DE1149773B - Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist - Google Patents
Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht istInfo
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- DE1149773B DE1149773B DES75152A DES0075152A DE1149773B DE 1149773 B DE1149773 B DE 1149773B DE S75152 A DES75152 A DE S75152A DE S0075152 A DES0075152 A DE S0075152A DE 1149773 B DE1149773 B DE 1149773B
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- H01H1/0201—Materials for reed contacts
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- H01H1/00—Contacts
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- H01H1/66—Contacts sealed in an evacuated or gas-filled envelope, e.g. magnetic dry-reed contacts
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- H01H2001/0208—Contacts characterised by the material thereof containing rhenium
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- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
- H01J2893/0064—Tubes with cold main electrodes (including cold cathodes)
- H01J2893/0065—Electrode systems
Landscapes
- Coating By Spraying Or Casting (AREA)
Description
Die Hauptpatentanmeldung bezieht sich auf eine Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen
Raum untergebracht ist, der mit einem Schutz- oder Edelgas gefüllt ist. Bei einer derartigen
Kontaktanordnung besitzt der Bereich der Kontakte, über den sich im wesentlichen eine im Falle einer
Kontaktbetätigung ausbildende Glimmentladung erstreckt, eine aus einem hochschmelzenden Metall
nach Art einer sogenannten Einmetallkathode bestehende Oberfläche.
Die nachstehend beschriebene Erfindung eröffnet die Möglichkeit, durch Wahl eines ganz bestimmten
Materials besondere Vorteile zu erzielen. Erfindungsgemäß wird als hochschmelzendes Metall Rhenium
verwendet.
Das Rhenium gehört zu der Gruppe der hochschmelzenden Metalle, wie z. B. Molybdän, Wolfram,
Tantal, und besitzt wie diese infolge seines hohen Schmelzpunktes die Eigenschaft, der bei einer Glimmentladung
auftretenden Kathodenzerstäubung einen sehr hohen Widerstand entgegenzusetzen. Darüber
hinaus weist nun noch das Rhenium den Vorteil auf, daß es gegenüber Verunreinigungen im Füllgas, wie
z. B. Wasserdampf oder Kohlenwasserstoffen, sehr beständig ist und infolgedessen eine nur sehr geringe
Neigung zeigt, sich mit diesen Verunreinigungen zu verbinden. Solche Verbindungen führen nämlich zu
Materialwanderungen, inbesondere auch zu der Kontaktstelle als Folge von chemischen Reaktionen in der
Schutzgasatmosphäre, wo sie dann zu sich sehr störend bemerkbar machenden Übergangswiderständen
führen und die Lebensdauer eines solchen Kontaktes beeinträchtigen.
Die Rheniumauflage kann beispielsweise durch Plattieren erfolgen. Eine weitere Möglichkeit besteht
darin, unter Verwendung eines stabilen Rheniumoxyds dieses aufzusprühen, aufzustreichen oder kataphoretisch
abzuscheiden, wonach durch Glühen in reduzierender Atmosphäre das reine Rhenium hervorgebracht
wird.
Rhenium läßt sich auch ohne besondere Schwierigkeiten galvanisch aufbringen, was einen besonderen
Vorteil dieser Methode im Zusammenhang mit Rhenium darstellt. Es hat sich dabei herausgestellt,
daß man die Rheniumschicht dadurch noch besonders widerstandsfähig machen kann, indem man das
mit Rhenium galvanisierte Kontaktteil in reduzierender Atmosphäre glüht.
In der Zeichnung ist ein Schutzrohr- oder Schutzgaskontakt dargestellt, bei welchem die Rheniumauflage
plattiert ist. Er ist mit einem Schutzrohr 1 versehen, welches die beiden Kontaktfedern 2 und 3 ent-Kontaktanordnung,
die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist
Zusatz zur Patentanmeldung S 64319 VÜId/21c
(Auslegeschrift 1112 161)
(Auslegeschrift 1112 161)
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Chem. Dr. Georg Eckert, München,
und Gerd J. Meyer, Berlin-Schöneberg,
sind als Erfinder genannt worden
hält. Das Schutzrohr 1 besteht aus Glas und ist an seinen Enden unter Einfassung der Kontaktfedern 2
und 3 zugeschmolzen. Die Kontaktfedern 2 und 3 sind im Bereich der Kontaktstelle mit einer aufplattierten
Folie 4 versehen, die aus Rhenium besteht. Wie ersichtlich ist die Folie 4 um die aus flachen
Blechstreifen bestehenden Kontaktfedern 2 und 3 so weit herumgezogen, daß eine relativ große Fläche
entsteht, die bei einer Glimmentladung der hierbei sich ergebenden Kathodenzerstäubung einen entsprechend
hohen Widerstand entgegensetzen kann. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Plattierung 4
über den gesamten Bereich der Kontakte 2 und 3 zu ziehen, mit welchem diese in den Innenraum des
Schutzrohres 1 hineinragen, wenn mit entsprechend großen Kathodenbedeckungen zu rechnen ist.
Eine mit Rhenium aufgebaute Kontaktanordnung, bei der das Rhenium in einer anderen Weise, wie vorstehend
beschrieben, aufgebracht ist, zeigt im Prinzip das gleiche Aussehen wie die Anordnung gemäß
Figur, allerdings besitzt in diesem Falle das Rhenium nur eine Schichtdicke von etwa 0,5 bis 10 μ.
Bei galvanischer Aufbringung würde im übrigen das Rhenium das gesamte Kontaktende, also auch die
Stirnseite der Kontaktfedern, überziehen.
Claims (5)
1. Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist, der mit
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einem Schutz- oder Edelgas gefüllt ist, wobei der Bereich der Kontakte über den sich im wesentlichen
eine im Falle einer Kontaktbetätigung ausbildende Glimmentladung erstreckt, eine aus
einem hochschmelzenden Metall nach Art einer sogenannten Reinmetallkathode bestehende
Oberfläche besitzt, nach Patentanmeldung S64319Vnib/21c (deutsche Auslegeschrift
1112161), dadurch gekennzeichnet, daß als
hochschmelzendes Metall Rhenium verwendet wird.
2. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rhenium in Form einer
Folie auf den Kontakten aufplattiert ist.
3. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rhenium galvanisch
aufgebracht ist.
4. Kontaktanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Rhenium galvanisierte
Kontaktteil in reduzierender Atmosphäre geglüht ist.
5. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rhenium in Form
eines stabilen Oxyds, insbesondere durch Aufsprühen, Aufstreichen oder Kataphorese aufgebracht
ist und durch nachträgliches Glühen in reduzierender Atmosphäre in das Metall umgewandelt
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES75152A DE1149773B (de) | 1959-08-06 | 1961-08-21 | Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist |
| CH913462A CH413046A (de) | 1961-08-21 | 1962-07-31 | Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist |
| GB29518/62A GB965142A (de) | 1961-08-21 | 1962-08-01 |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES64319A DE1112161B (de) | 1959-08-06 | 1959-08-06 | Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist |
| DES75152A DE1149773B (de) | 1959-08-06 | 1961-08-21 | Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1149773B true DE1149773B (de) | 1963-06-06 |
Family
ID=25995792
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES75152A Pending DE1149773B (de) | 1959-08-06 | 1961-08-21 | Kontaktanordnung, die in einem hermetisch abgeschlossenen Raum untergebracht ist |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1149773B (de) |
-
1961
- 1961-08-21 DE DES75152A patent/DE1149773B/de active Pending
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