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DE1149423B - Elektrischer Stecker - Google Patents

Elektrischer Stecker

Info

Publication number
DE1149423B
DE1149423B DEH29883A DEH0029883A DE1149423B DE 1149423 B DE1149423 B DE 1149423B DE H29883 A DEH29883 A DE H29883A DE H0029883 A DEH0029883 A DE H0029883A DE 1149423 B DE1149423 B DE 1149423B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
plug body
contacts
extensions
screws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH29883A
Other languages
English (en)
Inventor
Benjamin Chester Webster
Harvey Hubbell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Harvey Hubbell Inc
Original Assignee
Harvey Hubbell Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Harvey Hubbell Inc filed Critical Harvey Hubbell Inc
Priority to DEH29883A priority Critical patent/DE1149423B/de
Publication of DE1149423B publication Critical patent/DE1149423B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R24/00Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure
    • H01R24/005Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure requiring successive relative motions to complete the coupling, e.g. bayonet type
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R2103/00Two poles

Landscapes

  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

  • Elektrischer Stecker Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Stecker mit einem aus zwei Teilen bestehenden Steckerkörper aus Isoliermaterial, mit in dem einen Teil angeordneten elektrischen Kontakten sowie mit gegenüberliegenden Klemmflächen, durch die die Enden der Zuleitungsdrähte eines Kabels gegen die Kontakte gedrückt werden.
  • Die bekannten Stecker dieser Art weisen den Nachteil auf, daß sie für die Zugentlastung der anzuschließenden Kabel entweder zusätzliche und aufwendige Mittel benötigen, die auch die Befestigung der Kabel am Stecker erschweren, oder daß das Problem der Zugentlastung nur unzureichend gelöst ist. Es ist ferner bei üblichen Steckern mit einteiligem Körper bekanntgeworden, zur Zugentlastung des Kabels eine Kabelklemme vorzusehen, die durch Anziehen einer Schraube gegen den Kabelmantel geschwenkt wird und das Kabel festklemmt. Das Befestigen der elektrischen Leiter des Kabels und die Kabelklemmung zwecks Zugentlastung erforderten bei diesen bekannten Steckern stets gesonderte Arbeitsgänge. Die Schraube für die Kabelklemme mußte entweder gesondert im Stecker angebracht werden, oder es wurde eine gleichzeitig als Steckerstift dienende Schraube zur Festlegung des einen Leiters des Kabels und zur Verschwenkung der Kabelklemme benutzt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Stecker bei einem Stecker der eingangs geschilderten Art die einfache Kontaktklemmung mit einer einfachen Zugentlastung des Kabels zu verbinden. Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß zwecks Verklemmung des Kabels im Steckerkörper die die Teile des Steckerkörpers verbindenden Schrauben mit Kabelklemmen im Eingriff stehen und bei Festziehen der Schrauben gleichzeitig der erforderliche Kontaktdruck zwischen den Teilen des Steckerkörpers erzeugbar und die Kabelklemmen auf das Kabel hin verschwenkbar sind. Dadurch wird der Vorteil erzielt, daß die Kontaktklemmung für die Zuleitungsdrähte des Kabels und die Kabelklemmung zur Zugentlastung gleichzeitig in einem einzigen Arbeitsgang durch Anziehen der für die Verbindung der Steckerteile bereits vorhandenen Schrauben vorgenommen werden können. Außer den Kabelklemmen sind keinerlei zusätzliche Mittel für die Zugentlastung erforderlich.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht des Steckers und zeigt die Kabelklemmen in der Freigabestellung; Fig. 2 ist ein Grundriß zu Fig. 1; Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2 und zeigt die beiden Teile des Steckerkörpers voneinander getrennt in der Freigabestellung und auch die Kabelklemmen in der Freigabestellung; Fig.4 ist ein Fig.3 entsprechender Schnitt und zeigt die Teile des Steckerkörpers und die Kabelklemmen in der Klemmstellung; Fig.5 ist eine teilweise Seitenansicht, wobei ein Teil der Hülse weggebrochen und im Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 2 dargestellt ist; Fig. 6 zeigt eine Einzelheit im Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 2; Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 2 und zeigt die Teile des Steckerkörpers in der getrennten oder Freigabestellung, welche die Einführung der Leiter in die Klemmstellung erlaubt; Fig. 8 ist ein ähnlicher Schnitt und zeigt die Teile des Steckerkörpers nach der Einführung der Leiter in der Klemmstellung; Fig. 9 ist eine Draufsicht auf den aus der Hülse herausgenommenen unteren Steckerkörperteil und zeigt die Lage der Messerkontakte des Steckers; Fig. 10 zeigt schaubildlich eine Draufsicht auf die Oberseite des oberen Steckerkörperteils, der aus der Hülse herausgenommen ist und von dem die Kabelklemmen entfernt sind; Fig. 11 ist ein Schaubild der Unterseite des oberen Steckerkörperteils und zeigt die Lage der Verbindungsschrauben und der Druckfedern sowie eine der Kabelklemmen; Fig.12 zeigt eine Einzelheit im Schnitt nach der Linie 12-12 der Fig. 9; Fig. 13 ist eine schaubildliche Ansicht eines Messerkontaktes; Fig. 14 ist eine schaubildliche Ansicht einer Kabelklemme.
