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DE1144126B - Einrichtung zur Aufhaengung von Blattfedern, vorzugsweise an Fahrzeugen - Google Patents

Einrichtung zur Aufhaengung von Blattfedern, vorzugsweise an Fahrzeugen

Info

Publication number
DE1144126B
DE1144126B DEK32988A DEK0032988A DE1144126B DE 1144126 B DE1144126 B DE 1144126B DE K32988 A DEK32988 A DE K32988A DE K0032988 A DEK0032988 A DE K0032988A DE 1144126 B DE1144126 B DE 1144126B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
hand
crank
connecting member
leaf springs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK32988A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Christian Schmid
Dipl-Ing Joachim Lanz
Dipl-Ing Harald Breisch
Dipl-Ing Oswald Hoeller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH filed Critical Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority to DEK32988A priority Critical patent/DE1144126B/de
Publication of DE1144126B publication Critical patent/DE1144126B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/32Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds
    • B60G11/34Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds including leaf springs
    • B60G11/38Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds including leaf springs and also rubber springs
    • B60G11/42Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds including leaf springs and also rubber springs the rubber springs being attached to sprung part of the vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Aufhängung von Blattfedern, vorzugsweise an Fahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Aufhängung von Blattfedern, vorzugsweise an Fahrzeugen, unter Verwendung eines aus elastischem, nichtmetallischem Werkstoff bestehenden Verbindungsorgans, welches einerseits mit dem Fahrzeug und andererseits mit dem einen Ende der Feder verbunden ist und bei Längenänderungen der Feder infolge- deren Durchfederung elastisch verformbar ist.
  • Blattfedem werden im allgemeinen sowohl als einzeJne Blätter als auch als Federpakete, die, aus mehreren übereinandergeschichteten Federblättem bestehen, auf verschiedenen Gebieten der Technik und insbesondere im Fahrzeugbau angewandt. Zur Aufhängung solcher Federn ist es bekanntgeworden, an einem Federende ein Auge vorzusehen, durch welches zur Befestigung der Feder an einem festen Teil, beispielsweise dem Rahmen eines Fahrzeuges, ein Bolzen hindurchgesteckt werden kann. Da die Feder beim Durchfedern Längenänderungen erfährt, hat man bisher das andere Federende auf einer Art Gleilfläche eines Federbockes gelagert, auf dem dieses beün Aus- und Einfedern gleiten kann. Nachteilig wirkt sich hierbei jedoch der auftretende Verschleiß an der Gleitfläche sowie infolge der häufig starken Reibung ein verzögertes Ansprechen der Feder aus.
  • Weiterhin ist auch schon vorgeschlagen worden, beide Federenden mit Federaugen zu versehen und das eine Ende fest durch einen Bolzen zu lagern, während das andere Ende mittels Laschen aufgehängt wird, die die Längsbewegung dieses Federendes infolge der Längenänderung der Feder beim Durchfedern aufnehmen können. Auch eine derartige Aufhängung erfordert eine ständige Wartung und unterliegt einem gewissen Verschleiß. Auch werden bei derartigen Federaufhängungen hochfrequente Schwingungen direkt durch Metalle auf das Fahrgestell übertragen.
  • Zur Vermeidung einer metallischen übertragung von Geräuschen durch die Feder ist auch schon vorgeschlagen worden, die Feder in elastischem Werkstoff aufzuhängen. Bei einer dieser bekannten Aufhängungen ist hierbei an einem Federende ein Kugelzapfen vorgesehen, dessen Kugelkopf in ein am Rahmen oder Wagenkasten in einem Gehäuse angeordnetes Gummikissen eingreift, so daß die Lagerung der kraftübertragenden Enden nahezu verschränkungsfrei erfolgL Da diese Aufhängung mittels eines Kugelkopfes nicht geeignet ist, die Längenänderungen, welche die Feder beim Durchfedern erfährt, aufzunehmen, ist das andere Ende der Feder unmittelbar in einem Gummikissen gelagert, welches in einem am Fahrzeugrahmen angeordneten Gehäuse vorgesehen ist. Diese Lagerung des Federendes unmittelbar in einem Gummikissen führt zu einer übermäßigen Beanspruchung des Gummikissens und insbesondere zu einem außerordentlichen Verschleiß desselben infolge der von dem Blattfederende ausgeübten hohen Reibungskräfte, wenn die Feder beim Durchfedern Längenänderungen erfährt.