DE1148158B - Ausloeseeinrichtung an einem ueber Draht ferngelenkten Koerper, insbesondere einem Flugkoerper - Google Patents
Ausloeseeinrichtung an einem ueber Draht ferngelenkten Koerper, insbesondere einem FlugkoerperInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Auslöseeinrichtung an einem über Draht ferngelenkten Körper,
insbesondere einem Flugkörper, der eine von einer Spule abziehbare Steuerleitung enthält, die ihn mit
seinem Startort verbindet und zur Übertragung elektrisch eingegebener Lenkkommandos dient.
Es sind Flugkörper bekannt, die über eine Steuerleitung mit dem Startort verbunden sind, die von
einer im Flugkörper gelagerten Spule abziehbar ist. Am Startort elektrisch eingegebene Lenkkommandos
werden unabhängig von der abgezogenen Länge der Steuerleitung praktisch verzögerungsfrei auf den
Flugkörper übertragen. Sollen im Flugkörper zusätzliche Vorgänge ausgelöst werden, die abhängig von
einer zurückgelegten Strecke oder einer seit dem Start abgelaufenen Zeit sind, so werden Einrichtungen
mit hohem technischem Aufwand am Startort oder im Flugkörper erforderlich, oder es wird die
Übertragung der Steuerkommandos beeinträchtigt.
Ferner sind Einrichtungen zur Auslösung eines einzigen Vorganges an Flugkörpern bekannt, die
über eine aus dem Flugkörper herausziehbare Leine mit dem Startort verbunden sind. Die Auslösung erfolgt
dabei erst dann, wenn die Leine in ihrer gesamten Länge ausgezogen ist, wobei zugleich die Verbindung
zwischen dem Flugkörper und seinem Startort zerstört wird.
Demgegenüber betrifft die Erfindung eine Auslöseeinrichtung an einem Flugkörper der eingangs genannten
Art, bei dem unabhängig von der Auslösung eines oder mehrerer Vorgänge die Verbindung über
die Steuerleitung erhalten bleibt und ein Programm, nach dem die Vorgänge auszulösen sind, frei wählbar
ist.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Windung der
Steuerleitung während des Abziehens mittels eines mit dieser Windung kraft- oder formschlüssig verbundenen
Auslösegliedes einen Vorgang am ferngelenkten Körper auslöst, wobei unabhängig von der
Auslösung des Vorganges die Verbindung der Steuerleitung zum Startort bestehenbleibt.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist mindestens eine Windung der Steuerleitung über ein
zerreißbares Zugglied mit dem Auslöser eines mechanischen Kraftspeichers verbunden, wobei die Zugfestigkeit
der Steuerleitung größer ist als die Reißlast des Zuggliedes und diese wiederum größer als
die Betätigungskraft des Auslösers.
In einer anderen Ausführungsform ist das Auslöseglied ein elektrischer Leiter mit geringerer Reißlast
als die Steuerleitung. Er umschlingt eine Windung
ferngelenkten Körper,
insbesondere einem Flugkörper
insbesondere einem Flugkörper
Anmelder:
Bölkow-Entwicklungen
Kommanditgesellschaft,
Ottobrunn bei München
Kommanditgesellschaft,
Ottobrunn bei München
Horst Senger, Ottobrunn bei München,
und Joachim Hermann, München,
sind als Erfinder genannt worden
und Joachim Hermann, München,
sind als Erfinder genannt worden
der Steuerleitung und ist in einen geschlossenen Stromkreis geschaltet. Dieser Ausführung ist in
ihrer Wirkung eine andere Weiterbildung der Erfindung ähnlich, bei der an einer Windung der
Steuerleitung eine Schleife aus bandförmigem Isoliermaterial haftet, deren freie Enden zwischen federbelasteten
elektrischen Arbeitskontakten eingeklemmt sind. Auch dabei ist die Reißlast der Steuerleitung
größer als die Reibungskräfte, die zwischen dem bandförmigen Isoliermaterial und den elektrischen Arbeitskontakten beim Abziehen der Windung auftritt.
