DE1146300B - Seitlich auswerfendes Mundstueck an einem Futterlader - Google Patents
Seitlich auswerfendes Mundstueck an einem FutterladerInfo
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- DE1146300B DE1146300B DEM47988A DEM0047988A DE1146300B DE 1146300 B DE1146300 B DE 1146300B DE M47988 A DEM47988 A DE M47988A DE M0047988 A DEM0047988 A DE M0047988A DE 1146300 B DE1146300 B DE 1146300B
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- Germany
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- conveyor
- curved
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- Pending
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D87/00—Loaders for hay or like field crops
- A01D87/06—Loaders for hay or like field crops with oscillating or reciprocating rake-bars
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Table Equipment (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
M 47988 ffl/45c
ANMELDETAG: 10. F E B RU AR 1961
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 28. MÄRZ 1963
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 28. MÄRZ 1963
Futterlader dienen zur Aufnahme von Feldfutter vom Boden und zur Förderung desselben auf ein mitgezogenes
Transportfahrzeug. Ursprünglich erfolgte die Förderung durch den Futterlader auf eine
Schmalseite des Transportwagens, also entweder auf die Vorderseite oder die Rückseite.
Neuerdings sind auch Futterlader bekanntgeworden, die neben dem Transportfahrzeug herlaufen
und die an ihrem oberen Ende ein gekrümmtes Mundstück besitzen, das den Futterfluß zum
Transportwagen hin umleitet.
Die in einem derartigen Lader eingebaute Fördereinrichtung, die das Futter über eine schräge Bahn
hochbringt, besteht in der Regel aus hin- und herschwingenden Förderharken. In dem gekrümmten
Mundstück ist bei den bekannten Ausführungen keine Fördereinrichtung eingebaut, da dieselbe technisch
erhebliche Schwierigkeiten bietet, nicht nur allein durch die Form des Mundstückes, sondern auch deshalb,
weil das Mundstück in verschiedenen Höhenlagen einstellbar sein muß. Das Mundstück ist in der
bisher bekannten Ausführung in seinem Querschnitt ein rechtwinkliger Schacht.
Es hat sich nun gezeigt, daß verschiedene Futterarten das gekrümmte Mundstück nicht glatt durchfließen
und zu Stauungen führen. Die Stauungen entstehen in der Regel dadurch, daß das Futter
von der von außen gesehen zweiten Förderharke gegen die Außenwand des gekrümmten Mundstückes
gepreßt wird und dort mit soviel Reibungswiderstand anliegt, daß es die in der Förderfolge
kommende äußere Förderharke nicht mehr lösen kann.
Die erfindungsgemäße Ausführung behebt diese Schwierigkeiten. Sie besteht darin, daß der Boden des
gekrümmten Mundstückes vor Erreichen der Außenwand in einem stumpfen Winkel abgekantet ist, so
daß im Bereich der Krümmung, oder eines Teiles davon, auf der Außenseite ein trapezförmiger Querschnitt
entsteht.
Die Wirkung ergibt sich daraus, daß der Futterstrom in rechteckigem Querschnitt aus dem ansteigenden
Schacht herauskommt und im gekrümmten Mundstück einen trapezförmigen Querschnitt vorfindet.
Dadurch wird die untere Fläche des Futter-Stromes angehoben und die senkrechte äußere Fläche
nach innen eingeknickt. Die Reibungsfläche des Futterstromes mit den Flächen des gekrümmten
Mundstückes verringert sich dadurch wesentlich und damit die Reibung.
Alle bekannten Futterarten können auf diese Weise ohne Störung von den hin- und herschwin-Seitlich
auswerfendes Mundstück
an einem Futterlader
an einem Futterlader
Anmelder:
Karl Mörtl, Gemünden/M., Am Neuberg 10
Karl Mörtl, Gemünden/M., Am Neuberg 10
Karl Mörtl, Gemünden/M.,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
genden Förderharken durch das gekrümmte Mundstück geschoben werden.
In der landwirtschaftlichen Fördertechnik sind an sich Fördertröge bekanntgeworden, die abgerundete
Ecken aufweisen. Es handelt sich dabei aber um gerade Fördertröge. In diesem Fall sind die Ecken
nicht der geringen Reibung wegen abgerundet, sondern um schmalere Förderkettenprofile zu erreichen.
