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DE1147975B - Indexsystem fuer Farbfernsehempfaenger und Empfaengerschirm fuer dieses System - Google Patents

Indexsystem fuer Farbfernsehempfaenger und Empfaengerschirm fuer dieses System

Info

Publication number
DE1147975B
DE1147975B DES60227A DES0060227A DE1147975B DE 1147975 B DE1147975 B DE 1147975B DE S60227 A DES60227 A DE S60227A DE S0060227 A DES0060227 A DE S0060227A DE 1147975 B DE1147975 B DE 1147975B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
index
stripes
strips
signals
screen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES60227A
Other languages
English (en)
Inventor
Reginald Graham
John Kenneth Oxenham
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SYLVANIA THORN COLOUR TELEVISION LABORATORIES Ltd
Original Assignee
SYLVANIA THORN COLOUR TELEVISION LABORATORIES Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SYLVANIA THORN COLOUR TELEVISION LABORATORIES Ltd filed Critical SYLVANIA THORN COLOUR TELEVISION LABORATORIES Ltd
Publication of DE1147975B publication Critical patent/DE1147975B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N9/00Details of colour television systems
    • H04N9/12Picture reproducers
    • H04N9/16Picture reproducers using cathode ray tubes
    • H04N9/22Picture reproducers using cathode ray tubes using the same beam for more than one primary colour information
    • H04N9/24Picture reproducers using cathode ray tubes using the same beam for more than one primary colour information using means, integral with, or external to, the tube, for producing signal indicating instantaneous beam position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Video Image Reproduction Devices For Color Tv Systems (AREA)
  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Indexsysteme für Farbfernsehempfänger, bei welchen der Schirm, auf dem das Fernsehbild wiedergegeben wird, parallele Streifen in sich wiederholenden Gruppen aufweist, wobei die Streifen in jeder Gruppe Licht von verschiedenen Farben aussenden (d. h. erzeugen oder übertragen), und bei welchen der Schirm in einem Raster abgetastet wird, dessen Zeilen zu den Streifen im wesentlichen senkrecht sind. Indexsysteme sind erforderlich, um sicherzustellen, daß die Modulationssignale, welche die Helligkeit des Bildpunktes modulieren, im richtigen Phasenverhältnis zu den Bewegungen des Bildpunktes über die Farbstreifen gehalten werden.
Bei einer Ausführungsform des Empfängers ist der Schirm einer Kathodenstrahlröhre mit parallelen Streifen in sich wiederholenden Gruppen von drei Streifen versehen, wobei die Streifen in jeder Gruppe blaues, grünes bzw. rotes Licht aussenden, wenn sie durch den Kathodenstrahl beaufschlagt werden, der über die Streifen in einer zu ihrer Länge senkrechten Richtung abgelenkt wird.
Ein bekanntes Indexsystem für Farbfernsehempfänger arbeitet mit Sekundärelektronenemission. Hierbei wird einem ausgewählten Streifen in jeder Gruppe, beispielsweise dem grünes Licht aussendenden Streifen, ein Sekundäremissionskoeffizient mitgeteilt, der von der übrigen Schirmfläche abweicht, oder es wird ihm ein Streifen eines Materials zugeordnet, das einen Sekundäremissionskoeffizienten hat, welcher von der übrigen Schirmfläche abweicht, was zur Folge hat, daß jedesmal, wenn der Kathodenstrahl über einen dieser ausgewählten Streifen abgelenkt wird, ein Impulsstrom sowohl in einem leitenden Überzug des Schirmes als auch in einer Sekundärelektronensammelelektrode erzeugt wird. Jeder dieser Impulse kann für Indexzwecke ausgenutzt werden.
Bei einem weiteren Indexsystem wird eine Fotozelle verwendet, die so angeordnet ist, daß sie Licht von den Streifen empfängt und wahlweise für Licht einer Farbe, beispielsweise Blau, beispielsweise mit Hilfe eines geeigneten Lichtfilters, empfindlich gemacht wird. Die in der Fotozelle bei der Ablenkung des Strahls über die ausgewählten Streifen erzeugten Impulse werden für Indexzwecke verwendet.
Die Modulation des Indexsignals durch die Luminanz- und Chrominanzsignale kann durch die nichtlineare Kennlinie der Kathodenstrahlröhre erfolgen. Eine solche Kreuzmodulation findet auch dann statt, wenn ein Träger konstanter Spannung verwendet wird.
Indexsystem für Farbfernsehempfänger und Empfängerschirm für dieses System
Anmelder:
Sylvania-Thorn Colour Television Laboratories Limited, London
Vertreter: Dr.-Ing. E. Liebau, Patentanwalt, Göggingen über Augsburg, Von-Eichendorff-Str. 10
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 11. Oktober und 17. September 1957 (Nr. 31 902 und Nr. 39 233)
John Kenneth Oxenham und Reginald Graham, zo London,
sind als Erfinder genannt worden
Es wurde nun beobachtet, daß, wenn kein Träger verwendet wird, eine Kreuzmodulationswirkung selbst bei einer linearen Kathodenstrahlröhre besteht. Daher kann der Strom I0 in einer linearen Röhre ausgedrückt werden durch
Ia = S0 + S1
V1 cos (co t+Φ)], (1)
wobei g0 und ^1 Konstanten sind, V0 das Luminanzsignal ist und die Helligkeit des Bildes darstellt, V1 von der Farbsättigung abhängt, Φ den Farbton und co die Indexkreisfrequenz ist.
Die Indexfunktion M kann als Fouriersche Reihe ausgedrückt werden:
M =
wobei m0, mv m.2
i
0 ... Konstanten sind.
Das aus einer Fotozelle oder durch Sekundäremission aufgenommene Indexsignal ist das Produkt von (1) und (2), und da nur die Werte der Frequenz co von Interesse sind, kann der Rest des Produkts weggelassen werden, so daß sich für das Indexsignal/» folgende Gleichung ergibt:
Ιω ■= mog1 V1 cos (ω t + Φ) + Tn1 (g0+ gx V0) cos ω t + (w2 g1 V1IT) cos (ω t- Φ) . (3)
Hieraus ergibt sich, daß das Indexsignal in seiner Phase sowohl von der Chrominanz als auch von der Luminanz des empfangenen Signals abhängt.
309 578/115
Ein Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Farbfernsehempfängerschirmes, mit dessen Hilfe die Kreuzmodulation wesentlich herabgesetzt werden kann.