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführungsform. sind an beiden Federenden elastische Druckkörper vorgesehen, die in je zwei muldenförmigen Metallhalterungen kraftschlüssig gehalten werden, wobei je eine dieser Halterungen starr an einem Fahrgestellrahrnen angeordnet ist, während jeweils die andere, gelenkig mit einem Federauge verbunden ist. Bei dieser Ausführung sind die elastischen Druckkörper nicht in der Lage, elastische Verformungen in Längsrichtung der Feder durchzuführen, sie können vielmehr nur elastische Formänderungen durch lotrechte Kräfte erfahren. Aus diesem Grunde ist es erforderlich, die muldenförnügen Metallhalterungen an jedem Federende gelenkig mit einem Federauge zu verbinden. Eine solche Ausbildung ist aber nicht nur teuer in der Herstellung, sondern die gelenkige Verbindung zwischen Metallhalterungen und Federaugen ist einem ständigen Verschleiß unterworfen. Schließlich ist auch noch bekannt eine Einrichtung zur Aufhängung von Blattfedem, vorzugsweise an Fahrzeugen unter Verwendung eines aus elastischem, nichtinetallischem Werkstoff bestehenden Verbindungsorgans, welches einerseits mit dem Fahrzeug und andererseits mit dem einen Ende der Feder verbunden ist und bei Längenänderungen der Feder in-folge deren Federung elastisch verfonnbar ist. Bei dieser bekannten Einrichtung dient zur Aufhängung von Blattfedem eine an einem Fahrzeugrahmen befestigte Schale, die einen Gummiblock und ein Gleitstück umfaßt. Dabei sind die Schale und das Gleitstück mit dem Gummiblock durch Vulkanisieren verbunden. Das Gleitstück selbst weist hierbei einen U-förmigen Querschnitt auf und umfaßt die Feder seitlich. Eine solcheAufhängung für Blattfedem ist nicht nur wegen ihrer Vielteiligkeit in der Herstellung teuer und schwierig zu montieren, sondern es kann auch eine einwandfreie Querführung der Feder wegen der auch seitlichen elastischen Verformbarkeit des Gummiblockes nicht erreicht werden. Außerdem tritt auch bei dieser bekannten Aufhängung bei Längenänderungen der Feder ein Gleiten des Federendes, gegenüber dem Gleitstück ein.
  • Die Erfindung bezweckt die Beseitigung der vorgenannten Nachteile der bekannten Einrichtungen für die Aufhängung von Blattfedem.
  • Die Erfindung besteht bei den eingangs geschilderten Einrichtungen zur Aufhängung von Blattfedern, vorzugsweise an Fahrzeugen darin, daß das Verbindungsorgan einerseits mit dem am Fahrzeugrahmen befestigten Mittelteil eines im Querschnitt U-förmigen Federbockes, der mit seinen Seitenteilen die Feder und das Verbindungsorgan seitlich überdeckt und zur Querführung der Feder dient, und andererseits an seiner Unterseite mit einer Metallplatte fest verbunden ist, die eine Kröpfung aufweist, in die eine entsprechende Kröpfung der Feder hineinragt, wobei seitlich an der Metallplatte Zungen vorgesehen sind, die zur Befestigung eines unter der Feder durch die Kröpfung derselben hindurchgesteckten Bolzens dienen. Hierdurch wird nicht nur das bei den bekannten Einrichtungen meist auftretende Gleiten des Endes der Feder vermieden, sondern auch eine einwandfreie Querführung der Feder geschaffen, die bei den bekannten Einrichtungen ebenfalls teilweise nicht zu erzielen ist.
  • Vorteilhaft ist ferner eine solche Ausführung der Einrichtung nach der Erfindung, daß zwischen den Seitenteilen des Federbockes und dem Verbindungsorgan Rollen vorgesehen sind, die vorzugsweise aus elastischem Werkstoff bestehen.
  • Zum Schutz gegen unzulässig starke Verformungen des Verbindungsorgans in Längsrichtung der Feder kann es zweckmäßig sein, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung an den Verbindungsorganen Begrenzungsanschläge vorgesehen sind.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, *und zwar zeigt Fig. 1 -einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Einrichtung zur Aufhängung der Feder, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-11 der Fig. 1, Fig. 3 eine weitere Ausführungsform im Schnitt, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3.
  • Nüt 1 ist der Rahmen eines Fahrzeugs bezeichnet. An diesem Rahmen ist das Mittelteil 2 eines U-förmigen Federbockes befestigt, dessen #Seitenteile 3 die Feder 4 und das Verbindungsorgan 5 seitlich überdekken. Das Verbindungsorgan 5 besteht aus mehreren Schichten eines elastischen Werkstoffes, die durch Vulkanisieren miteinander verbunden sind. Ebenfalls durch Vulkanisieren ist auf der Oberseite des Verbindungsorgans 5 eine Metallplatte- 6 und auf der Unterseite desselben eine Metallplatte 7 mit diesem verbunden. Dabei dient die Metallplatte 6 zur Befestigung des Verbindungsorgans 5 gemeinsam mit dem Federhock 2 am Fahrzeugrahmen 1. Die untere Metallplatte 7 weist eine Kröpfung 8 auf, in die eine entsprechende Kröpfung 9 der Feder 4 hineinragt. An der MetaRplatte 7 sind noch die beiden Zungen 10 vorgesehen, an denen ein Bolzen 11, der durch die Kröpfung 9 unter der Feder 4 hindurchgesteckt wird, befestigt ist und ein Abheben der Feder von dem Verbindungsorgan vermeidet.
