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DE1149792B - Ladeeinrichtung fuer Akkumulatoren - Google Patents

Ladeeinrichtung fuer Akkumulatoren

Info

Publication number
DE1149792B
DE1149792B DEST14931A DEST014931A DE1149792B DE 1149792 B DE1149792 B DE 1149792B DE ST14931 A DEST14931 A DE ST14931A DE ST014931 A DEST014931 A DE ST014931A DE 1149792 B DE1149792 B DE 1149792B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rectifier
unregulated
voltage
charging
additional
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST14931A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Joachim Balkow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEST14931A priority Critical patent/DE1149792B/de
Publication of DE1149792B publication Critical patent/DE1149792B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • H02J7/50

Landscapes

  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description

  • Ladeeinrichtung für Akkumulatoren Im Hauptpatent 1118 329 ist eine elektrische Ladeeinrichtung zur gleichmäßigen Ladung von mehreren Akkumulatoren unterschiedlichen Ladungszustandes und/oder unterschiedlicher Größe unter Verwendung eines spannungsgeregelten und mehrerer ungeregelter Gleichrichtergeräte beschrieben, bei der jedem Akkumulator ein ungeregeltes Gleichrichtergerät zugeordnet ist, über das er geladen wird, und daß kurz vor Erreichen der Gasungsspannung eines Akkumulators das entsprechende ungeregelte Gleichrichtergerät durch ein Spannungsrelais parallel zu dem gemeinsamen spannungsgeregelten Gleichrichtergerät geschaltet wird und bei Unterschreiten eines bestimmten Ladestromes das entsprechende ungeregelte Gerät durch ein Minimalstromrelais abgeschaltet wird.
  • Gemäß der Erfindung wird dieses Ladeverfahren dadurch weiter verbessert, vor allem verkürzt, daß gegen Ende der Ladung ein weiteres Gleichrichtergerät (Zusatzgleichrichter) automatisch in Reihe zu dem geregelten Gerät geschaltet wird. Dadurch werden gegen Ende der Ladung die Akkumulatoren mit erhöhter Spannung geladen.
  • In Fig. 1 ist die Kennlinie einer Ladeeinrichtung zur Ladung von Bleiakkumulatoren gemäß der Erfindung dargestellt. Zunächst wird eine an die Ladeeinrichtung angeschlossene Batterie durch das ungeregelte Gerät entsprechend der Kennlinie A bis zur Spannung von z. B. 2,35 V pro Zelle (Punkt B) geladen. Dann wird automatisch das geregelte Gerät (mit der Kennlinie C) parallel geschaltet und damit die Spannung an der Batterie auf 2,4 V pro Zelle konstant gehalten. Wenn der Strom des geregelten Gerätes auf einen bestimmten Wert gesunken ist, wird das ungeregelte Gerät abgeschaltet. Der Ladestrom sinkt nun bei konstanter Ladespannung weiter. Wenn er z. B. auf 20 % des 5stündigen Entladestromes der Batterie gesunken ist, wird gemäß der Erfindung in Reihe zu dem geregelten Gerät automatisch ein weiteres Gerät geschaltet. Die Spannung der Batterie steigt nun mit fallendem Strom wieder an. wodurch die Ladezeit verkürzt wird (Teil D der Kennlinie in Fig. 1).
  • In Fig. 2 ist teilweise als Blockschaltbild ein Ausführungsbeispiel der Ladeeinrichtung gemäß der Erfindung dargestellt. Mit 1 ist der ungeregelte Gleichrichter bezeichnet, der zunächst die Batterie 2 bis zur Spannung von 2,35 V pro Zelle lädt. Dann wird durch den Schützkontakt 3 über das Ventil 4 das auf 2,4 V pro Zelle geregelte Gerät 5 parallel geschaltet. Gleichzeitig fließt von dem Zusatzgerät 6 gemäß der Erfindung ein Strom über den Widerstand 7 und das Ventil 4. Dieser Strom ist durch den Widerstand 7 so eingestellt, daß sein Wert 20 % des 5stündigen Entladestromes der Battterie beträgt.
  • Schließlich wird durch den Kontakt 8 der Gleichrichter 1 abgeschaltet. Wenn der vom Gerät 5 an die Batterie fließende Ladestrom den Wert des Kurzschlußstromes von Gerät 6 über den Widerstand 7 und das Ventil 4 unterschreitet, sperrt das Ventil. Das Zusatzgerät, das in diesem Beispiel ebenfalls als spannungsgeregeltes Gerät ausgeführt ist, liegt dann in Reihe mit dem geregelten Gerät 5 an der Batterie 2. Durch den Spannungsabfall am Widerstand 7 steigt die Ladespannung an der Batterie mit kleiner werdendem Strom an. Die durch das Ventil 4 automatisch bewirkte Reihenschaltung derGleichrichtergeräte kann auch durch entsprechende, messende Relais durchgeführt werden.
  • Die Verwendung eines geregelten Gerätes als Zusatzgerät 6 hat den Vorteil, daß mehrere ungeregelte Gleichrichter 1, i a usw. mit den beiden geregelten Geräten zusammenarbeiten können. Es braucht dann nur der jedem Ladekreis zugeordnete Widerstand 7, 7a usw. entsprechend bemessen zu werden. Die übrigen Elemente der Ladekreise sind gleich. Sie sind in Fig. 2 für den dargestellten zweiten Kreis mit den gleichen Bezugszahlen, denen der Buchstabe a hinzugefügt wurde, bezeichnet wie die Elemente des beschriebenen ersten Kreises.