Es ist bereits ein Indexsystem bekanntgeworden, bei dem zwei getrennte Elektronenstrahlen zur Wiedergabe der Fernsehsignale und zur Indexstreifenabtastung benutzt werden. Da der eine Strahl mit geringerer Ablenkgeschwindigkeit arbeitet, müssen hierbei die Indexstreifen in anderen Abständen als die Farbstreifengruppen angeordnet werden.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Indexsystem für Farbfernsehempfänger unter Verwendung eines Empfängerschirmes, auf dem parallele Farbstreifen in sich wiederholenden Gruppen von η Streifen angeordnet sind, die in jeder Gruppe bei Beaufschlagung durch einen Abtaststrahl Licht von verschiedener Farbe aussenden, und auf dem Indexstreifen in von den Abständen der Streifengruppen verschiedenen Abständen angeordnet sind, die bei Abtastung Indexsignale liefern, wobei die Indexsignale dazu benutzt werden, die richtige zeitliche Beziehung zwischen der Stellung des Abtaststrahles und den Farbsignalen zu sichern. Die Anzahl der Indexstreifen für jeweils N Gruppen, nach denen sich die relative Lage von Index- und Farbstreifen wiederholt, ist mit m bezeichnet, und m/N bezeichnet das Verhältnis der Anzahl der Indexstreifen zu der Anzahl der Farbstreifengruppen.
Gegenüber den aufgeführten bekannten Indexsystemen besteht die Erfindung darin, daß die Abstände der Indexstreifen über die Schirmfläche gleichmäßig sind und vom ganzzahligen Vielfachen der Abstände der Streifengruppen abweichen und daß parallel zu den Indexstreifen zusätzliche Indexstreifen in von denen der erstgenannten Indexstreifen verschiedenen Abständen außerhalb oder innerhalb des Bildschirmes oder sowohl außerhalb als auch innerhalb des Schirmes vorgesehen sind, mit deren Hilfe durch Frequenztransponierung und erforderlichenfalls Phasenänderung die bei Abtastung der Indexstreifen entstehenden Signale in Indexsignale mit der erforderlichen Übereinstimmung mit der Abtastung der Farbstreifengruppen umgeformt werden.
Der Abtaststrahl kann ein Kathodenstrahl sein, während die Farbstreifen Lichtfilter sein können, die Licht von verschiedenen Farben durchlassen, oder Streifen aus Stoffen, die mit Licht von verschiedenen Farben fluoreszieren. Der Wert von η ist gewöhnlich 3, und die Farben sind gewöhnlich Rot, Grün und Blau. Die Indexstreifen können aus irgendeinem Stoff sein, der beim Abtasten durch den Strahl ein Signal ergibt, das von den durch das Abtasten der Farbstreifen erzeugten Signalen getrennt werden kann. Beispielsweise können die Indexstreifen Licht von einer Farbe aussenden, die von den Farbstreifen abweicht, z. B. ultraviolettes Licht, oder sie können einen wesentlich größeren Sekundärelektronenemissionskoeffizienten haben als die Farbstreifen und der übrige Teil der Schirmfläche.
Die Indexstreifen der beiden Sätze können von den Farbstreifen in verschiedener Weise unterschieden werden. Dies erleichtert die Trennung der von den beiden Sätzen von Indexstreifen abgeleiteten Indexsignale, ohne daß die Verwendung elektrischer Filternetzwerke erforderlich ist. Die Indexstreifen der beiden Sätze können einander dann gegebenenfalls überlappen.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind die Indexstreifen der beiden Sätze so angeordnet, daß sie sich nicht überlappen. Die Streifen der beiden Sätze können dann von dem übrigen Schirm in der gleichen Weise unterschieden werden (beispielsweise können beide durch den Sekundäremissionskoeffizienten oder durch die Farbe unterschieden werden).
Bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schirmes haben die Indexstreifen des weiteren Satzes
ίο die gleichen Abstände wie die Farbgruppen, so daß sie im Betrieb ein Signal von der Indexfrequenz Co1 ergeben, während die Indexstreifen des anderen Satzes von den Farbgruppen abweichende Abstände haben und im Betrieb ein Signal von der Frequenz mco/N ergeben, wobei m und N ganze Zahlen sind.
Bei Verwendung dieser Signale von der Frequenz LO1 und mco/N zur Ableitung des erforderlichen Indexsignals mit der Frequenz ω müssen Maßnahmen
ao getroffen werden, um eine Kreuzmodulation des Indexsignals zu vermeiden. Entsprechend einer besonderen Anordnung wird das Signal von der Frequenz co, das durch Abtasten des einen Satzes von Indexstreifen abgeleitet wird, zur Erzeugung des Indexsignals aus dem Signal von der Frequenz m ω/Ν nur dann verwendet, wenn keine Chrominanzsignale vorhanden sind. Gemäß einer anderen Anordnung werden Auftastsignale von der Frequenz ω durch Abtasten des einen Satzes von Indexstreifen abgeleitet. Diese Signale werden Auftastsignalen von der Frequenz m co/N derart zugeführt, daß aus den letzteren das Indexsignal von der Frequenz Co1 erzeugt wird. Die Auftastsignale können Impulse von solcher Breite sein, daß deren durch die Luminanz- und Chrominanzsignale bewirkte Zeitmodulation die Phase des Indexsignals nicht beeinflußt.
Nachfolgend wird die Erfindung in Verbindung mit den Zeichnungen beispielsweise näher beschrieben, und zwar zeigt
Fig. 1 in schematischer Darstellung und in vergrößertem Maßstab einen Schnitt durch einen Teil eines Leuchtschirmes gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht einer anderen erfindungsgemäßen Ausführungsform des Schirmes, Fig. 3, 4 und 5 Blockschaltbilder von Fernsehempfängern, bei welchen ein Schirm der in Fig. 1 oder 2 gezeigten Art verwendet ist, wobei gleiche Teile in diesen Figuren die gleichen Bezugsziffern tragen,
Fig. 6 ein Wellenformdiagramm, welches die Arbeitsweise der Anordnung nach Fig. 5 darstellt,
Fig. 7 ein vereinfachtes Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Empfängers, ebenfalls unter Verwendung eines fotoelektrischen Indexsystems,
Fig. 8 und 9 in schematischer Darstellung von stark vergrößertem Maßstab eine Seiten- bzw. eine Vorderansicht eines weiteren erfindungsgemäßen Schirmes zur Verwendung in der Schaltung nach Fig. 7,
Fig. 10 bis 14 weitere Ausführungsformen des Schirmes und
Fig. 15 ein Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen Empfängers mit einem Sekundäremissionindexsystem.
Der in Fig. 8 dargestellte Schirm besteht aus einer transparenten Platte 30, beispielsweise aus Glas, die
die Endwand einer Kathodenstrahlröhre sein kann und auf ihrer Fläche Farbstreifen R, B, G, welche Rot, Blau bzw. Grün darstellen, und Indexstreifen/ trägt. Die Indexstreifen / besitzen einen Abstand gleich zwei Drittel des Abstandes zwischen den Farbstreifengruppen.
