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DE1149559B - Gefach-Selbstverkaeufer mit elektromechanischer Verriegelung - Google Patents

Gefach-Selbstverkaeufer mit elektromechanischer Verriegelung

Info

Publication number
DE1149559B
DE1149559B DEM47500A DEM0047500A DE1149559B DE 1149559 B DE1149559 B DE 1149559B DE M47500 A DEM47500 A DE M47500A DE M0047500 A DEM0047500 A DE M0047500A DE 1149559 B DE1149559 B DE 1149559B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compartment
self
locking
seller
board
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM47500A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Otto Schubert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ROLF MAKKUS DR
RUDOLF SAMULOWITZ
Original Assignee
ROLF MAKKUS DR
RUDOLF SAMULOWITZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ROLF MAKKUS DR, RUDOLF SAMULOWITZ filed Critical ROLF MAKKUS DR
Priority to DEM47500A priority Critical patent/DE1149559B/de
Publication of DE1149559B publication Critical patent/DE1149559B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks
    • G07F5/26Interlocks, e.g. for locking the doors of compartments other than that to be used

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

  • Gefach-Selbstverkäufer mit elektromechanischer Verriegelung Elektromechanische Selbstverkäufer mit Unterteilung des Ausstellungs- und Aufbewahrungsraumes für die Waren in Gefache, die in üblicher Weise mit Münzeinwurfschlitz- und Münzprüfanordnungen versehen sind, unterliegen einer Reihe von Bedingungen, um ihren Zweck zu erfüllen. Die Waren sollen zunächst vollständig übersichtlich und gut sehbar in den Gefachen liegen, damit der Beschauer zum Kauf angereizt wird. Die bisher bekanntgewordene Ausbildung derartiger Selbstverkäufer gewährte diese Möglichkeit nicht. Ein verhältnismäßig verwickelter Aufbau der Sperrvorrichtungen, die die widerrechtliche Entnahme der Ware aus den Gefachen verhüten sollten, brachte es. mit sich, daß die aus durchsichtigen Werkstoffen bestehenden Scheiben, die als Gefachabschlüsse dienen, in metallischen Rahmen eingefaßt werden mußten, um diese Sperrvorrichtungen mit den Rahmen sicher und zuverlässig verbinden zu können. Diese Rahmen erschweren aber die übersicht über die zwar beleuchteten, :aber dem Blick nur beschränkt zugänglichen Gefachräume. Diese Räume selbst fielen verhältnismäßig klein aus, weil die gleichen Sperrvorrichtungen in den Zwischenräumen zwischen den Gefachen untergebracht werden mußten, wobei insbesondere die Wicklungen der Hubmagnete so groß ausfielen, daß sehr erhebliche Abstände zwischen .den Gefachen die Folge waren. Dazu kam, d.aß der Käufer im allgemeinen eine das Auswählen der Ware ermöglichende Vorrichtung bedienen mußte, die .ebenfalls zu ihrer Unterbringung Platz verlangt, so daß dadurch eine weitere Beeinträchtigung der Übersichtlichkeit und der Größe des Ausstellungs- und Aufbewahrungsraumes für die Waren eintrat.
  • Der Erfindung ist die Aufgabe gesetzt, diese Verhältnisse grundsätzlich zu verbessern.
  • Ausgehend von den bekannten Gefach-Selbstverkäufern mit elektromechanischer Verriegelung der Gefachklappen und einer -nur jeweils das öffnen einer Gefachklappe nach Münzeneinwurf zulassenden Blokkierschaltung kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß die Gefachklappen derart als Steuerungsteile für die Schalter Zugmagnete enthaltender Stromkreise ausgebildet sind, daß der Beginn der öffnungsbewegung einer der Gefachklappen zur Erregung des dem Gefach zugeordneten Zugmagneten führt, der eine die Fortsetzung der Öffnungsbewegung hindernde Sperrvorrichtung in die Freigabestellung überführt.
