Drehzylinderschloß, insbesondere für Kraftfahrzeugtüren Die Erfindung
betrifft ein Drelizylinderschloß, insbesondere für Kraftfahrzeugtüren, dessen Drehzylinder
und/oder Zuhaltungen aus Sintennetall bestehen. Der Erfindung liegt die Aufgabe
zugrunde, das lästige Einfrieren derartiger Kraftfahrzeugtürschlösser im Winter
zu vermeiden.Rotary cylinder lock, in particular for motor vehicle doors. The invention
relates to a rotary cylinder lock, in particular for motor vehicle doors, its rotary cylinder
and / or tumblers are made of sintered metal. The invention has the task
based on the annoying freezing of such motor vehicle door locks in winter
to avoid.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß das Sintermetall des
Drehzylinders und/oder der Zuhaltungen in an sich bekannter Weise ölgetränkt ist.According to the invention this is achieved in that the sintered metal of the
Rotary cylinder and / or tumblers is soaked in oil in a manner known per se.
Zwar sind Zylinderschlösser mit Drelizylindern aus Sintennetall bekannt,
aber es wurde bisher noch nie der Vorschlag gemacht, diese Schließzylinder mit
Öl
zu tränken, obwohl ölgetränktes Sintermetall an sich bekannt ist.Cylinder locks with twist cylinders made of sintered metal are known, but the suggestion has never been made to soak these lock cylinders with oil , although oil-soaked sintered metal is known per se.
Die bisher herrschende Meinung im Türschloßbau ging vielmehr dahin,
daß das Öl in Zylinderschlössem sich nachteilig auswirken müsse. In überraschender
Weise wurde aber durch die Erfindung gefunden, daß diese als nachteilig hingestellte
ölschmierung in Zylinderschlössem keineswegs allgemeine Gültigkeit hat. Es kommt
nämlich hierbei auf die zur Verwendung gelangende Öhnenge an, die sich zwischen
den Zuhaltungen befindet. Bei dem erfindungsgemäßen Schloß wird ein sehr dünner
ölfilm verwendet, dessen Mengen in den Poren des Sintennetalls Aufnahme findet.
Dieser Ölfilm soll nicht primär zur Verbesserung der Gleiteigenschaften dienen,
sondern er hat die Aufgabe, die eingedrungene und kondensierte Wasserinenge von
einer innigen Verbindung zwischen Zuhaltungen und Schließzylinder abzuhalten. Der
poröse Sinterwerkstoff trägt bevorzugt an den außenliegenden Graten, so daß die
Flächenberührung zwischen den Metallteilen klein ist. Die zwischen den Graten liegenden
Poren werden durch den ölfilm ausgefüllt. so daß das Eis hier keine Angriffsfläche
findet.The prevailing opinion in door lock construction was rather that the oil in cylinder locks must have an adverse effect. Surprisingly, however, it was found through the invention that this disadvantageous oil lubrication in cylinder locks is by no means generally valid. This is because it depends on the height of the eye that is used, which is located between the tumblers. In the lock according to the invention, a very thin oil film is used, the quantities of which are absorbed in the pores of the sintered metal. This oil film should not primarily serve to improve the sliding properties, but its task is to keep the penetrated and condensed amount of water from an intimate connection between tumblers and lock cylinder. The porous sintered material preferably carries on the outer ridges, so that the surface contact between the metal parts is small. The pores between the ridges are filled by the oil film. so that the ice does not find any target here.
Es ist zwar weiter bekannt, zur Verbesserung der Gleitfähigkeit den
Schließzylinder eines Zylinderschlosses mit Graphit einzustauben bzw. in besondere
Kammern des Drehzylinders einzulagern, jedoch kann das Graphit nicht einen so dünnen
Film auf der Oberfläche des Schließzylinders bilden, wie dies bei Öl möglich
ist.It is also known to dust the lock cylinder of a cylinder lock with graphite or to store it in special chambers of the rotary cylinder to improve the sliding properties, but the graphite cannot form such a thin film on the surface of the lock cylinder as is possible with oil .
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels,
auf welches sie nicht beschränkt ist, näher erläutert. In der Figur ist in schematischer
Darstellung im Schnitt ein Schließzylinder mit eingeführtem Schlüssel dargestellt.The invention is described below using an exemplary embodiment,
to which it is not limited, explained in more detail. In the figure is in schematic
Representation in section shows a lock cylinder with an inserted key.
Der Schheßzylinder 1 hat Zuhaltungen 2, die in Führungen
3 des Zylinders verschiebbar angeordnet sind und unter Federkraft stehen,
welche bestrebt ist, die Zuhaltungen in Richtung des Pfeiles zu bewegen. In der
Darstellung ist ein Schlüssel 4 in den Zylinder eingeführt, dessen Zähne
5 die Zuhaltungen 2 aus der Sperrlage inOffenstellungverschieben. DieEisbildung
ist besonders ungünstig an den Führungen 3 zwischen Zylinder 1 und
Zuhaltungen 2, wobei ein Festfrieren der Zuhaltungen 2 das Einführen des Schlüssels
4 verhindern würde.The locking cylinder 1 has tumblers 2, which are slidably arranged in guides 3 of the cylinder and are under spring force, which tends to move the tumblers in the direction of the arrow. In the illustration, a key 4 is inserted into the cylinder, the teeth 5 of which move the tumblers 2 from the locked position into the open position. The formation of ice is particularly unfavorable on the guides 3 between cylinder 1 and tumblers 2, and freezing of tumblers 2 would prevent the key 4 from being inserted.