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DE1145572B - Schlitzduese zum Aufblasen eines gasfoermigen Waermebehandlungsmittels auf bahnfoermiges Textilgut, insbesondere bei Trockenmaschinen fuer Gewebebahnen - Google Patents

Schlitzduese zum Aufblasen eines gasfoermigen Waermebehandlungsmittels auf bahnfoermiges Textilgut, insbesondere bei Trockenmaschinen fuer Gewebebahnen

Info

Publication number
DE1145572B
DE1145572B DEM38397A DEM0038397A DE1145572B DE 1145572 B DE1145572 B DE 1145572B DE M38397 A DEM38397 A DE M38397A DE M0038397 A DEM0038397 A DE M0038397A DE 1145572 B DE1145572 B DE 1145572B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
web
mouthpiece
edge
slot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM38397A
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Moehring
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM38397A priority Critical patent/DE1145572B/de
Publication of DE1145572B publication Critical patent/DE1145572B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/10Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials
    • F26B13/101Supporting materials without tension, e.g. on or between foraminous belts
    • F26B13/104Supporting materials without tension, e.g. on or between foraminous belts supported by fluid jets only; Fluid blowing arrangements for flotation dryers, e.g. coanda nozzles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Schlitzdüse zum Aufblasen eines gasförmigen Wärmebehandlungsmittels auf bahnförmiges Textilgut, insbesondere bei Trockenmaschinen für Gewebebahnen Die Erfindung betrifft eine Düse zum Aufblasen von gasförmigem Wärmebehandlungsmittel auf bahnförmiges Textilgut, insbesondere bei Trockenmaschinen für Gewebebahnen, die in bekannter Weise einen spaltförmigen Austrittsschlitz besitzt, der sich über die ganze Breite der zu behandelnden Bahn erstreckt. Schlitzdüsen dieser Art haben in der Regel eine bestimmte, feststehende oder verstellbare, aber über ihre ganze Länge gleichmäßige Breite.
  • Bei der Behandlung von Waren, die zu starkem Durchhang in derQuerrichtung neigen, ist eine gleichmäßige Behandlung der Bahn mit solchen Düsen nicht möglich, weil durch unterschiedliche Strömungs-und Druckverhältnisse, die sich in der Düse einstellen, ein gleichmäßiger Luftaustritt aus der Düse nur sehr schwer zu erreichen ist, und weil außerdem infolge des unterschiedlichen Durchhanges der Bahn und der dadurch örtlich verschiedenen Abstände von der Düse eine ebenso verschiedene Trockenwirkung eintritt.
  • Nun sind zwar auch schon Schlitzdüsen bekannt, bei denen der Austrittsquerschnitt des Düsenmundstückes über seine Länge verschieden breit einstellbar ist. Aber auch bei dieser Ausbildung kann noch der Mangel auftreten, daß stark durchhängende Ware den Schlitz an einzelnen Stellen oder im ganzen Bereich durch vorübergehendes Aufliegen mehr oder weniger abdeckt, wodurch wiederum empfindliche Störungen in der Beaufschlagung eintreten können.
  • Gemäß der Erfindung wird eine einwandfreie gleichmäßige Behandlung der Ware gewährleistet, indem bei einer Schlitzdüse mit örtlich verschieden einstellbarem Austrittsquerschnitt die beiden Längskanten des Düsenmundstückes von der horizontalen Ebene der Stoffbahn bei den unter der Stoffbahn angeordneten Düsen verschiedenen Abstand haben, derart, daß die der Stoffbahnebene näherliegende Düsenkante von der entfernteren Düsenkante einen solchen Abstand hat, daß auch beim Schleifen der Bahn auf der einen Düsenkante der volle Querschnitt der Ausblasschlitz frei bleibt. Auf diese Weise dient die bahnnähere Düsenkante als Abstandhalter zur Wahrung eines Mindestabstandes der Bahn vom Ausblasschlitz.
