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DE1149875B - Selbsttaetige Regelvorrichtung fuer unmittelbar an ein Versorgungsnetz angeschlossene Wasser-Sammelheizungsanlagen - Google Patents

Selbsttaetige Regelvorrichtung fuer unmittelbar an ein Versorgungsnetz angeschlossene Wasser-Sammelheizungsanlagen

Info

Publication number
DE1149875B
DE1149875B DED33262A DED0033262A DE1149875B DE 1149875 B DE1149875 B DE 1149875B DE D33262 A DED33262 A DE D33262A DE D0033262 A DED0033262 A DE D0033262A DE 1149875 B DE1149875 B DE 1149875B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
temperature
flow opening
control device
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED33262A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Sorensen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1149875B publication Critical patent/DE1149875B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00Details
    • F24D19/10Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24D19/1006Arrangement or mounting of control or safety devices for water heating systems
    • F24D19/1009Arrangement or mounting of control or safety devices for water heating systems for central heating
    • F24D19/1015Arrangement or mounting of control or safety devices for water heating systems for central heating using a valve or valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

  • Selbsttätige Regelvorrichtung für unmittelbar an ein Versorgungsnetz angeschlossene Wasser-Sammelheizungsanlagen Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Regelvorrichtung für unmittelbar an ein Versorgungsnetz angeschlossene Wasser-Sammelheizungsanlagen, in deren Rücklaufleitung zum Versorgungsnetz ein in Abhängigkeit von der Temperatur des Rücklaufwassers thermostatisch gesteuerter Mengenregler angeordnet ist.
  • Bei bekannten Anlagen dieser Art ist die Durchlauföffnung des Regelventils (Mengenreglers) für die größte Belastung bemessen, die in der Anlage vorkommen kann. Dies bedeutet, daß das Ventil in der Übergangszeit, z. B. im frühen Herbst oder späten Frühjahr, bei geringer Belastung der Heizungsanlage im unteren Teil seiner Regelcharakteristik arbeitet, was eine unbefriedigende Regelung ergibt. Bei kleinen Belastungen ist nämlich die Hubhöhe des Ventils gering, so daß Zunder und andere Verunreinigungen in dem von der Versorgungsquelle zugeführten und in der Anlage umlaufenden Wasser das Ventil in seiner Einstellung beeinträchtigen können.
  • Es wird zwar zuweilen dem Regelventil ein weiteres, von Hand bedienbares Ventil parallel geschaltet. Hierdurch erreicht man jedoch nur eine Verlagerung des Regelbereichs des thermostatgesteuerten Ventils, nicht aber eine genaue Regelung der Rücklaufwassermenge.
  • Die Wirtschaftlichkeit einer Heizungsanlage wird in hohem Grade davon beeinflußt, daß auch bei geringerem Wärmeverbrauch in der Anlage nicht mehr Rücklaufwasser an die Versorgungsquelle zurückgeschickt wird als notwendig, sowie daß die Temperatur des Rücklaufwassers bei Abgabe an die Rücklaufleitung des Versorgungsnetzes so niedrig ist, wie es dem Wärmebedarf der Anlage entspricht. Die Wirtschaftlichkeit hängt somit von der Genauigkeit der Regelung, d. h. von der Charakteristik des Regelventils und bei Handregelung mit Hilfe eines zusätzlichen Ventils von einer ständigen und sorgfältigen Beaufsichtigung ab, was einen gewissen Aufwand erfordert.
