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DE1149318B - Hydraulisch betaetigter Grubenstempel - Google Patents

Hydraulisch betaetigter Grubenstempel

Info

Publication number
DE1149318B
DE1149318B DER28491A DER0028491A DE1149318B DE 1149318 B DE1149318 B DE 1149318B DE R28491 A DER28491 A DE R28491A DE R0028491 A DER0028491 A DE R0028491A DE 1149318 B DE1149318 B DE 1149318B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure chamber
piston
valve
robbery
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER28491A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing H Joe Rheinbay
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
H JOE RHEINBAY DIPL ING
Original Assignee
H JOE RHEINBAY DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by H JOE RHEINBAY DIPL ING filed Critical H JOE RHEINBAY DIPL ING
Priority to DER28491A priority Critical patent/DE1149318B/de
Publication of DE1149318B publication Critical patent/DE1149318B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/44Hydraulic, pneumatic, or hydraulic-pneumatic props

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • H--v,draulisch betätigter Grubenstempel Es sind hydraulisch betätigte Grubenstempel bekannt, bei denen der Kolbenteil mit einem pneumatisch beaufschlagten, den Vorratsbehälter für das hydraulische Druckmittel abdeckenden, auf einem zentralen Rohr geführten Schwimmkolben ausgerüstet ist, der zum Setzen des Stempels das Druckmittel über Rückschlagventile in die Druckkammer preßt. Der Kopfteil des Stempelkolbens weist ein dort eingebautes kombiniertes überdruck- und Raubventil auf, wobei das Raubventil bei seiner mechanischen Betätigung die Druckkammer mit dem Vorratsbehälter verbindet.
  • Versuche mit einem Grubenstempel der vorbezeichneten Art haben gezeigt, daß das Einfahren des Stempelkolbenteils in den Stempelzylinderteil nach Öffnen des Raubventils relativ langsam vor sich geht. Dies ist durch die konstruktionsbedingten hydraulischen Widerstände verursacht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den bekannten hydraulisch betätigten Grabenstempel in der Richtung weiterzuentwickeln, daß ein schnelleres Einfahren des Stempelkolbenteils bei Betätigung des Raubventils erfolgt.
  • Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß im Boden des Kolbenteils ein vorzugsweise als Rohrschieber ausgebildetes, zum schnelleren Einfahren des Kolbenteils dienendes zweites Raubventil eingebaut ist, das unter dem Druck der durch den Zylinderteil des Stempels zugeführten Preßluft eine zusätzliche Verbindung zwischen der Druckkammer und dem Vorratsbehälter schafft und nach Aufhören der Preßluftzuführung selbsttätig unter dem Einfluß des in der Druckkammer herrschenden Druckes in seine normale Schließlage zurückkehrt. Der Ventilkörper des in den Boden des Stempelkolbens eingebauten zweiten, durch Preßluft betätigten Raubventils ist mit einer axialen, nur nach der Druckkammer zu offenen Bohrung und mit der letzteren in Verbindung stehenden radialen Bohrungen ausgerüstet, die in der durch einen Anschlag im Boden des Stempelkolbens fixierten tiefsten Stellung des Raubventilkörpers eine Verbindung zwischen der Druckkammer und dem Vorratsbehälter herstellen.
