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DE1143913B - Anordnung zur Steuerung eines Ruettelgeraets - Google Patents

Anordnung zur Steuerung eines Ruettelgeraets

Info

Publication number
DE1143913B
DE1143913B DES51536A DES0051536A DE1143913B DE 1143913 B DE1143913 B DE 1143913B DE S51536 A DES51536 A DE S51536A DE S0051536 A DES0051536 A DE S0051536A DE 1143913 B DE1143913 B DE 1143913B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
arrangement according
circuit
magnetic
relay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES51536A
Other languages
English (en)
Inventor
George Kast
Walter E Gilbert
Junius Denny Scott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Syntron Co
Original Assignee
Syntron Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Syntron Co filed Critical Syntron Co
Publication of DE1143913B publication Critical patent/DE1143913B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K33/00Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system
    • H02K33/02Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moved one way by energisation of a single coil system and returned by mechanical force, e.g. by springs
    • H02K33/10Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moved one way by energisation of a single coil system and returned by mechanical force, e.g. by springs wherein the alternate energisation and de-energisation of the single coil system is effected or controlled by movement of the armatures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

  • Anordnung zur Steuerung eines Rüttelgeräts Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Steuerung eines Rüttelgeräts zum Ausgleich der durch Belastungs- oder Spannungsschwankungen hervorgerufenen Änderung der Schwingungsamplitude dieses Geräts, dessen Rüttelantrieb über ein Thyratron mit Stromimpulsen gespeist wird, wobei die mechanischen Schwingungen des Rüttelgeräts von einem magnetischen Aufnahmegerät aufgenommen werden.
  • Es ist bekannt, in elektrischen Stromkreisen Schaltimpulse auszulösen, deren Wechselspannung beliebig einstellbar ist. Es wurde auch schon eine Steuerung der Amplitude eines Rüttelförderers mittels einer Regelung der Frequenzänderung des den Förderer speisenden Stromes vorgeschlagen, indem eine gesteuerte veränderliche Frequenz auf das Gitter eines Thyratrons gegeben wird, dessen Anode mit einer festen Zeilenfrequenz gespeist wird, oder durch Steuerung der Geschwindigkeit eines Motorgenerators, der den Strom für den Rüttelförderer direkt erzeugt, oder aber durch einen Elektronenröhrenoszillator. Diese Methoden sind jedoch mit Nachteilen behaftet, die auf der Elektronenröhrenverstärkung beruhen, welche an Stelle der erfindungsgemäßen magnetischen Einrichtung verwendet wird. Mit einer Elektronenröhre kann die Zündung des Thyratrons nicht gleichzeitig mit jedem Arbeitszyklus erreicht werden. Diese Zündung würde von einem zum anderen Mal variieren und wäre daher unzuverlässig. Es würde kein konstantes Zünden zu einer bestimmten Zeit mit einer Vakuumröhre dieser Art und mit den bekannten Regelschaltungen möglich sein, wodurch der Rüttelförderer gar keine oder nur eine geringe Leistung aufweisen würde. Außerdem bildet die Kompliziertheit derartiger Schaltungen eine Reihe von Fehlerquellen.
  • Ein weiterer bekanntgewordener Vorschlag bezieht sich auf eine Schaltanordnung, die einen Amplitudenwandler und eine Bezugsspannung verwendet, wobei diese Spannungen miteinander verglichen werden. Die resultierende Spannungsdifferenz wird zur Amplitudensteuerung des Rüttlers verwendet. Diese Vergleichsschaltung ist erforderlich, wenn irgendeine Variable an einem bestimmten Punkt des Regelbereichs konstant gehalten werden muß.
  • Die Erfindung vermeidet die aufgezeigten Nachteile und löst auf einfache, zweckmäßige Weise die ihr zugrunde liegende Aufgabe, nämlich ein Rüttelgerät mit Stromimpulsen zu versorgen, die unabhängig von der Belastung des Geräts oder von Schwankungen der Speisespannung sind, indem die von dem magnetischen ; Aufnahmegerät aufgenommenen Schwingungen über einen mit zwei Kernen ausgestatteten magnetischen Verstärker dem Gitter der Triode zugeführt werden, wobei dieser magnetische Verstärker noch mit einer als Sollwertgeber wirkenden Steuerspule ausgestattet ist, die von einem konstanten Gleichstrom durchflossen wird.
