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DE1149882B - Verfahren zum Herstellen von hohlen Gegenstaenden aus mit einem Plastifizierungsmittel versetzten Vinylharzen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von hohlen Gegenstaenden aus mit einem Plastifizierungsmittel versetzten Vinylharzen

Info

Publication number
DE1149882B
DE1149882B DES33866A DES0033866A DE1149882B DE 1149882 B DE1149882 B DE 1149882B DE S33866 A DES33866 A DE S33866A DE S0033866 A DES0033866 A DE S0033866A DE 1149882 B DE1149882 B DE 1149882B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
plasticizer
layer
vinyl
batch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES33866A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Peter Molitor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sun Rubber Co
Original Assignee
Sun Rubber Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sun Rubber Co filed Critical Sun Rubber Co
Priority to DES33866A priority Critical patent/DE1149882B/de
Publication of DE1149882B publication Critical patent/DE1149882B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C41/00Shaping by coating a mould, core or other substrate, i.e. by depositing material and stripping-off the shaped article; Apparatus therefor
    • B29C41/02Shaping by coating a mould, core or other substrate, i.e. by depositing material and stripping-off the shaped article; Apparatus therefor for making articles of definite length, i.e. discrete articles
    • B29C41/04Rotational or centrifugal casting, i.e. coating the inside of a mould by rotating the mould

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulding By Coating Moulds (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von hohlen Gegenständen aus mit einem Plastifizierungsmittel versetzten Vinylharzen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von hohlen Gegenständen aus mit einem Plastifizierungsmittel versetzten Vinylharzen, wie Polyvinylchlorid und ähnlichen Vinylpolymerisaten und -mischpolymerisaten, bei dem eine abgemessene Menge des zu formenden Materials als Charge in den Hohlraum einer geteilten nicht porösen Form eingebracht und die Form nach dem Schließen in einer Mehrzahl von Ebenen gedreht wird, um die Charge als gleichmäßige Schicht über die gesamte Innenfläche des Formhohlraumes zu verteilen.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung ist besonders für die Herstellung von solchen hohlen Gegenständen wie Puppen, Puppenköpfen, Spielzeugfiguren und Bällen geeignet, bei denen es auf ein gutes Aussehen und angenehmes Anfühlen ankommt. Es kann jedoch auf die Herstellung anderer Arten von hohlen Gegenständen angewendet werden, für welche mit einem Plastifizierungsmittel versetzte Vinylharze geeignet sind.
  • Es ist eine Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkörpern aus plastischen Massen, insbesondere Kautschukmassen, in einer Gruppe von Hohlformen bekannt, auf deren Innenfläche die plastische Masse durch kreisendes Verdrehen der Formen um zwei quer zueinander stehende Achsen ausgebreitet wird.
  • Bei der bekannten Vorrichtung sind die nach Einfüllen der plastischen Masse verschlossenen Formen in einer Ebene oder in mehreren Ebenen über- oder nebeneinander auf einem Traggestell gelagert, das um eine Achse innerhalb eines äußeren Rahmens drehbar ist, der seinerseits um eine quer zur Drehachse des Formtraggestells verlaufende Achse mit einer gegenüber dem Formtraggestell veränderten, z. B. niedrigeren Geschwindigkeit umläuft.
  • Es ist ferner ein Verfahren zur Verarbeitung von thermoplastischen, vor der Formgebung gelierten und durchgekneteten Kunststoffen mit Weichmacherzus atz zur Herstellung elastischer Formkörper bekannt, bei welchem der Kunststoff bereits während des Gelierens und Durchknetens in einer Presse einer Vorpressung unterworfen, dann ohne Druckminderung einer zweiten Presse zugeführt und aus dieser unmittelbar in die Hohlform gedrückt wird.