Alles Nähere über die Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der mehrere Ausführangsbeispiele der erfindungsgemäßen Einrichtung dargestellt sind. Im einzelnen zeigt
Alles Nähere über die Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der mehrere Ausführangsbeispiele der erfindungsgemäßen Einrichtung dargestellt sind. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 einen über Draht fernlenkbaren Flugkörper im Längsschnitt, vereinfacht dargestellt, mit Einrichtungen
zur Auslösung von Vorgängen,
Fig. 2 einen Ausschnitt aus einem anderen fernlenkbaren Flugkörper mit einer Einrichtung zur Auslösung
von Vorgängen,
Fig. 3 einen Ausschnitt entsprechend der Fig. 2 für ein weiteres Ausführungsbeispiel.
In der Fig. 1 ist ein Flugköper 1 im Längsschnitt vereinfacht dargestellt. Er ist mit seinem Startort 2
durch eine Steuerleitung 3, die von einer Spule 4 im Flugkörper abziehbar ist, verbunden. Die als elektrische
Zweidrahtleitung ausgebildete Steuerleitung ist mittels eines Ankers 5 am Startort befestigt und
überträgt elektrische Lenkkommandos, die mittels eines Signalgebers 6 am Startort gegeben werden.
Weitere Vorgänge, die unabhängig vom Signalgeber sind, werden nach dem Start in Abhängigkeit von
einer zurückgelegten Wegstrecke beim Abziehen je
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einer vorbestimmten Windung der Spule 4 am Flugkörper ausgelöst.
Eine im Schnitt dargestellte Windung 7, die auch im Inneren der Spule gelegen sein· kann, ist mit
einem zerreißbaren Zugglied 8, beispielsweise einem dünnen Draht oder Faden, mit dem Auslöser 9 eines
mechanischen, von einer Feder 10 gebildeten Kraftspeichers verbunden. Beim Abziehen der Windung 7
gibt der Auslöser 9 den Schlagbolzen 11 frei, und das
reißbarem Material besteht und beim Abziehen der Windung 31 den Knebel 34 des zweipoligen elektrischen
Umschalters 33 betätigt, der am Mantel 25 montiert ist.
Eine weitere Windung 35 ist von der Schleife 36 umschlungen, die in dem Schlitz 39 eines um das
Lager 38 drehbaren Auslösehebels 37 eingehängt ist. Der Auslösehebel 37 gibt bei seiner Betätigung durch
die Schleife 36 einen Schlagbolzen 40 frei, der unter
Zugglied 8, dessen Zugfestigkeit geringer als die der io der Spannung einer Feder 41 steht und in den Lager-Steuerleitung
3 ist, reißt. Der Schlagbolzen 11 ent- bocken 39 α und 39 b gelagert ist, die fest mit dem
sichert auf mechanischem oder elektrischem Wege Mantel 25 des ortsbeweglichen Körpers verbunden
eine im Kopf des Flugkörpers gelagerte explosive sind.