  • Die Erfindung ist nachstehend mit Bezug auf die Zeichnungen beispielsweise beschrieben; es zeigt Fig. 1 ein Schaltschema zur Erzeugung einer konstanten Amplitude, Fig. 2 ein Schaltschema eines weiteren Ausführungsbeispiels, bei welchem die Signalsteuerung auf andere Weise erfolgt, Fig. 3 eine schematische Ansicht der magnetischen Einrichtung, Fig. 4 eine Seitenansicht des Aufnahmegenerators; Fig. 5 eine Vorderansicht des in Fig. 4 dargestellten Aufnahmegenerators, Fig. 6 einen Grundriß, welcher die Befestigung der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Feder zeigt, Fig. 7 eine Seitenansicht eines Vibrationsförderers, eines Aufnahmegenerators oder einer Empfangsanordnung, die an diesem Förderer befestigt ist.
  • Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß der Elektromagnet 1 des Fördermotors im Stromkreis der Anode 2 der Triode 3 liegt, die über die Leitung 4 und den Schalter 5 mit einem Pol des Wechselstromnetzes verbunden ist, der mit L 2 bezeichnet ist, wobei vor dem Anschluß an das Netz ein Schalter 6 vorgesehen ist. Der andere Pol des Wechselstromnetzes ist mit L 1 bezeichnet und über den Schalter 7 und die Leitung 8 mit einem Anschluß der Kathode 10 der Triode verbunden. In dieser Leitung ist eine Schmelzsicherung 11 angeordnet. Ein Transformator 12 mit den Primärspulen 13 und 14 ist über die Schalter 6 und 7 und. über die Schmelzsicherung 16 mit einer Wechselstromquelle verbunden.
  • Die Spule 13 dient als Primärspule für den Heizwandler, während die Sekundärspule 17 über die Leitung 18 der Kathode 10 Strom zuführt. Die Primärspule 14 liegt parallel zur Primärspule 13, und die Sekundärspule 20 liefert über den Widerstand 21 eine Wechselspannung an die Spulen 22 und 23 der magnetischen Einrichtung. Die Leitung 8 ist mit einer Klemme der Sekundärspule 20 verbunden und steht auch in direkter Verbindung mit dem einen Ende der Spule 23, deren anderes Ende durch die Leitung 24 an ein Ende der Spule 22 angeschlossen ist, wodurch die Spulen 22 und 23 in Reihe geschaltet sind und das andere Ende der Spule 22 über die Leitung 25 mit dem Steuergitter 26 der Triode 3 über den Gitterbegrenzungswiderstand 27 verbunden ist.
  • Eine Dämpfungsspule 28 ist um die beiden Ringkerne 30 und 31 des magnetischen Verstärkers gewickelt. Die Spulen 32 und 33 sind ebenfalls um diese beiden Ringkerne gewickelt. Der magnetische Verstärker (Fig. 3) besteht aus den beiden Ringkernen 30 und 31, die vorzugsweise torusförnüg ausgebildet sind, wobei die Spulen 22 und 23 so um diese Ringkerne gewickelt und so verbunden sind, daß der durch diese Spulen fließende Strom ein magnetisches Feld erzeugt, das in den Ringkernen 30 und 31 entgegengesetzte Richtung hat, was durch die Pfeile 22' und 23' angezeigt ist. In gleicher Weise erzeugen die Spulen 32 und 33 einen magnetischen Fluß in den beiden Ringkernen 30 und 31 in entgegengesetzten Richtungen, was durch die Pfeile 32' und 33' in den beiden Ringkernen angezeigt ist.
