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DE1146971B - Schaltungsanordnung zur Steuerung eines Laststromkreises mit Transistoren - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Steuerung eines Laststromkreises mit Transistoren

Info

Publication number
DE1146971B
DE1146971B DEA40575A DEA0040575A DE1146971B DE 1146971 B DE1146971 B DE 1146971B DE A40575 A DEA40575 A DE A40575A DE A0040575 A DEA0040575 A DE A0040575A DE 1146971 B DE1146971 B DE 1146971B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistors
circuit
circuit arrangement
bridge
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA40575A
Other languages
English (en)
Inventor
Roald Bingen
Georges Marchal
Henri Hologne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Umicore NV SA
Original Assignee
ACEC SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ACEC SA filed Critical ACEC SA
Publication of DE1146971B publication Critical patent/DE1146971B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/18Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
    • H02P7/24Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices
    • H02P7/28Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices
    • H02P7/285Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices controlling armature supply only
    • H02P7/29Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices controlling armature supply only using pulse modulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Steuerung eines Laststromkreises mit Transistoren Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Steuerung eines Laststromkreises mit Transistoren, welche für die Speisespannung des Laststromkreises nicht ausgelegt sind.
  • Es ist bekannt, daß die Transistoren sehr empfindlich für 1Jberspannungen sind, selbst wenn diese nur eine kurze Dauer haben. Diese Schwäche der Transistoren verhinderte bisher ihre Verwendung für die Steuerung von Motoren oder anderen induktiven Verbrauchern, bei denen beträchtliche Oberspannungen auftreten können und die bereits im normalen Betrieb mit einer Spannung arbeiten, welche das Mehrfache der zulässigen Klemmenspannung eines Transistors beträgt.
  • Das Ziel der Erfindung ist ein Kunstgriff, der es ermöglicht, Transistoren trotz dieses Nachteils für die Steuerung eines Laststromkreises mit einer großen Spannung zu verwenden.
  • Die nach der Erfindung ausgeführte Schaltungsanordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Brückenschaltungen vorgesehen sind, die in zwei gegenüberliegenden Zweigen je einen Transistor und in den beiden anderen Zweigen je einen Gleichrich-ter enthalten, daß an die eine Diagonale jeder Brücke eine Spannungsquelle so angeschlossen ist, daß ihr positiver Pol mit dem Emitter eines Transistors und der Katode eines Gleichrichters verbunden ist, während ihr negativer Pol mit dem Kollektor des anderen Transistors und der Anode des anderen Gleichrichters verbunden ist, und daß die anderen Brückendiagona-len in Serie miteinander in dem Laststromkreis liegen.
  • Dabei wird von dem an sich bekannten Prinzip Gebrauch gemacht, mehrere Stromquellen über Brückenschaltungen an den Verbraucher zu legen. Bei bekannten Anordnungen dieser Art enthalten jedoch die Brückenschaltungen nur Gleichrichter, und eine Steuerung des Laststromes ist damit nicht möglich.
