signal den Trigger
341 in den EIN-Zustand umschaltet, der seinerseits die Umschaltung des Triggers 342 in den EIN-Zustand bewirkt. Wie vorher liefert die linke Seite dieses Triggers 342 eine negative Spannung zur Umschaltung des Triggers 344 in den EIN-Zustand. Der sich ergebende positive Ausgangsimpuls von der rechten Seite des Triggers 344 wird zum UND-Stromkreis 343 übertragen, welcher gleichzeitig auch einen relativ positiven Impuls von der rechten Seite des Triggers
342 empfängt. Die Priifimpulse könnten nun durch den UND-Stromkreis 343 und über den ODER-Stromkreis 345 in den die Stufen 346 bis 350 umfassenden Zähler eingeführt werden. Es ist jedoch zu erkennen, daß bei der Abtastung der rechten Seite des Schriftzeichens »A« das erste XX-Signal in der zweiten Abtastung erst eintreten wird, bis der die Stufen 346 bis 350 umfassende Zähler bereits bis »32« gezählt hat. Im Zeitpunkt der Zählung von »32« stellt der negative Ausgangsimpuls von der rechten Seite des Triggers 350 den Trigger 344 in den AUS-Zustand zurück, und das negative Ausgangssignal von der rechten Seite des Triggers 344 macht den UND-Stromkreis 343 unwirksam. Dieses negative Ausgangspotential vom Trigger 344 wird auch zu einem Trigger 362 übertragen, um diesen in den EIN-Zustand zu schalten. Dadurch wird die rechte Seite dieses Triggers 362 relativ positiv und dieses Potential an eine
Eingangsklemme eines UND-Stromkreises 363 angelegt. Der UND-Stromkreis 363 empfängt gleichfalls ein relativ positives Potential von der linken Seite dies Triggers 344 und von der rechten Seite des Triggers 342, welcher sich noch im EIN-Zustand befindet, da zu diesem Zeitpunkt das erste XX-Signal in der zweiten Abtastung noch nicht erschienen ist. Die Prüfimpulse können somit durch den UND-Stromkreis 363 und den ODER-Stromkreis 364 geleitet werden, um eine Reihe von Impulsen zu erzeugen, die ein Maß der negativen Höhenänderung darstellen und mit D — bezeichnet werden. Sobald eine erste Überquerung in der zweiten Abtastung eintritt, wird der Trigger 342 in den AUS-Zustand geschaltet wodurch seine linke Seite relativ positiv wird und einen Impuls zum UND-Stromkreis 354 sendet. Gleichzeitig wird durch das negative Ausgangspotential von der rechten Seite des Triggers 342 der Trigger 353 in den EIN-Zustand geschaltet, und dieser Abtastung dieses Schriftzeichens wird, wie vorher beschrieben, der Trigger 342 und demzufolge auch der Trigger 344 in den EIN-Zustand geschaltet, und der UND-Stromkreis 343 würde den Durchgang der Prüfimpulse über den ODER-Stromkreis 345 zu dem die Trigger 346 bis 350 umfassenden Zähler ermöglichen. Da jedoch das erste XX-Signal bei der zweiten Abtastung in der gleichen Zeit auftritt, in welcher dieser Zähler bis »32« gezählt hat, wird der Trigger ίο 344 in den AUS-Zustand geschaltet und dadurch der UND-Stromkreis 351 unwirksam. Es können also keine Prüfimpulse durch diesen UND-Stromkreis 351 zum ODER-Stromkreis 352 geleitet werden. In ähnlicher Weise wird bei der zweiten Abtastung der Trigger 353 in dem Zeitpunkt in den AUS-Zustand geschaltet, in welchem der die Stufen 356 bis 360 umfassende Zähler bis »32« gezählt hat, und das negative Ausgangspotential von der rechten Seite des Triggers 353 macht den UND-Stromkreis 361 unwirk-
Trigger sendet nun ein positives Potential von seiner 20 sam, so daß keine Prüfimpulse zum UND-Stromkreis rechten Seite zum UND-Siromkreis 354. Dieser UND- 352 übertragen werden können. Da die Trigger 344
Stromkreis ist somit vorbereitet und leitet die Prüfimpulse über den ODER-Stromkreis 355 zu dem die Stufen 356 bis 360 umfassenden Zähler. Dieser Zähler wird wieder bis »32« zählen, bevor das erste XX-Signal in der dritten Abtastung erscheint. In diesem Zeitpunkt sendet der Trigger 360 der letzten Zählerstufe ein negatives Signal zum Trigger 353, um diesen in den AUS-Zustand zu schalten. Das Ausgangspotential von der rechten Seite des Triggers 353 macht den UND-Stromkreis 354 unwirksam und schaltet den Trigger 365 in den EIN-Zustand. Sobald der Trigger 365 in den EIN-Zustand gelangt, sendet er von seiner rechten Seite ein relativ positives Signal zum UND-Stromkreis 366. Dieser UND-Stromkreis empfängt auch ein relativ positives Signal von der linken Seite des sich jetzt im AUS-Zustand befindlichen Triggers 353. Da sich auch der Trigger 342 noch im AUS-Zustand befindet, sendet er von seiner linken Seite ©in relativ positives Signal zum UND-Stromkreis 366, und da nunmehr auch an den anderen Klemmen dieses UND-Stromkreises positive Potentiale liegen, können die Prüfimpulse durch den UND-Stromkreis zum ODER-Stromkreis 364 geleitet wer
den, um wieder eine negative Höhenänderung anzu- 45 tastung erscheint.
und 353 beim Erreichen des Zählwertes »32« in dem entsprechenden Zähler in den AUS-Zustand geschaltet werden und in der gleichen Zeit der Trigger 342 in den AUS-Zustand bzw. in den EIN-Zustand geschaltet wird, kann keiner der beiden UND-Stromkreise 363 oder 366 wirksam werden, um den Durchgang der Musterimpulse zum ODER-Stromkreis 364 zu ermöglichen, so daß sich keine Ausgangsimpulse vom ODER-Stromkreis 364 ergeben.
Es muß angenommen werden, daß infolge der Veränderungen in der Farbdichte in bestimmten horizontalen Linien des Schriftzeichens sich auch Veränderungen im Zeitpunkt des Auftretens des ersten ATZ-Signals von einer Abtastung zur anderen ergeben. Es ist beispielsweise möglich, daß das erste XX-Signal in der einen Abtastung früher oder später als das erste XX-Signal in der nächsten Abtastung erscheint. In diesem Falle wird eine Anzahl von Impulsen entweder vom ODER-Stromkreis 352 oder vom ODER-Stromkreis 364 geliefert, je nachdem, ob die Veränderung positiv oder negativ ist. Die Anzahl der Impulse wird dadurch bestimmt, um wieviel früher oder später das erste XX-Signal in der zweiten Ab
zeigen.
Sobald das erste XX-Signal während der dritten Abtastung erscheint, wird der Trigger 342 in den EIN-Zustand geschaltet und sendet von seiner linken Seite eine negative Spannung zum UND-Stromkreis 366, um den Durchgang weiterer Prüfimpulse zum ODER-Stromkreis 364 zu verhindern. Wie auch vorher sendet der Trigger 342 im EIN-Zustand einen negativen Impuls von seiner linken Seite zum Trigger Die vom ODER-Stromkreis 352 (Fig. 6 a) erzeugten Signale D+ werden zu den in der Fig. 6 b dargestellten Stromkreisen übertragen, durch welche Kennzeichnungskomponenten erzeugt werden, die eine große positive, mit D+l bezeichnete Veränderung der Höhe, eine kleine positive Höhenänderung D+s, eine kleine positive Neigung S+ über eine vorherbestimmte Anzahl von Abtastungen und keine Veränderung So der Neigung über eine Mehrzahl von
344, der dadurch in den EIN-Zustand geschaltet wird 55 Abtastungen anzeigen. Bei der Erzeugung der Kenn- und somit ein positives Ausgangspotential von seiner Zeichnungskomponente 5+ darf kein Signal D — während dieser vorherbestimmten Anzahl von Abtastungen erscheinen. Die Kennzeichnungskomponente So
rechten Seite an den UND-Stromkreis 343 anlegt. Dieser UND-Stromkreis empfängt gleichzeitig eine relativ positive Spannung von der rechten Seite des wird auch für kleine Veränderungen der Höhe über
Triggers 342, und somit können die Prüf impulse durch 60 mehrere Abtastungen erzeugt, vorausgesetzt, daß
diesen UND-Stromkreis und den ODER-Stromkreis zu dem die Stufen 346 bis 350 umfassenden Zähler geleitet werden. Dieser Vorgang wird fortgesetzt, solange diese Signale geliefert werden.