  • Die Erfindung wird in ihrer Anwendung auf einen elektrischen Stecker beschrieben, ist aber ebenso auf eine Steckdose anwendbar, in welche die Messerkontakte des Steckers eingeführt werden, um eine elektrische Verbindung zwischen den beiden herzustellen. Dies kann dadurch bewirkt werden, daß der untere Steckerkörperteil verlängert wird, so daß er die Verbindungs- oder Aufnahmekontakte umschließt, und daß die Unterseite des Steckerkörperteils für den Eintritt der Messerkontakte eines Steckers mit zu diesen Kontakten führenden Eingangsschlitzen versehen wird.
  • Der dargestellte Stecker weist einen Steckerkörper auf, der aus zwei Teilen gebildet ist, nämlich einem oberen Teil t und einem unteren Teil t. Diese Teile bestehen aus Isoliermaterial und sind in eine Schutzhülse 3 aus Metall von entsprechender Dicke eingesetzt. Die Hülse ist am oberen Ende mit einem nach innen gerichteten Flansch 4 versehen, der gegen eine Schulter 5 am oberen Ende des Steckerkörperteils 1 und gegen die Außenseite von Fortsätzen oder vorspringenden Teilen 6 auf der Oberseite des Gehäuseteils anliegt. Der Teil 1 ist mit Preßsitz in die Hülse 3 eingesetzt, während der Teil 2 in der Hülse zu einem später zu beschreibenden Zweck in Längsrichtung verschiebbar ist. Der untere Steckerkörperteil 2 trägt die bekannten ortsfesten Kontakte, die aus Messerkontakten 7 und 8 bestehen, die aus der unteren Endwand des Teiles 2 zur Einführung in eine Steckdose vorstehen. Diese Messerkontakte können die übliche gerade Form aufweisen oder sie können an den freien Endteilen verbreitert sein, um seitliche, nach innen gerichtete Schultern 9 zu bilden, die durch Verdrehung des Steckers relativ zur Steckdose hinter Sperrschultern innerhalb der Steckdose verschwenkt werden können, um den Stecker in der Steckdose festzuhalten. Indem den Kontakten 7 und 8 verschiedene Breite oder Form gegeben wird, kann der Stecker als gepolter Stecker ausgebildet werden.