  • Der Käufer wählt also nur noch mit dem Auge. Er wirft den Betrag, mit dem die Ware ausgezeichnet ist, in die hierfür bestimmten Münzeinwurfschlitze ein, und er hat bereits dann, die Möglichkeit, den Gefachabschluß zu öffnen, hinter dem die Ware liegt, die er zu erwerben wünscht. Um dabei zu erreichen, daß die Gefachräume möglichst groß ausfallen, sind die Zugmagnete zwischen der Gehäuserückwand und einer Zwischenwand angeordnet, welche die Gefache auf der Seite abschließt, die entgegengesetzt zu der Seite angeordnet ist, an der die Gefachabschlüsse liegen. Bildet man dabei die Steuerungsteile zwischen den Gefachabschlüss:en und den Zugmagneten platinenförmig aus, so kann man die Zwischenräume zwischen den Gefachen ,auf ein nicht unterschreitbares Mindestmaß herabziehen. Das, wird noch dadurch begünstigt, daß in weiterer Durchführung des Erfindungsgedankens die zwischen den Gefachabschlüssen und der Zwischenwand liegenden und die Gefachhohlräume seitlich begrenzenden Querwände aus über die Tiefe und Höhe oder Breite des Gehäuses durchgehenden Blechen bestehen, deren gegenseitiger Abstand .gerade die Unterbringung der Platinen und deren Führungen oder Halterungen zwischen ihnen ermöglicht, während im Bereiche der Gefacli abschlüsse die Bleche so abgekantet sind, daß sie sich zweckmäßig unmittelbar berühren. Das bedeutet also, daß die Zwischenwandungen zwischen den Gefachen eine Dicke besitzen, die nur unwesentlich über etwa das Dreifache der Blechstärke hinausgeht, während noch eine weitere Reduktion in den Umrahmungen -der Gefachabschlüsse eintritt, da hier nur noch die zweifache Blechstärke unterzubringen ist. Es erscheint aber zweckmäßig, die freien, die Gefachabschlüsse umrandeten Kanten der Bleche durch U-förmige Leisten abzudecken, damit ein formschönes Aussehen des Selbstverkäufers eintritt.
  • Weisen die aus durchsichtigen Werkstoffen bestehenden Gefachabschlüsse nur längs einer ihrer Begrenzungskanten einen schamierbildenden Beschlagteil auf, während ihre übrigen Kanten vorzugsweise schließend an den die Gefachabschlüsse begrenzenden Wandungen liegen; so entspricht man der weiteren Bedingung, daß die Gefachhohlräume völlig übersichtlich den Blicken des Beschauers ausgesetzt sind. Außerdem haben die rahmenlosen, durchsichtigen und zweckmäßig an den Kanten abgeschliffenen Gefachabschlüsse ein geschmackvolles Aussehen.
  • Um diese Gefachabschlüsse in die Öffnungslage überführen zu können, gibt es natürlich verschiedene Mittel. Man kann beispielsweise Nischen in den durchsichtigen Gefachabschlüssen vorsehen, die zwischen sich einen Steg frei lassen, der erfaßt werden kann, so,daß .auf diese Weise der Gefachabschluß in die öf.nungslage zu überführen ist. Zweckmäßiger ist es jedoch, ausgesprochene Handhaben anzubringen. In diesem Falle hat es sich als zweckmäßig erwiesen, einen mit einem Gefachabschluß fest verbundenen, vorzugsweise als Sperrklinke ausgebildeten Teil der Sperrvorrichtung als Widerlager für die an dem Gefachabschluß angebrachte Handhabe auszubilden. Beide Teile können auf diese Weise unlösbar miteinander verbunden werden., wobei das Widerlager an der inneren Begrenzungsfläche der Gefaehabschlüsse die erforderliche Verankerung ermöglicht.
  • Die übrigen Teile des Selbstverkäufers können überaus einfach und übersichtlich ausgebildet sein. So kann eine das Gegenstück für einen Gefachabschlußsperrteil tragende Platine .gegen ihre Halterung und Führung und den Schaltweg eines der Platins zugeordneten Schalters abgefedert angeordnet sein, wobei das Sperrstück zweckmäßig als an die Platine angesetzter Dorn oder Bolzen ausgebildet ist, der in Sperrstellung meiner Ausnehmung der Sperrklinke liegt, an die sich eine zur Längsrichtung der Platine schräg verlaufende Sperrklinkenkante anschließt, mittels derer die Platine bei einer Verschlußbewegung des Gefachabschlusses zunächst verschwenkt wird, so daß der Sperrdorn oder -bolzen die Überführung des Gefachabschlusses in die das Gefach verschließende Endlage freigibt, um dann selbsttätig in die Sperrklinke einzufallen und den Gefachabschluß gegen widerrechtliches Öffnen zu verriegeln.
