[go: up one dir, main page]

DE1148560B - Verfahren zur Herstellung amoebicid wirksamer Ester des p-Hydroxy-N-dichloracet-N-methylanilids - Google Patents

Verfahren zur Herstellung amoebicid wirksamer Ester des p-Hydroxy-N-dichloracet-N-methylanilids

Info

Publication number
DE1148560B
DE1148560B DEB58676A DEB0058676A DE1148560B DE 1148560 B DE1148560 B DE 1148560B DE B58676 A DEB58676 A DE B58676A DE B0058676 A DEB0058676 A DE B0058676A DE 1148560 B DE1148560 B DE 1148560B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compound
dichloroacet
hydroxy
methylanilide
group
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB58676A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Oxley
Norman William Bristow
John Stuart Nicholson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Boots Pure Drug Co Ltd
Original Assignee
Boots Pure Drug Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boots Pure Drug Co Ltd filed Critical Boots Pure Drug Co Ltd
Publication of DE1148560B publication Critical patent/DE1148560B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/16Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having the nitrogen atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a hydrocarbon radical substituted by singly-bound oxygen atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung amoebicid wirksamer Ester des p-Hydroxy-N-dichloracet-N-methylanilids Die Erfindung betrifft die Herstellung von Dichloracetanilid-Derivaten, von welchen man festgestellt hat, daß sie wertvolle amoebicide Eigenschaften besitzen.
  • p-Hydroxy-N-dichloracet-N-methylanilid, im nachstehenden als Verbindung G bezeichnet, ist dafür bekannt, daß es Eigenschaften besitzt, welche es für die klinische Behandlung der Amoebiasis beim Menschen sehr geeignet macht. Bei bestimmten Estern der Verbindung, insbesondere beim Benzoat, wurden amoebicide Eigenschaften nachgewiesen.
  • Das Benzoat und andere Ester der Verbindung G können durch direkte Veresterung der letzteren Verbindung nach den in der britischen Patentschrift 794 762 beschriebenen Verfahren hergestellt werden. Die Wirtschaftlichkeit solcher Verfahren wird in weitem Ausmaße durch die Verfügbarkeit und den Preis des Ausgangsmaterials, des p-Hydroxy-N-methylanilins, bedingt, und es ist daher wünschenswert, zu Verfahren zu gelangen, die andere und billigere Ausgangsmaterialien verwenden. Ferner kann es unter gewissen Umständen wirtschaftlicher, notwendig oder wünschenswert sein, einen Ester der Verbindung G zu erzeugen, ohne die letztgenannte Verbindung als Zwischenprodukt herzustellen.
  • Das Ziel der Erfindung ist es, Verfahren für die Herstellung von Estern der Verbindung G zu schaffen, welche neu und wertvoll sind und die oben aufgeführten Anforderungen erfüllen.
  • Die Erfindung besteht in einem Verfahren zur Herstellung von amoebicid wirksamer Ester des p-Hydroxy-N-dichloracet-N-methylanilids der allgemeinen Formel wobei R1 ein Acvl-Radikal der Formel R2C0 -, in welcher R2 eine Alkyl-, Alkenyl- oder Phenylgruppe oder eine Alkylgruppe, welche durch ein oder mehrere Chloratome substituiert ist, darstellt, wobei man so vorgeht, daß man in an sich bekannter Weise durch Einführung eines Formyl- oder Acylrestes oder durch Überführung in eine Schiffsche Base in der Aminogruppe blockiertes p-Aminophenol in an sich bekannter Weise mit einer Carbonsäure der allgemeinen Formel R2COOH bzw. mit hierzu als geeigneten bekannten Derivaten derselben, wobei R2 die obige Bedeutung hat, verestert, dann in an sich bekannter Weise N-methyliert, den die methylierte Aminogruppe danach gegebenenfalls noch blockierenden Substituenten (Formyl-, Acetylrest) durch selektive Hydrolyse abspaltet und nach den hierfür bekannten Methoden den Dichloracetylrest einführt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist leichter zu verstehen, wenn man Einblick in das Schema 1 nimmt.
