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DE1143917B - Nutenbelueftung an dem Laeuferkoerper einer Synchronmaschine grosser Leistung und sehr hoher Drehzahl mit dem Wicklungsaufbau als Schenkelpollaeufer - Google Patents

Nutenbelueftung an dem Laeuferkoerper einer Synchronmaschine grosser Leistung und sehr hoher Drehzahl mit dem Wicklungsaufbau als Schenkelpollaeufer

Info

Publication number
DE1143917B
DE1143917B DEL40058A DEL0040058A DE1143917B DE 1143917 B DE1143917 B DE 1143917B DE L40058 A DEL40058 A DE L40058A DE L0040058 A DEL0040058 A DE L0040058A DE 1143917 B DE1143917 B DE 1143917B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pole
groove
winding
parts
shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL40058A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Bobeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL40058A priority Critical patent/DE1143917B/de
Publication of DE1143917B publication Critical patent/DE1143917B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K9/00Arrangements for cooling or ventilating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)

Description

  • Nutenbelüftung an dem Läuferkörper einer Synchronmaschine großer Leistung und sehr hoher Drehzahl mit dem Wicklungsaufbau als Schenkelpolläufer Die Hauptpatentanmeldung beschreibt die Herstellung eines Läuferkörpers für Synchronmaschinen großer Leistung und sehr hoher Drehzahl, wobei die Wicklung den Aufbau der Wicklung eines Schenkelpolläufers hat und der Läuferkörper aus ineinander zentrierten und axial zusammengespannten Platten besteht. Nach der Hauptpatentanmeldung wird der Umfang jeder einzelnen Platte mit Polschäften und Wicklungsnuten vor dem Zusammensetzen des Läuferkörpers aus Walzplatten autogen ausgeschnitten, wobei vorzugsweise die zwischen den Nuten stehenbleibenden Teile der Platte mit kleinerer radialer Abmessung als die Polschäfte ausgeschnitten sind und sich damit zwischen Nutwandung und der vorzugsweise blanken Wicklungsspule ein zur Kühlmittelführung zu nutzender Abstand ergibt. Nur die an den Nutenkeilen und an den Dampferstäben satt anliegenden Flächen des Läuferkörpers werden nach dem Vorschlag der Hauptpatentanmeldung zusätzlich bearbeitet, während die anderen Flächen unbearbeitet bleiben.
  • Zwischen der im Grobschnitt aus der Platte autogen ausgeschnittenen Nutenwandung und der seitlich nicht anliegenden, vorzugsweise dort blanken Wicklungsspule besteht ein freier Raum. Dieser kann zweckmäßig zur Führung eines Kühlmittels benutzt werden. Die Einleitung des Kühlmittels in den Läuferkörper kann dabei in beliebiger und an sich bekannter Weise geschehen. Einen vorteilhaften Vorschlag, bei dem die besondere Form des Läuferkörpers zweckentsprechend ausgenutzt wird, gibt der Gegenstand dieses Zusatzpatentes.
  • Gegenstand der Erfindung ist die Nutenbelüftung an dem Läuferkörper von Synchronmaschinen großer Leistung (größer als 50 000 kVA) und sehr großer Drehzahl mit dem Wicklungsaufbau als Schenkelpolläufer, wobei dieser aus ineinander zentrierten und axial zusammengespannten Platten besteht, die durch Ausbrennen der nicht benötigten Teile die erforderliche Polform aufweisen, und wobei vor dem Zusammensetzen des Läuferkörpers zunächst der Umfang jeder einzelnen Platte mit Polschäften und Wicklungsnuten aus Walzplatten im Grobschnitt mittels des an sich bei plattenförmigen Läuferblechen bekannten Verfahrens des autogenen Schneidens ausgeschnitten wird, wobei die Nutbreite gegenüber dem Maß der seitlich nicht anliegenden, vorzugsweise