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DE1147370B - Punktgeschweisste Bewehrungsmatte fuer flaechenartige Stahlbetonbauteile - Google Patents

Punktgeschweisste Bewehrungsmatte fuer flaechenartige Stahlbetonbauteile

Info

Publication number
DE1147370B
DE1147370B DEB45794A DEB0045794A DE1147370B DE 1147370 B DE1147370 B DE 1147370B DE B45794 A DEB45794 A DE B45794A DE B0045794 A DEB0045794 A DE B0045794A DE 1147370 B DE1147370 B DE 1147370B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mat
bars
longitudinal
rods
reinforced concrete
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB45794A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinz Klouten
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Baustahlgewebe GmbH
Original Assignee
Baustahlgewebe GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Baustahlgewebe GmbH filed Critical Baustahlgewebe GmbH
Priority to DEB45794A priority Critical patent/DE1147370B/de
Publication of DE1147370B publication Critical patent/DE1147370B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/02Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of low bending resistance
    • E04C5/04Mats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Description

  • Punktgeschweißte Bewehrungsmatte für flächenartige Stahlbetonbauteile Es sind verschiedene Vorschläge bekannt, um die bei mit überdeckung verlegten punktgeschweißten Bewehrungsmatten in den überdeckungszonen anfallenden Anhäufungen von Stahl zu vermeiden oder die in der überdeckungszone liegenden Mattenränder so zu gestalten, daß die dort anfallenden Stahlquerschnitte der Längsstäbe weitgehend genutzt werden.
  • Einer dieser Vorschläge besteht darin, an den in den überdeckungszonen liegenden Rändern der Matten wechselweise Stäbe auszulassen. Die Matten können dann so mit überdeckung verlegt werden, daß durchgehend die gleichen Längsstababstände und damit der gleiche nutzbare Stahlquerschnitt je Meter Bauteilbreite auch in der überdeckungszone gebildet werden. Nachteilig ist allerdings dabei, daß die Breiten der überdeckungszonen ein Mehrfaches der normalen werden müssen, wodurch die wünschenswerten Einsparungen in vielen Fällen wieder aufgehoben werden.
  • Ein weiterer Vorschlag geht dahin, bei Matten mit gleichen Längsstababständen die in die überdeckungszonen fallenden Längsstäbe so zu bemessen, daß ihr Querschnitt etwa halb so groß ist wie derjenige der Längsstäbe im übrigen Mattenbereich. Diese Maßnahme bleibt ohne Erfolg, wenn die im Inneren der Matte angeordneten Stäbe bereits so dünn sind, daß die dem halben Stabquerschnitt zugehörigen Durchmesser der an den Rändern anzuordnenden Stäbe dünner ausfallen würden, als sie bei statisch nutzbaren Stäben sein dürfen. Der Mindestdurchmesser ist auf Grund von Erfahrungen in den amtlichen Vorschriften mit 4,0 mm angegeben. Die gewünschte Ausnutzung aller in der überdeckungszone liegenden Längsstäbe ist bei solchen Anordnungen also nur dann möglich, wenn die Stäbe im inneren Bereich der Matte Durchmesser aufweisen, die größer sind als 5,7 mm.
  • Eine Abwandlung des zuletzt behandelten Vorschlages besteht darin, im inneren Bereich der Matte Doppelstäbe und an den Längsrändern Einfachstäbe anzuordnen, deren Durchmesser gleich dem des Einzelelementes eines Doppelstabes ist. Dadurch wird die Möglichkeit der Ausnutzung aller in der überdeckungszone liegenden Längsstäbe erhöht. Da aber Doppelstäbe den doppelten Querschnitt eines Einfachstabes besitzen, ist dieses an sich sehr zweckmäßige Vorgehen bei den derzeit gültigen amtlichen Bestimmungen auf Matten beschränkt, die einen bestimmten Stahlquerschnitt je Meter Breite nicht unterschreiten. So beträgt z. B. für eine derartige Matte bei einem Längsstababstand von 150 mm und einem zulässigen Mindestdurchmesser von 4,0 mm der Stahlquerschnitt 1,68 cm2/m.
