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DE1148152B - Verschluss fuer wannen- oder muldenfoermige Deckel von Gehaeusen oder Kaesten elektrischer Schalt- und Steueranlagen - Google Patents

Verschluss fuer wannen- oder muldenfoermige Deckel von Gehaeusen oder Kaesten elektrischer Schalt- und Steueranlagen

Info

Publication number
DE1148152B
DE1148152B DEB59232A DEB0059232A DE1148152B DE 1148152 B DE1148152 B DE 1148152B DE B59232 A DEB59232 A DE B59232A DE B0059232 A DEB0059232 A DE B0059232A DE 1148152 B DE1148152 B DE 1148152B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
closure
boxes
cover
housings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB59232A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Beyerle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB59232A priority Critical patent/DE1148152B/de
Publication of DE1148152B publication Critical patent/DE1148152B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K5/00Casings, cabinets or drawers for electric apparatus
    • H05K5/02Details
    • H05K5/03Covers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Patch Boards (AREA)

Description

  • Verschluß für wannen- oder muldenförmige Deckel von Gehäusen oder Kästen elektrischer Schalt- und Steueranlagen Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß für wannen- oder muldenförmige Deckel von Guß-, Stahl- oder Isolierstoffgehäusen oder -kästen elektrischer Schalt- und Steueranlagen, bei welchen die Gehäuse oder Kästen zum lückenlosen Zusammenbau bestimmt sind und deren Deckel mit ihrer Zarge gegen einen schmalen Flachrand der Öffnung des frontseitig größere Fläche als der Deckel aufweisenden Gehäuses oder Kastens anliegen, in Form eines seitlich außen an der Deckelzarge angebrachten sowie in einer zu dieser parallelen Ebene schwenkbaren, für den Fingerangriff eingerichteten Riegels und eines Schließteils, welcher von dem Schwenkriegel in der Schließstellung mit Anzug hintergriffen wird.
  • Bei den zusammengebauten Gehäusen oder Kästen der elektrischen Schalt- und Steueranlagen bereitet das Anbringen der Verschlüsse große Schwierigkeiten,. weil der freie Raum, welcher frontseitig zwischen den wannenförmigen Deckeln der lückenlos aneinandergereihten Kästen vorhanden ist, nur sehr gering ist und noch dadurch eingeschränkt wird, daß der jeweils aufgeschlagene Deckel sich mit seiner Scharnierseite in den freien Zwischenraum legt.
  • Dementsprechend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, für lückenlos zusammenzubauende Gehäuse elektrischer Schalt- und Steueranlagen einen eine sichere Abdichtung ergebenden Schnellverschluß zu schaffen, der bei einfacher, leichter und schneller Betätigungsmöglichkeit sowie sicherer Wirkungsweise und einfachstem Aufbau sich in dem von den Kästen und ihren Deckeln beanspruchten Raum ohne Vorstand und ohne Beanspruchung benachbarten Kastenraumes bei selbstsperrender Wirkungsweise unterbringen läßt.
  • Die bekanntgewordenen Verschlüsse bilden keine Lösung dieser Aufgabe.
  • So weisen an der flachen Deckelfläche angeordnete Vorreiberverschlüsse neben dem notwendigen langen Drehdorn und dem erforderlichenAufwand an Nacharbeiten zu ihrem Anbringen an den genormten Dekkeln. vornehn-flich den Nachteil eines aus der Vorderfront vorstehenden Griffes auf, wenn der Verschluß stets betriebsbereit sein soll. Ein vorstehender Griff kann aber zu Unfällen Anlaß geben. Der Ersatz eines bleibenden Griffes durch einen bedarfsweise einzusteckenden Schlüssel oder aufzusteckenden Griff hat den Nachteil, daß der Schlüssel oder der Griff umgesteckt werden muß und möglicherweise im Bedarfsfall nicht gleich zur Hand ist. Außerdem ist der Griff nach seinem Aufstecken eine gleiche Gefahrenquelle wie der bleibende Griff.
  • Mit eindrückbarem Haken ausgerüstete Schnellverschlüsse sind verhältnismäßig verwickelt und verlangen besondere Vorkehrungen zu ihrer Anbringung. Ihre Betätigung bedingt einen verhältnismäßig großen Kraftaufwand.
  • An der Seitenfläche der Kästen angebrachte Drehriegelverschlüsse in Form einer Schwenklasche mit einer Ausnehmung zur Aufnahme eines Knopfes an der Außenseite der Deckelzarge sind bei den vorliegenden beengten Raumverhältnissen keine geeigneten Verschlußvorrichtungen. Ebenso verhindern die beengten Raumverhältnisse die Anwendung von Verschlüssen mit Schwenkbügeln.
