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DE1146075B - Kontrollvorrichtung fuer Bogenanleger - Google Patents

Kontrollvorrichtung fuer Bogenanleger

Info

Publication number
DE1146075B
DE1146075B DER30918A DER0030918A DE1146075B DE 1146075 B DE1146075 B DE 1146075B DE R30918 A DER30918 A DE R30918A DE R0030918 A DER0030918 A DE R0030918A DE 1146075 B DE1146075 B DE 1146075B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
measuring
roller
control device
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER30918A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Koch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roland Offsetmaschinenfabrik Faber and Schleicher AG
Faber and Schleicher AG
Original Assignee
Roland Offsetmaschinenfabrik Faber and Schleicher AG
Faber and Schleicher AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Roland Offsetmaschinenfabrik Faber and Schleicher AG, Faber and Schleicher AG filed Critical Roland Offsetmaschinenfabrik Faber and Schleicher AG
Priority to DER30918A priority Critical patent/DE1146075B/de
Publication of DE1146075B publication Critical patent/DE1146075B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H7/00Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles
    • B65H7/02Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles by feelers or detectors

Landscapes

  • Controlling Sheets Or Webs (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description

  • Kontrollvorrichtung für Bogenanleger Die Erfindung betrifft eine Kontrollvorrichtung zum Feststellen von Fehl- oder Doppelbogen bei Bogenanlegern von Druckmaschinen, bei der die jeweils geförderten Bogen mit Hilfe einer in einer Vergleichsschaltung liegenden Meßanordnung abgetastet und das Ergebnis mit dem einer zweiten, ebenfalls das zu verarbeitende Papier messenden Meßanordnung verglichen wird, wobei bei der Abweichung von einem gewünschten Verhältnis beider Meßanordnungen zueinander die Maschine abgeschaltet wird.
  • Bei derartigen Vorrichtungen ist es bekannt, daß in einer Bogenbahn, die einer bogenverarbeitenden Maschine zugeführt wird, eine den Bogen abtastende Meßvorrichtung zugeordnet ist und daß außerhalb der Maschine eine zweite Meßvorrichtung vorhanden ist, die vor Beginn des Bogenförderns auf eine bestimmte Bogenstärke eingestellt werden kann. Beim Arbeiten der Maschine wird dann in der ersten Meßvorrichtung laufend der geförderte Bogen abgetastet und das Ergebnis jeweils mit der zweiten Meßstelle verglichen, wobei die Maschine beim Abweichen von dem vorher eingestellten Verhältnis beider Meßwerte zueinander abgeschaltet wird.
  • Bei Doppel- und Mehrfachbogenkontrollvorrichtungen ist es ferner nicht neu, die zu messenden Bogen zwischen den Platten eines elektrischen Kondensators durchlaufen zu lassen, wobei die Änderung der Kapazität dieses Kondensators ein Maß für die Änderung der Stärke der zwischen den Platten liegenden Bogen ist.
  • Es ist außerdem bekannt die Schichtdicke von nichtmagnetischen Schichten mit Hilfe einer Brückenschaltung zu messen.
  • Die Erfindung kennzeichnet sich demgegenüber dadurch, daß die zweite Meßstelle innerhalb der Bogenbahn vom Anlegestapel bis zur Vordermarke von der ersten Meßstelle entfernt angeordnet und daß sie als laufend geförderte Bogen abtastendes Organ ausgebildet ist. Damit wird erreicht, daß ein vorheriges Einstellen der Meßanordnung auf die jeweils zu fördernde Bogenstärke nicht erforderlich ist, so daß in der Praxis immer wieder auftretende Irrtümer bei der Einstellung zwangläufig vermieden werden. Die zweite Meßstelle muß nicht vorher, wie bei der bekannten Anordnung, auf eine bestimmte Papierstärke eingestellt werden, sondern sie ist selbst als den Bogen abtastende Einrichtung ausgebildet und in einer bestimmten Entfernung von der ersten Meßstelle ebenfalls innerhalb der Bogenbahn angeordnet.
  • Wird beispielsweise die eine Meßvorrichtung mit der Andrückrolle der Seitenmarke verbunden und die andere Meßvorrichtung mit der auf dem Zuführtisch des Anlegers angeordneten, an sich bekannten Einrichtung zum Messen der Gesamtstärke der in Schuppenform teilweise übereinanderliegend der Druckmaschine zugeführten Bogen, so ergeben sich folgendeVerhältnisse: Beim normalen Lauf der Maschine liegt zum Zeitpunkt des Seitenausrichtens immer nur ein Bogen an der Seitenmarke. Andererseits ist die zum gleichen Zeitpunkt an einer bestimmten Stelle des Zuführtisches vorhandene Anzahl von geschuppt übereinanderliegenden Bogen ebenfalls bekannt. Damit besitzt das Verhältnis der an den beiden Meßstellen ermittelten Gesamtstärken einen festen Wert, der unabhängig von der absoluten Bogenstärke ist.
  • Ein Einstellen der Doppelbogenkontrollvorrichtung auf die jeweils verarbeitete Papierstärke ist nicht mehr notwendig, und die Vorrichtung arbeitet in jedem Fall zuverlässig. Das Verhältnis wird sowohl gestört, wenn an der Seitenmarke mehr als ein oder überhaupt kein Bogen vorliegt, als auch dann, wenn am Zuführtisch mehr oder weniger als die vorgeschriebene Anzahl von Bogen vorhanden ist. Im Gegensatz hierzu sprechen die bekannten Vorrichtungen nur dann an, wenn zuviel Bogen angezeigt werden.