  • Wie man sieht, ist das wesentliche Ausgangsmaterial p-Aminophenol (A). Um nun diese Verbindung in die gewünschten Ester der Verbindung G umzuwandeln, muß man eine Dichloracetylgruppe und eine Methylgruppe an dem N-Atom einführen. Wenn das p-Aminophenol selbst nach wohlbekannten Methoden der direkten Methylierung unterworfen wird, dann erfolgt die letztere nicht nur an dem N-Atom der Aminogruppe, sondern kann auch an dem 0-Atom der Hydroxylgruppe eintreten. Demzufolge ist es wünschenswert, die Hydroxylgruppe in geeigneter Weise zu schützen, bevor man die Methylierung versucht. Weiterhin führt die direkte Methylierung einer primären Aminogruppe durch solche Methoden, wie z. B. eine Behandlung mit einem Methyl-Halogenid oder Dimethylsulfat in Gegenwart eines Alkalis zu der Erzeugung eines Gemisches von Mono- und Dimethylamino-Verbindungen. Daher ist es notwendig, daß man entweder eines der Wasserstoffatome der primären Aminogruppe mit einer Gruppe schützt, welche anschließend leicht entfernt werden kann, oder eine Methode befolgt, bei welcher eine Zwischenverbindung methyliert wird, so daß man dann nur die gewünschte Monomethylamino-Verbindung erhält. Diese beiden Möglichkeiten werden durch das Schema 1 dargestellt. So kann beispielsweise das p-Aminophenol (A) über die Verbindung B in die Verbindung C umgewandelt werden, in deren allgemeiner Formel die Gruppe Z eine Formyl- oder Acetylgruppe darstellt und die Gruppe R1 die zuvor angegebene Bedeutung hat. Die Verbindung C kann dann der Methylierung unterworfen werden, beispielsweise durch Behandlung mit Methylhalogenid, vorzugsweise dem Methyljodid in Gegenwart eines Alkalis, wie beispielsweise Kaliumhydroxyd, oder durch Behandlung mit Dimethylsulfat in Gegenwart von beispielsweise Kaliumcarbonat oder durch Behandlung mit Methyl-toluolp-sulfonat. Die Gruppe Z kann dann entfernt werden durch Behandlung mit einem Hydrolysierungsmittel, beispielsweise mit einer verdünnten Mineralsäure, welche aber die Gruppe R1 nicht beseitigt. Auf diese Weise erhält man die Zwischenverbindung E.
  • Die zweite Möglichkeit, nämlich die Methylierung einer Zwischenverbindung nach einer Methode, welche nur die gewünschte Monomethylamino-Verbindung ergibt, umfaßt die folgenden Arbeitsgänge: p-Aminophenol (A) wird zunächst in die Schiffsche Base (H) durch die Reaktion mit einem Aldehyd von der allgemeinen Formel R4 - CHO umgewandelt, in welcher R4 ein Phenyl- oder ein substituiertes Phenyl-Radikal darstellt. Die freie Hydroxylgruppe in der Verbindung H wird dann durch die Einführung der Gruppe R1 geschützt, wobei R1 die gleiche Bedeutung hat wie zuvor. Die Verbindung K wird dann unter den Bedingungen, wie sie von Decker und Becker beschrieben sind (Annalen, 1913, S. 395, 362), mit Dimethylsulfat behandelt, wobei die Quaternisierung der Schiffschen Base erfolgt und das unbeständige quaternäre Salz sich zersetzt, um die Verbindung E zu ergeben. Die Zwischenverbindung E, welche nach einem der beiden obigen Verfahrensgängen hergestellt wurde, kann dann in der folgenden Weise der Dichloracetylierung unterworfen werden a) Durch Behandlung der Verbindung E mit Chloral-cyanhydrin in Gegenwart eines säurebindenden Mittels, wobei das Cyanhydrin dem Reaktionsgemisch als solches hinzugesetzt oder in situ hergestellt wird; derartige Verfahren sind in der britischen Patentschrift 786 806 beschrieben; b) .furch Behandlung der Verbindung E mit Dichloracetylchlorid, wenn gewünscht in Gegenwart eines säurebindenden Mittels; c) durch Behandlung der Verbindung E mit Dichloressigsäureanhydrid, falls gewünscht, in Gegenwart eines säurebindenden Mittels; d) durch Behandlung der Verbindung E mit N : N-bis-Dichloracetamid ; e) durch Behandlung eines Gemisches der Verbindung E und der Dichloressigsäure mit Phosphortrichlorid ; f) durch Behandlung der Verbindung E mit Dichloracetonitril, das in einem niederen alipha-=tischen Alkohol gelöst ist.
  • Die folgenden Beispiele dienen der Erläuterung der vorliegenden Erfindung.