blanken Wicklungsspule um einen zur Kühlmittelführung zu nutzenden Abstand größer bemessen wird, und nur die an den Nutenkeilen und gegebenenfalls an den Dampferstäben satt anliegenden Flächen der Einzelplatten zusätzlich bearbeitet, z. B. gehobelt oder gefräst werden, nach Patentanmeldung L 38334 VIIIbJ21d1, wobei die zwischen den Nuten stehenbleibenden Teile der Platte zur Ausbildung der Polschuhe mit verringerter radialer Abmessung ausgeschnitten sind, die gekennzeichnet ist durch die Anwendung der an sich bei Turbogeneratoren bekannten schaufelartig geformten Nutverschlußkeile oder Nutverschlußkeilteile, wobei die radiale Ausdehnung der schaufelartig geformten Nutverschlußkeile gleich oder kleiner ist als die größte radiale Ausdehnung der Polschäfte und größer ist als die der zwischen den Nuten gelegenen Teile des Läuferkörpers.
  • Der Läuferkörper nach der Hauptpatentanmeldung ist in einer besonderen Ausführungsform nicht absolut walzenförmig aufgebaut, sondern die zwischen den Nuten stehengebliebenen Teile der einzelnen Platte werden mit etwas kleinerer radialer Abmessung als die Polschäfte ausgeschnitten. Daraus ergibt es sich, daß die Pole auf dem Umfang des Läufers jeweils leicht erhaben hervorspringen und die dazwischen stehenbleibenden Teile etwas zurücktreten. In Umfangsrichtung gesehen befindet sich jeweils unmittelbar vor und unmittelbar hinter einem Polschaft eine Nut, die die Polwicklung enthält. Läßt man nun den Läufer mit der ihm zugeordneten hohen Drehzahl rotieren, so treten ummittelbar vor und unmittelbar hinter dem erhabenen Polschaft besondere Strömungsverhältnisse dort auf, wo sich jeweils die Nut für die Polwicklung befindet.
  • Die Nut, die sich in Anströmrichtung unmittelbar vor dem Polschaft befindet, liegt daher im Staugebiet der Luft. Diese an sich unerwünschte Wirkung des Staudrucks vor dem Polschaft wird gemäß der Erfindung dazu benutzt; die Kühlluft in verbesserter Form durch die Wicklungsnut zu treiben, wobei die Kühlluft mit an sich bei Turbogeneratoren bekannten schaufelartigen Teilen aufgefangen wird, die in Form des Nutenverschlußkels- erhaben auf dem Umfang des Läuferkörpers in der Wicklungsnut angebracht sind und in den Luftspaltraum hineinragen. Die Kühlluft wird nach Eintritt in die Wicklungsnut mehrfach schraubenförmig um den vorzugsweise blanken Leiter herumgeführt und tritt dann durch eine Öffnung wieder aus, die der Drehrichtung abgewandt ist und gegenüber der Einströmöffnung axial versetzt ist. Diese Ausströmöffnung liegt dabei in dem Bereich, in dem sich der Luftspalt verengt und in dem also damit die Luft eine höhere Geschwindigkeit hat. Dieser Geschwindigkeitsanstieg der Luft relativ zum rotierenden Läuferkörper wird gemäß der Erfindung dazu ausgenutzt, daß die ausströmende Luft unter Ausnutzung einer Ejektorwirkung aus dem Wicklungsraum herausgesaugt-wird.
  • Die Wicklungsnut, die sich - in Anströmrichtung gesehen - hinter dem erhabenen Polschaft befindet, liegt - strömungsmäßig gesehen - in einer Turbulenzzone. Diese Nut, die sich in Anströmrichtung hinter dem erhabenen Pol befindet, bezieht ihre Kühlluft unmittelbar aus der Wirbelzone in der Luftführung, die sich hinter dem Polschaft ergibt. Die Tendenz der Luft in dieser Wirbelzone ist radial nach der Maschinenmitte zu gerichtet, und auch hier wird durch die schaufelartigen Einströmöfmungen die an sich vorhandene und unerwünschte Tendenz der Luft zum Ausweichen nach der Maschinenmitte hin ausgenutzt, um die Luft in die Wicklungsnut zu zwingen: Je nach