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DE1150209B - Vorrichtung zum Abdrucken von Messwerten und anderen Zahlenangaben - Google Patents

Vorrichtung zum Abdrucken von Messwerten und anderen Zahlenangaben

Info

Publication number
DE1150209B
DE1150209B DEM42795A DEM0042795A DE1150209B DE 1150209 B DE1150209 B DE 1150209B DE M42795 A DEM42795 A DE M42795A DE M0042795 A DEM0042795 A DE M0042795A DE 1150209 B DE1150209 B DE 1150209B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
type
assigned
wheel
shaft
pawl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM42795A
Other languages
English (en)
Inventor
Berend Bernard Schierbeek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maatschappij Van Berkels Patent BV
Original Assignee
Maatschappij Van Berkels Patent BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maatschappij Van Berkels Patent BV filed Critical Maatschappij Van Berkels Patent BV
Priority to DEM42795A priority Critical patent/DE1150209B/de
Publication of DE1150209B publication Critical patent/DE1150209B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M3/00Counters with additional facilities
    • G06M3/06Counters with additional facilities for printing or separately displaying result of count
    • G06M3/062Counters with additional facilities for printing or separately displaying result of count for printing
    • G06M3/065Counters with additional facilities for printing or separately displaying result of count for printing with drums

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abdrucken von Meßwerten und anderen Zahlenangaben Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abdrucken von Meßwerten und anderen Zahlenangaben insbesondere auf einen Registrierstreifen mit Mitteln zum Auswählen und Herstellen der einer jeden Dekade sowie der den Ziffernwerten der eingegebenen Wertgrößen zugeordneten elektrischen Stromkreise zum Einstellen von auf einer gemeinsamen Antriebswelle angeordneten, den Abdruck erzeugenden Typenräder bzw. Typensegmente, bei welcher jedem Typenrad eine elektromagnetisch betätigte Sperrklinke zugeordnet ist als Sicherungsschaltmittel dafür, daß die Typenräder und der Registrierstreifen nach vollendetem Einstellen der ersteren in die der abzudruckenden Wertgröße entsprechenden Druckstellungen zum Herstellen des Wertabdruckes in Wirkverbindung gebracht werden. Druckvorrichtungen dieser Art sind jedoch in ihrem Aufbau verhältnismäßig verwickelt und teuer in ihrer Herstellung, da jedem der einzelnen Zifferräder jeweils ein gesonderter Antrieb zugeordnet ist, von welchem es über eine elektromagnetisch arbeitende Kupplung im Moment seiner Arretierung entkuppelt werden muß.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, derartige Druckvorrichtungen wesentlich zu vereinfachen und dementsprechend die Möglichkeiten von. Fehldrucken weitgehend zu vermeiden. Um dieses bewirken zu können, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Vorrichtung so auszubilden, daß jedes Typenrad mit der Antriebswelle durch eine Reibungskupplung verbunden ist und daß ein allen Typenrädern gemeinsam zugeordnetes und synchron mit diesen angetriebenes Schaltorgan angeordnet ist, welches, vor jedem Druckvorgang mit denselben in Gleichstellung gebracht, die durch die Ziffernwerte bestimmten Stromkreise abtastet und bei Erreichen der für jedes Typenrad herzustellenden Druckstellung die Betätigung der zugeordneten elektromagnetischen Sperre bewirkt. Die Druckvorrichtung wird gesteuert von in einem Relaisausgang eines digitalen Meßinstrumentes befindlichen Kontakten oder von mit der Hand einstellbaren Schaltern.
  • Jedem Typenrad, nachfolgend als Zifferrad bezeichnet, ist ein als Reibungskupplung wirkender, mit der Welle unverdrehbar gekuppelter, in axialer Richtung nachgiebiger Federring zugeordnet. Als Reibungskupplung kann auch mindestens ein federbelastetes, von einer radialen Führung des Zifferrades verschiebbar aufgenommenes, mit seinem zur Zifferradwelle gerichteten Ende formschlüssig in eine keilförmige Rille der Zifferradwelle eingreifendes, plattenförmiges Glied dienen. Das die Sperrklinke der Zifferräder betätigende Schaltorgan ist als ein mit den Zifferrädern mitlaufender Kontaktfinger ausgeführt, der in Berührung mit einer Reihe feststehender Kontakte kommt, welche direkt auf den die Zifferwerte bestimmenden Leitungen angeschlossen sind. Das die Sperrklinke der Zifferräder betätigende Schaltorgan ist mit den Zifferrädern auf derselben Welle auf Reibung gekuppelt.