Die gewünschte Indexfrequenz o> ist diejenige Frequenz, mit welcher die Farbstreifengruppen abgetastet werden. Durch diese Abtastung der Indexstreifen der Fig. 8 wird ein Signal von der Frequenz 3 ω/2 erhalten.
Fig. 7 zeigt eine Kathodenstrahlröhre 31 mit einem Bildschirm 30 von der in Fig. 8 gezeigten Art. Ein empfangenes Luminanzsignal wird bei 32 über einen Verstärker 33 von einer Bandbreite von 0 bis 4 MHz einem Addierkreis 34 zugeführt. Ein empfangenes Chrominanzsignal von 3,58 MHz und eine Zwischenträger-Bezugsspannung von der gleichen Frequenz werden einem Farbkreis 35 zusammen mit einem Indexsignal aus einem Teiler und Phasenwähler 40 zugeführt. Die Chrominanzinformation wird auf die Indexfrequenz übertragen und über den Addierkreis 34 der Helligkeitssteuerelektrode der Kathodenstrahlröhre zugeführt.
Ein Fotovervielfacher 36 ist so angeordnet, daß er Licht aus der Abtastung von Indexstreifen durch ein Fenster 37 in einem leitenden Überzug 38 des Kolbens der Röhre 31 empfängt.
Die bisher beschriebenen Teile des Empfängers sind als solche bekannt. Das benötigte Indexsignal wird mit 7 MHz angenommen, so daß das im Fotovervielfacher 36 erzeugte Signal eine Grundfrequenz von 10,5 MHz hat, die einem Verstärker und Begrenzer 39 zugeführt wird. Die Ausgangsspannung des Begrenzers wird einem Kreis 40 zugeführt, der die Frequenz durch 3h teilt, so daß ein Indexsignal von 7 MHz erzeugt wird, das den Chromakreisen 35 zugeführt wird.
Die Notwendigkeit zur Amplitudenbegrenzung bei 39 ist dadurch gegeben, daß die Amplitude des Signals aus dem Fotovervielfacher 36, wie sich aus dem Nachfolgenden ergibt, eine Funktion der Luminanz- oder Chrominanzamplituden ist. Da sich die Amplitude des Signals aus 36 um einen Faktor von mehreren Hundert zu Eins verändern kann, können zur Vereinfachung der Amplitudenbegrenzung bei 41 aus dem Luminanzsignal und bei 42 aus dem Chrominanzsignal abgeleitete Signale einem Verstärkungsausgleichskreis 43 zugeführt werden, der eine Verstärkungsregelspannung erzeugt, die bei 44 an den Fotovervielfacher 36 gelegt wird. Beispielsweise kann diese Spannung an eine oder mehrere Dynoden des Fotovervielfachers gelegt werden. Gegebenenfalls oder zusätzlich kann sie dem Verstärker 39 zugeführt werden. Die Verstärkungsausgleichsspannung verändert die Verstärkung des Systems 36, 39 entsprechend den Veränderungen in der Amplitude des Signals aus 36 derart, daß diese Veränderungen verringert werden. Auf diese Weise kann ein Amplitudenbereich von 500 :1 auf einen Bereich von etwa 20:1 verengt werden, wodurch die Begrenzung bei 39 beträchtlich erleichtert wird.
Der Frequenzteilerkreis 40 kann von der Art sein, wie in dem Aufsatz »Waveforms« beschrieben ist, der in der Buchreihe Radiation Laboratories Series No. 19, S. 562 ff., erschienen ist.
Obwohl das durch diese Frequenzteilung erzeugte Indexsignal die richtige Frequenz hat, kann es eine von drei Phasen haben, wobei nur eine dieser Phasen die richtige Farbwiedergabe ergibt. Um sicherzustellen, daß die Ausgangsspannung des Frequenzteilers in der richtigen Phase am Anfang jeder Abtastzeile beginnt, ist der Schirm in diesem Falle außerhalb der Bildwiedergabefläche mit Anlaufstreifen I1, versehen, wie in Fig. 9 gezeigt, deren Abstände voneinander das '"/,v-fache, d. h. das s/sfache, der Abstände der Indexstreifen betragen. Das durch Abtastung dieser Streifen I1, abgeleitete 7-MHz-Signal wird bei 45 dem Teiler 40 zugeführt, um ihn in der richtigen Phase zu halten.
Es ist nicht wesentlich, daß die Abstände der Anlaufstreifen so bemessen sind, daß sie die Frequenz CJ1 erzeugen. Im allgemeinen kann, wenn die durch die Indexstreifen erzeugte Frequenz mcoJN und die durch die Anlaufstreifen erzeugte Freqenz ρ cojq ist, eine Unbestimmtheit durch eine geeignete Schaltungsanordnung vermieden werden, solange m und ρ kernen gemeinsamen Faktor haben.
Als Beispiel sei ein System betrachtet, bei welchem die Indexstreifen eine Frequenz von 1/4 haben. Die geteilte Ausgangsspannung von der Frequenz ω kann drei mögliche Phasen haben, beispielsweise 0, 120 und 240°. Der Zweck der Anlaufstreifen besteht darin, diese drei Möglichkeiten auf eine einzige, beispielsweise bei 0°, herabzusetzen. Wenn nun die Anlaufstreifen einer Frequenz von 6/7ω entsprechen würden, so würde dies die Anfangsphase nicht eindeutig bestimmen, da die Anlaufstreifen sechs mögliche Phasen ergeben, nämlich 0, 60, 120, 180, 240 und 300°. Wie ersichtlich, sind drei dieser Phasen gleich denjeningen, die sich bei 3 ω/4-Streif en ergeben.
Wenn jedoch die Anlaufstreifen eine Frequenz von beispielsweise 2ojJ3 haben, dann ergeben diese Streifen mögliche Phasen von 0 und 180°, so daß in Verbindung mit den 3 ω/4-Streifen die 0°-Phase eindeutig bestimmt sein würde.
Es kann gezeigt werden, daß, wenn an der Modulationselektrode der Kathodenstrahlröhre die Sperrspannung nicht unterschritten wird und die Röhre eine quadratische Kennlinie hat, der Indexsignalstrom 73(a/2 aus dem Fotovervielfacher 36, wenn die Frequenz 3 ω/2 vorliegt, gegeben ist durch
Z3 ω/2 = K V0* + V * 12 cos 3 ω i/2, (4)
wobei K eine Konstante ist. Daher ist die Amplitude dieses Stromes eine Funktion der Luminanz- und. Chrominanzamplituden V0 und V1, jedoch ist seine Phase von diesen Amplituden unabhängig. Durch Begrenzung der Amplitude des 3 ω/2-Signals kann eine Kreuzmodulation vermieden werden.