Nutzlast 12. In der Fig. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel
Eine weitere Einrichtung zur Auslösung eines Vor- 15 einer Einrichtung zur Auslösung von Vorgängen an
ganges besteht aus einer Schleife 13, die von einem einem über Draht ferngelenkten Körper darstellt,
elektrischen Leiter gebildet wird, der die Windung 14 Eine abziehbare Steuerleitung 42 ist lagenweise auf
umschlingt. Der Leiter ist in einen Stromkreis des einem Spulenkörper 43 gewickelt, der im Heck eines
Steuergerätes 15 geschaltet und unterbricht diesen, Flugkörpers 44 am Spulenflansch 45 frei tragend bewenn
er beim Abziehen der Windung 14 durchtrennt 20 festigt ist. Zwischen je zwei Lagen 46, 47 und 47, 48
wird. Das Steuergerät bringt daraufhin beispielsweise der Wicklung sind, etwa parallel zur Längsachse der
den Flugkörper zum Absturz, blockiert die Steuerung Wicklung verlaufend, federbelastete Körper in die
oder schaltet die Steuereinrichtung auf einen ande- Spule eingeführt. Die eingelegten Körper werden von
ren Signalgeber um. Durch die Anordnung umschalt- Zugfedern 49 und 50 vorgespannt,die an den Hebeln
barer Schleifen an unterschiedlichen Windungen kann 25 51 und 52 angreifen und am Spulenflansch 45 bedie
Auslösung eines Vorganges in einem veränder- festigt sind.
baren Weg oder Zeitabschnitt erfolgen. Eine Scheibe 53 mit vorstehenden Segmenten 54
In einer weiteren Einrichtung zur Auslösung eines ist mittels eines Hebels 56 um ihre Welle 55 drehbar,
Vorganges haftet an der Windung 16 eine Schleife die konzentrisch zur Längsachse der Spule gelagert
17, deren einander berührende Flächen miteinander 30 ist. Während der Lagerung und beim Transport des
verklebt sind. Die Schleife 17 besteht aus band- Flugkörpers greifen die Segmente 54 in die Schlitze
förmigem Isoliermaterial. Das freie Ende der 57 und 58 der zweiarmigen Hebel 51 und 52 ein und
Schleife 17 ist zwischen federbelasteten elektrischen entlasten die eingelegten Körper von den Spannun-Arbeitskontakten
18 und 19 eingeklemmt. Beim Ab- gen der Federn 49 und 50. Der Hebel 56 wird autoziehen
der Windung 16 wird die am Steuerdraht be- 35 matisch oder von Hand beim Start oder kurz vor
festigte Schleife 17 zwischen den Kontakten 18 und dem Start des Flugkörpers in Richtung des Pfeiles A
geschwenkt, wobei die arretierten zweiarmigen Hebel 51 und 52 freigegeben und die Zugspannungen der
Federn 49 und 50 auf die eingelegten Körper wirk-
19 herausgezogen und ein Stromkreis geschlossen. In den Stromkreis sind eine Batterie 20 und ein
Schmelzdraht 21 geschaltet, der an der Stirnseite
eines pyrotechnischen Leuchtsatzes 22 angeordnet ist. 40 sam werden. Am Spulenflansch 45 sind Lagerböcke
Beim Durchschmelzen des Schmelzdrahtes 21 wird 75 und 76 befestigt, in denen die zweiarmigen Hebel
der Leuchtsatz 22 gezündet. Der Leuchtsatz kann der
Bodenstelle zur Anzeige der zurückgelegten Weg
Bodenstelle zur Anzeige der zurückgelegten Weg
strecke des Flugkörpers und zur leichteren Beobach-
51 und 52 drehbar gelagert sind. An den mit Schlitzen 57 und 58 versehenen Hebelenden greifen die
eingelegten Körper, an den entgegengesetzten Hebel-
tung der Flugbahn dienen. Die Schleife 17 ist in 45 enden die Federn 49, 50 an.
zweckmäßiger Weise mit rauhen Oberflächen 23 und Beim Abziehen der Lage 48 der Spulenwicklung in
24 versehen. Ein aufgebrachter Belag aus feinem Korund, Silizium-Karbid oder ähnlichem Material
beseitigt beim Herausziehen der zwischen den Kon-
Richtung des Pfeiles B wird ein eingelegter Faden 59
zunächst freigelegt. Spätestens beim Abziehen der ersten Windung 60 der folgenden, in der Richtung des
takten 18 und 19 eingeklemmten Schleife isolierende 50 Pfeiles C abgezogenen Lage 47 löst sich der Faden
Beläge der Kontakte 18 und 19, die sich beispiels- 59, der von der Feder 49 vorgespannt ist, von der
weise durch Oxydation bei längerer Lagerung ge- Wicklung, und die Nase 61 löst die Feder 62 eines
bildet haben können, und sichert eine einwandfreie elektrischen Schalters 63 aus, der über die Kontakte
Kontaktgabe. 64 und 65 einen Stromkreis im Flugkörper schließt.