  • Beispiel 1 Herstellung von 4-(Dichloroacet-N-methylamido)-phenylacetat [Verbindung a, wenn R' = CH3C0 -] in dem Verfahrenswege p-Aminophenol (A) --> Verbindung H - Verbindung K - Verbindung E --> Verbindung (a) 1. p-Aminophenol (A) wird auf die folgende Weise in 4-Benzilidenaminophenol (Verbindung H, worin R4 = C6Hs -) umgewandelt: Einer Lösung von 25 g Benzaldehyd in 40 ml Alkohol werden 25 g p-Aminophenol zugesetzt. Nach Aufhören der anfänglichen Reaktion wird das Gemisch auf dem Dampfbad 15 Minuten lang erhitzt und dann auf Zimmertemperatur gekühlt. Der sich abscheidende feste Körper wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Auf diese Weise erhält man 4-Benzylidenaminophenol in der Form fester Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 183°C. Ausbeute 960%.
  • II. Das 4-Benzylidenaminophenol wird auf die folgende Weise in 4-Benzyhdenaminophenylacetat (Verbindung K, wenn R1 = CH2C0 - und R4 = C6Hs -) umgewandelt: Ein Gemisch von 21,5 g 4-Benzylidenaminophenol und 35 ml 5 n-Natronlauge wird 1 Stunde lang geschüttelt, um eine klare Lösung zu erhalten, welche mit 170 ml Eis und 14 ml'Essigsäure behandelt und kräftig auf kurze Zeit geschüttelt wird. Der sich dabei abscheidende feste Körper wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und aus Alkohol umkristallisiert. Man erhält auf diese Weise 4-Benzylidenaminophenylacetat in Form von festen Kristallen mit einem Schmelzpunkt von 93 bis 95°C. Ausbeute 80%.
  • 111. 4-Benzylidenaminophenylacetat wird in der folgenden Weise in 4-Methylaminophenylacetat (Verbindung E, worin R1 = CH3C0 -) umgewandelt: Ein Gemisch von 41,9 g 4-Benzylidenaminophenylacetat und 17,5 ml Dimethylsulfat wird 4 Stunden lang auf dem Dampfbad erhitzt. Das Produkt wird gekühlt, mit 50 ml Wasser behandelt und über Nacht der Zersetzung überlassen. Das Gemisch wird mit zwei Teilmengen von je 50 ml Äther extrahiert, um den Benzaldehvr.i zu entfernen. Die restliche wäßrige Lösung wird dann mit Natriumbicarbonatlösung im Überschuß behandelt. Das ausgefällte Öl wird mit 100 ml Benzol extrahiert, der Benzolextrakt wird abgetrennt und das Benzol abdestilliert. Der Rückstand wird unter vermindertem Druck destilliert und die Fraktion, welche einen Siedepunkt von 130 bis 140°C bei einem Druck von 3 mm Hg hat, wird aufgesammelt. Das Produkt kristallisiert beim Stehenlassen langsam aus. Man erhält auf diese Weise 4-Methylaminophenylacetat in Kristallform. Ausbeute 63%.
  • IV. Das 4-Methylaminophenylacetat wird auf die folgende Weise in 4-(Dichloracet-N-methylamido)-phenylacetat (Verbindung A, wenn R1 = CH3C0 -) umgewandelt: Eine Lösung von 4,95 g 4-Methylaminophenylacetat, 5 g Natriumacetat-trihydrat, 25 ml Benzol und 25 ml Wasser wird in Eis gekühlt und gerührt, wobei eine Lösung von 5 g Dichloracetylchlorid in 10 ml Benzol tropfenweise hinzugesetzt und die Temperatur auf 4 bis 18°C gehalten wird. Nach vollendetem Zusatz wird die Benzolschicht abgetrennt, nacheinander mit 0,5 n-Salzsäure, wäßriger Natriumbicarbonatlösung und Wasser gewaschen, dann getrocknet und bis zur Trocknung eingedampft. Der Rückstand wird mit 60%igem wäßrigem Alkohol umkristallisiert. Man erhält auf diese Weise 4-(Dichloracet-N-methylamido)-phenylacetat in der Form von festen Kristallen mit einem Schmelzpunkt von 84 bis 89°C. Ausbeute 56%.
  • Beispiel 2 Herstellung von 4-Methylaminophenylbenzoat (E) aus p-Aminophenol (A) I. Verbindung A - Verbindung B (Z = - CHO) Ein Gemisch von 100 g p-Aminophenol und 100 ml 98%iger Ameisensäure wird 3 Stunden lang auf dem Dampfbad erhitzt, worauf man es 18 Stunden lang bei Zimmertemperatur stehenläßt. Die Kristalle von p-Hydroxyformanilid werden abfiltriert, mit Wasser gewaschen und an der Luft getrocknet, um ein Produkt mit einem Schmelzpunkt von 135 bis 137°C zu ergeben. Ausbeute 68%.
  • Il. Verbindung B -> Verbindung C (R1 = CsHsCO -, Z = - CHO) Einer eisgekühlten Lösung von 27,4 g 4-Formamidophenol in 80 ml Pyridin werden tropfenweise 23 ml Benzylchlorid hinzugesetzt. Das Gemisch wird 15 Minuten lang bei Zimmertemperatur gerührt und mit 250 ml Wasser, 0,1 g Natriumhydrosulfit enthaltend, verdünnt. Der Niederschlag wird gesammelt, mit Wasser gewaschen und aus 95%igem Alkohol umkristallisiert. Man erhält Kristalle von 4-Formamidophenylbenzoat mit einem Schmelzpunkt von 171 bis 1720C. (Die Analyse ergab 70,1% C und 4,7% H; die Bruttoformel C14H11NOa erfordert 69,701o C und 4,6% H.) Ausbeute 61%.
