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DE1144796B - Ausgleichsglied fuer Laengenaenderungen bei Hohlleitern - Google Patents

Ausgleichsglied fuer Laengenaenderungen bei Hohlleitern

Info

Publication number
DE1144796B
DE1144796B DES65276A DES0065276A DE1144796B DE 1144796 B DE1144796 B DE 1144796B DE S65276 A DES65276 A DE S65276A DE S0065276 A DES0065276 A DE S0065276A DE 1144796 B DE1144796 B DE 1144796B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rings
resilient
element according
metal
waveguide element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES65276A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Janssen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES65276A priority Critical patent/DE1144796B/de
Publication of DE1144796B publication Critical patent/DE1144796B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/30Auxiliary devices for compensation of, or protection against, temperature or moisture effects ; for improving power handling capability

Landscapes

  • Waveguides (AREA)

Description

  • Ausgleichsglied für Längenänderungen bei Hohlleitern Die Erfindung bezieht sich auf ein Ausgleichsglied für Längenänderungen bei Hohlleitem mit kreisförmigem Querschnitt, bestehend aus abwechselnd aneinandergereihten Metallringen und in axialer Richtung federnden Zwischenringen, die, in einem starren Gleitzylinder angeordnet sind. In Hohlleiterstrecken treten bei Temperaturunterschieden, die durch verschieden starke Wärmeeinflüsse der Jahreszeiten bedingt sind, beträchtliche Längenunterschiede auf. Die Längenänderungen liegen in der Größenordnung von etwa 10 cm/km, wenn man die Leitungen etwa 1 m tief im Erdreich verlegt und Temperaturunterschiede zugrunde legt, wie sie in dieser Tiefe in den Sommer-und Winterzeiten auftreten. Für eine geschlossene Strecke, die # aus einzelnen Rohrlängen- zusammengesetzt ist, muß also ein Längenausgleich möglich sein, wenn man nicht analog den zusammengeschweißten Eisenbahnschienen die auftretenden thermischen Kräfte mittels fester Einspannstellen durch Gegendruck ausgleicht.
  • Die hierfür notwendigen Verankerungen würden aber sehr kostspielig sein. Außer den in der Erde verlegten Leitungen kommen aber auch solche, die im Freien verlegt werden müssen, vor. Für diese Leitungen sind Elemente, die eine Längenänderung auszugleichen imstande sind, unerläßlich.
  • Es sind Längenausgleichseleinente für koaxiale Leitungen bekannt, bei denen der Durchmesser des Außenleiters sprunghaft längs eines gegen die Wellenlänge kurzen Abschnittes wesentlich vergrößert ist. Die zur Ausbreitungsrichtung der Leitung senkrecht stehenden Wände des Ausgleichselementes wirken gewissermaßen als Membran. Diese Ausgleichselemente stellen aber eine erhebliche Störung eines Leitungszuges dar und erfordern daher eine besondere Kompensation des Störeffektes.
  • Es ist bereits ein flexibler Hohlleiter bekannt, der aus a#neinandergereihten Hohlleiterabschnitten und dazwischenlie,genden elastischen Gliedern besteht. Der Hohlleiter besitzt eine äußere Umhüllung aus elastischem Stoff und zwischen den Hohlleiterabschnitten nach innen vorspringende Teile, welche die elastischen Glieder bilden. Die Hohlleiterabschnitte können in der äußeren Umhüllung nicht gleiten, weil die elastischen Zwischenglieder ein fester Bestandteil dieser Hülle sind. Ein Quetschen der elastischen Glieder bewirkt auch ein Stauchen der äußeren Umhüllung. Wegen der starken Beanspruchung dieser Umhüllung kann es nicht verhindert werden, daß die einzelnen Hohlleiterabschnitte sich seitlich versetzen. Es ist ferner ein flexibler Hohlleiter bekannt, der aus aneinandergereihten metallischen Ringen und federnden Zwischenlagen besteht. Um die hintereinanderliegenden Ringe fixieren zu können, sind Verbindungsstücke vorgesehen, die eine bewegliche Verbindung zwischen benachbarten Ringen darstellen. Der Aufbau dieses bekannten Hohlleiters ist sehr kompliziert. Es ist weiter ein Hohlleiterabschnitt mit einstellbarer Querschnittsverdrehung bekannt. Er besteht aus einer Vielzahl von Scheiben, die unmittelbar aneinandergelegt sind und dem gewünschten Hohlleiterquerschnitt entsprechende Aussparungen besitzen. Die Gesamtheit der Scheiben ist in einem Zylinder drehbar gelagert. Ein Verschieben der Scheiben in axialer Richtung ist nicht möglich.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, ein Hohlleiterelement mit veränderbarer Längenausdehnung zu schaffen, bei dem eine exakte geometrische Form des übertragungsweges auch dann erhalten bleibt, wenn das Ausgleichsglied in seiner Längenausdehnung geändert wird; das Ausgleichsglied soll mechanisch stabil und elektrisch sehr hochwertig sein.