Die Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt aus einem anderen 55 An Stelle des Fadens 59 kann auch ein starrer Draht,
fernlenkbaren Körper. Der Mantel 25 des Körpers ist ein Stab oder ein bandförmiger Körper verwendet
in der Richtung seiner Längsachse aufgeschnitten.
Eine abziehbare Steuerleitung 26 ist in der Form
Eine abziehbare Steuerleitung 26 ist in der Form
eines Knäuels 27 gewickelt und von einem Ring 28
werden.
Ein weiterer Faden 66 ist in axialer Richtung zwischen den Lagen 46 und 47 eingeführt. Das freie
aus Schaumstoff umgeben. Die Windungen 29 des 60 Ende 67 des Fadens ist abgewinkelt und verläuft par-Knäuels
sind miteinander leicht verklebt, ebenso ist allel zu den Windungen 68 und 69.
der Ring 28 mit dem Knäuel 27 verklebt. Das Knäuel Der Faden 66 steht unter der Zugspannung der
wird von Wulsten 30, die am Mantel 25 des fernlenk- Feder 50. Beim Abziehen der Windungen 68 oder 69
baren Körpers angebracht sind, gehalten. Die Steuer- löst sich der Faden 66 von der Wicklung, und die
leitung 26, deren freies Ende am Standort befestigt 65 Nase 70 des Hebels 52 gibt den Haltebügel 71 eines
ist, wird aus dem Inneren des Knäuels abgezogen. abwerfbaren Körpers 72 frei, der am Flugkörper mit-Eine
Windung 31 an der Stirnseite des Knäuels 27 ist tels eines weiteren, sich selbsttätig lösenden Lagers
von einer Schleife 32 umschlungen, die aus leicht 73, 74 aufgehängt ist.
Der Erfindungsgegenstand ist mit Vorteilen bei Flugkörpern, insbesondere bei Flugkörpern, die über
Draht fernsteuerbar sind, anzuwenden. Beispielsweise kann nach der Erfindung zur Sicherheit sich in nächster
Umgebung des Standortes oder im Vorfeld befindlicher Personen der Zünder für eine explosive
Nutzlast des Flugkörpers erst dann entsichert werden, wenn der Flugkörper bereits eine bestimmte
Strecke zurückgelegt hat. Gleichzeitig oder unab^ hängig davon kann am Flugkörper ein pyrotechnischer
Leuchtsatz gezündet werden, um eine Steuerung des Flugkörpers in Sichtweite zu erleichtern.
Von der Bodenstelle aufnehmbare Signale, die durch Schleifen ausgelöst werden, welche in konstanten Abständen
an der abziehbaren Steuerleitung angeordnet sind, können der Bodenstelle auf akustischem, optischem
oder elektrischem Wege Angaben über die Geschwindigkeit des Flugkörpers geben.
Die Empfindlichkeit der Steuerung des Flugkörpers läßt sich mit der Auslöseeinrichtung durch Zu- oder
Abschalten von Dämpfungsgliedern ändern. Die Steuerorgane können arretiert, verstellt oder auf eine
andere Steuereinrichtung umgeschaltet werden. Das Triebwerk kann außer Funktion gesetzt werden. Es
ist möglich, den Flugkörper nach einer bestimmten, mit eigenem Antrieb zurückgelegten Strecke zum Absturz
zu bringen oder ballistisch fliegen zu lassen, ihn mittels eines auslösbaren Fallschirmes abzubremsen
oder zu landen.
