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DE1144668B - Bohrlochkopf - Google Patents

Bohrlochkopf

Info

Publication number
DE1144668B
DE1144668B DEC22691A DEC0022691A DE1144668B DE 1144668 B DE1144668 B DE 1144668B DE C22691 A DEC22691 A DE C22691A DE C0022691 A DEC0022691 A DE C0022691A DE 1144668 B DE1144668 B DE 1144668B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
settling
piece
plate
seating
wellhead
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC22691A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cooper Industries LLC
Original Assignee
Cameron Iron Works Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cameron Iron Works Inc filed Critical Cameron Iron Works Inc
Publication of DE1144668B publication Critical patent/DE1144668B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B33/00Sealing or packing boreholes or wells
    • E21B33/02Surface sealing or packing
    • E21B33/03Well heads; Setting-up thereof
    • E21B33/04Casing heads; Suspending casings or tubings in well heads
    • E21B33/047Casing heads; Suspending casings or tubings in well heads for plural tubing strings

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Bohrlochkopf Diese Erfindung bezieht sich auf einen Bohrlochkopf, mit dem zwei oder mehr Rohrstränge nebeneinander in einem Bohrloch aufgehängt werden können, wobei mit jedem Strang ein getrennter Bereich im Bohrloch erreicht werden kann. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Vorrichtung, durch welche die innerhalb eines Bohrlochkopfes angeordneten Absetzstücke. für dieStelgrohrstränge unterhalb ihrerAbsetzstellung gesenkt und in diese Absetzstellung wieder zurückgebracht werden können, so daß bestimmte, zum Ausbau der Fördereinrichtung erforderliche Arbeiten durchgeführt werden können, beispielsweise kann ein Packer angebracht und entfernt werden, der am Boden des Bohrloches befindliche Schlamm ausgewaschen oder durch Ausüben einer Spannung der Steigrohrstrang unter Zug gesetzt werden.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, bei der alle möglichen Steigrohrabmessungen und Packer verwendet werden können, wobei bei letzteren ein Rohrstrang gedreht werden muß, wenn er daran befestigt oder davon entfernt werden soll. Weiterhin soll eine Vorrichtung geschaffen werden, bei der eine größere Sitzfläche zwischen den Absetzstücken und ihrem Widerlager vorhanden und die Absetzstücke besonders einfach ausgebildet sind.
  • Weitere Ziele, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, die an Hand von Zeichnungen durchgeführt ist in denen zeigt Fig. 1 teilweise im Schnitt eine gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellte Vorichtung, bei der eine schieberartige Absetzplatte des Bohrlochkopfes zurückgezogen ist und das dazugehörige Absetzstück sich unterhalb der Absetzstellung befindet, Fig. 2 ein Schnitt durch einen Teil der in Fig. 1 veranschaulichten Vorrichtung, wobei das Absetzstück sich oberhalb der Absetzstellung befindet, Fig. 3 einen Schnitt ähnlich wie Fig. 2, bei dem die Absetzplatte in die Bohrung hineinragt und das teilweise im Schnitt gezeigte Absetzstück sich in der Absetzstellung befindet, Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie 4-4 von Fig. 5, wobei sich ein zweites Absetzstück in Absetzstellung auf einer anderen Absetzplatte befindet und einen zweiten Steigrohrstrang trägt, der sich entlang des am ersten Absetzstück aufgehängten Stranges erstreckt, und eine Dichtung zum Abdichten der Bohrung des Bohrlochkopfes von den Absetzstücken vorhanden ist, Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie 5-5 von Fig. 4, in dem der Sitz der rechten Absetzplatte veranschaulicht ist, und Fig. 6 eine perspektivische Darstellung einer aus dem Bohrlochkopf entfernten Absetzplatte.
  • Die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung besteht aus einem Bohrlochkopf 10, der eine Bohrung 11 hat, in der Absetzstücke 22 zum Absetzen von parallelen Rohrsträngen angeordnet sind (Fig. 4). Weiterhin sind im Bohrlochltopf auch noch schieberartig bewegbare Absetzplatten 24 vorgesehen, die zum Ab- setzen der Absetzstücke in die Bohrung hineingeschoben und zurückgezogen werden können, wodurch die Absetzstücke von der Absetzstellung nach unten bewegt und anschließend wieder gehoben und in die Haltestellung gebracht werden können. Die Verbindungsstücke in den Steigrohren 23 sind im wesentlichen zylindrisch ausgebildet, so daß sie in der Bohrung des Bohrlochkopfes um ihre eigene Achse gedreht und damit an einen im Bohrloch befindlichen Packer angeschlossen oder von diesem entfernt werden können. Da auch die Absetzstücke nicht genau in die Bohrung eingepaßt sind, können sie in alle möglichen Futterrohre eingebaut werden.