Selbst wenn an der Modulationselektrode der Kathodenstrahlröhre die Sperrspannung unterschritten wird oder wenn die Röhrenkennlinie nicht quadratisch ist, kann die Kreuzmodulation klein gemacht werden.
In diesem Falle kann daher der Röhrenstrom dargestellt werden durch
U = /0+/1 cos(fl,f+iP)+/a α»(2ω<+2 Φ)
wobei f0, fv /3 ... Konstanten sind.
Die Indexfunktion M' für den in Fig. 8 gezeigten Schirm kann als Fouriersche Reihe ausgedrückt werden:
M' = m0'= + ms'cos3 cot + ... (6)
Aus den Gleichungen (5) und (6) ist die Komponente des Indexsignals /3 a/2 von der Frequenz 3 ω/2 gegeben durch
I'Zo,/2 = tn3' f0 cos 3 ω t/2
+ m0'Z3COS (3 ω i/2+ 30)+ ... (7)
Der zweite Ausdruck auf der rechten Seite von Gleichung (7) stellt einen Kreuzmodulationsausdruck Bei den Anordnungen nach Fig. 12, 13 und 14 liegen Indexstreifen über einigen der Farbstreifen.
Bei dem in Fig. 8 bis 12 dargestellten Schirm muß der Teiler und Phasenwähler 40 in Fig. 7 durch 3/2 teilen, bei der Anordnung nach Fig. 13 teilt die Vorrichtung 40 durch 8A und bei der Anordnung nach Fig. 14 durch 8/5.
Die Abstände der Anlaufstreifen In in Fig. 9 können bei Anwendung der Anordnungen nach Fig. 8
dar, jedoch kann dieser Ausdruck, wenn ms'f0
größer gemacht wird als tn0' f3, vernachlässigt werden. io bis 12 das s/2fache und bei Benutzung der Anord-
Dies kann erreicht werden, wenn die Röhre wenigstens nungen nach Fig. 13 und 14 das 8/3fache des Ab-
ein Drittel der Zeit während jeder Periode leitend ist. Standes zwischen den Indexstreifen / betragen.
Der erfindungsgemäße Schirm kann in verschie- Vorausgesetzt, daß der Modulator der Röhre nicht
dener Weise hergestellt werden. über die Sperrspannung hinaus getrieben wird, er-
Bei dem in Fig. 10 gezeigten Schirm werden die 15 möglicht die Erfindung die Vermeidung der Kreuz-Phosphorstreifen R, B, G auf eine Basis 30 aufge- modulation mit Ausnahme eines vernachlässigbaren
bracht, worauf die Oberfläche in der üblichen Weise zur Erzeugung eines ununterbrochenen leitenden Überzuges 57 aluminisiert wird. Auf diesen Überzug 57 Betrages infolge der Veränderung in der Größe des Bildpunktes mit sich veränderndem Strahlstrom. Die beschriebenen Anordnungen haben den
werden Indexphosphorstreifen/ im erforderlichen 20 weiteren Vorteil, daß die Kreuzmodulation des In-
Abstand aufgebracht. Diese Streifen befinden sich natürlich auf derjenigen Seite des Überzugs 57, die dem Strahlerzeuger näher gelegen ist. Ein geeignetes Material für die Indexstreifen ist Calcium-Aluminiumdexsignals durch Signale, die erzeugt werden, wenn der Strahl die Farbstreifen beaufschlagt, viel weniger nachteilig ist als bei vielen bekannten Anordnungen. Es besteht die Notwendigkeit, den Phasenwinkel
Silicat mit einem Cer-Aktivator. Ein solcher Schirm 25 des Indexsignals aufrechtzuerhalten, wenn sich die arbeitet auch mit Sekundäremission, wenn die Index- Frequenz dieses Signals verändert. Ein für diesen streifen / aus einem geeigneten, Sekundärelektronen Zweck geeignetes Verfahren ist in der USA.-Patentemittierenden Material statt aus dem Indexphosphor schrift 2 715155 beschrieben und kann bei der in hergestellt sind. Fig. 7 gezeigten Schaltungsanrodnung angewendet
Es ist etwas schwierig, die Streifen / auf den 30 werden. Auf diese Weise können die Anforderungen
spröden Aluminiumfilm 57 aufzubringen. Die Anordnung nach Fig. 11, die zur Verwendung mit einer Fotovervielfacherschaltungvon der in Fig. 7 gezeigten Art geeignet ist, vermeidet diese Schwierigkeiten. Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 werden die Färbstreifen wie vor aufgebracht, während zwischen diesen Streifen Schutzbänder 58 aus einem undurchlässigen nichtfluoreszierenden Material aufgebracht werden. Auf diese Schutzbänder 58 werden Streifen 59 aus an die Zeitproportionalität der Zeilenablenkung vermindert werden.
Der in Fig. 1 gezeigte Schirm weist eine Stützfläche 5 auf, welche sich senkrecht zur Zeichnungsebene erstreckende Streifen von den Farben Rot, Grün und Blau trägt, die mit R, G bzw. B gekennzeichnet sind. Jede vierte Lücke zwischen den Farbstreifen enthält einen Indexstreifen A1, und jeder blaue Streifen B ist mit einem weiteren Indexstreifen
einem Phosphor aufgebracht, der ultraviolettes Licht 40 A'2 kombiniert. Wenn die Streifen in der Richtung des aussendet. Solche Phosphore sind in dem Aufsatz Pfeils C abgetastet werden, wird aus den Streifen/!1
eine Frequenz 3 ω/4 erzeugt und aus den Streifen A2 eine Frequenz ω. Die in Fig. 1 und 2 gegebenen An-
»New Phosphors for Flying Spot Cathode Ray Tubes« beschrieben, der in den Philips Research Reports, 7, S. 421 bis 431, 1952, veröffentlicht worden sichten sind rein schematisch, und es kann die eigent-
ist. Auf den so erhaltenen Schirm wird ein Film 60 45 liehe Konstruktion des Schirmes in einer der verschie-
aus Metall aufgebracht, das für ultraviolettes Licht teilweise durchlässig ist, beispielsweise aus Silber oder Chrom. Der Film 60 kann jedoch weggelassen oder durch eine dünne Magnesiumoxydschicht ersetzt werden.
Die Schutzbänder 58 dienen zwei Zwecken: sie verbessern die Farbwidergabe und verhindern ferner, daß Licht vom Indexphosphor 59 die Kolorimetrie des Bildes verschlechtert.
denen vorangehend beschriebenen Arten durchgeführt werden.
