DE1146336B - Vorrichtung zum Absichten von Grobstaub aus einem staubfoerdernden Gas- oder Luftstrom - Google Patents
Vorrichtung zum Absichten von Grobstaub aus einem staubfoerdernden Gas- oder LuftstromInfo
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- DE1146336B DE1146336B DEST11626A DEST011626A DE1146336B DE 1146336 B DE1146336 B DE 1146336B DE ST11626 A DEST11626 A DE ST11626A DE ST011626 A DEST011626 A DE ST011626A DE 1146336 B DE1146336 B DE 1146336B
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- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
- B07B7/00—Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents
- B07B7/04—Selective separation of solid materials carried by, or dispersed in, gas currents by impingement against baffle separators
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- Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)
Description
- Vorrichtung zum Absichten von Grobstaub aus einem staubfördernden Gas-oder Luftstrom Die Erfindung betrifft eine Vorrielgung zum Absichten von Grobstaub aus einem staubfördernden Luft- oder Gasstrom, und säe verfolgt das Ziel, eine preiswerte, betriebssichare und genau auf eine ganz bestimmte Trennstufe zwischen Grob- und Feinstaub einstellbare Vorrichtung zu schaffen. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der staubfördernde Gas- oder Luftstrom in einer zweckmäßig gegen seine Leitung erweiterten Kammer durch geneigte, übereinanderliegende Kanäle geführt wird, deren Sohlflächen nach dem Ende hin von oben nach unten an Länge zunehmen und die in einen Raum ausmünden, von dem oben eine Ableitung für die Abführung des Feinstaub enthaltenden Luft oder Gasstromes abgeht, während unten eine Grobstaubaustragung vorgesehen ist. Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der Zeichnung hervor, die schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt und in Abb. 1 einen Schrägstromsichter im senkrechten Längsschnitt, Abb. 2 einen Schnitt nach' Linie II-11 der Abb. 1 und Abb. 3 ein Diagramm der Strömungen zeigt.
- An die Rohluft- bzw. Rohgaszuleitung 10 (Abb. 1) ist mit einer nachgiebigen Schlauchverbindung 11 ein auf des waagerechten Drehachse 12 kippbares Gehäuse angeschlossen, das aus einem Bogenstück 13, der trichterförmigen Erweiterung 14 und dem prismatischen Abschnitt 15 besteht. Der Abschnitt 15 liegt nach abwärts geneigt. Im Bogenstück 13 sind gleichachsig zu seinem Krümmungsmittelpunkt verlaufende Wände 16 in gleichen Abständen voneinander angebracht, in der Erweiterung 14 außer den sich an die Wände 16 anschließenden liegenden Wänden 17 auch senkrecht stehende Wände 18, die mit den Wänden 17 sich rechiwinkäg kreuzen und damit die Erweitemmg 14 in ein Bündel auf- und nebeneinanderliegender Leitungen von rechteckigem Querschnitt zunehmender Höhenabmessung unterteilen. An die liegenden Wände 17 schließen sich im Abschnitt 15 die zueinander wie auch zu der Sohle 15' parallelliegenden Böden 19', 19" und 19"' an. Diese Böden 19', 19" und 19"' erstrecken sich bis zu einer Ebene, die gemäß der strichpunktierten Linie B-B vom oberen Beginn der Decke des Abschnittes 15 bis zum unteren Ende seiner Sohle 15' schräg nach abwärts verläuft.
- Unter der Sohle 15' des Abschnittes 15 liegt eine dazu parallele, also gleichfalls nach abwärts geneigte, oben offene und durch eine Klappe 20 verschließbare Leitung 21. Sie mündet unten in den Raum 22, der sich im Gehäuse an den Abschnitt 15 anschließt und oben eine Auslaßöffnung besitzt, die mittels der nachgiebigen Schlauchverbindung 23 an die zu einem nicht dargestellten Feinstaubfilter führende Leitung 24 anschließt, während unten in ihm eine Austnageeinrichtung 25 vorgesehen ist, deren Auslaßmündung mittels der nachgiebigen Schlauchverbindung 26 an die Grobstaubbaustragleitung 27 angeschlossen ist.
- Der staubhaltige Luft- oder Gasstrom wird gemäß Pfeil a durch die Leitung 10 zugeführt. Die Wandungen 16 im Bogenstück 13 verhüten Wirbelbildungen in der Strömung. In die Erweiterung 14 eingetreten, werden die einzelnen Teilströme gleichmäßig und ebenfalls ohne Wirbelbildung verlangsamt, um mit dieser geringeren Strömungsgeschwindigkeit durch den Abschnitt 15 in den Raum 22 zu fließen. Infolge dieser Geschwindigkeitsverminderung fällt der mitgeführte Staub aus. Jedes Staubteilchen legt nämlich in der Zeiteinheit gemäß Abb. 3 den durch die Strömungsgeschwindigkeit bestimmten Weg w parallel zu den Böden 19', 19", 19"' und der Sohle 15' zurück und außerdem den durch seine Fallgeschwindigkeit sich nach der Chsenschen Formel ergebenden Weg s senkrecht nach unten. Aus w und .r ergibt sich der wirkliche Weg z. Da der Weg s für jedes Teilchen eine andere Größe hat, sind auch die Wege z der einzelnen Teilchen verschieden. Alle eine bestimmte Größe und Schwere überschreitenden Teilchen erreichen im obersten Kanal zwischen der Decke und dem Boden 19' diesen Boden 19' vor seinem unteren Ende, um darüber hinausgehend auf den nächsttieferen Boden 19" niederzusinken. Im zweiten Kanal von oben, also zwischen den Böden 19' und 19" mitgeführte Teilchen der vorgenannten Größe und Schwere erreichen den Boden 19" bereits reichlich vor seinem unteren Ende; sie gleiten auf ihm dann weiter bis an sein Ende, sinken darüber hinausgehend auf den nächsttieferen Boden 19"' nieder.