Lage der Nut kann es auch zweckmäßig sein, jeweils vor den axial verteilten Lufteintrittsöffnungen keilförmige oder parallele, auf die Lufteintrittsöffnungen hinführende Nuten in: Umfangsrichtung im Polbereich vorzusehen. Die Kühlluft der Nuten, die sich in Anströmrichtung hinter dem Pol befinden, tritt, nachdem sie den blanken Leiter mehrfach umströmt hat, an einer axial versetzten Stelle durch eine schaufelförmige Öffnung, die der Drehrichtung entgegengesetzt angebracht ist, wieder in den Luftspalt der Maschine aus. Hier wird wiederum die Saugwirkung ausgenutzt.
  • Mit dem Gegenstand der Erfindung werden die an sich bekannten mit Lufteintritts- bzw. -ausgangsöffnungen versehenen Nutkeile in zweckmäßiger Weise eingesetzt, indem die besonderen Strömungsverhältnisse bei dieser Maschine ausgenutzt werden.
  • Die Figur erläutert den Gegenstand der Erfindung. Mit 1 ist der aus Platten zusammengesetzte Läuferkörper bezeichnet. Die Erregerwicklung 2 liegt vorzugsweise blank in den Nuten 3, wobei sich zwischen der autogen ausgeschnittenen Nutwandung und der vorzugsweise blanken Erregerwicklung Zwischenräume ergeben. 5 ist der Polschaft der Synchronmaschine, und im Gegensatz zu an sich bekannten Synchronmaschinen mit ausgeprägten Polen befinden sich hier zwischen zwei Polen Teile 4 des Läuferkörpers mit kleinerer radialer Abmessung als die Pole 5. Die Wicklungsnuten sind mit an sich bekennten Nutverschlußkeilen verschlossen, wobei diese Keile in ebenfalls an sich bekannter Weise schaufelartig geformt sind. Die Nutverschlußkeile sind mit 6 bezeichnet. Jeder Nutverschlußkeil kann in an sich bekannter Weise auch aus mehreren Teilen bestehen. Die radiale Ausdehnung der schaufelartigen Teile mit den Lufteintritts- bzw. Luftaustrittsöffnungen soll dabei zwischen dem radialen Maß des Teiles 4 und dem des Polschaftes 5 liegen.
  • Die angenommene Drehrichtung des Läuferkörpers 1 ist mit dem Pfeil bezeichnet. Bei der in Drehrichtung vor dem Pol 5 liegenden Nut 3 a ergibt sich beint Anströmen ein Staudruck, der durch den Polschaft 5 erzeugt wird. Dieser Staudruck wird zum Einleiten der Kühlluft ausgenutzt, die in der Wicklungsnut in der Form umläuft, wie es die Pfeile angeben. Innerhalb der Nut ist ein mehrfaches schraubenförmiges Umströmen des blanken Wicklungsteiles zweckmäßig. Einströmteil und Ausströmteil der Nutverschlußkeile sind dabei zweckmäßig axial gegeneinander versetzt. Infolge der Geschwindigkeitserhöhung der Strömung im Luftspalt vor dem Pols ergibt sich in Strömungsrichtung hinter dem Nutkeilteil6, das den schaufelartigen Teil für die Ausströmöffnung trägt, eine Ejektorwirkung; so daß die verbrauchte Kühlluft zusätzlich aus der Wicklungsnut herausgesaugt wird.
  • Die Wicklungsnut 3 b liegt hinter dem Pol 5 in einer Wirbelzone, die sich durch den erhabenen Polschaft im Luftspalt ergibt. In Strömungsrichtung hinter dem Pol 5 hat die Luft im Luftspalt eine Tendenz nach der Maschinenmitte zu, und diese Tendenz der Strömungsluft wird in der Wicklungsnut 3 b dazu ausgenutzt, die Kühlluft in verbesserter Weise in diese Wicklung hineinzufördern. Die Pfeile geben auch hier den Strömungsverlauf an. Auch hier soll die Kühlluft den Leiter zweckmäßig mehrfach schraubenförmig umströmen, um dann an der Ausströmöffnung, die vorzugsweise axial gegen die Einströmöffnung versetzt ist, wieder in den Luftspalt abzuströmen.
