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DE1143991B - Starre Gebaeudeaussenhaut mit untergelegten Daemmplatten - Google Patents

Starre Gebaeudeaussenhaut mit untergelegten Daemmplatten

Info

Publication number
DE1143991B
DE1143991B DEW17978A DEW0017978A DE1143991B DE 1143991 B DE1143991 B DE 1143991B DE W17978 A DEW17978 A DE W17978A DE W0017978 A DEW0017978 A DE W0017978A DE 1143991 B DE1143991 B DE 1143991B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
outer skin
panels
sheets
insulating
corrugated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW17978A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Wider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EUGEN WIDER GmbH
Original Assignee
EUGEN WIDER GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EUGEN WIDER GmbH filed Critical EUGEN WIDER GmbH
Priority to DEW17978A priority Critical patent/DE1143991B/de
Publication of DE1143991B publication Critical patent/DE1143991B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/36Connecting; Fastening
    • E04D3/365Connecting; Fastening by simple overlapping of the marginal portions with use of separate connecting elements, e.g. hooks or bolts for corrugated sheets
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/36Connecting; Fastening
    • E04D3/3605Connecting; Fastening of roof covering supported directly by the roof structure
    • E04D3/3606Connecting; Fastening of roof covering supported directly by the roof structure the fastening means being screws or nails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