Da sich die Indexstreifen beider Sätze A1 und A2 von dem übrigen Schirm in der gleichen Weise unter-So scheiden, in diesem Beispiel durch die Farbe des Lichtes, ist die Anordnung so getroffen, daß keine Überlappung zwischen den Indexstreifen der beiden Sätze besteht. Eine andere Möglichkeit der Anordnung der Streifen ohne Überlappung ist in Fig. 2 ge-
Bei der Anordnung nach Fig. 12 sind keine Ab- 55 zeigt, bei welcher die Streifen A1 sich immer links stände zwischen den Farbstreifen vorgesehen. In einer Lücke zwischen Farbstreifen befinden und die Fig. 8 bis 12 sind drei Indexstreifen I für je zwei
Gruppen von Farbstreifen vorgesehen, so daß N=2
und m=3. Es sind natürlich innerhalb des Rahmens
der Erfindung viele andere Verhältnisse möglich. Ein 60
weiteres geeignetes Verhältnis ergibt sich, wenn N=4
undra=3.
Fig. 13 zeigt eine Anordnung, bei welcher vier verschiedene Farbstreifen R, B, G und Y verwendet
werden, so daß n=4, während N=3 und m=8. Bei 65 nanzsignale beträchtlich kreuzmoudliert, so daß Maßder Anordnung nach Fig. 14 sind zwei Farbstreifen nahmen getroffen werden müssen, die sich aus dieser je Gruppe vorgesehen, so daß n=2 und N=5, Ursache ergebende Wirkung auf das abgeleitete Inwährend m=8. dexsignal zu vermeiden.
Streifen A- imer rechts einer Lücke zwischen Farbstreifen, wobei die Breite der Indexstreifen die halbe Breite einer Lücke nicht überschreitet.
Bei dieser Anordnung führt das Vorhandensein der Streifen/I2 nicht zu einer Kreuzmodulation des Signals von der Frequenz 3 ω/4, das aus den Streifen/!1 erzeugt wird. Jedoch wird das aus den Streifen-2 abgeleitete Signal durch die Luminanz- und Chromi-
9 10
Eine hierfür geeignete Schaltung ist in Fig. 3 ge- quenz /O1 zur Schaltung 13. Wenn die Ausgangszeigt. Ein Empfänger 10 speist ein Tonwidergabegerät spannung aus 21 dem Gleichrichter 23 und der 11, einen Horizontal- und Vertikalablenkgenerator 12 Signalverarbeitungsschaltung 13 gleichzeitig zugeführt und eine Signalverarbeitungsschaltung 13, welche ein wird, ist das Gatter 20 immer geschlossen, wenn Modulationssignal zur Modulation der Helligkeit des 5 Chrominanzsignale der Röhre 14 von 13 zugeführt Kathodenstrahls in einer Röhre 14 abgibt. Die Ab- werden.
tastspannungen aus 12 werden ferner in an sich be- Die vorangehend beschriebene Arbeitsfolge findet
kannter Weise der Röhre 14 zugeführt. am Ende jedes Zeilenrücklaufintervalls und zu Be-
Vor dem Schirm 16 der Röhre 14 ist ein Fotover- ginn jeder Zeilenabtastung statt, wobei die Steuerung
vielfacher 15 angeordnet. In der Praxis ist dieser in io des Indexsignals über die ganze folgende Zeilenab-
an sich bekannter Weise gegenüberliegend einem tastung durch das Signal aus 18 aufrechterhalten
Fenster in dem Graphitüberzug auf der Seitenwand wird. Die Bedingung des Fehlens eines Luminanz-
der Röhre in einer solchen Lage angeordnet, daß er oder Chrominanzsignals findet ebenfalls während
Licht aus der Abtastung der Indexstreifen auf den einer Zeilenabtastung während eines Schwarzteils des
Schirm 16 empfängt. 15 Signals statt.
Im Fotovervielfacher 15 erzeugte Signale werden Wenn aus irgendeinem Grunde das Signal von der
zwei Verstärkern 17 und 18 zugeführt, von denen Frequenz 3 ω/4 ausfällt, wird von 21 keine Ausgangs-
jeder einen Amplitudenbegrenzer enthält, wobei der spannung abgegeben, um das Gatter 20 geschlossen
Verstärker 17 die Frequenz W1 aussiebt und der Ver- zu halten, so daß dieses sich dann öffnet. Wenn der
stärker 18 die Frequenz 3 cy4. Die Ausgangsspan- 20 Strahlstrom wieder zu fließen beginnt, tritt die Schal-
nung des Verstärkers 18 von der Frequenz 3 ω/4 tungsanordnung wieder in der beschriebenen Weise
wird unmittelbar einem Mischer 19 zugeführt, wäh- in Tätigkeit.
rend die Ausgangsspannung des Verstärkers 17 von Bei der in Fig. 4 gezeigten Schaltungsanordnung einer Frequenz ω über ein normalerweise offenes ist das in Fig. 3 vorgesehene Gatter 20 weggelassen, Gatter 20 dem Mischer 19 zugeführt wird. Die Aus- 25 und die Ausgangsspannung des Vervielfachers 21 gangsspannung aus dem Mischer 19 von einer Fre- wird dem Mischer 19 über eine Leitung 24 und dem quenz ω/4 wird einem Frequenzvervielfacher 21 zu- Verstärkerbegrenzer 17 zugeführt. Die Amplitude des geführt, in welchem eine Vervielfachung mit 4 erfolgt. Signals von der Frequenz ω, das dem Verstärker 17 Die Ausgangsspannung des Vervielfachers 21 wird über die Leitung 24 zugeführt wird, ist dann viel dem Mischer 19 durch eine Leitung 22 zugeführt. Bei 30 größer als die jedes anderen Signals von dieser 23 wird die Ausgangsspannung des Vervielfachers 21 Frequenz, das dem Verstärker 17 aus dem Fotogleichgerichtet und zum Schließen des Gatters 20 ver- vervielfacher 15 zugeführt wird, so daß die Ausgangswendet, spannung des Verstärkers 17 in der Hauptsache von
Ferner wird die Ausgangsspannung von 21 auch dem Signal aus 21 abhängt, wenn ein solches Signal
den Signalverarbeitungsschaltungen 13 zugeführt, 35 vorhanden ist. Während eines Zeilenrücklaufinter-
welche die Luminanz- und Chrominanzsignale er- valls werden keine Signale durch den Fotoverviel-
zeugen, die die Helligkeit und Farbe des Bildpunktes fächer 15 aufgenommen und der Schaltung 13 kein
modulieren. Diese Schaltungen sind so angeordnet, Indexsignal zugeführt. Zu Beginn einer Zeilenab-