Claims (16)
1. Auslöseeinrichtung an einem über Draht ferngelenkten Körper, insbesondere einem Flugkörper,
der eine von einer Spule abziehbare Steuerleitung enthält, die ihn mit seinem Startort
verbindet und zur Übertragung elektrisch eingegebener Lenkkommandos dient, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens eine Windung der Steuerleitung (3, 26, 42) während des Abziehens mittels
eines mit dieser Windung kraft- oder formschlüssig verbundenen Auslösegliedes (8, 17, 59,
66, 32, 36) einen Vorgang am ferngelenkten Körper auslöst, wobei unabhängig von der Auslösung
des Vorganges die Verbindung der Steuerleitung zum Startort bestehenbleibt.
2. Auslöseeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Windung
(7) über ein zerreißbares Zugglied (8) mit dem Auslöser (9) eines mechanischen Kraftspeichers
(10) verbunden ist, wobei die Zugfestigkeit der Steuerleitung (3) größer ist als die Reißlast
des Zuggliedes (8) und diese wieder größer als die Betätigungskraft des Auslösers (9).
3. Auslöseeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseglied ein
elektrischer Leiter mit geringerer Reißlast als die Steuerleitung (3) ist, der eine Windung (14) der
Steuerleitung (3) umschlingt und in einen geschlossenen Stromkreis geschaltet ist.
4. Auslöseeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslöseglied eine
an einer Windung (16) der Steuerleitung haftende Schleife (17) aus bandförmigem Isoliermaterial
ist, deren freie Enden zwischen federbelasteten elektrischen Arbeitskontakten (18, 19) eingeklemmt
sind.
5. Auslöseeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den elektrischen
Kontakten (18,19) eingeklemmten Enden der Schleife (16) rauhe Oberflächen (23, 24)
haben.
6. Auslöseeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein federbelasteter
Körper (59 oder 66), etwa parallel zur Längsachse einer Wicklung der Steuerleitung (42) verlaufend,
zwischen zwei Lagen (46, 47 oder 47, 48) dieser Wicklung eingeklemmt ist.
7. Auslöseeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der federbelastete
Körper (66) ein Faden ist.
8. Auslöseeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des
Fadens im Innern der Wicklung abgewinkelt ist und parallel zu den Windungen der Steuerleitung
(42) verläuft.
9. Auslöseeinrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Federbelastung
des Körpers (59, 66) erst kurz vor dem Start des ferngelenkten Körpers (1) einschaltbar
ist.
10. Auslöseeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zur Auslösung an dem der Abzugsrichtung der Steuerleitung entgegengesetzt
gerichteten Wicklungsende angebracht sind, wobei die Achsrichtung der Wicklung annähernd
parallel zur Hauptbewegungsrichtung des bewegten Körpers verläuft.
11. Auslöseeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß durch das Auslöseglied der Zünder einer Nutzlast (12), insbesondere der Zünder eines
Kampfkopfes, entsichert wird.
12. Auslöseeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß durch das Auslöseglied ein Leuchtsatz (22) gezündet wird.
13. Auslöseeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß durch das Auslöseglied die Steuerorgane des bewegten Körpers arretiert, verstellt oder auf eine
andere Steuereinrichtung umgeschaltet werden.
14. Auslöseeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß durch das Auslöseglied in einer bordseitigen elektronischen Fernsteuexeinrichtung Dämpfungsglieder ab- oder zugeschaltet werden.
15. Auslöseeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auslöseglied an einem Flugkörper das Triebwerk außer Funktion setzt und/oder einen
Fallschirm auslöst.
16. Auslöseeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Auslöseglieder in gleichen Abständen an der Spule (4, 43, 27) der Steuerleitung angeordnet
sind und an der Startstelle aufnehmbare Signale auslösen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 681570.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB947433A (en) | 1964-01-22 |
| CH397437A (de) | 1965-08-15 |
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