DE1148785B - Elektronisches Zaehl- und Anzeigegeraet - Google Patents
Elektronisches Zaehl- und AnzeigegeraetInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K21/00—Details of pulse counters or frequency dividers
Landscapes
- Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
kl. 42 p 3
GOIq; G06f
G28365IXc/42p
ANMELDETAG: 12. NOVEMBER 1959
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DEK
AUSLEGESCHRIFT: 16. MAI 1963
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DEK
AUSLEGESCHRIFT: 16. MAI 1963
Die Erfindung bezieht sich auf Schalteinrichtungen, insbesondere auf ein elektronisches Zähl- und
Anzeigegerät.
Zum Zwecke der Erläuterung soll die Erfindung in Verbindung mit ihrer Anwendung auf Dekadenzähl-
und -anzeigegeräte beschrieben werden, obwohl die Erfindung auch auf weiteren Gebieten nutzbar gemacht
werden kann, wie aus der nachfolgenden Beschreibung hervorgeht. Bei derartigen Zählgeräten
werden gewöhnlich aufeinanderfolgende, in Reihe geschaltete Schaltstromkreise verwendet, die als »Flip-Flop«-(Kippschaltungen)
aus Elektronenröhren, Transistoren u. dgl. gebildete Relaisstufen bestehen und die man so schalten kann, daß sie entweder in einen
ersten, durch »0« bezeichneten oder in einen zweiten, durch die Ziffer »1« bezeichneten Schaltzustand versetzt
werden. Es sei angenommen, der mit »0« bezeichnete Schaltzustand stelle den Zustand dar, in
dem die rechte Elektronenröhre des »Flip-Flop«- Röhrenpaares leitend und die linke Röhre ausgeschaltet
ist, während der mit »1« bezeichnete Zustand das Umgekehrte darstellen möge. Das Zählgerät ist
mit einem entsprechenden Rückkopplungssystem ausgestattet, um eine binäre Zählung zu erzielen. Mit vier
solchen Schaltstufen kann man, wenn man aufeinanderfolgende Impulse auf das Zählgerät wirken läßt,
folgende Binärzahlenfolge erhalten:
| Nummer des Eingangs |
Schaltzustand | 1 | 2 | der Schaltstufe | 4 |
| impulses | 0 | 0 | 3 | 0 | |
| 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | |
| 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | |
| 2 | 1 | 1 | 0 | 0 | |
| 3 | 0 | 1 | 0 | 0 | |
| 4 | 1 | 1 | 1 | 0 | |
| 5 | 0 | 0 | 1 | 1 | |
| 6 | 1 | 0 | 1 | 1 | |
| 7 | 0 | 1 | 1 | 1 | |
| 8 | 1 | 1 | 1 | 1 | |
| 9 | 0 | 0 | 1 | 0 | |
| 0 | 0 |
Zählkreise zur Erzeugung einer solchen Wirkungsweise und zum Aufleuchtenlassen aufeinanderfolgender
Anzeigeröhren, -lampen oder anderer Anzeigegeräte des von 0 nacheinander bis 9 zählenden
Systems sind bekannt. Während jedoch mit einem solchen Stromkreis die Anzeigeröhren zuverlässig
ohne Mehrdeutigkeit geschaltet werden können, hat aber das zur Erzeugung der obengenannten Aufein-Elektronisches
Zähl- und Anzeigegerät
Anmelder:
General Radio Company, West Concord, Mass. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. R. Müller-Börner,
Berlin-Dahlem, Podbielskiallee 68,
und Dipl.-Ing. H.-H. Wey, München 23,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 12. November 1958 (Nr. 773 511)
Robert Stuart jun., Natick, Mass. (V. St. A.), ist als Erfinder genannt worden
anderfolge erforderliche Rückkopplungssystem gewisse Nachteile; es ist nämlich schwierig, bei niedrigen
Zählgeschwindigkeiten ein zuverlässiges Arbeiten der Rückkopplungsvorrichtungen zu erhalten, und praktisch
unmöglich, bei hohen Zählgeschwindigkeiten überhaupt ein Arbeiten mit ihm zu erzielen.