  • Für Bleiakkumulatoren ist eine Erhöhung der Ladespannung über 2,4 V pro Zelle erst dann zulässig, wenn der Ladestrom auf etwa 20 % des Wertes des 5stündigen Entladestromes gesunken ist. Aus diesem Grund müssen die Widerstände 7, 7a usw. so gewählt werden, daß im Kurzschlußfall, d. h. wenn das Zusatzgerät über den Widerstand und das Ventil kurzgeschlossen ist, ein Strom dieser Größe fließt.
  • Die Verluste in den Widerständen sind relativ klein. Sie betragen z. B. bei einer 160-Ah-Fahrzeugbatterie mit 40 Zellen bei Beginn der Zusatzladung 77 W. Die Ladeleistung für diese Batterie ist 3072 W bei Ladung mit 2,4V pro Zelle und einem Strom, der die Größe des fünfstündigen Entladestromes hat.
  • In Fig. 3 ist ein weiters Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die ungeregelten Gleichrichter sind wieder mit 1, 1 a bezeichnet, die Schützkontakte mit 3, 3 a und die Ventile, über die das geregelte Gerät 5 an die Batterie 2, 2 a angeschlossen wird, mit 4, 4a. An Stelle des gemeinsamen Zusatzgerätes 6 in dem Beispiel der Fig. 2 sind hier getrennte Gleichrichter 9, 9 a vorgesehen. Sie werden über die Drosseln 10, 10 a aus Sekundärwicklungen 11, 11 a eines gemeinsamen Transformators mit der Primärwicklung 12 mit Wechselstrom versorgt. Die Spannung an der Primärwicklung kann vorzugsweise konstant gehalten werden, wodurch die Ladeeinrichtung unempfindlich gegen Spannungs- und Frequenzschwankungen des Netzes wird.
  • Die Zusatzgeräte dieses Ausführungsbeispiels besitzen auf Grund der Spannungsabfälle der Brückengleichrichter, Drosseln und des Transformators eine fallende Kennlinie, die nach dem Zuschalten den gewünschten Anstieg der Kennlinie (Teil D in Fig. 1) hervorrufen. Als Zusatzgerät kann aber auch ein einfaches Gleichrichtergerät mit fallender Kennlinie verwendet werden.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, als Zusatzgerät mit fallender Kennlinie den zunächst die Ladung allein durchführenden, ungeregelten Gleichrichter zu verwenden, dessen Kennlinie gegebenenfalls entsprechend umgeschaltet wird. Wenn mehrere ungeregelte Gleichrichter mit einem geregelten Gerät zusammenarbeiten sollen, kann ein ungeregelter Gleichrichter auch so umgeschaltet werden, daß er als Zusatzgerät mit konstanter Spannung verwendet werden kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrische Ladeeinrichtung zur gleichmäßigen Ladung von mehreren Akkumulatoren unterschiedlichen Ladungszustandes und/oder unterschiedlicher Größe unter Verwendung eines spannungsgeregelten und mehrerer ungeregelter Gleichrichtergeräte, bei der jedem Akkumulator ein ungeregeltes Gleichrichtergerät zugeordnet ist, über das er geladen wird und kurz vor Erreichen der Gasungsspannung eines Akkumulators das entsprechende ungeregelte Gleichrichtergerät durch ein Spannungsrelais parallel zu dem gemeinsamen spannungsgeregelten Gleichrichtergerät geschaltet wird und bei Unterschreiten eines bestimmten Ladestromes das entsprechende ungeregelte Gerät durch ein Minirnalstromrelais abgeschaltet wird, nach Patent 1118 329, da-durch gekennzeichnet, daß gegen Ende der Ladung ein weiteres Gleichrichtergerät (Zusatzgleichrichter) automatisch in Reihe zu dem geregelten Gerät geschaltet wird.
  2. 2. Ladeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzgerät als spannungsgeregeltes Gleichrichtergerät ausgebildet ist und über einen Widerstand an den Akkumulator angeschlossen wird.
  3. 3. Ladeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatzgleichrichter als Gleichrichtergerät mit fallender Kennlinie ausgebildet ist.
  4. 4. Ladeeinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Zusatzgleichrichter das zunächst die Ladung allein durchführende, ungeregelte Gleichrichtergerät verwendet wird.
  5. 5. Ladeeinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere ungeregelte Geräte mit zwei am Ende der Ladung in Reihe geschalteten Geräten (geregelter Gleichrichter und Zusatzgleichrichter) zusammenarbeiten.
  6. 6. Ladeeinrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das geregelte Gleichrichtergerät über ein Ventil an den Akkumulator angeschlossen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift L 11435 VIIIb/21c (bekanntgemacht am 21. 6. 1956).
DEST14931A 1959-03-25 1959-03-25 Ladeeinrichtung fuer Akkumulatoren Pending DE1149792B (de)

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