  • Ebenso einfach wie der mechanische Aufbau des Selbstverkäufers ist der elektrische Aufbau desselben. Bildet man den Schalter als einen an einer Platinenstirnwand bei völlig geschlossenem Gefachabschluß anliegenden, nach Platinenverschiebung um den Schalt- oder Federweg freigegebenen und in die Umschaltestellung übergehenden Endumschalter, vorzugsweise in Mikroausführung, aus., wobei in der Freigabestellung der an der zugeordneten Platine angreifende und sie in die Stellung, in der der Sperrdorn oder -bolzen- aus der Sperrklinkenausnehmung herausverlegt ist, verschwenkende Zugmagnet erregt ist, während in der Umschaltstellung die Verbindung der spannungführenden Schalterwurzel mit einem Ruhekontakt, der mit der Wurzel des dem nächsten Gefach zugeordneten Umschalters leitend verbunden i ist, hergestellt ist, so erreicht man in einfachster Weise eine Sicherung dagegen, daß nach Münzeneinwurf und Freigabe einer Ware zugunsten des Einwerfers der Münze der Versuch Erfolg hat, durch gleichzeitiges Ziehen zweier Gefachabschlüsse das Doppelte an gekaufter Ware zu entnehmen.
  • Die Zeichnung gibt eine beispielsweise Ausführung der Erfindung wieder.
  • Fig. 1 zeigt die Draufsicht auf den erfindungsgemäß ausgebildeten Selbstverkäufer; Fig. 2 entspricht einem senkrechten Schnitt nach Linie II4I der Fig. 1, der jedoch in die Zeichenebene umgeklappt ist, so daß die Figur von der rechten Seite aus betrachtet werden muß, da in dieser die zur kürzeren Zeichnungskante parallel verlaufenden Ger raden Vertikalen entsprechen; Fi.g. 3 zeigt einen waagerechten Schnitt nach Linie III-III der Fig. 1; Fig. 4 gibt das Schaltschema und Fig. 5 einen senkrechten Schnitt durch einen der Gefachabschlüsse wieder.
  • Man erkennt in Fig. 1 das Gehäuse 1 des Selbstverkäufers, der durch vertikale und horizontale Wände in Gefache unterteilt ist, die jeweils mittels eines Abschlusses verschlossen sind. Jeder zur Gehäusevorderseite gerichtete Abschluß kann nach Münzeneinwurf in die Öffnungsstellung übergeführt werden. Es ist 2 ,ein Münzeneinwurf, 3 ein Knopf zur Herausgabe beschädigter oder falscher Münzen und 4 die Ausgabe für diese.
  • Die vertikal übereinanderliegenden Gefache 5 und die horizontal nebeneinanderliegenden Gefache 6 sind durch Wandungen begrenzt, die in Fig. 3 näher dargestellt sind. Man erkennt, daß diese Wandungen aus Blechen 7, 8 bestehen, die einen sehr geringen Abstand. voneinander besitzen, der gerade zur Unterbringung der noch zu erwähnenden Steuerungsteile ausreicht. Die Bleche sind bei 9; 10 abgekantet, so daß sie hier unmittelbar aneinanderliegen. Sie sind durch eine U-förmige Leiste 11 übergriffen, diese Leisten sind in Fig. 1 zu erkennen. Fig. 3 zeigt weiter den Gefachabschluß 12, der in Form einer um eine horizontale, obere Achse schwenkbaren Klappe ausgebildet ist. Fig. 5 zeigt die Ausbildung des Gefachabschlusses 12 im einzelnen. Man erkennt, daß er einen aus durchsichtigen Werkstoffen bestehenden Teil 13 aufweist, wobei hauptsächlich durchsichtige Kunstharze in Betracht kommen. Lediglich an der oberen Kante ist eine schwalbenschwanzförmig eingelassene Leiste 44 vorgesehen, die in einer hohlzylindrischen Ausnehmung die Verschwenkungsachse 45 aufnimmt. Dabei können die Verschwenkungsachsen nebeneinanderliegender Gefachabschlüsse durchgehend ausgebildet sein; die Enden der Achse sind durch das Gehäuse 1 übergriffen. Jeder Gefachabschluß 12 weist eine Handhabe 14 zum Öffnen auf. Als Widerlagerdieser Handhabe ist jeweils eine Sperrklinke 15 vorgesehen. Die seitliche Formgebung der Klinke 15 ist aus Fig. 2 zu entnehmen. Jede Sperrklinke 15 besitzt eine schlitzförmige Ausnehmung 16, an die sich