  • Insbesondere ist jede Absetzplatte an ihrer inneren Seite mit einer Aussparung 41 versehen, um welche eine Sitzfläche 43 ausgebildet ist. Auch jedes Absetzstück ist mit einer Sitzfläche 40 versehen, an die sich ein Teil 42 mit verringertem Durchmesser anschließt. Wird eine Absetzplatte in die Bohrung hineingeschoben, so umschließt sie diesen Teil 42 eines Absetzstückes unterhalb der Sitzfläche, wobei letztere auf die Sitzfläche der Absetzplatte zu hegen kommt. Falls ein Rohrstrang in das Bohrloch mit dem Absetzstück gesenkt werden soll, eiitferüf manil' die Absetzplatte zum Festhalten des Absetzstückes, so daß, wie in Fig. 1 gezeigt ist, das Absetzstück unter seine Absetzstellung gesenkt werden, kann. Befindet sich das Absetzstück oberhal " b seine Absetzstellung (Fig. 2), so wird die eiitsprebhe#de Äbs'etzplatte in die Bohrung des Bohrlochkopf#§ hineingeschoben, so daß die Sitzfläche 43 der .1 Absetzplatte 24 unterhalb der Sitzfläche 40 zu liegm kommt. # Wird das Absetzstück 22 auf die Absetzplatte 24 abgesenkt (Fig. 3), so ist es sowohl gegen senkrechtc'als auch ge gen seitliche Bewegungen gesichert. Werden beide Absetzstücke auf diese Weise festgehalten (Fig. 4 und 5), so sind die beiden Rohrstränge 23 nebeneinanger im Bohrloch aufgehängt, und es kann von zwei getrennten Zonen des Bohrloches gefördert werden. Ist es nun aus einem bestimmten Grund erforderlich, daß ein Absetzstück ober auch beide zunächst abgesenkt und dann wieder gezogen werden, müssen, so werden zunächst das entsprechende AbsCzstück oder auch beide aus der Absetzstellung etwas nach oben gezogen und anschließend die entsprechende Absetzplatte zurückgezogen, so daß da> s od er die Absetzstücke abgesenkt werden können. Es können natürlich auch mehr als zwei Rohrstränge und damit auch mehr als zwei Absetzstücke und Absetzplatten vorgesehen werden.
  • Sind beide Absetzstücke abgesetzt, so wird der Zwischenraum zwischen#den Absetzstücken und der Bohrung des Bohrlochkopfes durch eine Dichtung 45 abgeschlossen (Fig, 4).' Erfindungsgemäß besteht diese Dichtung aus mehreren: aufeinanderliegenden scheibenförmigen Elementen, die mit zwei Öffnungen47 für die oberhalb der Absetzplatte liegenden Teile 48 des Absetzstückes 22 versehen sind. Die Dichtung 45 sitzt auf einer Schulter 46, die sich in der Bohrung oberhalb der Führungen 12 für die Absetzplatten befindet.
  • Im einzelnen ist in #Fig. 1 gezeigt, daß das mit einem Flansch versehene untere Ende des Bohrlochkopfes 10 mit dem Obei#ffansch'der Futterrohre 14 in bekannter Weise mit Hilfe von Schrauben 13 verbunden und durch einen Dichtuggsring 15 abgedichtet ist. Die Bohrung 11 des B-ohrlochkopfes ist am unteren Ende bei 16 etwas größer gÜsgebiloet und nimmt das obere Ende eines Fütterroh#es 17 auf, das in bekannter Weise (nicht gezei.#t5"> am Oberflansch befestigt ist. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist,'bildet die lichte Weite des Futterrohres 17 die'Fortsetzung der Bohrung 11. Je nach der Abmessung der Futterrohre kann natürlich diese lichte Weite äuch etwas größer oder kleiner sein.
