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DE1148413B - Schraubverbindung - Google Patents

Schraubverbindung

Info

Publication number
DE1148413B
DE1148413B DED31749A DED0031749A DE1148413B DE 1148413 B DE1148413 B DE 1148413B DE D31749 A DED31749 A DE D31749A DE D0031749 A DED0031749 A DE D0031749A DE 1148413 B DE1148413 B DE 1148413B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw
threaded part
stud
screw connection
connection according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED31749A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Josef Reisacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED31749A priority Critical patent/DE1148413B/de
Publication of DE1148413B publication Critical patent/DE1148413B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B5/00Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them
    • F16B5/02Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of fastening members using screw-thread

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

  • Schraubverbindung Die Erfindung betrifft eine Schraubverbindung zwischen Bauteilen aus Nichteisenmetall, deren Verbindungselemente aus Stahl bestehen, insbesondere eine solche zwischen den aus Leichtmetall bestehenden Gehäuseteilen eines Verbrennungsmotors, die mittels Stiftschrauben aus Stahl miteinander verbunden sind. Die Erfindung bezweckt, die durch die unterschiedlichen Wärmedehnungen von Leichtmetall und Stahl hervorgerufenen Anrisse, vorzugsweise an Kurbelgehäusen von Verbrennungsmotoren, zu vermeiden.
  • In Leichtmetallgehäusen, in denen Bohrungen zum Einschrauben vonStiftschrauben ausStahl vorgesehen sind, treten infolge ihrer hohen Wärmeausdehnungskoeffizienten am letzten Gewindegang der Gewindebohrungen Zugspannungsspitzen auf, die zu Anrissen führen, wodurch das Gehäuse unbrauchbar wird. Eine schematische Darstellung eines solchen Leichtmetallgehäuses mit einer Bohrung und einer in diese eingeschraubte Stiftschraube ist in Fig. 6 a der Zeichnung ersichtlich, aus der auch der entsprechende Verlauf der Spannungen zu entnehmen ist.
  • Bekannt ist, in die Bohrungen von Leichtmetallgehäusen Stahlbüchsen einzuziehen, die lediglich den Zweck haben, das Gewinde im Leichtmetallgehäuse beim öfteren Lösen der aus Stahl bestehenden Stiftschrauben vor Beschädigungen durch das Gewinde der letzteren zu schützen.
  • Ferner ist ein Gehäuse aus Leichtmetall für Kraftmaschinen bekannt, das an den Lagerstellen für die Maschinenwelle, die aus einem Baustoff mit einem anderen Wärmeausdehnungskoeffizienten als das Leichtmetall besteht, eine innere oder äußere, die einzelnen Lagerstellen miteinander verbindende Armierung aufweist, die denselben oder nahezu den gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten wie die
    Darstellung über die Zusammensetzung der Werkstoffe einer bekannten Flanschverbindung
    Rohrleitung Bolzenschrauben ( Büchsen
    Ventilgehäuse
    Werkstoffe
    Stahlart
    ferritischer Stahl I austenitischer Stahl I austenitischer Stahl
    Chrom ......................... 2,250/0 17% 18%
    Molybdän ...................... 10/a 2,5% -
    Nickel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . - 17'% 12%
    Niobium . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . - 1,8% 10/0
    Mangan ....................... - 3% -
    Kobalt ......................... - 70/0 -
    Wärmeausdehnungskoeffizient .... 7,8 - 10-s/1° F 8,9 -10-6/10 F 10 - 10-8/1° F
    Welle hat. Dabei bezieht sich die Angleichung des Wärmeausdehnungskoeffizienten des Armierungswerkstoffes für die einzelnen Lagerstellen auf den Wärmeausdehnungskoeffizienten des Wellenwerkstoffes. Ein zwischen den gleichartigen Werkstoffen durch die unterschiedliche Wärmeausdehnung hervorgerufener Ausgleich findet weder zwischen dem Armierungswerkstoff und dem Gehäuse aus Leichtmetall noch zwischen dem letzteren und dem Wellenwerkstoff statt.
  • Es ist ferner eine Flanschverbindung zwischen einem Ventilgehäuse und einer Rohrleitung bekannt, deren Flansche mittels in Büchsen geführten Bolzenschrauben miteinander verbunden sind. Die nachstehende Aufstellung über die Zusammensetzung der einzelnen, aus Stahl bestehenden Elemente, die dem ferritischen bzw. dem austenitischen Stahl zugesetzt werden, zeigt, daß lediglich durch die Beifügung beispielsweise von Chrom, Molybdän, Nickel od. dgl. eine Änderung des Wertes der Wärmeausdehnungskoeffizienten der beiden Stahlarten erfolgt. Gegenüber dem Bekannten besteht die Erfindung darin, daß in Verlängerung der in den Bauteil aus Leichtmetall einschraubbaren Verbindungselemente aus Stahl, z. B. Stiftschrauben, der Spannungsminderung der an das Gewinde im Bauteil angrenzenden Bohrungswandungen dienende Mittel vorgesehen sind, deren Werkstoffe einen Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweisen, welche ungefähr dem des Werkstoffes des Bauteiles entspricht.
  • Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß die am letzten Gewindegang der Stiftschrauben auftretenden Spannungsspitzen, wie dies in der Fig. 6b der Zeichnung dargestellt ist, die zugleich der Gegenüberstellung des Spannungsverlaufes an den Bohrungswandungen einer bekannten und der erfindungsgemäßen Schraubverbindung dient, abgebaut werden, so daß keine Anrisse im Leichtmetallgehäuse entstehen können. Aus den Spannungskurven der nach der Erfindung hergestellten Schraubverbindung ist erkennbar, daß bei Verwendung eines in der Verlängerung der Stiftschraube vorgesehenen Mittels, beispielsweise aus Messing, dessen Werkstoff einen Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist, der ungefähr dem des Gehäusewerkstoffes entspricht, eine Spannungsminderung in der Bohrungswandung (Zylinderfläche I) eintritt.
  • Die Erfindung wird an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine in einem Leichtmetallgehäuse eingeschraubte Stiftschraube mit einem an einem kurzen Dehnschaft angeordneten Vorgewindeteil, Fig. 2 eine Stiftschraube mit einem an einem langen Dehnschaft angeordneten Vorgewindeteil, Fig.3 eine Stiftschraube mit einem angelöteten Vorgewindeteil, Fig. 4 eine Stiftschraube mit einem angeschraubten Vorgewindeteil, Fig. 5 eine Stiftschraube und einen an einem Zapfen angeordneten Vorgewindeteil und Fig. 6a und 6b eine Gegenüberstellung des Spannungsverlaufes an den Bohrungswandungen zweier Schraubverbindungen.
  • In Fig. 1 ist eine Stiftschraube 10 mit ihrem Gewindeteil 11 in ein Gehäuse 12 eines Verbrennungsmotors eingeschraubt, wobei die Stiftschraube 10 aus Stahl und das Gehäuse 12 aus Leichtmetall besteht, also Wärmeausdehnungskoeffizienten von einem bedeutenden Unterschied aufweisen. Am äußeren Ende 13 der Stiftschraube 10 ist eine kegelförmig ausgebildete Aussparung 14 vorgesehen, an deren Boden 15 ein Dehnschaft 16 mit seinem einen Ende 17 angelötet ist. Am anderen Ende des Dehnschaftes 16 befindet sich, eine Einheit mit demselben bildend, ein Vorgewindeteil 18, der aus Messing besteht. Der Vorgewindetei118 weist koaxial gerichtete Bohrungen 19 auf, die dazu dienen, den Vorgewindeteil 18 dann aus dem Gewinde des Gehäuses 12 mittels eines entsprechend ausgebildeten Schraubenschlüssels herauszuschrauben, wenn beimHerausdrehen derStiftschraube 10 der Vorgewindeteil 18 sich von dem Boden 15 gelöst haben sollte. Zwischen dem Vorgewindeteil 18 und dem Ende 13 der Stiftschraube 10 ist einAbstand vorgesehen, der ein Viertel bis der Hälfte einer Umdrehung der Stiftschraube 10 entspricht, damit die durch die Wärmedehnung oberhalb des Vorgewindeteils 18 im Gehäuse 12 erzeugten Druckvorspannungen an den unteren Gewindegängen der Stiftschraube 10 wirksam werden, wodurch ein Abbau der durch die Wärmedehnung hervorgerufenen Kerbspannungsspitzen erreicht wird.
  • In der in Fig. 2 dargestellten, in das Leichtmetallgehäuse 12 eingeschraubten Stiftschraube 10 ist eine Axialbohrung 20 vorgesehen, durch die ein Dehnschaft 16' geführt ist, der an dem dem Gewindeteil 11 zugekehrten Ende den Vorgewindeteil 18' und am anderen Ende 21 ein weiteres Gewinde aufweist, auf die eine Schraubenmutter 22 geschraubt wird. Durch diese wird einerseits der für die Druckvorspannung oberhalb des Vorgewindeteils 18' erforderliche Abstand eingestellt, andererseits dient diese als Gewindesicherung.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel, das dem Abbau der Spannungsspitzen am letzten Gewindegang der Stiftschrauben in Leichtmetallgehäusen dient, ist in Fig. 3 dargestellt. Die im Leichtmetallgehäuse 12 eingeschraubte Stiftschraube 10 weist in Verlängerung des Gewindeteils 11 einen mit einer Wulst 23 versehenen Zapfen 24 auf. Zwischen der Schulter 25 des Gewindeteils 11 und der Wulst 23 wird vor Einschrauben der Stiftschraube 10 in das Gehäuse 12 eine Scheibe 26 aus Messinglot angegossen, an deren Außenfläche der Vorgewindeteil 18" aus Messing angelötet wird. Der Vorgewindeteil 18" kann zugleich mit dem Gewinde 11 der Stiftschraube 10 geschnitten werden.