  • Der untere Teil 2 ist mit Ausnehmungen 10 versehen, die sich von der oberen Wand nach unten erstrecken. Jede Ausnehmung weist eine nach unten und außen geneigte Klemmfläche 11 auf. Jeder der Kontakte 7 und 8 ist am oberen Ende mit einem seitlich geneigten Fortsatz 12 versehen, der auf dieser Klemmfläche aufruht und von derselben getragen wird, wie die Fig. 7 und 8 zeigen. Der mittlere Teil 13 jedes Kontaktes geht durch einen Schlitz 14 an der Unterseite des Teiles 2 hindurch. Jeder Kontakt weist in der Nähe des Fortsatzes 12 seitlich gerichtete Fortsätze 15 und 16 auf, die vorzugsweise gekrümmt sind und in entsprechend geformte Nuten oder Kanäle 17 und 18 in den einander gegenüberliegen- ; den Seitenwänden der Ausnebmungen 10 eingreifen, um die Kontakte an ihrem Platz zu halten, wenn die geneigten Fortsätze 12 auf den geneigten Flächen 11 der Ausnehmungen aufruhen. Die Kontakte können mit nach unten gerichteten unteren Enden von oben in die Schlitze 14 eingeführt werden, wobei die Fortsätze 15 und 16 in den Kanälen 17 und 18 nach unten gleiten, bis die geneigten Fortsätze 12 auf den geneigten Flächen 11 aufliegen. Die Messerkontakte sind vorzugsweise im Preßsitz in diese Schlitze und öffnungen eingesetzt, so daß sie in ihre Stellung gedrückt werden müssen, und zeigen keine Neigung, sich im Teil 2 nach oben zu verschieben, wenn die Steckerkörperteile gemäß Fig. 7 voneinander getrennt werden.
  • Der obere Teil t weist auf seiner Unterseite nach unten gerichtete Fortsätze 19 auf, deren Breite jener > der Ausnehmungen 10 entspricht und die in diesen Ausnehmungen verschiebbar sind. Jeder Fortsatz ist mit einer nach unten und außen geneigten Klemmfläche 20 versehen, die der Klemmfläche 11 des unteren Teiles 2 gegenüberliegt. Der obere Teil 1 ist mit einem mittleren Durchlaß 21 versehen für die Einführung der Enden der Zuleitungsdrähte 22, die gegen die ortsfesten Kontakte 7 und 8 gedrückt werden. Es können getrennte Leiter verwendet werden, vorzugsweise werden aber isolierte Leiter in einem isolierten Kabel 23 verwendet. Zwecks Herstellung der Verbindung mit den Kontakten 7 und 8 wird ein Teil der Isolierung des Kabels 23 von den Leitern 22 entfernt, und dann werden die freien Enden dieser Leiter von ihrer Isolation befreit, so daß die blanken Enden 24 verbleiben, die gemäß Fig. 8 zwischen die Fortsätze 12 der ortsfesten Kontakte und die geneigten Klemmflächen 20 des oberen Teils 1 eingeführt werden können. Durch Zusammenziehen der beiden Steckerkörperteile 1 und 2 werden dann diese blanken Enden der Leiter gegen die geneigten Fortsätze 12 der ortsfesten Kontakte festgeklemmt. Tatsächlich werden daher der Kontaktfortsatz 12 und das blanke Ende 24 des Leiters zwischen den geneigten einander gegenüberliegenden Klemmflächen 11 und 20 der beiden Teile 2 und 1 festgeklemmt. Um den Eingriff zwischen dem Kontaktfortsatz 12 und dem blanken Ende 24 zu verbessern, kann der Fortsatz mit irgendeiner Halteeinrichtung versehen werden. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel besteht diese aus einem Längsschlitz 25, der schmäler ist als der Durchmesser des Leiters, so daß der Leiter teilweise in den Schlitz hineingedrückt und von den entgegengesetzten Enden des Schlitzes festgehalten wird, während die Seitenkanten eine seitliche Verschiebung des Leiters verhindern. Das freie Ende des Fortsatzes 12 kann mit einer Einkerbung 26 versehen sein, die das freie Ende des Leiters in die richtige Lage am oberen Ende des Fortsatzes 12 bringt. Der Teil 1 kann ferner im Durchlaß 21 in der Nähe des unteren Endes mit einer querliegenden Trennwand 27 versehen sein, um getrennte Durchlässe 21 a für die Leiter zu bilden und sie bei ihrer Einführung voneinander zu trennen. Die oberen Enden der Durchlässe 21a können nach oben und außen erweitert sein, um die Einführung der Leiter zu erleichtern. Die untere Kante der Trennwand 27 kann spitz zulaufen oder V-förmig ausgebildet sein, wie bei 28 in den Fig. 7, 8 und 11 gezeigt ist, so daß sie beim Zusammenbringen der beiden Teile 1 und 2 in einer ähnlich geformten Quernut oder Ausnehmung 29 zwischen den Ausnebmungen 10 des unteren Teiles 2 zu liegen kommt.