  • Die Dämpfungsspule 28 besteht vorzugsweise aus einem Draht, dessen Querschnitt wesentlich größer ist als bei den anderen Spulen des magnetischen Verstärkers. Diese Dämpfungsspule dämpft jegliche Änderung des magnetischen Flusses, wodurch ein Schaukeln der magnetischen Feldstärke vermieden wird. Je größer die Änderung des -magnetischen Flusses ist, um so stärker widersetzt sich die Spule 28 einer solchen Änderung des Flusses. Auf diese Weise wird eine falsche Zündung des Thyratrons 3 vermieden, und die Zündimpulse werden in Abhängigkeit von der von der Aufnahmeeinrichtung abgegebenen Steuerleistung oder von einer Änderung der Belastung des Förderers abgegeben. Bei Verwendung dieses magnetischen Verstärkers kann die Steuerung ohne zusätzliche elektronische Ausrüstung mit Zwischenverstärker od: dgl. erfolgen.
  • Von einer magnetischen Abtasteinrichtung wird durch eine Bewegung des zu steuernden Geräts, beispielsweise einer Schüttelrinne, vermittels eines Magnets 34 in der Spule 50 ein Wechselstrom induziert, der in dem Doppelweggleichrichter 60 gleichgerichtet wird. Nach Einstellung durch einen entsprechenden Spannungsteiler 64, 65 wird dieser noch pulsierende Gleichstrom im Kondensator 66 geglättet und der Spule 32 zugeführt. Letztere liegt also an einer Gleichspannung; deren Höhe sich mit der Größe der in der Spule 50 induzierten Wechselspannung ändert. Durch diese Spule 32 erhalten die beiden Ringkerne 30 und 31 eine gewisse Sättigung, wobei die Richtung der Magnetfelder in den beiden Kernen 30 und 31 gleichsinnig ist, was aus den Pfeilen 32' in Fig. 3 hervorgeht.
  • Die Spule 33 liegt ebenfalls an einer Gleichspannung, die durch Gleichrichtung in dem Doppelweg-5 gleichrichter 70 und durch Glättung im Kondensator 75 entsteht. Der Doppelweggleichrichter 70 erhält seine Spannung von der Wicklung 35, die induktiv mit der Transformatorwicklung gekoppelt ist. Die Höhe der Gleichspannung, die an der Spule 33 liegt; > kann durch ein Regelglied 73 stabilisiert werden. Das magnetische Feld, das durch diese Spule in den beiden Ringkernen 30 und 31 erzeugt wird, ist, wie aus den Pfeilen 33' hervorgeht, dem magnetischen Feld der Spule 32 entgegengerichtet. Bei gleich großen Amperewindungszahlen der Spulen 32 und 33 würden sich die entsprechenden statischen Magnetfelder, die durch diese beiden Spulen erzeugt werden, aufheben. Hierbei ist jedoch zu beachten, daß die Gleichspannung an der Spule 32 durch den Stabilisator 73 konstant gehalten wird, so daß der durch die Spule 33 erzeugte Fluß in den beiden Ringkernen einen festen Bezugswert darstellt.
  • Der Strom in der Steuerspule 33 ist dabei so bemessen, daß der von ihr bei Betriebsbedingungen erzeugte magnetische Fluß immer stärker ist als der von der Spule 32 erzeugte. Die Differenz der Feldstärke wird also durch die Spule 32 bestimmt. Wenn das zu steuernde Gerät gleichmäßig arbeitet, entsteht in den Ringkernen 30 und 31 ein konstantes statisches Magnetfeld, das keinerlei reduzierende Wirkungen auf andere Spulen ausübt.
  • Die bereits erwähnte Dämpfungsspule 28 tritt nur dann in Tätigkeit, wenn plötzliche Feldstärkeänderungen in den Kernen 30 und 31 auftreten. Solche plötzlichen Änderungen werden durch die Spule 28 verzögert.
  • An den Ringkernen 30 und 31 sind Wicklungen 22 und 23 vorgesehen, die beide hintereinandergeschaltet sind und an der Kathode des -Thyratrons 3 liegen. Das Potential, das sich um den Punkt 25 einstellt, insbesondere der Potentialverlauf, wird natürlich durch Art und Größe der Vorsättigung in den Kernen 30 und 31 beeinflußt. Dieses Potential wirkt sich über den Gitterbegrenzungswiderstand 27 auf das Gitter des Thyratrons 3 aus und bewirkt dort eine Zündung zu einem bestimmten Phasenzeitpunkt der Wechselstromwelle, wobei sich dieser Zündpunkt dann je nach dem Potentialverlauf verschiebt,- so daß dadurch die gewünschte Steuerwirkung für den Antrieb des zu steuernden Geräts erreicht wird.