  • Der die Ausgangsstellung des Zifferrades und des Kontaktarmes jeweils festlegende Anschlag kann als über einen Elektromagneten bewegbarer Anschlagfinger ausgebildet sein mit einem in radialer Richtung vorspringenden Zahn. Ebenso ist es auch möglich, den Anschlagfinger als federbelastete Klinke auszubilden, welcher eine Ausnehmung des Sperrzahnkranzes zugeordnet ist.
  • Eine besonders einfache Ausbildungsform ergibt sich dann, wenn das Zifferrad auf einer Teilstrecke seines Umfanges mit Sperrzähnen und auf einer weiteren, gleich langen Teilstrecke mit Ziffern versehen ist und radial vorspringende, mit einem feststehenden Anschlagstift zusammenwirkende Anschlagflächen vorgesehen sind, deren Abstand voneinander gleich der Teilstreckenlänge gewählt wird. Derart ausgebildeten Zifferrädern wird zweckdienlich ein gemeinsamer, in Achsrichtung der Zifferradachse verlaufender Anschlagstift zugeordnet.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen erläutert. Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dar. Diese ist nicht hierauf beschränkt. Es stellt dar Fig. 1 eine Ansicht der Druckvorrichtung, Fig. 2 einen Schaltplan, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Kontakte, Fig. 4 eine Schnittansicht der Fig. 1 gemäß der Linie IV-IV, Fig. 5 eine Seitenansicht einer Anschlagklinke, Fig. 6 eine Schnittansicht einer weiteren Schaltradausbildung und Fig. 7 eine Schnittansicht der Fig. 6 gemäß der Linie VII-VII.
  • Wie in Fig. 1 dargestellt, sind die Zifferräder 12 auf einer gemeinsamen, durch die Lager 13 und 14 drehbar .gelagerten Welle 15 angeordnet, die durch einen nicht dargestellten Antrieb in Umdrehung gesetzt wird. Zwischen den Zifferrädern 12 ist jeweils eine Federscheibe 16 angeordnet, die in axialer Richtung federt, wobei die Zifferräder 12 auf der Welle 15 durch die feststehende Büchse 17 und den einstellbaren Ring 18 gegeneinandergedrückt und die Federringe gespannt werden. Die Federringe greifen mit einem Fortsatz in eine Nut 19 der Welle 15 ein und nehmen, als Kupplung wirkend, bei Umdrehung der Welle die Zifferräder mit.
  • Auf dem Umfang der Zifferräder 12 sind jeweils die Ziffern 20 angeordnet, während seitlich von dem Zahlenkranz 20 jeweils ein mit dem Zifferrad fest verbundenes Sperrzahnrad 21 vorgesehen ist. Unterhalb der Zifferräder 12 ist ein Farbband 22 sowie ein verschiebbarer Papierstreifen angeordnet, der im Augenblick des Druckens durch den Hammer 24 gegen die Ziffern 20 der Zifferräder 12 gepreßt wird.
  • Wie in Fig. 4 dargestellt, weist das Sperrad 21 eines jeden Zifferrades 12 eine der Zahl der Ziffern von 0 bis 9 jeweils entsprechende Anzahl von Sperrzähnen 25 auf, die wahlweise mit einer um den Punkt 26 verschwenkbaren Sperrklinke 27 zusammenwirken können, sofern diese an ihrem nach auswärts sich erstreckenden Arm 28 durch den Elektromagneten 29 angezögen wird. Einem jeden Zifferrad 12 ist hierbei eine derartige Sperrklinke 27 mit zugehörigem Magneten 29 angeordnet, der etwa die doppelte Breite eines Zifferrades an Raum beansprucht, so daß die Sperrklinken 27, 27' und Magnete jeweils gegeneinander versetzt und gegenüberliegend angeordnet sind.
  • Weiterhin ist einem jeden Sperrad 21 ein Anschlagfinger 30 zugeordnet, der bei Einschalten des Magneten 32 um den Punkt 31 in seine unwirksame Stellung verschwenkbar ist und mit einem Sperrzahn 33 zusammenwirkt, der den Umfang der Sperrzähne 25 überragt. Durch den Anschlagfinger 30 wird bewirkt, daß, wie im nachfolgenden beschrieben, nach erfolgtem Druckvorgang bei rotierender Welle 15 die Zifferräder 12 wieder in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt werden. Es soll bemerkt werden, daß der Anschlagfinger 30 durch Eigengewicht oder Federkraft in seiner wirksamen Stellung gehalten werden kann.