  • Die Erfindung sieht vor, daß die Meßwerte auf elektrischem Weg mittels je eines Induktivgebers ermittelt und in einer Brückenschaltung derart zusammengefaßt werden, daß beim Vorliegen des vorgeschriebenen Verhältnisses die Brücke im Gleichgewicht ist. Obwohl es grundsätzlich möglich ist, auch auf mechanischem Weg die beiden Meßwerte zu vergleichen, wird die berührungsfreie, rein elektrische Erfassung der Meßwerte vorgezogen. Sie ist unabhängig von der Entfernung zwischen Meßstelle und Meßgerät, sie unterliegt keiner Abnutzung und läßt sich auf jedes gewünschte Verhältnis leicht abstimmen.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die beiden Meßwertgeber je an einem Hebelarm befestigt, deren Länge im umgekehrten Verhältnis zu den an den jeweiligen Meßstellen vorliegenden Gesamtstärken steht. Da bei einer bestimmten Maschinenkonstruktion und zu einem innerhalb des vollen Maschinentaktes genau festgelegten Abfühlzeitpunkt die Anzahl der auf dem Zuführtisch übereinanderliegenden Bogen durch die Bogenhöhe und denSchuppenabstand eindeutig bestimmt ist, liegt für diesen Fall auch das Verhältnis der Meßwege unveränderlich fest. Wird dieses Verhältnis auch den Längen der Hebelarme zugrunde gelegt, dann ergeben sich für die entsprechend übersetzten Wege der Meßgeber unabhängig von der jeweiligen Papierstärke die gleichen Werte, und die nachgeschaltete Auswerte-Einrichtung wird wesentlich vereinfacht, da - nur die Abweichung von zwei im Normalfall gleichen Werten festzustellen ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Stirnansicht der Seitenmarke, Fig. 3 ein Schaltschema.
  • An eine Druckmaschine 1 ist in an sich bekannter Weise ein Bogenanleger angeschlossen, von dessen Bogenstapel 2 der jeweils oberste Bogen durch Trennmittel 3 abgehoben und in Richtung auf die Druckmaschine 1 derart vorgeschoben wird, daß er von dem Ende des vorhergehenden Bogens teilweise überdeckt ist.
  • Den Weitertransport übernehmen dann die Förderwalze 4 sowie auf dem Tisch 5 angeordnete Bänder.
  • Vor dem Einlauf in die Druckmaschine 1 wird jeder Bogen an den Vordermarken 6 sowie der Seitenmarke 7 ausgerichtet. Letztere besitzt. eine unterhalb der Bogenbahn angeordnete, mit gleichbleibender Drehzahl und entgegen dem Uhrzeigersinn rotierende Rolle8 sowie eine in dem doppelarmigen Hebel9 drehbar gelagerte Andrückrolle 10, die mittels eines nicht dargestellten Nockentriebs über den Hebel 9 im Takt der Bogenfolge gehoben und federnd nachgiebig auf die Rolle 8 aufgedrückt wird. Beim Seitenausrichten wird der Bogen 11 von der Rolle 10 auf die Rolle 8 gedrückt und dabei gegen den Anschlag 12 gezogen. Mit der Förderwalze 4 arbeitet die auf einerTraverse 13 befestigte Abfühivorrichtung 14 zusammen. Diese besitzt einen schwenkbar gelagerten doppelarmigen Hebel 15 mit einer an seinem einen Ende drehbar gelagerten Rolle 16. Der Hebel 15 wird unter der Einwirkung der Feder 17 im Uhrzeigersinn verdreht, wodurch die Rolle 16 auf die Förderwalze 4 aufgedrückt wird. An dem der Rolle 16 gegenüberliegenden Ende des Hebels 15 ist der Ankerl8 eines Induktivgebers 19 angelenkt, so daß der durch die zwischenliegenden Bogen 20, 21 bestimmte Abstand der Rolle 16 von der Walze 4 in eine elektrische Größe umgewandelt wird. Das gleiche Verfahren wird an der Seitenmarke 7 verwendet, wo der Hebel 9 mit dem Anker 22 des Induktivgebers 23 verbunden ist. Das Verhältnis der Armlängen der Hebel 9 und 15 ist so ausgelegt, daß die Anker 18 und 22 um den gleichen Betrag verschoben werden, obwohl an der Seitenmarke 7 nur ein Bogen 11, an der Abfühlvorrichtung 14 dagegen zum Abfühlzeitpunkt zwei Bogen 20, 21 gemessen werden. Die Spulen der Induktivgeber 19, 23 sind gemäß Fig. 3 mit zwei Widerständen 24, 25 zu einer Meßbrückenschaltung zusammenge faßt, die von einem Oszillator 26 mit einer hochfrequenten Wechselspannung gespeist wird. Ist zum Abfühlzeitpunkt, der durch den Nockenschalter 27 bestimmt wird, an der Seitenmarke 7 ein Bogen vorhanden, an der Ablühlvorrichtung 14 dagegen zwei Bogen, so ist der durch das Anzeigeinstrument 28 erfaßte Querstrom gleich Null, und zwar unabhängig von der Stärke der jeweils verarbeiteten Bogen. Jede Abweichung von dem vorgeschriebenen Verhältnis der Bogenstärken an Seitenmarke 7 und/oder Abfühlvorrichtung 14 (im Ausführungsbeispiel 1:2) ergibt eine Anzeige im Instrument 28. An Stelle des Anzeigeinstruments 28 kann auch ein Relais verwendet werden, das einen Schaltmagneten für die Abstellung der Maschine unter Strom setzt. Es ist ferner möglich, den Induktivgeber durch einen anderen bekannten Geber zum Umwandeln eines Längenmaßes in eine elektrische Größe zu ersetzen oder an Stelle der elektrischen Messung ein pneumatisches Vergleichsmeßverfahren zu benutzen.
  • PATENTANSPRUCHB: 1. Kontrollvorrichtung zum Feststellen von Fehl- oder Doppelbogen bei Bogenanlegern von Druckmaschinen, bei der die jeweils geförderten Bogen mit Hilfe einer in einer Vergleichsschaltung liegenden Meßanordnung abgetastet und das Ergebnis mit dem einer zweiten, ebenfalls das zu verarbeitende Papier messenden Meßanordnung verglichen wird, wobei bei der Abweichung von einem gewünschten Verhältnis beider Meßanordnungen zueinander die Maschine abgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Meßstelle innerhalb der Bogenbahn vom Anlegestapel (2) bis zur Vordermarke (6) von der ersten Meßstelle entfernt angeordnet und daß sie als laufend geförderte Bogen abtastendes Organ ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßwerte in bekannter Weise auf elektrischem Weg mittels je eines Induktivgebers (22, 23 bzw. 18, 19) ermittelt und in einer ebenfalls bekannten Brückenschaltung (19, 23, 24, 25) derart zusammengefaßt werden, daß beim Vorliegen des vorgeschriebenen Verhältnisses die Brücke im Gleichgewicht ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Meßwertgeber (22, 18) je an einem Hebelarm (9, 15) befestigt sind, deren Länge im umgekehrten Verhältnis zu den an den jeweiligen Meßstellen vorliegenden Gesamtstärken steht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 661704; Buch »Mechanisch-elektrische Meßtechnik« von Gohlke, Seite 98.
DER30918A 1961-08-12 1961-08-12 Kontrollvorrichtung fuer Bogenanleger Pending DE1146075B (de)