  • An sich bekannte Schwenkhaken für Verschlußzwecke bei Behältern u. dgl., die ein zur Deckelzarge und zur Behälterseitenfläche paralleles Hakenmaul aufweisen, erfordern, daß die Deckelzarge und die Behälterseitenfläche miteinander fluchten, und ergeben keinen hinreichend starken Anzug. Letzteres ist auch bei Ösenverschlüssen der Fall, wo der Verschluß von einer eine Lasche an dem einen Teil durchgreifenden Öse an dem anderen Teil und einem durch den vorstehenden ösenteil hindurchzuführenden Schwenkbügel gebildet ist.
  • Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß der Schwenkriegel an seinem angreifenden Ende die Form einer zu seiner Schwenkachse parallelen Gabel und der Schließteil die Form eines Pilzes oder Fangknopfes mit unterseitig konvexem Kopf aufweist. Hierdurch ist ein Schnellverschluß für lückenlos zusammenzubauende Gehäuse und Kästen mit wannenförmigen und sich mit der Randzarge auf einem Flachrand der Gehäuseöffnung anlegenden Deckeln von elektrischen Schalt- und Steueranlagen geschaffen, der sich ohne frontseitigen Vorstand und ohne seitlichen Überstand zu einem Nachbargehäuse zwischen den Deckeln der einander benachbarten Gehäuse unterbringen läßt sowie bei leichter und schneller Betätigungsmöglichkeit eine große, den dichten Deckelschluß gewährleistende Schließkraft ergibt sowie in der Schließstellung selbsthemmend bzw. sich selbst sperrend ist und überdies eine solche Anordnung zuläßt, daß der Verschluß jederzeit gegen ein Scharniergelenk ausgetauscht werden kann.
  • Hierzu sieht die Erfindung die Auswechselbarkeit des Pilzes gegen eine Augenschraube vor.
  • Soll der Verschluß mit einer Sperrvorrichtung zum Verhindern eines ungewollten Schwenkers des Riegels aus der Schließstellung ausgerüstet sein, dann ist die Sperrvorrichtung in die das Lagerböckchen des Schwenkriegels an der Deckelzarge befestigende Lasche eingesetzt, wobei sie auf der Deckelinnenseite in eine Verlängerung des formschlüssig mit dem Schwenkriegel verbundenen Lagerzapfens eingreifen kann.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und zum Vergleich mit ihr vorbekannte Ausführungen.
  • Abb. 1 läßt eine bekannte Befestigung der Deckel mittels Scharniergelenks erkennen; Abb.2 gibt einen bekannten Schraubverschluß wieder; Abb. 3 zeigt die Anordnung eines bekannten Verschlusses mit Sicherheitsschloß; Abb.4 verdeutlicht den erfindungsgemäßen Verschluß in Richtung der Schwenkachse des Schwenkriegels gesehen; Abb. 5 ist ein Schnitt durch den Verschluß nach Abb. 4 in Richtung der Schwenkachse des Schwenkriegels; Abb. 6 gibt eine Draufsicht zu Abb. 4 wieder. Wie Abb. 1 erkennen läßt, sind die Wannen- oder muldenförmigen Deckel 1 mit der einen Deckelbordwand über Scharniere an dem Gehäuse oder Kasten 2 befestigt. Diese Scharniere bestehen aus einem Scharnierband oder Scharnierwinkel 3 mit den Scharnierhülsen, welche an der Deckelbordwand über die Schrauben 4 befestigt ist, und einer Schraube 5 mit dem Auge 6. Durch die Scharnierhülsen und das Auge ist der Scharnierbolzen 7 gesteckt. Die Augenschraube ist in die Annietmutter 8 am Kasten 2 eingeschraubt.
  • Der in Abb. 2 gezeigte bekannte Schraubverschluß besteht aus dem Spannwinkel 9, welcher ebenfalls mit nicht dargestellten Schrauben 4 an der Deckelbordwand angebracht ist, und der Verschlußschraube 10. Letztere wird in eine Annietmutter 11 am Gehäuse oder Kasten 2 eingeschraubt.
  • Die Befestigungsschrauben für den Spannwinkel und die Befestigungsschrauben für das Scharnierband oder den Scharnierwinkel3 sind die gleichen. Auch haben die Gewindelöcher für die Schrauben die gleiche Lage. Ebenso sind die Annietmutter am Gehäuse oder Kasten zum Einschrauben der Augen- i schraube und die Annietmutter zum Einschrauben der Verschlußschraube die gleichen und haben die gleiche Lage am Gehäuse oder Kasten. Der Schraubverschluß und die Scharniergelenke können also ohne weiteres gegeneinander ausgewechselt werden.