  • Statt eines Anschlagfingers 30 kann auch eine mit einer Ausnehmung 34 des Sperrades 21 zusammenwirkende Anschlagklinke 35 (Fig. 5) benutzt werden, die um den Punkt 36 verschwenkbar ist und durch ihr Eigengewicht jeweils bestrebt ist, in die Ausnehmung 34 einzugreifen. Bei einer derartigen Ausführungsform ist es jedoch erforderlich, daß sich nach erfolgtem Druckvorgang die Achse 15, wie durch den gestrichelten Pfeil angedeutet, einmal in entgegengesetzter Richtung dreht.
  • In den Fig. 6 und 7 ist die Ausbildungsform eines Zifferrades 12 dargestellt, welches auf einem Drittel seines Umfanges mit Sperrzähnen 25 und auf einem weiteren Drittel seines Umfanges mit Ziffern 20 versehen ist und radial verlaufende Anschläge 37 und 38 aufweist, die mit einem in axialer Richtung der Welle 15 verlaufenden Stift 39 zusammenwirken, wobei der Stift 39 für alle Zifferräder .gemeinsam vorgesehen ist und der Abstand der Anschläge 37 und 38 der Strecke des Teilumfanges entspricht, der den Sperrzähnen 25 bzw. Ziffern 20 zugeordnet ist. Die Welle 15 weist hierbei im Querschnitt keilförmige Rillen 40 auf, und in einer radial verlaufenden Führung 41 des Zifferrades 12 sind jeweils gegenüberliegende, plattenförmige Bremsglieder 42 vorgesehen, die mit ihrem zur Welle 15 hin gerichteten freien Ende 43 formschlüssig in die Rille 40 der Welle 15 eingreifen und durch eine Feder 44 in Richtung auf die Rille 40 zu belastet sind. Die Arretierung wird hierbei durch eine um den Punkt 45 verschwenkbare Sperrklinke 46 bewirkt, an deren Punkt 47 das Verbindungsglied 48 eines nicht dargestellten Magneten angelenkt ist, durch den die Sperrklinke 46 aus ihrer unwirksamen Stellung heraus gegen die Sperrzähne 25 verschwenkt wird.
  • An dem einen Ende der Welle 15 ist eine Kontaktplatte 49 (Fig. 1 und 3) aus Isoliermaterial angeordnet, die einerseits einen leitenden, kreisförmigen und durchgehenden Kontaktring 50 aufweist und andererseits mit auf einem Kreisbogen angeordneten Einzelkontakten 51 versehen ist, wobei die Zahl der Einzelkontakte mit der Anzahl der Ziffern 20 auf dem Zifferrad 12 übereinstimmt, ebenso wie die Abstände der Kontakte 51 in Umfangsrichtung voneinander dem Abstand der Ziffern des Ziffernrades 12 entsprechend gewählt ist, d. h. also, daß jeder der Ziffern 20 jeweils ein Kontakt 51 zugeordnet ist. Auf der Welle 15 ist auf ähnliche Weise wie die Zifferräder ein Isolierring angeordnet, der auch mit einem Sperrzahn 33 versehen ist, der gegen den Anschlagfinger 30 anläuft. Auf diesem Isolierring 52 ist ein Kontaktarm 53 befestigt, der mit dem Kontaktring 50 zusammenwirkt, sowie ein längerer Kontaktarm 54, der mit dem Kontaktarm 53 leitend verbunden ist und mit den Einzelkontakten 51 zusammenwirkt. Vom Kontaktring 50 führt eine Leitung 55 zu einem Schalter 56 (Fig. 2) sowie zu den Kontakten 57, die jeweils von dem rückwärtigen Arm 28 der Sperrklinke 27 bei Anziehen des Magneten 29 geschlossen werden. Für jede der Zahldekaden ist ein Zifferrad vorgesehen. Dem Sperrhebel 27 des Zifferrades für die Einer ist hierbei der Magnet 29' mit zugehörigem Kontakt 57', dem Sperrhebel des für die Zehner bestimmten Zifferrades der Magnet 29" sowie der Schaltkontakt 57" usw. zugeordnet. Von einem jeden der Kontakte 51 führt eine Leitung 58 nach den Kontakten 59' bzw. 59" bzw. 59"', die sich in einem Relaisausgang eines digitalen Meßinstrumentes befinden oder in einem Schaltbrett (gestrichelte Umrandung). Die Kontakte jeder Dekade sind wiederum verbunden mit den entsprechenden Magneten 29' bzw. 29" bzw. 29"'.