  • Es ist zwar bekannt, einem in der Rücklaufleitung eines Warmwasserbereiters eingeschalteten Mengenregler ein zusätzliches Ventil parallel zu schalten. Während hierbei der Mengenregler in Abhängigkeit von der Temperatur des Rücklaufwassers arbeitet, ist die Durchlaßmenge des zusätzlichen Ventils von der Wassertemperatur in der Vorlaufleitung des Warmwasserbereiters abhängig, was darauf beruht, daß es sich um eine Fernheizanlage handelt, bei der außerhalb der Heizperiode die Vorlauftemperatur der Warmwasserbereitung niedrig gehalten wird. Hierdurch soll erreicht werden, daß bei den verschiedenen Betriebsarten im Winter oder Sommer der Mengenregler oder nur das zusätzliche Ventil den gesamten Abfluß regelt.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine selbsttätige Regelvorrichtung zu schaffen, bei der sich unabhängig von der Temperatur in der Vorlaufleitung zu jeder Jahreszeit, also unabhängig von der Größe der Heizleistung, eine genaue Regelung ergibt. Hierfür ist bei einer Regelvorrichtung der eingangs angeführten Gattung nach der Erfindung dem Mengenregler ein ebenfalls von der Temperatur des Rücklaufwassers gesteuertes, zusätzliches Ventil parallel geschaltet, dessen Durchflußöffnung bei Temperaturen innerhalb des Temperaturbereichs des Rücklaufwassers von der Durchflußöffnung des Mengenreglers verschieden und derart einstellbar ist, daß es bei einer anderen Temperatur schließt als der Mengenregler.
  • Dadurch wird erzielt, daß bei passender Wahl der Schließtemperaturen der beiden Ventile dasjenige Ventil, das die kleinere Durchflußöffnung hat, die Regelung der Rücklaufwassermenge übernimmt. Das trifft z. B. für die Übergangszeit im Herbst oder im Frühjahr zu, wenn nur eine kleinere Wassermenge von der Versorgungsquelle für die Heizungsanlage verbraucht wird, während beide Ventile die Warmwassermenge in Zeiträumen regeln, z. B. im Winter, wenn eine größere Warmwassermenge von der Versorgungsquelle für die Heizungsanlage benötigt wird.
  • Die Regelgenauigkeit ist in den Zeiträumen, in denen nur das Ventil mit der kleineren Durchflußöffnung den Regelvorgang beeinflußt, wesentlich größer, als wenn ständig nur ein Ventil mit einer so großen Durchflußöffnung verwendet wird, die dem größten Wärmeverbrauch der Anlage entspricht.
  • Eine Ausführung der Erfindung ist in der Weise möglich, daß das Ventil mit der kleineren Durchflußöffnung mit einer höheren Öffnungstemperatur arbeitet als das Ventil mit der größeren Durchflußöffnung. Umgekehrt kann aber auch das Ventil mit der größeren Durchflußöffnung in Zeiträumen mit großem Wärmeverbrauch mit einer höheren öffnungstemperatur arbeiten als das Ventil mit der kleineren Durchflußöffnung. Man wird die eine oder andere Anordnung wählen, je nach dem Belastungsfall und den besonderen Umständen.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt Fig. 1 eine Heizungsanlage mit einer Regelvorrichtung nach der Erfindung im Schema, Fig. 2 Kurven für die Größe der Durchflußöffnung in Abhängigkeit von der Rücklaufwassertemperatur für ein Ventil mit kleiner Durchflußöffnung und für ein Ventil mit großer Durchflußöffnung, beide für eine Anlage während der Heizperiode im Winter bei großem Wärmeverbrauch, Fig. 3 eine Kurve, die die gesamte Durchflußöffnung für die beiden Ventile darstellt, deren Charakteristiken in Fig. 2 gezeigt sind, Fig. 4 Kurven für zwei Ventile, beide für eine Anlage in den Übergangszeiten im Frühjahr und im Herbst bei niedrigem Wärmeverbrauch, und Fig. 5 eine Kurve, die die gesamte Durchflußöffnung für die beiden Ventile darstellt, deren Charakteristiken in Fig. 4 gezeigt sind.
