DE1147336B - Verfahren zum induktiven Erhitzen von Werkstuecken - Google Patents
Verfahren zum induktiven Erhitzen von WerkstueckenInfo
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- DE1147336B DE1147336B DEN13100A DEN0013100A DE1147336B DE 1147336 B DE1147336 B DE 1147336B DE N13100 A DEN13100 A DE N13100A DE N0013100 A DEN0013100 A DE N0013100A DE 1147336 B DE1147336 B DE 1147336B
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D1/00—General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
- C21D1/34—Methods of heating
- C21D1/42—Induction heating
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description
- Verfahren zum induktiven Erhitzen von Werkstücken Es ist ein Verfahren zum induktiven Erhitzen von Werkstücken bekannt, bei dem die zu erhitzende Bahn nicht in sich geschlossen ist und zusammen mit einem Hilfsorgan aus einem Material, das eine bessere elektrische Leitfähigkeit als das Material des Werkstückes aufweist, einen geschlossenen Kreis bildet, der in bezug auf die Induktionsspule als Sekundärkreis dient. Das zu erhitzende Werkstück ist hierbei Überall gleich dick, so daß durch Anschluß des Hilfsstückes an die Enden der zu erhitzenden Bahn eine gleichmäßige Erhitzung dieser Bahn erzielbar ist.
- Manchmal ist dies jedoch nicht ohne weiteres möglich, so daß in diesen Fällen die Erfindung Abhilfe schaffen kann.
- Gemäß der Erfindung ist bei Werkstücken mit mindestens einem dünnen Ende das Werkstück zwischen zwei Hilfsorganen angeordnet, die an einen Teil des Werkstückes angeschlossen sind, der in geringer Entfernung vor dem dünnen Ende außerhalb der zu erhitzenden Hochfrequenzbahn liegt. Hierdurch wird verhütet, daß das erwähnte dünne Ende des Werkstückes übererhitzt wird oder sogar verbrennt. Das dünne Ende wird somit praktisch nur durch Wärineleitung aus dem benachbarten Teil der unmittelbar erhitzten Bahn erhitzt.
- Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind beim dünnen Ende des Werkstückes zwei Anschlußstelleri für jedes der beiden Organe vorgesehen, die je auf einer Seite der durch die zu erhitzende Bahn geführten Ebene liegen. Hierdurch ergibt sich eine gleichmäßige, symmetrische Verteilung der Erhitzung.
- Die Erfindung wird nachstehend an Hand der schematischen Figuren beispielsweise näher erläutert. Die Fig. 1 und 2 stellen eine Draufsicht bzw. eine Seitenansicht einer Stahlwelle 1 dar, die mit einer Nut 2 versehen ist, von der nur die Seitenwändee gehärtet werden müssen, während der Boden 4 nicht so hoch erhitzt werden darf. Infolge der Nut 2 ergeben sich an den Ecken 5 dünne, scharfe Enden. Dadurch, daß die U-förmigen Hilfsorgane 6 und 7 aus rotem Kupfer außerhalb der zu erhitzenden Bahnen 3 angeschlossen werden, ergibt sich ein Sekundärkreis, in dem von der Induktionsspule 8, deren Stromzufuhr und -abfuhr bei 9 und 10 angeschlossen sind, ein Hochfrequenzstrom induziert wird, der etwa gemäß der dargestellten Strombahn 11 verläuft, so daß die Seitenwände 3 erhitzt werden. Vor den scharfen Enden 5 biegt der Strom ab, wodurch die, Stromdichte in diesen scharfen Ecken herabgesetzt wird und diese nicht überhitzt werden.