  • Ein in Fig. 4 dargestelltes Ausführungsbeispiel weist an Stelle des mit einer Wulst 23 versehenen Zapfens 24 nach Fig. 3 einen Gewindezapfen 27 auf, der zur Aufnahme des mit einem Innengewinde versehenen Vorgewindeteils 18"' dient. NachAufschrauben desselben auf den Gewindezapfen 27 wird der aus Messing bestehende Vorgewindeteil18"' mittels Messinglot mit dem Gewindezapfen 27 verlötet.
  • Nach Fig. 5 weist ein vom Gewindeteil 11 getrennt in dem Gehäuse 12 angeordneter Vorgewindeteil 1811,' einen Zapfen 28 auf, dessen freies Ende 29 sich auf dem Boden 30 des Sackloches des Gehäuses 12 abstützt. Auch bei diesem Beispiel ist ein Abstand zwischen dem Vorgewindetei118"" und dem Gewindeteil 11 der Stiftschraube 10 vorgesehen.
  • Durch die Erfindung wird erreicht, daß die am letzten Gewindegang der Stiftschrauben im Leichtmetallgehäuse entstehenden Spannungsspitzen infolge der unterschiedlichen Wärmedehnungen abgebaut und somit die Anrisse in dem Leichtmetallgehäuse vermieden werden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schraubverbindung zwischen Bauteilen aus Nichteisenmetall, deren Verbindungselemente aus Stahl bestehen, insbesondere eine solche zwischen den aus Leichtmetall bestehenden Gehäuseteilen eines Verbrennungsmotors, die mittels Stiftschrauben aus Stahl miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, da.ß in Verlängerung der in den Bauteil aus Leichtmetall einschraubbaren Verbindungselemente aus Stahl, z. B. Stiftschrauben, der Spannungsminderung der an das Gewinde im Bauteil angrenzenden Bohrungswendungen dienende Mittel vorgesehen sind, deren Werkstoffe einen Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweisen, welcher ungefähr dem des Werkstoffes des Bauteiles entspricht.
  2. 2. Schraubverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in Verlängerung der Stiftschraube (10) vorgesehene Mittel als Vorgewindeteil (18, 18', 18", 18**", 18 "") ausgebildet ist.
  3. 3. Schraubverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stiftschraube (10) eine Axialbohrung (20) oder an ihrem Einschraubende (13) eine Aussparung (14) aufweist, in denen ein mit dem Vorgewindeteil (18, 18') befestigter Dehnschaft (16, 16l angeordnet ist.
  4. 4. Schraubverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorgewindeteil (18, 18', 18 "') in einem Abstand, der vorzugsweise ein Viertel bis der Hälfte einer Umdrehung der Stiftschraube (10) entspricht, von dem Einschraubende (13) gehalten ist.
  5. 5. Schraubverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Vorgewindeteil (18, 181 abgekehrte Ende des Dehnschaftes (16, 161 entweder mit dem Boden (15) der Aussparung (14) fest oder vorzugsweise mittels einer Schraubenmutter (22) an dem nach außen gerichteten Ende der Stiftschraube (10) lösbar verbunden ist.
  6. 6. Schraubverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorgewindeteil (18") mit einem an der Stiftschraube (10) angeordneten Zapfen (24) fest verbunden ist.
  7. 7. Schraubverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorgewindeteil (18"j mit dem an der Stiftschraube (10) angeordneten Zapfen (27) verschraubt und verlötet ist. B.
  8. Schraubverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorgewindeteil (18 "") mit einem Zapfen (28) versehen ist, dessen freies Ende (29) sich am Boden (30) des Sackloches des Gehäuses (12) abstützt, wobei zwischen dem Vorgewindeteil (18 "") und dem diesen zugekehrten Ende der Stiftschraube (10) ein Abstand vorgesehen ist.
  9. 9. Schraubverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß koaxial um den Dehnschaft (16) im Vorgewindeteil (18) Bohrungen (19) vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 718 625; österreichische Patentschrift Nr. 122 747.
DED31749A 1959-10-27 1959-10-27 Schraubverbindung Pending DE1148413B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006007009A1 (de) * 2006-02-15 2007-08-16 Audi Ag Brennkraftmaschine mit einem mehrere Zylinder umfassenden Zylinderkurbelgehäuse

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT122747B (de) * 1928-11-29 1931-05-11 Metallgesellschaft Ag Gehäuse aus Leichtmetall für Kraftmaschinen und -getriebe.
GB718625A (en) * 1952-02-11 1954-11-17 Babcock & Wilcox Ltd Improvements in flanged and bolted pipe joints

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