  • In Fig. 3 und 4 ist mit 1 wieder der Fahrzeugrahmen und mit 2 das Mittelstück des Federbockes, bezeichnet. Das Verbindungsorgan 5 weist an seiner oberen Seite eine Metallplatte 6 auf, mit der es gemeinsam mit dem Federbock 2 am Fahrzeugrahmen 1 befestigt ist. Ebenso ist auf der Unterseite des Verbindungsorgans 5 eine Metallplatte 7 vorgesehen, die in nicht näher dargestellter Weisem durch Niete an der Feder 4 befestigt ist. Zwischen dem Verbindungsorgan 5 und den Seitenteilen 3 des Federbockes befindet sich ein Zwischenraum, in dem mehrere Rollen 12 untergebracht sind. Auf diese Weise, wird vermieden, daß bei Längenänderungen der Feder zwischen dem Verbindungsorgan 5 und den Seitenteilen 3 des Federbockes eine gleitende Reibung eintreten kann. Die Rollen 12 sind zweckmäßig ebenfalls aus elastischem Werkstoff hergestellt, um auch an dieser Stelle eine übertragung von Fahrbahngerauschen auf den Fahrzeugrahmen 1 und damit das Fahrzeug selbst zu vermeiden. Diese Rollen 12 können entweder auf Bolzen, die an der Metallplatte 7 befestigt sind, gelagert sein, oder sie können nach Art eines Rollenlagers ohne feste Achse zwischen das Verbindungsorgan 5 und die Seitenteile 3 des Federbockes hineingelegt sein. In diesem Fall ist es erforderlich, an den Seitenteilen 3 des Federbockes Begrenzungswände 13 vorzusehen (Fig. 4), die ein Herausfallen der Rollen aus dem Zwischenraum zwischen Verbindungsorgan 5 und den Seitenwänden 3 verhindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zur Aufhängung von Blattfedern, vorzugsweise an Fahrzeugen, unter Verwendung eines aus elastischem, nichtmetallischem Werkstoff bestehenden Verbindungsorgans, welches einerseits mit dem Fahrzeug und andererseits mit dem einen Ende der Feder verbunden ist und bei Längenänderungen der Feder infolge deren Durchfederung elastisch verformbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsorgan (5) einerseits mit dem am Fahrzeugrahmen befestigten Mittelteil (2) eines im Querschnitt,U-förmigen Federbockes, der mit seinen Seitenteilen (3) die Feder (4) und das Verbindungsorgan (5) seitlich überdeckt und zur Querführung der Feder dient, und andererseits an seiner Unterseite, mit einer MetaRplatte (7) fest verbunden ist, die eine, Kröpfung (8) aufweist, in die eine entsprechende Kröpfung (9) der Feder (4) hineinragt, wobei seitlich an der Metallplatte (7) Zungen (10) vorgesehen sind, die zur Befestigung eines unter der Feder (4) durch die Kröpfung (9) derselben hindurchgesteckten Bolzens (11) dienen. #. 2 Einrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Seitenteilen (3) des Federbockes und dem Verbindungsorgan (5) Rollen (12) vorgesehen sind, die vorzugsweise aus elastischem Werkstoff bestehen. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Verbindungsorgan Begrenzungsanschläge (13) zum Schutz gegen unzulässig starke Verformungen. desselben in Längsrichtung der Feder vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 757 245, 943 932, schwedische Patentschrift Nr. 132 776; USA.-Patentschrift Nr. 1691185; deutsche, Patentaruneldung L 14180 11 / 63 c (bekanntgemacht am 16. 6. 1954).
DEK32988A 1957-09-21 1957-09-21 Einrichtung zur Aufhaengung von Blattfedern, vorzugsweise an Fahrzeugen Pending DE1144126B (de)

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DEK32988A DE1144126B (de) 1957-09-21 1957-09-21 Einrichtung zur Aufhaengung von Blattfedern, vorzugsweise an Fahrzeugen

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Publications (1)

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DE1144126B true DE1144126B (de) 1963-02-21

Family

ID=7219602

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DEK32988A Pending DE1144126B (de) 1957-09-21 1957-09-21 Einrichtung zur Aufhaengung von Blattfedern, vorzugsweise an Fahrzeugen

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DE (1) DE1144126B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1691185A (en) * 1922-12-09 1928-11-13 White Motor Co Vehicle-spring connection
DE757245C (de) * 1937-08-07 1954-11-15 Ludwig Haerter Abfederung der Radsaetze von Schienenfahrzeugen, bei welcher an jedem Blattfederende je ein Gummidruckkoerper vorgesehen ist
DE943932C (de) * 1952-10-02 1956-06-01 Opel Adam Ag Lagerung halbelliptischer Federn an Kraftfahrzeugen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1691185A (en) * 1922-12-09 1928-11-13 White Motor Co Vehicle-spring connection
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DE943932C (de) * 1952-10-02 1956-06-01 Opel Adam Ag Lagerung halbelliptischer Federn an Kraftfahrzeugen

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