  • Die Erfindung bezweckt insbesondere das Verfahren und die Technik der Herstellung von hohlen geformten Gegenständen aus weichgemachten Vinylharzen, insbesondere Polyvinylchlorid und Mischpolymerisaten, z. B. dem Mischpolymerisat von Vinylchlorid und Vinylacetat unter Verwendung einer geteilten nicht porösen Form, deren Hohlraum mit einer abgemessenen Menge des zu formenden Materials beschickt wird, und Drehung der geschlossenen Form in einer Mehrzahl von Ebenen, derart zu verbessern, daß diese Stoffe bei der Herstellung solcher Gegenstände in vorteilhafter Weise verwendet werden können und daß das Erzeugnis gleichförmig ist und das richtige Gefüge und die gewünschte Elastizität mit einem Minimum an Ausschuß oder minderwertiger Ware besitzt.
  • Gemäß der Erfindung erhitzt man die auf der Formhmenfläche gebildete Schicht des Vinylharzes bei sich drehender Form bis zum Gelieren, führt dann der geschlossenen Form zusätzliche Wärme zu, durch die die gelierte Schicht gegen die Innenfläche der Form geschmolzen wird, kühlt darauf die Form nur so weit ab, bis die Temperatur der Schicht etwas unterhalb ihres Schmelzpunktes liegt, und entfernt dann den fertigen Gegenstand aus der Form.
  • Nach dem Verfahren gemäß der Erfindung werden Erzeugnisse von hervorragender Qualität erhalten, die sich sowohl hinsichtlich der genauen Abformung des Musters der Form als auch hinsichtlich der Festigkeit und Gleichmäßigkeit des hergestellten hohlen Gegenstandes auszeichnen.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel, das sich auf die Herstellung von kleinen hohlen Puppen bezieht, näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt ein Beispiel einer zweiteiligen Form, welche zur Herstellung kleiner Puppen geeignet ist, in geöffnetem Zustand; Fig. 2 zeigt die Form in einer anderen Stufe des Verfahrens in geschlossenem Zustand; Fig. 3 zeigt eine Puppe, welche nach dem Verfahren gemäß der Erfindung hergestellt worden ist.
  • Zur Herstellung der zu formenden oder zu gießenden Masse werden Plastifizierungsmittel und Vinylharz innig gemischt; Es kann ein Gemisch von Plastifizierungsmitteln verwendet werden, das außerdem ein Streckmittel, z. B. eine teilweise hydrierte Mischung von isomeren Terphenylen, und ein Stabilisierungsmittel, wie Barium-Harz-Oleat, enthält. Die Plastifizierungsmasse kann beispielsweise folgende Zusammensetzung haben: Dioctylphthalat . .. 2438 g Dioctyladipat . . . 1644 g Streckmittel ........ . 1077 g Barium-Harz-Oleat .. 284 g Die Viscosität der zu verwendenden Gießmasse hängt von dem Mengenverhältnis von Plastiflzierungsmasse zu Vinylharz ab, wobei die Wahl der anfänglichen Viscosität der Gießmasse durch die bei dem Fertigerzeugnis gewünschte Festigkeit und Elastizität bestimmt wird. Der Anteil von Plastifizierungsmittel zu Vinylharz kann zwischen 25 und 150 °/o variieren.
  • Bei der Wahl solcher Mengenverhältnisse von Plastifizierungsmittel und Vinylharz kann die anfängliche Viscosität einen Wert von 5000 cP und darüber aufweisen. Die Gießmasse kann außerdem noch inerte Füllstoffe, wie Ton oder Schlämrnkreide, und gegebenenfalls Pigmente sehr feiner Teilchengröße enthalten.