  • Der Förderer 40, der von dem Motor 41 angetrieben wird, ist an einer mittleren Stelle der Plattfedern 42 unterstützt und gestattet eine Schwingungsbewegung senkrecht zu letzteren, wenn der Elektromagnet 1 durch getrennte Stromimpulse erregt wird. Der Anker 43 und dessen Feder 44 stehen senkrecht zur Schwingungsrichtung, so daß die maximale Amplitude der Förderrinne auch eine maximale Amplitude der Feder 44 bewirkt. Letztere ist hinsichtlich ihrer Größe so bemessen und derart in den Klemmbock 45 eingespannt (Fig.4), daß durch eine Verlängerung oder Verkürzung der Feder ihre Abstimmung vorgenommen werden kann.
  • Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, kann jeder Teil der Grundplatte 57 zum Ende des Gehäuses 37 hin geschwenkt werden, und auch die Spule 50 kann bezüglich des Magnetankers 43 vor- und zurückbewegt werden, wobei der Anker 43 - in Ruhe bleibt. Bei dieser' Anordnung kann der Luftspalt verändert werden. Die Schwenkung der Polflächen des Kernes 51 kann zur Einstellung des richtigen magnetischen Flusses dienen, so daß in der Spule 50 ein Signalimpuls erzeugt wird. Die Spule 50 ist über die Leitungen 58 und 59 mit dem Doppelweggleichrichter 60 verbunden, der einen positiven Strom an die Leitung 61 und einen negativen Strom an die in der Spule 32 endende Leitung 62 abgibt. Ein Meßgerät M liegt zwischen den Leitungen 61 und 62, mit denen es über einen einstellbaren Widerstand 63 verbunden ist, wobei bei entsprechender Einstellung dieses Widerstands die mechanische Amplitude des Förderers abgelesen werden kann. Die Widerstände 64 und 65 dienen zur Regulierung der Spannung, die von dem Generator 34 erzeugt wird, der über die Leitungen 61 und 62 zu der Spule 32 führt, wobei ein Elektrolytkondensator 66 zur Glättung verwendet wird.
  • Die Sekundärspule 35 ist über die Leitungen 68 und 69 mit den Wechselstromklemmen des Doppelweggleichrichters 70 verbunden, so daß ein positiver Strom an die Leitung 71 und ein negativer Strom an die Leitung 72 abgegeben wird, die beide- mit den Klemmen der Spule 33 verbunden sind. Ein zur Glättung des umgewandelten Wechselstromes dienender Elektrolytkondensator 75 liegt zwischen den Leitungen 71 und 72, und ein Widerstand 76 liegt zwischen den Wechselstromleitungen 68 und 69 und hat die Aufgabe, die Sekundärspule 35 zu belasten.
  • Die Leitung 71 (Fig. 2) ist durch den Wechselschalter 77 unterbrochen, durch den der einstellbare Widerstand 73 in Reihe mit dem Widerstand 74 geschaltet werden kann oder durch den eine andere Einstelleinrichtung 78, die ebenfalls als Widerstand ausgebildet sein kann, oder durch die ein Gleichstromsignal überlagert werden kann, das für die weitere Steuerung der Spule 33 erforderlich ist.
  • Fig. 2 zeigt ferner, daß die Leitung 80 mit der Primärspule 13 verbunden ist und an dem Druckknopf 81 endet, der geschlossen ist und den Stromkreis der Leitung 82 verbindet. Ein Selbsthaltekontakt 83 gehört zu zwei unabhängigen, mit der Leitung 82 verbundenen Stromkreisen, von denen einer die Verbindung mit der Leitung 84 herstellt, in der das Relais CR l mit seiner Spule 85 liegt, wobei die Leitung 84 von dieser Spule 85 aus dann zur Leitung 4 führt. Der andere an diesen Druckknopf 81 angeschlossene Stromkreis verbindet die Leitung 82 mit der Leitung 86 über den Kontakt 87 des Relais CR 2 und die Arbeitsspule des Hauptkontaktes MC mit dem anderen Pol der Wechselstromquelle.