  • Demgegenüber ermöglicht die erfindungsgemäße Anordnung das Ein- und Ausschalten der Stromversorgung des Verbrauchers und die Steuerung der Klemmspannung des Verbrauchers mittels der Transistoren, ohne daß bei irgendeinem dieser Vorgänge die Gefahr einer überlastung der Transistoren auftritt.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Darin zeigt Fig. 1 das Schaltbild einer einfachen Schaltung zur Steuerung eines Gleichstrommotors in einer Laufrichtung, Fig. 2 das Schaltbild einer Schaltung zur Steuerung eines umsteuerbaren Gleichstrommotors und Fig. 3 eine Schaltungsanordnung zur Steuerung der Transistoren in den Anordnungen von Fig. 1 und 2. Bei der Anordnung von Fig. 1 ist ein induktiver Verbraucher 10, im vorliegenden Beispiel ein Gleichstrommotor, in Serie mit mehreren Brückenschaltungen geschaltet, von denen nur zwei dargestellt sind. Jede Brückenschaltung besteht aus vier Zweigen, wovon zwei einander gegenüberliegende Zweige jeweils einen Transistor 3, 5; 13, 15 ... enthalten, während die beiden anderen Zweige jeweils einen Gleichrichter 6, 7; 16, 17 ... enthalten. Eine Spannungsquelle 4, 14 ... mit fester Polarität ist jeweils an eine Diagonale jeder Brücke angeschlossen. Diese Spannungsquellen können Batterien sein oder auch die Ausgänge von Gleichrichtern, die galvanisch voneinander getrennt sind. Der positive Pol jeder Spannungsquelle 4, 14 ... ist an den Emitter eines Transistors 5, 15 ... und an die Katode eines Gleichrichters 6, 16 ... angeschlossen. Der negative Pol jeder Spannungsquelle 4, 14 ... ist mit dem Kollektor des anderen Transistors 3, 13 ... und mit der Anode des anderen Gleichrichters 7, 17 ... jeder Brückenschaltung verbunden. Der Laststromkreis ist an die andere Brückendiagonale angeschlossen. Der Laststromkreis ist durch eine gestrichelte Linie unterbrochen, die andeutet, daß weitere Brückenschaltungen und Stromquellen hinzugefügt sein können. Wenn beispielsweise die zulässige Klemmenspannung eines Transistors 40 V beträgt, die Nennspannung des Motors dagegen 200 V ist, werden fünf Brückenschaltungen in Serie geschaltet, die jeweils an eine Spannungsquelle von 40 V angeschlossen sind.
  • Die Schaltung von Fig.l arbeitet in folgender Weise: Wenn die Last passiv ist, sperren die beiden Gleichrichter 6 und 7, 16 und 17 ... jeder Brückenschaltung infolge der Richtung ihres Anschlusses in bezug auf die Polung der Spannungsquellen 4, 14 ... den Stromfluß. Wenn dann sämtliche Transistoren durch eine entsprechende Vorspannung ihrer Basen gesperrt sind, kann kein Strom von den Spannungsquellen 4, 14 ... durch die Last fließen.
  • Wenn dagegen sämtliche Transistoren gesättigt sind, sind alle Spannungsquellen 4, 14 ... über die Transistoren in Serie geschaltet, und ein Strom fließt in der Richtung 10, 3, 4, 5, 13, 14, 15 ... 10, so daß die Last die volle Leistung erhält.
  • Falls die Last nicht passiv ist (wenn sie beispielsweise ein Motor ist), kann es vorkommen, daß der Strom einen großen Wert annimmt, insbesondere während des Anlaufens. Wenn die Transistoren für diesen großen Strom nicht ausgelegt sind, begrenzt ein Strombegrenzer 20 automatisch die Stromstärke auf einen zulässigen Wert.
  • Wenn sämtliche Transistoren gesättigt sind und beispielsweise der Transistor 5 gesperrt. wird, nimmt der Strom plötzlich ab, doch fließt er weiter über die Last, wobei er den Weg 10, 3, 7, 13, 14, 15 ... 10 nimmt. Die Stromquelle 4 ist dann abgeschaltet; die Speisespannung des Motors kann somit sehr leicht in Spannungsstufen, die jeweils der Spannung einer der getrennten Spannungsquellen 4, 14 ... entsprechen, geregelt werden.
  • Wenn alle einander entsprechenden Transistoren 5, 15 ... gesperrt werden, werden alle Spannungsquellen 4, 14 ... abgeschaltet, und der Strom fließt im Augenblick dieser Unterbrechung infolge der an den Klemmen der induktiven Last 10 auftretenden überspannung in der Richtung 10, 3, 7, 13, 17. . .10.