  • In Fig. 1 ist schematisch eine bekannte, thermostatisch geregelte Heizungsanlage gezeigt, vorzugsweise eine Fernheizanlage, die von einer nicht gezeigten Versorgungsquelle, wie einem Heizkessel oder einem Fernheizwerk, über eine Vorlaufleitung 1 mit einem Wärmeträger, wie warmem Wasser, versorgt wird. Das Warmwasser läuft in der Hausheizungsanlage durch eine Vorlaufleitung 2, die Heizkörper 3 und eine Rücklaufleitung 4 mit der an sich bekannten Kurzschlußleitung mit einem Rücklaufwasser-Beimischventil S um, bis das Wasser auf eine festgelegte Temperatur, z. B. 40° C, abgekühlt ist. Bei dieser Temperatur wird ein in der Rücklaufleitung 6 des Versorgungsnetzes (Fernheiznetzes) vorgesehenes und von der Temperatur des Rücklaufwassers thermostatisch gesteuertes Mengen- oder Regelventil 7 geöffnet. Das abgekühlte Wasser wird über einen Wassermesser 8 an den nicht dargestellten Heizkessel oder das Fernheizwerk zurückgeführt. Da das Regelventil 7 ohne das zusätzliche Ventil 9 in einer Umgehungsleitung des Ventils 7 mit einer maximalen Durchflußöffnung entsprechend der größten Rücklaufwassermenge der Hausanlage, d. h. im Winterbetrieb, bemessen ist, arbeitet dieses Ventil in übergangszeiten, wenn die Rücklaufwassermenge nur gering ist, z. B. 10% der maximalen Menge, nur im niederen Teil seiner Charakteristik und gibt daher eine unbefriedigende Regelung, unter anderem die eingangs angeführten Schwierigkeiten, die wegen der in diesem Fall geringen Hubhöhe des Ventils entstehen können.
  • In einer Anlage gemäß der Erfindung ist daher dem Regelventil 7, wie in Fig. 1 dargestellt, ein ebenfalls von der Temperatur des Rücklaufwassers gesteuertes, zusätzliches Ventil 9 parallel geschaltet, dessen Durchflußöffnung bei jeder Temperatur innerhalb des Temperaturbereichs des Rücklaufwassers von der Durchflußöffnung des Regelventils verschieden ist und das dazu bestimmt ist, bei einer anderen Temperatur zu öffnen als das Regelventil 7. In Fig. 2 sind Kurven 10 und 11 für die Größe A der Durchflußöffnung in Abhängigkeit von der Temperatur T des Rücklaufwassers gezeigt, und zwar für ein Regelventil 7 mit großer, maximaler Durchflußöffnung oder für ein zusätzliches Ventil 9 mit einer wesentlich kleineren; maximalen Durchflußöffnung.
  • Durch Parallelschaltung der beiden Ventile 7 und 9 mit Durchflußcharakteristiken wird die in Fig. 3 gezeigte, für einen großen Wärmeverbrauch, z. B. im Winter, verwendbare, gesamte Durchflußcharakteristik erreicht, wobei die Öffnungstemperaturen der zwei Ventile TS, T," so eingestellt sind, daß T, größer als T," ist. Dadurch wird erzielt, daß das Ventil 7, weiter unten das große Ventil genannt, bei der Temperatur TS, die z. B. 40° C sein kann, öffnet und offen sein wird, wenn der Wärmeverbrauch der Anlage groß ist, während das zusätzliche Ventil 9, weiter unten das kleine Ventil genannt, erst bei der niedrigeren Temperatur T,", die z. B. 37° C sein kann, öffnet, wenn der Wärmeverbrauch größer ist als der Rücklaufwassermenge der maximalen Durchflußöffnung des großen Ventils entspricht. In Übergangszeiten mit niedrigem Wärmeverbrauch (Fig. 4, 5) sind die Öffnungstemperaturen der beiden Ventile von Hand oder selbsttätig so geändert, daß die Öffnungstemperatur T," des zusätzlichen Ventils 9, die z. B. 40° C sein kann, größer ist als die Öffnungstemperatur t, des Ventils 7, die z. B. 37° C sein kann.