daß kein Chrominanzsignal erzeugt wird, solange tastung werden, bevor die Chrominanzmodulation für
nicht ein Signal den Schaltungen 13 aus 21 zugeführt 40 diese Zeile beginnt, Signale durch den Fotoverviel-
wird. fächer 15 aufgenommen, so daß die Schleife 17, 18,
Während der Zeilenrücklaufintertalle werden der 19, 21, 24 zu arbeiten beginnt. Bevor eine Kreuz-Röhre 14 keine Luminanz- oder Chrominanzsignale modulation der Ausgangssignale aus 17 stattfinden von 13 zugeführt, so daß an der Ausgangsseite der kann, sind daher diese Ausgangssignale fast völlig Verstärkerbegrenzer 17, 18 keine Signale auftreten. 45 von der Ausgangsspannung des Vervielfachers 21 Es wird daher von 21 aus an 13 und 23 keine Aus- abhängig geworden, der im wesentlichen frei von gangsspannung geliefert, ferner ist das Gatter 20 offen Kreuzmodulation ist. Wenn die Luminanz- und und können die Signalverarbeitungsschaltungen kein Chrominanzsignale aufhören, entweder am Ende Chrominanzsignal erzeugen. Wenn die Zeilenab- einer Zeilenabtastung oder beim Auftreten eines tastung von neuem beginnt, werden Ausgangssignale 50 Schwarzbereiches im Bild, wird die Schleife unaus 17, 18 erhalten, die im wesentlichen frei von wirksam, welche jedoch von neuem erregt wird, Kreuzmodulation sind, da zu Beginn der Zeilenab- wenn aus 15 wieder Signale auftreten,
tastung der Röhre 14 keine Chrominanzsignale züge- Eine weitere Vereinfachung der in Fig. 3 und 4 führt werden. Diese Ausgangssignale werden dem dargestellten Schaltungsanordungen kann dadurch Mischer 19 zugeführt, der eine Ausgangsspannung 55 erzielt werden, daß die Eingangsstufen der Vervon der Frequenz ω/4 erzeugt, die dann dem Fre- stärker 17, 18 kombiniert werden. Dies hat die Vorquenzvervielfacher 2l zugeführt wird. Die Ausgangs- teile, daß die Bandbreite des Verstärkers vergrößert spannung aus 21 wird dem Mischer 19 zugeführt, wo- und damit die durch diesen hereingebrachte Zeitverbei die Phasenempfindlichkeit des Systems derart ist. zögerung verringert werden kann und daß die erdaß diese Ausgangsspannung im wesentlichen phasen- 60 forderliche Verstärkung mit weniger Röhren erzielt gleich mit dem Signal ist, das dem Mischer 19 von 17 werden kann.
aus über 20 zugeführt wird. Die Ausgangsspannung Bei der Schaltungsanordnung nach Fig. 5 wird
aus 21 wird durch 23 gleichgerichtet, um das Gatter das Signal von der Frequenz 3 ω/4 aus dem Ver-
20 zu schließen. Die Schaltungsanordnung arbeitet Stärkerbegrenzer 18 mit 4 in einem Frequenzverviel-
dann, wie vorangehend in Verbindung mit Fig. 7 be- 65 fächer 25 multipliziert, so daß sich ein Signal von der
schrieben, und benutzt die Ausgangsspannung von Frequenz 3 ω ergibt, das einer Impulsverformungs-
der Frequenz 3 ω/4 aus dem Verstärkerbegrenzer 18 stufe 26 zugeführt wird, die Impulse von sehr kurzer
für die Zufuhr eines Indexsignals von der Fre- Dauer, wie in Fig. 6 (a) dargestellt, erzeugt.
Das Signal von der Frequenz ω aus dem Verstärkerbegrenzer 17 wird einer Impulsverformungsstufe 27 zugeführt, welche Auftastimpulse erzeugt, wie in Fig. 6 (b) mit voll ausgezogenen Linien dargestellt. Diese Auftastimpulse werden einem Gatter 28 zugeführt, um dieses für den Durchgang kurzer Impulse aus 26 zu öffnen. Die vom Gatter 28 durchgelassenen und in Fig. 6 (c) gezeigten Impulse sind Indeximpulse von der Frequenz ω und werden der Schaltung 13 zugeführt. Die mit gestrichelten Linien in Fig. 6 (b) gezeichnete Wellenform zeigt die extremen Veränderungen in der Phase der Auftastimpulse infolge Kreuzmodulation an. Die Anordnung ist so getroffen, daß der Phasenfehler im Signal aus 17 infolge Kreuzmodulation weniger als +60° ist. Wie ersichtlich, wird die Phase des Indexsignals der Fig. 6 (c) völlig durch die Phase des Signals von Fig. 6 (a) bestimmt, d. h. von dem Signal aus 18, das nicht einer Kreuzmodulation ausgesetzt ist, während das Signal aus 17 lediglich dazu verwendet wird, die Phasenunbestimmtheit zu beseitigen.
Anstatt wie in dem vorangehend beschriebenen Beispiel beide in der gleichen Weise zur Erzeugung des Indexsignals zusammenwirkende Signale durch Fotoindex abzuleiten, kann jedes gesondert abgeleitet werden, z. B. das eine durch Fotoindex und das andere durch Sekundärmission. Die Signale können dann gesondert den Verstärkern 17,18 zugeführt und ein Nebensprechen zwischen den beiden Eingangsspannungen vermieden werden.
Eine andere Möglichkeit zur gesonderten Ableitung der beiden Signale besteht darin, daß als Indexstreifen der beiden Sätze Phosphore mit kurzer Nachleuchtzeit verwendet werden, die verschiedene Emissionsbänder haben. Die beiden Sätze können dann durch Verwendung von zwei Fotozellenfilterkombinationen mit geeignet verschiedenen spektralen Empfindlichkeiten unterschieden werden.
Wenn die Indexstreifen der beiden Sätze auf einem der vorangehend beschriebenen Wege oder in anderer Weise unterschieden werden können, ist es nicht notwendig, eine Überlappung zwischen den Streifen der beiden Sätze zu vermeiden.
Bei den gegebenen Beispielen sind die Frequenzen der Ausgangsspannungen aus 17 und 18 gleich ω und 3co/4. Im allgemeinen kann die Ausgangsspannung aus 18 irgendeine durch τηω/Ν dargestellte Frequenz haben, wenn die Ausgangsspannung aus 17 eine Frequenz mlL hat, wobei L, m und N ganze Zahlen sind.