  • Wenn dagegen nicht nur die einander entsprechenden Transistoren 5, 15. . ., sondern auch die Transistoren 3, 13 ... gesperrt werden, sind die Spannungsquellen 4, 14 ... wieder in den Stromkreis eingefügt, jedoch mit entgegengesetzter Polung. Während der Zeit. in der die überspannung größer als die Summe der Spannungen der Spannungsquellen 4, 14 ... ist, fließt der Strom weiter in der gleichen Richtung, wobei er den Weg 10, 6, 4, 7, 16, 14, 17 ... 10 nimmt. Normalerweise ist der Strom gesperrt, ausgenommen im Augenblick der Unterbrechung, in welchem er infolge der Wirkung einer von der Selbstinduktivität der Last hervorgerufenen überspannung vorübergehend weiterfließt.
  • Jedoch ist die Spannung an den Klemmen eines Transistors wegen des Vorhandenseins der Gleichrichter 6, 7, 16, 17 ... in keinem dieser Fälle größer als das Potential der entsprechenden Spannungsquelle. Wenn die Steuerschaltung die Stromzufuhr sperrt, subtrahiert sich außerdem die Spannung der Spannungsquelle infolge der Wirkung der Gleichrichter von einer gegebenenfalls an den Klemmen einer induktiven Last erzeugten Überspannung.
  • Die Schaltung von Fig. 1 ermöglicht daher das Einschalten der Stromversorgung für einen ohmschen oder induktiven Verbraucher oder auch für einen durch einen Gleichstrommotor gebildeten Verbraucher, die Regelung der Spannung an den Klemmen des Verbrauchers und das Abschalten der Stromversorgung, ohne daß irgendeiner dieser Vorgänge für die Transistoren gefährlich werden kann.
  • Wenn bei dem zuvor angegebenen Beispiel nicht nur das Anlaufen und die Drehzahl des Motors gesteuert werden soll, sondern auch das Bremsen und die Umkehr der Laufrichtung, werden parallel zu den beiden Transistoren jeder Brückenschaltung zwei weitere Gleichrichter und parallel zu den beiden Gleichrichtern jeder Brückenschaltung zwei weitere Transistoren derart geschaltet, daß an den beiden Polen jeder Spannungsquelle zwei an allen Eckpunkten einander parallel geschaltete Brücken angeschlossen sind, von denen die eine ausschließlich aus Transistoren besteht, die durch eine Spannungsquelle so vorgespannt sind, d'aß der Kollektor jedes Transistors auf einem negativen Potential in bezug auf den Emitter liegt, während die andere Brücke ausschließlich aus Gleichrichtern besteht, die durch die gleiche Span- nungsquelle so vorgespannt sind, daß die Anode jedes Gleichrichters auf einem negativen Potential in bezug auf die Katode liegt.
  • Diese Ausführungsform ist in Fig. 2 dargestellt. Sie weist gegenüber derjenigen von Fig.1 beträchtliche Vorteile auf, weil sie nicht nur die Steuerung des Anlaufens und der Drehzahl in den beiden Laufrichtungen ermöglicht, sondern auch die Steuerung des elektrischen Bremsens. Außerdem ist die Schaltung nach Fig.2 sogar bei Verbrauchern anwendbar, welche Schwingungen und überspannungen beider Polaritäten hervorrufen können, ohne daß dadurch die Transistoren in Gefahr gebracht werden. Die Bezugszeichen, die in Fig. 2 mit denjenigen von Fig. 1 identisch sind, bezeichnen identische Elemente. Im Vergleich zu der Schaltung von Fig. 1 sind also zu der )Brücke 3, 5, 6, 7 zwei Transistoren 1, 2 und zwei Gleichrichter 8, 9 und zu der Brücke 13, 15, 16, 17 zwei Transistoren 11, 12 und zwei Gleichrichter 18, 19 hinzugefügt, die in der dargestellten Weise gepolt sind.
  • Wenn die Transistoren 1, 2; 11, 12 ... gesperrt sind, verhält sich die Schaltung von Fig. 2 wie diejenige von Fig. 1, wenn die Last ohmisch ist, weil dann die Gleichrichter wirkungslos bleiben. Wenn die Transistoren 3, 5; 13, 15 ... gesperrt sind, verhält sich die Schaltung von Fig. 2 im Fall einer ohmschen Last wie diejenige von Fig.1, wobei aber dann die Speisespannung der Last gegenüber dem Fall von Fig. 1 umgekehrt ist.