  • Der Ventilkörper des in den Boden des Stempelkolbens eingebauten zweiten Raubventils ist an seiner von der Druckkammer abgewandten Stirnseite mit einem Distanzbolzen versehen, der zur Wegbegrenzung bei Beaufschlagung der anderen Stimfläche durch Druckmittel dient und der im Durchmesser so klein gehalten ist, daß die durch Preßluft beaufschlagte Ringfläche möglichst groß ist. Es ist bereits ein hydraulisch-pneumatischer Grubenstempel bekannt, dessen Kolbenteil mit einem pneumatisch beaufschlagten, den Vorratsbehälter für das hydraulische Druckmittel abdeckenden, auf einem zentralen Rohr geführten Schwimmkolben ausgerüstet ist. Durch dieses zentrale, im oberen Stempelkopfteil nach außen geführte Rohr wird Druckluft zugeführt, die einerseits einen zum Einfahren des Stempels dienenden Druckraum füllt und andererseits gleichzeitig einen abgefederten Steuerkolben verschiebt, der das den Druckraum mit dem Vorratsraum verbindende überdruckventil steuert. Das Rauben des Stempels erfolgt ausschließlich durch Druckluftzufuhr.
  • Bei anderen bekannten hydraulisch betätigten Grubenstempeln finden für das Raubventil ein Vorventil und ein Hauptventil Verwendung. Das Vorventü weist einen kleineren Querschnitt als das Hauptventil auf und ist deshalb mit geringerem Kraftaufwand zu öffnen. Ohne das Vorventil ist ein öffnen des Hauptventils bei Höchstdruck nicht möglich.
  • Der grundlegende Unterschied zwischen diesen Grubenstempeln und der Erfindung besteht darin, daß bei den bekannten Stempeln das Vorventil und das Hauptventil in einem gemeinsamen Körper vereinigt sind, daß die Ventile in ihrer Gesamtheit im Boden des Kolbenteils angeordnet sind und daß das Abströmen des Druckmittels aus der Druckkarnmer in den Vorratsbehälter bei Betätigung des Vorventils und bei der nachfolgenden Betätigung des Raubventils nahezu auf dem gleichen Wege erfolgt.
  • Beim erfindungsgemäß ausgebildeten Stempel sind wegen des grundsätzlich verschiedenen Gesamtaufbaues des Grubenstempels völlig andere Bedingungen vorhanden, so daß die bekannten, aus einem Vorventil und einem Hauptventil zusammengesetzten Raubventile bei dem Grabenstempel nach der Erfindung keine Verwendung finden könnten. Bei dem letzteren ist nämlich das störanfällige, kombinierte überdruck- und Raubventil in das Kopfstück des Kolbenteiles des Stempels verlegt, damit es einfach und schnell ein- und ausgebaut werden kann. Es ergibt sich deshalb für die Rückführung des Druckmittels aus der Druckkammer in den Vorratsbehälter ein relativ umständlicher Weg, weil das Druckmittel in das Kopfstück des Kolbenteiles steigen müßte und dann nach dem Durchgang durch das kombinierte überdruck- und Raubventil durch ein zweites Rohr wieder abwärts geführt werden müßte, um unterhalb des Verdränger-Ringkolbens in den Vorratsbehälter abfließen zu können. Infolge der sich hierdurch ergebenden großen Strömungswiderstände kann man nur ein sehr langsames Einsinken des Kolbenteiles in den Zylinderteil des Stempels erreichen. Zu den Strömungswiderständen kommen nämlich auch noch die Reibungswiderstände der Dichtungen hinzu, so daß das Eigengewicht des Kolbenteils nicht ausreicht, um das letztere in den Zylinderteil nach Betätigung des Raubventils einsinken zu lassen.
  • Aus den vorstehend angeführten Gründen ist bei der Erfindung für das Einsinken des Kolbenteiles in den Zylinderteil Preßluft vorgesehen. Eine Vergrößerung des Durchgangsquerschnittes im kombinierten überdruck- und Raubventil würde bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten Stempel keine wesentliche Verbesserung bringen, da die Ursachen für das langsame Einsinken des Kolbenteiles nicht durch die Querschnittsverhältnisse an dem kombinierten überdruck- und Raubventil gegeben sind, sondern durch die Widerstände im Steigrohr und im Verbindungsrohr vom Kopfteil zum Boden des Vorratsbehälters.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Grubenstempels nach der Erfindung veranschaulicht. Es ist lediglich ein durch die Achse des Stempels gelegter Längsschnitt des unteren Zylinderteils dargestellt, weil der Kopfteil des Stempels zur Erläuterung der Erfindung nicht notwendig ist.