Man kann demgemäß zu einem abgeänderten Zählstromkreis dieser Art, der mit einem Rückkopplungssystem
versehen ist, seine Zuflucht nehmen, der diese Nachteile nicht hat, sondern der im Gegenteil
sowohl bei niedrigen wie bei hohen Zählgeschwindigkeiten zuverlässig arbeitet. Eine solche Binärzahlenfolge,
die für die Zwecke der vorliegenden Erfindung vorzugsweise Anwendung findet, ist die folgende:
| Nummer | 1 | Schaltzustand | der Schaltstufe | 4 |
| des Eingangs- | 0 | 0 | ||
| impulses | 1 | j 2 | 3 I | 0 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | |
| 1 | 1 | 0 | 0 | |
| 2 | 0 | 0 | 0 | |
| 3 | 1 | 0 | 0 | |
| 4 | 0 | 1 | 0 | |
| 5 | 1 | 1 | 0 | |
| 6 | 0 | 1 | 1 | |
| 7 | 1 | 1 | 1 | |
| 8 | 0 | 1 | 0 | |
| 9 | 1 | |||
| 0 | 0 | |||
| 0 | ||||
| 0 | ||||
| 1 | ||||
| 1 | ||||
| 0 | ||||
| 0 | ||||
| 1 | ||||
| 1 | ||||
| 1 | ||||
| 1 | ||||
| 0 | ||||
309 580/201
Es ist jedoch bei einem die obige Binärzahlenfolge anwendenden Dekadenzählgerät infolge der diesem
anhaftenden Eigenschaften möglich, daß eine oder mehrere der Anzeigeröhren irrtümlicherweise ausgelöst
werden, wie im weiteren ausführlicher auseinandergesetzt werden wird. Dies ist ein höchst unerwünschter
Zustand. Obwohl es durch Steigerung der Anforderungen an die Stromlieferung behoben
werden kann, z. B. durch Erhöhung der an der Anode der Schaltröhrenstufen auftretenden Schwingung
von etwa 120 auf 180 V, ist eine solche Lösung teuer und daher unerwünscht. In ähnlicher Art können
Stromkreise mit Dioden zur Vermeidung einer solchen Arbeitsweise Anwendung finden, aber diese Stromkreise
sind wieder verhältnismäßig teuer und ergeben damit gleichfalls keine vom wirtschaftlichen Standpunkt
aus befriedigende Lösung.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diese Nachteile der früheren Schaltungen zu überwinden
und ein neues Zähl- und Anzeigesystem aufzustellen, das sowohl bei niedrigen wie bei hohen Zählgeschwindigkeiten
zuverlässig geschaltet werden kann und mit einfachen und billigen Mitteln zur Verhinderung unrichtiger
Betätigung der Zählanzeigevorrichtungen ausgestattet ist. Grundsätzlich wird dieses Ziel mit
einem Blockierungskreis erreicht, der aus einer schwellenspannungsbetätigten nichtlinearen Vorrichtung,
vorzugsweise einer Zweielektroden-Neonröhre, besteht.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden im nachstehenden dargelegt.
Die Erfindung soll jetzt unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben werden, von denen
Fig. 1 ein Schaltbild einer Ausführungsform der Erfindung, bei der die Schaltkreise in Form eines
Blockschemas wiedergegeben sind, und
Fig. 2 bis 5 ähnliche Schaltbilder des anzeigenden Teils des Systems nach Fig. 1 sind, die die Arbeitsweise
für sukzessiv fortschreitende Zählzustände wiedergeben.
Mit der ersten, zweiten, dritten und vierten Schaltstufe SS1 bis SSt nach Fig. 1 verbunden und so aufgebaut,
daß durch sie die oben an zweiter Stelle aufgeführte Binärzahlenfolge hergestellt wird, sind zehn
Anzeigegeräte, z. B. mit den Zahlen 0, 1, 2, 3, 4, 5,
6, 7, 8 und 9 bezifferte Zweielektroden-Neonröhren oder Lampen. Der Ausgangskreis eines jeden Paares
von »Flip-Flops« oder sonstigen Schaltrelais der ersten, zweiten, dritten und vierten Schaltstufe SS1
bis S1S4 ist in bekannter Art über eine Widerstandsbelastung
an die positive Klemme des Netzes Ebb angeschlossen.
Die Ausgangsklemmen P1 und P2 der
ersten Schaltstufe SS1 und die Ausgangsklemme P8
der vierten Schaltstufe SS4 sind durch Paare von untereinander gleichen Widerständen, jeder von der
Größe Ru2, an Ebb angeschlossen. Die Ausgangsklemmen
P3 und P4 der zweiten Schaltstufe SS2, P5
und P6 der dritten Schaltstufe SS3 und P7 der vierten
Schaltstufe SS4 sind durch Widerstände vom WerteRL
an die Netzklemme Ebb angeschlossen. Die aufeinanderfolgenden
Schaltstufen sind hintereinandergeschaltet, wie durch die Verbindungsleitungen 12, 14
und 16 zwischen den Ausgangsklemmen P2, P4 und
P6 und den jeweiligen Eingangsklemmen I2, I3 und
I1 der zweiten, dritten und vierten Schaltstufe veranschaulicht
ist.