Im Falle der Abtastung z. B. des Buchstabens »T« ist ersichtlich, daß sich keine Ausgangsimpulse von den ODER-Stromkreisen 352 und 364 ergeben würden. Beim Auftreten des XX-Signals in einer ersten diese Höhenänderung nicht mehr als eine D+- oder D—Impulsveränderung während irgendeiner Abtastung, betrachtet von der ersten Abtastung von einer Gruppe von Abtastungen, ist. Zunächst soll die Erzeugung der eine große Höhenveränderung infolge einer positiven Steigung anzeigenden Kennzeichnungskomponente D + /beschrieben werden. Die D+-Impulse werden über einen Um-
kehrer 367 (Fig. 6 b) zu der ersten Stufe eines binären Zählers übertragen, welcher die Trigger 368,369,370 und 371 umfaßt. Eine große Höhenveränderung ist durch den Betrag von vierzehn D+-Impulsen angezeigt. Daher werden die Ausgänge von den rechten Seiten der Stufentrigger 369, 370 und 371 entsprechend dem Betrag von »14« relativ positiv sein, und diese Ausgangsimpulse bewirken somit einen Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 372 a, der über
nente S+ schließt einen Trigger 395 ein, dessert Rückschaltung in den AUS-Zustand in der Abtast-SYNCH-+2-Zeit erfolgt. Der erste vom ODER-Stromkreis 352 (Fig. 6 a) während einer Abtastung 5 empfangene D+-Impuls schaltet den Trigger 395 in den EIN-Zustand, so daß dessen rechte Seite eine relativ positive Spannung zum UND-Stromkreis 396 liefert, welcher auch den Abtast-SYNCH-Impuls empfängt. In dem Fall, daß mindestens ein D+-Im-
einen Umkehrer 372 δ zu einem Trigger 373 über- io puls vor dem Abtast-SYNCH-Impuls empfangen wird, tragen wird und diesen in den EIN-Zustand schaltet. liefert der UND-Stromkreis 396 einen positiven Der sich dadurch ergebende positive Ausgangsimpuls Impuls zu einem Umkehrer 193. Der sich ergebende von der rechten Seite des Triggers 373 wird zum negative Ausgangsimpuls vom Umkehrer 193 schaltet UND-Stromkreis 374 übertragen, so daß dieser im den Trigger 385 in den EIN-Zustand, wenn angenom-Zeitpunkt des Abtast-SYNCH-+1-Impulses einen 15 men wird, daß sich dieser Trigger vorher im AUS-die Kennzeichnungskomponente D+1 anzeigenden Zustand befunden hat. Sobald der Trigger 385 in den Ausgangsimpuls liefert. Die Rückschaltung der EIN-Zustand gelangt, sendet er eine relativ positive Zählertrigger 368 bis 371 erfolgt unter der Steuerung Spannung von seiner rechten Seite zur rechten Eineines Triggers 375, der den Ausgangsimpuls vom gangsseite eines Triggers 386. Da der Trigger 386 Umkehrer 367 empfängt. Der erste D+-Impuls zo jedoch auf negative Impulse anspricht, bleibt er im schaltet den Trigger 375 in den EIN-Zustand, so daß AUS-Zustand. Es wird auch hier angenommen, daß dieser einen relativ positiven Ausgangsimpuls zu sich der Trigger 386 in diesem Zeitpunkt im AUS-einem UND-Stromkreis 376 sendet. Dieser UND- Zustand befindet. Da in diesem Zeitpunkt der AusStromkreis sendet am Ende der Abtast-SYNCH- gangsimpuls von der rechten Seite des Triggers 386 +2-Zeit ein negatives Signal zum Trigger 377, um 25 zum UND-Stromkreis 387 relativ negativ ist, bleibt diesen in den EIN-Zustand zu schalten. Wenn dieser dieser in der Abtast-SYNCH-+1-ImpuIszeit unwirk-Trigger377 in den EIN-Zustand gelangt, sendet er
einen Ausgangsimpuls von seiner rechten Seite zu
einem UND-Stromkreis 378, welcher auch den Abtast-SYNCH-+!-Impuls empfängt und einen Aus- 30
gangsimpuls zu einem Umkehrer 379 sendet. Der
Ausgangsimpuls vom Umkehrer 379 wird zu den Anoden der rechten Seiten der Trigger 368, 369, 370, 371 und 375 geleitet, um diese Trigger in den AUS-Zustand zu schalten.
Um die Kennzeichnungskomponente D+s zu erhalten, wird der Ausgangsimpuls vom Umkehrer 367 auch zu der ersten Stufe eines die Trigger 380, 381 und 382 umfassenden Zählers übertragen. Dieser
sam, und es kann kein die Kennzeichnungskomponente S+ anzeigender Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 387 erzeugt werden.
Der Trigger 385 kann, wenn er sich im EIN-Zustand befindet, unter verschiedenen Bedingungen in den AUS-Zustand zurückgeschaltet werden. Zu diesem Zweck ist ein ODER-Stromkreis 393 mit mehreren Eingängen vorgesehen. Der erste Eingangs-35 impuls kann von der rechten Seite des Triggers 373 kommen. Wenn dieser Trigger 373 in den EIN-Zustand geschaltet ist, um den Zustand D+l anzuzeigen, sendet er eine relativ positive Spannung zum ODER-Stromkreis 393. Dieser sendet daher eine
Zähler zählt bis zu vier D + -Impulse. Daher ist es 40 positive Spannung zum Umkehrer 394, und dessen nur erforderlich, die linke Seite des Triggers 382 so negativer Ausgangsimpuls wird an die Anode der zu verbinden, daß bei dessen Umschaltung in den rechten Seite des Triggers 385 und gleichfalls an die EIN-Zustand auch der Trigger 383 in den EIN- Anode der rechten Seite des Triggers 386 angelegt. Zustand gelangt. Der Trigger 383 ist so geschaltet, Es wird somit der Trigger 385 in den EIN-Zustand daß er bei der Umschaltung des Triggers 373 in den 45 geschaltet, und wenn der Trigger 386 im EIN-Zustand EIN-Zustand in den AUS-Zustand zurückgeschaltet ist, wird auch dieser beim Auftreten des D+/-Signals wird, d. h., der Ausgangsimpuls von der linken Seite in den AUS-Zustand zurückgeschaltet. Es ist somit des Triggers 373 wird als Eingangsimpuls zur linken ersichtlich, daß die Kennzeichnungskomponente 5+ Seite des Triggers 383 übertragen, und wenn daher nicht erzeugt werden kann, wenn sich die Kennzeicheine große Veränderung in der relativen Höhe ein- 50 nungskomponente D+l ergeben hat. tritt, wird der Trigger 383 in den AUS-Zustand um- Die Rückstellung der Trigger 385 und 386 in den
geschaltet, so daß er keinen Ausgangsimpuls zum AUS-Zustand erfolgt auch, wenn die Kennzeichnungs-UND-Stromkreis 384 senden kann. Ist jedoch der komponente D+s auftritt. Wenn der Trigger 383 zur Trigger 373 nicht im EIN-Zustand, liefert der Trig- Anzeige der Komponente D+s im EIN-Zustand ist, ger 383 bei seiner Umschaltung in den EIN-Zustand 55 sendet er von seiner rechten Seite einen relativ posieinen Ausgangsimpuls zum UND-Stromkreis 384, tiven Impuls zum ODER-Stromkreis 393. Der positive welcher in der Abtast-SYNCH-+1-Zeit einen die Ausgangsimpuls vom ODER-Stromkreis 393 wird Kennzeichnungskomponente D+s anzeigenden Aus- zum Umkehrer 394 geleitet und als negativer Ausgangsimpuls liefert. Die Trigger 373, 380, 381, 382 gangsimpuls an die Anoden der rechten Seiten der und 383 werden in der Abtast-SYNCH-+2-Zeit in 60 beiden Trigger 385 und 386 angelegt. Die Trigger 385 den AUS-Zustand zurückgeschaltet. Auf diese Weise und 386 werden auch in den AUS-Zustand geschaltet, werden die Kennzeichnungskomponenten D + / und wenn vier Abtastungen erfolgen, ohne daß mindestens D+s festgestellt, und dabei ist zu verstehen, daß die ein D+-Signal während zweier dieser vier Abtastun-Komponente D + l unter Zugrundelegung von zwei gen erhalten wird. Ein die Trigger 388, 390 und 391 Abtastungen und die Komponente D+s unter Zu- 65 umfassender Zähler empfängt das Abtast-SYNCH-grundelegung einer einzigen Abtastung bestimmt wird. +1-Signal, welches am Ende jeder Abtastung auf-Die Schaltung für die Erzeugung der eine kleine tritt. Wenn dieser Zähler bis zu dem Betrag »4« positive Steigung anzeigenden Kennzeichnungskompo- gezählt hat, sendet der Trigger 391 einen relativ
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positiven Impuls von seiner rechten Seite zu einem UND-Stromkreis 392, welcher auch den Abtast-SYNCH-+2-Impuls empfängt. Wenn sich daher der Trigger 391 im Zeitpunkt des Abtast-SYNCH- +2-Impulses im EIN-Zustand befindet, sendet der UND-Stromkreis 392 einen positiven Ausgangsimpuls zum ODER-Stromkreis 393. Der negative Ausgangsimpuls vom Umkehrer 394 bewirkt in der bereits beschriebenen Weise die Rückstellung der Trigger 385 und 386 in den AUS-Zustand.