  • Es sind Mittel vorgesehen, um die beiden Teile 1 und 2 des Steckerkörpers zu verbinden und sie zusammen oder gegeneinander zu ziehen und dabei die Enden 24 der Zuleitungsdrähte gegen die Fortsätze 12 der ortsfesten Kontakte zu drücken, wie oben beschrieben wurde. Der obere Teil 1 des Steckerkörpers ist im Preßsitz in die Hülse 3 eingesetzt, während der untere Teil 2 des Steckerkörpers in der Hülse relativ zum Teil 1 verschiebbar ist. Zum Verbinden und Zusammenziehen der beiden Teile 1 und 2 dienen zwei Schrauben 30, die durch Öffnungen 31 im oberen Teil 1 hindurchgehen und in Einsätze 32 eingeschraubt sind, welche in den unteren Teil 2 eingeformt sind, wie die Fig. 3 und 4 zeigen. Zwischen den beiden Teilen 1 und 2 ist jede Schraube von einer Spiralfeder 33 umgeben, die gewöhnlich zusammengedrückt ist, so daß sie die beiden Teile 1 und 2 zu trennen trachtet. Um die Verwendung einer längeren Feder zu ermöglichen, kann der obere Teil 1 mit einer Ausnehmung 34 versehen sein, die das obere Ende der Feder aufnimmt.
  • Wenn die Schrauben 30 gelöst werden, trachten daher die Federn 33 den unteren Teil 2 nach unten zu verschieben und ihn vom oberen Teil 1 zu trennen, wie in den Fig. 3 und 7 gezeigt ist. Gemäß Fig. 7 werden auf diese Weise die beiden Klemmflächen 11 und 20 voneinander getrennt, um die Einführung der blanken Enden 24 der Leiter in eine Stellung auf der Oberseite der geneigten Fortsätze 12 der ortsfesten Kontakte sowie zwischen diese Fortsätze und die oberen Klemmflächen 20 zu ermöglichen. Durch Anziehen der Schrauben 30 werden dann die beiden Steckerkörperteile 1 und 2 zusammengezogen. Obwohl nur zwei Kontakte 7 und 8 dargestellt sind, kann selbstverständlich die gleiche Konstruktion, Anordnung und Wirkungsweise für eine größere Anzahl von Kontakten, wie z. B. drei oder vier Kontakte, Anwendung finden.
  • Es sind ferner Mittel vorgesehen, um gleichzeitig mit der Kontaktklemmung das isolierte Kabel 23 am Stecker festzuklemmen und eine Zugentlastung des Kabels zu bewirken. Zur Kabelklemmung dienen zwei Kabelklemmen 35. Gemäß Fig. 14 besteht jede Kabelklemme aus einem in der Querrichtung gekrümmten oberen Halteteil 36, der auf entgegengesetzten Seiten des Kabels 23 angreift, aus einer unteren Querschiene 37, die nach innen versetzte vierkantige Fortsätze 38 aufweist, und aus einem gekrümmten mittleren Verbindungsteil 39 mit einem Längsschlitz 40. Die Schiene 37 und die Fortsätze 38 greifen in eine Ausnehmung 41 auf der Oberseite des Steckerkörperteils 1 ein. Wie die Fig. 1 und 10 zeigen, sind die Ausnehmungen 41 auf diametral gegenüberliegenden Seiten des Teiles 1 ausgebildet. Die Oberseite des Teiles 1 ist ferner mit einer Quernut 42 versehen, die sich zwischen jeder Ausnehmung 41 und dem Kabeldurchlaß 21 erstreckt. Die unteren Kanten der Schiene 37 und der Fortsätze 38 ruhen auf dem Boden der Ausnehmung 41 auf, wobei die konkave Seite des oberen Halteteils 36 nach innen gerichtet ist. Die Fortsätze 38 werden in der Ausnehmung 41 durch den vorstehenden Flansch 4 der Schutzhülse 3 festgehalten, wie die Fig. 2 bis 6 zeigen. Die die beiden Teile 1 und 2 des Steckerkörpers verbindenden Schrauben 30 sind auf der Innenseite der Ausnehmungen 41 nach oben und durch den Schlitz 40 in den beiden Kabelklemmen 35 geführt, so daß die Köpfe 43 der Schrauben oberhalb der gekrümmten mittleren Teile 39 der Klemmen zu liegen kommen. Zur Erzielung einer besseren Lagerung kann zwischen den Köpfen 43 der Schrauben und den gekrümmten Teilen 39 der Klemmen eine Unterlag-Scheibe 44 angeordnet werden.