eine Schrägkante 17 anschließt. Im Verriegelungszustand des Gefachabschlusses 12 liegt in der schlitzförmigen Ausnehmung 16 ein Sperrstift 18, der .auf einer Platine 19 angeordnet ist, die in dem Zwischenraum 20 zwischen zwei Blechen 7, 8 untergebracht ist. Die Platine 19 weist einen Längsschlitz 21 auf, der von einem zur Führung und Verschwenkung dienenden, kurzen Bolzen 22 durchsetzt ist. Eine Feder 23, die einerseits am Bolzen 22, andererseits am Schlitzende befestigt ist, versucht die Platine entgegengesetzt zum Gefachabschluß 12 zu ziehen. Im geschlossenen Zustand der Gefachabschlüsse liegt das freie Stirnende 24 an dem Mikroschalter 25 an, und zwar ist dessen Betätigungsstift in dieser Stellung eingedrückt, so daß in Fig. 4 durch 26 gekennzeichnete Kontaktteile eines jeden dieser Schalter die dort gezeichnete Stellung besitzen. Die Platine 19 .ist über die zugsichere Verbindung 27 an dem Kern des Zugmagnets 28 aufgehängt, wobei dieser Zugmagnet die in Fig. 2 gezeichnete Stellung besitzt.
  • Fig. 4 gibt das Schaltschema wieder. Mit 29, 30, 31 sind Schalter bezeichnet, die sich unter dem Einfluß eingeworfener Münzen. schließen, und zwar schließt sich Schalter 29 beim Einwurf einer Münze, Schalter 30 beim Einwurf zweier Münzen und Schalter 31 beim Einwurf dreier Münzen gleichen Geldwertes. Statt dessen können auch Schalter vorgesehen sein, die unter dem Einfluß von Geldstücken verschiedenen Geldwertes ansprechen. Die bereits erwähnten Kontaktteile 26 der Schalter 25 sind als Umschalter ausgebildet. In den gezeichneten Stellungen liegen sie jeweils an einem Ruhekontakt 32 an, der mit der Wurzel 33 des nächsten Schalters elektrisch leitend verbunden ist. Die Spulen der Zugmagnete 28 sind bei 34 zu erkennen, während 35 die Spule eines nicht gezeichneten Abwurfmagnets ist, der die Münzen von den Schaltern 29, 30 und 31 abwirft.
  • Der so beschriebene Selbstverkäufer weist folgende Wirkungsweise auf.
  • Es sei angenommen, es werde eine Münze eingeworfen, die zum Schließen des Schalters 29 führt, und der Käufer beabsichtige, eine Ware zu entnehmen, die sich in dem Gefach befindet, dem die Platine 19 in Fig. 2 zugeordnet ist. In diesem Falle wird der Schalter 29 durch den Einwurf der Münze geschlossen und die Spannung über den Arbeitskontakt des Schalters 29 und über den Ruhekontakt des Schalters 30 auf die Spulen 34 der mittleren Reihe der Zugmagnete 28 gelegt, und der Käufer braucht nichts anderes zu tun, als den Handgriff 14 zu ziehen, der sich am Abschluß 12 des Gefaches befindet, das er zu öffnen wünscht. Diese anfängliche Zugbewegung überträgt die Sperrklinke 15 über den Bolzen 18 auf die Platine 19, so daß der Betätigungsstift des Mikroschalters 25 herausspringt. Dadurch gelangt eines der in Fig. 4 abgebildeten Kontaktstücke 26 von einem der Ruhekontakte 32 auf einen der Betätigungskontakte 36. Die Spule 34 des zugeordneten Zugmagnets 28 wird erregt und verschwenkt über die Zugverbindung 27 die Platine um den Verschwenkungs- und Führungsbolzen 22. Dadurch wird Stift 18 aus der Ausnehmung 16 herausgezogen, und es kann die erste Öffnungsbewegung, die zur Entriegelung gedient hatte, zu Ende geführt werden. Die Ware wird entnommen, und der Gefachabschluß 12 geht in seine Ruhelage zurück. Hierbei trifft die Schrägkante 17 auf den Stift 18 auf, so daß der Stift vorübergehend mit der Platine, nach unten gedrückt, d. h., etwas um den Verschwenkungs- und Führungsbolzen 22 verdreht wird. Hierauf dringt der Sperrstift 18 unter dem Einfluß des. Gewichtes des längeren Hebelarmes der Platine 19 wieder in die Schlitzausnehmung 16 ein, womit der betreffende Gefachabschluß wieder verriegelt ist.