  • Es sind zwar auch schon Schlitzdüsen zum Trocknen von bedruckten Papierbahnen bekannt, bei denen die beiden Längskantern des Düsenmundstückes von der horizontalen Ebene der Papierbahn verschiedenen Abstand haben. Dabei dient jedoch die bahnnähere Kante nicht als Abstandshalter, sondern sie ist bestimmt, die der Bahn anhaftende Luft abzustreifen, und die Papierbahn muß möglichst ohne Durchhang so angeordnet sein, daß sie immer in einem Abstand von der bahnnäheren Kante bleibt, weil die Kante sonst den feuchten Druck verschmieren würde.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die eine Düsenkante von einem im Düsenmundstück angeordneten Zwischenstück gebildet werden, das das Mundstück in zwei, vorzugsweise je für sich verstellbare Düsenschlitze aufteilt. Gegebenenfalls ist dieses Zwischenstück in seinem Querschnitt einstellbar und dient dann zur Einstellung der Durchlaßquerschnitte der Düsenschlitze.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in mehreren Ausführungsbeispielen in denZeichnungen dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Düse mit im Düsenmundstück angeordnetem Abstandhalter, Fig. 2 eine weitere Ausführungsart der in Fig. 1 dargestellten Anordnung, Fig.3 ein Ausführungsbeispiel mit einseitig zu einem Abstandhalter hochgezogener Seitenwand, Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Düse gemäß Fig. 3, Fig. 5 eine Draufsicht auf eine Düse gemäß Fig. 1, Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Düse nach Fig. 2, Fig. 7 eine Anordnung mehrerer Düsen gemäß den Fig. 1 und 5; Fig. 8 eine Anordnung mit Düsen nach den Fig. 3 und 4.
  • Bei dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel ist zwischen den Seitenwänden 2 eines Düsenmundstücks 1 ein sich über die ganze Länge der Düse erstreckendes Zwischenstück 3 angeordnet, so daß das Mundstück 1 zwei Düsenschlitze 12 aufweist, also eine Art Doppeldüse bildet. An diesem, vorzugsweise aus Blech in Form eines Hohlkörpers gefertigten Zwischenstück 3 sind zwei nach oben über das Mundstück hinausragende Leisten 4 vorgesehen, die einen Abstandhalter für die über die Düse hinweglaufende Warenbahn B bilden. Um die Schlitzbreiten dieser Düse beliebig verstellen zu können, ist der wirksame Querschnitt des Zwischenstücks verstellbar eingerichtet. Zu diesem Zweck sind die freien Längskanten 8 des Hohlkörperprofils lösbar zwischen zwei aufeinanderliegenden, durch eine Reihe von Schrauben 5 zusammengehaltener Längsschienen 6 und 7 eingeklemmt. Nach Lösen der Schrauben 5 können die Längskanten 8 mehr oder weniger zusammengeschoben und dann wieder in jeder beliebigen Stellung festgeklemmt werden, so daß beliebige Schlitzbreiten a und b einstellbar sind. Wie die Fig.5 zeigt, kann in dieser Weise die Schlitzbreite jeder Düse auch in sich verschieden groß eingestellt werden, beispielsweise von links nach rechts zunehmend.
  • Bei dem in Fig.2 dargestellten Beispiel ist als Zwischenstück 3 eine im Querschnitt ovale Hohlleiste verwendet, die ebenfalls um einen gewissen Betrag über das Düsenmundstück übersteht und die Düse zu einer Doppeldüse macht. Die Verstellung des Düsenquerschnitts erfolgt hier mittels mehrerer quer durch das Mundstück 1 und die Hohlleiste 3 geführter Schraubenbolzen 9 in Verbindung mit gegen die Seitenwände 2 des Mundstücks anliegenden Muttern 10. Wie die Fig. 6 zeigt, kann auch bei dieser Anordnung jede beliebige Einstellung der Düsenschlitze vorgenommen werden.