  • Beispielsweise können zur Herstellung der Gießmasse etwa 1200 g Füllstoff und etwa 6350 g eines Vinylpolymerisatpulvers zu dem genannten Ansatz der Plastifizierungsmasse zugegeben werden. Die erhaltene Mischung wird innig gerührt und zweckmäßig unter Vakuum, z. B. von 68 cm, entlüftet. Die sich ergebende Gießmasse ist dann eine glatte homogene Flüssigkeit, die etwa die Konsistenz eines gewöhnlichen Rahms aufweist und vollständig frei von eingeschlossenen Luftteilchen ist.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung kann in bezug auf den Gießvorgang in einzelnen Formen durchgeführt werden; bei der Herstellung in technischem Maßstab ist es jedoch erwünscht, eine automatische Maschine zu verwenden, bei welcher eine Vielzahl von Formen auf einem endlosen Förderband durch eine Beschickungsstelle geführt wird, an welcher eine Charge des Gießmaterials, welche ausreicht, um die äußere Hülle 7 des Spielzeuges 6 zu bilden, dem einen Teil einer Matrize oder Form 8 zugeführt wird, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, in welcher die zugeführte Gießmasse mit 10 angedeutet ist. Die Form wird dann geschlossen, und ihre Teile werden fest zusammengeklemmt, um einen Verlust an Gießmasse zu verhindern. Die Form wird darauf in verschiedenen Ebenen fortlaufend gedreht, so daß das Material auf der gesamten inneren Oberfläche der Form eine gleichförmige Schicht 12 bildet. Zuerst geliert das Material an der Innenwand der Form, und dann, wenn die Form ihre Bewegung durch eine beheizte Kammer hindurch fortsetzt, schmilzt die Haut oder Hülle, um die Wandung des Fertigerzeugnisses zu bilden. Die Form wird dann zweckmäßig durch einen Wasserstrahl gekühlt, bis die Temperatur des Erzeugnisses sich ausreichend unterhalb des Schmelzpunktes befindet. Danach wird die Form geöffnet und das Erzeugnis her- ausgenommen. Mit Rücksicht auf die Temperatur der Luft in dem Körper des Fertigerzeugnisses ist es erwünscht, das Erzeugnis zu ventilieren, gewöhnlich nachdem es aus der Form entfernt worden ist, andernfalls würde beim Abkühlen das Erzeugnis zusammenfallen. Eine Ventilieröffnung des Erzeugnisses ist bei 14 in Fig. 3 angedeutet.
  • Die Größe der Charge, welche in die Form eingeführt wird, soll so bemessen sein, daß eine Hülle oder Schale von der gewünschten Dicke an der Forminnenfläche gebildet wird und kein nicht gelierter oder nicht verfestigter Rückstand an Gießmasse vorhanden ist. Bei früheren Versuchen ist es üblich gewesen, die Form mit einer größeren Menge an Gießmasse zu beschicken, aus einer gewissen Menge der Gießmasse auf der Innenwand der Form eine Schale oder Hülle bilden zu lassen und dann den Überschuß oder die nicht gelierte Masse aus der Form auszugießen. Durch geeignete Zusammensetzung des Materials und Einführung der genauen Menge, welche notwendig ist, um die Hülle zu bilden, ist die Entfernung von nicht geliertem oder nicht verfestigtem Material bei dem Verfahren gemäß der Erfindung nicht erforderlich, so daß das Verfahren nicht nur vereinfacht wird, sondem es auch für fortlaufende maschinelle Arbeitsvorgänge geeignet gemacht wird.
  • Die Wärme, die erforderlich ist, um die Vinylharze zunächst zu gelieren und dann zu schmelzen, ändert sich mit der Zusammensetzung; die anzuwendenden Temperaturen liegen aber gewöhnlich zwischen 149 und 2040 C. Die erforderliche Zeit hängt von einer Anzahl von Faktoren, z. B. der Zusammensetzung der Gießmasse und der Wärmeleitfähigkeit der Form ab.
  • Gewöhnlich wird die Form einer Strahlungsbeheizung unterworfen, und die erforderliche Zeit, um das Innere der Form auf Schmelztemperatur zu bringen, sowie die Zeit, welche notwendig ist, um das Verfahren zu vollenden, wird durch die Erfordernisse in jedem einzelnen Fall beherrscht. Bei dem gegebenen Beispiel wurde die Temperatur im Inneren der Form während eines Zeitraumes von 2 Minuten auf etwa 2040 C gehalten.