Die Rückstellung der beiden Trigger 385 und 386 kann auch durch das vom ODER-Stromkreis 364 (Fig. 6 a) erzeugte Signal D — bewirkt werden, das als positiver Impuls direkt zum ODER-Stromkreis 393
destens ein, aber nicht mehr als drei D+-Impulse erzeugt werden mußten in mindestens zwei von vier Abtastungen, ohne daß ein Signal D — auftritt.
Um die keine Steigungsänderung anzeigende Kennzeichnungskomponente So zu erzeugen, wird durch einen Prüfstromkreis das Auftreten von nicht mehr als einem Signal D + oder D— in irgendeiner von fünf aufeinanderfolgenden Abtastungen festgestellt.
sendet daher einen relativ positiven Impuls von seiner linken Seite zu einem UND-Stromkreis 194 a, der beim Empfang des Abtast-SYNCH-+2-Impulses einen positiven Ausgangsimpuls zum Umkehrer 194 b sendet. Durch den negativen Ausgangsimpuls vom Umkehrer 1946 wird der die Trigger 388, 390 und 391 umfassende Zähler auf Null gestellt. Dies erfolgt durch die Umschaltung aller Trigger dieses Zählers in den AUS-Zustand, und der Zähler beginnt erneut ίο mit der Zählung der Abtast-SYNCH-+1-Impulse.
Wenn während vier aufeinanderfolgender Abtastungen nur in einer dieser Abtastungen ein D+- Signal erzeugt wird, zählt der Zähler bis »4«, und der Trigger 391 gelangt in den EIN-Zustand. Die rechte
übertragen und über den Umkehrer 394 zu den 15 Seite des Triggers wird daher relativ positiv, und Anoden der rechten Seiten der Trigger 385 und 386 wenn der Abtast-SYNCH-+2-Impuls erzeugt wird, geleitet wird. sendet der UND-Stromkreis 392 einen positiven Im-
Es sei nun angenommen, daß während einer ersten puls zum ODER-Stromkreis 393, und der Umkehrer Abtastung mindestens ein D+-Impuls erscheint und 394 bewirkt die Rückstellung des Triggers 385. Es den Trigger 395 in den EIN-Zustand umschaltet. In 20 ist somit ersichtlich, daß zur Erzeugung des die Kenndiesem Falle liefert der UND-Stromkreis 396 in der Zeichnungskomponente 5+ darstellenden Signals min-Abtast-SYNCH-Impulszeit einen positiven Ausgangsimpuls zum Umkehrer 193, dessen negativer Ausgangsimpuls zu den beiden Seiten des Triggers 385
übertragen wird. Unter der Annahme, daß der Trig- 25
ger 385 sich vor dem Auftreten dieses Eingangsimpulses im AUS-Zustand befunden hat, bewirkt der
Ausgangsimpuls vom Umkehrer 193 die Umschaltung
dieses Triggers in den EIN-Zustand. Der Trigger 385
wird daher während der ersten Abtastung in den 3° Des weiteren kann einem D+-Impuls in einer Ab-EIN-Zustand geschaltet. Der Trigger 395 wird durch tastung kein anderer D+-Impuls innerhalb von fünf
Abtastungen folgen, wenn nicht zwischen diesen beiden Impulsen ein D-Impuls auftritt. Umgekehrt kann auch einem D-Impuls in einer Abtastung kein weiterer D-Impuls innerhalb von fünf Abtastungen folgen, außer wenn zwischen diesen beiden ein D+-Impuls auftritt. In dem Falle, daß mehr als ein D+-Impuls oder mehr als ein D—-Signal in einer Abtastung auftritt, wird ein Zähler, welcher bis »5« zählen kann,
Umschaltung des Triggers 385 in den AUS-Zustand. 40 auf »0« gestellt, um die Zählung der Abtastungen Dadurch sendet dieser Trigger einen negativen Impuls wieder zu beginnen. Wie vorher ausgeführt, ist die von seiner rechten Seite zum Trigger 386, um diesen Toleranz von einem D+- oder einem D—Signal in in den EIN-Zustand zu schalten. Dies bewirkt die einer Abtastung erlaubt, vorausgesetzt, daß infolge Aussendung einer relativ positiven Spannung von der von Veränderungen der Farbdichte des Schriftrechten Seite des Triggers 386 zum UND-Stromkreis 45 zeichens nicht zwei D+-Impulse oder zwei D—Im-387, der in der Abtast-SYNCH-+ 1-Zeit einen die pulse aufeinanderfolgend erscheinen. Kennzeichnungskomponente S+ anzeigenden Aus- Der dreistufige Zähler umfaßt die Trigger 397, 398
gangsimpuls erzeugt. Bei der vorstehenden Eriäute- und 399 (Fig. 6 b) und empfängt die Abtast-SYNCH-rung wurde angenommen, daß mindestens ein + 1-Impulse. Am Ende von fünf Abtastungen ergeben D+-Signal während der ersten und der zweiten Ab- 50 sich daher relativ positive Ausgangsimpulse von den tastung erzeugt wurde. Es ist zu erkennen, daß bei rechten Seiten der Trigger 397 und 399 und erzeugen der Erzeugung von mehr als drei D+-Signalen wäh- einen Ausgangsimpuls von einem UND-Stromkreis rend jeder Abtastung oder von mehr als vierzehn 400. Dieser Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis D+-Signalen während zweier Abtastungen die Trig- 400 bewirkt über den Umkehrer 389 die Umschaltung ger 385 und 386 unter der Steuerung des Umkehrers 55 eines Triggers 401 in den EIN-Zustand, und der 394 in den AUS-Zustand geschaltet worden wären. relativ positive Ausgang von der rechten Seite dieses Anders ausgedrückt heißt dies, daß diese Trigger 385
und 386 in den AUS-Zustand geschaltet werden,
wenn entweder die KennzeichnungskomponenteD+/
oder D+s anzeigende Impulse erzeugt wurden. Um 60
die Kennzeichnungskomponente S+ anzuzeigen, müssen mindestens ein, aber nicht mehr als drei
D+-Signale während jeder der Abtastungen erzeugt
worden sein.
Wird angenommen, daß sich während der ersten 65 EIN-Zustand zu schalten, und an die linke Seite des und zweiten Abtastung nur je ein D+-Signal ergeben Triggers werden die D+-Impulse angelegt, um den hat, wird der Trigger 385 am Ende der zweiten Ab- Trigger wieder in den AUS-Zustand zu bringen. Die tastung in den AUS-Zustand geschaltet. Der Trigger D—Impulse werden gleichzeitig auch an eine mono-
den Abtast-SYNCH-+2-Impuls in den AUS-Zustand zurückgeschaltet, so daß er für den Empfang von jedem der D+-Impulse bereit ist, welche während der zweiten Abtastung auftreten können.
Es sei angenommen, daß mindestens ein D+-Impuls während der zweiten Abtastung auf tritt, und in diesem Zeitpunkt bewirkt der negative Ausgangsimpuls vom Umkehrer 193 in der Abtast-SYNCH-Impulszeit die
Triggers bewirkt in der Abtast-SYNCH-+1-Impulszeit einen die Kennzeichnungskomponente So darstellenden Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 402.