Obwohl es gewöhnlich vorteilhaft ist, die Anordnung so zu treffen, daß die Indexstreifen die gleichen Abstände über die ganze Schirmfläche haben, können jedoch gegebenenfalls die in Fig. 3 und 4 gezeigten Schaltungsanordnungen mit einem Schirm verwendet werden, bei welchem nur wenige Streifen A2 vorgesehen sind, beispielsweise am linken Rand des Schirmes, wenn die Abtastung von links nach rechts stattfindet. Dies ist möglich, da die Streifen A2 nur für eine kurze Zeitdauer zu Beginn jeder Zeilenabtastung verwendet werden. Es muß jedoch dann sichergestellt werden, daß der Strahlstrom während der Zeilenabtastung niemals so weit abfällt, daß ein entsprechendes Signal aus 18 nicht erhalten wird.
Erfindungsgemäß werden zwei Sätze von in gleichmäßigen Abständen voneinander befindlichen parallelen Indexstreifen verwendet, während bisher angenommen wurde, daß dies die einzigen vorgesehenen Indexstreifen sind. Dies ist jedoch nicht unbedingt der Fall.
Beispielsweise können bei der Anordnung nach Fig. 1 ein oder zwei weitere A !-Streifen zugeordnet werden. So können z. B. die nächste Lücke oder die nächsten zwei Lücken zwischen Farbstreifen rechts von den gezeigten Indexstreifen A * durch weitere Indexstreifen A1 gefüllt werden. Die gleiche An-Ordnung von Indexstreifen kann auch mit dem in Verbindung mit Fig. 7 beschriebenen Indexsystem verwendet werden.
In ähnlicher Weise können zusätzliche Streifen vom A2-Typ vorgesehen werden, beispielsweise in Fig. 1 dadurch, daß ein zusätzlicher /i-Streifen über jedem der roten Phosphorstreifen vorgesehen wird. Die an der Ausgangsseite der Verstärker 17 und 18 der Schaltungsanordnungen nach Fig. 3, 4 oder 5 erzeugten Signale sind dann immer noch die gleichen, und es kann gezeigt werden, daß durch diese zusätzlichen Streifen die Kreuzmodulation nicht beeinflußt wird.
Bisher wurde angenommen, daß die Indexsignale dazu angewendet werden, um die Modulationssignale zu steuern, um auf diese Weise sicherzustellen, daß die Augenblicksstellungen des Bildpunktes im richtigen Verhältnis zu den Modulationssignalen sind. Selbstverständlich kann die entgegengesetzte Anordnung verwendet werden, um den gleichen Zweck zu erreichen, d. h., die Indexsignale können zur Steuerung der Abtastung verwendet werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 15 sind Anlaufstreifen in Verbindung mit einem Satz von Indexstreifen über der Bildwiedergabefläche des Schirmes vorgesehen, wobei die Anlaufstreifen eine Frequenz ω/4 und die Indexstreifen eine Frequenz 3ω/4 erzeugen. Außerdem zeigt Fig. 15 die Verwendung einer Sekundäremission für die Bildung der Anlauf- und Indexstreifen.
Die Kathodenstrahlröhre 62 besitzt einen Schirm 63, der eine der in Verbindung mit Fig. 10 bis 14 beschriebenen Formen mit Anlaufstreifen I1,, wie in Fig. 9 gezeigt, haben kann. Ein auf der Innenseite des Röhrenkolbens vorgesehener leitender Überzug 64, der auf einer höheren positiven Spannung als der Schirm 63 gehalten wird, dient dazu, die Sekundärelektronen aus dem Schirm zu sammeln.
Signale aus einem Empfänger 65 werden einer Synchronisiersignaltrennstufe 66 zugeführt, welche Zeilen- und Bildgleichlaufsignale an Horizontal- und Vertikalablenkgeneratoren 67 und 68 abgibt, die ihrerseits Zeilen- und Bildablenkspannungen den Ablenkspulen 69 zuführen.
Wenn der Kathodenstrahl einen Anlauf- oder einen Indexstreifen abtastet, wird durch die hierdurch verursachte Zunahme der Sekundärelektronenemission ein Spannungsimpuls über einen Widerstand 70 erzeugt, der zwischen den Schirm 63 und einer Hochspannungsquelle geschaltet ist. Diese Impulse werden über einen Kondensator 71 einem Vorverstärker 72 zugeführt, der sowohl die Frequenz cd/4 als auch die Frequenz 3pj/4 verstärkt. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß beim Abtasten der Anlaufstreifen beide Frequenzen erzeugt werden, und zwar die eine als Grundfrequenz und die andere als Oberwelle.
Die Signale von der Frequenz oj/4 werden über einen selektiven Verstärker 73 einem normalerweise
offenen Gatter 74 zugeführt. Die Ausgangsspannung des Gatters 74 wird einem Frequenzteiler 75 zugeführt. Das 3 ω/4-Signal aus 72 wird über einen selektiven Verstärker 76 und einen Amplitudenbegrenzer 77 dem Frequenzteiler 75 zugeführt, der die Frequenz 3 ω/4 durch 3 teilt. Der Teiler 75 ist so geschaltet, daß er erst zu teilen beginnt, wenn ihm Signale aus dem Gatter 74 und Signale aus dem Begrenzer 77 gleichzeitig zugeführt werden. Nach dem Einsetzen des Teilungsvorganges dauert dieser jedoch an, bis das 3 ω/4-Signal aufhört.
Wenn eine Zeilenabtastung beginnt, werden durch die Abtastung der Anlaufstreifen die Frequenzen ω/4 und 3oj/4 erzeugt, so daß der Teiler 75 sofort zu teilen beginnt. Eine Ausgangsspannung aus dem Teiler wird einem Gleichrichter 78 zugeführt, dessen Ausgangsspannung zum Schließen des Gatters 74 verwendet wird. Das ω/4-Signal wird dann unterdrückt, und der Teiler 75 fährt so lange fort, das 3 ω/4-Signal zu teilen, bis das Ende der Zeile erreicht ist und dieses Signal aufhört. Dies hat zur Folge, daß der Gleichrichter 78 keine Ausgangsspannung mehr abgibt und das Gatter 74 in Bereitschaft für den Beginn der nächsten Zeilenabtastung öffnet.
Der Umstand, das das Gatter 74 während jeder Zeilenabtastung geschlossen ist, hat den Vorteil, daß Nebensignale von der Frequenz ω/4, die während einer Zeilenabtastung erzeugt werden, daran gehindert werden, den Teiler 75 zu beeinflussen. Ein solches Nebensignal wird in der Tat durch die multiplikative Wirkung der ω-Komponente des Strahlstromes und die Indexstruktur von der Frequenz 3 ω/4 erzeugt.
Innerhalb des gestrichelten Rechtecks 79 in Fig. 15 ist eine bevorzugte Ausführungsform der in Fig. 3 bis 5 beschriebenen Signalverarbeitungsschaltung gezeigt.