  • Der Grabenstempel besteht aus einem Zylinderteil 1 und einem in diesem gleitend gelagerten hohlen Kolbenteil 2. Der Kolbenboden des letzteren bildet mit dem Zylinderteil 1 die Druckkamm r 3 des Stempels. Diese Druckkammer ist über das Rohr 4 mit dem nicht dargestellten, im Stempelkopf angeordneten Raubventil und der ebenfalls nicht veranschaulichten Druckmittelzufuhr verbunden. Koaxial zu dem Rohr 4 ist das Führungsrohr 5 für den Schwimmkolben 6 angeordnet, der unter dem Druck der durch den oberen Stempelkolbenteil zugeführten Preßluft steht und den Vorratsbehälter 7 nach oben abdeckt. Dieser ist über das Führungsrohr 5 mit einem im nicht dargestellten Stempelkopf angeordneten Druckmittelbehälter verbunden. Vom Vorratsbehälter 7 wird das Druckmittel durch den preßluftbeaufschlagten Schwimmkolben 6 über die Bohrung 8 und das Rückschlagventi19 in die Stempeldruckkammer3 hineingepreßt.
  • Im oberen Teil des Stempelzylinders 1 ist eine radiale Bohrung vorgesehen, durch die in Richtung des Pfeiles 10 Preßluft zur ausschließlichen Betätigung des Hilfs-Raubventils 14 zugeführt wird. Diese Preßluft passiert zunächst die ringförmige Kammer 11, welche durch den Stempelkolben 2 und den Stempelzylinder 1 eingeschlossen ist, und tritt dann durch die radiale Bohrung 12 in die im Durchmesser abgesetzte axiale Bohrung13,13' des Kolbenbodens ein, in welcher der Ventilkörper des Hilfs-Raubventils 14 gelagert und geführt ist. Dieser Ventilkörper ist mit einer axialen, nur nach der Druckkammer3 zu offenen Bohrung15 und mit der letzteren in Verbindung stehenden radialenBohrungen16 ausgerüstet, welche in der durch einen Anschlag18 im ringförmigen Bodeneinsatz 19 des Stempelkolbens 2 fixierten tiefsten Stellung des vorgenannten Ventilkörpers eine Verbindung zwischen der Druckkammer 3 und dem Vorratsbehälter 7 herstellen. In dieser Stellung ist nämlich die von der Druckkammer 3 her druckbeaufschlagte Bohrung 15 des Ventilkörpers 14 mit der zum Vorratsbehälter 7 füh- renden Querbohrung 17 verbunden. Der Ventilkörper weist an seiner von der Druckkammer abgewandten Stirnseite einen Distanzbolzen 14' auf. Dieser ist - wie die Abbildung zeigt - so lang, daß der Ventilkörper mit seiner Ringschulter nicht am Grund der Bohrung 13' zur Anlage kommt. Auf diese Weise wird erreicht, daß eine größere Ringfläche des Ventilkörpers von der Preßluft beaufschlagt werden kann.
  • Die Wirkungsweise des erfindungsgemäß ausgebildeten Hilfs-Raubventils ist folgende: Nach dem öffnen des nicht dargestellten, mechanisch betätigten Raubventils wird der abgesetzten Bohrung 13, 13' über den Stutzen 10, die Ringkammer 11 und die Bohrung 12 Preßluft von beispielsweise 4 atü zugeführt. Wenn der Druck in der Druckkammer 3 unter 4 atü abgesunken ist, wird der Ventilkörper des Hüfs-Raubventils 14 in Richtung auf die Druckkammer 3 zu bewegt, bis es auf der Schulter 18 im ringförmigen Bodeneinsatz 19 des Stempelkolbenteils 2 zur Auflage kommt. In dieser Stellung ist eine Verbindung zwischen der Druckkammer 3 und dem Vorratsbehälter 7 über die Bohrungen 15, 16 und 17 geschaffen. Diese Verbindung hat ein schnelles Einfahren des Kolbenteils 2 in den Zylinderteil 1 zur Folge.