- Die Fig. 3 und 4 zeigen in der Drauf- bzw. Seitenansicht eine Anordnung zur Erhitzung und Oberflächenhärtung des Randes 12 einer vereinfacht dargestellten Nähmaschinenspule 13. Die Achse dieser Spule ist mit 14 bezeichnet. Die Spule 13 liegt in einem kreisförrnigen Rotkupferzylinder 15, der bei der dünnen Spitze 16 der Spule von dieser frei liegt (Fig. 4) und sie nur an den Stellen 17 und 18 berührt. Auch auf der Oberseite der Spule 13 ist ein Rotkupferzylinder 19 mit den Berührungsstellen 20 und 21 angeordnet, der jedoch in Fig. J deutlichk-eitshalber weggelassen ist. Die so erhaltene Sekundärwicklung ist von einer Induktionsspule 22 umgehen, wodurch eine Erhitzung der Bahn 12 erzielt wird, ohne daß die Spitze 16 verbrennt. Die Strombahn 11 teilt sich vor der Spitze 16 in zwei Teile. In der Nähe der beiden Anschlußstzllen ist das Hilfsorgan somit so gestaltet, daß die durch diesen Teil der beiden HiIfsorgane geführte Ebene senkrecht zu der durch die zu erhitzende Bahn geführten Ebene ist.
- Die Fig. 5 und 6 zeigen in der Seitenansicht bzw. Draufsicht eine Anordnung zum Hochfrequenzerhitzen und Löten zweier hohlen Hälften 23 eines Messerheftes, die entlang der Naht 24 aneinandergelötet werden müssen. Die scharfen Enden 25 liegen auch hier frei von den Anschlüssen der beiden Hilfsorgane 27 und 28, die in diesem Falle gleichzeitig als Klemmittel für die Teile des Werkstückes wirken. Die Erhitzung erfolgt mittels der Plattenspule 29. Der Strom folgt der Naht 24 (Fig. 6) und teilt sich in geringem Abstand vor dem scharfen Rand 25 in zwei Teile über die Hilfsstücke 27 und 28 und schließt über die Naht 24 auf der anderen Seite des Heftes den Stromkreis über die Hinterseite 30 des Heftes,
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum induktiven Erhitzen von Werkstücken, bei dem die zu erhitzende Bahn nicht in sich geschlossen ist und zusammen mit einem Hilfsorgan aus einem Material mit höherer elektrischer Leitfähigkeit als das Material des Werkstückes einen geschlossenen Kreis bildet, der in bezug auf die Induktionsspule als Sekundärkreis, dient, dadurch gekennzeichnet, daß bei Werkstücken mit mindestens einem dünnen Ende das Werkstück zwischen zwei Hilfsorganen angeordnet ist, die an einen Teil des Werkstücks angeschlossen sind, der in geringer Entfernung vor dem dünnen Ende außerhalb der zu erhitzenden Hochfrequenzbalm liegt.
- 2. Verfahren nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem dünnen Ende des Werkstückes die zwei Anschlußstellen beider Organe je auf einer Seite der durch die zu erhitzende Bahn geführten Ebene liegen, 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsorgane in der Nähe der beiden Anschlußstellen so gestaltet sind, daß die durch diesen Teil der beiden Hilfsorgane geführte Ebene senkrecht zu der an dieser Stelle durch die zu erhitzende Bahn geführten Ebene verläuft. 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß auch das Werkstück aus wenigstens zwei Teilen besteht und daß die beiden Hilfsorgane gleichzeitig als Klemmittel für die Teile des Werkstückes wirken. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 816 363.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1147336X | 1955-12-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1147336B true DE1147336B (de) | 1963-04-18 |
Family
ID=19870301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN13100A Pending DE1147336B (de) | 1955-12-19 | 1956-12-15 | Verfahren zum induktiven Erhitzen von Werkstuecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1147336B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR816363A (fr) * | 1936-12-10 | 1937-08-06 | Perfectionnements à la trempe en surface de pièces |
-
1956
- 1956-12-15 DE DEN13100A patent/DE1147336B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR816363A (fr) * | 1936-12-10 | 1937-08-06 | Perfectionnements à la trempe en surface de pièces |
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