Die Ausgangsspannung aus dem Empfänger 65 wird über ein Bandfilter 80, das Frequenzen zwischen 3,1 und 4,1 MHz durchläßt, und über einen Tiefpaß 81 geleitet, der Frequenzen von 0 bis 3 MHz durchläßt. Die Ausgangsspannung des Tiefpasses 81 ist das Luminanzsignal Y, das gegeben ist durch Y = 0,115 + 0,59G + 0,3Oi?,
wobei B, G und R Blau, Grün bzw. Rot darstellten.
Die Ausgangsspannung des Bandfilters 80 ist das 3,58-MHz-Chromasignal S1, aus welchem der Bezugsimpuls in einer Impulstrennstufe 82 abgetrennt wird, der in an sich bekannter Weise mit einem vom Horizontalablenkgenerator 67 abgeleiteten Signal zugeführt wird. Die Bezugsimpulse aus 82 werden dazu verwendet, die Phase und die Frequenz eines synchronisierten Bezugsoszillators 83 zu halten, der die Bezugsfrequenz S erzeugt, die zur Demodulation des Chromasignals verwendet wird.
Zur Verbesserung der Farbwiedergabe muß das Videosignal von Y nach H geändert werden, wobei H gegeben ist durch
H = R/3 + G/3 + B/3.
Dies kann dadurch geschehen, daß ein Y-ff-Signal vom Y-Signal abgezogen wird. Das Y-H-Signal wird aus einem Y-#-Umformer 84 erhalten, der eine synchrone Gleichrichtung des Chromasignals S1 mit einem Phasenwinkel von +90° bei einer Verstärkung von 0,38 bewirkt. Die Y-fl-Ausgangsspannung aus 84 wird einer H-Endstufe 85 zusammen mit einem Y-Signal aus dem Tiefpaß 81 zugeführt, wobei das ii-Signal aus 85 nach Wiedereinführung der Gleichstromkomponente in der Schaltung der Kathode 87 der Röhre 62 zugeführt wird.
Die Chromainformation wird aus dem Zwischenträger auf die Schreibfrequenz ω mit Hilfe von drei Mischern 88, 89 und 90 übertragen. Der erste Mischer 88 mischt die Bezugsfrequenz S von einer geeigneten Phase mit der Ausgangsspannung aus dem Teiler 75 von der Frequenz ω/4, wobei die Ausgangsspannung von einer Frequenz S + ω/4 ausgewählt wird. Der dritte Mischer 90 mischt das Chromasignal S1 mit dem 3 ω/4-Signal aus dem Begrenzer 77, wobei eine Ausgangsspannung von der Frequenz (3 ω/4) — S1 ausgewählt wird. Dieses Signal hat die gleiche Amplitude und Phasencharakteristik wie S1, d. h., der Mischer 90 ist mit Bezug auf das SJgHaIS1 linear.
Die Ausgangsspannungen aus den Mischern 88 und 90 werden dem Mischer 89 zugeführt und die Ausgangsspannung von der Frequenz ω ausgewählt. Diese Ausgangsspannung hat die gleiche Phase und die gleiche Amplitudencharakteristik wie die Eingangsfrequenz (3 ω/4) — S1, d. h. die gleiche wie S1. Die Ausgangsspannung von der Frequenz ω wird in einer Endstufe 91 verstärkt und dem Gitter 92 der Röhre 62 zugeführt.
Die Änderung des Vorzeichens der Phasencharakteristik, die im Mischer 90 erfolgt und im Mischer aufrechterhalten wird, kann dadurch erreicht werden, daß die Farbstreifenfolge, d. h. die Folge R, G, B in R, B, G geändert wird.

Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Indexsystem für Farbfernsehempfänger unter Verwendung eines Empfängerschirmes, auf dem parallele Farbstreifen in sich wiederholenden Gruppen von η Streifen angeordnet sind, die in jeder Gruppe bei Beaufschlagung durch einen Abtaststrahl Licht von verschiedener Farbe aussenden, und auf dem Indexstreifen in von den Abständen der Streifengruppen verschiedenen Abständen angeordnet sind, die bei Abstastung Indexsignale liefern, wobei die Indexsignale dazu benutzt werden, die richtige zeitliche Beziehung zwischen der Stellung des Abtaststrahles und den Farbsignalen zu sichern, dadurch ge kennzeichnet, daß die Abstände der Indexstreifen über die Schirmfläche gleichmäßig sind und von den Abständen der Streifengruppen und vom ganzzahligen Vielfachen derselben abweichen und daß parallel zu den Indexstreifen zusätzliche Indexstreifen in von denen der erstgenannten Indexstreifen verschiedenen Abständen außerhalb oder innerhalb des Bildschirmes oder sowohl außerhalb als auch innerhalb des Schirmes vorgesehen sind, mit deren Hilfe durch Frequenztransponierung und erforderlichenfalls Phasenänderung die bei Abtastung der Indexstreifen entstehenden Signale in Indexsignale mit der erforderlichen Übereinstimmung mit der Abtastung der Farbstreifengruppen umgeformt werden.
2. Schirm für Indexsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung der zusätzlichen Indexstreifen als zweiter Index-
streifensatz innerhalb des Bildschirms die Abstände keines der beiden Indexstreifensätze ein ganzes Vielfaches derjenigen des anderen Indexstreifensatzes sind.
3. Schirm nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Indexstreifen der beiden Streifensätze von den Farbstreifen in verschiedener Weise unterscheiden.
4. Schirm nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Indexstreifen der beiden Streifensätze einander nicht überlappen.
5. Schirm nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Indexstreifen des zweiten Streifensatzes die gleichen Abstände besitzen wie die Farbstreifengruppen.
6. Farbfernsehempfänger mit einem Schirm nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung, durch welche die Indexsignale aus den Abtastwerten der Index-
streifen abgeleitet werden, so ausgebildet ist, daß sie durch die bei Abtastung des zweiten Indexstreifensatzes entstehenden Signale nur während der Intervalle beeinflußt wird, in denen das Fernsehsignal keine Farbinformation enthält.
7. Farbfernsehempfänger mit einem Schirm nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung, durch welche die Indexsignale aus den Abtastwerten der Indexstreifen abgeleitet werden, eine Torschaltung aufweist, die durch die bei Abtastung des zweiten Indexstreifensatzes entstehenden Signale geöffnet wird und im geöffneten Zustand die durch Abtastung des ersten Indexstreifensatzes entstehenden Indexsignale durchläßt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 631259, 2715 155.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
@ 309 578/115 4.63
DES60227A 1957-10-11 1958-10-11 Indexsystem fuer Farbfernsehempfaenger und Empfaengerschirm fuer dieses System Pending DE1147975B (de)

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