  • Eine Verbesserung kann beim Einströmen der Kühlluft in die Wicklungsnut 3 b auch noch dadurch erzielt werden, daß der Polschaft 5 vor dieser Wicktungsnut 3 b mit keilförmigen oder parallelflankigen Nuten 7 versehen wird; die die Luft auf die Einströmöffnung der Wicklungsnut 3 b hin zwingen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Nutenbelüftung an dem Läuferkörper von Synchronmaschinen großer Leistung (größer als 50 000 kVA) und -sehr hoher Drehzahl mit dem Wicklungsaufbau als Schenkelpolläufer, wobei dieser aus ineinander zentrierten und axial zusammengespannten Platten besteht, die durch Ausbrennen der nicht benötigten Teile die erforderliche Polform aufweisen, und wobei vor dem Zusammensetzen des Läuferkörpers zunächst der Umfang jeder einzelnen Platte mit Polschäften und Wicklungsnuten aus Walzplatten im Grobschnitt mittels des an sich bei plattenförmigen Läuferblechen bekannten Verfahrens des autogenen Schneidens ausgeschnitten wird, wobei die Nutbreite gegenüber dem Maß der seitlich nicht anliegenden, vorzugsweise blanken Wicklungsspule um einen zur Kühjmittelführung zu nutzenden Abstand größer bemessen wird, und nur die an den Nutenkeilen und gegebenenfalls an den Dämpferstäben satt anliegenden Flächen der Einzelplatten zusätzlich bearbeitet, z. B. gehobelt oder gefräst werden, nach Patentanmeldung L 38334 VIII b! 21 dl, wobei die zwischen den Nuten stehenbleibenden Teile der Platte zur Ausbildung der Polschuhe mit verringerter radialer Abmessung ausgeschnitten sind, gekennzeichnet durch die Anwendung der an sich bei Turbogeneratoren bekannten schaufelartig geformten Nutverschlußkeile oder Nutverschlußkeilteile (6), wobei die radiale Ausdehnung der schaufelartig geformten Nutverschlußkeile gleich oder kleiner ist als die größte radiale Ausdehnung der Polschäfte (5) und größer ist als die der zwischen den Nuten gelegenen Teile (4) des Läuferkörpers (1).
  2. 2. Nutenbelüftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nutverschlußkeile oder Nutverschlußkeilteile (6) schaufelartig so geformt und nahe dem Polschaft (5) angeordnet sind, daß in der Drehrichtung vor dem Polschaft (5) der dort im Luftspalt auftretende Stau des Kühlgases zum Auffangen und die über dem Polschaft auftretende Ejektorwirkung zum Ausblasen des Kühlgases der Wicklungsnut ausgenutzt wird.
  3. 3. Nutenbelüftung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintritt des Kühlgases in die schaufelartig geformten Nutverschlußkeile oder Nutverschlußkeilteile (6) in der Drehrichtung hinter den Polschäften (5) durch vorzugsweise keilförmige und auf die Lufteintrittsschaufeln der Nutverschlußkeile hinführende Nuten (7) im Polschaft erzwungen ist.
DEL40058A 1961-09-20 1961-09-20 Nutenbelueftung an dem Laeuferkoerper einer Synchronmaschine grosser Leistung und sehr hoher Drehzahl mit dem Wicklungsaufbau als Schenkelpollaeufer Pending DE1143917B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3431443A (en) * 1966-12-27 1969-03-04 Asea Ab Turbo-generator with inlets and outlets for cooling channels in the rotor slot opening into the airgap
DE2438190A1 (de) * 1973-08-22 1975-02-27 Ganz Villamossagi Muevek Rotierende elektrische maschine, insbesondere schnellaufende hochleistungssynchronmaschine mit zylinderlaeufer

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3431443A (en) * 1966-12-27 1969-03-04 Asea Ab Turbo-generator with inlets and outlets for cooling channels in the rotor slot opening into the airgap
DE2438190A1 (de) * 1973-08-22 1975-02-27 Ganz Villamossagi Muevek Rotierende elektrische maschine, insbesondere schnellaufende hochleistungssynchronmaschine mit zylinderlaeufer

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