  • Wird das Bohrloch,durch zwei Rohrstränge 23 gefördert, dann sitzen'die Absetzplatten 24 normalerweise in Führungen'12, die sich in einander gegenüberliegenden Ansätzen 25 des Bohrlochkopfes befinden. Die äußeren Enden der Führungen 12 sind durch Kappen 26 abgeschlossen, die bei 27 an die Ansätze angeschraubt und mit Hilfe flacher Metalldichtungen 28 zwische,n den Ansätzen und den Kappen druckdicht abgeschlossen sind.
  • Wie aus Fig. 6, ersichtlich ist, hat jede Absetzplatte 24 im wesentliqhen einen zylindrischen Querschnitt und ist gleitend in einer ähnlich geformten Führung 12 geführt. jede Absetzplatte 24 kann zwischen einer zurückgezogenen Stellung, wie sie in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, und einer vorgeschobenen Stellung, wie sie in den Fig. 3, 4, und 5 gezeigt ist, verschoben, werden jede Absetzplatte 24 kann mit Hilfe einer Welle 29 hin und her bewegt werden, die in der Kappe 26 geführt ist und mit ihrem spindelartig ausgebildeten inneren Ende 30 mit dem äußeren Ende der Absetzplatte verschraubt ist. Ein an jeder Welle 29 befestigter Flansch 31 wird gegen Längsverschiebung durch die Kappe gehalten, und jede Absetzplatte wird gegen Verdrehung in der Führung durch einen Stift 32 gehalten, dessen inneres Ende in die Führung hineinragt und in einen Schlitz 33 hineinpaßt, welcher sich, wie in Fig. 5 gezeigt ist, entlang der Seitenflächen der Absetzplatte erstreckt. Das nach außen zu liegende Ende 34 des Schlitzes 33 ist so angebracht, daß die Absetzplatte nicht über die vorgeschobene Lage zum Absetzen eines Absetzstilkkes hinaus bewegt werden kann.
  • Ein auf der Unterseite der Absetzplatte eingearbeiteter Schlitz 35 verbindet das innere Ende mit dem äußeren Ende, damit die Fremdstoffe abfließen können, die sich in der Führung möglicherweise hinter der Absetzplatte ansammeln. Die drehbare Welle 29 ist gegenüber der Kappe mit Hilfe einer in der Kappe angeordneten Packung 36 und einer die Welle 29 umgebenden Stopfbüchsenmutter 37 abgedichtet.
  • Jedes Absetzstück 22 besteht aus einem Kein, der im wesentlichen einen zylindrischen Querschnitt hat und durch den sich in axialer Richtung eine öffnung 38 erstreckt. Die oberen und unteren Enden der durch den Kein hindurchgehenden öffnung 38 sind mit Innengewinden versehen, so daß'auf der Unterseite ein Steigrohrstrang 23 und auf der Oberseite eine Anschlußleitung 39 befestigt werden kann. Der Bedienungsanschluß 39 erstreckt sich in bekannter Weise durch einen Produktionskopf nach oben und steht mit einer geeigneten Vorrichtung in Verbindung, durch welche das Absetzstück angehoben und gesenkt werden kann.
  • Die Sitzfläche 40 eines Absetzstückes wird durch eine konisch nach unten und nach außen verlaufende ringförmige Fläche auf der Unterseite des Kemoberteils 48 gebildet. Die Aussparung 41 an der inneren Seite einer Absetzplatte 24 ist so bemessen, daß der unterhalb des Sitzes 40 liegende, im Durchmesser verringerte Teil 42 des Absetzstückes hineinpaßt. Die Sitzfläche 43 einer Absetzplatte ist entsprechend der Sitzfläche 40 eines Absetzstückes ebenfalls konisch a . usgebildet, so daß das Absetzstück gegen seitliche und senkrechte Bewegungen in der Bohrung 11 des Bohrlochkopfes gesichert ist, wenn er auf der Absetzplatte aufliegt. Die Aussparung 41 einer Absetzplatte ist im wesentlichen U-förmig ausgebildet, so daß die Sitzfläche der Absetzplatte mehr als 1801> der Sitzfläche des Absetzstückes überdeckt und dadurch die Tragfläche einen Höchstwert erreicht.