  • Die Wirkungsweise der Druckvorrichtung soll an Hand eines Zahlenbeispieles erläutert werden. Ist beispielsweise die Zahl 835 zu drucken, so sind die dementsprechenden Kontakte 59 betätigt, und zwar der für die Ziffer 8 bestimmte Vorwählkontakt in der Hunderterreihe, der für die Ziffer 3 bestimmte Kontakt für die Zehnerreihe und der für die Ziffer 5 bestimmte Kontakt in der Einerreihe. Bei geschlossenem Kontakt 56 wird der Anschlagfinger 30 für einen Augenblick angehoben, und alle Zifferräder beginnen sich zu drehen, wobei gleichzeitig der Kontaktfinger 54 nacheinander über die einzelnen Kontakte 51 gleitet. Erreicht der Kontaktfinger 54 den Kontakt 8, so wird der Steuerstromkreis für die Hunderterzahlenreihe geschlossen, der Magnet 29" zieht den entsprechenden Sperrhebel in seine wirksame Stellung und schließt gleichzeitig den Kontakt 57"', so daß das betreffende Zifferrad an der Stelle arretiert wird, an der sich die Ziffer 8 genau über dem Papierstreifen, d. h. also in Druckstellung befindet. Die übrigen Zifferräder drehen sich mit der Welle so lange weiter, bis der Kontaktfinger den Kontakt 5 berührt, wodurch der Steuerstromkreis des zum Drucken der Einer bestimmten Zifferrades geschlossen wird, der den Magnet 29' anzieht, den Kontakt 57 anschließt, so daß die Sperrklinke das betreffende Zifferrad in der Stellung festhält, in welcher die Zahl 5 dem zu bedruckenden Papierstreifen genau gegenübersteht. Bei weiterem Drehen der Welle 15 dreht sich nunmehr lediglich noch das für diie Zehnerreihe bestimmte Zifferrad 12 so lange mit, bis der Kontaktfinger den Kontakt 3 berührt und in entsprechender Weise auch dieses Rad arretiert wird. Spätestens nach einer vollen Umdrehung der Welle 15 sind alle Zifferräder 12 in der gewünschten Drehstellung, so daß der Hammer 24 nunmehr den Papierstreifen 23 gegen die Ziffern schlagen kann. Anschließend wird der Kontakt 56 geöffnet, die Sperrklinken 27 gehen in ihre Ausgangsstellung zurück, und die Zifferräder werden wieder von der Welle mitgedreht, bis sie mit ihrem Zahn 33 gegen den Anschlagfinger 30 anlaufen, so daß die Vorrichtung nach Einordnen der Zifferräder für den nächsten Druckvorgang vorbereitet ist.
  • Bei Verwendung der in Fig.5 dargestellten Anschlagklinke 35 arbeitet die Vorrichtung bis zur Durchführung des Druckvorganges in der gleichen Weise, jedoch wird anschließend an den Druckvorgang die Welle 15 in entgegengesetzter Richtung gedreht, so daß der Anschlagfinger 35 in die entsprechende Ausnehmung 34 einfallen kann.
  • Bei einer Ausführungsform der Ziffernräder 12 gemäß Fig. 6 und 7 arbeitet die Druckvorrichtung in entsprechender Weise lediglich mit dem Unterschied, daß die Ziffernräder 12 nur noch um ein Drittel ihres Umfanges gedreht zu werden brauchen. Naturgemäß müssen die Kontakte 51 in entsprechenden Abständen auf dem einen Drittel des Umfanges verteilt werden.
  • Die Ziffernräder werden zweckdienlich nicht nur mit den Ziffern 0 und 1 bis 9 versehen, sondern weiterhin mit einem Zeichen, so daß für den Fall, daß beispielsweise ein Zifferrad aus irgendeinem Grunde nicht arretiert wird, dieses Rad gegen den Anschlagfinger läuft und das Fehlzeichen statt einer Zahl aufgedruckt wird, so daß man sofort erkennen kann, daß ein Zifferrad versagt hat und ein falsches Druckergebnis vorliegt.