  • Bei Einwurf von zwei Münzen bleibt der Schalter 29 unter Einwirkung der ersteingeworfenen Münze geschlossen, und der Schalter 30 schließt sich durch die zweite Münze, so daß Spannung nunmehr über den Ruhekontakt .des Schalters 31 zu den Spulen 34 der rechten Zugmagnetenreihe .gelangt. Diese Reihe ist somit auf den Wert von zwei Münzen geschaltet. Werden drei Münzen eingeworfen, so gelangt über die Arbeitskontakte 31, 30, 29 Spannung an die Zugmagnete in der linken Reihe. Die Zugmagnete der mittleren und rechten Reihe sind spannungslos, und es kann Ware nur aus den Gefachen der linken Reihe bei Einwurf von drei Münzen entnommen werden.
  • Bei Herstellung des Stromdurchganges durch Ziehen am Handgriff 14 wird die Münze durch Erregung der Spule 35 eines Abwurfmagnets vom Schalter 29 (oder 30 und 31 bei mehrfachem Münzeinwurf) abgeworfen, wodurch die sofortige Stromlosigkeit der Schaltung und somit die Wiederherstellung der Ruhelage bewirkt wird. Der kurze Impuls bis zur Wiederöffnung der Schalter 29, 30 und 31 genügt, daß die Zugmagnete 28 angezogen werden und das Gefach sich öffnen läßt.
  • Das Schaltschema der Fig. 4 zeigt, daß es praktisch unmöglich ist, nach Einwurf der Münze und Schließen des Schalters 29 durch gleichzeitiges Ziehen zweier Handgriffe, 14 das Doppelte der gekauften Ware zu entnehmen. Bei einem solchen Versuch wird immer der dem Netzanschluß am nächsten gelegene Umschalter 25 die nachgeschaltete Kette von Ruhekontakten 32 spannungslos machen, so daß es nicht möglich ist, zwei Zugmagnete 28 gleichzeitig zu erregen und damit widerrechtlich Ware zu entnehmen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gefach-Selbstverkäufer mit elektromechanischer Verriegelung der Gefachklappen und einer nur jeweils das Öffnen einer Gefachklappe nach Münzeinwurf zulassenden Blockierungsschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß die Gefachklappen (12) derart als Steuerungsteile für die Schalter (25) Zugmagnete (28) enthaltender Stromkreise ausgebildet sind, daß der Beginn der öffnungsbewegung einer der Gefachklappen zur Erregung des dem Gefach zugeordneten Zugmagnets (28) führt, der eine die Fortsetzung der öffnungsbewegurig hindernde Sperrvorrichtung in die Freigabestellung überführt.
  2. 2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Anordnung der Zugmagnete (28) zwischen der Gehäuserückwand und einer Zwischenwand, welche die Gefache auf der Seite abschließt, die entgegengesetzt zu der Seite angeordnet ist, an der die Gefachabschlüsse (12) liegen.
  3. 3. Selbstverkäufer nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Gefachabschlüssen (12) und den Zugmagneten (28) liegenden Steuerungsteile (19 bis 23) platinenförmig ausgebildet sind.