  • Die Arbeitsspule des Relais CR 2 ist direkt mit der Leitung 82 verbunden, und deren andere Seite hat zwei Kontakte in Parallelschaltung, von denen jeder den Stromkreis von CR 2 mit der anderen Seite der Versorgungsleitung 4 verbinden kann. Die CR-Kontakte 88 und 89 werden so betätigt, daß sie den Stromkreis für die Arbeitsspule von CR 2 schließen, wenn der Strom von der Leitung 61 über den Widerstand 63 und das Meßgerät M durch die Arbeitsspule von CR I zu der Leitung 82 einen gewissen Minimalwert hat. Der andere CR 1-Kontakt 89 schließt sich, wenn der durch CR 1 fließende Strom über einen gewissen Maximalwert ansteigt. Auf diese Weise wird das Relais CR 2 erregt, wenn das CR 1-Relais den Minimalstrom oder einen noch geringeren erhält, wodurch eine Betriebsbedingung vorgetäuscht wird, bei der die Amplitude des Förderers sehr klein, und zwar in anormaler Weise klein ist, was ein Zeichen für eine extrem hohe Belastung des Förderers bedeutet, und der andere CR 1-Kontakt wird geschlossen, wenn der durch das CR 1-Relais fließende Strom den Maximalwert übersteigt, was ein Zeichen dafür ist, daß der Förderer eine zu geringe Förderungsgeschwindigkeit besitzt, also praktisch leer ist.
  • Wenn das CR 1-Relais entweder bei maximaler oder bei minimaler Strombelastung anspricht, wird das CR 2-Relais erregt, das den hinteren Kontakt 87 der Leitung 86 öffnet und so den Hauptkontakt des Hauptsteuerrelais abschaltet, um dessen Kontakt 90 im Stromkreis der Triode 26 zu öffnen und so den Betrieb des Elektromotors des Förderers zu unterbrechen.
  • Der Selbsthaltekontakt 83 hat einen vorderen Kontakt 91 in Parallelschaltung, der als dessen eigener Haltestromkreis arbeitet.
  • Es ist notwendig, den Selbsthaltekontakt 83 so lange zu halten, daß die für das Relais CR 1 dienende Relaisspule 85 die Kontakte 88 und 89 des Relais CR 1 hält, so daß der Hauptsteuerkontakt MC über den hinteren Kontakt 87 des Relais CR 2 erregt wird. Nachdem die zur Einstellung des Relais CR 1 dienende Relaisspule 85 so in Tätigkeit gesetzt wurde, daß die Kontakte 88 und 89 offen sind, wird der Kontakt 83 losgelassen, und die Fördertätigkeit des Förderers ist zufriedenstellend, so daß der Hauptarbeitsstromkreis des Relais CR 1 die -Kontakte 88 und 89 offenhält, da er innerhalb der Grenzen der oberen und unteren Stromstärke liegt.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zur Steuerung eines Rüttelgeräts zum Ausgleich der durch Belastungs- oder Spannungsschwankungen hervorgerufenen Änderung der Schwingungsamplitude dieses Geräts, dessen Rüttelantrieb über ein Thyratron mit Stromimpulsen gespeist wird, wobei die mechanischen Schwingungen des Rüttelgeräts von einem magnetischen Aufnahmegerät aufgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem magnetischen Aufnahmegerät aufgenommenen Schwingungen über einen mit zwei Kernen ausgestatteten magnetischen Verstärker dem Gitter der Triode zugeführt werden, wobei dieser magnetische Verstärker noch mit einer als Sollwertgeber wirkenden Steuerspule (33) ausgestattet ist, die von einem konstanten Gleichstrom durchflossen wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß imGleichstromkreis derSteuerspule (33) des Sollwertgebers ein variabler Widerstand (73, 78) vorgesehen ist, durch den die Stärke der Sättigung von zwei Kernen des magnetischen Verstärkers reguliert wird, so daß die gewünschte Amplitude der im Anodenkreis der Triode auftretenden Stromimpulse eingestellt werden kann.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Gleichstromkreis der Steuerspule in Reihe mit dem variablen Widerstand einstellbare Gleichstromquellen bzw. Widerstände (73, 78) vorgesehen sind, die durch Schalter (77) in den Gleichstromkreis (71) eingeschaltet werden können.