  • Wenn die Schrauben 30 zurückgezogen oder gelöst werden, um die Gehäuseteile 1 und 2 zu trennen (Stellung gemäß den Fig. 3 und 7), werden auch die Kabelklemmen 35 gelöst, so daß sie um die Fortsätze 38 nach außen in die Freigabestellung verschwenkt werden können, in welcher die gekrümmten oberen Halteteile 36 gemäß den Fig. 1 und 3 voneinander entfernt sind. Bei der Verschwenkung in diese Stellung werden die ebenen oberen und unteren Kanten 45 und 46 gemäß Fig. 14 mit einer schnappenden Bewegung in eine zur inneren oder unteren Fläche des Flansches 4 der Hülse und zur Bodenwand der Ausnehmung 41 parallele Lage verschwenkt. Der Flansch 4 ist hinreichend elastisch und nachgiebig, um diese Bewegung zu erlauben. Die Höhe der Fortsätze 38 und der Abstand zwischen der Unterseite des Flansches 4 und dem Boden der Ausnehmung 41 ergibt eine feste Einspannung der Fortsätze. Durch diese Einspannung der ebenen Kanten 45 und 46 werden die Kabelklemmen 35 in der Offenstellung gemäß Fig. 3 gehalten. Unterdessen wird das Kabel 23 in den Durchlaß 21 zwischen denselben eingeführt, und die blanken Enden 24 der Leiter werden in die Räume zwischen den oberen Enden der geneigten Fortsätze 12 der ortsfesten Kontakte und die Klemmwände 20 des oberen Gehäuseteils 1 eingeführt. Durch Anziehen der Schrauben 30 wird dann der untere Steckerkörperteil2 nach oben gegen den oberen Teil 1 gezogen, um die blanken Enden 24 der Zuleitungsdrähte mit den beiden Klemmflächen 11 und 20 gegen die Fortsätze 12 der ortsfesten Kontakte zu drücken. Gleichzeitig ziehen die Schrauben 30 die Kabelklemmen 35 nach unten und verschwenken sie um ihre Fortsätze 38 aus der Offenstellung gemäß Fig. 3 in die Klemmstellung gemäß Fig. 4, wobei die gekrümmten oberen Halteteile 36 gegen die entgegengesetzten Seiten des isolierten Kabels 23 verschwenkt werden und das Kabel zur Zugentlastung erfassen. Aus der Anordnung der Klemmen 35 ist auch ersichtlich, daß bei der Bewegung aus der offenen oder Freigabestellung gemäß Fig.3 in die geschlossene oder Klemmstellung gemäß Fig.4 die gekrümmten oberen Halteenden 36 sich nach unten und innen bewegen und daß sie beim Erfassen und Festhalten des Kabels 23 dasselbe nach unten und innen zu ziehen trachten, wobei sie die blanken Enden 24 der Leiter in der richtigen Stellung am oberen Ende der Fortsätze 12 der Kontakte halten. Die Betätigung der Kabelklemmen 35 verhindert daher auch jede Neigung des Kabels 23 und der Enden 24, sich während des Klemmvorganges beim Anziehen der Klemmschrauben 30 aus ihrer Stellung nach oben zu bewegen.

Claims (7)

  1. SPRi;cr-tE: 1. Elektrischer Stecker mit einem aus zwei Teilen bestehenden Steckerkörper aus Isoliermaterial mit in dem einen Teil angeordneten elektrischen Kontakten sowie mit gegenüberliegenden Klemmflächen, durch die die Enden der Zuleitungsdrähte eines Kabels gegen die Kontakte gedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verklemmung des Kabels im Steckerkörper die die Teile (1, 2) des Steckerkörpers verbindenden Schrauben (30) mit Kabelklemmen (35, 36) im Eingriff stehen und bei Festziehen der Schrauben gleichzeitig der erforderliche Kontaktdruck zwischen den Teilen des Steckerkörpers erzeugbar und die Kabelklemmen auf das Kabel hin verschwenkbar sind.