  4. 4. Selbstverkäufer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Gefachabschlüssen (12) und der Zwischenwand liegenden, die Gefachhohlräume seitlich begrenzenden Querwände (7, 8) aus über die Tiefe und über die Höhe oder die Breite des Gehäuses durchgehenden Blechen bestehen, deren gegenseitiger Abstand gerade die Unterbringung der Platinen (19) und deren Lagerungen oder Führungen zwischen ihnen ermöglicht, während im Bereiche der Gefachabschlüsse (12) selbst die Bleche vorteilhaft so abgekantet (bei 9, 10) sind, daß sie sich gegenseitig unmittelbar berühren.
  5. 5. Selbstverkäufer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die freien, die Gefachabschlüsse umrandenden Kanten der Bleche durch im Querschnitt U-förmige Leisten (11) abgedeckt sind.
  6. 6. Selbstverkäufer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die aus durchsichtigen Werkstoffen bestehenden rahmenlosen Gefachabschlüsse (12) nur längs einer ihrer Begrenzungskanten einen scharnierbildenden Beschlagteil (44, 45) aufweisen, während ihre übrigen Kanten vorzugsweise schließend an die Gefachhohlräume begrenzenden Wandungen anliegen.
  7. 7. Selbstverkäufer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einem Gefachabschluß (12) fest verbundener, vorzugsweise als Sperrklinke (15) ausgebildeter Teil der Sperrvorrichtung als Widerlager für eine an dem Gefachabschluß angeordnete Handhabe (14) ausgebildet ist. B.
  8. Selbstverkäufer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Gegenstück für einen Gefachabschlußsperrteil (18) tragende Platine (19) gegen ihre Halterung oder Führung um den Schaltweg des der Platine zugeordneten Schalters abgefedert (23) angeordnet ist, wobei das Gegenstück zweckmäßig als an die Platine angesetzter Dorn oder Bolzen (22) ausgebildet ist, der in. der Sperrstellung in einer Ausnehmung (16) des vorzugsweise als Sperrklinke (15) ausgebildeten Gefachabschlußsperrteilen liegt, an die sich eine zur Längsrichtung der Platine schräg verlaufende Sperrklinkenkante (17) anschließt, mittels derer die Platine (19) bei einer Verschlußbewegung des Gefachabschlusses zunächst meiner Richtung verschwenkt wird, bei der der Sperrdorn. oder -bolzen die Überführung des Gefachabschlusses in die das Gefach verschließende Endlage freigibt, worauf unter entgegengesetzt gerichteter Verschwenkung der Platine der Sperrdorn oder -bolzen (18) in die Ausnehmung (16) einfällt und den Gefachabschluß gegen widerrechtliche Öffnung verriegelt.
  9. 9. Selbstverkäufer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (25) als an einer Platinenstirnwand im völlig geschlossenen Zustand des Gefachabschlusses anliegender, nach der Platinenverschiebung um den Federweg freigegebener und in die Umschaltstellung übergehender Endschalter, vorzugsweise in Mikroausführung, ausgebildet ist, wobei in der Freigabestellung der an der zugeordneten Platine (19) angreifende und sie in, die Stellung, in der der Sperrdorn oder -bolzen (18) aus der Sperrklinkenausnehmung (16) herausverlegt ist, verschwenkende Zugmagnet (28) erregt ist, während in der Umschaltstellung die Verbindung der stromführenden Schalterwurzel (33) mit einem Ruhekontakt, der mit der Wurzel des dem nächsten Gefach zugeordneten Umschalters stromführend verbunden ist, hergestellt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschriften Nr. 208 633, 202 386; USA.-Patentschrift Nr. 1635 451.
DEM47500A 1960-12-23 1960-12-23 Gefach-Selbstverkaeufer mit elektromechanischer Verriegelung Pending DE1149559B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4957196A (en) * 1987-12-28 1990-09-18 Kokusan Kinzoku Kogyo Kabushiki Kaisha Coin-operated locker

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US1635451A (en) * 1919-12-15 1927-07-12 Automat Equipment Corp Vending machine
AT202386B (de) * 1957-02-20 1959-03-10 Luckenwalder Metallwarenfabrik Selbstverkäufer
AT208633B (de) * 1957-02-20 1960-04-25 Luckenwalder Metallwarenfabrik Selbstverkäufer

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