  • Starre Gebäudeaußenhaut mit untergelegten Dämmplatten Die Erfindung bezieht sich auf eine starre Gebäudeaußenhaut aus gewellten oder ähnlich profilierten Platten mit untergelegten, frei gespannten Dämmplatten.
  • Bei einer starren Gebäudeaußenhaut aus gewellten oder ähnlich profilierten Platten ist es bekannt, eine Schicht aus ebenfalls gewellten oder ähnlich profilierten Platten frei gespannt unterzulegen, die die Außenhaut nur stellenweise berühren, so daß Luftkanäle zwischen der Unterschicht und der Außenhaut gebildet sind. Bei den bekannten Bauarten besteht aber die Unterschicht nicht aus Dämmplatten und ist auch zu einem anderen Zweck angebracht als die Unterschicht beim Gegenstand der Erfindung. Diese mit der Außenhaut fest verbundene Unterschicht soll bei den bekannten Bauarten einerseits die Festigkeit der Außenhaut steigern, ohne daß es an den Verbindungsstellen zwischen Außenhaut und Unterschicht zur Kondenswasserbildung kommen soll, andererseits soll dadurch auch die Wasserdichtheit der Außenhaut verbessert werden. Weiter ist es an sich auch nicht mehr neu, eine Unterschicht aus Dämmplatten herzustellen, die durch eine Profilierung Schwitzwasser vermeidende Belüftungskanäle unter einer starren, dampfdichten Außenhaut bilden. Hierbei handelt es sich aber nicht um Bauarten, bei denen die Dämmplatten frei gespannt wären, sondern um solche, bei denen sie ganzflächig aufliegen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß bei einer starren Gebäudeaußenhaut der eingangs genannten Art die Dämmplatten ebenfalls gewellt oder ähnlich profiliert sind, dabei aber die Außenhaut nur stellenweise berühren, so daß Belüftungskanäle zwischen der Dämmschicht und der Außenhaut gebildet sind.
  • Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung einer Dachhaut braucht das Dach gegenüber der Ausbildung, die es ohne innere Dämmplattenschicht hatte oder erfahren hätte, nicht geändert zu werden. Auf billige und einfache Weise wird nicht nur eine gute Wärmedämmung erreicht, sondern es wird zugleich die Schwitzwasserbildung verhindert. Die versteifende Profilgebung, welche die Dämmplatten frei tragend macht, ist in zweifacher Weise ausgenutzt, erstens um Spannweiten zu überbrücken, die denen der Außenplatten entsprechen, und zweitens, um Hohlräume zwischen Außenhaut und Wärmedämmschicht zu schaffen, die auf Grund ihrer Abmessungen und ihres Verlaufseine einwandfreie Belüftung gewährleisten.
  • Besonders bei einer Ausführung, bei der die Dämmplatten ein Wellenprofil gleicher Wellenlänge wie die Außenplatten, jedoch mit geringerer Wellenhöhe haben und bei der die Dämmplatten die Außenplatten in den Wellentälern berühren, bewirkt die im übrigen der Versteifung dienende, aber der Profilierung der Außenplatten angepaßte Profilierung der Dämmplatten außerdem die Bildung gemeinsamer Auflagerstellen, die wieder die gemeinsame Befestigung an den Traggliedern erleichtert.
  • Das Einziehen einer isolierenden Zwischendecke, für welche besondere Haltevorrichtungen notwendig wären, wird also erspart.
  • Als Platten für die Gebäudeaußenhaut kommen z. B. Asbestzementwellplatten in Betracht. Zur Verwendung als Dämmplatten eignen sich besonders solche mit wegen der Hohlraumstruktur ihres Werkstoffes isolierenden Eigenschaften, wie Kunststoffhartschaumplatten (z. B. aus Polystyrol). Derartige Platten hemmen nicht nur in hohem Maße den Wärme-und den Feuchtigkeitsdurchgang, sondern sie lassen sich durch Profilierung auch ohne Schwierigkeit so steif machen, daß sie sich auch bei verhältnismäßig großen Abmessungen und bei nur geringer Dicke frei tragend verwenden lassen. Kunststoffschaumplatten lassen sich trotz der schaumigen Struktur des Werkstoffes so druckfest herstellen, daß die Außenplatten auf sie aufgelegt werden können, ohne daß sie zusammengedrückt werden.
  • Die Dämmplatten können mit den Außenplatten auch vor Verlegung zu einer Einheit fest verbunden sein.
  • Die auch gegen chemischen Angriff sehr widerstandsfähigen Kunststoffschaumplatten lassen sich nicht nur in Verbindung mit auf Dächern angeordneten Wehplatten, sondern auch in Verbindung mit solchen Wellplatten verwenden, die senkrechte Wände bekleiden oder bilden. Auch sind sie nicht nur in Verbindung mit Asbestzementwellplatten, sondern auch in Verbindung mit Wellblech anwendbar. Sinngemäß lassen sich an Stelle gerader Kunststoffschaumwellplatten auch geknickte oder in anderer Weise als Formstücke ausgebildete Kunststoffschaumwellbauteile verwenden.
  • Weitere Merkmale ergeben sich aus der folgenden Erläuterung eines Ausführungsbeispiels in Verbinbindung mit der Zeichnung. Es stellt dar Fig. I einen quer zur Wellenrichtung gelegten Teilschnitt durch eine auf einer Pfette befestigten Asbestzementwellplatte mit einer untergelegten gewellten Kunststoffschaumplatte, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-11 in Fig. 1, Fig.3 einen Längsschnitt durch einen überdekkungsstoß der Außenplatten mit den Barunterliegenden Dämmplatten in kleinerem Maßstab.
  • Bei dem gezeichneten Beispiel sind auf Dachpfetten 1 Asbestzementwellplatten 2 beliebiger üblicher Abmessungen verlegt. Unter den Asbestzementwellplatten sind auf den Pfetten über dieselben Spannweiten frei tragend wie die Asbestzementplatten Kunststoffschaumplatten 3 angebracht, die dieselbe Wellenlänge wie die Asbestzementplatten, jedoch geringere Wellenhöhe aufweisen, so daß bei ineinandergelegten Platten jeweils zwischen der Innenfläche eines Wellenberges der Asbestzementplatten und der Außenfläche eines Wellenberges der Kunststoffschaumplatten ein Belüftungskanal 8 gebildet wird. Die Platten sind auf den Pfetten in bekannter Weise mittels Befestigungselementen, hier Holzschrauben 4, gehalten, unter deren Köpfe Kappen 5 aus nichtrostendem Material, z. B. Zinkblech oder verzinktem Blech, gelegt sind, die verhindern, daß vom Schraubenkopf herunterlaufendes Wasser durch die den Schaft der Schrauben 4 aufnehmende Öffnung 6 in der Asbestzementwellplatte 2 hindurch nach innen gelangt.
  • Die Kunststoffschaumplatten 3 sind dabei so ausgebildet, daß die Höhe a der die Profilierung bildenden Wellen größer ist als die Dicke b der Platten.
  • Die Schrauben 4 gehen auch durch Öffnungen 7 der Kunststoffschaumplatte 3 hindurch, so daß diese zusammen mit den Asbestzementwellplatten 2 durch dieselben Schrauben gehalten sind.
  • Gemäß Fig. 3 überdecken sich die die Außenhaut bildenden Asbestzementplatten 2', 2" dachziegelartig. Die auf ihrer Innenseite angebrachten Kunststoffschaumwellplatten 3', 3" sind unter der Überdeckung der Außenplatten stumpf aneinanderstoßend verlegt, und zwar so, daß sie von beiden Seiten her gegen die Befestigungsschrauben 4 stoßen, die an der überdekkungsstelle durch die Außenplatten 2', 2" hindurchgeführt sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Starre Gebäudeaußenhaut aus gewellten oder ähnlich profilierten Platten mit untergelegten, frei gespannten Dämmplatten, dadurch gekennzeich- net, daß die Dämmplatten (3) ebenfalls gewellt oder ähnlich profiliert sind, dabei aber die Außenhaut (2) nur stellenweise berühren, so daß Belüftungskanäle (8) zwischen der Dämmschicht (3) und der Außenhaut (2) gebildet sind.
  2. 2. Aus Wellplatten bestehende Außenhaut nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämmplatten (3) ein Wellenprofil gleicher Wellenlänge wie die Außenplatten (2), jedoch geringerer Wellenhöhe haben, und daß die Dämmplatten (3) die Außenplatten (2) in den Wellentälern berühren (Fig. 1). 3. Gebäudeaußenhaut nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämmplatten Kunststoffhartschaumplatten sind und daß die Höhe (a) der die Profilierung der Dämmplatten (3) bildenden und ihre Versteifung bewirkenden Wellen od. dgl. größer ist als die Dicke (b) der Dämmplatten (3). 4. Gebäudeaußenhaut nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Außenhaut (2) bildenden Platten und die Dämmplatten (3) an den Traggliedern (1) gemeinsam befestigt sind. 5. Gebäudeaußenhaut nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämmplatten (3', 3") unter der Überdeckung zweier Außenplatten (2', 2"), vorzugsweise im Bereich der Plattenbefestigungsmittel (4), stumpf aneinanderstoßend verlegt sind (Fig. 3). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 317 424, 658 809, 810 078, 926 033, 933 410; französische Patentschriften Nr. 402 497, 1046 385; USA.-Patentschriften Nr. 1848 272, 2 417 899; Zeitschrift »Kältetechnik«, Jg. 1955, H.
  3. 3, S. 76, Bild 4; Zeitschrift »Revue de l'Aluminium«, Jg.1955, H. Oktober, S. 941; Zeitschrift »Engineering« vom 1. 6. 1951, S. 666..
DEW17978A 1955-12-03 1955-12-03 Starre Gebaeudeaussenhaut mit untergelegten Daemmplatten Pending DE1143991B (de)

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DEW17978A Pending DE1143991B (de) 1955-12-03 1955-12-03 Starre Gebaeudeaussenhaut mit untergelegten Daemmplatten

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Citations (9)

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