  • Die Länge des unterhalb der Sitzfläche 40 liegenden Teils 42 mit verringerter Dicke ist wenigstens so bemessen, daß die Aussparung seitlich vorbeigeschoben werden kann, wenn sich das Absetzstück -in der in Fig. 2 gezeigten angehobenen Stellung befindet. Wie Fig. 1 zeigt, ist das untere Ende des Absetzstückes bei 44 stärker ausgebildet, damit ein Innengewinde angebracht werden kann, welches zur Befestigung der Steigrohrleitung 23 dient, deren Innendurchmesser im wesentlichen gleich dem Innendurchmesser 38 des Absetzstückes ist. Die im wesentlichen zylindrische Außenfläche des Absetzstückes gestattet ein Senken und Drehen innerhalb des Futterrohres 17, dessen Innendurchmesser im wesentlichen gleich dem Durchmesser der Bohrung 11 des Bohrlochkopfes ist. Diese Bewegungen können auch noch durchgeführt werden, wenn ein zweites Absetzstück vorhanden ist. Weiterhin ist wenigstens ein kleiner Zwischenraum zwischen dem Absetzstück und der Bohrung 11 vorhanden, so daß das Absetzstück selbst in Bohrlochköpfe höchster Druckstufe eingebaut werden kann.
  • Sind die Absetzplatten aus der Bohrung des Bohrlochkopfes zurückgezogen, so kann der erste Steigrohrstrang 23 an seinem Absetzstück 22 in das Bohrloch eingebracht werden. Normalerweise wird ein Packer (nicht gezeigt) am ersten Strang in einer solchen Lage befestigt, daß das Futterrohr 17 oberhalb der unteren von zwei Förderzonen abgedichtet wird, in deren Bereich die Futterrohre perforiert sind; hierdurch wird der Zufluß von der unteren Zone in den ersten Rohrstrang beschränkt. Dieser Strang trägt noch einen weiteren Packer, der mit einer zweiten Öffnung versehen ist und oberhalb des ersten Packers angeordnet wird, damit dadurch das Futterrohr oberhalb der oberen Zone abgedichtet wird. Es kann also ein zweiter Rohrstrang in das Bohrloch eingebaut und durch die zweite öffnung des oberen Packers zum Fördern aus der oberen Zone hindurchgeführt werden.
  • Es ist manchmal ein Drehen und Senken der Stränge erforderlich, um die Packer einzustellen, vom Boden des Bohrloches den Schlamm auszuwaschen oder eine Zugspannung auf die Stränge auszuüben. Ist jedoch der erste Strang 23 eingebaut, so wird sein Absetzstück 22 unterhalb der Absetzstellung abgesenkt (Fig. 1), worauf das Absetzstück dann in die in Fig. 2 gezeigte Stellung gebracht wird, in welcher seine Sitzfläche 40 oberhalb der Sitzfläche 43 der Absetzplatte liegt. Es kann nun die Absetzplatte so lange nach innen verschoben werden, bis das Ende 34 des Schlitzes 33 der Absetzplatte am Innenende des Stiftes 32 anliegt und die Sitzfläche 43 der Absetzplatte genau unterhalb der Sitzfläche 40 des Absetzstückes zu liegen kommt. Anschließend wird das Absetzstück mit Hilfe der Anschlußleitung 39 so lange abgesenkt, bis die Sitzfläche 40 auf der Sitzfläche 43 der Absetzplatte aufliegt und dadurch das Absetzstück in dem Bohrlochkopf gegen senkrechte und seitliche Bewegungen gesichert ist. Der zweite Strang 23, der in den Fig. 4 und 5 auf der linken Seite gezeigt ist, wird in das Bohrloch eingeführt und in derselben Weise von der zweiten Absetzplatte festgehalten. Wie in Fig. 1 g ge zeigt ist, befindet sich in der Öffnung 38 jedes Absetzstückes ein weiteres Innengewinde 54 zum Einbau eines Rückschlagventils (nicht gezeigt). Diese Rückschlagventile können bereits eingebaut sein, wenn die Absetzstücke mit Hilfe der Anschlußleitung 39 bedient werden. Sie können aber auch erst eingebaut werden, nachdem die Absetzstücke in dem Bohrlochkopf festgehalten werden und die Anschlußleitungen 39 entfernt worden sind. In jedem Falle wird die Dichtung 45 durch den Flansch 18 in die Bohrung 11 eingebracht und auf die um die Bohrung verlaufende Schulter 46 aufgesetzt. Dabei liegen die Öffnungen 47 der Dichtung eng an den oberen Teilen 48 der Absetzstücke an, und auch die äußere Umfangsfläche der Dichtung ist genau der Innenfläche der Bohrung angepaßt.