  • Während der Gelier- und Schmelzperiode ist die Form vollständig geschlossen, so daß der Druck innerhalb der Form notwendigerweise auf einer erheblichen Höhe gehalten wird. Dieser Innendruck wirkt auf die Hülle aus Vinylharz, das sich auf der Forminnenfläche abgesetzt hat, und es ist anzunehmen, daß darin ein wesentlicher Faktor zur Erzielung der Qualität des Fertigerzeugnisses liegt.
  • Nachdem die Schmelzperiode beendet ist, wird die Form bis auf eine Temperatur gekühlt, die ausreichend unterhalb der Schmelztemperatur liegt und bei welcher der fertige Gegenstand ohne Verletzung aus der Form herausgenommen und gehandhabt werden kann, wobei die Verringerung des Drucks dennoch kein Zusammenfallen des Gegenstandes verursacht.
  • Dies wird z. B. dadurch erreicht, daß die Form einem Wasserstrahl ausgesetzt wird, welcher die Temperatur auf etwa 82 bis 930 C herabsetzt. Nachdem der Gegenstand aus der Form entfernt worden ist, wird er gemäß vorstehender Beschreibung ventiliert. Dies kann auch dadurch erfolgen, daß beispielsweise in der Form ein Zapfen 16 angeordnet wird, welcher während des Gießvorganges die Öffnung in der Wandung des Behälters bildet.
  • Irgendwelcher Grat, der etwa durch Hindurchsickern einer kleinen Menge der Gießmasse durch die Fuge der Form entstanden sein sollte, wird entfernt, wonach der Gegenstand dann fertig ist Einer der Vorteile des Verfahrens gemäß der Erfindung besteht darin, daß bei seiner Anwendung höchst komplizierte Form- oder Matrizenmuster genau und treu in dem fertigen Gegenstand wiedergegeben werden. Das Verfahren gemäß der Erfindung ist insbe sondere für die Herstellung von hohlen Gegenständen, z. B. Kinderspielzeug, durchgeführt worden. Es wurde jedoch gefunden, daß das Gießmaterial auch in Verbindung mit anderen Gießverfahren verwendet werden kann, bei welchen eine Schicht des Gießmaterials auf einer Form oder einer anderen Unterlage oder einem Träger niedergeschlagen und dann zum Schmelzen gebracht wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Herstellen von hohlen Gegenständen aus mit einem Plastifizierungsmittel versetzten Vinylharzen, wie Polyvinylchlorid und ähnlichen Vinylpolymerisaten und -mischpolymerisaten, bei dem eine abgemessene Menge des zu formenden Materials als Charge in den Hohl- raum einer geteilten nicht porösen Form eingebracht und die Form nach dem Schließen in einer Mehrzahl von Ebenen gedreht wird, um die Charge als gleichmäßige Schicht über die gesamte Innenfläche des Formhohlraumes zu verteilen, dadurch gekennzeichnet, daß man die auf der Forminnenfläche gebildete Schicht des Vinylharzes bei sich drehender Form bis zum Gelieren erhitzt, dann der geschlossenen Form zusätzliche Wärme zuführt, durch die die gelierte Schicht gegen die Innenfläche der Form geschmolzen wird, darauf die Form nur so weit abkühlt, bis die Temperatur der Schicht etwas unterhalb ihres Schmelzpunktes liegt, und dann den fertigen Gegenstand aus der Form entfernt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssige Mischung vor dem Einbringen in die Form in an sich bekannter Weise entlüftet wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 812 476, 655 546, 622415,71001, 65494; schweizerische Patentschrift Nr. 281 524.
DES33866A 1953-06-15 1953-06-15 Verfahren zum Herstellen von hohlen Gegenstaenden aus mit einem Plastifizierungsmittel versetzten Vinylharzen Pending DE1149882B (de)

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