  • Selbstverständlich muß vor dem Ausfahren des Kolbenteils 2 aus dem Zylinderteil 1, also vor dem Setzen des Stempels, der Ventilkörper des Hilfs-Raubventils 14 wieder in die in der Zeichnung dargestellte Ausgangslage zurückgekehrt sein. Dies geschieht in einfacher Weise dadurch, daß durch das Zuführen von Druckmittel über die Bohrung 8 und das Rückschlagventil 9 der Druck in der Druckkammer 3 ansteigt und den Ventilkörper des Hilfs-Raubventils 14 in seine Schließlage zurückdrückt. Voraussetzung dafür ist natürlich, daß die Preßluftzuführung in Richtung des Pfeiles 10 vorher unterbrochen worden ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hydraulisch betätigter Gräbenstempel, dessen Kolbenteil mit einem pneumatisch beaufschlagten, den Vorratsbeliälter für das hydraulische Druckmittel abdeckenden, auf einem zentralen Rohr geführten Schwimmkolben ausgerüstet ist, der zum Setzen des Stempels das Druckmittel über Rückschlagventile in die Druckkammer preßt, sowie im Kopfteil des Stempelkolbens ein dort eingebautes kombiniertes überdruck- und Raubventil aufweist, wobei das Raubventil bei seiner mechanischen Betätigung die Druckkammer mit dem Vorratsbehälter verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden (19) des Kolbenteils (2) ein vorzugsweise als Rohrschieber ausgebildetes, zum schnelleren Einfahren des Kolbenteils (2) dienendes zweites Raubventil (14) eingebaut ist, das unter dem Druck der durch den Zylinderteil (1) des Stempels zugeführten Preßluft (10) eine zusätzliche Verbindung (15, 16, 17) zwischen der Druckkammer (3) und dem Vorratsbehälter (7) schafft und nach Aufhören der Preßluftzuführung selbsttätig unter dem Einfluß des in der Druckkammer (3) herrschenden Druckes in seine normale Schließlage zurückkehrt.
  2. 2. Grubenstempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper des in den Boden (19) des Stempelkolbens (2) eingebauten zweiten, durch Preßluft betätigten Raubventils (14) mit einer axialen, nur nach der Druckkammer (3) zu offenen Bohrung (15) und mit der letzteren in Verbindung stehenden radialen Bohrungen (16) ausgerüstet ist, die in der durch einen Anschlag (18) im. Boden (19) des Stempelkelbens (2) Ixierten tiefsten Stellung des Raubventilkörpers (14) eine Verbindung zwischen der Druckkammer (3) und dem Vorratsbehälter (7) herstellen, 3. Gräbenstempel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper des in den Boden (19) des Stempelkelbens (2) eingebauten zweiten Raubventils (14) an seiner von der Druckkammer (3) abgewandten Stirnseite mit einem Distanzbolzen (14') versehen ist, der zur Wegbegrenzung bei Beaufschlagung der anderen Stimfläche durch Druckmittel dient und der im Durchmesser so klein gehalten ist, daß die durch Preßluft beaufscblagte Ringfläche möglichst groß ist. In Betracht gezogene Druckschriften-Deutsche Patentschrift Nr. 928 945; deutsche Auslegeschriften Nr. 1010 932, 1017 118, 1067 752.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1227410B (de) * 1965-02-13 1966-10-27 Gewerk Eisenhuette Westfalia Ventilanordnung fuer doppeltwirkende hydraulische Grubenstempel, insbesondere fuer schreitende Ausbaueinheiten

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928945C (de) * 1951-06-09 1955-06-16 Eisenwerk Wanheim G M B H Verstellbarer hydraulischer Grubenstempel
DE1010932B (de) * 1956-07-05 1957-06-27 Gutehoffnungshuette Sterkrade Hydraulischer Grubenstempel
DE1067752B (de) * 1955-11-21 1959-10-29 Kronprinz Ag Ventilanordnung fuer einen hydraulischen Grubenstempel

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DE1227410B (de) * 1965-02-13 1966-10-27 Gewerk Eisenhuette Westfalia Ventilanordnung fuer doppeltwirkende hydraulische Grubenstempel, insbesondere fuer schreitende Ausbaueinheiten

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