  • Wenn dagegen die Last induktiv ist, beispielsweise ein Motor, ist es möglich, das Bremsen zu steuern, wobei der Bremsstrom, der nach einer bestimmten Zeitkonstante ansteigt, mittels des Strombegrenzers 20 auf Werte begrenzt wird, die unter einem zulässigen Wert liegen.
  • Wenn der Motor 10 durch einen Strom angetrieben wird, der auf dem Weg 10, 3, 4, 5, 13, 14, 15 ... 10 fließt, wenn also die Transistoren 3, 13 ... ; 5, 15 ... gesättigt und die Transistoren 1, 11 ... ; 2, 12... gesperrt sind, kann man bremsen, wenn man die Transistoren 3, 13 ... ; 5, 15 ... sperrt und entweder die Transistoren 1, 11 ... oder die Transistoren 2, 12. . . sättigt. In diesem Fall kann der Bremsstrom, der durch den als Generator arbeitenden Motor 10 erzeugt wird, entweder den Weg 10 ... 19, 11, 9, 1, 10 oder den Weg 10 ... 12, 18, 2, 8, 10 nehmen. Infolge des Strombegrenzers 20 ist es auch möglich, die Laufrichtung des Motors umzukehren, ohne zuvor über den Bremsbetrieb zu gehen. Ein für die dargestellte Steuerschaltung geeigneter Strombegrenzer besteht aus einer elektronischen Kippschaltung, die durch Abgabe eines Signals e sämtliche Transistoren sperrt, sobald der in dem Laststromkreis gemessene Strom einen zulässigen Grenzwert überschreitet, und welche die zuvor eingeschalteten Transistoren in die Sättigung bringt, sobald der in dem Laststromkreis gemessene Strom kleiner als ein vorbestimmter Schwellwert wird, der unter dem zulässigen Grenzwert liegt. Damit ein solcher Strombegrenzer wirksam ist, ist es notwendig, daß die Last eine ausreichende induktive Komponente L hat oder genauer eine Zeitkonstante L/R (wobei R der Widerstand des Kreises ist), welche größer als die zum Einschalten oder Unterbrechen des Stroms erforderliche Zeit ist. Gegebenenfalls wird daher eine geeignete Selbstinduktivität in Serie mit der Last geschaltet, wie in der Zeichnung dargestellt ist.
  • Die Steuerung der Transistoren kann mit Hilfe einer Steueranordnung 21 erfolgen, welche Steuersignale a, b, c, d, f, g, h, j (Fig. 2) abgibt und die nach der Darstellung von Fig. 3 einen Rechteckwellengenerator 27 enthält, der von einer an die Klemmen 23 und 26 angelegten Hauptsteuerspannung gespeist wird. Sie enthält ferner mehrere übertrager 28, von denen jeder so viel Sekundärwicklungen aufweist, wie Brückenschaltungen vorhanden sind. Damit können die Basen der an entsprechenden Stellen in den verschiedenen Brückenschaltungen liegenden Transistoren, z. B. 5, 15 ... gesättigt oder gesperrt werden. Die Sättigung der Basen einer Gruppe von Transistoren kann beispielsweise durch einen Kontakt 24 gesteuert werden, der von einer nicht dargestellten Schalttafel aus betätigt wird, sowie durch ein statisches oder elektromagnetisches Relais 25, das von dem Strombegrenzer 20 mittels des Signals e betätigt wird. Ferner können auch Kontakte 21 und 22 in den einzelnen Basisstromkreisen der Transistoren vorgesehen sein.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung können die Transistoren auch durch gesteuerte Gleichrichter des Typs pnpn oder durch Gasentladungstrioden (Thyratrone) ersetzt werden. Da in diesem Fall diese Anordnungen den Strom in dem zugehörigen Stromkreis nicht sperren können, solange das Potential ihrer Anode nicht Null oder negativ in bezug auf das Katodenpotential wird, ersetzt man dann vorzugsweise die Gleichspannungsquellen durch pulsierende Spannungen, die beispielsweise durch Einweg- oder Vollweggleichrichtung einer Wechselspannung erhalten werden. Im letzten Fall wird durch an sich bekannte Sperrschaltungen verhindert, daß die gesteuerten Gleichrichter von zwei einander gegenüberliegenden Zweigen gleichzeitig