Die zu zählenden und anzuzeigenden Impulse können der Eingangsklemme I1 der ersten Schaltstufe
SS1 zugeführt werden, und die Ausgangsleitung des Dekadenzählgeräts kann an die Ausgangsklemme P8
der vierten Schaltstufe SS4 angeschlossen sein. Der für die Rückkopplung, mit der die gewünschte Binär-Zahlenfolge
erreicht wird, erforderliche Stromweg ist mit R[^ bezeichnet und von der Ausgangsklemme P7
der vierten Schaltstufe zu den Eingangsklemmen I2
und /„' der zweiten bzw. dritten Schaltstufe SS, mit den rechts liegenden Relais der mit jeder Schaltstufe
ίο verbundenen Relaispaare verbunden.
Die oberen Klemmen der Anzeigegeräte 0, 2, 4, 6
und 8 sind mit dem gemeinsamen Leiter 13 verbunden, und die oberen Klemmen der ungeraden Anzeigegeräte
1, 3, 5, 7 und 9 sind in ähnlicher Art an einen gemeinsamen Leiter 15 angeschlossen. Beide
gemeinsamen Leiter 13 und 15 stehen über einen Widerstand vom Werte R (z. B. etwa 200 Kiloohm)
und die Leitungen 13' bzw. 15' mit den Mittelpunktsklemmen P1, und P2, der Ausgangskreisbelastungen
RLl2 der ersten Schaltstufe SS1 in Verbindung. Die
untere Klemme eines jeden Anzeigegeräts 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 7 ist an einen Widerstand vom Wert 2 R
(z. B. 400 Kiloohm) angeschlossen, und die unteren Klemmen der Paare von Anzeigegeräten 0-1, 2-3,
4-5, 6-7 und 8-9 sind durch die jeweiligen Leiter 17, 19, 21, 23 und 25 miteinander verbunden. Die an die
unteren Klemmen der Anzeigegeräte 0 und 4 angeschlossenen Widerstände 2 R sind ihrerseits wieder
durch Leitung 18 mit der rechts liegenden Ausgangsklemme P4 der zweiten Schaltstufe SS2 verbunden.
Eine ähnliche Verbindung wird durch die Leitung 20 von den zu den Anzeigegeräten 1 und 3 gehörenden
Widerständen 2 R zu der rechts liegenden Ausgangsklemme P6 der dritten Schaltstufe SS3 hergestellt. Die
an die unteren Klemmen der Anzeigegeräte 2 und 6 angeschlossenen Widerstände 2 R stehen gleichfalls
durch die Leitung 22 mit der linken Ausgangsklemme P3 der zweiten Schaltstufe SS2 in Verbindung.
Die linke Ausgangsklemme P5 der dritten Schaltstufe SS3 ist in ähnlicher Weise durch die Leitung 24 mit
den zu den Anzeigegeräten 5 und 7 gehörigen Widerständen 2 R verbunden. Der die unteren Klemmen
der Anzeigegeräte 8 und 9 miteinander verbindende Leiter 25 ist in gleicher Weise über einen gemeinsamen
Widerstand vom Wert R durch die Leitung 26 mit der linken Ausgangsklemme P7 der vierten Schaltstufe
SSA verbunden.
Um die Beschreibung der Wirkungsweise des vor den anderen hervorgehobenen Stromkreises der Erfindung
zu erleichtern, sind unter der Voraussetzung, daß die »Flip-Flop«-Kreise aus Röhren aufgebaut
sind, mit einer »Aus«-Spannung der Röhrenanode von 40 V unter Ebb und einer »Ein«-Spannung der
Röhrenanode von 160 V unter Ebb Anwendung finden, typische Spannungswerte an geeigneten Stellen
im Schaltbild angegeben; so werden z. B. die oberen Klemmen der Widerständet, die zwischen den
Leitern 13-13' bzw. 15-15' liegen, mit einer auf ihnen aufrechterhaltenen Spannung von »140 V« bzw.