Um die Erzeugung eines So-Signals infolge einer kleinen Veränderung der Farbintensität längs horizontaler Linien nicht zu verhindern, ist ein Trigger 403 vorgesehen. Die D—Impulse werden an die rechte Seite dieses Triggers angelegt, um ihn in den
stabile Kippschaltung 191 angelegt, dessen Zeitkonstante so gewählt ist, daß der erste D —-Impuls einen relativ positiven Ausgangsimpuls erzeugt, dessen Dauer mindestens fünf, aber nicht mehr als sechs Abtastungen entspricht. In ähnlicher Weise werden die D+-Impulse auch an eine monostabile Kippschaltung 192 angelegt, dessen Zeitkonstante so gewählt ist, daß der erste £> + -Impuls einen relativ positiven Ausgangsimpuls erzeugt, dessen Dauer mindestens fünf, aber nicht mehr als sechs Abtastungen entspricht. Es ist bekannt, daß die monostabilen Kippschaltungen durch keine weiteren Eingangsimpulse mehr beeinflußt werden, wenn sie einmal in den EIN-Zustand umgeschaltet sind. Sobald sie jedoch am Ende der durch ihre Zeitkonstante bestimmten Dauer in den AUS-Zustand kommen, können sie erneut einen Eingangsimpuls empfangen, um in den EIN-Zustand geschaltet zu werden und einen anderen Ausgangsimpuls zu erzeugen. Es ist ersichtlich, daß der Trigger 403 nur durch die ablaufende Kante des D-- oder D+-Impulses in den EIN- bzw. AUS-Zustand geschaltet wird. Es sei beispielsweise angenommen, daß der Trigger 403 im AUS-Zustand ist und daß während einer Abtastung ein einziger D—Impuls empfangen wird. Wenn dieser relativ positive D — Impuls auftritt und an den UND-Stromkreis 404 angelegt wird, ist also der Trigger 403 im AUS-Zustand und sendet keinen positiven Ausgangsimpuls von seiner rechten Seite zum UND-Stromkreis 404, so daß dieser keinen Ausgangsimpuls liefert. Obwohl dieser erste D — -Impuls einen relativ positiven Ausgangsimpuls von der monostabilen Kippschaltung 191 bewirkt, der ebenfalls zum UND-Stromkreis 404 übertragen wird, bleibt dieser UND-Stromkreis infolge des negativen Ausgangspotentials von der rechten Seite des Triggers 403 unwirksam. Falls jedoch der Trigger 403 durch einen ersten D—-Impuls in den EIN-Zustand geschaltet wird und während der gleichen Abtastung ein zweiter D—Impuls erscheint, sendet der Trigger einen positiven Ausgangsimpuls zum UND-Stromkreis 404 und bewirkt somit einen positiven Ausgangsimpuls von diesem UND-Stromkreis, der über einen ODER-Stromkreis 405 zu einem Umkehrstromkreis 407 übertragen wird. Der negative Ausgangsimpuls vom Umkehrer 407 wird zur Rückstellung der Trigger 397, 398 und 399 verwendet, so daß der Zähler auf »0« gestellt ist und nochmals mit der Zählung bis »5« beginnt.
Ist andererseits der Trigger 403 infolge eines D — Impulses im EIN-Zustand, und es tritt während einer Abtastung ein D+-Impuls ein, dann wird der Trigger 403 in den AUS-Zustand geschaltet. Da aber der Trigger im Zeitpunkt des D+-Impulses noch im EIN-Zustand war, ist dessen linke Seite relativ negativ, und der UND-Stromkreis 406 verhindert den Durchgang des D + -Impulses. Obwohl der erste D+- Impuls die Aussendung eines relativ positiven Ausgangsimpulses von der monostabilen Kippschaltung 192 zum UND-Stromkreis 406 bewirkt, wird der UND-Stromkreis durch das negative Potential an der linken Seite des Triggers 403 offengehalten. Tritt ein zweiter D+-Impuls während der gleichen Abtastung ein, dann liefert der UND-Stromkreis 406 einen Ausgangsimpuls über den ODER-Stromkreis 405 und den Umkehrer 407 zur Nullstellung des Zählers.
Es sei nun angenommen, daß während einer Abtastung der Trigger 403 durch einen empfangenen D—Impuls in den EIN-Zustand geschaltet wird und somit die Erzeugung eines relativ positiven Ausgangssignals von der monostabilen Kippschaltung 191 mit der Dauer von mindestens fünf, aber nicht mehr als sechs Abtastungen bewirkt. Wenn während der fünf Abtastungen ein weiteres D —-Signal ohne einen zwischenliegenden D+-Impuls empfangen wird, bleibt der Trigger 403 im EIN-Zustand, und der zweite D —-Impuls bewirkt einen Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 404 zum ODER-Stromkreis
ίο 405, so daß der negative Ausgangsimpuls vom Umkehrer 407 den die Trigger 397, 398 und 399 umfassenden Zähler auf »0« stellt. Dieser Zähler muß daher wieder mit seiner Zählung bis zu »5« beginnen. Wird andererseits angenommen, daß während einer Abtastung der Trigger 403 durch einen empfangenen D+-Impuls in den AUS-Zustand geschaltet wird, dann verursacht er die Erzeugung eines relativ positiven Ausgangssignals von der monostabilen Kippschaltung 192 mit der Dauer von mindestens fünf, aber nicht mehr als sechs Abtastungen. Wenn nun während der fünf Abtastungen ein anderes D+-Signal ohne einen zwischenliegenden D — -Impuls erscheinen würde, verbleibt der Trigger 403 im AUS-Zustand, und der zweite D+-Impuls bewirkt einen Ausgangsimpuls vom UND-Stromkreis 406 über den ODER-Stromkreis 405 und zum Umkehrer 407, um den Zähler auf »0« zu stellen, der nun wieder mit der Zählung bis zu »5« beginnen muß.
Wenn der die Trigger 397, 398, 399 umfassende Zähler bis zu »5« gezählt hat, liefert, wie bereits erwähnt, der UND-Stromkreis 400 einen Ausgangsimpuls über den Umkehrer 389, um den Trigger 401 in den EIN-Zustand zu schalten. Wenn sich daher dieser Trigger im Zeitpunkt des Abtast-S YNCH-+1-Impulses am Ende der nächsten Abtastung noch im EIN-Zustand befindet, dann liefert der UND-Stromkreis 402 einen die Kennzeichnungskomponente So darstellenden Ausgangsimpuls.
In ähnlicher Weise wird unter der Steuerung der vom ODER-Stromkreis 364 (Fig. 6 a) abgenommenen Signale D — durch die in der Fig. 6 c dargestellte Schaltung die Kennzeichnungs-Komponente D—l zur Anzeige einer großen negativen Höhenänderung die Kennzeichnungskomponente D—s zur Anzeige einer kleinen negativen Höhenänderung und die Kennzeichnungskomponente S— zur Anzeige einer kleinen negativen Neigung über eine vorherbestimmte Anzahl von Abtastungen erzeugt. Zur Erzeugung der Kennzeichnungskomponente S— darf keine Anzeige der Kennzeichnungskomponenten D+, D — l oder D—s während einer vorherbestimmten Anzahl von Abtastungen erfolgen. Die Fig. 6 c zeigt die hierzu erforderliche Schaltung. Da diese Schaltung analog der Schaltung nach Fig. 6 b arbeitet, ist eine nähere Erläuterung nicht notwendig.
Bisher wurden die Stromkreise zur Erzeugung aller Kennzeichnungskomponenten beschrieben, welche zur Bestimmung der Identität von sechs oder mehr verschiedenen Typensätzen der Ziffern und Buchstaben verwendet werden. Die in der Fig. 3 gezeigte Schaltung erzeugt die den vertikalen Linien der Schriftzeichen entsprechenden Kennzeichnungskomponenten Vs, Vsu, Vm, Vl, 2Vs und V. Die Schaltung gemäß den Fig. 4 a und 4 b erzeugt die die Kennzeichnungskomponenten 2Xs, 2Xm und 2X1 darstellenden Signale entsprechend den umschlossenen weißen Flächen. Die Stromkreise gemäß der Fig. 5 erzeugen die die Kennzeichnungskomponenten X, 3X und X · 7ZX ·1>Χ dar-
stellenden Signale entsprechend einer einfachen oder dreifachen Schriftzeichenüberquerung. Diese Komponenten werden in der weiteren Beschreibung mit Z bezeichnet. Durch die Stromkreise gemäß der Fig. 6 a, 6 b und 6 c werden schließlich die die Kennzeichnungskomponenten DJ-l, D+s, S+, So, D—l, D—s und S— darstellenden Signale entsprechend den relativen Höhenunterschieden erzeugt.
