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DE1149773B - Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist - Google Patents

Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist

Info

Publication number
DE1149773B
DE1149773B DES75152A DES0075152A DE1149773B DE 1149773 B DE1149773 B DE 1149773B DE S75152 A DES75152 A DE S75152A DE S0075152 A DES0075152 A DE S0075152A DE 1149773 B DE1149773 B DE 1149773B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rhenium
contact arrangement
contact
arrangement according
housed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES75152A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Chem Dr Georg Eckert
Gerd J Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DES64319A external-priority patent/DE1112161B/de
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES75152A priority Critical patent/DE1149773B/de
Priority to CH913462A priority patent/CH413046A/de
Priority to GB29518/62A priority patent/GB965142A/en
Publication of DE1149773B publication Critical patent/DE1149773B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/38Cold-cathode tubes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/02Contacts characterised by the material thereof
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/02Contacts characterised by the material thereof
    • H01H1/0201Materials for reed contacts
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/64Protective enclosures, baffle plates, or screens for contacts
    • H01H1/66Contacts sealed in an evacuated or gas-filled envelope, e.g. magnetic dry-reed contacts
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/02Contacts characterised by the material thereof
    • H01H2001/0208Contacts characterised by the material thereof containing rhenium
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0064Tubes with cold main electrodes (including cold cathodes)
    • H01J2893/0065Electrode systems

Landscapes

  • Coating By Spraying Or Casting (AREA)

Description

Die Hauptpatentanmeldung bezieht sich auf eine Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist, der mit einem Schutz- oder Edelgas gefüllt ist. Bei einer derartigen Kontaktanordnung besitzt der Bereich der Kontakte, über den sich im wesentlichen eine im Falle einer Kontaktbetätigung ausbildende Glimmentladung erstreckt, eine aus einem hochschmelzenden Metall nach Art einer sogenannten Einmetallkathode bestehende Oberfläche.
Die nachstehend beschriebene Erfindung eröffnet die Möglichkeit, durch Wahl eines ganz bestimmten Materials besondere Vorteile zu erzielen. Erfindungsgemäß wird als hochschmelzendes Metall Rhenium verwendet.
Das Rhenium gehört zu der Gruppe der hochschmelzenden Metalle, wie z. B. Molybdän, Wolfram, Tantal, und besitzt wie diese infolge seines hohen Schmelzpunktes die Eigenschaft, der bei einer Glimmentladung auftretenden Kathodenzerstäubung einen sehr hohen Widerstand entgegenzusetzen. Darüber hinaus weist nun noch das Rhenium den Vorteil auf, daß es gegenüber Verunreinigungen im Füllgas, wie z. B. Wasserdampf oder Kohlenwasserstoffen, sehr beständig ist und infolgedessen eine nur sehr geringe Neigung zeigt, sich mit diesen Verunreinigungen zu verbinden. Solche Verbindungen führen nämlich zu Materialwanderungen, inbesondere auch zu der Kontaktstelle als Folge von chemischen Reaktionen in der Schutzgasatmosphäre, wo sie dann zu sich sehr störend bemerkbar machenden Übergangswiderständen führen und die Lebensdauer eines solchen Kontaktes beeinträchtigen.
Die Rheniumauflage kann beispielsweise durch Plattieren erfolgen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, unter Verwendung eines stabilen Rheniumoxyds dieses aufzusprühen, aufzustreichen oder kataphoretisch abzuscheiden, wonach durch Glühen in reduzierender Atmosphäre das reine Rhenium hervorgebracht wird.
Rhenium läßt sich auch ohne besondere Schwierigkeiten galvanisch aufbringen, was einen besonderen Vorteil dieser Methode im Zusammenhang mit Rhenium darstellt. Es hat sich dabei herausgestellt, daß man die Rheniumschicht dadurch noch besonders widerstandsfähig machen kann, indem man das mit Rhenium galvanisierte Kontaktteil in reduzierender Atmosphäre glüht.
In der Zeichnung ist ein Schutzrohr- oder Schutzgaskontakt dargestellt, bei welchem die Rheniumauflage plattiert ist. Er ist mit einem Schutzrohr 1 versehen, welches die beiden Kontaktfedern 2 und 3 ent-Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist
Zusatz zur Patentanmeldung S 64319 VÜId/21c
(Auslegeschrift 1112 161)
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Chem. Dr. Georg Eckert, München,
und Gerd J. Meyer, Berlin-Schöneberg,
sind als Erfinder genannt worden
hält. Das Schutzrohr 1 besteht aus Glas und ist an seinen Enden unter Einfassung der Kontaktfedern 2 und 3 zugeschmolzen. Die Kontaktfedern 2 und 3 sind im Bereich der Kontaktstelle mit einer aufplattierten Folie 4 versehen, die aus Rhenium besteht. Wie ersichtlich ist die Folie 4 um die aus flachen Blechstreifen bestehenden Kontaktfedern 2 und 3 so weit herumgezogen, daß eine relativ große Fläche entsteht, die bei einer Glimmentladung der hierbei sich ergebenden Kathodenzerstäubung einen entsprechend hohen Widerstand entgegensetzen kann. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Plattierung 4 über den gesamten Bereich der Kontakte 2 und 3 zu ziehen, mit welchem diese in den Innenraum des Schutzrohres 1 hineinragen, wenn mit entsprechend großen Kathodenbedeckungen zu rechnen ist.
Eine mit Rhenium aufgebaute Kontaktanordnung, bei der das Rhenium in einer anderen Weise, wie vorstehend beschrieben, aufgebracht ist, zeigt im Prinzip das gleiche Aussehen wie die Anordnung gemäß Figur, allerdings besitzt in diesem Falle das Rhenium nur eine Schichtdicke von etwa 0,5 bis 10 μ. Bei galvanischer Aufbringung würde im übrigen das Rhenium das gesamte Kontaktende, also auch die Stirnseite der Kontaktfedern, überziehen.