»80 V« wiedergegeben. Diese Spannungen sind der Einfachheit halber auf die »Ein«-Anodenspannung
der Schaltstufen bezogen worden, wobei diese Spannung willkürlich zu Erd- oder Nullspannungspotential
(»0V«) festgesetzt wurde. Der obengenannte beispielsweise angegebene Wert des Widerstandes R von
200 Kiloohm ist bei Neonröhren-Anzeigegeräten für Ströme in der Größe von 0,2 Milliampere geeignet.
Die Schattierung der Anzeigegeräte 0, 2, 4, 6 und 8
ia den Fig. 1 bis 5 stellt die Auslösung derartiger Anzeigevorrichtungen
dar, wobei eine ähnliche Auslösung der Anzeigegeräte 1, 3, 5, 7 und 9 bei vertauschten
Spannungen an den Klemmen P1 und P2 stattfindet.
Der Blockierungskreis nach der Erfindung ist in Zwischenschaltung zwischen den Anzeigegeräten 6
und 7 wiedergegeben. Er besteht aus einer schwellenspannungsbetätigten, in beiden Richtungen Strom
hindurchlassenden Neon- oder ähnlichen Zweielektroden-Gasentladungsröhre N. Die obere Elektrode E1
der Neonröhre N (Fig. 1) ist an die Leitung 23 angeschlossen, und die untere Elektrode E2 steht vorzugsweise
über einen Widerstand vom Wert .R/3 und durch eine Leitung 28 mit dem Mittelpunkt P8'
zwischen den Ausgangsstromkreiswiderständen RLl2
des rechten Relais der vierten Schaltstufe SS4 in Verbindung.
Wie aus den Fig. 1 bis 4 der Zeichnung hervorgeht, ist die Blockiervorrichtung N für die Betriebszustände,
in denen die mit 0, 2, 4 und 6 bezifferten Impulse in Betracht kommen, unwirksam, und
man kann in ähnlicher Weise zeigen, daß sie ebenso bei den Impulsen Nr. 1, 3, 5 und 7 unwirksam ist.
Bei den Impulsnummer-Schaltzuständen 0 bis 7 wird daher die richtige Anzeigelampe in Reaktion auf die
entsprechende Impulszahl oder -nummer ausgelöst werden, und alle anderen Anzeigelampen werden, wie
an den in Fig. 1 bis 4 angegebenen Spannungswerten zu sehen, auf einem Potential von nicht über 40 V
gehalten. Diese Spannung genügt nicht, die anderen Anzeigegeräte auszulösen, so daß die Auslösung eindeutig
ist. Neonröhren zünden bei etwa 90 V und ihre Brennspannung beträgt etwa 60 V, so daß durch den
Nicht-mehr-als-40-V-Zustand zuverlässig jede Falschbetätigung vermieden wird.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Anordnung liegen die Dinge anders. Die herabgesetzte Spannung an der
Ausgangsklemme P7 dient dazu, die Anzeigelampe 8 richtig, wie angezeigt, auszulösen. Wenn jedoch der
Blockierungsstromkreis N-R/3 nicht vorhanden ist, wird der Spannungswert auf der gemeinsamen Verbindungsleitung
23 der Anzeigegeräte 6 und 7 auch fallen und eine falsche Auslösung des Anzeigegeräts 6
zur Folge haben. Auf ähnliche Art wird das Anzeigegerät? falsch auslösen, wenn Anzeigegerät 9 ausgelöst
wird. Durch den Blockierungsstromkreis nach der Erfindung wird eine solche falsche Betätigung vermieden.
Der Spannungsabfall auf der Verbindungsleitung 23 der Kolben 6-7, kombiniert mit dem Spannungsanstieg
der Ausgangsklemme P8, wird eine Auslösung der Blockierungsvorrichtung N zur Folge
haben. Der durch N gehende Strom ist so bemessen, daß er stark genug ist (z. B. gleich 3/2 des normalen
Röhrenstroms für die entsprechenden, in diesem Fall angewandten Widerstandswerte), die Spannung auf
der Verbindungsleitung 23 der Anzeigegeräte 6-7 hoch genug (60 V) zu halten, daß das Anzeigegerät 6
infolge der ungenügenden daran liegenden Spannung (40 V) nicht auslösen kann. Die Blockierungsvorrichtung
N arbeitet auch im Stadium 9 auf ähnliche Art bei der Verhinderung einer falschen Auslösung des
Anzeigegeräts 7.
Durch die Erfindung wird daher durch einen Blockierungsstromkreis aus zuverlässig wirkenden
und billigen schwellenspanmmgsbetätigten, nichtlinearen Neon- oder ähnlichen Vorrichtungen eine
falsche Auslösung der Anzeigegeräte vermieden und alle vorher erwähnten Nachteile der bekannten Anordnungen
überwunden.