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Speisung der Sollwertspule (33) dienende Gleichstromquelle (15, 35, 68, 69, 70) einen Transformator (15, 35) enthält, dessen Sekundärseite mit einem variablen Widerstand (76) belastet ist, und daß der von der Sekundärspule (35) dieses Transformators abgegebene Wechselstrom durch in Graetzschaltung angeordnete Ventile gleichgerichtet und mittels eines Glättungskondensators (75) geglättet wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Aufnahmeeinrichtung (34, 50) zur Gleichrichtung der von ihr abgegebenen Wechselspannung in Graetzschaltung (60) angeordnete Ventile enthält, deren abgegebene Gleichspannung durch einen Glättungskondensator (66) geglättet wird.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein im Stromkreis der magnetischen Aufnahmevorrichtung liegendes Meßgerät (M), das für die mechanische Amplitude des Rüttelgeräts geeicht werden kann.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmegerät einen aus einem Permanentmagnet bestehenden Anker (43) enthält, der durch die mechanischen Schwingungen des Rüttelgeräts in Schwingungen versetzt wird, wobei durch diesen schwingenden Anker eine elektrische Spannung in einer im Bereich des Ankers liegenden Spule (50) erzeugt wird. B.
  8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker am freien Ende einer einstellbar eingespannten Feder (44) angeordnet ist.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule (50) relativ zu diesem Anker (43) einstellbar und so angeordnet ist, daß der Anker nur während der halben Schwingbreite seiner Schwingbewegung über die Polflächen (51) der elektromagnetischen Spule (50) streicht.
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß um die beiden Kerne (30, 31) des Magnetverstärkers eine Dämpfungsspule (28) gewickelt ist, deren Drahtquerschnitt größer ist als der der anderen Spulen dieses Magnetverstärkers.
  11. 11. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Gitterkreis der Triode verbundenen Spulen (22, 23) des Magnetverstärkers mit entgegengesetztem Wirkungssinn um je einen der beiden Kerne (30,31) des Magnetverstärkers gewickelt sind.
  12. 12. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerspule (33) des Sollwertgebers und die mit dem Aufnahmegerät verbundene Spule (32) so um die beiden Kerne des Magnetverstärkers gewickelt sind, daß die durch sie erzeugten magnetischen Kraftfelder in jedem der Ringkerne einander entgegengerichtet sind.
  13. 13. Anordnung nach Anspruch 1 bis 12, gekennzeichnet durch ein Hauptsteuerrelais (MC), dessen Arbeitskontakte (90) im Anodenkreis der Triode (3) liegen und das durch ein Maximum-Minimum-Steuerrelais (CRl) betätigt wird, dessen Relaisspule von dam Gleichstrom durchflossen wird, der von den Gleichstromklemmen der Gleichrichteranordnung (60) abgegeben wird.
  14. 14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß von der Relaisspule (CR 1) des Maximum-Minimum-Steuerrelais bei über- oder Unterschreiten bestimmter Grenzwerte des durch diese Spule fließenden Stromes ein Kontakt (88 oder 89) geschlossen wird, so daß ein Strom durch die Spule eines Hilfsrelais (CR 2) fließen kann, durch dessen Arbeitskontakte (87) der Stromkreis der Spule (MC) des Hauptrelais und damit über dessen Kontakte (90) der Strom im Anodenkreis der Triode (3) unterbrochen wird.
DES51536A 1956-07-20 1956-12-08 Anordnung zur Steuerung eines Ruettelgeraets Pending DE1143913B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE676128C (de) * 1934-10-11 1939-05-27 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Einrichtung zur Ausloesung von Schalt- oder Steuerimpulsen zu einem innerhalb einer Periode einer Wechselspannung waehlbaren Zeitpunkt
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US2287880A (en) * 1941-01-10 1942-06-30 Jeffrey Mfg Co Apparatus for operating vibratory motors

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