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist, der mit
309 599/248
einem Schutz- oder Edelgas gefüllt ist, wobei der Bereich der Kontakte über den sich im wesentlichen eine im Falle einer Kontaktbetätigung ausbildende Glimmentladung erstreckt, eine aus einem hochschmelzenden Metall nach Art einer sogenannten Reinmetallkathode bestehende Oberfläche besitzt, nach Patentanmeldung S64319Vnib/21c (deutsche Auslegeschrift 1112161), dadurch gekennzeichnet, daß als hochschmelzendes Metall Rhenium verwendet wird.
2. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rhenium in Form einer Folie auf den Kontakten aufplattiert ist.
3. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rhenium galvanisch aufgebracht ist.
4. Kontaktanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Rhenium galvanisierte Kontaktteil in reduzierender Atmosphäre geglüht ist.
5. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rhenium in Form eines stabilen Oxyds, insbesondere durch Aufsprühen, Aufstreichen oder Kataphorese aufgebracht ist und durch nachträgliches Glühen in reduzierender Atmosphäre in das Metall umgewandelt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES75152A 1959-08-06 1961-08-21 Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist Pending DE1149773B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES75152A DE1149773B (de) 1959-08-06 1961-08-21 Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist
CH913462A CH413046A (de) 1961-08-21 1962-07-31 Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist
GB29518/62A GB965142A (de) 1961-08-21 1962-08-01

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES64319A DE1112161B (de) 1959-08-06 1959-08-06 Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist
DES75152A DE1149773B (de) 1959-08-06 1961-08-21 Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1149773B true DE1149773B (de) 1963-06-06

Family

ID=25995792

Family Applications (1)

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DES75152A Pending DE1149773B (de) 1959-08-06 1961-08-21 Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist

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DE (1) DE1149773B (de)

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