Das Wesen der Umformung des Förderstromes zur Verringerung des Reibungswiderstandes fehlt völlig.
In den Förderkanälen anderer landwirtschaftlicher Geräte, z. B. bei Ballenpressen, ist das Abrunden
oder Abschrägen von Förderkanälen ebenfalls bekannt, jedoch fehlt auch hier das Merkmal der Umformung
des Futterstromes zum reibungsverringerten Durchgang. Mit diesem Abrunden sollen lediglich
tote Ecken ausgefüllt werden.
Bei einem bekanntgewordenen Grasförderer sind ebenfalls abgeschrägte Kanten des Förderkanals bekannt.
Diese schrägen Kanten dienen aber dazu, das Gut für das wesentlich schmalere Förderband zusammenzuhalten.
Es fehlt also auch hier das Merkmal der Erfindung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. I zeigt den Futterlader in der Ansicht mit dem gekrümmten Mundstück 3, mit der Außenwand 2,
dem Boden 5 und der abgekanteten Schrägfläche 7, die den trapezförmigen Querschnitt bedingt.
Fig. II zeigt den Futterlader in der Draufsicht. Der Boden 5 ist über die gerade Linie 8 abgekantet
und geht in die schräge Fläche 7 über. Die Mittelsenkrechte auf der Linie 8 deckt sich etwa mit der
Winkelhalbierenden 9 zwischen der Achse 10 der Schrägfördereinrichtung 11 und Auswurfrichtung 12.
309 547/47
Fig. Ill zeigt das gekrümmte Mundstück im Schnitt A-B, der sich etwa mit der Winkelhalbierenden
deckt. Man sieht hier den Winkel 6, um den der Boden 5 abgekantet ist.
Claims (2)
1. Seitlich auswerfendes gekrümmtes Mundstück für einen schräg nach oben fördernden
Futterlader mit hin-und herschwingenden Förderharken, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden
(5) des gekrümmten Mundstückes (3) vor Erreichen der Außenwand (2) um einen stumpfen
Winkel (6) abgekantet ist, so daß im Bereich der
Krümmung oder eines Teils davon auf der Außenseite ein trapezförmiger Querschnitt entsteht.
2. Mundstück nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Boden (5) des gekrümmten Mundstücks (3) entlang einer geraden Linie (8) abgekantet ist, die etwa senkrecht auf der Winkelhalbierenden
(9) zwischen der Achse (10) der Schrägfördereinrichtung (11) und der Auswurfrichtung
(12) für das Gut steht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 823 965;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1026 230;
USA.-Patentschrift Nr. 2744 617.
Deutsche Patentschrift Nr. 823 965;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1026 230;
USA.-Patentschrift Nr. 2744 617.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 547/47 3.63
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM47988A DE1146300B (de) | 1961-02-10 | 1961-02-10 | Seitlich auswerfendes Mundstueck an einem Futterlader |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM47988A DE1146300B (de) | 1961-02-10 | 1961-02-10 | Seitlich auswerfendes Mundstueck an einem Futterlader |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1146300B true DE1146300B (de) | 1963-03-28 |
Family
ID=7306086
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM47988A Pending DE1146300B (de) | 1961-02-10 | 1961-02-10 | Seitlich auswerfendes Mundstueck an einem Futterlader |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1146300B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE823965C (de) * | 1942-11-21 | 1951-12-06 | Int Harvester Co | Aufnehmerballenpresse |
| US2744617A (en) * | 1955-02-17 | 1956-05-08 | Cockshutt Farm Equipment Ltd | Forage harvesters |
| DE1026230B (de) * | 1956-08-16 | 1958-03-13 | Arnold Spethmann | Foerderer fuer Dreschgut zu Dreschmaschinen od. dgl. |
-
1961
- 1961-02-10 DE DEM47988A patent/DE1146300B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE823965C (de) * | 1942-11-21 | 1951-12-06 | Int Harvester Co | Aufnehmerballenpresse |
| US2744617A (en) * | 1955-02-17 | 1956-05-08 | Cockshutt Farm Equipment Ltd | Forage harvesters |
| DE1026230B (de) * | 1956-08-16 | 1958-03-13 | Arnold Spethmann | Foerderer fuer Dreschgut zu Dreschmaschinen od. dgl. |
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