  • Bei den beiden zuletzt behandelten Vorschlägen wird die Ausnutzung aller in der überdeckungszone liegenden Längsstäbe unter Einhaltung der amtlichen Bestimmung für geringe Stahlquerschnitte nicht mehr in dem Maße erreicht, wie sie wünschenswert wäre.
  • Die Erfindung zeigt demgegenüber eine Möglichkeit auf, bei welcher die in der überdeckungszone vermehrt anfallenden Längsstäbe bei beliebig dicken Stäben im inneren Bereich der Matte und bei beliebig kleinem Stahlquerschnitt der Längsstäbe je Meter Mattenbreite weitgehend den für die Längsrichtung nicht erforderlichen Querschnitt bzw. unnötigen Stahlaufwand vermeiden, ohne die Länge der zu stoßenden Stäbe zu vergrößern und ohne die Verankerung dieser Stäbe in Frage zu stellen. Zu diesem Zweck werden bei einer punktgeschweißten, mit überdeckung zu verlegenden Bewehrungsmatte, bei welcher am Mattenrand dünnere Stäbe angeordnet sind als in Mattenmitte, die genannten Randstäbe dünner gewählt, als für tragende Stäbe zugelassen ist.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Bewehrungsmatte sind die dünnen Stäbe nur an einem der Mattenlängsränder angeordnet.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann man auch so vorgehen, daß die erwähnten dünneren Stäbe abwechselnd mit normalen Längsstäben angeordnet sind.
  • Die Erfindung betrifft weiterhin eine punktgeschweißte, mit überdeckung verlegte Bewehrungsmatte für flächenartige Stahlbetonbauteile, bei welcher das Neue darin besteht, daß jeder zweite Längsstab ausgelassen und durch kurze Stabstückchen ersetzt ist, die gerade oder gebogen und an den Querstäben quer oder längs angeschweißt sind. Dadurch wird erreicht, daß die zu stoßenden Querstäbe noch einwandfrei verankert sind, ohne daß das für sie aufgewendete Stahlgewicht praktisch von Bedeutung ist.
  • Weitere Merkmale der Erfindung und Einzelheiten der erzielten Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung von verschiedenen in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen des Erfindungsgegenstandes.
  • In Bild 1 sind zwei mit überdeckung verlegte Matten wiedergegeben. Ihre Querstäbe a werden mit einer Masche, d. h. mit zwei Längsstäben b im Stoß, überdeckt. Um den einheitlichen Stahlquerschnitt der Längsstäbe auch über die überdeckungszone hinweg herbeizuführen und um ungenutzte Stahlgewichte weitgehend zu vermeiden, enthält eine der beiden Matten im Bereich des überdeckungsstoßes zwei Längsstäbe c, die von geringstmöglichem Durchmesser sind, deren Gewicht aber ohne Bedeutung ist und die trotzdem eine einwandfreie Verankerung der Querstäbe a gewährleisten. Beispielsweise genügt es, für die Stäbe c Stäbe zu verwenden, deren Durchmesser nur 2,0 bis 3,0 mm beträgt.
  • In Bild 2 ist eine Abwandlung dieser Ausführungsform dargestellt.
  • Die Querstäbe a überdecken sich gemäß der gedachten bautechnischen Aufgabe in diesem Beispiel um drei Maschen mit je vier Längsstäben b bzw. c im Stoß. Beide Mattenränder sind gleichartig ausgebildet, und zwar wechselt in jeder Matte ein normaler Längsstab b mit einem sehr dünnen Längsstab c im Bereich des überdeckungsstoßes ab.
  • Die in den Bildern 1 und 2 dargestellte Anordnung der Matten ist auch möglich, wenn an Stelle der sehr dünnen Längsstäbe c kurze Stabstücke verwendet werden. Die Ausbildung einer Matte mit kurzen Stabstücken zeigt beispielsweise Bild 3. Die zu stoßenden Querstäbe sind wiederum mit a, die Längsstäbe mit b bezeichnet. An Stelle eines durchgehenden, sehr dünnen Längsstabes c sind hier kurze Stabstücke d verwendet, die vorzugsweise den gleichen Stabdurchmesser besitzen wie die Längsstäbe b. Auch für diese Matten sind beliebige Variationen der Anordnung von durchgehenden normalen Längsstäben b und den Stabstücken d möglich.