Diese Signale werden mit Ausnahme der den rela-
von der linken Seite des Triggers 472 zu dem Synchronisierimpulsgenerator 473 übertragen, der nur durch positive Impulse beeinflußt wird. Dieser Generator bleibt daher durch den am Ende der ersten Ab-5 tastung erzeugten negativen Impuls vom Trigger 472 unbeeinflußt. Der am Ende der zweiten Abtastung erscheinende Abtast-SYNCH--f-2-Impuls bewirkt jedoch die Umschaltung des Triggers 472 in den AUS-Zustand und daher einen positiven Ausgangsimpuls
tiven Höhenunterschied darstellenden »Z>«- und »5«- io zum Synchronisiergenerator 473. Kennzeichnungskomponenten zu entsprechend züge- Der Abtast-SYNCH-Impulsgenerator 473 enthält
ordneten Umkehrern 460 bis 471 von Schiebe- eine monostabile Kippschaltung 476 (Fig. 8) mit einer registern übertragen, deren Schaltung in den Fig. 7 a Zeitkonstante, um im Ansprechen auf einen positiven und 7 b dargestellt ist. Es wird daran erinnert, daß die Impuls von der linken Seite des Triggers 472 einen den Kennzeichnungskomponenten entsprechenden 15 positiven Ausgangsimpuls von der Dauer von Signale in der Abtast-SYNCH-+1-Zeit auftreten. 4 Mikrosekunden zu erzeugen. Dieser 4 Mikrosekun-Wenn daher ein Signal Vs zum Umkehrer 460 (Fig. 7a) den dauernde positive Impuls von der monostabilen gesandt wird, schaltet dessen negativer Ausgangs- Kippschaltung 476 wird durch den Umkehrer 477 in impuls einen Trigger 510 in den EIN-Zustand. Der einen negativen Impuls mit der gleichen Dauer umTrigger 510 bildet die zehnte Stelle eines zehnstelligen 20 gewandelt. Die ablaufende Kante dieses negativen Schieberegisters, dessen Stellen 1 bis 9 die Trigger Impulses ist eine positiv werdende Spannung' welche 503 bis 509 enthalten. Die Ziffern der Einerstellen an eine monostabile Kippschaltung 478 angelegt der Bezugszeichen 501 bis 509 bezeichnen die je- wird. Die Zeitkonstante dieser Kippschaltung ist derweilige Registerstelle, die der Trigger bildet. art, daß er einen Ausgangsimpuls mit der Dauer von
Die Schaltung zur Feststellung der Identität eines 25 3 Mikrosekunden erzeugt, welcher an der ablaufenden Schriftzeichens ist für eine Verwendung entworfen, Kante des 4-Mikrosekunden-Ausgangsimpulses vom bei welcher die Abtastmittel aufeinanderfolgende ver- Umkehrer 477 beginnt. Der positive, 3 Mikrosekuntikale Abtastungen des Schriftzeichens bewirken und den dauernde Impuls wird zu einem Kathodenverstärdie Abtastungen nacheinander von links nach rechts ker 474 (Fig. 7 a) und zu einem Umkehrer 475 überüber das Schriftzeichen erfolgen. Damit die bei der 30 tragen. Der positive Impuls vom Kathodenverstärker Abtastung des Schriftzeichens erhaltenen Kenn- 474 wird als positiver Synchronisierimpuls zu jedem Zeichnungskomponenten in den Stellen 1 bis 10 in der der Trigger 501 bis 510 geleitet. Der Ausgangsimpuls gleichen Reihenfolge im Schieberegister erscheinen vom Umkehrer 475 wird ebenfalls, aber als negativer können, in welcher sie erhalten werden, wird jede Synchronisierimpuls zu jedem der Trigger 501 bis Kennzeichnungskomponente in die zehnte Stelle ein- 35 510 übertragen.
geführt und fortschreitend durch die Stellen 9, 8, 7 Wenn der Trigger 510 während der beiden Ab-
usw. bis 1 bewegt. Die Geschwindigkeit, mit welcher tastungen infolge des Auftretens eines Fr-Signals in eine Kennzeichnungskomponente von einer zur nach- der Abtast-SYNCH-+1-Zeit entweder bei der ersten sten Stelle bewegt wird, entspricht der halben Abtast- oder bei der zweiten Abtastung in den EIN-Zustand frequenz. Es sei beispielsweise angenommen, daß 40 geschaltet wird, wird er durch Verschiebungsimpulse
in den AUS-Zustand geschaltet und dabei der Trigger 509 in den EIN-Zustand gebracht. Das während der ersten beiden Abtastungen erhaltene F?-Signal ist daher am Beginn der dritten Abtastung in der neunten
Schriftzeichens. Wenn eine Kennzeichnungskompo- 45 Stelle des Schieberegisters gespeichert, und der Trignente Vs in jeder der ersten beiden Abtastungen in ger 510 befindet sich im AUS-Zustand und in der der Abtast-SYNCH-+1-Zeit erhalten wird, sendet Bereitschaft für den Empfang eines F.v-Signals in der der Umkehrer 460 einen negativen Impuls zur linken Abtast-SYNCH-+1-Zeit während der dritten und Seite des Triggers 510, um diesen in den EIN-Zustand vierten Abtastung. Da die zu jedem der Trigger 501 zu schalten. Es ist somit zu bemerken, daß bei der 50 bis 510 gesandten Synchronisierungsimpulse am Ende Erzeugung eines Signals Vs in der Abtast-SYNCH- der zweiten, vierten, sechsten, achten, zehnten, zwölften, vierzehnten, sechzehnten, achtzehnten und zwanzigsten Abtastung auftreten, ist ersichtlich, daß das während einer der beiden ersten Abtastungen emp-55 fangene Fy-Signal nach der zwanzigsten Abtastung in den Trigger 501, also in die erste Stelle des Schieberegisters geschoben ist. Daher ist das erste Fy-Signal aufeinanderfolgend vom Trigger 510 zum Trigger 509, vom Trigger 508 zum Trigger 507 usw.
werden dadurch erzeugt, daß die Abtast-SYNCH- 60 fortgeschritten und schließlich im Trigger 501 auf- +2-Impulse an die beiden Seiten eines Triggers 472 genommen worden. Demzufolge empfängt der Trigger angelegt werden. Unter der Annahme, daß dieser 501 nach der zweiundzwanzigsten Abtastung das Trigger vor dem Erscheinen eines Abtast-SYNCH- während der dritten oder vierten Abtastung erzeugte +2-Impulses am Ende der ersten Abtastung sich im Fs-Signal, und das erste Fy-Signal, also das entweder AUS-Zustand befindet, wird der durch den am Ende 65 in der ersten oder in der zweiten Abtastung erzeugte der ersten Abtastung erscheinenden Abtast-SYNCH- Fs-Signal, geht verloren. Aus dem Vorstehenden ist +2-Impuls in den EIN-Zustand geschaltet. Der sich ersichtlich, daß bei der Erzeugung von Fs-Signalen, dadurch ergebende negative Ausgangsimpuls wurde z. B. in der ersten, zehnten und zwanzigsten Ab-
zwanzig Abtastungen erforderlich sind, um ein Schriftzeichen abzutasten. Die erste Abtastung erfolgt nahe dem linken Rand des Schriftzeichens und die zwanzigste Abtastung nahe dem rechten Rand dieses
+ 1-Zeit sowohl für die erste als auch für die zweite Abtastung der Trigger 510 durch das erste Fy-Signal in den EIN-Zustand geschaltet wird und durch das zweite Fy-Signal unbeeinflußt bleibt.
Zur Verschiebung eines in ein Register eingeführten Signals sind positive und negative Synchronisiersignale, die in der weiteren Beschreibung als SYNCH-Signale bezeichnet werden, erforderlich. Diese Signale
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tastung während der Abtastung eines Schriftzeichens, darstellenden Signale und erzeugt beim gleichzeitigen das während der ersten Abtastung erzeugte Fs-Signal Auftreten dieser beiden Signale ein Ausgangssignal im Trigger 501, das in der zehnten Abtastung erzeugte X ■ Vs (Y). Der UND-Stromkreis 643 erzeugt beim FS-Signal im Trigger 505 und das in der zwanzigsten gleichzeitigen Empfang der Eingangssignale Vm (Y) Abtastung erzeuge Fs-Signalim Trigger 510 erscheint. 5 und X (1) ein Ausgangssignal X · Vm (Y). Der UND-Es wurde vorher angenommen, daß sich der Trig- Stromkreis 644 erzeugt beim gleichzeitigen Empfang ger 472, der zur Erzeugung der Verschiebungsimpulse der Kennzeichnungskomponentensignale X (1) und nach dem Ende jeder zweiten Abtastung verwendet Vl (1) ein Ausgangssignal X · Vl (Y). Beim gleichwird, im Zeitpunkt der ersten Abtastung eines Schrift- zeitigen Empfang der die Kennzeichnungskomponenzeichens im AUS-Zustand befindet. Diese Annahme io ten X (Y) und V (Y) darstellenden Signale erzeugt der ist natürlich nicht notwendig, da sich der Trigger UND-Stromkreis 645 ein Ausgangssignal X ■ V (Y). auch im EIN-Zustand befinden könnte. Die Haupt- Die UND-Stromkreise 646, 647, 648 und 649 empsache ist, daß die Verschiebungsimpulse auf der fangen Eingangsimpulse entsprechend denKennzeich-Grundlage jeder zweiten Abtastung eintreten, unge- nungskomponenten Vs (Y) bzw. Vm (Y) bzw. Vl (Y) achtet, ob ein Schriftzeichen abgetastet wird oder 15 bzw. V(Y) und erzeugen beim gleichzeitigen Empfang nicht. Dies bedeutet, daß der Abtaster ein Schrift- des die Kennzeichnungskomponente 2Zi(I) darstellenzeichen einführen kann und ein erstes Fs-Signal be- den Eingangsimpulses die Ausgangssignale 2Xs -Fs(I), kommt, und nach dem Ende dieses Fs-Signals, das in 2Xs · Vm(Y), 2Xs ■ Vl(I) bzw. 2Xs · V(I). die erste Stufe 510 des Schieberegisters eingeführt Die den Kennzeichnungskomponenten Vs (1), wird, kann die Verschiebung eintreten. Es ist jedoch 20 Vsu (Y), Vm (Y) bzw. V (Y) entsprechenden Signale ersichtlich, daß zwei weitere Abtastungen, also die werden zu den UND-Stromkreisen 650, 651, 652 bzw. zweite und dritte Abtastung, ablaufen müssen, bevor 653 übertragen, die beim gleichzeitigen Empfang des die Angabe, die in den Trigger 509 geschoben war, die Kennzeichnungskomponente 2Zm (1) darstellenzum Trigger 508 weitergeschoben wird. den Signals die Ausgangsimpulse 2Zm · Vs (Y), Da die übrigen Kennzeichnungskomponenten in 25 2Xm · Vsu (Y), 2Xm · Vm (Y) bzw. 2Zm · V (Y) ergleicher Weise, wie für die Komponente Vs beschrie- zeugen.