  • 111. Verbindung C - Verbindung D Ein Gemisch aus 11,7 g 4-Formamidophenylbenzoat, 4 ml Dimethylsulfat und 12 g Kaliumcarbonat wird 6 Stunden lang unter Rückfluß in 60 ml trockenen Aceton behandelt, filtriert und zur Trocknung eingedampft. Der Rückstand wird zweimal aus 95%igem Alkohol umkristallisiert. Man erhält auf diese Weise 4-(Formo-N-methylamido)-phenylbenzoat in Form fester Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 120 bis 121'C. (Die Analyse ergab 70,2% C und 5,4% H sowie 5,3% N; die Bruttoformel C1sH13N03 erfordert 70,6% C, 5,1% H und 5,5% N.) Ausbeute 24%.
  • IV. Verbindung D - Verbindung E Ein Gemisch aus 13,55 g 4-(Formo-N-methylamido)-phenylbenzoat und 100 ml n-Salzsäure wird 30 Minuten unter Rückfluß behandelt und ergibt eine klare Lösung. Nach dem Abkühlen auf Zimmertemperatur wird 5 n-Natronlauge im Überschuß hinzugegeben. Der sich dabei abscheidende feste Körper wird abfiltriert, mit n-Natronlauge und dann mit ein wenig Natriumhydrosulfit enthaltendem Wasser gewaschen und aus 95%igem Alkohol umkristallisiert. Man erhält auf diese Weise 4-Methylaminophenylbenzoat in festen Kristallen mit einem Schmelzpunkt von 125 bis 126°C. (Die Analyse ergab 73,5% C, 5,7% H und 6,4% N; die Bruttoformel C14H13N02 erfordert 74,00% C, 5,7% H und 6,2% N.) Ausbeute 74%.
  • V. Verbindung E - Verbindung a Ein Gemisch von 4,54 g 4-Methylaminophenylbenzoat und 3,5 g Dichloracetylchlorid in 20 ml trockenen Benzols wird 45 Minuten lang unter Rückfluß behandelt, his die Entwicklung von Salzsäure aufhört. Die gekühlte Lösung wird nacheinander mit Wasser, Natriumcarbonatlösung und Wasser gewaschen. Nach dem Trocknen wird die Lösung eingedampft und ergibt 4-(hichloracet-N-methylamido)-.phenylbenzoat mit einem Schmelzpunkt von 115 bis 118°C. Der Schmelzpunkt eines Gemisches dieses Materials und einem Material, hergestellt durch Benzoylation von Dichloracet-4-hydroxy-N-methylanilid, wird nicht gesenkt. Ausbeute 910/0. .
  • VI. Verbindung E --> Verbindung a Ein Gemisch von 4 g aus 4-Methylaminophenylbenzoat, 4 g Natriumacetat-trihydrat, 25 ml Benzol und 25 ml Wasser wird gekühlt und gerührt, worauf bei einer Temperatur von 15 bis 20°C 3 g Dichloracetylchlorid in 4 ml Benzol hinzugefügt werden. Das Gemisch wird 10 Minuten lang gerührt und die Benzolschicht aufgesammelt und nacheinander mit n-Schwefelsäure, n-Natriumcarbonatlösung und Wasser gewaschen. Die Lösung wird mit kristallwasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und bis zur Trocknung eingedampft. Man erhält auf diese Weise 4-(Dichloracet-N-methylamido)-phenylbenzoat mit einem Schmelzpunkt von 114 bis 118'C. Der Schmelzpunkt eines Gemisches aus diesem Material und einem Material, das durch Benzoylierung von Dichloracet-4-hydroxy-N-methylanilid hergestellt ist, wird nicht gesenkt. Ausbeute 89%.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung amoebicid wirksamer Ester des p-Hydroxy-N-dichloracet-N-methylanilids der allgemeinen Formel wobei R1 ein Acyl-Radikal der Formel R2C0 -, in welcher R2 eine Alkyl-, Alkenyl- oder Phenylgruppe oder eine Alkylgruppe, welche durch ein oder mehrere Chloratome substituiert ist, darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise durch Einführung eines Formyl-oder Acylrestes oder durch Überführung in eine Schiffsche Base in der Aminogruppe blockiertes p-Aminophenol in an sich bekannter Weise mit einer Carbonsäure der allgemeinen Formel R2COOH bzw. mit hierzu als geeigneten bekannten Derivaten derselben, wobei R2 die obige Bedeutung hat, verestert, dann in an sich bekannter Weise N-methyliert, den die methylierte Aminogruppe danach gegebenenfalls noch blockierenden Substituenten (Formyl-, Acetylrest) durch selektive Hydrolyse abspaltet und nach den hierfür bekannten Methoden den Dichloracetylrest einführt. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 767 148.
DEB58676A 1957-11-08 1958-10-30 Verfahren zur Herstellung amoebicid wirksamer Ester des p-Hydroxy-N-dichloracet-N-methylanilids Pending DE1148560B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1148560X 1957-11-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1148560B true DE1148560B (de) 1963-05-16