  • Man kann auch auf ein besonderes Zwischenstück verzichten und die Düse entsprechend der Fig. 3 ausbilden. Bei dieser besonders einfachen Ausführungsart ist lediglich eine der beiden Seitenwände 2 des Düsenmundstücks 1 weiter nach oben gezogen, so daß sie die andere um ein gewisses Stück überragt und damit als Abstandhalter dient. Liegt die Bahn B bei dieser Art Düse auf dem Abstandhalter, d. h. auf der höheren Seitenwand 11 auf, so kann das Behandlungsmedium selbstverständlich nur nach einer Seite aus der Düse ausgeblasen werden. Daß hieraus kein Nachteil entsteht, kann in einfacher Weise dadurch erreicht werden, daß die als Abstandhalter erhöhten Seitenwände 11 an den aufeinanderfolgenden Düsen abwechselnd links und rechts angeordnet werden, wie dies die Fig. 8 in schematischer Darstellung zeigt.
  • Die Verstellung der Düsenquerschnitte kann, wie bei den dargestellten Ausführungsarten einzeln für jede Düse erfolgen; sie kann aber auch unter Verwendung geeigneter anderer Verstellelemente, wie Exzenter, Schraubenspindeln. od. dgl. so eingerichtet werden, da.ß mehrere Düsen gleichzeitig und während des Betriebs der Maschine verstellt werden können. Zusammenfassend kann gesagt werden, daß die erfindungsgemäße Düse, bei der nicht nur der Düsenschlitz beliebig und in jeder Form einstellbar ist, sondern auch der Abstand zwischen der Düse und der Warenbahn einwandfrei bestimmt werden kann, eine weitgehende Anpassung an die gegebenen Bedingungen ermöglicht, so daß optimale Verhältnisse in der betreffenden Behandlungsmaschine geschaffen werden können.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schlitzdüse zum Aufblasen eines gasförmigen Wärmebehandlungsmittels auf bahnförmiges Textilgut, insbesondere bei Trockenmaschinen für Gewebebahnen, bei der der Austrittsquerschnitt des Düsenmundstückes über seine Länge verschieden breit einstellbar ist und die beiden Längskanten des Düsenmundstückes von der horizontalen Ebene der Stoffbahn verschiedenen Abstand haben, dadurch gekennzeichnet, daß bei den unter der Stoffbahn angeordneten Düsen die der Stoffbahnebene näherliegende Düsenkante (11, 4) von der entfernteren Kante einen solchen Abstand hat, daß auch beim Schleifen der Bahn auf der einen Düsenkante der volle Querschnitt der Aüsblasschlitze frei bleibt.
  2. 2. Schlitzdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Düsenkante von einem im Düsenmundstück (1) angeordneten Zwischenstück (3, 4) gebildet wird, das das Mundstück in zwei, vorzugsweise je für sich verstellbare Düsenschlitze (12) aufteilt.
  3. 3. Schlitzdüse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (3, 4) in seinem wirksamen Querschnitt beliebig verstellbar ist und zur Einstellung beliebiger Durchla.ßquerschnitte der Düsenschlitze (12) dient.
  4. 4. Düse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück aus einem, bei= spielsweise aus Blech od. dgi. gefertigten Hohl profilkörper (3) mit nach oben ragenden Abstandsleisten (4) besteht und die freien, gegeneinander gerichteten Längskanten (8) des Hohlprofils mittels zweier, durch Schrauben (5) verbundener Klemmschienen (6, 7) miteinander verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 652 238, 263 687, 622 297, 218 770; deutsche Patentanmeldung A 13142 VII a / 8 b (bekanntgemacht am 27. 12. 1951); USA.-Patentschriften Nr. 2 591621, 2 760 410.
DEM38397A 1958-07-26 1958-07-26 Schlitzduese zum Aufblasen eines gasfoermigen Waermebehandlungsmittels auf bahnfoermiges Textilgut, insbesondere bei Trockenmaschinen fuer Gewebebahnen Pending DE1145572B (de)

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DE (1) DE1145572B (de)

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