ben, in zugeordnete Schieberegister eingeführt werden, Der UND-Stromkreis 654 empfängt die die Kennkann auf eine eingehende Beschreibung verzichtet Zeichnungskomponente 2Z/(1) und V(Y) darstellenwerden, und es dürfte der Hinweis genügen, daß die den Signale und erzeugt bei deren gleichzeitigem diese Komponenten darstellenden Signale zu den Um- 30 Empfang ein Ausgangssignal 2Z/ · V (Y). kehrern 461 bis 471 (Fig. 7 a und 7 b) geleitet und Die UND-Stromkreise 655, 656 und 657 empfanvon diesen jeweils zu dem die zehnte Stelle des zu- gen die den Kennzeichnungskomponenten Vs (Y), geordneten Schieberegisters bildenden Trigger 520, Vl (Y) bzw. V (Y) entsprechenden Signale und erzeu-530, 540, 550, 560, 570, 580, 590, 600, 610 bzw. gen beim gleichzeitigen Empfang eines der Kenn-620 übertragen werden. Die in diese Trigger der 35 Zeichnungskomponente Z(Y) entsprechenden Signals zehnten Stelle der Schieberegister eingeführten Signale die Ausgangssignale Z · Vs (Y), Z · Vl (Y) bzw. Z-V(Y). werden, wie vorher beschrieben, unter der Steuerung Es wird bemerkt, daß bei der in der Fig. 11 darder Verschiebungs-Synchronisierungsimpulse vom Ka- gestellten Schaltung die zu den Kathodenverstärkern thodenverstärker 474 und Umkehrer 475 und auf der 634 bzw. 640 übertragenen Signale entsprechend den Grundlage jeder zweiten Abtastung in die nächst- 40 Kennzeichnungskomponenten 2Fs (1) bzw. 3X (Y) folgenden Trigger 511 bis 519, 521 bis 529, 531 bis nicht benutzt werden. Dies bedeutet jedoch nicht, daß 539, 541 bis 549, 551 bis 559, 561 bis 569, 571 bis bei der Ausdehnung der Identifizierung nach dem 579, 581 bis 589, 591 bis 599, 601 bis 609 bzw. 611 vorliegenden System auf andere Schriftzeichentypen bis 619 geschoben. Von jedem dieser Registertrigger diese Kennzeichnungskomponenten-Signale 2 Vs (1) können die entsprechenden Kennzeichnungskompo- 45 und 3X (1) nicht verwendet werden würden, nenten abgenommen werden, wie den Fig. 7 a und 7 b In gleicher Weise werden die in den zweiten bis zu entnehmen ist. zehnten Stellen jedes der Schieberegister (Fig. 7 a Die den einzelnen Registerstellen entnommenen und 7 b) gespeicherten Kennzeichnungskomponenten Ausgangssignale sind relativ positiv, vorausgesetzt, zu den zugeordneten Kathodenverstärkern 658 bis daß in dieser Stelle ein eine Kennzeichnungskompo- 50 669, 686 bis 696 b, 696 c und 711 bis 721, 740 bis nente darstellendes Signal gespeichert ist, während das 751, 772 bis 783, 810 bis 821, 845 bis 856, 876 bis Ausgangssignal von einer Registrierstelle relativ negativ 886 und 894 bis 905 in den Schaltungen gemäß den ist, wenn in dieser Stelle kein eine Kennzeichnungs- Fig. 12 bis 20 übertragen. Die in diesen Schaltungen komponente darstellendes Signal gespeichert ist. vorgesehenen UND-Stromkreise 670 bis 685, 697 bis Die in de^pFig. 1 durch den Block 207 schematisch 55 710, 722 bis 739, 752 bis 771, 784 bis 809, 822 bis dargestellte Registermatrix enthält die Schaltungen 844, 857 bis 875, 887 bis 893 und 906 bis 917 begemäß den Fig. 11 bis 20. Die Ausgangsimpulse von wirken beim gleichzeitigen Empfang der entsprechender ersten Stelle jedes der zwölf Schieberegister wer- den Eingangsimpulse über ihre beiden Eingangsleitunden zu zugeordneten Kathodenverstärkern 630, 631, gen in der gleichen Weise Ausgangsimpulse, wie dies 632... bzw. 641 (Fig. 11) übertragen. Mehrere UND- 60 für die erste Stelle der Schieberegister beschrieben Stromkreise empfangen Eingangsimpulse von einem wurde. Diese Schaltungen brauchen daher nicht im der Kathodenverstärker 630 bis 635 und von einem einzelnen beschrieben zu werden, da aus dem Schaltder Kathodenverstärker 636 bis 641. Jeder dieser bild gemäß den Fig. 12 bis 20 ohne weiteres die von UND-Stromkreise erzeugt ein Ausgangssignal, vor- den bestimmten UND-Stromkreisen erzeugten Ausausgesetzt, daß er gleichzeitig relativ positive Span- 65 gangssignale zu erkennen sind, nungen über die beiden Eingangsleitungen erhält. Sb- Der in der Fig. 1 mit 208 bezeichnete Block entmit empfängt beispielsweise der UND-Stromkreis 642 hält die Ausgangsschaltungen, die in den Fig. 21 bis die die Kennzeichnungskomponenten Fs(I) und Z(I) 58 im einzelnen dargestellt sind. Die in den Fig. 21
bis 54 dargestellten Schaltungen sind mit zwei Ausnahmen je einem bestimmten Buchstaben zugeordnet. Die Schaltung in der Fig. 21 wird zur Feststellung entweder der Ziffer »1« oder des Buchstabens »I« und die in der Fig. 30 dargestellte Schaltung zur Feststellung der Ziffer »0« und des Buchstabens »O« verwendet. Die Eingangsimpulse zu den in den Fig. 21 bis 58 dargestellten Schaltungen können von der Registermatrix 207 (Fig. 11 bis 20), den Schiebe-
stabens »I« hält einen UND-Stromkreis 933, der drei Signale empfängt. Der erste Eingangsimpuls erfolgt über einen Umkehrer 934, welcher das Signal 2Zi (3) empfangen kann. Der zweite Eingangsimpuls ist das 5 direkt zum UND-Stromkreis 933 übertragene Signal F/(4), und der dritte Eingangsimpuls wird vom Umkehrer 935 geliefert, welcher das Signal 3X (3) empfängt. Der UND-Stromkreis 933 erzeugt daher nur dann ein Eingangssignal, wenn bei der Übertragung
mehrere alternierende Stromwege vorgesehen, durch welche Schriftzeichen »I« und »1« erkannt werden können. Der erste dieser Stromwege schließt einen UND-Stromkreis 923 ein, welcher zur Erzeugung
registern 204, 205, 206 (Fig. 7 a, 7 b) und von den io des Eingangssignals Vl (4) weder das Signal 2Xs (3) Schaltungen zur Erzeugung der Kennzeichnungskom- vom Umkehrer 934 noch das Signal 3Z(3) vom ponenten für die relative Höhe 209 (Fig. 6 a bis 6 c) Umkehrer 935 empfangen wird. Das Ausgangssignal erhalten werden. vom UND-Stromkreis 933 kann durch den Ausdruck
Im Hinblick darauf, daß eine große Reihe von 2"Zi (3) · Vl (4) · 3X(3) bezeichnet werden und wird Schrifttypen identifiziert werden kann, sind in Fig. 21 15 zu einem ODER-Stromkreis 936 übertragen, welcher
auch ein Ausgangssignal von einem UND-Stromkreis 937 empfangen kann. Die Eingangssignale zu diesem UND-Stromkreis 937 sind die Signale 2X1(4) und Vl (3). Bei der Gleichzeitigkeit dieser beiden Signale
eines Ausgangsimpulses gleichzeitig sechs Eingangs- 20 liefert der UND-Stromkreis 937 einen Ausgangsimpulse empfangen muß. Der erste Eingangsimpuls impuls zum ODER-Stromkreis 936. Wenn daher entwird von einem Umkehrer 924 geliefert, welcher weder der UND-Stromkreis 933 oder der UND-wieder seinerseits als Eingangsimpuls das Signal Stromkreis 937 einen Ausgangsimpuls erzeugt, liefert X- Vs (6) empfängt. Wenn dieses Signal nicht auftritt, der ODER-Stromkreis 936 einen Ausgangsimpuls dann liefert der Umkehrer 924 eine relativ positive as über einen Doppelumkehrer 938 zu einem UND-Eingangsspannung zum UND-Stromkreis 923. Der Stromkreis 939. Dieser UND-Stromkreis empfängt zweite Eingangsimpuls zum UND-Stromkreis 923 ist weitere Eingangsimpulse von verschiedenen Quellen, das Signal Z- V (9), und der dritte Eingangsimpuls Das Signal 2Xs (2) wird zu einem Umkehrer 940 kommt von einem ODER-Stromkreis 921, dessen übertragen, und wenn dieser Umkehrer dieses Signal Eingangsimpulse entweder das Signal 2Zm (3) oder 30 nicht empfängt, liefert er das Signal 7ZXs (2) zum das Signal 2ZZ (3) sind. Ein ODER-Stromkreis 922 UND-Stromkreis 939. Zwei weitere Eingangssignale empfängt die Eingangsimpulse Vm(4), Vl(4) oder sind die Signale Z -F(6) und Z-F(7). Der letzte Vl (5), und beim Empfang eines dieser Eingangs- Eingangsimpuls für den UND-Stromkreis 939 wird impulse sendet er einen Ausgangsimpuls zum UND- vom Umkehrer 941 geliefert, welcher das Signal 3Z (2) Stromkreis 923. Die beiden restlichen Eingänge zum 35 empfängt. Wenn also dieser Umkehrer kein Signal UND-Stromkreis 923 sind das Signal Z-F(IO) und 3Z(2) empfängt, liefert er ein relativ positives Ausdas Signal F (8). gangssignal 3T(2) zum UND-Stromkreis 939. Sobald