  • Durch Einstellen der beiden Ventile 7 und 9 in der Weise, daß die Lage ihrer Charakteristiken wie in Fig. 4 wird, erhält man die in Fig. 5 gezeigte gesamte Durchflußcharakteristik. Dadurch wird erzielt, daß das kleine Ventil 9 die Rücklaufwassermenge regelt, wenn der Wärmeverbrauch in der Anlage gering ist, so daß hierbei große Genauigkeit erreicht werden kann und infolge der großen Hubhöhe Zusetzen des Ventils durch Zunder oder ähnliche Schmutzteilchen verhindert wird. Wenn der Wärmeverbrauch um so viel steigt, daß die Temperatur des Rücklaufwassers unter die Öffnungstemperatur t, fällt, öffnet auch das große Ventil, was in der Übergangszeit nur selten eintreten wird. Geschieht es häufig, dann kann auf einfache Weise die in Fig. 3 gezeigte Durchflußcharakteristik durch Ändern der Öffnungstemperaturen der beiden Ventile von t,", t, in T,", T, übergegangen werden.
  • Ein Vergleich von Fig. 3 und 5 ergibt, daß bei der Einstellung der beiden Ventile, so, daß T5 größer als T," ist, die gesamte Durchflußöffnung der beiden Ventile im Bereich einer Mitteltemperatur T," = T, (z. B. 37° C) wesentlich größer sein wird, als wenn die beiden Ventile so eingestellt werden, daß t, größer als t," ist. Daher ist die erstgenannte Regeleeinstellung besonders für großen Wärmebedarf im Winter und die letztgenannte Regeleinstellung besonders für geringeren Wärmebedarf in den Übergangszeiten bestimmt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Selbsttätige Regelvorrichtung für unmittelbar an ein Versorgungsnetz angeschlossene Wasser-Sammelheizungsanlagen, in deren Rücklaufleitung zum Versorgungsnetz ein in Abhängigkeit von der Temperatur des Rücklaufwassers thermostatisch gesteuerter Mengenregler angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß dem Mengenregler (7) ein ebenfalls von der Temperatur des Rücklaufwassers gesteuertes, zusätzliches Ventil (9) parallel geschaltet ist, dessen Durchflußöffnung bei Temperaturen innerhalb des Temperaturbereichs des Rücklaufwassers von der Durchflußöffnung des Mengenreglers verschieden und derart einstellbar ist, daß es bei einer anderen Temperatur schließt als der Mengenregler (Fig. 1).
  2. 2. Regelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil mit der kleineren Durchflußöffnung mit einer höheren öffnungstemperatur (t") arbeitet als das Ventil mit der größeren Durchflußöffnung.
  3. 3. Regelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil mit der größeren Durchflußöffnung in Zeiträumen mit großem Wärmeverbrauch mit einer höheren öffnungstemperatur (T,) arbeitet als das Ventil mit der kleineren Durchfiußöfnung. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 961386.
DED33262A 1959-05-08 1960-05-04 Selbsttaetige Regelvorrichtung fuer unmittelbar an ein Versorgungsnetz angeschlossene Wasser-Sammelheizungsanlagen Pending DE1149875B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DK1149875X 1959-05-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1149875B true DE1149875B (de) 1963-06-06

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ID=8157670

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED33262A Pending DE1149875B (de) 1959-05-08 1960-05-04 Selbsttaetige Regelvorrichtung fuer unmittelbar an ein Versorgungsnetz angeschlossene Wasser-Sammelheizungsanlagen

Country Status (1)

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DE (1) DE1149875B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961386C (de) * 1954-07-02 1957-04-04 Erich Strempel Verfahren zum Betrieb von Fernheizanlagen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961386C (de) * 1954-07-02 1957-04-04 Erich Strempel Verfahren zum Betrieb von Fernheizanlagen

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