  2. 2. Stecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schutzhülse (3) aus Metall den oberen (1) und den unteren Teil (2) des Steckerkörpers umschließt, in welcher der untere Teil zum oberen Teil verschiebbar ist, daß die elektrischen Kontakte (7, 8) ortsfest sind und jeder Kontakt einen seitlich geneigten Fortsatz (12) aufweist, der vom unteren Teil (2) getragen ist, wobei die Klemmflächen (20) des oberen Teils (1) gegenüber diesen Fortsätzen (12) angeordnet sind.
  3. 3. Stecker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigten Fortsätze (12) am oberen Ende der ortsfesten Kontakte (7, 8) liegen und die Klemmflächen (11) des unteren Teils (2) des Steckerkörpers nach unten und außen geneigte Flächen sind, auf denen die Fortsätze (12) aufruhen, während der obere Teil (1) des Steckerkörpers gegenüber den Fortsätzen (12) mit nach unten und außen geneigten Klemmflächen (20) versehen ist.
  4. 4. Stecker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Wand des unteren Teiles (2) des Steckerkörpers quergerichtete Ausnehmungen (10) mit je einer Klemmfläche (11) aufweist, daß in den gegenüberliegenden Seitenwänden der Ausnehmungen (10) senkrechte und nach innen gerichtete Kanäle (17, 18) ausgebildet sind und die seitlichen Fortsätze (15, 16) der Kontakte (7, 8) in diese Kanäle greifen und daß die Klemmflächen (20) des oberen Teiles (1) des Steckerkörpers auf dessen Unterseite oberhalb der geneigten Fortsätze (12) der Kontakte liegen.
  5. 5. Stecker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder ortsfeste Kontakt (7, 8) im seitlich geneigten Fortsatz (12) einen Längsschlitz (25) hat.
  6. 6. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Teilen (1, 2) des Steckerkörpers von den Schrauben (30) geführte Druckfedern (33) angeordnet sind, welche die Teile beim Lösen der Schrauben zu trennen suchen.
  7. 7. Stecker nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzhülse (3; am oberen Ende einen Flansch (4) aufweist, dei das obere Ende des oberen Teiles (1) des Steckerkörpers übergreift, daß die Kabelklemmen (35; zwischen dem Flansch (4) der Hülse (3) und dem Ende des oberen Teiles (1) angeordnete Fortsätze (38) aufweisen, um die Kabelklemmen schwenkbar mit dem oberen Teil zu verbinden, daß die Kabelklemmen einen Längsschlitz (40) zum Durchtritt der Schrauben (30) haben, daß der untere Teil (2) ein Gewinde (32) zur Aufnahme der Schrauben (30) hat, daß die Schrauben (30) mit ihren Köpfen (43) auf den Oberseiten der Kabelklemmen (35) liegen und so betätigbar sind, daß sie die Teile des Steckerkörpers gegeneinanderziehen und die Enden (24) der Zuleitungsdrähte auf den Kontakten (12) festklemmen, und daß sie gleichzeitig die Halteteile (36) der Kabelklemmen (35) um ihre Fortsätze (38) nach innen verschwenken und das Kabel (23) festklemmen. B. Stecker nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kabelklemme (35) eine gekrümmte untere Querschiene (37) aufweist, die mit seitlichen vierkantigen, als Drehzapfen dienenden Fortsätzen (38) versehen ist, die zwischen dem Flansch (4) der Hülse (3) und der oberen Wand des oberen Teiles (1) des Steckerkörpers liegen und durch den Flansch gegen den oberen Teil gedrückt sind, daß die Kabelklemmen (35) am anderen oberen Ende gekrümmte Halteteile (36) für das Kabel (23) haben und daß der Längsschlitz (40) im mittleren Verbindungsteil (39) der Kabelklemmen (35) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 468822, 596264, 476 897, 930 571, 550 776, 929 905; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1708 328.
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