Die Erweiterung des hier beschriebenen Neonröhren-Blockierungssystems
kann zu weiteren Verbesserungen bei Dekadenzählanzeigevorrichtungen führen. Wenn insbesondere eine genügende Zahl von
Blockierungs-Neonröhren verwendet wird, kann man die Erfordernisse an die Größe der Schwingspannung
der Flip-Flops von den für einen Blockierungsstromkreis erforderlichen 120 V oder den bei nicht vorhandenem
Blockierungsstromkreis erforderlichen 180 V auf 60 V herabsetzen.
Claims (4)
1. Elektronisches Zähl- und Anzeigegerät mit einer Anzahl von Schaltkreisen zum Zählen aufeinanderfolgender
Impulse, einem Anzeigegerät zur Veranschaulichung des Zählergebnisses der Schaltkreise und einem die Schaltkreise und das
Anzeigegerät verbindenden Koppelkreise, dadurch gekennzeichnet, daß der Koppelkreis (N) aus
einer von einer Schwellenspannung betätigbaren, nichtlinearen Vorrichtung, vorzugsweise einer
Zweielektroden-Neonröhre, besteht.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtlineare Vorrichtung mit
einer Anzeigevorrichtung (6, 7) in einen Stromkreis zusammengeschaltet ist, so daß sie die Mitbetätigung
dieser Anzeigevorrichtung durch die Zählwirkung der Schaltkreise (SS1, SS2, SS3, SS4)
zusammen mit einer anderen Anzeigevorrichtung (8, 9), die allein betätigt werden soll, verhindert,
indem sie die an die Anzeigevorrichtung gelegte Spannung unter dem für ihre Betätigung erforderlichen
Schwellenwert hält.
3. Zähl- und Anzeigegerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch vier in Reihe geschaltete
Schaltkreise (SS1, SS2, SS3, SS^ zum Zählen aufeinanderfolgender
Impulsdekaden in der Reihenfolge:
0000
1000
0100
1100
0010
1010
0110
1110
Olli
1111
1000
0100
1100
0010
1010
0110
1110
Olli
1111
ein aus einer Dekade von Anzeigevorrichtungen (0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9) zum Registrieren
aufeinanderfolgender Zählfolgen der Schaltkreise (SS) von Null bis Neun bestehendes Anzeigegerät,
wobei die sechste und siebte Vorrichtung der Dekade von Anzeigevorrichtungen normalerweise
auf die gewollte, durch die Zählwirkung der Schaltkreise bewirkte Betätigung der achten und
neunten Anzeigevorrichtung hin in unerwünschter Weise ausgelöst wird, und eine schwellenspannungsbetätigte
Neonröhre (N), die mit der sechsten und siebten Anzeigevorrichtung in einen
Stromkreis geschaltet ist, um zu verhindern, daß auf die gewollte Betätigung der achten bzw.
neunten Anzeigevorrichtung hin diese Vorrichtungen gleichfalls ausgelöst werden.
4. Zähl- und Anzeigegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die sechste und
siebte Anzeigevorrichtung an eine gemeinsame
Klemme (23) angeschlossen und. von dieser aus über Widerstände (RL) mit dem zweiten bzw.
dritten der vier Schaltkreise (SS) verbunden sind, wobei die nichtlineare Vorrichtung (Λ/) zwischen
der gemeinsamen Klemme (23) und über einen Widerstand (R/3) von geringerer Größe mit dem
vierten Schaltkreis (SS^ verbunden ist und die
achte und neunte Anzeigevorrichtung über einen Widerstand (R/2), der größer ist als der Wider-
stand (R/3), aber kleiner als der Widerstand (RL),
an den vierten Schaltkreis (SS4) angeschlossen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Buch von C. W. Tompkins, J. H. Wakelin und
W. W. Stifler, »High-Speed Computing Devices«,
Mc.GrawHillBookComp.Inc.jNewYork—Toronto—
London, 1950, S. 198 bis 200, 12 bis 29, 32 bis 54.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US877042XA | 1958-11-12 | 1958-11-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1148785B true DE1148785B (de) | 1963-05-16 |
Family
ID=22206767
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG28365A Pending DE1148785B (de) | 1958-11-12 | 1959-11-12 | Elektronisches Zaehl- und Anzeigegeraet |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1148785B (de) |
| GB (1) | GB877042A (de) |
-
1959
- 1959-11-12 GB GB38367/59A patent/GB877042A/en not_active Expired
- 1959-11-12 DE DEG28365A patent/DE1148785B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB877042A (en) | 1961-09-13 |
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