Wenn diese sechs genannten Eingangsimpulse der UND-Stromkreis 939 gleichzeitig die genannten gleichzeitig an den UND-Stromkreis 923 angelegt Eingangsimpulse empfängt, liefert er einen Ausgangswerden, sendet dieser einen Ausgangsimpuls über 40 impuls zum ODER-Stromkreis 926, um in der bereits einen Doppelumkehrer 925 zu einem ODER-Strom- beschriebenen Weise das Kennzeichnungssignal vom kreis 926. Der Ausgangsimpuls von diesem ODER- UND-Stromkreis 928 zu erzeugen. Ein weiterer Stromkreis wird über einen Doppelumkehrer 927 zu Stromweg zur Erzeugung dieses Kennzeichnungseinem UND-Stromkreis 928 geleitet, der auch das signals enthält einen UND-Stromkreis 943, der einen SignalZ-F(l) als zweiten Eingangsimpuls empfan- 45 Eingangsimpuls vom ODER-Stromkreis 942 empgen kann. Wenn also der UND-Stromkreis 928 diese fängt, wenn an diesen entweder das Signal 2Zm ■ F (2) beiden Eingänge gleichzeitig empfängt, erzeugt er ein oder das Signal 2ZZ · F (2) angelegt wird. Die anderen die Ziffer »1« oder den Buchstaben »I« darstellendes Eingangsimpulse zum UND-Stromkreis 943 sind die Ausgangssignal. Signale Z · F(7), Vl(4), Z-F(8) und F(6). Wenn
Ein anderer Stromweg, über welchen das Eingangs- 5° der UND-Stromkreis 943 alle diese Eingangsimpulse signal zum UND-Stromkreis 928 geliefert werden gleichzeitig empfängt, liefert er einen Ausgangsimpuls kann, enthält einen UND-Stromkreis 929, welcher über einen Doppelumkehrer 944 zum ODER-Stromdie Signale Fm (2) und Fm (3) empfängt. Beim gleich- kreis 9,26, dessen Ausgangsimpuls über den Doppelzeitigen Anlegen dieser beiden Signale liefert der umkehrer 927 und den UND-Stromkreis 928 das UND-Stromkreis 929 einen Ausgangsimpuls zum 55 Kennzeichnungssignal für die Ziffer »1« bzw. den ODER-Stromkreis 930, welcher auch das Signal FZ (2) Buchstaben »I« erzeugt.
oder das Signal FZ (3) empfangen kann. Wenn der Die Fig. 22 bis 54 zeigen die für die Erkennung
ODER-Stromkreis 930 eines dieser beiden Signale der Schriftzeichen 2 bis 0 und A bis Z erforderlichen oder das Ausgangssignal vom UND-Stromkreis 929 Schaltungen. Wiederholt vorkommende Teilschaltunempfängt, sendet er einen Impuls über den Doppel- 60 gen sind in den Fig. 55 bis 58 zusammengefaßt. Die umkehrer 931 zum UND-Stromkreis 932. Die beiden Ausgänge dieser Teilschaltungen und die zugeordanderen Eingangssignale zu diesem UND-Strom sind neten Eingänge in den Erkennungsschaltungen sind das Signal Z · F (5) und das Signal Z · F (6), und mit den Buchstaben aa, bb, cc, dd, ee bezeichnet. Da beim gleichzeitigen Empfang dieser drei Signale liefert diese Figuren ohne weiteres die Wirkungsweise der der UND-Stromkreis 932 einen Ausgangsimpuls über 65 dargestellten Schaltungen aufzeigen, werden sie nicht den ODER-Stromkreis 926 und den Doppelumkehrer weiter beschrieben.
zum UND-Stromkreis 928. Ein dritter Stromweg Aus der bisherigen Beschreibung der Einrichtung
zur Identifizierung der Ziffer »1« oder des Buch- für die Identifizierung eines kompletten Satzes von
Ziffern und Buchstaben ist ersichtlich, daß ein Schriftzeichen-Kennzeichnungssignal während des Abtastvorganges erzeugt wird, sobald während dieses Vorganges eine genügende Angabe auftritt, um der logischen Reihenfolge für das abgetastete Schriftzeichen zu genügen. Sobald ein Schriftzeichen-Kennzeichnungssignal erzeugt ist, ist es erwünscht, die Erzeugung eines zusätzlichen Kennzeichnungssignals durch den gleichen Stromkreis zu blockieren, bis mit Sicherheit angenommen werden kann, daß ein neues Schriftzeichen abgetastet wird. Um dies zu erreichen, ist die in der Fig. 61 dargestellte Schaltung vorgesehen, welche eine Vielzahl von UND-Stromkreisen enthält, die die Ausgangssignale von den Ausgangsschaltungen gemäß den Fig. 21 bis 54 empfangen können. Jeder einzelne dieser UND-Stromkreise empfängt daher das Schriftzeichen-Kennzeichnungssignal von der zugeordneten Ausgangsschaltung. So empfangen beispielsweise die UND-Stromkreise 2201 bis 2206 die Schriftzeichen-Kennzeichnungssignale entsprechend den Ziffern »1« oder »I«, »2«, »3«, »4«, »5« bzw. »6«. Die UND-Stromkreise für den Empfang der Kennzeichnungssignale für dieZiffern»7«bis »9« und »0« und für die Buchstaben »A« bis »N« und »P« bis »V« sind in der Fig. 61 nicht dargestellt. Die UND-Stromkreise 2207 bis 2210 empfangen die die Buchstaben »W« bis »Z« darstellenden Kennzeichzeichnungssignale.
Der zweite Eingangsimpuls zu jedem dieser UND-Stromkreise ist ein Schaltsignal, dessen Erzeugung noch erläutert wird. Für den Augenblick sei angenommen, daß dieses Signal relativ positiv ist, und wenn daher einer der UND-Stromkreise ein Schriftzeichen-Kennzeichnungssignal erhält, liefert er einen Ausgangsimpuls. Die Ausgangsimpulse von den Umkehrern 2201 bis 2206 werden über zugeordnete Doppelumkehrer 2211 bis 2216 zu einem ODER-Stromkreis 2221 übertragen. Die Ausgangsimpulse von den UND-Stromkreisen 2207 bis 2210 werden über die Doppelumkehrer 2217 bis 2220 zu einem ODER-Stromkreis 2222 geleitet. Für die nicht dargestellten UND-Stromkreise ist eine ähnliche Anordnung getroffen. Die Ausgangsimpulse der ODER-Stromkreise 2221 und 2222 und aller übrigen nicht dargestellten ODER-Stromkreise werden zu einem ODER-Stromkreis 2223 übertragen, welcher beim Empfang eines dieser Eingangsimpulse einen Ausgangsimpuls über einen Doppelumkehrer 2224 zu einer monostabilen Kippschaltung 2225 sendet. Der Ausgangsimpuls von der monostabilen Kippschaltung 2225 ist eine relativ positive Spannung mit einer Dauer von rund 20 Mikrosekunden. Diese positive Spannung wird durch den Umkehrer 2226 umgekehrt, um einen Impuls mit einer Dauer von 20 Mikrosekunden zu erzeugen, welcher eine negativ ablaufende Leitkante hat. Der Ausgangsimpuls vom Umkehrer 2226 wird dazu verwendet, am Ende einer Schriftzeichenabtastung alle in den Ausgangsschaltungen gezeigten Trigger in den AUS-Zustand zu schalten, die ein Doppelkreuzsymbol haben. Der Ausgangsimpuls von der monostabilen Kippschaltung 2225 wird auch über einen Umkehrer 2227 zu einer monostabilen Kippschaltung 2228 übertragen. Die ablaufende Kante des positiven Impulses von der monostabilen Kippschaltung 2225 wird eine positiv werdende Spannung vom Umkehrer 2227 erzeugen und eine relativ positive Ausgangsspannung von der monostabilen Kippschaltung 2228 auf die Dauer von ungefähr zehn Abtastungen einleiten. Dieses Signal wird durch den Umkehrer 2229 umgekehrt und zur Blockierung der UND-Stromkreise 2201 bis 2210 auf diese Dauer verwendet. Wenn daher ein Schriftzeichen-Kennzeichnungssignal erst einmal ein Signal von einem der UND-Stromkreise 2201 bis 2210 bewirkt hat, werden die Trigger in den Reihenfolge-Stromkreisen in den AUS-Zustand geschaltet und die UND-Stromkreise für zehn Abtastungen blockiert.