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DER30918A Pending DE1146075B (de) 1961-08-12 1961-08-12 Kontrollvorrichtung fuer Bogenanleger

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1204243B (de) 1964-04-23 1965-11-04 Roland Offsetmaschf Bogen-Abfuehlvorrichtung bei Bogen-Anlegern
DE1238492B (de) * 1966-02-14 1967-04-13 R & M Leuze Vorrichtung zum Abstellen einer bogenverarbeitenden Maschine beim Auftreten von Doppelbogen oder Fehlstellen
DE2225921A1 (de) * 1971-07-05 1973-01-18 Polygraph Leipzig Anlagesteuersystem fuer bogenrotationsdruckmaschinen
FR2184298A5 (en) * 1972-05-05 1973-12-21 Polygraph Leipzig Sensor for paper sheet feed device - detects the absence of a sheet or the presence of more than one sheet
DE2930270A1 (de) * 1979-07-26 1981-03-12 M.A.N.- Roland Druckmaschinen AG, 6050 Offenbach Kontrolleinrichtung fuer die zufuhr von bogen.
DE19709932A1 (de) * 1997-03-11 1998-04-23 Oce Printing Systems Gmbh Vorrichtung zum Erfassen eines Mehrfachblatteinzugs bei der Verarbeitung blattförmigen Materials

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB661704A (en) * 1948-04-28 1951-11-28 Nebiolo Spa Improvements in or relating to safety devices for the automatic feed mechanism for feeding sheets into printing machines

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