stromführend werden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zur Steuerung eines Laststromkreises mit Transistoren, welche für die Speisespannung des Laststromkreises nicht ausgelegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Brückenschaltungen vorgesehen sind, die in zwei gegenüberliegenden Zweigen je einen Transistor und in den beiden anderen Zweigen je einen Gleichrichter enthalten, daß an die eine Diagonale jeder Brücke eine Spannungsquelle so angeschlossen ist, daß ihr positiver Pol mit dem Emitter eines Transistors und der Katode eines Gleichrichters verbunden ist, während ihr negativer Pol mit dem Kollektor des anderen Transistors und der Anode des anderen Gleichrichters verbunden ist, und daß die anderen Brückendiagonalen in Serie miteinander in dem Laststromkreis liegen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsquellen eine Gleichspannung liefern.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsquellen pulsierende Spannungen liefern.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den beiden Transistoren jeder Brücke zwei weitere Gleichrichter und parallel zu den beiden Gleichrichtern jeder Brücke zwei weitere Transistoren derart geschaltet sind, daß an den beiden Polen jeder Spannungsquelle zwei an allen Eckpunkten einander parallel geschaltete Brücken angeschlossen sind, von denen die eine ausschließlich aus Transistoren besteht, die durch die Spannungsquelle so vorgespannt sind, daß der Kollektor jedes Transistors auf einem negativen Potential in bezug auf den Emitter liegt, während die andere Brücke ausschließlich aus Gleichrichtern besteht, die durch die gleiche Spannungsquelle so vorgespannt sind, daß die Anode jedes Gleichrichters auf einem negativen Potential in bezug auf die Katode liegt.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an einander entsprechenden Stellen der Brückenschaltungen liegenden Transistoren gleichzeitig gesteuert werden.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine auf die Stromstärke ansprechende Vorrichtung, die die Unterbrechung und das Wiedereinschalten des Stromkreises in Abhängigkeit von der Stromstärke steuert.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Selbstinduktivität. B.
  8. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Transistoren gesteuerte Gleichrichter des Typs pnpn verwendet werden.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Transistoren Thyratrons verwendet werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1091659.
DEA40575A 1961-07-07 1962-06-29 Schaltungsanordnung zur Steuerung eines Laststromkreises mit Transistoren Pending DE1146971B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR867276A FR1301428A (fr) 1961-07-07 1961-07-07 Circuit de commande de l'alimentation d'une charge à tension élevée comprenant des transistors

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1146971B true DE1146971B (de) 1963-04-11

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ID=8758866

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DEA40575A Pending DE1146971B (de) 1961-07-07 1962-06-29 Schaltungsanordnung zur Steuerung eines Laststromkreises mit Transistoren

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091659B (de) * 1959-07-06 1960-10-27 Ludwig Schubert Dipl Ing Schaltung zur Erfassung der maximalen Einflussgroesse

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1091659B (de) * 1959-07-06 1960-10-27 Ludwig Schubert Dipl Ing Schaltung zur Erfassung der maximalen Einflussgroesse

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FR1301428A (fr) 1962-08-17
BE619186A (fr) 1962-10-15

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