  • Eine derartige Druckvorrichtung, bei welcher die dekadischen Kontaktreihen gleichzeitig abgefragt werden und die Zifferräder gleichzeitig eingestellt werden, sind insbesondere dazu geeignet,' sehr kurze Druckzeiten zu erreichen, wobei die Zeitersparnis um so mehr ins Gewicht fällt, je mehr Ziffern gedruckt werden müssen. Die erfindungsgemäße Druckvorrichtung ist insbesondere geeignet, um bei Waagen das Gewicht bestimmter Objekte oder Chargen, zusammen mit Codenummern, Datum od. dgl. auf eine Karte oder auf einen Streifen Papier zu drucken. Ebensogut können auch Resultate von elektronischen Rechenmaschinen, digitalen Meßinstrumenten, mechanischen Buchführungsmaschinen od. dgl. abgedruckt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zum Abdrucken von Meßwerten und anderen Zahlenangaben insbesondere auf einen Registrierstreifen mit Mitteln zum Auswählen und Herstellen der einer jeden Dekade sowie der den Ziffernwerten der eingegebenen Wertgrößen zugeordneten elektrischen Stromkreise zum Einstellen von auf einer gemeinsamen Antriebswelle angeordneten, den Abdruck erzeugenden Typenräder bzw. Typensegmente, bei welcher jedem Typenrad eine elektromagnetisch betätigte Sperrklinke zugeordnet ist als Sicherungsschaltmittel dafür, daß die Typenräder und der Registrierstreifen nach vollendetem Einstellen der ersteren in .die der abzudruckenden Wertgröße entsprechenden Druckstellungen zum Herstellen des Wertabdruckes in Wirkverbindung gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Typenrad (12) mit der Antriebswelle (15) durch eine Reibungskupplung (16 bzw. 42) verbunden ist und daß ein allen Typenrädern gemeinsam zugeordnetes und synchron mit diesen angetriebenes Schaltorgan (54) angeordnet ist, welches, vor jedem Druckvorgang mit denselben in Gleichstellung gebracht, die durch die Ziffernwerte bestimmten Stromkreise (58) abtastet und bei Erreichen der für jedes Typenrad herzustellenden Druckstellung die Betätigung der zugeordneten elektromagnetischen Sperre (27 bzw. 46) bewirkt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Typenrad (12) ein als Reibungskupplung wirkender, mit der Welle (15) unverdrehbar gekuppelter, in axialer Richtung nachgiebiger Federring (16) zugeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Reibungskupplung mindestens ein federbelastetes, von einer radialen Führung (41) des Typenrades (12) verschiebbar aufgenommenes, mit seinem zur Typenradwelle (15) gerichteten Ende (43) formschlüssig in eine keilförmige Rille (40) der Typenradwelle (15) eingreifendes, plattenförmiges Glied (42) dient.
  4. 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die Sperrklinke (27 bzw. 46) der Typenräder (12) betätigende Schaltorgan als ein mit den Typenrädern mitlaufender Kontaktarm (54) in Berührung mit einer Reihe feststehender Kontakte (51) ausgebildet ist, welche an den die Zifferwerte bestimmenden Stromkreisen (58) angeschlossen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das die Sperrklinke (27 bzw. 46) der Typenräder betätigende Schaltorgan (54) mit den Typenrädern (12) auf derselben Welle (15) auf Reibung gekuppelt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der die Ausgangsstellung des Typenrades (12) und des Kontaktarmes festlegende Anschlag als über einen Elektromagneten (32) bewegbarer Anschlagfinger (30) ausgebildet ist, der mit einem in radialer Richtung vorspringenden Zahn (33) der mit der Arretierungsklinke (27) zusammenarbeitenden Zähne (25) zusammenwirkt.
  7. 7. Vorrichtung nach Ansprach 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagfinger als Klinke (35) ausgebildet ist, der eine Ausnehmung (34) des Sperrzahnkranzes (21) zugeordnet ist. B. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1. bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Typenrad (12) auf einer Teilstrecke seines Umfanges mit Sperrzähnen (25) und auf einem weiteren, gleich langen Teilstück mit Ziffern (20) versehen ist und radial vorspringende, mit einem feststehenden Anschlagstift (39) zusammenwirkende Anschläge (37, 38) vorgesehen sind, deren Abstand gleich der Teilstreckenlänge für die Sperrzähne bzw. Ziffern (20) gewählt sind. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß den Typenrädern (12) ein gemeinsamer, in Achsrichtung der Typenradwelle (15) verlaufender Anschlagstift (39) zugeordnet ist.
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