ίο Es ist ersichtlich, daß die Schriftzeichen-Kennzeichnungssignale von den Doppelumkehrern 2211 bis 2220 erhalten und in jeder gewünschten Weise, z. B. zum Lochen von Karten in entsprechenden Maschinen, verwendet werden können.
Um das Auftreten einer Blankostelle festzustellen, ist ein UND-Stromkreis 2249 vorgesehen, welcher die Signale V (3), V (4), Z (3) und Z (4) empfangen kann. Wenn diese Eingangssignale gleichzeitig relativ positiv sind, liefert dieser UND-Stromkreis ein BLANKO-Signal über den Doppelumkehrer 2250. Dieses Signal wird zum ODER-Stromkreis 2222 bzw. zum ODER-Stromkreis 2223 übertragen, und wird die gleiche Reihenfolge von Vorgängen veranlassen wie jedes andere der zum ODER-Stromkreis 2223 übertragenen Signale.
Zur Feststellung der Umstände für den Fall, daß ein unvollständiges Schriftzeichen abgetastet wurde mit dem Ergebnis, daß eine ungenügende Angabe erzeugt wird, um von einem der in den Fig. 21 bis 54 dargestellten Ausgangsschaltungen ein Ausgangssignal zu erhalten, ist eine monostabile Kippschaltung
2230 vorgesehen, welche den Ausgangsimpuls vom Umkehrer 2227 empfängt. An die monostabile Kippschaltung 2230 wird somit während 20 Mikrosekunden nach der Kennzeichnung eines Schriftzeichens oder einer Blankostelle eine positive Spannung zugeführt, und die Kippschaltung liefert hierauf eine relativ positive Spannung für zwanzig Abtastungen nach dem Anlegen der positiven Eingangsspannung.
Die relativ positive Ausgangsspannung wird zu einem UND-Stromkreis 2261 und zu einem ODER-Stromkreis 2260 übertragen. Der positive Ausgangsimpuls vom ODER-Stromkreis 2260 wird zum Umkehrer
2231 geleitet, um eine relativ negative Spannung zu erzeugen, die zur Blockierung des UND-Stromkreises 2233 dient.
Es ist ersichtlich, daß der UND-Stromkreis 2261 einen relativ positiven Eingangsimpuls vom Doppelumkehrer 2224 nur dann erhalten kann, wenn ein Signal zum ODER-Stromkreis 2223 übertragen wird. Wenn daher z. B. innerhalb von vierzehn Abtastungen ein weiteres Schriftzeichen identifiziert wird und einen Eingangsimpuls zum ODER-Stromkreis 2223 bewirkt, liefert der UND-Stromkreis 2261 einen positiven Eingangsimpuls zu der monostabilen Kippschaltung 2262, welche einen relativ positiven Impuls für die Dauer von zwanzig Abtastungen zum ODER-Stromkreis 2260 liefert. Dies bedeutet, daß der UND-Stromkreis 2232 auch für diese Dauer blockiert bleibt.
Wenn während zwanzig Abtastungen kein Eingangssignal zum ODER-Stromkreis 2223 gesandt wird, ist der Ausgangsimpuls vom Umkehrer 2231 zum UND-Stromkreis 2232 relativ positiv. Wenn während dieser zwanzig Abtastungen bestimmte Minimalerfordernisse für die Schriftzeichen-Erkennung gefunden wurden, sendet jeder der ODER-Stromkreise 2233, 2234 und 2235 ein Signal zum UND-Stromkreis 2232. Der ODER-Stromkreis 2233 kann
einen Eingangsimpuls entweder von einem ODER-Stromkreis 2236 oder von einem ODER-Stromkreis 2239 empfangen. Der ODER-Stromkreis 2236 empfängt die Ausgangssignale vom Umkehrer 2237 oder 2238, an welche die Signale "F(I) bzw. Z(I) angelegt werden. Der ODER-Stromkreis 2239 kann die Ausgangssignale von den Umkehrern 2240 und 2241 empfangen, wenn an diese das Signal V (2) bzw. Z (2) angelegt wird.
Der ODER-Stromkreis 2234 kann die Ausgangsimpulse von den ODER-Stromkreisen 2239 und 2242 empfangen, von denen der letztere die Ausgangsimpulse von den Umkehrern 2243 und 2244 empfängt, an welche das Signal V (3) bzw. das Signal Z (3) angelegt wird. Der UND-Stromkreis 2235 empfängt die Ausgangsimpulse von den ODER-Stromkreisen 2242 und 2245. Der ODER-Stromkreis 2245 empfängt die Ausgangssignale von den Umkehrern 2246 und 2247, zu welchen das Signal V (4) bzw. Z (4) übertragen wird.
Wenn alle Eingangsimpulse zum UND-Stromkreis 2232 gleichzeitig relativ positiv sind, liefert dieser einen Ausgangsimpuls über einen Doppelumkehrer 2248, dessen Ausgangsimpuls das »Fehl«-Signal ist, durch welches angezeigt wird, daß während der seit dem letzten Schriftzeichensignal oder Blankosignal vergangenen zwanzig Abtastungen ein Schriftzeichen abgetastet wurde, welches hätte erkannt werden sollen. Der Ausgangsimpuls vom Doppelumkehrer 2248 wird über die ODER-Stromkreise 2222 und 2223 und über den Doppelumkehrer 2224 zur monostabilen Kippschaltung 2225 übertragen, dessen Ausgangssignal in der vorher beschriebenen Weise eine Reihenfolge von Vorgängen einleitet.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE: 35
1. Verfahren zum Erkennen von Schriftzeichen, bei dem die Schriftzeichen spaltenweise unter Steuerung eines Taktgebers abgetastet werden und bei dem von den Abtastsignalen Kennzeichnungskomponentensignale abgeleitet und in zugeordnete Schieberegister eingeführt werden, dadurch ge kennzeichnet, daß die Kennzeichnungskomponentensignale in den Schieberegistern so im Takt der Abtastung weitergeschoben werden, daß sich die von den Abtastsignalen einer Spalte abgeleiteten Kennzeichnungskomponentensignale jeweils in den zugeordneten Schieberegistern an Stellen gleicher Ordnung befinden, daß die in den Stellen der Schieberegister enthaltenen Kennzeichnungskomponentensignale stellenweise und fortlaufend zu Signalkombinationen zusammengefaßt werden und daß diese Signalkombinationen und unmittelbar herangezogene Kennzeichnungskomponentensignale unter Berücksichtigung ihres zeitlichen Auftretens in den Ausgangsschaltungen ein entsprechendes Erkennungssignal erzeugen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unabhängig vom Ende der vollständigen Abtastung eines Schriftzeichens bei Vorliegen der entsprechenden Bedingungen das Erkennungssignal erzeugt wird und bei der weiteren Abtastung dieses Schriftzeichens auftretende Abtastsignale unwirksam bleiben.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Abtastung jeder zweiten Abtastspalte den Schieberegistern ein Verschiebeimpuls zugeführt wird.
4. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Kennzeichnungskomponentensignal (Vs, Vsu, Vm, Vl, 2Vs, V, X, 2Xs, 2Xm, 2X1, 3X, Z) ein Schieberegister (501 bis 510; 511 bis 520 ...) vorgesehen ist und daß die Stellenzahl der Schieberegister (501 bis 510; 511 bis 520 ...) entsprechend der gewünschten Auflösung des Schriftzeichens gewählt ist.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Registermatrix (207) vorgesehen ist, deren Teilmatrizes (Fig. 11 bis 20) mit den Schieberegisterstellen gleicher Ordnung (501, 511... 551; 502, 512 ... 552 ...) verbunden sind und über logische Schaltkreise (642 bis · 657; 670 bis 685 ...) stellenweise Signalkombinationen (z. B. X ■ Vs (1), X ■ Vs (2), X ■ Vs (3)...) erzeugen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Electronics, 1956, Februar, S. 132 bis 136.
In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 095 026.
Hierzu 21 Blatt Zeichnungen
© 309 600/117 6.63
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