  • Das Ausgleichsglied nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Metallringe und federnden Zwischenringe einen solchen äußeren Durchmesser aufweisen, daß sie unmittelbar durch den Gleitzylinder und in diesem gleitend geführt werden, und daß in dem Gleitzylinder gleitend gelagert und an die aneinandergereiliten Metallringe und federnden Zwischenringe anschließend Hohlleiteranschlußstücke vorgesehen sind. Die Metallringe und Zwischenringe können nur in axialer Richtung des Hohlleiterelementes bewegt werden. Durch den stirnseitig auf die Ringe gerichteten mechanischen Druck werden die federnden Zwischenringe zusammengepreßt, ohne daß die Metallringe seitlich ausweichen können. Die Hohlleiterstruktur in dem Ausgleichsglied bleibt somit auch bei der größten Zusammenpressung erhalten. Das Ausgleichsglied ist aber auch in elektrischer Hinsicht von besonderer Bedeutung, weil es wegen seiner Ringfilterstruktur Eigenschaften besitzt, die sich auf die Wellenübertragung günstig auswirken. So wirkt es insbesondere bei der Hft-Welle als Wellenreiniger, weil es alle anderen Wellenmoden sehr stark dämpft.
  • Die federnden Zwischenringe können aus elastischem, zusammendrückbarem Stoff nüt guten oder schlechten Isoliereigenschaften, z. B. aus Gummi, Schaumgummi odi. dgl. oder aus federndem, gewelltem Metall oder aus Metallwatte od. dgl., bestehen. Den für die Zwischenringe benutzten Gummi bildet man vorteilhafterweise verlustbehaftet aus, während man die Flächen des federnden Metalls mit die elektromagnetischen Wellen dämpfenden Schichten insbesondere an den zur Achsrichtung des Hohlleiterelementes senkrecht stehenden Flächen bedecken kann. Die Dicke der federnden Zwischenringe wählt man insbesondere so, daß der axiale Abstand der Metallringe sehr klein ist gegen die Wellenlänge der zu übertragenden ob-,ktromagnetischen Wellen. Man kann ferner auch den die federnden Zwischenringe aufnehmenden Raum mit die elektromagnetischen Wellen dämpfenden Schichten auskleiden. Die von den federnden Zwischenringen. bedeckten Flächen der Metallringe kann man auch mit Ausnehmungen, Vertiefungen oder DurchbTechungen versehen, um dem elastischen Material der federnden Zwischenringe insbesondere zusätzlichen Ausweichraum beim Zusammendrücken zur Verfügung stellen zu können.
  • Bei der vorgeschlagenen Ausbildung des Hohlleiterelementes kann ein Längenausgleich durch Variation des axialen Druckes zustande kommen. Das Hohlleiterelement besitzt in seinem unbelasteten Zustand einen solchen Aufbau, daß es die zu übertragenden Wellen nur unwesentlich beeinflußt; dies wird dadurch erreicht, daß man den Abstand der Metallringe untereinander sehr klein gegen die Wellenlänge wählt und die federnden Ausgleichsteile durch Aufbringen von Dämpfungsschichten in die Lage versetzt, eindringende elektromagnetische Wellen zu absorbieren. Wird nun das Ausgleichselement durch axialen Druck zusammengepreßt, so. werden die Abstände zwischen den Metallringen noch kleiner, so daß eine zusätzliche Beeinflussung der zu übertragenden Wellen ausgeschlossen wird. Da die Metallringe und die federnden Zwischenringe als Stanzteile hergestellt werden können und diese Teile ohne besondere Justiermaßnahmen in einem gut kalibrierten Zentrierzylinder untergehracht werden können, kann das Ausgleichselement nach der Erfindung sehr billig hergestellt werden. Als Hohlleiteranschlußstück kann auch unmittelbar ein Hohlleiter benutzt werden, so daß das Ausgleichsglied praktisch als Hohlleiterverbindungselement dient.
  • Die Erfindung wird an Hand von Ausführungsbeispielen noch näher erläutert.
  • Die Fig. 1 zeigt im Längsschnitt ein abwechselnd aus Meitallringen 1 und Gummiringen 2 bestehendes Ausgleichselement. Die Ringe sind in dem Zentrierzylinder 3 untergebracht. Die Bohrung der Metallringe weist einen Durchmessera auf, während die Bohrung der Gummiringe einen Durchmesser d besitzt. Die Gummiringe dimensioniert man vorteilhafterweise so, daß bei maximaler Zusammenpressung des Ausgleichselementes der Durchmesser der Gummiringe und derjenige der Metallringe angenähert gleich wird. Die Gummiringe stellt man vorteilhafterweise aus verlustbehaftetera Gummi her, damit keine frequenzabhängige Beeinflussung, insbesondere der H"-Welle, durch eine Kurzschlußleitung auftritt, die durch ein Metallring-paar 1 und durch den Zentrierzylinder 3 gebildet wird.
  • In Fig. 2 ist eine Anordnung gezeigt, die aus MetaHringen 4 und dazwischen angeordneten Ringen 5 aus federndem Metall bestehen. Die federnden Metallzwischenringe bestehen beispielsweise aus ge- wellten Blechscheiben. Zur Vermeiduno, einer Störung durch eine kurzgeschlossene Stichleitung kann man auf den zur Achse senkrecht stehenden Wänden der Metallringe eine Dämpfungsschicht 6 aufbringen.