  • Die Dichtung 45 besteht aus einer Scheibe 49 aus Gummi od. dgl., die sich zwischen einer oberen und unteren Scheibe 50 und 51 aus festem Material befindet. Die Außenfläche des oberen Ringes 50 ist bei 52 konisch ausgebildet, wobei an dieser konischen Fläche die konischen inneren Enden von Stiften 53 anliegen, die rund um das obere Ende des Bohrlochkopfes angeordnet sind. Wie in Fig. 4 gezeigt ist, sind diese Stifte 53 im Bohrlochkopf verschraubbar abgedichtet und können ra ' dial nach innen bewegt werden. Wird ein Stift 53 nach innen gegen die konisehe Kante 52 bewegt, so drückt die Scheibe 50 die elastische Scheibe 49 zusammen, wodurch eine Ab- dichtung zwischen den Absetzstücken und dem Bohrlochkopf erzielt wird.
  • Werden die inneren Enden der Stifte 53 aus der Bohrung zurückgezogen, so kann die Dichtung 45 eingesetzt und entfernt werden. Da die Dichtung auf die in der Bohrung des Bohrlochkopfes vorhandene Schulter aufliegt# wird vermieden, daß die von den Stiften ausgeübte Belastung über die Absetzstücke auf die Absetzplatten übertragen wird.
  • Ist der Bohrlochkopf durch die Rückschlagventile und durch die Dichtung 45 abgedichtet, so wird die Drucküberwachungseinrichtung mit dem Flansch 18 entfernt und ein Produktionskopf, beispielsweise ein Hauptschieber und ein Produktionskreuz (nicht gezeigt), auf dem Bohrlochkopf befestigt. üblicherweise besitzt das untere Ende dieses Schiebers Aussparungen, in welcher die oberen Enden der Absetzstücke passen, wodurch diese abgedichtet werden und sich nicht nach oben bewegen können. Vor dem Anbringen des Hauptschiebers würde eine Aufwärtsbewegung der Absetzstücke dadurch verhindert werden, daß der verstärkte untere Teil 44 jedes Absetzstückes, dessen Außendurchmesser zumindest im wesentlichen gleich dem Außendurchmesser des oberen Teils ist, auf der Unterseite der Aussparung 41 einer Absetzplatte anliegt. Ist der Produktionskopf angebracht, so können die Rückschlagventile entfernt und das Bohrloch betriebsfertig gemacht werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Bohrlochkopf mit einer hindurchgehenden Bohrung, in welcher Absetzstücke zum Absetzen von Steigrohrsträngen im Bohrloch angeordnet werden können, die durch in die Bohrung hinein-und herausbewegbare Absetzplatten abstützbar sind, welche an der Stirnseite zur Aufnahme des Absetzstückes mit einer Aussparung und auf der Oberseite mit einer die Aussparung umgebenden und zur Aufnahme einer entsprechenden an den Absetzstücken vorgesehenen Sitzfläche dienenden Sitzfläche versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum Absetzen eines Absetzstückes (22) je- weils nur eine einzige Absetzplatte (24) vorgesehen ist, deren Sitzfläche (43) zur Sicherung des darauf ruhenden Absetzstückes die am Absetzstück vorgesehene Sitzfläche (40) um mehr als 180' umschließt.
  2. 2. Bohrlochkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzfläche (43) jeder Absetzplatte (24) nach außen und unten konisch verläuft und die Sitzfläche (40) des Absetzstückes dazu komplementär ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1946 304, 1886 340, 2064 267, 2 086 431.
DEC22691A 1959-12-02 1960-11-07 Bohrlochkopf Pending DE1144668B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US1144668XA 1959-12-02 1959-12-02

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DE1144668B true DE1144668B (de) 1963-03-07

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DEC22691A Pending DE1144668B (de) 1959-12-02 1960-11-07 Bohrlochkopf

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DE (1) DE1144668B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1886340A (en) * 1928-05-17 1932-11-01 James S Abercrombie Combined blow-out preventer and valve
US1946304A (en) * 1931-12-17 1934-02-06 Bryant Willis Wilson Oil well apparatus
US2064267A (en) * 1935-03-14 1936-12-15 Jeddy D Nixon Blow-out preventer
US2086431A (en) * 1934-11-02 1937-07-06 Arthur J Penick Tubing head

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