  • Die Anordnung eines bekannten Schnellverschlusses mit oder ohne Sicherheitsschloß ergibt sich aus Abb. 3, aus welcher die Verschlußanordnung im Deckelboden und das Vorstehen des Verschlusses aus der Vorderfront der Anlage zu erkennen ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Anordnung nach Abb.4 und 5 ist an der einen Bordwand des Deckels 1 ein von der Bordwand ausladendes Lagerböckchen 12 über dessen Lasche 13 mittels der Schrauben 14 angebracht. Auf dem Lagerzapfen 15 des Lagerböckchens ist ein Schwenkriegel 16 angeordnet, der bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel mit dem Lagerzapfen auf Mitnahme verbunden ist, so daß sich bei einem Schwenken des Riegels der Lagerzapfen mitdreht und daher zur Verriegelung des mit dem Riegel bewirkten Verschlusses ausgenutzt werden kann. Der Schwenkriegel hat nur eine solcheLänge, daß er nicht über den Deckel nach der Frontseite der Anlage vorsteht.
  • Das Ende 17 des Schenkriegels weist die Form einer zu seiner Schwenkachse parallelen Gabel auf und ist zum Untergreifen des Pilzkopfes 18 an dem Schaft 19 bestimmt. Der Schaft 19 ist in die Annietmutter 20 am Gehäuse oder Kasten 2 eingeschraubt.
  • In die Befestigungslasche 13 des Lagerböckchens kann das Sicherheitsschloß 21 eingesetzt sein, welches in den Muldenraum des Deckels vorsteht. Der Lagerzapfen 15 weist in diesem Falle eine Verlängerung 22 auf, welche für den Angriff der Sperre 23 des Sicherheitsschlosses in dessen Sperrstellung bestimmt ist.
  • Die Annietmutter 20 ist die gleiche wie bei den bekannten Ausführungen nach Abb. 1 und 2 und hat auch die gleiche Lage am Gehäuse wie bei diesen Ausführungen. Ebenso sind die Befestigungsschrauben 14 die gleichen wie die Befestigungsschrauben 4 bei den bekannten Ausführungen nach Abb. 1 und 2. Auch die Lage der Befestigungslöcher für die Schrauben 14 ist die gleiche wie die Lage der Befestigungslöcher für die Schrauben 4. Demzufolge kann der erfindungsgemäße Schnellverschluß ohne weiteres gegen eine Scharnieranordnung nach Abb. 1 und 2 und auch gegen einen Schraubverschluß nach Abb: 2 ausgewechselt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verschluß für warnen- oder muldenförnüge Deckel von Guß-, Stahl- oder Isolierstoffgehäusen oder -kästen elektrischer Schalt- und Steueranlagen, bei welchen die Gehäuse oder Kästen zum lückenlosen Zusammenbau bestimmt sind und deren Deckel mit ihrer Zarge gegen einen schmalen Flachrand der Öffnung des frontseitig größere Fläche als der Deckel aufweisenden Gehäuses oder Kastens anliegen, in Form eines seitlich außen an der Deckelzarge angebrachten sowie in einer zu dieser parallelen Ebene schwenkbaren, für den Fingergriff eingerichteten Riegels und eines Schließteils, welcher von dem Schwenkriegel in der Schließstellung mit Anzug hintergriffen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkriegel an seinem angreifenden Ende (17) die Form einer zu seiner Schwenkachse parallelen Gabel und der Schließteil die Form eines Pilzes (18, 19) mit unterseitig konvexem Kopf (18) aufweist.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Pilz gegen eine Augenschraube auswechselbar ist.
  3. 3. Verschluß nach den Ansprüchen 1 und 2 mit einer Sperrvorrichtung zum Verhindern eines ungewollten Schwenkens des Riegels aus der Schließstellung, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung in die das Lagerböckchen des Schwenkriegels an der Deckelzarge befestigende Lasche (13) eingesetzt ist und auf der Deckelinnenseite in eine Verlängerung des formschlüssig mit dem Schwenkriegel verbundenen Lagerzapfens eingreifen kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 729 591; deutsche Auslegeschriften Nr.1029900, 1066451; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1693 343, 1756 367; schweizerische Patentschrift Nr. 290 823; französische Patentschrift Nr. 1085 001; britische Patentschrift Nr. 204 523; USA.-Patentschrift Nr. 1315 883; Bulletin des Schweizer Elektrotechnischen Vereins, 1956, Heft 7, S. XI.
DEB59232A 1960-09-05 1960-09-05 Verschluss fuer wannen- oder muldenfoermige Deckel von Gehaeusen oder Kaesten elektrischer Schalt- und Steueranlagen Pending DE1148152B (de)

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DE102004049014B4 (de) * 2004-10-05 2007-04-12 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Gehäuseanordung mit mindestens zwei Verbindungsdosen

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