Claims (2)

  1. PATFNTANSPRÜCHE: 1. Ausgleichsglied für Längenänderungen bei Hohlleitern mit kreisförmigem Querschnitt, bestehend aus abwechselnd aneinandergereihten Metallringen und in axialer Richtung federnden Zwischenringen, die in einem starren Gleitzylinder angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallringe und federnden Zwischenringe einen solchen äußeren Durchmesser aufweisen, daß sie unmittelbar durch den Gleitzylinder und in diesem gleitend -geführt werden, und daß in dem Gleitzylinder gleitend gelagert und an die aneinandergereihten Metallringe und federnden Zwischenringe anschließend Hohlleiteranschlußstücke vorgesehen sind.
  2. 2. Hohlleiterelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Zwischenringe aus elastischem, zusammendrückbarem Stoff bestehen. 3. Hohlleiterelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der für den Zwischenring benutzte Stoff verlustbehaftet ist. 4. Hohlleiterelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Zwischenringe aus federndem oder federnd gestaltetem Metall bestehen. 5. Hohlleitereletnent nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem federnden Material dämpfende Schichten auf-gebracht sind. 6. Hohlleiterelement nach einem der vorher# gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Achsrichtung senkrecht stehenden Wände des die federnden Zwischenringe aufnehmenden Raumes mit die elektromagnetischen Wellen dämpfenden Schichten bedeckt sind. 7. Hohlleiterelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine derartige Wahl der Dicke der federnden Zwischenringe, daß der axiale Abstand der Metallringe sehr klein ist gegen die Wellenlänge der zu übertragenden elektromagnetischen Wellen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1008 795, 1026 814; USA.-Patentschrift Nr. 2 555 118.
DES65276A 1959-09-30 1959-09-30 Ausgleichsglied fuer Laengenaenderungen bei Hohlleitern Pending DE1144796B (de)

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DE1144796B true DE1144796B (de) 1963-03-07

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1541683B1 (de) * 1966-10-15 1971-05-13 Telefunken Patent Anordnung zum ausgleich von laengenaenderungen eines rund hohlleiters

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2555118A (en) * 1944-05-05 1951-05-29 Joseph E Coyle Flexible wave guide type transmission line
DE1008795B (de) * 1954-07-09 1957-05-23 Siemens Ag Hohlrohrleitungsabschnitt mit einstellbarer Querschnittsverdrehung
DE1026814B (de) * 1957-02-28 1958-03-27 Siemens Ag Flexibler Hohlleiter

Patent Citations (3)

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