  • Die Verankerung der Querstäbe a muß durch die Stabstücke d in einwandfreier Weise gewährleistet sein. Um die für diese Aufgabe erforderliche Länge der Stabstücke d möglichst gering zu halten, wird erfmdungsgemäß nach Bild 4 vorgeschlagen, diese Stabstücke um den Querstab a mehr oder weniger stark herumzubiegen, wie es beispielsweise bei dem Stabstück d' gezeigt #st.
  • In Bild 5 ist eine weitere Abwandlung dargestellt. Hierbei ist das 'Stab#stück d" gleichlaufend niit den zu stoßenden Querstäben a verschweißt. Diese Ausführungsform ermöglicht es, das Stabstück d" in einfacher Weise durch mehrere Schweißpunkte mit den Querstäben a zu verbinden. Vorzugsweise wird zur Gewührleistung des notwendigen Verankerungswiderstandes das Querstück d' aus Stäben gleichen oder größeren Durchmessers wie die Stäbe a gebildet.
  • Die erfindungsgemäß gestalteten bzw. aufgebauten Matten besitzen folgende Vorzüge-.
  • Es findet sparsamste Ausbildung und Anordnung der mit überdeckung zu stoßenden Matten statt, auch bei solchen mit geringerem Durchmesser für die tragenden Längsstäbe und bei geringerem Stahlquerschnitt der Matte je Meter Breite. übergroße Längen der zu stoßenden Querstäbe sind ebenfalls vermieden. Ferner werden Stäbe sehr geringen Durchmessers, die sonst im Stahlbetonbau nicht zu- gelassen sind, verwendbar gemacht, und schließlich kann man auch kleinste Schnittreste, die bisher als Abfall ungenutzt blieben, nutzbar machen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Punktgeschweißte, mit überdeckung verlegte Bewehrungsmatte für flächenartige Stahlbetonbauteile, bei der am Mattenrand dünnere Längsstäbe angeordnet sind als in Mattenmitte, dadurch gekennzeichnet, daß die Randstäbe (c) dünner sind, als für tragende Stäbe zugelassen ist.
  2. 2. Bewehrungsmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dünnen Stäbe (c) nur an einem der Mattenlängsränder angeordnet sind (Bild 1). 3. Bewehrungsmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dünneren Stäbe (c) abwechselnd mit normalen Längsstäben (b) angeordnet sind (Bild 2). 4. Punktgeschweißte, mit überdeckung verlegte Bewehrungsmatte für flächenartige Stahlbetonbauteile, bei der die Mattenlängsränder geschwächt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder zweite Längsstab ausgelassen und durch kurze Stabstückchen ersetzt ist, die gerade oder gebogen und an den Querstäben (a) quer oder längs angeschweißt sind (Bild 3 bis 5). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung B 32435 V/37 a (bekanntgemacht am 28. 4. 1955).
DEB45794A 1957-08-24 1957-08-24 Punktgeschweisste Bewehrungsmatte fuer flaechenartige Stahlbetonbauteile Pending DE1147370B (de)

Priority Applications (1)

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DEB45794A DE1147370B (de) 1957-08-24 1957-08-24 Punktgeschweisste Bewehrungsmatte fuer flaechenartige Stahlbetonbauteile

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DEB45794A DE1147370B (de) 1957-08-24 1957-08-24 Punktgeschweisste Bewehrungsmatte fuer flaechenartige Stahlbetonbauteile

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1147370B true DE1147370B (de) 1963-04-18

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB45794A Pending DE1147370B (de) 1957-08-24 1957-08-24 Punktgeschweisste Bewehrungsmatte fuer flaechenartige Stahlbetonbauteile

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DE (1) DE1147370B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1609597B1 (de) * 1966-07-28 1971-11-04 Baustahlgewebe Gmbh Streifenfoermige Bewehrungsmatte

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1609597B1 (de) * 1966-07-28 1971-11-04 Baustahlgewebe Gmbh Streifenfoermige Bewehrungsmatte

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