- Durch den in der Anlage herrschenden Sog wird nun aber durch die Leitung 21 Frischluft gemäß Pfeil b in durch Einstellen der Klappe 20 geregeltem Maße eingelassen. Diese Frischluft durchquert die aus dem untersten Kanalende herausgleitende Staubmasse und entfernt aus ihr die noch darin enthaltenen, die beabsichtigte Korngröße unterschreitenden Teilchen. In die Rundschleuse 25 gleitet daher nur Staub von gröberem Korn als beabsichtigt, aller feinere Staub bleibt im Raum 22 im Schwebezustand und wird daher von dem gemäß Pfeil c abzuziehenden Luft- oder Gasstrom ausgetragen, um dann abgefiltert zu werden, während der Grobstaub gemäß Pfeil d durch die Leitung 27 ausgetragen wird.
- Um den zur Austragung 25 niedersinkenden Grobstaub noch einer Nachsichtung unterziehen zu können, ist oberhalb der Austragvorrichtung 25 eine herumfassende Leitung 28 vorgesehen, die mit einem Kranz von Düsen 29 durch die Gehäusewandung hindurch einmündet. Durch sie kann. gemäß dem Pfeil e Reinluft eingeblasen worden, die dann durch die Leitung 24 mit abzieht. Zweckmäßig wird dieses Einblasen von Reinluft nur bei geschlossener Klappe 20 vorgenommen.
- Durch ein geringes Drehen des Gehäuses 13, 14, 15, 22 um die Achse 12 kann seine Schräglage verändert werden; dadurch läßt sich die beabsichtigte Trennung in Grob- und Feinstaub sehr genau einstellen. Zu diesem Zweck kann auch die Strömungsgeschwindgkeit in der ganzen Anlage verändert werden, wozu hier nicht dargestellte Drosseleinrichtungen in den Leitungen 10 oder 24 vorgesehen werden können.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Absichten von Grobstaub aus einem staubfördernden Gas- oder Luftstrom mit einer Gruppe übereinanderliegender, schräggeneigter Kanäle, deren untere Enden von oben nach unten an Länge zunehmen und wobei die Arbeitsluft diese Kanäle mit Ausnahme des untersten von oben nach unten hin durchströmt, und diese Arbeitsluftströme nach dem Austritt aus den Kanälen nach aufwärts abgelenkt und mit von unten her frisch zugeleiteter Reinluft durchsetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das die Kanäle enthaltende Gehäuse (15) zwecks Versteilens der Kanalneigung auf einer waagerechten Achse (12) schwenkbar gelagert ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlüsse (11, 23, 26) des Gehäuses (15) an ortsfeste Leitungen (10, 24, 27) nachgiebig ausgebildet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Klappe (20) zur Regelung der Frischluftzuleitung.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch senkrechte Zwischenwände (18) in den Kanälen, welche diese in nebeneinanderkegende Gänge aufteilen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 3685, 329 210, 527 536, 626 782; französische Patentschrift Nr. 717 632.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST11626A DE1146336B (de) | 1956-09-07 | 1956-09-07 | Vorrichtung zum Absichten von Grobstaub aus einem staubfoerdernden Gas- oder Luftstrom |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST11626A DE1146336B (de) | 1956-09-07 | 1956-09-07 | Vorrichtung zum Absichten von Grobstaub aus einem staubfoerdernden Gas- oder Luftstrom |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1146336B true DE1146336B (de) | 1963-03-28 |
Family
ID=7455463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST11626A Pending DE1146336B (de) | 1956-09-07 | 1956-09-07 | Vorrichtung zum Absichten von Grobstaub aus einem staubfoerdernden Gas- oder Luftstrom |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1146336B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0400262A3 (de) * | 1989-06-01 | 1991-08-28 | FRATELLI MARZOLI & C. S.p.A. | Schmutzabscheider für Baumwollfaserreinigung |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3685C (de) * | A. MlLLOT in Zürich (Schweiz) | Abänderungen an Griesputzmaschinen mit Regelvorrichtungen für den saugenden Luftstrom und mit Siebwerken im Innern | ||
| DE329210C (de) * | 1916-10-27 | 1920-11-16 | Max Gildemeister | Griessputzmaschine |
| DE527536C (de) * | 1930-02-12 | 1931-06-19 | Hartstoff Metall Akt Ges Hamet | Maschine zur Herstellung von Bronzepulver |
| FR717632A (fr) * | 1930-05-26 | 1932-01-12 | Hart Carter Co | Perfectionnements apportés aux machines pour la séparation et le nettoyage des grains |
| DE626782C (de) * | 1934-06-03 | 1936-03-02 | Heinrich Junkmann Dipl Ing | Verfahren und Vorrichtung zum Entstauben von koernigem oder stueckigem Gut |
-
1956
- 1956-09-07 DE DEST11626A patent/DE1146336B/de active Pending
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|---|---|---|---|---|
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