Family

ID=10877764

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB58676A Pending DE1148560B (de) 1957-11-08 1958-10-30 Verfahren zur Herstellung amoebicid wirksamer Ester des p-Hydroxy-N-dichloracet-N-methylanilids

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1148560B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB767148A (en) * 1954-07-22 1957-01-30 Boots Pure Drug Co Ltd New acetanilide derivatives and the manufacture thereof

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB767148A (en) * 1954-07-22 1957-01-30 Boots Pure Drug Co Ltd New acetanilide derivatives and the manufacture thereof

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH507970A (de) Verfahren zur Herstellung neuer desacylierter mehrkerniger Indole sowie deren Verwendung
CH642654A5 (de) Verfahren zur herstellung von allylcarbonsaeuren.
DE1620694C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 5-Methyl-7-diäthylamino-s-triazolo [1,5-a] pyrimidin und seinen Salzen mit Säuren
DE2004280A1 (de) Verfahren zur Kristallisation von Vitamin D tief 3
DE1620522A1 (de) Verfahren zur Herstellung von 5-substituierten Isoxazolidonverbindungen
DE1148560B (de) Verfahren zur Herstellung amoebicid wirksamer Ester des p-Hydroxy-N-dichloracet-N-methylanilids
DE2301358C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Hydroxy-L-prolin oder N-Acetyl-hydroxy-L-prolin aus hydrolysierter Gelatine
DE1165595B (de) Verfahren zur Herstellung von Triamcinolonacetonid-21-hemisuccinat und dessen Salzen
DE965326C (de) Verfahren zur Herstellung von 23-Brom-5ª‡, 22-a-spirostan-3ª‰, 12ª‰-diol-11-on
AT326638B (de) Verfahren zur herstellung von n(beta-diäthylaminoäthyl) -4-amino-5-chlor-2-methoxybenzamid
DE945237C (de) Verfahren zur Herstellung von Pyrrolinonen
DE3344429A1 (de) Verfahren zur herstellung von 2-isopropyl-4-methyl-6-hydroxypyrimidin
DE764747C (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten des Androstandiols-3, 17 und des Androstendiols-3, 17
DE3500029A1 (de) Anthracyclinester
DE2206737C2 (de) Verfahren zur Herstellung von alpha-Acetyl-Derivaten der Cardenolid-tridigitoxoside
AT270882B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, leicht resorbierbaren Proscillaridinketalen
DE750481C (de) Verfahren zur Herstellung von in waessrigen Loesungen bestaendigen Abkoemmlingen des2-Methyl-4-amino-naphthols-(1)
DE575470C (de) Verfahren zur Darstellung von C, C-disubstituierten Derivaten der Barbitursaeure
AT240540B (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Chlor-Δ<4>-3-ketosteroidverbindungen
AT226364B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Penicillinderivaten
DE2403682C3 (de) S-Methyl-Z-phenyl-S-benzothiazolln-esslgsäure-Verbindungen und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1037451B (de) Verfahren zur Herstellung der Aminoacetate von gesaettigten und ungesaettigten 21-Hydroxypregnan-verbindungen bzw. deren wasserloeslichen Saeureadditionsprodukten
DE1123674B (de) Verfahren zur Trennung der optischen Isomeren des threo-ª‰-(p-Nitrophenyl)-serin-n-butylesters
DE1145634B (de) Verfahren zur Herstellung von Estern des p-Hydroxy-N-dichloracet-N-methylanilids
DE2131158A1 (de) Benzodiazepin-Derivate